Beste Filme aller Zeiten

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nuriel schrieb:


Also als Vater einer bald 6-Jährigen

What? Ich kann mich noch erinnern, wir wir am GD nach nem Spiel gebechert haben. Ist das wirklich schon so lange her? 😱
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Knueller schrieb:

nuriel schrieb:


Also als Vater einer bald 6-Jährigen

What? Ich kann mich noch erinnern, wir wir am GD nach nem Spiel gebechert haben. Ist das wirklich schon so lange her? 😱


Tja, ich kann noch einen 6-monatigen Nachwuchsstürmer aufbieten. Auf dem GD war ich schon lange nimmer, vor Corona schon...
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Knueller schrieb:

nuriel schrieb:


Also als Vater einer bald 6-Jährigen

What? Ich kann mich noch erinnern, wir wir am GD nach nem Spiel gebechert haben. Ist das wirklich schon so lange her? 😱


Tja, ich kann noch einen 6-monatigen Nachwuchsstürmer aufbieten. Auf dem GD war ich schon lange nimmer, vor Corona schon...
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Würde es dir etwas ausmachen, ihn zum RA umzuschulen? Hier besteht noch Bedarf.
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Knueller schrieb:

nuriel schrieb:


Also als Vater einer bald 6-Jährigen

What? Ich kann mich noch erinnern, wir wir am GD nach nem Spiel gebechert haben. Ist das wirklich schon so lange her? 😱


Tja, ich kann noch einen 6-monatigen Nachwuchsstürmer aufbieten. Auf dem GD war ich schon lange nimmer, vor Corona schon...
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Na dann Gratulation!
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Würde es dir etwas ausmachen, ihn zum RA umzuschulen? Hier besteht noch Bedarf.
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Motoguzzi999 schrieb:

Würde es dir etwas ausmachen, ihn zum RA umzuschulen? Hier besteht noch Bedarf.

😂
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Wenn man nach der Definition von "Verriss" sucht, hier wäre sie:

Vor diesem Film kann man nur warnen
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Ich möchte an dieser Stelle mal ein paar Filme empfehlen, die der Zeit in den Kinos laufen und die ich für sehr sehenswert halte. Grundsätzlich ist es so, dass es durch Corona einen regelrechten Filmstau gab und jetzt im Wochenrhythmus tolle Sachen ins Kino laufen. Ich komm mit dem Sichten kaum hinterher. Hier mal die Highlights der letzten Wochen:

Promising Young Woman
In dem Regiedebüt der jungen englischen Regisseurin Emerald Fennell spielt die wunderbare Carey Mulligan eine junge Frau auf einem veritablen Rachefeldzug. Folgende Grundprämisse: Jeden Abend geht die junge Cassy in einer amerikanischen Kleinstadt in einen Club und tut so, als sei sie stockbetrunken. Es dauert nicht lange und schon steht ein junger Mann bereit, der sich der hilflosen Dame gerne annehmen möchte, das Taxi für den Heimweg dann aber an seinem Appartment halten lässt. Nach erstem formelhaften Geplänkel wird schnell versucht, der vermeintlich sedierten Frau an die Wäsche zu gehen, worauf hin diese ihr Schauspiel beendet und den jungen Mann zur Rede stellt.
Das ist aber nur der Anfang der ganzen Geschichte, warum sie das tut und was sie alles tut, soll an dieser Stelle nicht erklärt werden, denn der Film lebt vor allem davon, dass er scheibchenweise die Geschichte der jungen Cassy rekonstruiert und dabei kein gutes Licht auf die Männerwelt wirft.
Wobei das zu allgemein formuliert ist, denn die gezeigten Männerfiguren entsprechen alle dem Typ weißer, republikanischer Saubermann, also jener Gruppe, die sich aus den wohlhabenden Suburbs mit elternfinanzierten Collegeabschlüssen und Bachelordegrees in allem Möglichen in einer ziemlich chauvinistischen Welt in ranghohe und gutbezahlte Positionen gebracht haben. Wie patriarchale Strukturen dabei funktionieren, wie toxische Männlichkeit zum Einsatz kommt und wer sich alles zum Helfershelfer macht - darum geht es in dieser bittersüßen Rachefantasie. Und obwohl der Film eine bestimmte Männerspezies in den Blick nimmt, bleibt einem das Lachen bisweilen im Halse stecken. Der Film ist so geschickt inszeniert, dass man um das mulmige Gefühl nicht herumkommt, dass die Geschichte vielleicht doch universeller ist, als es zunächst scheint.
Das Ende wird kontrovers diskutiert und es wird einen nicht kalt lassen.
Auch wenn der Film einen Rachefeldzug zeigt, ist er weit entfernt von 'rape and revenge'-Geschichten, wo sich Tankgirl mit der Pumpgun am Anschlag durch die Clubs ballert. Vielmehr sehen wir eine kluge, pfiffige und gleichzeitig hoch tragische Hauptfigur.
Was auch wichtig ist: neben seinem feministischen Anspruch unterhält der Film auch exzellent, er hält einige Pointen bereit, ist hervorragend gespielt und gefilmt und mit einem wunderbar verfremdeten 90er-Jahre-Popsoundtrack unterlegt.
Für mich bislang einer der besten Filme des Jahres!
Am besten nicht zuviel vorher dazu lesen und bloß nicht den Trailer schauen, der spoilert extrem.

