Heute vor ... Jahren

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Heute vor 33 Jahren geschah das "Tian’anmen-Massaker" in der VR-China.
Inspiriert durch die Freiheitsbewegungen in Osteuropa und Russland kam des in Peking und anderen Städten zu Demonstrationen und Protesten. Die kommunistische Partei setzte  die Armee mit Panzern zur Niederschlagung der Bewegung ein.
Genaue Zahlen sind nicht bekannt, aber AI geht von bis zu tausenden Toten und mehrern Tausend Verletzten aus.
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Am 6. Juni 1968 verstarb US-Senator Robert F. Kennedy an Schussverletzungen.
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Heute vor 78 Jahren landeten alliierte Truppen in der Normandie.
Allein am ersten Tag sterben ungefähr 4.400 Soldaten der Alliierten und bis zu 9.000 Soldaten der Wehrmacht.
Vergessen werden in diesem Zusammenhang oft die 3000 französischen zivilen Opfer an diesem Tag.
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heute vor 80 Jahren endete die Schlacht um Midway, vermutlich die entscheidende Wende im Pazifikrieg.
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Heute vor 50 Jahren entstand eines der berühmtesten Fotos der Geschichte, als Kim Phúc aus ihrem von Napalm zerstörten Dorf herausrannte. Ein Foto, das die Schrecken des Krieges wohl so plastisch wie selten zuvor oder danach vermittelt.

Aber auch ein Beispiel für die Rücksichtslosigkeit und Sensationsgier einiger Kriegsberichterstatter - dutzende Pressevertreter hatten sich beim Dorf Trang Bang versammelt, da man hier spektakuläre Bilder erwartete, die in der Endphase des Vietnamkrieges eher selten geworden waren. Erst nachdem alle ihre Fotos im Kasten hatten, dachte man daran, den flüchtenden Dorfbewohnern zu helfen. Und auch das ikonische Bild selbst wurde vor seiner Veröffentlichung selbst noch beschnitten, um den in aller Seelenruhe den Film seiner Kamera wechselnden Kollegen aus dem Bild zu schneiden...

Anbei eine weitere Aufnahme, die kurz nach dem berühmten Napalm Girl entstand: https://farm1.staticflickr.com/180/419850531_b9fd940f3d.jpg

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Heute vor 50 Jahren entstand eines der berühmtesten Fotos der Geschichte, als Kim Phúc aus ihrem von Napalm zerstörten Dorf herausrannte. Ein Foto, das die Schrecken des Krieges wohl so plastisch wie selten zuvor oder danach vermittelt.

Aber auch ein Beispiel für die Rücksichtslosigkeit und Sensationsgier einiger Kriegsberichterstatter - dutzende Pressevertreter hatten sich beim Dorf Trang Bang versammelt, da man hier spektakuläre Bilder erwartete, die in der Endphase des Vietnamkrieges eher selten geworden waren. Erst nachdem alle ihre Fotos im Kasten hatten, dachte man daran, den flüchtenden Dorfbewohnern zu helfen. Und auch das ikonische Bild selbst wurde vor seiner Veröffentlichung selbst noch beschnitten, um den in aller Seelenruhe den Film seiner Kamera wechselnden Kollegen aus dem Bild zu schneiden...

Anbei eine weitere Aufnahme, die kurz nach dem berühmten Napalm Girl entstand: https://farm1.staticflickr.com/180/419850531_b9fd940f3d.jpg

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Schwierige Kiste.
Spektakuläre Bilder zu machen ist nun mal der Job des Fotografen. Ob er in diesem Moment besser den Dorfbewohner geholfen hätte, ob er es überhaupt gekonnt hätte, ist die Frage.
Letztendlich bleibt aber festzuhalten, dass es Bilder wie diese waren, die die zunächst überwiegend kriegszustimmende Meinung in den USA haben kippen lassen und zu landesweiten Protesten geführt haben. Was schlussendlich zum Rückzug der Amerikaner aus Vietnam geführt hat.

