Sweet Reggae Music

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niederrheiner_adler schrieb:
Wird Zeit, dass der Sommer wieder kommt


Oh ja!

Daher läuft bei mir die letzen Tage wieder schön die Scheibe "Scientist wins the Worldcup" geht auch gut ohne Worldcup

LP aus `82 - den Sound mag ich extrem gerne.
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Okay, ich versuch mich mal an ein paar Empfehlungen für das völlig unüberschaubare Werk von Lee "Scratch" Perry, der als Engineer, Producer, Sänger, Laufbursche, Autor und völlig durchgeknalltes Genius für mich für etliche musikalische Higglights in meinem Leben sorgte.
Leider birgt sein gigantisches Oeuvre auch etlich verzichtbare Platten und Songs, teilweise seiner Veröffentlichkeitswut (wie bei vielen jamaikanischen Artists), teilweise den Trittbrettfahrern (schnelles Geld) und leider auch seinem bisweilen übermäßigen Konsum von Ganja und White Rum geschuldet.

Los geht's mit einer meiner liebsten CD Boxen:
Arkology besteht aus drei CDs und präsentiert unfassbare Hits, Remixes und Versions aus seiner legendären Black Ark Zeit.
Das Black Ark Studio war legendär, leider verbrannte es 1979 - womöglich von Perry angezündet, oder auch vom Satan, man weiß es bis heute nicht.
Auf diesen drei CDs gibt es Originale und Versions von den Heptones, Congos, Max Romeo, Junior Murvin (dessen Megahit Police & Thievs auch Clash coverten), Mediations und vielen anderen.
Dazu Dub und Hall und Echo und das Studio als Musiker in full effect.
Super Einstieg für die Black Ark Zeit.
https://youtu.be/Ddo8q6DAKFI

In diese Zeit fällt auch das Monsteralbum Super Ape von 1976, eine sehr turbulente Achterbahnfahrt voller Effekte und verrückten Samples, aber immer mit Groove, mit seiner langlebigen Begleitband The Upsetters:
https://youtu.be/AWL6DNA6PLo


Bevor er das Black Ark Studio errichtete, gab es ein paar Alben mit mehr oder minder gelungenen Instrumentals, manchmal fing Perry auch schon an, rumzubrabbeln, aber das brach sich später mit erhöhtem Alkohol- und Ganjakonsum mehr Bahn.
Für manche mag es genial sein, für manche eher Fingerübungen, ab und zu höhere ich es recht gerne.
Am besten gefällt mir aus dieser Phase Cloak And Dagger, mit schönen Ideen und weirden Mixes.
https://youtu.be/L-NrWJKCaiI

Anfang der 70er produzierte Perry African Herbsman von Bob Marley And The Wailers.
Natürlich ein Knaller, die meisten werden es kennen.
Unverzichtbar (und nix mit dem latenten Hippiekram gemein der späteren Wailers Alben) z.B.:
Small Axe https://youtu.be/eciArkBTeBM
oder
400 Years https://youtu.be/ukK9hjIYWmY

Chris Blackwell, der Marley und die Wailers später  für Island Records unter Vertrag nahm, weil er das Potenzial erkannte, overdubbte die meisten Aufnahmen der Band in England nachträglich, damit sie dem weißen Geschmack (rockiger) entgegen kamen (wofür ich ihn noch heute hasse).

Noch bissi was aus dem Black Ark mit seinem typischen "Unterwassersound":
Heart Of the Congos (mein Black Ark Lieblingsalbum)
https://youtu.be/mFTxmDy74LI

Max Romeo & The Upsetters: War Inna Babylon
https://youtu.be/mhSY7dbfmeg

Vergleichsweise harmlos, aber ich mag die Heptones sehr:
Party Time
https://youtu.be/v9MSmlD8zQc

Darf nicht fehlen:
Police And Thieves - Junior Murvin
https://youtu.be/BWzQx9te2UQ

Einige absolute Burner produzierte Perry für Junior Byles, der leider später psychisch krank wurde, Anfang der 70er, z.B.
Beat Down Babylon https://youtu.be/nE0wdXmRGnU

Okay, hier noch ein paar sehr starke Dubs von Lee Perry & King Tubbys Mitte der 70er bei denen man nie genau weiß wie so oft, wer produierte, mixte oder Engineer war:
King Tubby Meets the Upsetter at the Grass Roots of Dub https://youtu.be/4gGQS7KiExA

Bin jetzt zu müde, um bis auf ein Album noch mehr rauszusuchen, und hab auch nicht mehr die Nerven, die 10 Jahre zwischen dem Brand des Black Ark und einer fantastischen Platte 1987 nachzurecherchieren, das hab ich net so genau im Kopf. Perry war damals, glaube ich, ziemlich lange abgetaucht.

