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Scheidung (abgewickelt) Ansprüche danach.... kann jemand helfen ?

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Die Unterscheidung "unter Juristen" und "unter Kaufleuten" ist Unfug, zumal es sich hier ja nicht mal um eine Sache unter Kaufleuten handelt. Es geht auch nicht um Blutunterschriften, sondern um eindeutige Aussagen.
 Der von dir zitierte Absatz sagt doch überhaupt nichts über einen Verzicht aus.Vielmehr wollte deine Ex-Frau für die Zahlungen in Vorlage treten, und du sollst das im Gegenzug ausgleichen. Zumindest  ist dies, ohne weiteren Hintergrund, eine mögliche Auslegung des Zitats.
Ich rate weiterhin, die Kosten einer anwaltlichen Erstberatung nicht zu scheuen.
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stefank schrieb:
Die Unterscheidung "unter Juristen" und "unter Kaufleuten" ist Unfug, zumal es sich hier ja nicht mal um eine Sache unter Kaufleuten handelt. Es geht auch nicht um Blutunterschriften, sondern um eindeutige Aussagen.
 Der von dir zitierte Absatz sagt doch überhaupt nichts über einen Verzicht aus.Vielmehr wollte deine Ex-Frau für die Zahlungen in Vorlage treten, und du sollst das im Gegenzug ausgleichen. Zumindest  ist dies, ohne weiteren Hintergrund, eine mögliche Auslegung des Zitats.
Ich rate weiterhin, die Kosten einer anwaltlichen Erstberatung nicht zu scheuen.


Der Abschnitt ist imo ein ziemlich klarer Verzicht auf die Beteiligung an der Mietzahlung. Das wird auch hinsichtlich des Bezugs auf den Telefonanschlusses sehr deutlich.
Das "ausgleichen" bezieht sich doch semantisch eindeutig nur auf die Steuernachzahlung. Dies wird zwar als derart kombiniert, dass der Ausgleich vorausgesetzt wird, da die Mietzahlungen von ihr übernommen werden, aber ein Ausgleich irgendwelcher Vorausleistungen auf die Miete ist da nun ganz sicher nicht heraus zu lesen.

@Jazon: Ich würde dahingehend erst mal gar nichts machen und auf die Vereinbarung bestehen. Den Ausgleich der Steuerdifferenzen solltest du allerdings dringend vornehmen, das schrieb ja schon DA.
Falls die dann dennoch ernsthaft Klage erheben, dann kannst du dir immer noch anwaltliche Unterstützung holen. Wäre auch zu empfehlen. Aber das MUSST du nicht, es gibt beim Amtsgericht keinen Anwaltszwang.
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ja sehe ich genau so .... ich habe die Steuer ja ausgeglichen (nachdem ich Nachweise angefordert habe, und die sie gebracht haben .... leider haben sie sich "verrechnet", und ich habe somit 4 x 360 anstatt 6 x 350 gezahlt, und wie gesagt die Kaution abgezogen.... also kaufmännisch ist das echt fein jetzt, nun bohren sie eben weiter ....

Mein Punkt wie gesagt war, soll ich dem Anwalt der gegenseite von der Mail erzählen ? Sie ihm schicken ? dann hat er auch mal alle infos ... einen Termin vor Gericht kann er sich dann ( so er es genauso sieht wie wir) auch sparen .... oder soll ich das für einen Termin vor Gericht in der Hinterhand behalten ?

Anwalt habe ich angefragt, 240 € plus MwSt ist eben auch nen Batzen .... smile:
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jazon123 schrieb:
ja sehe ich genau so .... ich habe die Steuer ja ausgeglichen (nachdem ich Nachweise angefordert habe, und die sie gebracht haben .... leider haben sie sich "verrechnet", und ich habe somit 4 x 360 anstatt 6 x 350 gezahlt, und wie gesagt die Kaution abgezogen.... also kaufmännisch ist das echt fein jetzt, nun bohren sie eben weiter ....

