Deutsche Polizisten...

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Für die meisten Menschen ist es halt völlig klar, dass Rassismus vor allem in den Köpfen der Menschen verankert ist. Das mit dem bewusst geschaffenen System zur Rechtfertigung von Kolionalisierung etc. trifft auf das heutige Deutschland überhaupt nicht mehr zu. Da wird ja Rassismus ja quasi als eine Art "rationales" Machtwerkzeug dargestellt, was in Zeiten, als Rassistische Denkweisen noch "gelehrt" wurden, sicher auch zutreffend war, während heute, wo das nicht mehr der Fall ist, ist der Rassismus bei uns eben rein irrational, emotional und eben individuell ist.  

Und ganz ehrlich: Ich finde es wenig befremdlich, wenn schwarze Publizisten wie Celia Parbey oder Alice Hasters mir was von der Nicht-Existenz von Rassismus gegen Weiße erzählen. So wie ich als Weißer logischerweise keinen Rassismus gegen Schwarze aus eigener Erfahrung kenne, und das Thema daher nicht abschließend beurteilen kann, trifft das logischerweise auch andersrum zu.
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Adlerdenis schrieb:

Für die meisten Menschen ist es halt völlig klar, dass Rassismus vor allem in den Köpfen der Menschen verankert ist. Das mit dem bewusst geschaffenen System zur Rechtfertigung von Kolionalisierung etc. trifft auf das heutige Deutschland überhaupt nicht mehr zu. Da wird ja Rassismus ja quasi als eine Art "rationales" Machtwerkzeug dargestellt, was in Zeiten, als Rassistische Denkweisen noch "gelehrt" wurden, sicher auch zutreffend war, während heute, wo das nicht mehr der Fall ist, ist der Rassismus bei uns eben rein irrational, emotional und eben individuell ist.  


selbstverstaendlich ist rassismus auch heute noch ein machtwerkzeug um menschen klein zu halten. die basis dessen, die entwicklungsgrundlage dieses systems liegt auch heute immer noch im kolonialismus, wie sollte sie auf einmal nichts mehr damit zu tun haben .

Adlerdenis schrieb:

Und ganz ehrlich: Ich finde es wenig befremdlich, wenn schwarze Publizisten wie Celia Parbey oder Alice Hasters mir was von der Nicht-Existenz von Rassismus gegen Weiße erzählen. So wie ich als Weißer logischerweise keinen Rassismus gegen Schwarze aus eigener Erfahrung kenne, und das Thema daher nicht abschließend beurteilen kann, trifft das logischerweise auch andersrum zu.


das wirkt jetzt aber sehr nach trotz.

selbstverstaendlich konenen schwarze menschen diskriminierungserfahrungen nachvollziehen.
sie erklaeren auch, warum beschimpfungen wie kartoffel kein rassismus sind und keiner sein koennen.

ihre argumente sind bei weitem nicht so schlicht, wie du es hier darstellst.
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Ein HR-Beitrag über einen Polizisten, mit dunklerer Hautfarbe und dessen Rassismuserfahrungen.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/polizist-mit-migrationshintergrund-fuer-die-einen-kanake-fuer-andere-der-nazi,rassismus-belastet-polizisten-100.html

Bemerkenswert ist die Rassismusdefinition der Leiterin von Response:
"Rassistisch sei es, eine Minderheit auszugrenzen und abzuwerten, [soweit ok] sagte Olivia Sarma, Leiterin der Beratungsstelle Response, die sich um Opfer von Rassismus und rechter Gewalt kümmert. Als weißer Deutscher sei man aber hierzulande Teil einer Mehrheit. Und als Polizist sei man ohnehin in einer Position der Stärke."
Wenn ich z. B. In Tansania einen schwarzen Polizisten als "N.igger" beschimpfe, dann wäre das kein Rassismus, weil er dort nicht zu einer Minderheit gehört und als Polizist ohnehin in einer Position der Stärke sei.

Kann nicht sein.
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60revax schrieb:

Wenn ich z. B. In Tansania einen schwarzen Polizisten als "N.igger" beschimpfe, dann wäre das kein Rassismus, weil er dort nicht zu einer Minderheit gehört und als Polizist ohnehin in einer Position der Stärke sei.

Kann nicht sein.        

