ISIS

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Morphium schrieb:
sgevolker schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Gaddafi war dubios,


Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html

http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/

http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html

Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".



Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.

Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.  


Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.




Sorry dass ich manchmal den Kopf benutze und Dinge hinterfrage. Saddam wurden ja auch einige Märchen angedichtet, getötete Babys in Kuwait oder dieser Virus mit der Hussein Amerika anstecken wollte, klangen schon damals recht unterhaltsam und stellten sich später als Lüge dar. Deshalb immer schön vorsichtig sein, aber ich kann dich verstehen, solche Spinner Geschichten helfen einem sein negatives Bild von einem sog. "Feind" noch härter zu festigen.


Kannst ja mal in Lockerbie vorbeifahren und fragen was die so denken.


Lockerbie ist bis heute nicht 100%ig aufgeklärt worden. Würde mir vermutlich nichts bringen nach Lockerbie zu fahren und eine Befragung zu starten.


Noch immer ist die Iran-Theorie der Schweizer Ermittler zu Lockerbie nicht widerlegt - soviel ich weiß.
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WuerzburgerAdler schrieb:
Morphium schrieb:
sgevolker schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Gaddafi war dubios,


Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html

http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/

http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html

Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".



Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.

Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.  


Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.




Sorry dass ich manchmal den Kopf benutze und Dinge hinterfrage. Saddam wurden ja auch einige Märchen angedichtet, getötete Babys in Kuwait oder dieser Virus mit der Hussein Amerika anstecken wollte, klangen schon damals recht unterhaltsam und stellten sich später als Lüge dar. Deshalb immer schön vorsichtig sein, aber ich kann dich verstehen, solche Spinner Geschichten helfen einem sein negatives Bild von einem sog. "Feind" noch härter zu festigen.


Kannst ja mal in Lockerbie vorbeifahren und fragen was die so denken.


Lockerbie ist bis heute nicht 100%ig aufgeklärt worden. Würde mir vermutlich nichts bringen nach Lockerbie zu fahren und eine Befragung zu starten.


Noch immer ist die Iran-Theorie der Schweizer Ermittler zu Lockerbie nicht widerlegt - soviel ich weiß.


Ich meine u.a. deswegen wurde 2009 in Schottland der Prozeß neu aufgerollt.
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La Belle?

Aber das waren die Amis wahrscheinlich auch selber...  
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Wenn vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, eine GroKo muss sich dagegen wehren, dass die Grünen einen Militäreinsatz im Nahen Osten fordern, wär er für verrückt erklärt worden:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kobane-und-is-steinmeier-gegen-uno-einsatz-in-syrien-a-996820.html
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tutzt schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Gaddafi war dubios,


Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html

http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/

http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html

Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".



Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.

Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.  


Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.



Na da sind wir aber froh das sich jetzt alles zum Guten gewendet hat. [/ironieaus]

Was hat sich denn dort jetzt geändert? Jetzt sind es andere die dort rumtoben und die Leute drangsalieren.

Wenn man so Typen wie Hussein oder Gadafi absägt, dann muss man einen Plan haben wie es weiter geht. Der war aber nie vorhanden, man wusste noch nicht mal genau wie die Verhältnisse in den Ländern sind. So hat man im angeblichen Kampf gegen den Terror nur noch mehr Terror geschaffen, eine großartige Leistung der USA und seiner Lakaienländer.
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propain schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Gaddafi war dubios,


Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html

http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/

http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html

Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".



Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.

Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.  


Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.



Na da sind wir aber froh das sich jetzt alles zum Guten gewendet hat. [/ironieaus]

Was hat sich denn dort jetzt geändert? Jetzt sind es andere die dort rumtoben und die Leute drangsalieren.

Wenn man so Typen wie Hussein oder Gadafi absägt, dann muss man einen Plan haben wie es weiter geht. Der war aber nie vorhanden, man wusste noch nicht mal genau wie die Verhältnisse in den Ländern sind. So hat man im angeblichen Kampf gegen den Terror nur noch mehr Terror geschaffen, eine großartige Leistung der USA und seiner Lakaienländer.