Mein Punkt wie gesagt war, soll ich dem Anwalt der gegenseite von der Mail erzählen ? Sie ihm schicken ? dann hat er auch mal alle infos ... einen Termin vor Gericht kann er sich dann ( so er es genauso sieht wie wir) auch sparen .... oder soll ich das für einen Termin vor Gericht in der Hinterhand behalten ?

Anwalt habe ich angefragt, 240 € plus MwSt ist eben auch nen Batzen .... smile:



Nimms mir nicht übel. Wenn Du eh sicher bist, nichts zu machen und den Ratschlag eines Juristen igonrierst - der m.E. Recht hat- warum fragst Du dann? Suchst Du nur Bestätigung?

Nichts tun ist m.E. die schlechteste aller Alternativen.
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Paramounti schrieb:
jazon123 schrieb:
ja sehe ich genau so .... ich habe die Steuer ja ausgeglichen (nachdem ich Nachweise angefordert habe, und die sie gebracht haben .... leider haben sie sich "verrechnet", und ich habe somit 4 x 360 anstatt 6 x 350 gezahlt, und wie gesagt die Kaution abgezogen.... also kaufmännisch ist das echt fein jetzt, nun bohren sie eben weiter ....

Mein Punkt wie gesagt war, soll ich dem Anwalt der gegenseite von der Mail erzählen ? Sie ihm schicken ? dann hat er auch mal alle infos ... einen Termin vor Gericht kann er sich dann ( so er es genauso sieht wie wir) auch sparen .... oder soll ich das für einen Termin vor Gericht in der Hinterhand behalten ?

Anwalt habe ich angefragt, 240 € plus MwSt ist eben auch nen Batzen .... smile:



Nimms mir nicht übel. Wenn Du eh sicher bist, nichts zu machen und den Ratschlag eines Juristen igonrierst - der m.E. Recht hat- warum fragst Du dann? Suchst Du nur Bestätigung?

Nichts tun ist m.E. die schlechteste aller Alternativen.



ich habe doch niemals gesagt, dass ich nichts tun möchte .... ich habe ja einfach gefragt, macht es Sinn der Gegenpartei meine Infos zur Verfügung zu stellen (die sie theoretisch haben kann) und darauf zu "hoffen" dass sie es dann lassen, oder mehr sinn vor Gericht das ganze erst rauszuholen ?
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jazon123 schrieb:
Paramounti schrieb:
jazon123 schrieb:
ja sehe ich genau so .... ich habe die Steuer ja ausgeglichen (nachdem ich Nachweise angefordert habe, und die sie gebracht haben .... leider haben sie sich "verrechnet", und ich habe somit 4 x 360 anstatt 6 x 350 gezahlt, und wie gesagt die Kaution abgezogen.... also kaufmännisch ist das echt fein jetzt, nun bohren sie eben weiter ....

Mein Punkt wie gesagt war, soll ich dem Anwalt der gegenseite von der Mail erzählen ? Sie ihm schicken ? dann hat er auch mal alle infos ... einen Termin vor Gericht kann er sich dann ( so er es genauso sieht wie wir) auch sparen .... oder soll ich das für einen Termin vor Gericht in der Hinterhand behalten ?

Anwalt habe ich angefragt, 240 € plus MwSt ist eben auch nen Batzen .... smile:



Nimms mir nicht übel. Wenn Du eh sicher bist, nichts zu machen und den Ratschlag eines Juristen igonrierst - der m.E. Recht hat- warum fragst Du dann? Suchst Du nur Bestätigung?

Nichts tun ist m.E. die schlechteste aller Alternativen.



ich habe doch niemals gesagt, dass ich nichts tun möchte .... ich habe ja einfach gefragt, macht es Sinn der Gegenpartei meine Infos zur Verfügung zu stellen (die sie theoretisch haben kann) und darauf zu "hoffen" dass sie es dann lassen, oder mehr sinn vor Gericht das ganze erst rauszuholen ?


Es macht immer Sinn,Stress u. Ärger wenn möglich im Vorfeld schon  zu vermeiden.Deswegen würde ich dem RA  der Gegenseite diese Infos zukommen lassen.