Xaver08 behauptet ständig ich würde das Gegenteil behaupten. Ich habe unter meinem Text extra mit Abstand um es deutlich zu machen, geschrieben :
"Kann nicht sein"

Hier der Beweis für die Falschbehauptung:

   Adlerdenis schrieb:

   Wenn ich in einem afrikanischen Land einen Polizisten mit dem N-Worte betitle, bin ich auch ein Rassist, Scheiß egal ob der Cop institutionell oben steht und ich vielleicht zur Unterschicht gehöre.


[Xaver08 schrieb:]
selbstverstaendlich, ausser hawischer hat auch keiner was anderes behauptet. dass du dich jetzt auch damit auseinandersetzt zeigt schoen, dass das prinzip diskussionen mit erfundenen behauptungen, die man dann widerlegt,  zu kapern, wunderbar funktioniert.
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60revax schrieb:

Wenn ich z. B. In Tansania einen schwarzen Polizisten als "N.igger" beschimpfe, dann wäre das kein Rassismus, weil er dort nicht zu einer Minderheit gehört und als Polizist ohnehin in einer Position der Stärke sei.

Kann nicht sein.        

Xaver08 behauptet ständig ich würde das Gegenteil behaupten. Ich habe unter meinem Text extra mit Abstand um es deutlich zu machen, geschrieben :
"Kann nicht sein"

Hier der Beweis für die Falschbehauptung:

   Adlerdenis schrieb:

   Wenn ich in einem afrikanischen Land einen Polizisten mit dem N-Worte betitle, bin ich auch ein Rassist, Scheiß egal ob der Cop institutionell oben steht und ich vielleicht zur Unterschicht gehöre.


[Xaver08 schrieb:]
selbstverstaendlich, ausser hawischer hat auch keiner was anderes behauptet. dass du dich jetzt auch damit auseinandersetzt zeigt schoen, dass das prinzip diskussionen mit erfundenen behauptungen, die man dann widerlegt,  zu kapern, wunderbar funktioniert.
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unterlasse bitte die spielchen.

du alleine hast diese behauptung in die welt gesetzt, um sie zu widerlegen. bevor du sie aufgestellt hast, war weder tansania noch ein schwarzer polizist in tansania thema im thread oder im von dir verlinkten artikel.

das und nichts anders habe ich ausgefuehrt.

wie immer, wenn du diese spielchen treibst, um vom eigentlichen kern der diskussion abzulenken, hast du es am ende naturlich nicht so gemeint oder sonstiges.
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Beuth muss jetzt liefern mit seinem Sonderermittler Mener.
Dass ein IM eine ihm unterstellte Behörde so angreift wie die LKA, ist sicher ungewöhnlich.

Das Thema wird weiter köcheln, jedenfalls kann ich mir Beuth als Bouffier Nachfolger nicht vorstellen, da wrd Finanzminister Boddenberg sicher bessere Karten haben, auch wenn er eine Ecke äler ist (Bj 59 vs 67)
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unterlasse bitte die spielchen.

du alleine hast diese behauptung in die welt gesetzt, um sie zu widerlegen. bevor du sie aufgestellt hast, war weder tansania noch ein schwarzer polizist in tansania thema im thread oder im von dir verlinkten artikel.

das und nichts anders habe ich ausgefuehrt.

wie immer, wenn du diese spielchen treibst, um vom eigentlichen kern der diskussion abzulenken, hast du es am ende naturlich nicht so gemeint oder sonstiges.
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Xaver08 schrieb:

schwarzer polizist in tansania

Wenn man das nochmal so liest, und bedenkt, dass der Thread "Deutsche Poilzisten" heißt, dann bewegen wir uns hier in dieser Diskussion gerade schon wieder auf einem echt hohen Absurditätslevel.
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Für die meisten Menschen ist es halt völlig klar, dass Rassismus vor allem in den Köpfen der Menschen verankert ist. Das mit dem bewusst geschaffenen System zur Rechtfertigung von Kolionalisierung etc. trifft auf das heutige Deutschland überhaupt nicht mehr zu. Da wird ja Rassismus ja quasi als eine Art "rationales" Machtwerkzeug dargestellt, was in Zeiten, als Rassistische Denkweisen noch "gelehrt" wurden, sicher auch zutreffend war, während heute, wo das nicht mehr der Fall ist, ist der Rassismus bei uns eben rein irrational, emotional und eben individuell ist.  