Aber propain, darum gehts doch gar nicht. Man kann auch ganz klar gegen die vorgenommenen militärischen Eingriffe zum Zwecke des  "Regime Change" sein, ohne dabei Gaddafi als "guten Dikator" (interessaterweise sah das die eigene Bevölkerung anscheinend nicht so), der vielleicht ein bisschen "dubios" war, zu klassifizieren.

Und was diese Buchholz angeht... ihr Engagement gegen Bomben in allen Ehren (ich zweifel übrigens auch, dass das viel bringt), aber ihre Lösungsansätze ("Aufhebung des Verbots der PKK"... WTF?) sind ja geradezu bizarr, zumindest aber völlig weltfremd.
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SGE-URNA schrieb:
Wenn vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, eine GroKo muss sich dagegen wehren, dass die Grünen einen Militäreinsatz im Nahen Osten fordern, wär er für verrückt erklärt worden:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kobane-und-is-steinmeier-gegen-uno-einsatz-in-syrien-a-996820.html


Finde ich jetzt gar nicht so bemerkenswert. Der Realo-Flügel der Grünen, der aber anscheinend noch in der Minderheit ist, ist den "richtigen" Grünen aus den 80ern doch schon länger zu Konservativ und zu "Ungrün"... eher Anti-Turnschuhmäßig.  

Ich erwähnte ja schon mal das ich ehemlige Grüne kenne die inzwischen zur Linken übergetreten sind. Aber die malen ja lieber Plakate für den Frieden.  
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Oskar Lafontaine heute an einige Linke die für Militäreinsätze gegen ISIS plädieren:

So lange die USA die militärische Eroberung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten zum Ziel ihrer Außenpolitik machen, sind alle Überlegungen, mit Militäreinsätzen den Weltfrieden und das Recht wiederherzustellen, keine Realpolitik. Es sind Träumereien von Leuten, welche die Machtstrukturen der Welt nicht analysieren können.

Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.



@URNA

Dass Gaddafi bei der Bevölkerung angeblich nicht beliebt war, erzählt man uns hier gerne. Aktuell kämpft die grüne Bewegung,  Anhänger Gaddafis, recht erfolgreich gegen die Jihadisten. Hier bekommt man natürlich nichts mit, warum auch, die Mission "ein stabiles und unabhängiges Land ins Chaos stürzen" war ja recht erfolgreich,  Mission erfüllt. Was mit den Menschen dort aktuell los ist hat uns nicht zu interessieren.

Im Osten des Landes, Benghasi, ja dort war Gaddafi nicht sehr populär, weil er von einem anderen Stamm war. Gaddafis Vorteil waren vor allem die Touareg aus dem Süden, die hatte er neben den Tripolitaniern erfolgreich auf seiner Seite geholt. Die Ostlibyer hätten alleine nie im Leben Gaddafi beseitigen können, hier wurde von massiv von Außen geholfen.
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Morphium schrieb:
Oskar Lafontaine heute an einige Linke die für Militäreinsätze gegen ISIS plädieren:

So lange die USA die militärische Eroberung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten zum Ziel ihrer Außenpolitik machen, sind alle Überlegungen, mit Militäreinsätzen den Weltfrieden und das Recht wiederherzustellen, keine Realpolitik. Es sind Träumereien von Leuten, welche die Machtstrukturen der Welt nicht analysieren können.

Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.



@URNA

Dass Gaddafi bei der Bevölkerung angeblich nicht beliebt war, erzählt man uns hier gerne. Aktuell kämpft die grüne Bewegung,  Anhänger Gaddafis, recht erfolgreich gegen die Jihadisten. Hier bekommt man natürlich nichts mit, warum auch, die Mission "ein stabiles und unabhängiges Land ins Chaos stürzen" war ja recht erfolgreich,  Mission erfüllt. Was mit den Menschen dort aktuell los ist hat uns nicht zu interessieren.

