Wohin mit dem Geld? Anlagetipps

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Gude,
nach meiner Ausbildung und dem Studium stehe ich seit Anfang diesen Monats endlich mit beiden Beinen im Berufsleben. Jetzt verdiene ich auch nicht schlecht und möchte gerne was sparen. Einmal möchte ich drei einzelne Konten, wo ich jeden Monat zehn Euro drauf überweise (zwei für meine beiden Stiefkinder und eins falls nochmal eins kommt und die das dann zu ihrem 18. Geburtstag bekommen für den Führerschein/Auto) und dann möchte ich monatlich ca. 300€ so für mich sparen. Darauf möchte ich aber jederzeit Zugriff haben. Bei den Konten für die Kleinen ist mir das egal, der Große ist 6- das dauert noch etwas, Habt ihr da eine Empfehlung für mich?
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Gude,
nach meiner Ausbildung und dem Studium stehe ich seit Anfang diesen Monats endlich mit beiden Beinen im Berufsleben. Jetzt verdiene ich auch nicht schlecht und möchte gerne was sparen. Einmal möchte ich drei einzelne Konten, wo ich jeden Monat zehn Euro drauf überweise (zwei für meine beiden Stiefkinder und eins falls nochmal eins kommt und die das dann zu ihrem 18. Geburtstag bekommen für den Führerschein/Auto) und dann möchte ich monatlich ca. 300€ so für mich sparen. Darauf möchte ich aber jederzeit Zugriff haben. Bei den Konten für die Kleinen ist mir das egal, der Große ist 6- das dauert noch etwas, Habt ihr da eine Empfehlung für mich?
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Ja. Ein Spar-schwein. Dann zahlst du wenigstens keine Kontogebühren oder Negativzinsen.

Solltest du ernsthaft an einer Anlage interessiert sein, guck dir mal an, welche Sparpläne angeboten werden. Darauf hast du dann natürlich nur bedingt Zugriff, außerdem trägst du ein gewisses Risiko, das dadurch abgemildert wird, dass du immer einen Durchschnitt kaufst. Es sollten aber Standardwerte sein.

Solltest du das nicht wollen, sind drei Spar-schweine die bessere Lösung.
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Ja. Ein Spar-schwein. Dann zahlst du wenigstens keine Kontogebühren oder Negativzinsen.

Solltest du ernsthaft an einer Anlage interessiert sein, guck dir mal an, welche Sparpläne angeboten werden. Darauf hast du dann natürlich nur bedingt Zugriff, außerdem trägst du ein gewisses Risiko, das dadurch abgemildert wird, dass du immer einen Durchschnitt kaufst. Es sollten aber Standardwerte sein.

Solltest du das nicht wollen, sind drei Spar-schweine die bessere Lösung.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Solltest du das nicht wollen, sind drei Spar-schweine die bessere Lösung.

Pfanddosen haben eine bemerkenswerte Wertstabilität. Und Alkohol hat die meisten Prozente

Zum Thema kann ich inhaltlich leider nicht viel beisteuern. Würde sagen, das gute alte Sparbuch.
Sonst bleibt immer das Risiko, dass die Bank das Geld verzockt. Oder dass es griechischen Banken zugute kommt.
Wobei das mit einem Sparbuch ja auch nicht ausgeschlossen ist. Daher hat WA wohl Recht.
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Aktien, Sportwetten ...

Spaß beiseite. Wenn du jederzeit Zugriff haben willst, ist das nicht so einfach. Selbst aufs Sparbuch gibt es nicht mehr viel (wenn überhaupt?)

Ich würde wohl ein Tagesgeldkonto dort machen, wo es noch mehr als 0,5 Prozent gibt. Z.B. die Audi Bank, aktuell 1,1%, scheinbar ohne Haken. Da kann man es zu mindestens jederzeit abziehen, sollte man Bedarf haben
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"Jederzeit Zugriff haben" engt die Möglichkeiten ziemlich ein...
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Aktien, Sportwetten ...

Spaß beiseite. Wenn du jederzeit Zugriff haben willst, ist das nicht so einfach. Selbst aufs Sparbuch gibt es nicht mehr viel (wenn überhaupt?)

