Deutsche Polizisten...

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Noch keiner..?

Da kommt sie also doch, die Rassismusstudie. Falls man das noch so nennen möchte.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rassismus-bei-der-polizei-koalition-einigt-sich-auf-kompromiss-zu-studie-a-907f6d58-5938-4c1c-b959-4716bf6f8b00

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.
Achja und den Staatstrojaner gibts noch gratis obendrauf. Schönen Dank auch.

Was habe ich es vermisst, mich mal wieder so richtig schön über diese Bundesregierung auszukotzen.

#nochnieCDU
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Noch keiner..?

Da kommt sie also doch, die Rassismusstudie. Falls man das noch so nennen möchte.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rassismus-bei-der-polizei-koalition-einigt-sich-auf-kompromiss-zu-studie-a-907f6d58-5938-4c1c-b959-4716bf6f8b00

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.
Achja und den Staatstrojaner gibts noch gratis obendrauf. Schönen Dank auch.

Was habe ich es vermisst, mich mal wieder so richtig schön über diese Bundesregierung auszukotzen.

#nochnieCDU
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Raggamuffin schrieb:

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.


Fairerweise finde ich eine entsprechende Studie grundsätzlich nicht verkehrt.

Hat für mich halt nur nichts mit Rassismus zu tun, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit für den Dienstherren sein solche Studien regelmäßig durchzuführen, ein trauriges Zeugnis, dass auch so was nicht existiert.

Sowas hier ranzutackern ist bäh, da es mögliche reale Herausforderungen der Polizisten direkt in einen falschen Kontext setzt.
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Noch keiner..?

Da kommt sie also doch, die Rassismusstudie. Falls man das noch so nennen möchte.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rassismus-bei-der-polizei-koalition-einigt-sich-auf-kompromiss-zu-studie-a-907f6d58-5938-4c1c-b959-4716bf6f8b00

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.
Achja und den Staatstrojaner gibts noch gratis obendrauf. Schönen Dank auch.

Was habe ich es vermisst, mich mal wieder so richtig schön über diese Bundesregierung auszukotzen.

#nochnieCDU
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Dann sollten aber auch die Übergriffe der Polizei mit einfließen, damit sie wissen warum die Polizei des öfteren schräg angemacht wird.
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Noch keiner..?

Da kommt sie also doch, die Rassismusstudie. Falls man das noch so nennen möchte.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rassismus-bei-der-polizei-koalition-einigt-sich-auf-kompromiss-zu-studie-a-907f6d58-5938-4c1c-b959-4716bf6f8b00

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.
Achja und den Staatstrojaner gibts noch gratis obendrauf. Schönen Dank auch.

Was habe ich es vermisst, mich mal wieder so richtig schön über diese Bundesregierung auszukotzen.

#nochnieCDU
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Raggamuffin schrieb:

Der Bundesinnenhorst



Du wirst Doch keine Namen Verballhornung durchführen, na so was
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Raggamuffin schrieb:

Der Bundesinnenhorst



Du wirst Doch keine Namen Verballhornung durchführen, na so was
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Oh, da habe ich mich wohl verschrieben. Asche auf mein Haupt.
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Raggamuffin schrieb:

Der Bundesinnenhorst will in der selben Studie nämlich auch untersuchen lassen, wie es den Polizisten so in ihrem Alltag ergeht, vermutlich um gute Gründe für Rassismus und Gewaltausbrüche zu finden.


Fairerweise finde ich eine entsprechende Studie grundsätzlich nicht verkehrt.

Hat für mich halt nur nichts mit Rassismus zu tun, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit für den Dienstherren sein solche Studien regelmäßig durchzuführen, ein trauriges Zeugnis, dass auch so was nicht existiert.

Sowas hier ranzutackern ist bäh, da es mögliche reale Herausforderungen der Polizisten direkt in einen falschen Kontext setzt.
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Sehe ich auch so. Man muss nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Über Monate würde hier die entsprechende Studie gefordert, jetzt gibt es sie, da kann man dann auch einfach mal zufrieden sein.
Und natürlich ist es auch sinnvoll, Übergriffe auf die Polizei zu untersucht
en. Auch wenn man wissen will, wo die Ursachen für dieses oder jenes Fehlverhalten liegen, muss man das einbeziehen (damit meine ich jetzt keine rassistischen Chatgruppen oder Ähnliches, eher Fehlverhalten im Alltag).
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Es ist halt Politik. Da wird das gemacht, was machbar ist. Für eine ausschließliche Rassismus-Studie gibt es keine Mehrheit oder man müsste sich eine suchen, mit der man den Koalitionspartner (Union) brüskiert und eine ganze Regierung aufs Spiel setzt. Das wäre zwar prinzipientreu, aber dann dürften wir in Zukunft oft wählen gehen.