Und ganz ehrlich: Ich finde es wenig befremdlich, wenn schwarze Publizisten wie Celia Parbey oder Alice Hasters mir was von der Nicht-Existenz von Rassismus gegen Weiße erzählen. So wie ich als Weißer logischerweise keinen Rassismus gegen Schwarze aus eigener Erfahrung kenne, und das Thema daher nicht abschließend beurteilen kann, trifft das logischerweise auch andersrum zu.
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Du vergisst das heute noch die Kolonialisierung nachwirkt. Das sind Dinge, sind sie erstmal in den Köpfen drinnen, nicht so schnell wieder verschwinden. Oder was den Judenhass angeht, der ist viele hundert Jahre alt, ein Grund warum er auch nicht verschwindet. Deshalb hat das im Dritten Reich so gut geklappt mit der Judenverfolgung, die haben jahrhunderte alte Vorurteile schamlos ausgenutzt.
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Du vergisst das heute noch die Kolonialisierung nachwirkt. Das sind Dinge, sind sie erstmal in den Köpfen drinnen, nicht so schnell wieder verschwinden. Oder was den Judenhass angeht, der ist viele hundert Jahre alt, ein Grund warum er auch nicht verschwindet. Deshalb hat das im Dritten Reich so gut geklappt mit der Judenverfolgung, die haben jahrhunderte alte Vorurteile schamlos ausgenutzt.
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propain schrieb:

Du vergisst das heute noch die Kolonialisierung nachwirkt. Das sind Dinge, sind sie erstmal in den Köpfen drinnen, nicht so schnell wieder verschwinden. Oder was den Judenhass angeht, der ist viele hundert Jahre alt, ein Grund warum er auch nicht verschwindet. Deshalb hat das im Dritten Reich so gut geklappt mit der Judenverfolgung, die haben jahrhunderte alte Vorurteile schamlos ausgenutzt.


die haben halt auch den deutschen Beamtenstaat und die Obrigkeitshörigkeit schön ausgenutzt. Die Rolle deutscher Polizisten dabei wurde aber schön runtergekehrt nach 45.
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Xaver08 schrieb:

schwarzer polizist in tansania

Wenn man das nochmal so liest, und bedenkt, dass der Thread "Deutsche Poilzisten" heißt, dann bewegen wir uns hier in dieser Diskussion gerade schon wieder auf einem echt hohen Absurditätslevel.
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Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

schwarzer polizist in tansania

Wenn man das nochmal so liest, und bedenkt, dass der Thread "Deutsche Poilzisten" heißt, dann bewegen wir uns hier in dieser Diskussion gerade schon wieder auf einem echt hohen Absurditätslevel.

Richtig. Und Ausgangspunkt war der von mir verlinkte HR-Beriicht und die von mir kritisierte Definition der Response-Vertreterin.

Zitat: "Anti-deutsche Schmähungen fallen allerdings nicht für alle Experten unter den Rassismus-Begriff. Rassistisch sei es, eine Minderheit auszugrenzen und abzuwerten, sagte Olivia Sarma, Leiterin der Beratungsstelle Response, die sich um Opfer von Rassismus und rechter Gewalt kümmert. Als weißer Deutscher sei man aber hierzulande Teil einer Mehrheit. Und als Polizist sei man ohnehin in einer Position der Stärke."

Dieser Bericht über einen deutschen Polizisten, passte sehr gut in den thread. Wer jetzt für die Absurdidät verantwortlich ist, mag jeder selbst bewerten.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/polizist-mit-migrationshintergrund-fuer-die-einen-kanake-fuer-andere-der-nazi,rassismus-belastet-polizisten-100.html
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Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

schwarzer polizist in tansania

Wenn man das nochmal so liest, und bedenkt, dass der Thread "Deutsche Poilzisten" heißt, dann bewegen wir uns hier in dieser Diskussion gerade schon wieder auf einem echt hohen Absurditätslevel.

Richtig. Und Ausgangspunkt war der von mir verlinkte HR-Beriicht und die von mir kritisierte Definition der Response-Vertreterin.