Und: es gab neben den Fotografen, die einfach nur ihren Job gemacht haben (übrigens unter ständiger Lebensgefahr, viele Fotografen sind in Vietnam ums Leben gekommen) auch solche, die in der Tat "missionarisch" unterwegs waren. Sprich: die tatsächlich ihren Leuten zu Hause zeigen wollten, wie brutal, grausam und sinnlos auch dieser Krieg war. Der eigenen Propaganda zum Trotz. Und mit Erfolg.
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Heute vor 50 Jahren entstand eines der berühmtesten Fotos der Geschichte, als Kim Phúc aus ihrem von Napalm zerstörten Dorf herausrannte. Ein Foto, das die Schrecken des Krieges wohl so plastisch wie selten zuvor oder danach vermittelt.

Aber auch ein Beispiel für die Rücksichtslosigkeit und Sensationsgier einiger Kriegsberichterstatter - dutzende Pressevertreter hatten sich beim Dorf Trang Bang versammelt, da man hier spektakuläre Bilder erwartete, die in der Endphase des Vietnamkrieges eher selten geworden waren. Erst nachdem alle ihre Fotos im Kasten hatten, dachte man daran, den flüchtenden Dorfbewohnern zu helfen. Und auch das ikonische Bild selbst wurde vor seiner Veröffentlichung selbst noch beschnitten, um den in aller Seelenruhe den Film seiner Kamera wechselnden Kollegen aus dem Bild zu schneiden...

Anbei eine weitere Aufnahme, die kurz nach dem berühmten Napalm Girl entstand: https://farm1.staticflickr.com/180/419850531_b9fd940f3d.jpg

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Einfach nur furchtbar, nicht erst seit gestern.
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Schwierige Kiste.
Spektakuläre Bilder zu machen ist nun mal der Job des Fotografen. Ob er in diesem Moment besser den Dorfbewohner geholfen hätte, ob er es überhaupt gekonnt hätte, ist die Frage.
Letztendlich bleibt aber festzuhalten, dass es Bilder wie diese waren, die die zunächst überwiegend kriegszustimmende Meinung in den USA haben kippen lassen und zu landesweiten Protesten geführt haben. Was schlussendlich zum Rückzug der Amerikaner aus Vietnam geführt hat.

Und: es gab neben den Fotografen, die einfach nur ihren Job gemacht haben (übrigens unter ständiger Lebensgefahr, viele Fotografen sind in Vietnam ums Leben gekommen) auch solche, die in der Tat "missionarisch" unterwegs waren. Sprich: die tatsächlich ihren Leuten zu Hause zeigen wollten, wie brutal, grausam und sinnlos auch dieser Krieg war. Der eigenen Propaganda zum Trotz. Und mit Erfolg.
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Nach abermaligem Durchlesen meines Beitrags: Es liest sich schon SEHR bzw. zu medienkritisch. Wie du sagst: Schwierige Kiste.
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Nach abermaligem Durchlesen meines Beitrags: Es liest sich schon SEHR bzw. zu medienkritisch. Wie du sagst: Schwierige Kiste.
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zappzerrapp schrieb:

Nach abermaligem Durchlesen meines Beitrags: Es liest sich schon SEHR bzw. zu medienkritisch. Wie du sagst: Schwierige Kiste.

Daumen hoch für euch beide!
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Nach abermaligem Durchlesen meines Beitrags: Es liest sich schon SEHR bzw. zu medienkritisch. Wie du sagst: Schwierige Kiste.
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zappzerrapp schrieb:

Nach abermaligem Durchlesen meines Beitrags: Es liest sich schon SEHR bzw. zu medienkritisch. Wie du sagst: Schwierige Kiste.

Mit Sicherheit. Trotzdem ist meine Haltung da eindeutig: das Verdienst, die Realität abzubilden, ist ungleich höher einzuschätzen als der Verdacht der Bereicherung auf Kosten resp. mithilfe dem Leid anderer Menschen.