Am Ende kommt es darauf an, wie die Studie gefasst wird und welche Wissenschaftler welche Punkte raussuchen.

Bei einer ausschließlichen Rassismus-Studie wäre es übrigens vermutlich schwieriger geworden, an vernünftige Daten ranzukommen. Zum einen geben die Daten wenig her (auch dank Verschleierung) und zum anderen wären Polizisten kaum an einer Befragung interessiert, wenn es ausschließlich um deren möglicherweise rechtes Gedankengut geht. Da ist eine zusätzliche breiter gefasste "fürsorglich-interessierte" Fragestellung, die auch die Polizisten dazu bewegen könnte, Angaben weiterzugeben, gar nicht so dumm. Ich gehe nämlich davon aus, dass Polizisten eher auch problematisches Gedankengut preisgeben, wenn man sie ernst nimmt und alles hören will und nicht nur explizit das, was am meisten Verweigerung bei der Beantwortung verursachen wird.
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Sehe ich auch so. Man muss nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Über Monate würde hier die entsprechende Studie gefordert, jetzt gibt es sie, da kann man dann auch einfach mal zufrieden sein.
Und natürlich ist es auch sinnvoll, Übergriffe auf die Polizei zu untersucht
en. Auch wenn man wissen will, wo die Ursachen für dieses oder jenes Fehlverhalten liegen, muss man das einbeziehen (damit meine ich jetzt keine rassistischen Chatgruppen oder Ähnliches, eher Fehlverhalten im Alltag).
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man kann es kaum als haar in der suppe suchen, wenn sich fachleute oder experten den ansatz anschauen und feststellen, dass es eben nicht das ist, was ueber jahre gefordert wird.


wenn ich ne rindswurst bestelle, 1h warte und dann eine tuete hundeexkremente bekomme, kann man doch auch nicht sagen, dass ich mich so anstellen soll, weil ich ja immerhin was warmes bekommen haette.

warum soll man zufrieden sein muessen? warum soll man nicht kritisieren duerfen?
ich verstehe das nicht.
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man kann es kaum als haar in der suppe suchen, wenn sich fachleute oder experten den ansatz anschauen und feststellen, dass es eben nicht das ist, was ueber jahre gefordert wird.


wenn ich ne rindswurst bestelle, 1h warte und dann eine tuete hundeexkremente bekomme, kann man doch auch nicht sagen, dass ich mich so anstellen soll, weil ich ja immerhin was warmes bekommen haette.

warum soll man zufrieden sein muessen? warum soll man nicht kritisieren duerfen?
ich verstehe das nicht.
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Xaver08 schrieb:

warum soll man zufrieden sein muessen? warum soll man nicht kritisieren duerfen?
ich verstehe das nicht.

Das kommt die ehemalige deutsche Obrigkeitshörigkeit bei einigen durch.
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Zufrieden sein muss niemand. Genauso wenig wie Seehofer und andere Politiker das machen müssen, was andere wollen.

So ist das Leben.
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Zufrieden sein muss niemand. Genauso wenig wie Seehofer und andere Politiker das machen müssen, was andere wollen.

So ist das Leben.
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richtig, es bezog sich ja auf die aussage von denis, der meinte man muesse zufrieden sein und duerfe jetzt nicht das haar in der suppe suchen.

selbstverstaendlich ist so das leben, das sehen wir ja

manche leute versuchen halt was zu aendern, andere sagen halt, so ist das leben, das muessen wir nehmen wie es ist, nennt man wohl konservativ.


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Der öffentliche Druck ist aufgrund der vielen Vorfälle richtig groß geworden und somit ist da eine positive Dynamik reingekommen. Das was jetzt beschlossen worden ist, war mE nur noch eine Frage der Zeit.

Dass neben Rassismus auch andere Thematiken, die ebenfalls wichtig sind, untersucht werden, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil, evtl kann man aus diesen Erkenntnissen auch konstruktive Schlüsse ziehen.