Ich würde wohl ein Tagesgeldkonto dort machen, wo es noch mehr als 0,5 Prozent gibt. Z.B. die Audi Bank, aktuell 1,1%, scheinbar ohne Haken. Da kann man es zu mindestens jederzeit abziehen, sollte man Bedarf haben
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Die 1,1% bei der Audi Bank gibt es nur für die ersten vier Monate, danach sind es nur noch 0,3%.
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Die 1,1% bei der Audi Bank gibt es nur für die ersten vier Monate, danach sind es nur noch 0,3%.
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Und schon haben wir den Haken gefunden.
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Was sind denn das für miese Vergleichsseiten im Netz, bei dem einen schreiben die was von "Zinssatz nur 4 Monate, dann x,x%" und bei anderen lassen die das einfach weg, obwohl die das auch haben

Jedenfalls gibts fast nix wenn man immer Zugriff haben will
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WuerzburgerAdler schrieb:

Solltest du das nicht wollen, sind drei Spar-schweine die bessere Lösung.

Pfanddosen haben eine bemerkenswerte Wertstabilität. Und Alkohol hat die meisten Prozente

Zum Thema kann ich inhaltlich leider nicht viel beisteuern. Würde sagen, das gute alte Sparbuch.
Sonst bleibt immer das Risiko, dass die Bank das Geld verzockt. Oder dass es griechischen Banken zugute kommt.
Wobei das mit einem Sparbuch ja auch nicht ausgeschlossen ist. Daher hat WA wohl Recht.
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Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte

Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Da haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht . . Auch das Risiko ist entsprechend gering

Evtl. kannst du auch die beabsichtigten 300 Euro splitten . Ein teil in so eine Anlage . Den anderen Teil aufs lausige und nix bringende Tagesgeld  

Ansonsten :

Der Staat freut sich , die Anleger kotzen . :Niedrigzins oder besser schon fast Nullzins oder Minuszins ist angesagt  

Wenn schon große Firmen ihr Rücklagen von einer Bank zur anderen schieben ,um wenigstens  Minuszinsen zu verhindern (und da geht es um zig Millionenbeträge) wird s für uns kleinen Wichte schwer  

Da müßen wir leider durch .
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Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte

Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Da haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht . . Auch das Risiko ist entsprechend gering

Evtl. kannst du auch die beabsichtigten 300 Euro splitten . Ein teil in so eine Anlage . Den anderen Teil aufs lausige und nix bringende Tagesgeld  

Ansonsten :

Der Staat freut sich , die Anleger kotzen . :Niedrigzins oder besser schon fast Nullzins oder Minuszins ist angesagt  

Wenn schon große Firmen ihr Rücklagen von einer Bank zur anderen schieben ,um wenigstens  Minuszinsen zu verhindern (und da geht es um zig Millionenbeträge) wird s für uns kleinen Wichte schwer  

Da müßen wir leider durch .
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Dirty-Harry schrieb:

Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte


Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Vor diesem Tipp kann ich nur dringend abraten: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/fondstochter-der-sparkassen-der-grosse-deka-bluff/12979690.html
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Dirty-Harry schrieb:

Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte


Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Vor diesem Tipp kann ich nur dringend abraten: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/fondstochter-der-sparkassen-der-grosse-deka-bluff/12979690.html
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stefank schrieb:  


Dirty-Harry schrieb:
Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte


Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .


Vor diesem Tipp kann ich nur dringend abraten: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/fondstochter-der-sparkassen-der-grosse-deka-bluff/12979690.html

Ist in der tat schon ein Jahr her,als wir die abschließende und zugegeben sehr  lohneswerte Endabrechnung gemacht haben .

Vorsicht ist in diesen Zeiten besser als Nachsicht eswegen werde ich einen Teufel tun Stefanks Link auf die leichte Schulter zu nehmen.

Ich muß einräumen , daß ich jüngst ein entsprechendes Gespräch mit meiner Sparkasse hatte .

Die erschlagen dich mit Dingen , die mir sogar als Unbedarften auf den zweiten Blick noch weit weniger gefallen haben als dieser  Fond .

Vorsicht .

Bestandsschutz ist in diesen Zeiten wichtiger als Risiko Zumindest für mich als konservativen Anleger .

