E-Mobilität

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Vielen Dank für eure Eindrücke. Da ich ab und zu dienstlich einen Renault Zoé fahren darf, kann ich eure Fahrberichte nur bestätigen. Mit einem weißen, unscheinbaren Kleinwagen an der Ampel die Großkopferten stehen zu lassen, ist da nur die Kirsche auf der Sahne.

Und da ich beruflich ein wenig mit Ladeinfrastruktur zu tun habe, möchte ich auf das Förderprogramm der KfW hinweisen: 900 € Zuschuss pro Ladepunkt!
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greg schrieb:

Und da ich beruflich ein wenig mit Ladeinfrastruktur zu tun habe, möchte ich auf das Förderprogramm der KfW hinweisen: 900 € Zuschuss pro Ladepunkt!


Danke für den Hinweis! Plane irgendwann im kommenden Jahr ein Plugin Hybrid. Da ich aber aktuell aufgrund der Pandemie keinerlei Kundentermine vor Ort habe, ist da jetzt nicht die große Dringlichkeit. Die Frage ist aber, ob sich für ein Hybrid so eine Wallbox lohnt (lassen sich über Nacht auch per Steckdose gut aufladen) oder aber schon gerüstet für ein irgendwann reine E-Auto zu sein und daher die Förderung mitzunehmen?
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greg schrieb:

Und da ich beruflich ein wenig mit Ladeinfrastruktur zu tun habe, möchte ich auf das Förderprogramm der KfW hinweisen: 900 € Zuschuss pro Ladepunkt!


Danke für den Hinweis! Plane irgendwann im kommenden Jahr ein Plugin Hybrid. Da ich aber aktuell aufgrund der Pandemie keinerlei Kundentermine vor Ort habe, ist da jetzt nicht die große Dringlichkeit. Die Frage ist aber, ob sich für ein Hybrid so eine Wallbox lohnt (lassen sich über Nacht auch per Steckdose gut aufladen) oder aber schon gerüstet für ein irgendwann reine E-Auto zu sein und daher die Förderung mitzunehmen?
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Andy schrieb:

greg schrieb:

Und da ich beruflich ein wenig mit Ladeinfrastruktur zu tun habe, möchte ich auf das Förderprogramm der KfW hinweisen: 900 € Zuschuss pro Ladepunkt!


Danke für den Hinweis! Plane irgendwann im kommenden Jahr ein Plugin Hybrid. Da ich aber aktuell aufgrund der Pandemie keinerlei Kundentermine vor Ort habe, ist da jetzt nicht die große Dringlichkeit. Die Frage ist aber, ob sich für ein Hybrid so eine Wallbox lohnt (lassen sich über Nacht auch per Steckdose gut aufladen) oder aber schon gerüstet für ein irgendwann reine E-Auto zu sein und daher die Förderung mitzunehmen?

Ich würde sagen Letzteres, vor allem wenn du dich mit dem Gedanken trägst, irgendwann auf Vollelektro umzusteigen.

Ich weiß, dass in vielen Fällen ein Hybrid noch nötig ist, aber das verschwindet mit der stetigen Verbesserung von Batterien und Reichweiten zusehends. Statistiken belegen im Übrigen, dass die Hybridfahrzeuge aufgrund des schwachen Elektroanteils fast ausschließlich per Verbrenner gefahren werden, was zu massiver Kritik an der Förderung für Hybridfahrzeuge geführt hat.

Sollte es auch mittelfristig bei einem Hybrid bleiben, lohnt sich die Anlage für eine Wallbox in meinen Augen nicht. Das bisschen Batteriekapazität ist in der Tat über Nacht am Schukostecker bequem aufzuladen. Bitte auch beachten, dass die Voraussetzung für die Wallboxförderung der Bezug von 100 % Ökostrom ist.
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Andy schrieb:

greg schrieb:

Und da ich beruflich ein wenig mit Ladeinfrastruktur zu tun habe, möchte ich auf das Förderprogramm der KfW hinweisen: 900 € Zuschuss pro Ladepunkt!


Danke für den Hinweis! Plane irgendwann im kommenden Jahr ein Plugin Hybrid. Da ich aber aktuell aufgrund der Pandemie keinerlei Kundentermine vor Ort habe, ist da jetzt nicht die große Dringlichkeit. Die Frage ist aber, ob sich für ein Hybrid so eine Wallbox lohnt (lassen sich über Nacht auch per Steckdose gut aufladen) oder aber schon gerüstet für ein irgendwann reine E-Auto zu sein und daher die Förderung mitzunehmen?