Gestern kam in der ARD eine Reportage über Polizeigewalt in Deutschland und die Problematik, dass eben nicht unabhängig von Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland ermittelt wird. Als Vorbild wurde in diesem Kontext Dänemark genannt, die eine unabhängige Stelle mit einem großzügigen Budget und weitreichenden Kompetenzen, eingerichtet haben. Ich schätze auf diese Thematik wird ebenfalls noch richtig Druck drauf kommen.
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man kann es kaum als haar in der suppe suchen, wenn sich fachleute oder experten den ansatz anschauen und feststellen, dass es eben nicht das ist, was ueber jahre gefordert wird.


wenn ich ne rindswurst bestelle, 1h warte und dann eine tuete hundeexkremente bekomme, kann man doch auch nicht sagen, dass ich mich so anstellen soll, weil ich ja immerhin was warmes bekommen haette.

warum soll man zufrieden sein muessen? warum soll man nicht kritisieren duerfen?
ich verstehe das nicht.
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Also der Vergleich mit der Rindswurst und der Tüte Exkremente erheitert mich zumindest gerade sehr. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass das auch die Intention war, denn ansonsten weiß ich echt nicht, was ich dazu noch sagen soll
Es wird halt direkt losgemeckert und nach den Fehlern gesucht,, bevor wir überhaupt wissen, wie genau diese Studie ausgestaltet wird.
Und es wird doch offenbar eine Untersuchung zum Rassismus innerhalb der Polizei geben, oder nicht? Was genau spricht denn aus deiner Sicht dagegen, auch die Belastung der Polizisten zu untersuchen?  Warum denkst du denn, dass man dir gerade ne Tüte voller Scheiße verkauft hat?



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Der öffentliche Druck ist aufgrund der vielen Vorfälle richtig groß geworden und somit ist da eine positive Dynamik reingekommen. Das was jetzt beschlossen worden ist, war mE nur noch eine Frage der Zeit.

Dass neben Rassismus auch andere Thematiken, die ebenfalls wichtig sind, untersucht werden, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil, evtl kann man aus diesen Erkenntnissen auch konstruktive Schlüsse ziehen.

Gestern kam in der ARD eine Reportage über Polizeigewalt in Deutschland und die Problematik, dass eben nicht unabhängig von Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland ermittelt wird. Als Vorbild wurde in diesem Kontext Dänemark genannt, die eine unabhängige Stelle mit einem großzügigen Budget und weitreichenden Kompetenzen, eingerichtet haben. Ich schätze auf diese Thematik wird ebenfalls noch richtig Druck drauf kommen.
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So wie es gerade in der Tagesschau kam, wird in der Polizeistudie gerade nicht zu Rassismus in der Polzei geforscht. Das wäre natürlich total dämlich...
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Also der Vergleich mit der Rindswurst und der Tüte Exkremente erheitert mich zumindest gerade sehr. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass das auch die Intention war, denn ansonsten weiß ich echt nicht, was ich dazu noch sagen soll
Es wird halt direkt losgemeckert und nach den Fehlern gesucht,, bevor wir überhaupt wissen, wie genau diese Studie ausgestaltet wird.
Und es wird doch offenbar eine Untersuchung zum Rassismus innerhalb der Polizei geben, oder nicht? Was genau spricht denn aus deiner Sicht dagegen, auch die Belastung der Polizisten zu untersuchen?  Warum denkst du denn, dass man dir gerade ne Tüte voller Scheiße verkauft hat?



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Adlerdenis schrieb:

Also der Vergleich mit der Rindswurst und der Tüte Exkremente erheitert mich zumindest gerade sehr. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass das auch die Intention war, denn ansonsten weiß ich echt nicht, was ich dazu noch sagen soll


es war sicher nicht als wortwoertlicher vergleich gedacht und sicher auch zur allgemeinen erheiterung.

Adlerdenis schrieb:

Es wird halt direkt losgemeckert und nach den Fehlern gesucht,, bevor wir überhaupt wissen, wie genau diese Studie ausgestaltet wird.


das war nicht meine wahrnehmung. meine wahrnehmung, war, dass es erstmal positiv aufgenommen wurde, dann wurde nach und nach klar, was Inhalt der Studie sein soll und dass wohl weitestgehend den Vorschlaegen der GdP gefolgt wurde im Vorgehen zur Studie. Wer sich ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzt, versteht warum Fachleute skeptisch sind.

Sicher ist es nicht verkehrt, nach der Belastung von Polizisten zu schauen, auch wenn das bereits getan wird.

Ich halte es aber nicht fuer richtig, diese Themen direkt miteinander zu vermengen, denn dann ist es keine Ergebnisoffene Untersuchung.

Und das Ziel sollte es eben nicht sein einfach irgendeine Studie zum Thema Rassismus zu machen, sondern Wissenschaftler an das Thema zu lassen.