Jedenfalls erschien 1987 Time Boom X De Devil Dead, produziert von dem britischen Producerkönig Adrian Sherwood (wobei es sich Perry sicher nicht nehmen ließ, Schicht auf Schicht auf Effekt auf Effekt, auf Echo auf Echo und Gimmick auf Gimmick zu legen).
Musiker waren die fantastischen Dub Syndicate, und das Album war der Startschuss eines tollen Comebacks.
https://youtu.be/7xq-tPpL4OY

Das muss genügen, es gibt wahrlich noch massenweise gute (und viele schlechte) Compilations, Best Ofs, Reissues, schlampig zusammengestellte Sampler und liebevoll kuratierte Alben mit tollen Linernotes und echten Seltenheiten.
Aber in diesen Kosmos einzutauchen kann eine Menge Zeit kosten...Und viel Lehrgeld.
Rest in power, Mighty Upsetter

Hier noch ein paar ingesamt ganz gute Nachrufe (mit lässlichen Fehlern):
https://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-die-reggae-legende-lee-scratch-perry-das-studio-war-sein-instrument/27562670.html
https://taz.de/Nachruf-auf-Lee-Scratch-Perry/!5796802/
https://www.zeit.de/kultur/musik/2021-08/lee-scratch-perry-reggae-jamaika-musiker-nachruf/komplettansicht
https://www.spiegel.de/kultur/musik/lee-scratch-perry-tot-der-kaiser-von-jamaika-a-1bc27b7b-8f2b-439a-9276-d90bf4591121
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Okay, ich versuch mich mal an ein paar Empfehlungen für das völlig unüberschaubare Werk von Lee "Scratch" Perry, der als Engineer, Producer, Sänger, Laufbursche, Autor und völlig durchgeknalltes Genius für mich für etliche musikalische Higglights in meinem Leben sorgte.
Leider birgt sein gigantisches Oeuvre auch etlich verzichtbare Platten und Songs, teilweise seiner Veröffentlichkeitswut (wie bei vielen jamaikanischen Artists), teilweise den Trittbrettfahrern (schnelles Geld) und leider auch seinem bisweilen übermäßigen Konsum von Ganja und White Rum geschuldet.

Los geht's mit einer meiner liebsten CD Boxen:
Arkology besteht aus drei CDs und präsentiert unfassbare Hits, Remixes und Versions aus seiner legendären Black Ark Zeit.
Das Black Ark Studio war legendär, leider verbrannte es 1979 - womöglich von Perry angezündet, oder auch vom Satan, man weiß es bis heute nicht.
Auf diesen drei CDs gibt es Originale und Versions von den Heptones, Congos, Max Romeo, Junior Murvin (dessen Megahit Police & Thievs auch Clash coverten), Mediations und vielen anderen.
Dazu Dub und Hall und Echo und das Studio als Musiker in full effect.
Super Einstieg für die Black Ark Zeit.
https://youtu.be/Ddo8q6DAKFI

In diese Zeit fällt auch das Monsteralbum Super Ape von 1976, eine sehr turbulente Achterbahnfahrt voller Effekte und verrückten Samples, aber immer mit Groove, mit seiner langlebigen Begleitband The Upsetters:
https://youtu.be/AWL6DNA6PLo


Bevor er das Black Ark Studio errichtete, gab es ein paar Alben mit mehr oder minder gelungenen Instrumentals, manchmal fing Perry auch schon an, rumzubrabbeln, aber das brach sich später mit erhöhtem Alkohol- und Ganjakonsum mehr Bahn.
Für manche mag es genial sein, für manche eher Fingerübungen, ab und zu höhere ich es recht gerne.
Am besten gefällt mir aus dieser Phase Cloak And Dagger, mit schönen Ideen und weirden Mixes.
https://youtu.be/L-NrWJKCaiI

Anfang der 70er produzierte Perry African Herbsman von Bob Marley And The Wailers.
Natürlich ein Knaller, die meisten werden es kennen.
Unverzichtbar (und nix mit dem latenten Hippiekram gemein der späteren Wailers Alben) z.B.:
Small Axe https://youtu.be/eciArkBTeBM
oder
400 Years https://youtu.be/ukK9hjIYWmY

Chris Blackwell, der Marley und die Wailers später  für Island Records unter Vertrag nahm, weil er das Potenzial erkannte, overdubbte die meisten Aufnahmen der Band in England nachträglich, damit sie dem weißen Geschmack (rockiger) entgegen kamen (wofür ich ihn noch heute hasse).

