Es ist aber seit langem mal wieder ein Wechsel, der sehr offensichtlich war und den im Vorlauf die Spatzen von den Dächern pfiffen. Kovac und Adi kamen damals ja ziemlich überraschend. Da kam fast kein Pressefuzzi drauf. Dino und Albert ebenfalls. Bei Glasner weiß ich es gar nicht mehr, wie sehr der im Fokus war, um ehrlich zu sein.
Ein neues Trainerteam für unsere SGE. Von Anfang an eingebunden und maßgeblich verantwortlich für das, was werden kann. Dann krempelt mal die Ärmel hoch, redet extern nicht viel - und schuftet.
Na dann hoffe ich mal, dass es besser läuft als mit der letzten Trainerrückholaktion.. Begeisterung geht definitiv anders.
Das hoffe ich auch. Musste nach dem Interview erstmal meinen Laptop säubern. 😉 Aber gut, war ja jetzt wenig Überraschendes dabei. Interessant, dass Peintinger wohl die ausschlaggebende Kraft war - also neben dem Handkäs' ohne Mussig... 😁
Am Tag nach Kovacs Abgang hatte ich Hütter an erste Stelle auf meine Wunschliste gesetzt, war hoch erfreut als er es tatsächlich wurde, hab mich am Fußballstil und an der Büffelherde geweidet, war dann entsetzt über die Art des Abgangs und hab ihn dann im Freudentaumel unter Sevillas Sternen noch mal ausgelacht, dass er von meiner Eintracht zu den dusseligen Fohlen gewechselt hat.
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten. Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich empfehle, dir einfach mal ein paar Spiele aus dem Frühjahr 2021 anzusehen. Bevor alles schief ging. Das war die perfekte Mischung und dahin wird man wollen.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Wenn Du mir die Anmerkung erlaubst, Fußball entwickelt sich permanent weiter. Es gab unter Hütter Teil 1 ja mehr als genug Kritik, weil eben angeblich nie ein Plan B da war.
Taktiken, die vor 5 oder 6 Jahren funktioniert haben, sind doch längst ausanalysiert und die Zeiten, wo es eben Profiteams ohne entsprechende Abteilungen gab, sind auch vorbei.
Diese "Entweder-Oder" Denke ist doch absolut nicht mehr zeitgemäß. Wir werden mind. gegen 10 Bundesligisten, sprich in 20 Spielen als klarer Favorit gehen. Dazu kommen die pragmatischen Teams, wie zB Freiburg.
Die Frage wird sein, wo presst man, wie gut spielt man vertikal, das war ja oft das Problem unter Dino, nicht genug Dampf oder Präzision oder freilaufende Spieler vertikal nach vorne und dann wird eben vorne oder hinten rumgeschoben und das dann als "Ballbesitzfußball" bezeichnet.
Bayern spielt Ballbesitzfußball, PSG spielt Ballbesitzfußball, Arsenal spielt eher "Umschaltfußball", so und jetzt sag mir einer, dass Arsenal attraktiver kickt als Bayern oder PSG. Union spielt "Umschaltfußball", fröhlich mauern, nach vorne hauen und vorne hilft der liebe Gott, ich hab hier hunderte Köpenicker zur Auswahl, da würde absolut niemand auf die Idee kommen Umschaltfußball per se als "attraktiv" zu bezeichnen.
Wichtig wird es wie oben gesagt sein, wie man presst, in welche Räume die Leute gehen, wie man tiefstehende Gegner lockt und/oder aushebelt. Die Büffel waren halt verschiedene Profile, die quasi immer eine Option gegeben haben + Jovic dadrin, der halt auch mal aus nix Tore gemacht hat. Dann hatten wir Kostic/Silva, was haben wir alle gefeiert als wir dachten mit Younes diesen fehlenden Baustein gegen Maurermeister gefunden zu haben...
Ich bleibe dabei, dass sehr viel im Nachgang hier verklärt wird. Adi hatte damals die Büffel verloren, dass Silva geht war klar, Kostic war gefühlt auch jedes Jahr auf dem Sprung, dann springt Bobic ab und dann eben Adi. Im anderen Thread hat uns einer damals als CL Anwärter bezeichnet, sind wir mal ehrlich, viele von uns dachten damals, ok das wars erstmal. Und sind wir mal ehrlich, ohne EL Sieg wäre es das auch gewesen mit dem rasanten Aufstieg.
Persönlich hoffe ich, dass Hütter in den 5 Jahren sich entsprechend weiter entwickelt hat, unser gestiegenes Grundniveau bei der spielerischen Qualität hilft und wir einen guten und vor allem hungrigen Kader bekommen und gleichzeitig alles los werden, wo der Trieb bloß nicht selbst mies dazustehen uns letzte Saison böse gegen die Wand geknallt hat.