Seehofer hat bereits klar gemacht, dass es nicht um eine neutrale Untersuchung zum Thema Rassismus gehen wird, denn seine Einstellung zum Thema habe sich nicht geaendert.

Dieser "Durchbruch" ist Seehofer zufolge allerdings keiner. Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle. "Es hat sich an meiner Position nichts geändert." Sein Vertrauen in die Polizei sei nach wie vor hoch. Polizisten "halten ja für uns den Kopf hin". Dafür würden sie oft "nicht besonders gut bezahlt". Die Polizeibeamten wiesen zudem zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist".


https://www.sueddeutsche.de/politik/polizei-rassismus-scholz-seehofer-1.5083476

Ich lasse mich natuerlich gerne ueberraschen, wenn das am Ende aufgrund des oeffentlichen Drucks irgendwann doch gut wird.

Aber dieser Druck ist halt auch nicht da, wenn man die Strategie der Kritiklosigkeit oder Fatalitaet faehrt.
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auf deutschlandfunk nova findet sich eine zusammenfassung eines interviews mit dem Sozialpsychologen und Leiter des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung Zick, der feststellt, dass sich sowohl Vorurteilsmuster, rassismus und antisemitische Vorurteile gut feststellen lassen, selbst wenn die gesellschaftliche Norm fordere Vorurteile zurueckzuhalten.

Es wird auch auf den fehlenden Zusammenhang zwischen strukturellem Rassimus und Gewalt/Uebergriffen gegen Polizeibeamten hingewiesen.

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/konfliktforscher-zu-polizei-und-extremismus-rassismus-kann-man-gut-messen?_pjax=main
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Adlerdenis schrieb:

Also der Vergleich mit der Rindswurst und der Tüte Exkremente erheitert mich zumindest gerade sehr. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass das auch die Intention war, denn ansonsten weiß ich echt nicht, was ich dazu noch sagen soll


es war sicher nicht als wortwoertlicher vergleich gedacht und sicher auch zur allgemeinen erheiterung.

Adlerdenis schrieb:

Es wird halt direkt losgemeckert und nach den Fehlern gesucht,, bevor wir überhaupt wissen, wie genau diese Studie ausgestaltet wird.


das war nicht meine wahrnehmung. meine wahrnehmung, war, dass es erstmal positiv aufgenommen wurde, dann wurde nach und nach klar, was Inhalt der Studie sein soll und dass wohl weitestgehend den Vorschlaegen der GdP gefolgt wurde im Vorgehen zur Studie. Wer sich ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzt, versteht warum Fachleute skeptisch sind.

Sicher ist es nicht verkehrt, nach der Belastung von Polizisten zu schauen, auch wenn das bereits getan wird.

Ich halte es aber nicht fuer richtig, diese Themen direkt miteinander zu vermengen, denn dann ist es keine Ergebnisoffene Untersuchung.

Und das Ziel sollte es eben nicht sein einfach irgendeine Studie zum Thema Rassismus zu machen, sondern Wissenschaftler an das Thema zu lassen.

Seehofer hat bereits klar gemacht, dass es nicht um eine neutrale Untersuchung zum Thema Rassismus gehen wird, denn seine Einstellung zum Thema habe sich nicht geaendert.

Dieser "Durchbruch" ist Seehofer zufolge allerdings keiner. Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle. "Es hat sich an meiner Position nichts geändert." Sein Vertrauen in die Polizei sei nach wie vor hoch. Polizisten "halten ja für uns den Kopf hin". Dafür würden sie oft "nicht besonders gut bezahlt". Die Polizeibeamten wiesen zudem zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist".


https://www.sueddeutsche.de/politik/polizei-rassismus-scholz-seehofer-1.5083476

Ich lasse mich natuerlich gerne ueberraschen, wenn das am Ende aufgrund des oeffentlichen Drucks irgendwann doch gut wird.

Aber dieser Druck ist halt auch nicht da, wenn man die Strategie der Kritiklosigkeit oder Fatalitaet faehrt.
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Xaver08 schrieb:

Ich halte es aber nicht fuer richtig, diese Themen direkt miteinander zu vermengen, denn dann ist es keine Ergebnisoffene Untersuchung.

Und wieso nicht? Weil ihr voraussetzt, das Rassismus mit den Erfahrungen der Polizisten erklärt wird, so wie die taz? Wollen wir nicht lieber erstmal abwarten, wie die geplanten Studien im Detail aussehen werden?