Zitat: "Anti-deutsche Schmähungen fallen allerdings nicht für alle Experten unter den Rassismus-Begriff. Rassistisch sei es, eine Minderheit auszugrenzen und abzuwerten, sagte Olivia Sarma, Leiterin der Beratungsstelle Response, die sich um Opfer von Rassismus und rechter Gewalt kümmert. Als weißer Deutscher sei man aber hierzulande Teil einer Mehrheit. Und als Polizist sei man ohnehin in einer Position der Stärke."

Dieser Bericht über einen deutschen Polizisten, passte sehr gut in den thread. Wer jetzt für die Absurdidät verantwortlich ist, mag jeder selbst bewerten.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/polizist-mit-migrationshintergrund-fuer-die-einen-kanake-fuer-andere-der-nazi,rassismus-belastet-polizisten-100.html
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60revax schrieb:


Dieser Bericht über einen deutschen Polizisten, passte sehr gut in den thread. Wer jetzt für die Absurdidät verantwortlich ist, mag jeder selbst bewerten.


richtig, s.

60revax schrieb:

Wenn ich z. B. In Tansania einen schwarzen Polizisten als "N

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60revax schrieb:


Kann man einen schwarzen Polizisten in einem Subsaharaland, also mit mehrheitlich schwarzen Bevölkerung rassistisch beleidigen? Selbstverständlich kann man das.


natuerlich kann man das, das hat auch niemand ausser dir geleugnet. ein beispiel aus der luft zu greifen, um es dann zu widerlegen, ist ein beliebtes stilmittel, um diskussionen zu kapern.

ich habe dir eine schoenes beispiel fuer existierenden rassismus in tansania verlinkt. falls du dich ernsthaft fuer das thema interessieren solltest, lies das interview mit menschen, die sich wirklich und mit viel herz gegen rassismus engagiert haben. bitte lies es.

60revax schrieb:

Rassismus kann allen passieren. Überall in der Welt.


du musst jetzt sehr stark sein, weissen können in unserer welt rassismus nicht erfahren.

dazu gehoert das machtgefaelle, der weisse polizist, der als kartoffel bezeichnet wird, mag beleidigt werden, aber rassismus ist das nicht.

und egal wo du aktuell hinschaust, sind weisse strukturell an der spitze der nahrungskette.

natürlich bist du nicht alleine mit deiner meinung, wie der tagesspiegel so so schön schreibt:

Die Mär vom „umgekehrten Rassismus“ vertreten nicht nur Nazis und Rechtspopulisten. So forderte die Deutsche Botschaft während der Coronakrise alle Bundesbürger in Kamerun dazu auf, sich nicht mehr in der Öffentlichkeit zu bewegen – mit dem Hinweis auf „rassistische Ressentiments innerhalb der Bevölkerung, die die Sicherheit unserer Landsleute beeinträchtigen“.


https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-grosse-unterschied-es-gibt-keinen-rassismus-gegen-weisse/25893440.html

es gibt literatur zum thema und natuerlich sekundaerliteratur, auch hier im deutschlandfunk wird sich in einem interview damit auseinandergesetzt:

Alice Hasters sagt da unter anderem:

Viele Menschen gehen davon aus, dass grundsätzlich jede Person von Rassismus betroffen sein könnte. Diese Menschen sehen Rassismus als eine rein individuelle Haltung. Wie ein einzelner Mensch die Welt für sich ordnet, hat erst einmal wenige Konsequenzen. Doch in einer Welt voller Ungleichheit ist auch Rassismus ungleich verteilt. Rassismus ist ein System, das mit der Absicht entstanden ist, eine bestimmte Weltordnung herzustellen. Es wurde über Jahrhunderte aufgebaut und ist bis heute wirkmächtig.


weiter fuehrt sie aus:

In diesem System wurde die Hierarchie festgeschrieben, auf der Grundlage von konstruierten Menschenrassen und die lautet, ganz grob: Weiße ganz oben, Schwarze ganz unten. Wenn also jemand glaubt, Schwarze seien von Natur aus Weißen überlegen, dann ist das zwar theoretisch ein rassistischer Gedanke – aber praktisch ein recht wirkungsloser. Dafür gibt es keine Echokammer, dieser Gedanke wird nicht die sozialen Strukturen unserer Welt umformen.


https://www.deutschlandfunk.de/identitaeten-7-7-warum-weisse-menschen-so-gerne-gleich-sind.1184.de.html?dram:article_id=466836

das heisst natuerlich auch, dass theoretisch auch weisse rassismus erfahren koennten, aber dafuer muesste sehr viel passieren und ich hoffe, dass bevor so etwas passieren kann, sich die obigen gedanken durchsetzen und wir uns vielleicht wieder ein bisschen weiterentwickeln.




