Streik -diesmal nervts!

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Das heißt, die miesen Bedingungen der Beschäftigten sind dafür verantwortlich, dass es permanente Signalstörungen gibt, die Bahnen nicht richtig bundesweit getaktet sind und Ausweichgleise etc. abgeschafft wurden?

Komisch, ich dachte immer, die Ursachen für all die Probleme wären schlechte Führung, Rendite-Streben und fehlende finanzielle Ausstattung gewesen und die miesen Arbeitsbedingungen und die technischen Störungen ein Symptom dessen und nicht die miesen Arbeitsbedingungen ein Grund für die technischen Störungen.
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Das heißt, die miesen Bedingungen der Beschäftigten sind dafür verantwortlich, dass es permanente Signalstörungen gibt, die Bahnen nicht richtig bundesweit getaktet sind und Ausweichgleise etc. abgeschafft wurden?

Komisch, ich dachte immer, die Ursachen für all die Probleme wären schlechte Führung, Rendite-Streben und fehlende finanzielle Ausstattung gewesen und die miesen Arbeitsbedingungen und die technischen Störungen ein Symptom dessen und nicht die miesen Arbeitsbedingungen ein Grund für die technischen Störungen.
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Beides natürlich.
Ich erinnere mich noch daran, wie vor wenigen Jahren in Mainz keine Fernzüge halten konnten, weil es kein Personal mehr fürs Stellwerk gab. Da war einfach niemand mehr da, alles krank oder im Urlaub.
Und derzeit kannst du sofort als Lokführer (nach einem kurzen Crahskurs) bei der Bahn beginnen, auch viele weitere Jobs bei der Bahn sind unbesetzt.
Und zwar wegen der schwierigen Bedingungen (Schichtdienst, ständig unterwegs) und der schlechten Bezahlung.

Und die schlechte Führung verbunden mit der grandios gescheiterten Absicht, aus dem Grundbedürfnis und der Grundversorgung Mobilität ein renditeoriertes Unternehmen zu machen, hat das eben zu dem gemacht, was es ist.

Im übrigen ist es kein Geheimnis, dass Unternehmen Löhne drücken, um die Rendite zu erhöhen.
Oder eben gleich Stellen abbauen.
Und natürlich geht das dann zu Lasten der Effektivität bei einem Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn.
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Beides natürlich.
Ich erinnere mich noch daran, wie vor wenigen Jahren in Mainz keine Fernzüge halten konnten, weil es kein Personal mehr fürs Stellwerk gab. Da war einfach niemand mehr da, alles krank oder im Urlaub.
Und derzeit kannst du sofort als Lokführer (nach einem kurzen Crahskurs) bei der Bahn beginnen, auch viele weitere Jobs bei der Bahn sind unbesetzt.
Und zwar wegen der schwierigen Bedingungen (Schichtdienst, ständig unterwegs) und der schlechten Bezahlung.

Und die schlechte Führung verbunden mit der grandios gescheiterten Absicht, aus dem Grundbedürfnis und der Grundversorgung Mobilität ein renditeoriertes Unternehmen zu machen, hat das eben zu dem gemacht, was es ist.

Im übrigen ist es kein Geheimnis, dass Unternehmen Löhne drücken, um die Rendite zu erhöhen.
Oder eben gleich Stellen abbauen.
Und natürlich geht das dann zu Lasten der Effektivität bei einem Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn.
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reggaetyp schrieb:

....Und die schlechte Führung verbunden mit der grandios gescheiterten Absicht, aus dem Grundbedürfnis und der Grundversorgung Mobilität ein renditeoriertes Unternehmen zu machen, hat das eben zu dem gemacht, was es ist.
...
Bin nicht immer mit dir einer Meinung, aber diesen Satz kann ich absolut unterschreiben, trifft den Kern der Sache.
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Beides natürlich.
Ich erinnere mich noch daran, wie vor wenigen Jahren in Mainz keine Fernzüge halten konnten, weil es kein Personal mehr fürs Stellwerk gab. Da war einfach niemand mehr da, alles krank oder im Urlaub.
Und derzeit kannst du sofort als Lokführer (nach einem kurzen Crahskurs) bei der Bahn beginnen, auch viele weitere Jobs bei der Bahn sind unbesetzt.
Und zwar wegen der schwierigen Bedingungen (Schichtdienst, ständig unterwegs) und der schlechten Bezahlung.

Und die schlechte Führung verbunden mit der grandios gescheiterten Absicht, aus dem Grundbedürfnis und der Grundversorgung Mobilität ein renditeoriertes Unternehmen zu machen, hat das eben zu dem gemacht, was es ist.

Im übrigen ist es kein Geheimnis, dass Unternehmen Löhne drücken, um die Rendite zu erhöhen.
Oder eben gleich Stellen abbauen.
Und natürlich geht das dann zu Lasten der Effektivität bei einem Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn.
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reggaetyp schrieb:


         Beides natürlich.


Mit der Begründung kann ich durchaus leben, im ersten Beitrag von Dir klang es aber eher so, als wäre das ausschließlich der Grund für Verspätungen und Ausfälle und das ist m.E. definitiv zu eindimensional gewesen. Eben auch, weil man nicht nur am Personal gespart hat, sondern auch noch an vielen anderen Dingen, die ebenfalls zu Problemen führen.
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reggaetyp schrieb:

Knueller schrieb:

reggaetyp schrieb:

Deshalb ja Streik.


Ich war von Anfang an auf der Seite der Streikenden. Aber was hat das damit zu tun?

Die miesen Zustände kommen von den miesen Bedingungen der Beschäftigten.

Ist das so?
Es hieß immer, die Züge seien marode und das Gleisnetz ebenfalls
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Knueller schrieb:

reggaetyp schrieb:

Knueller schrieb:

reggaetyp schrieb:

Deshalb ja Streik.


Ich war von Anfang an auf der Seite der Streikenden. Aber was hat das damit zu tun?

Die miesen Zustände kommen von den miesen Bedingungen der Beschäftigten.

Ist das so?
Es hieß immer, die Züge seien marode und das Gleisnetz ebenfalls

Die Bahnbrücken nicht vergessen, da ist auch ein nicht geringer Teil stark renovierungsbedürftig.


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