Noch bissi was aus dem Black Ark mit seinem typischen "Unterwassersound":
Heart Of the Congos (mein Black Ark Lieblingsalbum)
https://youtu.be/mFTxmDy74LI

Max Romeo & The Upsetters: War Inna Babylon
https://youtu.be/mhSY7dbfmeg

Vergleichsweise harmlos, aber ich mag die Heptones sehr:
Party Time
https://youtu.be/v9MSmlD8zQc

Darf nicht fehlen:
Police And Thieves - Junior Murvin
https://youtu.be/BWzQx9te2UQ

Einige absolute Burner produzierte Perry für Junior Byles, der leider später psychisch krank wurde, Anfang der 70er, z.B.
Beat Down Babylon https://youtu.be/nE0wdXmRGnU

Okay, hier noch ein paar sehr starke Dubs von Lee Perry & King Tubbys Mitte der 70er bei denen man nie genau weiß wie so oft, wer produierte, mixte oder Engineer war:
King Tubby Meets the Upsetter at the Grass Roots of Dub https://youtu.be/4gGQS7KiExA

Bin jetzt zu müde, um bis auf ein Album noch mehr rauszusuchen, und hab auch nicht mehr die Nerven, die 10 Jahre zwischen dem Brand des Black Ark und einer fantastischen Platte 1987 nachzurecherchieren, das hab ich net so genau im Kopf. Perry war damals, glaube ich, ziemlich lange abgetaucht.

Jedenfalls erschien 1987 Time Boom X De Devil Dead, produziert von dem britischen Producerkönig Adrian Sherwood (wobei es sich Perry sicher nicht nehmen ließ, Schicht auf Schicht auf Effekt auf Effekt, auf Echo auf Echo und Gimmick auf Gimmick zu legen).
Musiker waren die fantastischen Dub Syndicate, und das Album war der Startschuss eines tollen Comebacks.
https://youtu.be/7xq-tPpL4OY

Das muss genügen, es gibt wahrlich noch massenweise gute (und viele schlechte) Compilations, Best Ofs, Reissues, schlampig zusammengestellte Sampler und liebevoll kuratierte Alben mit tollen Linernotes und echten Seltenheiten.
Aber in diesen Kosmos einzutauchen kann eine Menge Zeit kosten...Und viel Lehrgeld.
Rest in power, Mighty Upsetter

Hier noch ein paar ingesamt ganz gute Nachrufe (mit lässlichen Fehlern):
https://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-die-reggae-legende-lee-scratch-perry-das-studio-war-sein-instrument/27562670.html
https://taz.de/Nachruf-auf-Lee-Scratch-Perry/!5796802/
https://www.zeit.de/kultur/musik/2021-08/lee-scratch-perry-reggae-jamaika-musiker-nachruf/komplettansicht
https://www.spiegel.de/kultur/musik/lee-scratch-perry-tot-der-kaiser-von-jamaika-a-1bc27b7b-8f2b-439a-9276-d90bf4591121
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Wow! Besten Dank für die tolle Zusammenstellung . Ich höre mich da mal in Ruhe rein. Spontan finde ich
„War Ina Babylon“ und „Rude Walking“ schon mal sehr lässig.
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Wow! Besten Dank für die tolle Zusammenstellung . Ich höre mich da mal in Ruhe rein. Spontan finde ich
„War Ina Babylon“ und „Rude Walking“ schon mal sehr lässig.
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Ich hätte noch seitenweise über die frühe Phase in den 60ern, seinen Streit mit Coxsone, seine Arbeit mit Bullwackies, den Cameo bei Beastie Boys, seine Kollaboration mit Dub Syndicate, seine dutzendfachen Remixe und Versions und vieles mehr schreiben können.
Aber das soll nicht für Perryologen sein hier.
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Och, von mir aus könntest Du gerne alle Kazzn aus dem Sack lassen. Du schreibst das mit solcher Kennerschaft und mitten aus der Musik heraus, dass es auch den nicht so im Reggae Bewanderten mitreißt.

Habe zuerst ein paar von den späteren Links gehört und bin dann zu Arkology gegangen: das ist wirklich fabelhaft und scheint extrem authentisch zu sein. Vielleicht spinne ich, aber ich höre da phasenweise Tierstimmen, Beschwörungen, viel Warten auf etwas (oft das Spannendste!) - um das Label draufzubäbben: Animistisches, Schamanisches. Kein Wunder, dass diese Klanghöhle irgendwann mal abgefackelt werden musste. Tippe mal auf eine Absprache zwischen den beiden

Besten Dank jedenfalls, Arkology läuft jetzt durch.

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Och, von mir aus könntest Du gerne alle Kazzn aus dem Sack lassen. Du schreibst das mit solcher Kennerschaft und mitten aus der Musik heraus, dass es auch den nicht so im Reggae Bewanderten mitreißt.