Xaver08 schrieb:

Und das Ziel sollte es eben nicht sein einfach irgendeine Studie zum Thema Rassismus zu machen, sondern Wissenschaftler an das Thema zu lassen.

Und wer wird diese Studie durchführen? Laien?

Xaver08 schrieb:

Seehofer hat bereits klar gemacht, dass es nicht um eine neutrale Untersuchung zum Thema Rassismus gehen wird, denn seine Einstellung zum Thema habe sich nicht geaendert.

Dieser "Durchbruch" ist Seehofer zufolge allerdings keiner. Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle. "Es hat sich an meiner Position nichts geändert." Sein Vertrauen in die Polizei sei nach wie vor hoch. Polizisten "halten ja für uns den Kopf hin". Dafür würden sie oft "nicht besonders gut bezahlt". Die Polizeibeamten wiesen zudem zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist".



Wo hat er denn bitte gesagt, dass es keine neue Studie geben wird? Es sind doch jetzt 2 Studien geplant, eine zum Rassismus in der Gesellschaft, und eine zur Polizei, was auch immer da jetzt alles untersucht wird.
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Ich finde auch, dass es eine Studie geben sollte, die die Erfahrungen der Polizei untersuchen sollte, um deren Sicht der Dinge zu kennen. Wie jemand schon schrieb, sollte das sogar Standard sein. Vielleicht wäre man dann auch nicht so überrascht, über die derzeitige Diskussion.

Diese Studie aber nun mit einer Studie zu verbinden, die nachdrücklich, und von vielen sehr emotional gefordert wird und mit der die Fragestellung 'Wie weit sind rechtsextremes Gedankengut und Gewaltbereitschaft innerhalb der Polizei verbreitet?" auf eine Frage abgelenkt wird, die wohl lautet 'Wer von euch ist denn Schuld, dass unsere armen tapferen Polizisten rechtsradikal und gewalttätig werden mussten?", das scheint mir dann doch...Aaargh!
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Xaver08 schrieb:

Ich halte es aber nicht fuer richtig, diese Themen direkt miteinander zu vermengen, denn dann ist es keine Ergebnisoffene Untersuchung.

Und wieso nicht? Weil ihr voraussetzt, das Rassismus mit den Erfahrungen der Polizisten erklärt wird, so wie die taz? Wollen wir nicht lieber erstmal abwarten, wie die geplanten Studien im Detail aussehen werden?

Xaver08 schrieb:

Und das Ziel sollte es eben nicht sein einfach irgendeine Studie zum Thema Rassismus zu machen, sondern Wissenschaftler an das Thema zu lassen.

Und wer wird diese Studie durchführen? Laien?

Xaver08 schrieb:

Seehofer hat bereits klar gemacht, dass es nicht um eine neutrale Untersuchung zum Thema Rassismus gehen wird, denn seine Einstellung zum Thema habe sich nicht geaendert.

Dieser "Durchbruch" ist Seehofer zufolge allerdings keiner. Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle. "Es hat sich an meiner Position nichts geändert." Sein Vertrauen in die Polizei sei nach wie vor hoch. Polizisten "halten ja für uns den Kopf hin". Dafür würden sie oft "nicht besonders gut bezahlt". Die Polizeibeamten wiesen zudem zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist".



Wo hat er denn bitte gesagt, dass es keine neue Studie geben wird? Es sind doch jetzt 2 Studien geplant, eine zum Rassismus in der Gesellschaft, und eine zur Polizei, was auch immer da jetzt alles untersucht wird.
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Adlerdenis schrieb:


Wo hat er denn bitte gesagt, dass es keine neue Studie geben wird? Es sind doch jetzt 2 Studien geplant, eine zum Rassismus in der Gesellschaft, und eine zur Polizei, was auch immer da jetzt alles untersucht wird.


Zumindest hat Seehofer vorhin in der Tagesschau gesagt, dass Rassismus in der Polizei nicht untersucht werden wird und hat dabei noch mal die Schwerpunkte aufgezählt. Das klang dann sehr enttäuschend. Insofern bin ich jetzt in der Tat erstmal wieder skeptisch.

Im Übrigen gibt es im der ARD Mediathek eine interessante Diskussion mit Polizisten und Betroffenen in einer SWR Sendung. Gutes Format.
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Xaver08 schrieb:

Ich halte es aber nicht fuer richtig, diese Themen direkt miteinander zu vermengen, denn dann ist es keine Ergebnisoffene Untersuchung.