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Danke für diesen überaus eindrucksvollen Beitrag. Wie wichtig es ist, sich mit dem theoretischen Aspekt von Rassismus zu beschäftigen zeigen hier dann auch direkt die Reaktionen.

Lieber Adlerdenis, ich schätze vieler deiner Beiträge, aber hier hast du den Beitrag von Xaver einfach nicht verstanden, wenn du diesen als Blödsinn abtust. Beschäftige dich mit dem Thema und erweitere deinen Horizont, es lohnt sich.
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Danke für diesen überaus eindrucksvollen Beitrag. Wie wichtig es ist, sich mit dem theoretischen Aspekt von Rassismus zu beschäftigen zeigen hier dann auch direkt die Reaktionen.

Lieber Adlerdenis, ich schätze vieler deiner Beiträge, aber hier hast du den Beitrag von Xaver einfach nicht verstanden, wenn du diesen als Blödsinn abtust. Beschäftige dich mit dem Thema und erweitere deinen Horizont, es lohnt sich.
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Danke, ja werde ich tun. Ich will ja gar nicht leugnen, dass ich die Dinge natürlich auch aus meiner "weißen Bubble" sehe, und da sicher noch lernen kann, und "Blödsinn" war sicher etwas drüber.
Ansonsten bin ich froh, wenn wir diese wieder mal wirklich themenfremde und leicht sonderbare Diskussion hier abschließen, und uns wieder der Polizei widmen.
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Danke, ja werde ich tun. Ich will ja gar nicht leugnen, dass ich die Dinge natürlich auch aus meiner "weißen Bubble" sehe, und da sicher noch lernen kann, und "Blödsinn" war sicher etwas drüber.
Ansonsten bin ich froh, wenn wir diese wieder mal wirklich themenfremde und leicht sonderbare Diskussion hier abschließen, und uns wieder der Polizei widmen.
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Adlerdenis schrieb:

Danke, ja werde ich tun. Ich will ja gar nicht leugnen, dass ich die Dinge natürlich auch aus meiner "weißen Bubble" sehe, und da sicher noch lernen kann, und "Blödsinn" war sicher etwas drüber.
Ansonsten bin ich froh, wenn wir diese wieder mal wirklich themenfremde und leicht sonderbare Diskussion hier abschließen, und uns wieder der Polizei widmen.

👍

Das Thema passt ja thematisch durchaus in diesen Thread, gibt offensichtlich genügend Polizisten die sich auch mal mit der Theorie beschäftigen sollten.
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auch wenn ich mich wiederhole, ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht und wann Herr Beuth endlich sich seiner politischen Verantwortung stellen wird/stellen muss.
Leider bin ich bei letzterem sehr skeptisch. In Deutschland sind aber Minister wegen ganz naderen Dingen schon zurückgetreten.
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auch wenn ich mich wiederhole, ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht und wann Herr Beuth endlich sich seiner politischen Verantwortung stellen wird/stellen muss.
Leider bin ich bei letzterem sehr skeptisch. In Deutschland sind aber Minister wegen ganz naderen Dingen schon zurückgetreten.
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Tafelberg schrieb:
ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht

Ich denke der Polizei Skandal wird so weiter gehen wie bisher. Immerhin ermittelt die Staatsanwaltschaft ja seit zwei Jahren.
Erst jetzt einen Sonderermittler ein zu setzen, das ist der nächste Skandal. Macht unser Innenminister also Unterschiede aufgrund ethnischer Eigenschaften der Bedrohten?

Na, wie auch immer. Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren und mit Hochdruck und ich bin sehr überzeugt, dass das genauso ausgeht wie das Hornerberger Schießen. Ganz sicher.
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auch wenn ich mich wiederhole, ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht und wann Herr Beuth endlich sich seiner politischen Verantwortung stellen wird/stellen muss.
Leider bin ich bei letzterem sehr skeptisch. In Deutschland sind aber Minister wegen ganz naderen Dingen schon zurückgetreten.
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Tafelberg schrieb:

auch wenn ich mich wiederhole, ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht und wann Herr Beuth endlich sich seiner politischen Verantwortung stellen wird/stellen muss.
Leider bin ich bei letzterem sehr skeptisch. In Deutschland sind aber Minister wegen ganz naderen Dingen schon zurückgetreten.