Aber so oder so stehen wir um Welten besser da als zum Zeitpunkt seines Abgangs. Und ironischer Weise ist sein Abgang und der EL Sieg mit Glasner der Hauptgrund dafür.
Schau mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=SifZKispsds zwischen 3.00 und 5.00 wird sehr vieles über die Systeme gesagt, die Hütter in Monaco spielen ließ. Das ist wesentlich flexibler als noch zu Eintracht Zeiten. Vor allem gegen "schwache" Gegner, also all die, die den Bus parken, hat er wohl auch gute Lösungen gehabt. Und das schönste ist, daß (zumindest offensiv) die Spieler im Eintracht Kader sehr gut zu den Systemen passen. Probleme sehe ich v.a. bei Koch und Theate, auch Amenda. Die könnten Tempo Defizite haben.
Na dann soll es so sein. Willkommen, zurück. Adi in den richtigen Farben Eintracht reloaded!
Ich hoffe irgendwie auf positive Vibes gleich zum Start, damit auch alle in die gleiche Richtung rudern. Schaumschläger zusammen mit MK identifizieren und nach deinen Vorgaben ersetzen. Dann kann es wieder werden.
Na dann hoffe ich mal, dass es besser läuft als mit der letzten Trainerrückholaktion.. Begeisterung geht definitiv anders.
Das hoffe ich auch. Musste nach dem Interview erstmal meinen Laptop säubern. 😉 Aber gut, war ja jetzt wenig Überraschendes dabei. Interessant, dass Peintinger wohl die ausschlaggebende Kraft war - also neben dem Handkäs' ohne Mussig... 😁
Am Tag nach Kovacs Abgang hatte ich Hütter an erste Stelle auf meine Wunschliste gesetzt, war hoch erfreut als er es tatsächlich wurde, hab mich am Fußballstil und an der Büffelherde geweidet, war dann entsetzt über die Art des Abgangs und hab ihn dann im Freudentaumel unter Sevillas Sternen noch mal ausgelacht, dass er von meiner Eintracht zu den dusseligen Fohlen gewechselt hat.
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten. Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich empfehle, dir einfach mal ein paar Spiele aus dem Frühjahr 2021 anzusehen. Bevor alles schief ging. Das war die perfekte Mischung und dahin wird man wollen.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich empfehle, dir einfach mal ein paar Spiele aus dem Frühjahr 2021 anzusehen. Bevor alles schief ging. Das war die perfekte Mischung und dahin wird man wollen.
Bis zu seinem unrühmlichen Abgang hatten wir in der RR über weite Strecken den besten Eintrachtfussball seit den frühen 90ern gesehen.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Die Stimmung wird so oder so kippen, wenn es nicht läuft. Hat man bei Riera sehr gut gesehen. Vielleicht passiert es bei Hütter schneller, aber auch Mr.X wäre schnell angezählt worden. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich wüsste aktuell keinen Trainer der Euphorie bei mir auslösen würde. Erst Recht nicht bei den möglichen Trainerkandidaten, die so gehandelt wurden. Ich freue ich mich auf die neue Saison und bin mit der aktuellen Trainerwahl zufrieden.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Da finde ich mich einigermaßen wieder... Es wird von Spieltag 1 an sehr großer Druck herrschen. Alle erwarten sofort wieder "Büffelherdenfussball", da wird es sicherlich einige enttäuschte Gesichter geben nach ein paar Wochen. Ich hab das Gefühl das man diesmal irgendwie auf Nummer sicher gehen will um zumindest das Umfeld erstmal auf der eigenen Seite zu haben, was sich hoffentlich nicht als Trugschluß heraustellen wird. Ich sehe diese Rückholaktion sehr sehr kritisch, hoffe aber natürlich das meine Befürchtungen sich im Nachgang als unbegründet heraustellen werden.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Also bei mir löst er durchaus Euphorie aus. Mehr als alle anderen diskutierten Optionen.
Wer hätte denn bei dir Euphorie ausgelöst?
OK Euphorie ist vermutlich das falsche Wort. Und Hütter nach der guten Arbeit in Monaco (hatte mich gewundert warum die ihn nicht mehr wollten obwohl er ja oben dran war ohne die ligue 1 näher zu verfolgen) hätte mich vermutlich wirklich (halbwegs) geflasht aber aktuell isses tatsächlich eher neutral und kein richtiger "Neuanfang" .