Die Unbeugsamen
Thematsich verwandt, aber das ist Zufall. Die Unbeugsamen ist ein Dokumentarfilm, der Frauen in der Politik der Bonner Republik portraitiert. Von Waltraud Schoppe bis Petra Kelly und von Hildegard Hamm-Brücher bis Ingrid Matthäus-Maier. Der Film ist in kleine, sehr gut verdauliche thematische Kapitel gegliedert, wodurch er sehr kurzweilig wird. Wirklich spannende Originalaufnahmen aus dem Treibhaus Bonn, dem Fernsehen oder von Parteitagen wechseln sich mit äußerst lebendigen Erzählungen der damaligen Protagonistinnen ab, die übrigens weder Humor noch Heiterkeit verloren haben. Manchmal lacht man, weil das Gezeigte so aus der Zeit gefallen zu sein scheint, manchmal bekommt man Brechreiz, wenn man sieht, wie sich die grauen Herren im Plenarsaal aufführen wie eine Horde Gorillas, nur weil vorne eine Frau spricht.
Gleichzeitig sieht man aber auch, was diese Pionierinnen mit Standhaftigkeit und Renitenz alles erreicht haben - Angela Merkel lässt grüßen.
Eigentlich ist der Film eher ein Essay- als ein Dokumentarfilm und er ist sicherlich auch verkürzt, bspw. weil die tatsächlichen politischen Positionen der Protagonistinnen völlig ausgeblendet werden. Aber das ist auch garnicht das Ansinnen des Films. Vielmehr ist er ein sehr spannender Blick in die jüngere Geschichte dieses Landes und natürlich irgendwie auch ein Fan-Pic (übrigens von einem Mann gedreht).

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Übrigens kommt alsbald ein Film in die Kinos, der offensichtlich und vermutlich bewusst in FFM spielt. Gedreht wurde u.A. dort und in Gießen. Zeigt aber wohl eher die raue Seite der Stadt
Bis jetzt noch nichts zu gesehen, außer dem Trailer. Aber die Kritiken sind gut:

Toubab
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Übrigens kommt alsbald ein Film in die Kinos, der offensichtlich und vermutlich bewusst in FFM spielt. Gedreht wurde u.A. dort und in Gießen. Zeigt aber wohl eher die raue Seite der Stadt
Bis jetzt noch nichts zu gesehen, außer dem Trailer. Aber die Kritiken sind gut:

Toubab
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Knueller schrieb:

Übrigens kommt alsbald ein Film in die Kinos, der offensichtlich und vermutlich bewusst in FFM spielt. Gedreht wurde u.A. dort und in Gießen. Zeigt aber wohl eher die raue Seite der Stadt
Bis jetzt noch nichts zu gesehen, außer dem Trailer. Aber die Kritiken sind gut:

Toubab


Cooles Ding. Muß ich mir merken


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