Habe zuerst ein paar von den späteren Links gehört und bin dann zu Arkology gegangen: das ist wirklich fabelhaft und scheint extrem authentisch zu sein. Vielleicht spinne ich, aber ich höre da phasenweise Tierstimmen, Beschwörungen, viel Warten auf etwas (oft das Spannendste!) - um das Label draufzubäbben: Animistisches, Schamanisches. Kein Wunder, dass diese Klanghöhle irgendwann mal abgefackelt werden musste. Tippe mal auf eine Absprache zwischen den beiden

Besten Dank jedenfalls, Arkology läuft jetzt durch.

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adlerkadabra schrieb:

Vielleicht spinne ich, aber ich höre da phasenweise Tierstimmen, Beschwörungen, viel Warten auf etwas (oft das Spannendste!) - um das Label draufzubäbben: Animistisches, Schamanisches.

Das stimmt.
Perry nahm Hühnergackern, zuklappende Türen, Referenzmesstöne aus dem Mischpult, Husten, Hundebellen, die Geräusche von runterfallenden Flaschen usw auf, um sie zu loopen, als Effekt oder um gleich einen Riddim draus zu bauen.
Er hatte Zeit seines Lebens ein eher ambivalentes Verhältnis zu Rastafarianismus, und ich glaube (obwohl Rasta ja selbst auch viel animistische Seiten hat), dass er tief durchdrungen vom Glauben an Berggeister, Schamanismus usw durchdrungen war.

Eine ebenso große Rolle durften aber sein gefärbter Bart, die Abneigung gegenüber Chris Blackwell, ein deeper Riddim, Federn am Hut, blinkende CDs an seinem Mantel oder die Liebe zu seiner schweizerischen Frau gespielt haben.
Und Ganja.
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Okay, ich versuch mich mal an ein paar Empfehlungen für das völlig unüberschaubare Werk von Lee "Scratch" Perry, der als Engineer, Producer, Sänger, Laufbursche, Autor und völlig durchgeknalltes Genius für mich für etliche musikalische Higglights in meinem Leben sorgte.
Leider birgt sein gigantisches Oeuvre auch etlich verzichtbare Platten und Songs, teilweise seiner Veröffentlichkeitswut (wie bei vielen jamaikanischen Artists), teilweise den Trittbrettfahrern (schnelles Geld) und leider auch seinem bisweilen übermäßigen Konsum von Ganja und White Rum geschuldet.

Los geht's mit einer meiner liebsten CD Boxen:
Arkology besteht aus drei CDs und präsentiert unfassbare Hits, Remixes und Versions aus seiner legendären Black Ark Zeit.
Das Black Ark Studio war legendär, leider verbrannte es 1979 - womöglich von Perry angezündet, oder auch vom Satan, man weiß es bis heute nicht.
Auf diesen drei CDs gibt es Originale und Versions von den Heptones, Congos, Max Romeo, Junior Murvin (dessen Megahit Police & Thievs auch Clash coverten), Mediations und vielen anderen.
Dazu Dub und Hall und Echo und das Studio als Musiker in full effect.
Super Einstieg für die Black Ark Zeit.
https://youtu.be/Ddo8q6DAKFI

In diese Zeit fällt auch das Monsteralbum Super Ape von 1976, eine sehr turbulente Achterbahnfahrt voller Effekte und verrückten Samples, aber immer mit Groove, mit seiner langlebigen Begleitband The Upsetters:
https://youtu.be/AWL6DNA6PLo


Bevor er das Black Ark Studio errichtete, gab es ein paar Alben mit mehr oder minder gelungenen Instrumentals, manchmal fing Perry auch schon an, rumzubrabbeln, aber das brach sich später mit erhöhtem Alkohol- und Ganjakonsum mehr Bahn.
Für manche mag es genial sein, für manche eher Fingerübungen, ab und zu höhere ich es recht gerne.
Am besten gefällt mir aus dieser Phase Cloak And Dagger, mit schönen Ideen und weirden Mixes.
https://youtu.be/L-NrWJKCaiI

Anfang der 70er produzierte Perry African Herbsman von Bob Marley And The Wailers.
Natürlich ein Knaller, die meisten werden es kennen.
Unverzichtbar (und nix mit dem latenten Hippiekram gemein der späteren Wailers Alben) z.B.:
Small Axe https://youtu.be/eciArkBTeBM
oder
400 Years https://youtu.be/ukK9hjIYWmY

Chris Blackwell, der Marley und die Wailers später  für Island Records unter Vertrag nahm, weil er das Potenzial erkannte, overdubbte die meisten Aufnahmen der Band in England nachträglich, damit sie dem weißen Geschmack (rockiger) entgegen kamen (wofür ich ihn noch heute hasse).