Ich hab ja direkt gesagt das ich hin und hergerissen bin. Aber Tendenz zu positiv hoffnungsvoll 😉
Am Tag nach Kovacs Abgang hatte ich Hütter an erste Stelle auf meine Wunschliste gesetzt, war hoch erfreut als er es tatsächlich wurde, hab mich am Fußballstil und an der Büffelherde geweidet, war dann entsetzt über die Art des Abgangs und hab ihn dann im Freudentaumel unter Sevillas Sternen noch mal ausgelacht, dass er von meiner Eintracht zu den dusseligen Fohlen gewechselt hat.
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten. Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Wenn Du mir die Anmerkung erlaubst, Fußball entwickelt sich permanent weiter. Es gab unter Hütter Teil 1 ja mehr als genug Kritik, weil eben angeblich nie ein Plan B da war.
Taktiken, die vor 5 oder 6 Jahren funktioniert haben, sind doch längst ausanalysiert und die Zeiten, wo es eben Profiteams ohne entsprechende Abteilungen gab, sind auch vorbei.
Diese "Entweder-Oder" Denke ist doch absolut nicht mehr zeitgemäß. Wir werden mind. gegen 10 Bundesligisten, sprich in 20 Spielen als klarer Favorit gehen. Dazu kommen die pragmatischen Teams, wie zB Freiburg.
Die Frage wird sein, wo presst man, wie gut spielt man vertikal, das war ja oft das Problem unter Dino, nicht genug Dampf oder Präzision oder freilaufende Spieler vertikal nach vorne und dann wird eben vorne oder hinten rumgeschoben und das dann als "Ballbesitzfußball" bezeichnet.
Bayern spielt Ballbesitzfußball, PSG spielt Ballbesitzfußball, Arsenal spielt eher "Umschaltfußball", so und jetzt sag mir einer, dass Arsenal attraktiver kickt als Bayern oder PSG. Union spielt "Umschaltfußball", fröhlich mauern, nach vorne hauen und vorne hilft der liebe Gott, ich hab hier hunderte Köpenicker zur Auswahl, da würde absolut niemand auf die Idee kommen Umschaltfußball per se als "attraktiv" zu bezeichnen.
Wichtig wird es wie oben gesagt sein, wie man presst, in welche Räume die Leute gehen, wie man tiefstehende Gegner lockt und/oder aushebelt. Die Büffel waren halt verschiedene Profile, die quasi immer eine Option gegeben haben + Jovic dadrin, der halt auch mal aus nix Tore gemacht hat. Dann hatten wir Kostic/Silva, was haben wir alle gefeiert als wir dachten mit Younes diesen fehlenden Baustein gegen Maurermeister gefunden zu haben...
Ich bleibe dabei, dass sehr viel im Nachgang hier verklärt wird. Adi hatte damals die Büffel verloren, dass Silva geht war klar, Kostic war gefühlt auch jedes Jahr auf dem Sprung, dann springt Bobic ab und dann eben Adi. Im anderen Thread hat uns einer damals als CL Anwärter bezeichnet, sind wir mal ehrlich, viele von uns dachten damals, ok das wars erstmal. Und sind wir mal ehrlich, ohne EL Sieg wäre es das auch gewesen mit dem rasanten Aufstieg.
Persönlich hoffe ich, dass Hütter in den 5 Jahren sich entsprechend weiter entwickelt hat, unser gestiegenes Grundniveau bei der spielerischen Qualität hilft und wir einen guten und vor allem hungrigen Kader bekommen und gleichzeitig alles los werden, wo der Trieb bloß nicht selbst mies dazustehen uns letzte Saison böse gegen die Wand geknallt hat.
Aber so oder so stehen wir um Welten besser da als zum Zeitpunkt seines Abgangs. Und ironischer Weise ist sein Abgang und der EL Sieg mit Glasner der Hauptgrund dafür.
SemperFi schrieb: ... ... .... Union spielt "Umschaltfußball", fröhlich mauern, nach vorne hauen und vorne hilft der liebe Gott, ich hab hier hunderte Köpenicker zur Auswahl, da würde absolut niemand auf die Idee kommen Umschaltfußball per se als "attraktiv" zu bezeichnen. ... ... ...
Bei Union fällt mir nicht zuerst Umschaltfußball ein, das ist für mich eher klassischer Konterfußball aus der eigenen tiefen Deckung heraus.
Na dann reihe ich mich mal ein in die Begrüßungsrunde.
Adi mochte ich immer sehr gerne. Er hat bei uns größtenteils guten Fußball spielen lassen und war für mich persönlich der beste beziehungsweise sympathischste Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre. Insofern finde ich die Entscheidung grundsätzlich gut.
Natürlich bin ich normalerweise kein großer Fan von Rückholaktionen. Aber man muss ja auch nicht dogmatisch sein: Es gibt immer wieder Beispiele, bei denen so etwas funktioniert hat. Deshalb drücke ich Adi die Daumen und hoffe, dass es diesmal wieder passt.