Wie hoch haben wir in den Irak-Kriegen gelernt: Fotografen wurden nicht mehr an die Front gelassen, die Berichterstattung massiv erschwert bzw. verhindert. Oder in der Ukraine: die Bilder aus Butscha haben gezeigt, was in diesem Krieg wirklich passiert. In Vietnam ließ man die Fotografen sogar noch mit Helis an die Front fliegen, in Erwartung triumphaler Bilder von der Kampfkraft der eigenen Truppe. Dieser Schuss ging nach hinten los. Höhepunkt des Geschehens war dann die filmisch festgehaltene Exekution eines Vietcong durch den Saigoner Polizeichef Nguyễn Ngọc Loan.

Aber du hast schon recht, solche Fragen muss man sich stellen. Ich besuche jedes Jahr die World Press Ausstellung, weil die in meiner Nähe (Kitzingen) einen festen Platz hat. Da stelle ich mir diese Fragen auch immer.
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Ich habe heute einen Bericht mit Interview beim BR gehört, indem die Betroffene sich zu der Geschichte äußert. Sie lebt heute in Kanada.
Der Fotograf habe ihr das Leben gerettet und sie seien seither befreundet. Er habe sie nach dem Foto in ein Krankenhaus gefahren, wo sie mit ihren schweren Brandverletzungen viele Monate behandelt wurde. Der Fotograf habe auch weitere Kinder mitgenommen.
Der Fotograf sei ihr Lebensretter.

Es ist nicht immer so wie es scheint. Da haben WA und zappzerapp Recht.



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"Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein"
Anne Frank wäre heute 93 Jahre alt geworden.
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Heute vor 15 Jahren hat sich die SED-Nachfolgepartei PDS mit der Anti-Hartz-Partei WASG zur "Die Linke" zusammengeschlossen.

Heute vor 5 Jahren ist Helmut Kohl gestorben. Auf seinem Grab in Speyer steht nur ein schlichtes Holzkreuz.
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Heute vor 50 Jahren wurde im Hauptquartier der Demokraten im Watergate Hotel eingebrochen. Es folgten Enthüllungen von bisher nicht gekannten Ausmaß und führten zum Rücktritt des Präsidenten Nixon, der damit ein Amteenthebungsverfahren vermied.
Aktuell wird der Sturm auf das Capitol aufgearbeitet, Trump überstand zwei Amteenthebungsverfahren.
Vor 50 Jahren sprach man nur von Fakten und Lügen. Heute gibt's dazu noch Fakenews.
Die politische Moral in den Staaten ist schlechter geworden.
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Heute vor 32 Jahren war Feiertag in Deutschland. Die Jahre danach nicht mehr.
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Vor 50 Jahren wird die Bundesrepublik Deutschland Europameister. Endspielgegner seinerzeit UDSSR.
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Heute vor 80 Jahren kam Sir Paul McCartney zur Welt...beatles forever😎
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Heute vor 81 Jahren überfiel die deutsche Kriegsmaschine die Sowjetunion. Mein Onkel war als 18jähriger Soldat dabei. Drei Monate später fiel er in der Ukraine. 65 Jahre später fand man seine Überreste, konnte ihn identifizieren und überführte ihn auf den Soldatenfriedhof Charkiw.

Heute sind erstmals die deutschen Haubitzen 2000 in der Ukraine im Einsatz. Auch wenn ich die Hilfe für die diesmal von Osten überfallene Ukraine richtig finde, gestehe, mich bewegt das alles.
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Heut' vor 81 Jahren meldet sich  Goebels zu Wort:
"Zur Abwehr der drohenden Gefahr aus dem Osten ist die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 3 Uhr früh mitten in den gewaltigen Aufmarsch der feindlichen Kräfte hineingestoßen."
Hintergrund u.a.
"Die jüdisch-bolschewistische Intelligenz, als bisheriger Unterdrücker, muß beseitigt werden.“
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Heut' vor 81 Jahren meldet sich  Goebels zu Wort:
"Zur Abwehr der drohenden Gefahr aus dem Osten ist die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 3 Uhr früh mitten in den gewaltigen Aufmarsch der feindlichen Kräfte hineingestoßen."
Hintergrund u.a.
"Die jüdisch-bolschewistische Intelligenz, als bisheriger Unterdrücker, muß beseitigt werden.“
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Natürlich gestern vor 82 Jahren Sorry


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