Im Osten des Landes, Benghasi, ja dort war Gaddafi nicht sehr populär, weil er von einem anderen Stamm war. Gaddafis Vorteil waren vor allem die Touareg aus dem Süden, die hatte er neben den Tripolitaniern erfolgreich auf seiner Seite geholt. Die Ostlibyer hätten alleine nie im Leben Gaddafi beseitigen können, hier wurde von massiv von Außen geholfen.


entschuldigunge, aber ich habe von dir immer noch keinen vorschlag gehört wie man mit dem aktuellen gemetzel umgehen soll. einfach laufen lassen, weil da andere globalpolitische mächte am werken sind? mit dem finger auf diejenigen zeigen die schuld sind während das schlachtfest läuft? und hinterher klugscheicen, dass das ja alles ab zu sehen war?

und der lafontainesatz ist aus der gemütlichen sesselposition des salonbolschewisten heraus natürlich schnell gesagt. kostet ihn ja nichts, keinerlei persönliches risiko, einfach zurücklehnen und den großen wissenden geben. ich finde das einfach nur zum kotzen, ganz ehrlich.

also, ich frage nochmal, IS einfach weiter machen lassen und zuschauen? und mir geht es nicht um eine umgewichtung politischer vorgehensweisen in den nächsten jahren, mir geht es konkret um morgen, übermorgen und nächste woche.
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Morphium schrieb:
....

Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.


Nee, werklisch net !

wenn ich von Oskar was zu Herzen nehmen müßte hätte ich mindestens einen Monat Herzklabastern
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Unabhängig davon, dass ich Lafontaine recht gebe...

Morphium schrieb:


Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.



Du bist ein eitler, verbohrter und intoleranter Mensch.
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Was passiert eigentlich wenn Kobane fällt und die IS sich vornimmt, auch die Randgebiete der Türkei anzugreifen?
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Immerhin, eines muß man den Arschlöchern der IS-Führung ja lassen. Verlogen sind sie ja nicht unbedingt. Sie geben ganz offen und ehrlich zu daß die Frauen und Mädchen, welche sie bei ihren Feldzügen gegen die Ungläubigen gefangengenommen haben, versklavt, verkauft und den IS-Kriegern für Vergewaltigungen zur Verfügung gestellt werden.

Übrigens sehr aufschlußreich das Schweigen der vielen linken Frauenrechtlerinnen ( nicht alle aber zuviele) zu dieser Thematik. Gehen die Damen sonst gerne öffentlichkeitswirksam auf die Barrikaden wenn irgendwelche Anreden und Briefformulierungen öffentlicher Institutionen angeblich zutiefst frauenfeindlich seien findet man es hier anscheinend nicht so relevant das Ganze mal aufzugreifen.

Lieber hält frau die Klappe !
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Foofighter schrieb:
Was passiert eigentlich wenn Kobane fällt und die IS sich vornimmt, auch die Randgebiete der Türkei anzugreifen?


Dann wird Erdogan auf einmal anfangen doch mit den Kurden zu kämpfen....
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EFCB schrieb:
Immerhin, eines muß man den Arschlöchern der IS-Führung ja lassen. Verlogen sind sie ja nicht unbedingt.  


...im Gegensatz zu denen, die die meisten Menschen auf dem Gewissen haben und sich sogar in aller Regelmäßigkeit immer wieder erdreißten die Weltöffentlichkeit das Märchen von den guten Absichten aufzutischen. Zuletzt geschehen am 25. September, als der Mann der tagtäglich via Unterschrift mordet sich vor die UN Vollversammlung stellt und in blumigen Worten von Gut und Böse, Diplomatie, Friede und Verantwortung spricht. Dabei ist er genau wie die meisten seiner Vorgänger und die, die im Nachfolgen werden die größte Bedrohung für die Welt. Der US Imperialismus hat seit dem 2. Weltkrieg die meisten Menschen auf dem Gewissen und es werden noch viele weiter folgen.
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SGE-URNA schrieb:
propain schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Gaddafi war dubios,


Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html

http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/

http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html

Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".



Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.

Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.  


Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.



Na da sind wir aber froh das sich jetzt alles zum Guten gewendet hat. [/ironieaus]

Was hat sich denn dort jetzt geändert? Jetzt sind es andere die dort rumtoben und die Leute drangsalieren.

Wenn man so Typen wie Hussein oder Gadafi absägt, dann muss man einen Plan haben wie es weiter geht. Der war aber nie vorhanden, man wusste noch nicht mal genau wie die Verhältnisse in den Ländern sind. So hat man im angeblichen Kampf gegen den Terror nur noch mehr Terror geschaffen, eine großartige Leistung der USA und seiner Lakaienländer.


Aber propain, darum gehts doch gar nicht. Man kann auch ganz klar gegen die vorgenommenen militärischen Eingriffe zum Zwecke des  "Regime Change" sein, ohne dabei Gaddafi als "guten Dikator" (interessaterweise sah das die eigene Bevölkerung anscheinend nicht so), der vielleicht ein bisschen "dubios" war, zu klassifizieren.



Danke, so sieht es aus. Ob es den Menschen besser geht? Einigen sicherlich, einigen sicherlich schlechter. Das mag ich aus der Entfernung schwer beurteilen. Aber das hat nichts damit zu tun, dass Gaddafi ein menschenverachtender, krimineller Irrer war. Und nicht "dubios".

@peter: Du bist nun der zigste hier, der eine Antwort möchte, auch du wirst keine bekommen, nur einen weiteren Propagandavortrag.
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peter schrieb:
Morphium schrieb:
Oskar Lafontaine heute an einige Linke die für Militäreinsätze gegen ISIS plädieren:

So lange die USA die militärische Eroberung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten zum Ziel ihrer Außenpolitik machen, sind alle Überlegungen, mit Militäreinsätzen den Weltfrieden und das Recht wiederherzustellen, keine Realpolitik. Es sind Träumereien von Leuten, welche die Machtstrukturen der Welt nicht analysieren können.

Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.



@URNA

Dass Gaddafi bei der Bevölkerung angeblich nicht beliebt war, erzählt man uns hier gerne. Aktuell kämpft die grüne Bewegung,  Anhänger Gaddafis, recht erfolgreich gegen die Jihadisten. Hier bekommt man natürlich nichts mit, warum auch, die Mission "ein stabiles und unabhängiges Land ins Chaos stürzen" war ja recht erfolgreich,  Mission erfüllt. Was mit den Menschen dort aktuell los ist hat uns nicht zu interessieren.

Im Osten des Landes, Benghasi, ja dort war Gaddafi nicht sehr populär, weil er von einem anderen Stamm war. Gaddafis Vorteil waren vor allem die Touareg aus dem Süden, die hatte er neben den Tripolitaniern erfolgreich auf seiner Seite geholt. Die Ostlibyer hätten alleine nie im Leben Gaddafi beseitigen können, hier wurde von massiv von Außen geholfen.


entschuldigunge, aber ich habe von dir immer noch keinen vorschlag gehört wie man mit dem aktuellen gemetzel umgehen soll. einfach laufen lassen, weil da andere globalpolitische mächte am werken sind? mit dem finger auf diejenigen zeigen die schuld sind während das schlachtfest läuft? und hinterher klugscheicen, dass das ja alles ab zu sehen war?

und der lafontainesatz ist aus der gemütlichen sesselposition des salonbolschewisten heraus natürlich schnell gesagt. kostet ihn ja nichts, keinerlei persönliches risiko, einfach zurücklehnen und den großen wissenden geben. ich finde das einfach nur zum kotzen, ganz ehrlich.

also, ich frage nochmal, IS einfach weiter machen lassen und zuschauen? und mir geht es nicht um eine umgewichtung politischer vorgehensweisen in den nächsten jahren, mir geht es konkret um morgen, übermorgen und nächste woche.  