Nichtsdestotrotz muss sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern. Wir haben letzte Saison im Stil einer Karnevalsmannschaft drei Trainer verschlissen. Das Umfeld, insbesondere die Hetzpresse, hat völlig am Rad gedreht. Statt die echten Probleme klar zu benennen — nämlich die fehlende Qualität und Struktur im Kader — wurde ein Trainer nach dem anderen an die Wand genagelt.
Das war ein Rückfall in dunkelste Eintracht-Zeiten. So kann und darf es nicht weitergehen.
Es war in der Tat schlimm, aber sehr, sehr weit von der Mitte der 90er entfernt. Auch der 2011er Abstieg hat unglaublich wehgetan. Nein, es war sogar schon wesentlich schlimmer.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Die Stimmung wird so oder so kippen, wenn es nicht läuft. Hat man bei Riera sehr gut gesehen. Vielleicht passiert es bei Hütter schneller, aber auch Mr.X wäre schnell angezählt worden. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich wüsste aktuell keinen Trainer der Euphorie bei mir auslösen würde. Erst Recht nicht bei den möglichen Trainerkandidaten, die so gehandelt wurden. Ich freue ich mich auf die neue Saison und bin mit der aktuellen Trainerwahl zufrieden.
Also bei mir löst er durchaus Euphorie aus. Mehr als alle anderen diskutierten Optionen.
Wer hätte denn bei dir Euphorie ausgelöst?
OK Euphorie ist vermutlich das falsche Wort. Und Hütter nach der guten Arbeit in Monaco (hatte mich gewundert warum die ihn nicht mehr wollten obwohl er ja oben dran war ohne die ligue 1 näher zu verfolgen) hätte mich vermutlich wirklich (halbwegs) geflasht aber aktuell isses tatsächlich eher neutral und kein richtiger "Neuanfang" .
Ich hab ja direkt gesagt das ich hin und hergerissen bin. Aber Tendenz zu positiv hoffnungsvoll 😉
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Da finde ich mich einigermaßen wieder... Es wird von Spieltag 1 an sehr großer Druck herrschen. Alle erwarten sofort wieder "Büffelherdenfussball", da wird es sicherlich einige enttäuschte Gesichter geben nach ein paar Wochen. Ich hab das Gefühl das man diesmal irgendwie auf Nummer sicher gehen will um zumindest das Umfeld erstmal auf der eigenen Seite zu haben, was sich hoffentlich nicht als Trugschluß heraustellen wird. Ich sehe diese Rückholaktion sehr sehr kritisch, hoffe aber natürlich das meine Befürchtungen sich im Nachgang als unbegründet heraustellen werden.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Da finde ich mich einigermaßen wieder... Es wird von Spieltag 1 an sehr großer Druck herrschen. Alle erwarten sofort wieder "Büffelherdenfussball", da wird es sicherlich einige enttäuschte Gesichter geben nach ein paar Wochen. Ich hab das Gefühl das man diesmal irgendwie auf Nummer sicher gehen will um zumindest das Umfeld erstmal auf der eigenen Seite zu haben, was sich hoffentlich nicht als Trugschluß heraustellen wird. Ich sehe diese Rückholaktion sehr sehr kritisch, hoffe aber natürlich das meine Befürchtungen sich im Nachgang als unbegründet heraustellen werden.
Man könnte ja als Alternative vom ersten Spieltag an auf Platz 1 stehen. Dann ist alles gut. Also ich bin erst mal optimistisch. Wobei es bei dem Vorgänger dazu nicht viel braucht.
Na dann reihe ich mich mal ein in die Begrüßungsrunde.
Adi mochte ich immer sehr gerne. Er hat bei uns größtenteils guten Fußball spielen lassen und war für mich persönlich der beste beziehungsweise sympathischste Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre. Insofern finde ich die Entscheidung grundsätzlich gut.
Natürlich bin ich normalerweise kein großer Fan von Rückholaktionen. Aber man muss ja auch nicht dogmatisch sein: Es gibt immer wieder Beispiele, bei denen so etwas funktioniert hat. Deshalb drücke ich Adi die Daumen und hoffe, dass es diesmal wieder passt.
Nichtsdestotrotz muss sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern. Wir haben letzte Saison im Stil einer Karnevalsmannschaft drei Trainer verschlissen. Das Umfeld, insbesondere die Hetzpresse, hat völlig am Rad gedreht. Statt die echten Probleme klar zu benennen — nämlich die fehlende Qualität und Struktur im Kader — wurde ein Trainer nach dem anderen an die Wand genagelt.