Noch bissi was aus dem Black Ark mit seinem typischen "Unterwassersound":
Heart Of the Congos (mein Black Ark Lieblingsalbum)
https://youtu.be/mFTxmDy74LI

Max Romeo & The Upsetters: War Inna Babylon
https://youtu.be/mhSY7dbfmeg

Vergleichsweise harmlos, aber ich mag die Heptones sehr:
Party Time
https://youtu.be/v9MSmlD8zQc

Darf nicht fehlen:
Police And Thieves - Junior Murvin
https://youtu.be/BWzQx9te2UQ

Einige absolute Burner produzierte Perry für Junior Byles, der leider später psychisch krank wurde, Anfang der 70er, z.B.
Beat Down Babylon https://youtu.be/nE0wdXmRGnU

Okay, hier noch ein paar sehr starke Dubs von Lee Perry & King Tubbys Mitte der 70er bei denen man nie genau weiß wie so oft, wer produierte, mixte oder Engineer war:
King Tubby Meets the Upsetter at the Grass Roots of Dub https://youtu.be/4gGQS7KiExA

Bin jetzt zu müde, um bis auf ein Album noch mehr rauszusuchen, und hab auch nicht mehr die Nerven, die 10 Jahre zwischen dem Brand des Black Ark und einer fantastischen Platte 1987 nachzurecherchieren, das hab ich net so genau im Kopf. Perry war damals, glaube ich, ziemlich lange abgetaucht.

Jedenfalls erschien 1987 Time Boom X De Devil Dead, produziert von dem britischen Producerkönig Adrian Sherwood (wobei es sich Perry sicher nicht nehmen ließ, Schicht auf Schicht auf Effekt auf Effekt, auf Echo auf Echo und Gimmick auf Gimmick zu legen).
Musiker waren die fantastischen Dub Syndicate, und das Album war der Startschuss eines tollen Comebacks.
https://youtu.be/7xq-tPpL4OY

Das muss genügen, es gibt wahrlich noch massenweise gute (und viele schlechte) Compilations, Best Ofs, Reissues, schlampig zusammengestellte Sampler und liebevoll kuratierte Alben mit tollen Linernotes und echten Seltenheiten.
Aber in diesen Kosmos einzutauchen kann eine Menge Zeit kosten...Und viel Lehrgeld.
Rest in power, Mighty Upsetter

Hier noch ein paar ingesamt ganz gute Nachrufe (mit lässlichen Fehlern):
https://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-die-reggae-legende-lee-scratch-perry-das-studio-war-sein-instrument/27562670.html
https://taz.de/Nachruf-auf-Lee-Scratch-Perry/!5796802/
https://www.zeit.de/kultur/musik/2021-08/lee-scratch-perry-reggae-jamaika-musiker-nachruf/komplettansicht
https://www.spiegel.de/kultur/musik/lee-scratch-perry-tot-der-kaiser-von-jamaika-a-1bc27b7b-8f2b-439a-9276-d90bf4591121
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reggaetyp schrieb:

Arkology
[...]
Super Einstieg für die Black Ark Zeit.
https://youtu.be/Ddo8q6DAKFI

Link aufgerufen, Kopfhörer aufgesetzt und nach 20 Sekunden hing ich zusammengesunken über der Tastatur und wusste nicht mehr, was ich Arbeiten wollte. Das zieht ja schlagartig jeden Stress aus den Zellen!
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Okay, ich versuch mich mal an ein paar Empfehlungen für das völlig unüberschaubare Werk von Lee "Scratch" Perry, der als Engineer, Producer, Sänger, Laufbursche, Autor und völlig durchgeknalltes Genius für mich für etliche musikalische Higglights in meinem Leben sorgte.
Leider birgt sein gigantisches Oeuvre auch etlich verzichtbare Platten und Songs, teilweise seiner Veröffentlichkeitswut (wie bei vielen jamaikanischen Artists), teilweise den Trittbrettfahrern (schnelles Geld) und leider auch seinem bisweilen übermäßigen Konsum von Ganja und White Rum geschuldet.

Los geht's mit einer meiner liebsten CD Boxen:
Arkology besteht aus drei CDs und präsentiert unfassbare Hits, Remixes und Versions aus seiner legendären Black Ark Zeit.
Das Black Ark Studio war legendär, leider verbrannte es 1979 - womöglich von Perry angezündet, oder auch vom Satan, man weiß es bis heute nicht.
Auf diesen drei CDs gibt es Originale und Versions von den Heptones, Congos, Max Romeo, Junior Murvin (dessen Megahit Police & Thievs auch Clash coverten), Mediations und vielen anderen.
Dazu Dub und Hall und Echo und das Studio als Musiker in full effect.
Super Einstieg für die Black Ark Zeit.
https://youtu.be/Ddo8q6DAKFI

In diese Zeit fällt auch das Monsteralbum Super Ape von 1976, eine sehr turbulente Achterbahnfahrt voller Effekte und verrückten Samples, aber immer mit Groove, mit seiner langlebigen Begleitband The Upsetters:
https://youtu.be/AWL6DNA6PLo