Einen ähnlich deinem gelagerten Fall gab es übrigens in meinem Bekanntenkreis,sonst hätte ich mich zu deinen Fragen auch gar nicht geäussert,auch wenn  jetzt möglicherweise gleich  wieder der gallige " Scheidungsanwalt " Stefank .   um die Kurve kommt und unter dem arroganten Deckmantel geistiger u. fachlicher Überlegenheit darauf hinweist,dass jeder Fall einzeln zu sehen  wäre.
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Kenn mich jetzt im Scheidungsrecht nicht wirklich aus, dafür aber im Steuerrecht!

Und wenns um Recht im Allgemeinen geht, dann hilft einem der natürliche Menschenverstand nur bedingt weiter.

Ich hab zugegebenermaßen jetzt nicht alles im Detail nochmal nachgelesen, was hier schon geschrieben wurde. Aber die Komplexität war auch so relativ schnell ersichtlich. Daher würde ich dir auch raten, einen Anwalt zu konsultieren. Es geht ja um nicht unerhebliche Beträge, daher denke ich lohnt ein Beratungsgespräch auf alle Fälle.

Im deutschen Rechtssystem geht es eben nicht um Recht haben, sondern um Recht bekommen. Und da hat man als Laie grundsätzlich schonmal die schlechteren Karten, weil man die Möglichkeiten und die Wege dorthin nicht genau kennt oder nur vom Hören-Sagen!

Zum eigentlichen Sachverhalt möchte ich mich hier gar nicht äußern, denn - ich kann aus Erfahrung sprechen - wenn ich deine Ex-Frau nach der selben Geschichte frage ergibt sich ein komplett neues Bild. Das liegt nicht daran, dass du hier willentlich Lügen schreibst oder sowas (bitte nicht falsch verstehen) aber solche Aussagen sind meist von subjektiven Auffassungen geprägt. Liegt in der Natur der Sache.

Geh zu nem Anwalt und knall ihm deinen "Faktenordner" auf den Tisch und der sagt dir dann, was davon wirklich vor Gericht verwertbar ist und was nicht. Und er weiß wahrscheinlich auch, wie man sich da außergerichtlich einigen könnte.
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[quote=Atoron]Kenn mich jetzt im Scheidungsrecht nicht wirklich aus, dafür aber im Steuerrecht!

Und wenns um Recht im Allgemeinen geht, dann hilft einem der natürliche Menschenverstand nur bedingt weiter.

Ich hab zugegebenermaßen jetzt nicht alles im Detail nochmal nachgelesen, was hier schon geschrieben wurde. Aber die Komplexität war auch so relativ schnell ersichtlich. Daher würde ich dir auch raten, einen Anwalt zu konsultieren. Es geht ja um nicht unerhebliche Beträge, daher denke ich lohnt ein Beratungsgespräch auf alle Fälle.

Im deutschen Rechtssystem geht es eben nicht um Recht haben, sondern um Recht bekommen. Und da hat man als Laie grundsätzlich schonmal die schlechteren Karten, weil man die Möglichkeiten und die Wege dorthin nicht genau kennt oder nur vom Hören-Sagen!

Zum eigentlichen Sachverhalt möchte ich mich hier gar nicht äußern, denn - ich kann aus Erfahrung sprechen - wenn ich deine Ex-Frau nach der selben Geschichte frage ergibt sich ein komplett neues Bild. Das liegt nicht daran, dass du hier willentlich Lügen schreibst oder sowas (bitte nicht falsch verstehen) aber solche Aussagen sind meist von subjektiven Auffassungen geprägt. Liegt in der Natur der Sache.

Geh zu nem Anwalt und knall ihm deinen "Faktenordner" auf den Tisch und der sagt dir dann, was davon wirklich vor Gericht verwertbar ist und was nicht. Und er weiß wahrscheinlich auch, wie man sich da außergerichtlich einigen könnte. [/Quote

wahre Worte das fettgedruckte.


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