Das war ein Rückfall in dunkelste Eintracht-Zeiten. So kann und darf es nicht weitergehen.
Es ist offiziell
Das halte ich auch für super wichtig. Top Zeitpunkt!
Das halte ich auch für super wichtig. Top Zeitpunkt!
Er liegt doch erst mal einen Monat mit Markus Krösche am Sommerloch-Pool und beginnt dann zum 1. Juli.
Das halte ich auch für super wichtig. Top Zeitpunkt!
Er liegt doch erst mal einen Monat mit Markus Krösche am Sommerloch-Pool und beginnt dann zum 1. Juli.
Von Anfang an eingebunden und maßgeblich verantwortlich für das, was werden kann.
Dann krempelt mal die Ärmel hoch, redet extern nicht viel - und schuftet.
Das hoffe ich auch. Musste nach dem Interview erstmal meinen Laptop säubern. 😉 Aber gut, war ja jetzt wenig Überraschendes dabei. Interessant, dass Peintinger wohl die ausschlaggebende Kraft war - also neben dem Handkäs' ohne Mussig... 😁
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten.
Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Ich empfehle, dir einfach mal ein paar Spiele aus dem Frühjahr 2021 anzusehen. Bevor alles schief ging.
Das war die perfekte Mischung und dahin wird man wollen.
Wenn Du mir die Anmerkung erlaubst, Fußball entwickelt sich permanent weiter.
Es gab unter Hütter Teil 1 ja mehr als genug Kritik, weil eben angeblich nie ein Plan B da war.
Taktiken, die vor 5 oder 6 Jahren funktioniert haben, sind doch längst ausanalysiert und die Zeiten, wo es eben Profiteams ohne entsprechende Abteilungen gab, sind auch vorbei.
Diese "Entweder-Oder" Denke ist doch absolut nicht mehr zeitgemäß.
Wir werden mind. gegen 10 Bundesligisten, sprich in 20 Spielen als klarer Favorit gehen.
Dazu kommen die pragmatischen Teams, wie zB Freiburg.
Die Frage wird sein, wo presst man, wie gut spielt man vertikal, das war ja oft das Problem unter Dino, nicht genug Dampf oder Präzision oder freilaufende Spieler vertikal nach vorne und dann wird eben vorne oder hinten rumgeschoben und das dann als "Ballbesitzfußball" bezeichnet.
Bayern spielt Ballbesitzfußball, PSG spielt Ballbesitzfußball, Arsenal spielt eher "Umschaltfußball", so und jetzt sag mir einer, dass Arsenal attraktiver kickt als Bayern oder PSG.
Union spielt "Umschaltfußball", fröhlich mauern, nach vorne hauen und vorne hilft der liebe Gott, ich hab hier hunderte Köpenicker zur Auswahl, da würde absolut niemand auf die Idee kommen Umschaltfußball per se als "attraktiv" zu bezeichnen.
Wichtig wird es wie oben gesagt sein, wie man presst, in welche Räume die Leute gehen, wie man tiefstehende Gegner lockt und/oder aushebelt. Die Büffel waren halt verschiedene Profile, die quasi immer eine Option gegeben haben + Jovic dadrin, der halt auch mal aus nix Tore gemacht hat.
Dann hatten wir Kostic/Silva, was haben wir alle gefeiert als wir dachten mit Younes diesen fehlenden Baustein gegen Maurermeister gefunden zu haben...
Ich bleibe dabei, dass sehr viel im Nachgang hier verklärt wird.
Adi hatte damals die Büffel verloren, dass Silva geht war klar, Kostic war gefühlt auch jedes Jahr auf dem Sprung, dann springt Bobic ab und dann eben Adi.
Im anderen Thread hat uns einer damals als CL Anwärter bezeichnet, sind wir mal ehrlich, viele von uns dachten damals, ok das wars erstmal. Und sind wir mal ehrlich, ohne EL Sieg wäre es das auch gewesen mit dem rasanten Aufstieg.
Persönlich hoffe ich, dass Hütter in den 5 Jahren sich entsprechend weiter entwickelt hat, unser gestiegenes Grundniveau bei der spielerischen Qualität hilft und wir einen guten und vor allem hungrigen Kader bekommen und gleichzeitig alles los werden, wo der Trieb bloß nicht selbst mies dazustehen uns letzte Saison böse gegen die Wand geknallt hat.
Aber so oder so stehen wir um Welten besser da als zum Zeitpunkt seines Abgangs.