Bevor er das Black Ark Studio errichtete, gab es ein paar Alben mit mehr oder minder gelungenen Instrumentals, manchmal fing Perry auch schon an, rumzubrabbeln, aber das brach sich später mit erhöhtem Alkohol- und Ganjakonsum mehr Bahn.
Für manche mag es genial sein, für manche eher Fingerübungen, ab und zu höhere ich es recht gerne.
Am besten gefällt mir aus dieser Phase Cloak And Dagger, mit schönen Ideen und weirden Mixes.
https://youtu.be/L-NrWJKCaiI

Anfang der 70er produzierte Perry African Herbsman von Bob Marley And The Wailers.
Natürlich ein Knaller, die meisten werden es kennen.
Unverzichtbar (und nix mit dem latenten Hippiekram gemein der späteren Wailers Alben) z.B.:
Small Axe https://youtu.be/eciArkBTeBM
oder
400 Years https://youtu.be/ukK9hjIYWmY

Chris Blackwell, der Marley und die Wailers später  für Island Records unter Vertrag nahm, weil er das Potenzial erkannte, overdubbte die meisten Aufnahmen der Band in England nachträglich, damit sie dem weißen Geschmack (rockiger) entgegen kamen (wofür ich ihn noch heute hasse).

Noch bissi was aus dem Black Ark mit seinem typischen "Unterwassersound":
Heart Of the Congos (mein Black Ark Lieblingsalbum)
https://youtu.be/mFTxmDy74LI

Max Romeo & The Upsetters: War Inna Babylon
https://youtu.be/mhSY7dbfmeg

Vergleichsweise harmlos, aber ich mag die Heptones sehr:
Party Time
https://youtu.be/v9MSmlD8zQc

Darf nicht fehlen:
Police And Thieves - Junior Murvin
https://youtu.be/BWzQx9te2UQ

Einige absolute Burner produzierte Perry für Junior Byles, der leider später psychisch krank wurde, Anfang der 70er, z.B.
Beat Down Babylon https://youtu.be/nE0wdXmRGnU

Okay, hier noch ein paar sehr starke Dubs von Lee Perry & King Tubbys Mitte der 70er bei denen man nie genau weiß wie so oft, wer produierte, mixte oder Engineer war:
King Tubby Meets the Upsetter at the Grass Roots of Dub https://youtu.be/4gGQS7KiExA

Bin jetzt zu müde, um bis auf ein Album noch mehr rauszusuchen, und hab auch nicht mehr die Nerven, die 10 Jahre zwischen dem Brand des Black Ark und einer fantastischen Platte 1987 nachzurecherchieren, das hab ich net so genau im Kopf. Perry war damals, glaube ich, ziemlich lange abgetaucht.

Jedenfalls erschien 1987 Time Boom X De Devil Dead, produziert von dem britischen Producerkönig Adrian Sherwood (wobei es sich Perry sicher nicht nehmen ließ, Schicht auf Schicht auf Effekt auf Effekt, auf Echo auf Echo und Gimmick auf Gimmick zu legen).
Musiker waren die fantastischen Dub Syndicate, und das Album war der Startschuss eines tollen Comebacks.
https://youtu.be/7xq-tPpL4OY

Das muss genügen, es gibt wahrlich noch massenweise gute (und viele schlechte) Compilations, Best Ofs, Reissues, schlampig zusammengestellte Sampler und liebevoll kuratierte Alben mit tollen Linernotes und echten Seltenheiten.
Aber in diesen Kosmos einzutauchen kann eine Menge Zeit kosten...Und viel Lehrgeld.
Rest in power, Mighty Upsetter

Hier noch ein paar ingesamt ganz gute Nachrufe (mit lässlichen Fehlern):
https://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-die-reggae-legende-lee-scratch-perry-das-studio-war-sein-instrument/27562670.html
https://taz.de/Nachruf-auf-Lee-Scratch-Perry/!5796802/
https://www.zeit.de/kultur/musik/2021-08/lee-scratch-perry-reggae-jamaika-musiker-nachruf/komplettansicht
https://www.spiegel.de/kultur/musik/lee-scratch-perry-tot-der-kaiser-von-jamaika-a-1bc27b7b-8f2b-439a-9276-d90bf4591121
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Vielen, vielen Dank für die Zusammenstellung. Gruß aus
🐸hausen
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Das hervorragende Reissue Label Pressure Sounds (ich hab noch ein uraltes T-Shirt mit dem Label Logo) veröffentlichte vor einigen Jahren ein fantastisches Album mit Remixes aus den Black Ark Jahren von Lee Perry & Upsetters namens Sound System Scratch

Erstklassiger Dub bzw. Protodub, Leerstellen, Mixe usw.
Perry zwischen Rauchschwaden, Genie und Wahnsinn.

https://youtu.be/hNI2ltf9ryw
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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit Reggae sehr wenig vertraut bin. Ich bin eher auf anderen Schienen unterwegs, habe aber und an Momente, in denen ich zumindest lateinamerikanische bzw. kubanische Sounds mir anhöre (Salsa, Mambo etc.).