Auf den Punkt gebracht, sowohl in Bezug auf die Hilfe für die Leute vor Ort wie auch auf die Kommentare mancher Leute hierzulande.
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peter schrieb:
Morphium schrieb:
Oskar Lafontaine heute an einige Linke die für Militäreinsätze gegen ISIS plädieren:

So lange die USA die militärische Eroberung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten zum Ziel ihrer Außenpolitik machen, sind alle Überlegungen, mit Militäreinsätzen den Weltfrieden und das Recht wiederherzustellen, keine Realpolitik. Es sind Träumereien von Leuten, welche die Machtstrukturen der Welt nicht analysieren können.

Den letzten Satz sollten sich einige Schwätzer hier zu Herzen nehmen.



@URNA

Dass Gaddafi bei der Bevölkerung angeblich nicht beliebt war, erzählt man uns hier gerne. Aktuell kämpft die grüne Bewegung,  Anhänger Gaddafis, recht erfolgreich gegen die Jihadisten. Hier bekommt man natürlich nichts mit, warum auch, die Mission "ein stabiles und unabhängiges Land ins Chaos stürzen" war ja recht erfolgreich,  Mission erfüllt. Was mit den Menschen dort aktuell los ist hat uns nicht zu interessieren.

Im Osten des Landes, Benghasi, ja dort war Gaddafi nicht sehr populär, weil er von einem anderen Stamm war. Gaddafis Vorteil waren vor allem die Touareg aus dem Süden, die hatte er neben den Tripolitaniern erfolgreich auf seiner Seite geholt. Die Ostlibyer hätten alleine nie im Leben Gaddafi beseitigen können, hier wurde von massiv von Außen geholfen.


entschuldigunge, aber ich habe von dir immer noch keinen vorschlag gehört wie man mit dem aktuellen gemetzel umgehen soll. einfach laufen lassen, weil da andere globalpolitische mächte am werken sind? mit dem finger auf diejenigen zeigen die schuld sind während das schlachtfest läuft? und hinterher klugscheicen, dass das ja alles ab zu sehen war?

und der lafontainesatz ist aus der gemütlichen sesselposition des salonbolschewisten heraus natürlich schnell gesagt. kostet ihn ja nichts, keinerlei persönliches risiko, einfach zurücklehnen und den großen wissenden geben. ich finde das einfach nur zum kotzen, ganz ehrlich.

also, ich frage nochmal, IS einfach weiter machen lassen und zuschauen? und mir geht es nicht um eine umgewichtung politischer vorgehensweisen in den nächsten jahren, mir geht es konkret um morgen, übermorgen und nächste woche.  



Ok, nehmen wir mal man an, die Weltpolizei und seine Schuhputzer schwenken um und versuchen im Sinne der Menschlichkeit tatsächlich ISIS zu eliminieren. Zunächst einmal müssen alle Nachschubwege der ISIS, finanziell und materiell, zerschlagen werden. Dürfte nicht allzu schwer fallen,  gegen unliebsame Herrscher gelingst ja auch sehr gut.

Danach, und jetzt das wichtigste, unterstützt man Assad gegen ISIS. Selbst ohne Unterstützung würde die syrisch-arabische Armee vermutlich ISIS vernichten, vorausgesetzt ISIS bekommt keine Hilfe mehr. Denn letztes Jahr um die Zeit gelangen den Syrern einige Erfolge gegen ISIS.