Und ironischer Weise ist sein Abgang und der EL Sieg mit Glasner der Hauptgrund dafür.
https://www.youtube.com/watch?v=SifZKispsds
zwischen 3.00 und 5.00 wird sehr vieles über die Systeme gesagt, die Hütter in Monaco spielen ließ. Das ist wesentlich flexibler als noch zu Eintracht Zeiten. Vor allem gegen "schwache" Gegner, also all die, die den Bus parken, hat er wohl auch gute Lösungen gehabt.
Und das schönste ist, daß (zumindest offensiv) die Spieler im Eintracht Kader sehr gut zu den Systemen passen. Probleme sehe ich v.a. bei Koch und Theate, auch Amenda. Die könnten Tempo Defizite haben.
Adi in den richtigen Farben Eintracht reloaded!
Ich hoffe irgendwie auf positive Vibes gleich zum Start, damit auch alle in die gleiche Richtung rudern. Schaumschläger zusammen mit MK identifizieren und nach deinen Vorgaben ersetzen. Dann kann es wieder werden.
Das hoffe ich auch. Musste nach dem Interview erstmal meinen Laptop säubern. 😉 Aber gut, war ja jetzt wenig Überraschendes dabei. Interessant, dass Peintinger wohl die ausschlaggebende Kraft war - also neben dem Handkäs' ohne Mussig... 😁
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten.
Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Ich empfehle, dir einfach mal ein paar Spiele aus dem Frühjahr 2021 anzusehen. Bevor alles schief ging.
Das war die perfekte Mischung und dahin wird man wollen.
Bis zu seinem unrühmlichen Abgang hatten wir in der RR über weite Strecken den besten Eintrachtfussball seit den frühen 90ern gesehen.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Wer hätte denn bei dir Euphorie ausgelöst?
Die Stimmung wird so oder so kippen, wenn es nicht läuft. Hat man bei Riera sehr gut gesehen. Vielleicht passiert es bei Hütter schneller, aber auch Mr.X wäre schnell angezählt worden. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich wüsste aktuell keinen Trainer der Euphorie bei mir auslösen würde. Erst Recht nicht bei den möglichen Trainerkandidaten, die so gehandelt wurden. Ich freue ich mich auf die neue Saison und bin mit der aktuellen Trainerwahl zufrieden.
Da finde ich mich einigermaßen wieder...
Es wird von Spieltag 1 an sehr großer Druck herrschen. Alle erwarten sofort wieder "Büffelherdenfussball", da wird es sicherlich einige enttäuschte Gesichter geben nach ein paar Wochen.
Ich hab das Gefühl das man diesmal irgendwie auf Nummer sicher gehen will um zumindest das Umfeld erstmal auf der eigenen Seite zu haben, was sich hoffentlich nicht als Trugschluß heraustellen wird.
Ich sehe diese Rückholaktion sehr sehr kritisch, hoffe aber natürlich das meine Befürchtungen sich im Nachgang als unbegründet heraustellen werden.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Wer hätte denn bei dir Euphorie ausgelöst?
OK Euphorie ist vermutlich das falsche Wort.
Und Hütter nach der guten Arbeit in Monaco (hatte mich gewundert warum die ihn nicht mehr wollten obwohl er ja oben dran war ohne die ligue 1 näher zu verfolgen) hätte mich vermutlich wirklich (halbwegs) geflasht aber aktuell isses tatsächlich eher neutral und kein richtiger "Neuanfang" .
Ich hab ja direkt gesagt das ich hin und hergerissen bin. Aber Tendenz zu positiv hoffnungsvoll 😉
Jetzt grad bin ich noch neutral. Mal schauen, in welche Richtung es in den nächsten Monaten kippt. Nach den beiden Liganeulingen Dino und Riera kommt jetzt ein alter Hase samt seinen Begleithasen, die teils auch die Eintracht schon gut kennen. Das scheint mir eine gute Maßnahme, um mal die Turbulenzen in und um die Mannschaft herum in den Griff zu kriegen. Und auch die Trainerqualitäten von Hütter sind unbestritten.
Nun - und da wird es für mich spannend - stellt sich aber die Frage, ob Hellmann und Krösche die Umstellung auf Ballbesitzfußball als Allheilmittel mal für ein, zwei Saisons aussetzen wollen, oder haben sie sich mit Umschaltfußballer Hütter darauf geeinigt, dass er die Idee Ballbesitz so nach und nach in seine grundlegende Strategie einbetten soll. Also erstmal wieder unterhaltsamer Eintrachtfußball der marke Hütter, aber immer noch mit Blick auf eine gewünschte Entwicklung hin zum dominanten Dauerballbesitz?
Ich persönlich hab ja nichts gegen Strategieanpassungen. Man soll langfristige Ziele verfolgen, aber am besten immer mit sehr pragmatischen Mitteln. Im Falle einer Fußballmannschaft heißt das: mit den vorhandenen Fähigkeiten des Kaders arbeiten.