Ich würde sagen Letzteres, vor allem wenn du dich mit dem Gedanken trägst, irgendwann auf Vollelektro umzusteigen.

Ich weiß, dass in vielen Fällen ein Hybrid noch nötig ist, aber das verschwindet mit der stetigen Verbesserung von Batterien und Reichweiten zusehends. Statistiken belegen im Übrigen, dass die Hybridfahrzeuge aufgrund des schwachen Elektroanteils fast ausschließlich per Verbrenner gefahren werden, was zu massiver Kritik an der Förderung für Hybridfahrzeuge geführt hat.

Sollte es auch mittelfristig bei einem Hybrid bleiben, lohnt sich die Anlage für eine Wallbox in meinen Augen nicht. Das bisschen Batteriekapazität ist in der Tat über Nacht am Schukostecker bequem aufzuladen. Bitte auch beachten, dass die Voraussetzung für die Wallboxförderung der Bezug von 100 % Ökostrom ist.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Statistiken belegen im Übrigen, dass die Hybridfahrzeuge aufgrund des schwachen Elektroanteils fast ausschließlich per Verbrenner gefahren werden, was zu massiver Kritik an der Förderung für Hybridfahrzeuge geführt hat.


Das habe ich auch schon mehrmals gehört. Da ich in normalen Zeiten 90% meiner Termine im Rhein-Main-Gebiet habe, würde ich allerdings schon den Elektroantrieb ausgiebig nutzen. Bei mir daheim ist auch der Anschluss an der Steckdose problemlos. Da jetzt aber kein besondere Druck, weil ich vermute, dass es sich frühestens im Sommer normalisiert und darüber hinaus die meisten den Vorteil an Zoom- /Teams-Meetings erkannt haben, lass ich mir noch unaufgeregt Zeit. Denn ab 2022 werden Hybrid nur noch bei einer Elektroantrieb-Reichweite ab 60 KM gefördert (aktuell ist die gängige Reichweite eher 40-50 KM sowie die Förderung bei 40 KM). Das wäre dann noch interessanter für mich und denke, dass sich da im nächsten Jahr hinsichtlich dieser vorgegebenen Reichweite auf dem Markt was tun wird. Dann kann ich das auch noch mit der Wallbox klären, evtl. im Zusammenspiel mit Solar. Reines E-Auto kommt für mich absehbar noch nicht in Frage.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Statistiken belegen im Übrigen, dass die Hybridfahrzeuge aufgrund des schwachen Elektroanteils fast ausschließlich per Verbrenner gefahren werden, was zu massiver Kritik an der Förderung für Hybridfahrzeuge geführt hat.


Das habe ich auch schon mehrmals gehört. Da ich in normalen Zeiten 90% meiner Termine im Rhein-Main-Gebiet habe, würde ich allerdings schon den Elektroantrieb ausgiebig nutzen. Bei mir daheim ist auch der Anschluss an der Steckdose problemlos. Da jetzt aber kein besondere Druck, weil ich vermute, dass es sich frühestens im Sommer normalisiert und darüber hinaus die meisten den Vorteil an Zoom- /Teams-Meetings erkannt haben, lass ich mir noch unaufgeregt Zeit. Denn ab 2022 werden Hybrid nur noch bei einer Elektroantrieb-Reichweite ab 60 KM gefördert (aktuell ist die gängige Reichweite eher 40-50 KM sowie die Förderung bei 40 KM). Das wäre dann noch interessanter für mich und denke, dass sich da im nächsten Jahr hinsichtlich dieser vorgegebenen Reichweite auf dem Markt was tun wird. Dann kann ich das auch noch mit der Wallbox klären, evtl. im Zusammenspiel mit Solar. Reines E-Auto kommt für mich absehbar noch nicht in Frage.
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Die 900€ Förderung gibt es zur Zeit aus einem Geldtopf. Wenn dieser leer ist, gibt es keine Förderung mehr (Stand jetzt). Also wenn du mit dem Gedanken spielst dir eine Wallbox anzuschaffen dann kannst du auch jetzt den Antrag stellen. Er verpflichtet zu nichts. Ab Genehmigung hast du 9 Monate Zeit das vorhaben zu realisieren. Wenn du nichts machst, verfällt nur die Zusage auf das Geld. Wer weiß, in 9 Monaten bist du vielleicht schon schlauer und das reine E-Auto kommt doch in Frage Ich wiederhole mich gerne, mein Kona hat ne Reichweite von ca. 400 km. Das reicht in den meisten Fällen aus. Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?
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Die 900€ Förderung gibt es zur Zeit aus einem Geldtopf. Wenn dieser leer ist, gibt es keine Förderung mehr (Stand jetzt). Also wenn du mit dem Gedanken spielst dir eine Wallbox anzuschaffen dann kannst du auch jetzt den Antrag stellen. Er verpflichtet zu nichts. Ab Genehmigung hast du 9 Monate Zeit das vorhaben zu realisieren. Wenn du nichts machst, verfällt nur die Zusage auf das Geld. Wer weiß, in 9 Monaten bist du vielleicht schon schlauer und das reine E-Auto kommt doch in Frage Ich wiederhole mich gerne, mein Kona hat ne Reichweite von ca. 400 km. Das reicht in den meisten Fällen aus. Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?
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Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.
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Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.
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propain schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.