Ich erinnere: In Afghanistan half man der Nordallianz und die Taliban, die jahrelang herrschten und 90% des Landes unter Kontrolle hatten, fiel innerhalb von mehreren Wochen. Die Taliban waren wesentlicher gefestigter als ISIS und hatten auch landschaftliche Vorteile im Gegensatz zu ISIS, die ja nur auf flachem Wüstengelände kämpft.

Also: Nachschub nicht zulassen und Assad stärken. Nachdem ISIS besiegt wurde, verhandelt man auf diplomatischen Wegen mit Assad um die Zukunft Syriens. Man holt auch die Schutzherren Russland und Iran ins Boot und überlegt gemeinsame Strategien.

Ohne Assad, Russland und Iran erreicht man gar nichts. Doch das weiss man, deswegen wird Diplomatie erst gar nicht versucht, denn die außenpolitische Leitlinie ist eine andere: Die Region destabilisieren, die Lage unübersichtlich gestalten und auf die Menschen scheißen.

Für mich ist die oben beschriebene Möglichkeit die einzige, doch sie wird nie genutzt werden weil dann womöglich so etwas wie "Frieden" eintreten könnte.

So, und nun überbietet euch mit irgendwelchen abstrusen Ideen, wie man ISIS mit NATO-Luftschlägen und ohne Assad stoppen könne, macht euch somit Indirekt zum Lakaien der US-Außenpolitik.


PS: Deinen mittleren Absatz finde ich sehr ungelungen und fast unter deinem Niveau, das hätte ich eher einigen Anderen zugetraut.
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@Morphium

Deinen mittleren Absatz finde ich sehr ungelungen und fast unter deinem Niveau, das hätte ich eher einigen Anderen zugetraut.

lafontaine wirst du mir nicht mehr schön reden können. der führt seine ganz eigene persönliche vendetta und sonnt sich in selbstgerechtigkeit.

aber das thema hat hier eher gar nichts zu suchen.
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Ich fände die ganze Diskussion hier deutlich besser, wenn nicht einige der Meinung wären, sie wären die einzig Erleuchteten. Auf eine Frage mit einer Gegenfrage antworten zeugt nicht von Diskussionskultur.

Die kritische Haltung zu Militärschlägen teile ich. Das bedeutet nicht, dass das objektiv richtig ist. Die Lehre des 20. Jahrhunderts zeigt, dass im Wesentlichen (korrigiert mich, wenn ich hier falsch informiert bin) von über 50 vermeintlichen oder tatsächlichen Krisenherden, bei denen die USA eingriff, nur zwei dauerhaft befriedet und wieder aufgebaut wurden (Deutschland und Japan). Jegliche Eingriffe danach in Südamerika, Südost-Asien oder im Nahen Osten haben die betreffenden Länder danach deutlich zurück geworfen, und das in jeglicher Hinsicht.

Das hier wirtschaftliche (z. B. Öl) und geopolitische Interessen (z. B. Verhinderung der Ausbreitung des Kommunismus) mit hineinspielen ist historisch betrachtet kaum zu bestreiten.

Das Argument, dass man Gaddafi, Hussein und wie sie alle heißen doch nicht tatenlos gewähren lassen kann, ist (aus westlicher Sicht) korrekt. Allerdings sollte man dann einen Plan B für die Zeit nach diesen Personen haben. Afghanistan und Irak haben bewiesen, dass dieser Plan nicht existiert.
Aus meiner Sicht wurde hier der Satan gegen den Teufel eingetauscht, was beweist, dass die Weisheit "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" nicht immer stimmen muss. Statt Despoten haben wir dort jetzt verstärkten Islamismus, Bürgerkriege, etc.

Möglicherweise muss man einfach konstatieren, dass gewisse Länder in der gesellschaftlichen Entwicklung verglichen mit uns erst im Mittelalter angekommen sind.

Die Herrscher in "unserem" Mittelalter, angefangen bei Karl, dem Großen, waren jetzt auch eher keine Philantrophen.


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