Heißt im Weiteren aber auch: die Fähigkeiten des Kaders in die gewünschte Richtung erweitern. Dem Trainer die Spieler an die Hand geben, die dessen Ideen auch umsetzen können. Ja, man kann sicher auch vorhandene Spieler individuell weiterentwickeln und verbessern, aber meist doch nur ein paar und selten die ganze Mannschaft. Eine Mannschaft kann sich hauptsächlich durch das passende System und den inneren Zusammenhalt verbessern. Da habe ich aber berechtigte Hoffnung, dass Routinier Hütter das in den Griff kriegt.
Der Rest hängt jetzt an Krösche und dem Scouting, um Hütter Möglichkeiten an die Hand zu geben und vielleicht sogar Wünsche zu erfüllen. Möge das gelingen.
Wenn Du mir die Anmerkung erlaubst, Fußball entwickelt sich permanent weiter.
Es gab unter Hütter Teil 1 ja mehr als genug Kritik, weil eben angeblich nie ein Plan B da war.
Taktiken, die vor 5 oder 6 Jahren funktioniert haben, sind doch längst ausanalysiert und die Zeiten, wo es eben Profiteams ohne entsprechende Abteilungen gab, sind auch vorbei.
Diese "Entweder-Oder" Denke ist doch absolut nicht mehr zeitgemäß.
Wir werden mind. gegen 10 Bundesligisten, sprich in 20 Spielen als klarer Favorit gehen.
Dazu kommen die pragmatischen Teams, wie zB Freiburg.
Die Frage wird sein, wo presst man, wie gut spielt man vertikal, das war ja oft das Problem unter Dino, nicht genug Dampf oder Präzision oder freilaufende Spieler vertikal nach vorne und dann wird eben vorne oder hinten rumgeschoben und das dann als "Ballbesitzfußball" bezeichnet.
Bayern spielt Ballbesitzfußball, PSG spielt Ballbesitzfußball, Arsenal spielt eher "Umschaltfußball", so und jetzt sag mir einer, dass Arsenal attraktiver kickt als Bayern oder PSG.
Union spielt "Umschaltfußball", fröhlich mauern, nach vorne hauen und vorne hilft der liebe Gott, ich hab hier hunderte Köpenicker zur Auswahl, da würde absolut niemand auf die Idee kommen Umschaltfußball per se als "attraktiv" zu bezeichnen.
Wichtig wird es wie oben gesagt sein, wie man presst, in welche Räume die Leute gehen, wie man tiefstehende Gegner lockt und/oder aushebelt. Die Büffel waren halt verschiedene Profile, die quasi immer eine Option gegeben haben + Jovic dadrin, der halt auch mal aus nix Tore gemacht hat.
Dann hatten wir Kostic/Silva, was haben wir alle gefeiert als wir dachten mit Younes diesen fehlenden Baustein gegen Maurermeister gefunden zu haben...
Ich bleibe dabei, dass sehr viel im Nachgang hier verklärt wird.
Adi hatte damals die Büffel verloren, dass Silva geht war klar, Kostic war gefühlt auch jedes Jahr auf dem Sprung, dann springt Bobic ab und dann eben Adi.
Im anderen Thread hat uns einer damals als CL Anwärter bezeichnet, sind wir mal ehrlich, viele von uns dachten damals, ok das wars erstmal. Und sind wir mal ehrlich, ohne EL Sieg wäre es das auch gewesen mit dem rasanten Aufstieg.
Persönlich hoffe ich, dass Hütter in den 5 Jahren sich entsprechend weiter entwickelt hat, unser gestiegenes Grundniveau bei der spielerischen Qualität hilft und wir einen guten und vor allem hungrigen Kader bekommen und gleichzeitig alles los werden, wo der Trieb bloß nicht selbst mies dazustehen uns letzte Saison böse gegen die Wand geknallt hat.
Aber so oder so stehen wir um Welten besser da als zum Zeitpunkt seines Abgangs.
Und ironischer Weise ist sein Abgang und der EL Sieg mit Glasner der Hauptgrund dafür.
Bei Union fällt mir nicht zuerst Umschaltfußball ein, das ist für mich eher klassischer Konterfußball aus der eigenen tiefen Deckung heraus.
Adi mochte ich immer sehr gerne. Er hat bei uns größtenteils guten Fußball spielen lassen und war für mich persönlich der beste beziehungsweise sympathischste Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre. Insofern finde ich die Entscheidung grundsätzlich gut.
Natürlich bin ich normalerweise kein großer Fan von Rückholaktionen. Aber man muss ja auch nicht dogmatisch sein: Es gibt immer wieder Beispiele, bei denen so etwas funktioniert hat. Deshalb drücke ich Adi die Daumen und hoffe, dass es diesmal wieder passt.