Und wieso nicht? Weil ihr voraussetzt, das Rassismus mit den Erfahrungen der Polizisten erklärt wird, so wie die taz? Wollen wir nicht lieber erstmal abwarten, wie die geplanten Studien im Detail aussehen werden?

Xaver08 schrieb:

Und das Ziel sollte es eben nicht sein einfach irgendeine Studie zum Thema Rassismus zu machen, sondern Wissenschaftler an das Thema zu lassen.

Und wer wird diese Studie durchführen? Laien?

Xaver08 schrieb:

Seehofer hat bereits klar gemacht, dass es nicht um eine neutrale Untersuchung zum Thema Rassismus gehen wird, denn seine Einstellung zum Thema habe sich nicht geaendert.

Dieser "Durchbruch" ist Seehofer zufolge allerdings keiner. Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle. "Es hat sich an meiner Position nichts geändert." Sein Vertrauen in die Polizei sei nach wie vor hoch. Polizisten "halten ja für uns den Kopf hin". Dafür würden sie oft "nicht besonders gut bezahlt". Die Polizeibeamten wiesen zudem zurecht darauf hin, "wie aggressiv der Ton inzwischen geworden ist".



Wo hat er denn bitte gesagt, dass es keine neue Studie geben wird? Es sind doch jetzt 2 Studien geplant, eine zum Rassismus in der Gesellschaft, und eine zur Polizei, was auch immer da jetzt alles untersucht wird.
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Adlerdenis schrieb:


Und wieso nicht? Weil ihr voraussetzt, das Rassismus mit den Erfahrungen der Polizisten erklärt wird, so wie die taz? Wollen wir nicht lieber erstmal abwarten, wie die geplanten Studien im Detail aussehen werden?


die vehemenz mit der du anderen menschen verbietest eine meinung zum thema zu haben ist schon frappierend.
Ich habe eine meinung, die ich auch begruendet habe.

jetzt waere es mal an dir zu erklaeren, warum du dich so vehement gegen kritik gegen diese ankuendigung wehrst.

es faellt schon auf, dass du auf sachliche antworten immer nur mit gegenfragen antwortest oder versuchst anderen leuten die meinung zu verbieten.

wie ich bereits schrieb und was du unterschlagen hast, lasse ich mich gerne eines besseren belehren, wenn es dann doch eine ergebnisoffene studie werden sollte, aber die erfahrung lehrt, dass die leute, die beschichtigen, in der vergangenheit daneben lagen.

Adlerdenis schrieb:

Und wer wird diese Studie durchführen? Laien?


das werden wir sehen, ruehl hatte vorgeschlagen, dass eine untersuchung von einem sonderbeauftragten des verfassungsschutzes gemacht wird. das waere dann aller wahrscheinlichkeit nach ein laie.

Adlerdenis schrieb:

Wo hat er denn bitte gesagt, dass es keine neue Studie geben wird? Es sind doch jetzt 2 Studien geplant, eine zum Rassismus in der Gesellschaft, und eine zur Polizei, was auch immer da jetzt alles untersucht wird.
     

lt. sueddeutsche hat seehofer das in berlin gesagt, den bericht habe ich verlinkt, da kannst du es neben meinem zitat in meinem beitrag auch nochmal nachlesen.

ich fuehre es Dir hier gerne nochmal auf:

Er betonte am Dienstag in Berlin, dass es sich keineswegs um eine neue Studie, sondern um die bereits vor Wochen angekündigte Untersuchung handle.


auch das was die tagesschau berichtet, klingt mehr nach altem wein aus neuen schlaeuchen:
https://www.tagesschau.de/inland/rassismusstudie-polizei-scholz-101.html

denn auch hier findest du wieder den reul und den verfassungsschutzbericht, eine rassismusstudie durch alle bevoelkerungsgruppen und berufe (d.h. wir werden endlich, endlich die details zu diesen vielfaeltigen rechtsextremen haekelgruppen der sozialpaedagogen erfahren) und ein dritter teil, der aber auch keine ergebnisseoffene untersuchung zum thema rassismus darstellt.

nochmal, ich wiederhole mich, zur sicherheit, nicht dass du das wieder ueberliest, ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber bei den vorzeichen, dem jetzigen informatoinsstand rechne ich nicht mit einer gehaltvollen studie, die neue erkenntnisse zu tage foerdern.

es ist und bleibt wichtig, dass aus der gesellschaft druck gemacht wird und ich sehe keinen grund, warum man von dem recht keinen gebrauch machen soll. das darf man sich nicht verbieten lassen.


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