Ich kenne jetzt nicht deie Unterschiede zwischen Reggae, Dub, Protodub etc. Wenn du, reggaetyp, mal eine kurze Erklärung geben könntest, wäre das sehr fein. Ich lerne gerne dazu.

Ich möchte aber mal ein Werk posten, dass ich zumindest sehr witzig finde. Keine Ahnung, ob es jetzt Reggae ist oder nicht. Aber ich bin ein Fan von elektronischer Musik und eine meiner Götter ist nun einmal Kraftwerk. Das Werk "Das Model" (bzw. "The Model") wurde aber auf eine sehr witzige Art und Weise von einer Band namens "The Members" gecovert. Das sind Briten, die wohl damals eher im Bereich Punk unterwegs waren. Aber nun einmal das rein elektronische "The Model" als Reggae(?)-Version gecovert haben. Et voilà:

The Members - The Model (Kraftwerk Cover)

Das Stück finde ich nicht nur sehr witzig. Irgendwie passt der Sound zu Kraftwerk komischerweise wie BArsch auf Eimer.

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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit Reggae sehr wenig vertraut bin. Ich bin eher auf anderen Schienen unterwegs, habe aber und an Momente, in denen ich zumindest lateinamerikanische bzw. kubanische Sounds mir anhöre (Salsa, Mambo etc.).

Ich kenne jetzt nicht deie Unterschiede zwischen Reggae, Dub, Protodub etc. Wenn du, reggaetyp, mal eine kurze Erklärung geben könntest, wäre das sehr fein. Ich lerne gerne dazu.

Ich möchte aber mal ein Werk posten, dass ich zumindest sehr witzig finde. Keine Ahnung, ob es jetzt Reggae ist oder nicht. Aber ich bin ein Fan von elektronischer Musik und eine meiner Götter ist nun einmal Kraftwerk. Das Werk "Das Model" (bzw. "The Model") wurde aber auf eine sehr witzige Art und Weise von einer Band namens "The Members" gecovert. Das sind Briten, die wohl damals eher im Bereich Punk unterwegs waren. Aber nun einmal das rein elektronische "The Model" als Reggae(?)-Version gecovert haben. Et voilà:

The Members - The Model (Kraftwerk Cover)

Das Stück finde ich nicht nur sehr witzig. Irgendwie passt der Sound zu Kraftwerk komischerweise wie BArsch auf Eimer.

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Nicht schlecht. Haben sie schon gut getroffen für ne Punkband. Vergeudetes Talent? 😁

Schöner Thread übrigens, den kannte ich irgendwie gar nicht. Da wurden beim Überfliegen so manche Erimnerungen wach.
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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit Reggae sehr wenig vertraut bin. Ich bin eher auf anderen Schienen unterwegs, habe aber und an Momente, in denen ich zumindest lateinamerikanische bzw. kubanische Sounds mir anhöre (Salsa, Mambo etc.).

Ich kenne jetzt nicht deie Unterschiede zwischen Reggae, Dub, Protodub etc. Wenn du, reggaetyp, mal eine kurze Erklärung geben könntest, wäre das sehr fein. Ich lerne gerne dazu.

Ich möchte aber mal ein Werk posten, dass ich zumindest sehr witzig finde. Keine Ahnung, ob es jetzt Reggae ist oder nicht. Aber ich bin ein Fan von elektronischer Musik und eine meiner Götter ist nun einmal Kraftwerk. Das Werk "Das Model" (bzw. "The Model") wurde aber auf eine sehr witzige Art und Weise von einer Band namens "The Members" gecovert. Das sind Briten, die wohl damals eher im Bereich Punk unterwegs waren. Aber nun einmal das rein elektronische "The Model" als Reggae(?)-Version gecovert haben. Et voilà:

The Members - The Model (Kraftwerk Cover)

Das Stück finde ich nicht nur sehr witzig. Irgendwie passt der Sound zu Kraftwerk komischerweise wie BArsch auf Eimer.