Es ist ein totaler Witz, dass er 2018 einfach gar nichts unternommen hat. Bezeichnend ist zudem, dass die Rechtsanwältin, die damals bedroht worden ist, sich auf die Seite der LKA Präsidentin stellt, da diese sich wirklich gekümmert habe:

https://www.hessenschau.de/politik/nsu-20-drohmails-anwaeltin-basay-yildiz-wirft-innenminister-beuth-aktionismus-vor,sonderermittler-nsu-100.html

Und ich stimme ihr zu, dass was Beuth gerade unternimmt, überzeugt mich nicht. Auch Fiedler von der Kripo Gewerkschaft sagt, dass es einen unabhängigen Sonderermittler brauche. Wenn es also stimmt, dass der im Moment eingesetzte Mann nicht unabhängig ist, dann zweifel ich ehrlich daran, dass Beuth das wirklich aufklären möchte. Wenn man bedenkt, dass er 2018 einfach gar nichts unternommen hat, kann man auch gut zu diesem Glauben kommen.

Im Übrigen werden ja anscheinend weitere Linkenpolitiker bedroht, die keinen Polizeischutz erhalten.

Man kann sich dann schon mal fragen, was ist hier eigentlich los?
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Der Beuth ist zwar nur die logische Fortsetzung der Reihe aus Bouffier und Rhein, aber ich würde ihn doch gerne mal fragen, ob er nicht Besseres zu tun hat, als als Innenminister die Füße hochzulegen ... montags in Dresden spazieren zu gehen zum Beispiel.
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Dazu kommt das mehr als peinliche Schweigen der Grünen.
Das ist einfach nur beschämend und zum Kotzen.

Im übrigen muss dringendst eine unabhängige Kontrollinstanz für die Sicherheitsbehörden her.
Wenn Polizisten Polizisten kontrollieren und diese Vorgänge untersuchen, wird erwartbar wenig bis nichts aufgedeckt werden.
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Tafelberg schrieb:

auch wenn ich mich wiederhole, ich bin gespannt, wie der Polizei Skandal in Hessen weitergeht und wann Herr Beuth endlich sich seiner politischen Verantwortung stellen wird/stellen muss.
Leider bin ich bei letzterem sehr skeptisch. In Deutschland sind aber Minister wegen ganz naderen Dingen schon zurückgetreten.


Es ist ein totaler Witz, dass er 2018 einfach gar nichts unternommen hat. Bezeichnend ist zudem, dass die Rechtsanwältin, die damals bedroht worden ist, sich auf die Seite der LKA Präsidentin stellt, da diese sich wirklich gekümmert habe:

https://www.hessenschau.de/politik/nsu-20-drohmails-anwaeltin-basay-yildiz-wirft-innenminister-beuth-aktionismus-vor,sonderermittler-nsu-100.html

Und ich stimme ihr zu, dass was Beuth gerade unternimmt, überzeugt mich nicht. Auch Fiedler von der Kripo Gewerkschaft sagt, dass es einen unabhängigen Sonderermittler brauche. Wenn es also stimmt, dass der im Moment eingesetzte Mann nicht unabhängig ist, dann zweifel ich ehrlich daran, dass Beuth das wirklich aufklären möchte. Wenn man bedenkt, dass er 2018 einfach gar nichts unternommen hat, kann man auch gut zu diesem Glauben kommen.

Im Übrigen werden ja anscheinend weitere Linkenpolitiker bedroht, die keinen Polizeischutz erhalten.

Man kann sich dann schon mal fragen, was ist hier eigentlich los?
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Aceton-Adler schrieb:

Es ist ein totaler Witz, dass er 2018 einfach gar nichts unternommen hat

War doch zu erwarten nach seiner Einzelfalläußerung. Wenn ein Politiker nach einem Vorfall diesen direkt klein redet weiß man doch das nicht viel gemacht wird, wenn überhaupt was gemacht wird. Gerade in Hessen haben die letzten Innenminister nicht viel im Kampf gegen rechts gemacht. Im Gegenteil, sie haben Ermittlungen wie die gegen den NSU sogar behindert.


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