Nichtsdestotrotz muss sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern. Wir haben letzte Saison im Stil einer Karnevalsmannschaft drei Trainer verschlissen. Das Umfeld, insbesondere die Hetzpresse, hat völlig am Rad gedreht. Statt die echten Probleme klar zu benennen — nämlich die fehlende Qualität und Struktur im Kader — wurde ein Trainer nach dem anderen an die Wand genagelt.
Das war ein Rückfall in dunkelste Eintracht-Zeiten. So kann und darf es nicht weitergehen.
Puh, einiges was du geschrieben hast ist schon sehr "exklusiv" aber das zitierte ist völliger Unsinn im Quadrat.
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Die Stimmung wird so oder so kippen, wenn es nicht läuft. Hat man bei Riera sehr gut gesehen. Vielleicht passiert es bei Hütter schneller, aber auch Mr.X wäre schnell angezählt worden. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich wüsste aktuell keinen Trainer der Euphorie bei mir auslösen würde. Erst Recht nicht bei den möglichen Trainerkandidaten, die so gehandelt wurden. Ich freue ich mich auf die neue Saison und bin mit der aktuellen Trainerwahl zufrieden.
Wer hätte denn bei dir Euphorie ausgelöst?
OK Euphorie ist vermutlich das falsche Wort.
Und Hütter nach der guten Arbeit in Monaco (hatte mich gewundert warum die ihn nicht mehr wollten obwohl er ja oben dran war ohne die ligue 1 näher zu verfolgen) hätte mich vermutlich wirklich (halbwegs) geflasht aber aktuell isses tatsächlich eher neutral und kein richtiger "Neuanfang" .
Ich hab ja direkt gesagt das ich hin und hergerissen bin. Aber Tendenz zu positiv hoffnungsvoll 😉
Auf der einen Seite hab ich nichts gegen Hütter und sein Abgang damals ist bei mir längst vergangen. Ich denke sogar das es passen könnte aber es muss halt vermutlich sofort klappen damit es bei uns Fans ruhig bleibt.
Es löst halt keine Euphorie aus und vergangene Saison haben wir ja gesehen wie wichtig die Stimmung, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern eben auch von Fans und Medien ist.
Anderen Trainern hätte man vermutlich (ggf teils zähneknirschend) 10 Spiele mit schwankenden Verläufen und Ergebnissen zugestanden... Bei Hütter hab ich die Befürchtung das die ersten unmutsbekundungen früher kommen.
Da finde ich mich einigermaßen wieder...
Es wird von Spieltag 1 an sehr großer Druck herrschen. Alle erwarten sofort wieder "Büffelherdenfussball", da wird es sicherlich einige enttäuschte Gesichter geben nach ein paar Wochen.
Ich hab das Gefühl das man diesmal irgendwie auf Nummer sicher gehen will um zumindest das Umfeld erstmal auf der eigenen Seite zu haben, was sich hoffentlich nicht als Trugschluß heraustellen wird.
Ich sehe diese Rückholaktion sehr sehr kritisch, hoffe aber natürlich das meine Befürchtungen sich im Nachgang als unbegründet heraustellen werden.
Man könnte ja als Alternative vom ersten Spieltag an auf Platz 1 stehen. Dann ist alles gut. Also ich bin erst mal optimistisch. Wobei es bei dem Vorgänger dazu nicht viel braucht.
Adi mochte ich immer sehr gerne. Er hat bei uns größtenteils guten Fußball spielen lassen und war für mich persönlich der beste beziehungsweise sympathischste Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre. Insofern finde ich die Entscheidung grundsätzlich gut.
Natürlich bin ich normalerweise kein großer Fan von Rückholaktionen. Aber man muss ja auch nicht dogmatisch sein: Es gibt immer wieder Beispiele, bei denen so etwas funktioniert hat. Deshalb drücke ich Adi die Daumen und hoffe, dass es diesmal wieder passt.
Nichtsdestotrotz muss sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern. Wir haben letzte Saison im Stil einer Karnevalsmannschaft drei Trainer verschlissen. Das Umfeld, insbesondere die Hetzpresse, hat völlig am Rad gedreht. Statt die echten Probleme klar zu benennen — nämlich die fehlende Qualität und Struktur im Kader — wurde ein Trainer nach dem anderen an die Wand genagelt.
Das war ein Rückfall in dunkelste Eintracht-Zeiten. So kann und darf es nicht weitergehen.
Puh, einiges was du geschrieben hast ist schon sehr "exklusiv" aber das zitierte ist völliger Unsinn im Quadrat.