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Adler_Steigflug schrieb:

Reggae, Dub, Protodub

Reggae=Weiterentwicklung des Rocksteady, mit dem typischen synkopierten (verschobenen) Beat.
Dub: Eigentlich ja nur eine mechanische Technik, im Prinzip die Mutter aller Remixe. (Ohne Dub keine Dancemusik, wie wir sie alle weltweit kennen).
Einen Song zerlegen in seine Einzelteile und neu zusammenbauen durch (zeitweises) Weglassen und hinzufügen, verfremden und loopen, rückwärtslaufen lassen usw vor allem einzelner Spuren.
Protodub: Die ersten Gehversuche im Dub (v.a. Perry, King Tubbys u.a.)
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Adler_Steigflug schrieb:

Reggae, Dub, Protodub

Reggae=Weiterentwicklung des Rocksteady, mit dem typischen synkopierten (verschobenen) Beat.
Dub: Eigentlich ja nur eine mechanische Technik, im Prinzip die Mutter aller Remixe. (Ohne Dub keine Dancemusik, wie wir sie alle weltweit kennen).
Einen Song zerlegen in seine Einzelteile und neu zusammenbauen durch (zeitweises) Weglassen und hinzufügen, verfremden und loopen, rückwärtslaufen lassen usw vor allem einzelner Spuren.
Protodub: Die ersten Gehversuche im Dub (v.a. Perry, King Tubbys u.a.)
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reggaetyp schrieb:

Dub: Eigentlich ja nur eine mechanische Technik, im Prinzip die Mutter aller Remixe. (Ohne Dub keine Dancemusik, wie wir sie alle weltweit kennen).


Es gibt ja sogar eine Dub Version von Higher than the sun von Primal Scream auf Screamadelica. Weatherall ( = Gott !! ) hat das remixed. Reggae hab ich von ihm nie gehört. Komisch , eigentlich hat er wirklich alles verwendet.
Der hat sogar Sexbeat zu einem Dancefloor ... aber lassen wir das.
Normalerweise hätte hier auch eine Weatherall Nachruf besprechung stehen müssen.
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reggaetyp schrieb:

Dub: Eigentlich ja nur eine mechanische Technik, im Prinzip die Mutter aller Remixe. (Ohne Dub keine Dancemusik, wie wir sie alle weltweit kennen).


Es gibt ja sogar eine Dub Version von Higher than the sun von Primal Scream auf Screamadelica. Weatherall ( = Gott !! ) hat das remixed. Reggae hab ich von ihm nie gehört. Komisch , eigentlich hat er wirklich alles verwendet.
Der hat sogar Sexbeat zu einem Dancefloor ... aber lassen wir das.
Normalerweise hätte hier auch eine Weatherall Nachruf besprechung stehen müssen.
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fromgg schrieb:

Es gibt ja sogar eine Dub Version von Higher than the sun von Primal Scream auf Screamadelica.

Super Album, steht hier auch.
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fromgg schrieb:

Es gibt ja sogar eine Dub Version von Higher than the sun von Primal Scream auf Screamadelica.

Super Album, steht hier auch.
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reggaetyp schrieb:

fromgg schrieb:

Es gibt ja sogar eine Dub Version von Higher than the sun von Primal Scream auf Screamadelica.

Super Album, steht hier auch.


Von dem Album haben ganze Generationen gelebt ( und Labels ). War ein langer Weg von Jesus and Mary Chain dort hin. Aber er hat sich gelohnt.

Ja , die Band mochte wohl Reggae und Dub. Aber ein expliziter Song wo die das verwenden ist mir nicht bekannt  Von New Order beispielsweise schon. Auf den Peel Sessions haben die was hinterlassen.

Komisch wie alles zusammenhängt : Auf der sog. Kommerz Insel Ibiza im Pacha einen Typen gesehen , der Sachen gespielt hat , die irgendwie anders waren. Es war der Typ , der Screamadelica produzierte ( Weatherall ). Lange her. Alle breit da drin . Es kann in Resteuropa kein Ganja mehr gegeben haben , war alles da. Von dem anderen reden wir besser nicht.
Seitdem hör ich nur so komisches Zeug und finde alles andere Mist. Ich bin immer wieder da .
Wo gibts einen Abend , an dem eine gut gelaunte ( und gekleidete ) Crowd zu Ethnobeats ( Satori , Bedouin ) versunken tanzt ?
Man muss ja nicht zu Guetta gehen. Der Laden ist übrigens dicht ( Heart ). War teuer da drin und mondän.
Nobel geht die Welt zugrunde. Das ist ja wohl das mindeste was man von ihr erwarten kann.

So , jetzt wieder Dub
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For those who didn't know:
Reggae ist übrigens seit November 2018 Unesco Weltkulturerbe. Und das völlig zurecht.
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For all contributors in this Thread:

Attribut lesenswert
Macht Laune!
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For those who didn't know:
Reggae ist übrigens seit November 2018 Unesco Weltkulturerbe. Und das völlig zurecht.
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reggaetyp schrieb:

For those who didn't know:
Reggae ist übrigens seit November 2018 Unesco Weltkulturerbe. Und das völlig zurecht.

Das wusste ich tatsächlich nicht. Stabil.


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