Ergo: Prüf den link von Stefank bzw das Produkt vorher sehr,sehr genau :Und natürlich andere dir als gut angtragene Produkte

Oft  ist das tagesgeld die beste und sicherste Lösung  .Gerade wenn man konservativ und nicht risikofreudig ist

Das ist zumindest meine Grundeinstellung in diesen etwas besonderen Zeiten
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Deinen Hinweisen entnehme ich, dass Du eher ein risikoscheuer Anleger bist.

Jeder, aber wirklich auch jeder, der dir zur Zeit einen "lukrativen" Sparplan verkaufen will, um den solltest du einen großen Bogen machen. Einen ganz großen!!
Die 10 Euro p.m. legst du am besten ins Sparschwein, nach 5 oder 8 Jahren kannst du das angesammelte Geld, bei besseren Marktkonditionen immer noch in Festgeld o.ä. anlegen.
Bei den 300 Euro p.m. kommt es wirklich auf deine Risikobereitschaft an. Am ehesten kann man noch mit sog. Aktien-Indexfonds Geld verdienen (aber natürlich auch Geld verlieren). Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/
Ansonsten gilt mein Rat, leg die 300 auf ein Tagesgeldkonto und warte ab, ob sich irgendwann die Zinssituation ändert.
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Deinen Hinweisen entnehme ich, dass Du eher ein risikoscheuer Anleger bist.

Jeder, aber wirklich auch jeder, der dir zur Zeit einen "lukrativen" Sparplan verkaufen will, um den solltest du einen großen Bogen machen. Einen ganz großen!!
Die 10 Euro p.m. legst du am besten ins Sparschwein, nach 5 oder 8 Jahren kannst du das angesammelte Geld, bei besseren Marktkonditionen immer noch in Festgeld o.ä. anlegen.
Bei den 300 Euro p.m. kommt es wirklich auf deine Risikobereitschaft an. Am ehesten kann man noch mit sog. Aktien-Indexfonds Geld verdienen (aber natürlich auch Geld verlieren). Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/
Ansonsten gilt mein Rat, leg die 300 auf ein Tagesgeldkonto und warte ab, ob sich irgendwann die Zinssituation ändert.
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hawischer schrieb:

Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Hier kann ich vollständig zustimmen und nur etwas spezifizieren: Um die hohen Mindestordergebühren zu umgehen, ein Jahr lang die 300 Euro ins Sparschwein und dann mit 3.600 mit einem ETF anfangen. Ein Stoploss bei 10 Prozent minus im Jahr auf den Anfangskurs ist ebenfalls ratsam. Mit dieser Methode hat man seit Bestehen des Dax durchschnittlich 8 Prozent Gewinn pro Jahr (vor Steuern) in einem Zehnjahreszyklus gemacht, egal welches Einstiegsjahr man als Beispiel wählt.
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Puh, ich dachte mir schon, dass das sehr komplex wird
Ich glaube ich lese mich erstmal durch alle eure Links und mache mir einen Beratungstermin bei der Sparkasse. Das geht doch auch unverbindlich oder? Ich werd nämlich definitiv nix unterschreiben, solange ich noch nicht tiefer im Thema bin.
Dass für die Kids die Methode mit den Sparschweinen am besten ist dachte ich mir schon, das werde ich wohl so machen schonmal.
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hawischer schrieb:

Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Hier kann ich vollständig zustimmen und nur etwas spezifizieren: Um die hohen Mindestordergebühren zu umgehen, ein Jahr lang die 300 Euro ins Sparschwein und dann mit 3.600 mit einem ETF anfangen. Ein Stoploss bei 10 Prozent minus im Jahr auf den Anfangskurs ist ebenfalls ratsam. Mit dieser Methode hat man seit Bestehen des Dax durchschnittlich 8 Prozent Gewinn pro Jahr (vor Steuern) in einem Zehnjahreszyklus gemacht, egal welches Einstiegsjahr man als Beispiel wählt.
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stefank schrieb:  


hawischer schrieb:
Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/


Hier kann ich vollständig zustimmen und nur etwas spezifizieren: Um die hohen Mindestordergebühren zu umgehen, ein Jahr lang die 300 Euro ins Sp*****wein und dann mit 3.600 mit einem ETF anfangen. Ein Stoploss bei 10 Prozent minus im Jahr auf den Anfangskurs ist ebenfalls ratsam. Mit dieser Methode hat man seit Bestehen des Dax durchschnittlich 8 Prozent Gewinn pro Jahr (vor Steuern) in einem Zehnjahreszyklus gemacht, egal welches Einstiegsjahr man als Beispiel wählt.

Noch besser: die 300 Euro nicht nur 1 Jahr lang, sondern so lange ins Spar-schwein, bis der dem geplanten ETF unterlegte Index (z. B. der Dax oder der MSCI World) eine heftige Korrektur hinter sich hat. Dann die ETFs kaufen.
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investiere es in Bier, da hast was von und kannst durch Pfand noch eine spannende Summe für Notfälle anhäufen
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Spar.schwein ist nicht verkehrt - in Euro zu sparen dabei allerdings imho nur bedingt gegeben den stetig vorranschreitenden Zerfall der EU / Europas.  Der USD ist dabei nach wie vor "the cleanest shirt in a dirty laundry". Allerdings gibt es in Deutschland ja dank staatlicher Regulierung nicht an jeder Ecke Geldwechsler fuer relativ schmale Gebuehren... - von daher weiss ich nicht, ob sich das lohnt wenn man bei der Bank EUR/USD umtauscht und dort ordentlich Prozente fuer den Umtausch abdruecken darf.

Ansonsten mittelfristig evtl. auch ueber physische Edelmetalle nachdenken - denke aber, dass uns da moeglicherweise auch erst noch einmal eine Preiskorrektur erwartet nach dem bisland deutlichem Anstieg dieses Jahr (wobei ich persoenlich die Kurse nur in USD betrachte - aus EUR-Sicht mag das Bild noch einmal anders aussehen).

Irgendwelche Bankberater sind allerdings so mit die letzten Leute von denen ich mir Ratschlaege holen wuerde - denen geht es i.d.R. vorrangig darum Provisionen zu erhalten, indem sie dir i-welche lustigen Produkte aufschwatzen. Diese Leute arbeiten fuer die Bank - nicht fuer den Kunden.
Du kannst dir das anhoeren - aber dabei immer bedenken, dass das Vertriebsmenschen sind die erst einmal an sich, dann ihren Arbeitgeber - und dann erst ziemlich am Ende an die Interessen des Kunden denken.

Der gegenwaertige "Wells Fargo Skandal" spiegelt das denn auch ganz gut wieder.

Des Weiteren gilt zu bedenken: Wenn du dein Geld bei der Bank deponierst, ist es nicht mehr dein Geld - sondern Eigentum der Bank. Alles was du haeltst, ist ein IOU dass die Bank dir deine Einlage wieder zurueck gibt. Und waehrend das im Normalfall auch mehr oder weniger reibungslos funktioniert (die Nachfragen wenn man groessere Summen Bargeld abheben moechte werden auch von Jahr zu Jahr penetranter - bzw. muss man dies vorher anmelden etc.) - zeigen die Vorfaelle aus Zypern/Griechenland (Mitglieder der EU! Kein diktatoren-geplagter failed state i-wo in der dritten Welt!) dass das nicht auf immer so sein muss...

Geldanlage bei der Bank ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten dank eskalierender Staatsschuldenkrise von einer (vergleichsweise) risikofreien, verzinsten Anlage zu einer zinsfreien Risikoanlage geworden. Insbesondere, wenn man dabei den Zeithorizont beruecksichtigt, dass es einmal den eigenen Kindern zu einem guten Start ins Leben verhelfen soll.

Real Estate angesichts steigender Abgabenlasten (da greift der Staat historisch betrachtet schon immer gerne am Ehesten zu - da Immobilien eben "immobil" sind) auf Sicht wahrscheinlich auch kein grossartiges Investment mehr, ueber Staatsanleihen brauchen wir gar nicht erst reden.

Letztlich ist neben Cash, Edelmetallen eine Diversifikation in Aktien daher sicherlich nicht verkehrt.

Ansonsten: Glaube erst einmal niemandem (auch mir nicht) sondern versuch dir selbst dein eigenes Bild zu machen was fuer dich Sinn macht und recherchiere moeglichst vielfaeltige Informationen.

Schliesslich geht es um dein Geld - fuer dass du einen enormen Haufen an knapper Lebenszeit investierst um es an erster Stelle zu verdienen.


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