Natürlich ist das nicht die 100%ige Schlussfolgerung. Ich habe das auch als Frage in den Raum gestellt.
Da aber immer wieder gerne negative Schlagzeilen zur E-Mobilität veröffentlicht werden, würden wir darüber sicher auch lesen. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit E-Mobilisten und höre und sehe  einschlägige YouTube Kanäle bzw. Podcasts zu dem Thema und in dieser Blase sind sich alle einig.
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propain schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.


Natürlich ist das nicht die 100%ige Schlussfolgerung. Ich habe das auch als Frage in den Raum gestellt.
Da aber immer wieder gerne negative Schlagzeilen zur E-Mobilität veröffentlicht werden, würden wir darüber sicher auch lesen. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit E-Mobilisten und höre und sehe  einschlägige YouTube Kanäle bzw. Podcasts zu dem Thema und in dieser Blase sind sich alle einig.
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Fan_ü40 schrieb:

propain schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.


Natürlich ist das nicht die 100%ige Schlussfolgerung. Ich habe das auch als Frage in den Raum gestellt.
Da aber immer wieder gerne negative Schlagzeilen zur E-Mobilität veröffentlicht werden, würden wir darüber sicher auch lesen. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit E-Mobilisten und höre und sehe  einschlägige YouTube Kanäle bzw. Podcasts zu dem Thema und in dieser Blase sind sich alle einig.


Das werden aber auch mit Sicherheit zu großen Teilen Leute sein, die sich vorher die Anschaffung eines E-Autos genau überlegt haben. Bei denen es in die beruflichen, familiären oder häuslichen Umstände passt und die auch Begeisterung für die Technologie mitbringen. Also übliche "Early Adopter", die für ihren Enthusiamus dann auch die nötige Geduld mitbringen oder die Nachteile in Kauf nehmen, oder in ihrer Situation keine haben.

Ein Freund der Familie redet immer davon wie schön es ist an den Tesla-Schnelladern auf den Autobahnen andere Teslafahrer zu treffen, mit denen zu fachsimpeln, und wie schnell dann die Zeit vergeht. Das ist im Grunde nichts anderes, als wenn ich auf nen anderen Oldtimerfahrer treffe. Schön, aber sicher nicht für jeden was.

Würde man jeden Bundesbürger ab sofort zwingen seinen Verbrenner gegen ein E-Auto zu tauschen wäre das Echo wahrscheinlich anders.
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propain schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.


Natürlich ist das nicht die 100%ige Schlussfolgerung. Ich habe das auch als Frage in den Raum gestellt.
Da aber immer wieder gerne negative Schlagzeilen zur E-Mobilität veröffentlicht werden, würden wir darüber sicher auch lesen. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit E-Mobilisten und höre und sehe  einschlägige YouTube Kanäle bzw. Podcasts zu dem Thema und in dieser Blase sind sich alle einig.
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Man darf nicht vergessen, diejenigen die jetzt schon E-Autos fahren sind sehr oft Überzeugungstäter. Einen den ich kenne stört nur die lange Tankzeit wenn er mal länger unterwegs ist und er nur einen E-Kleinwagen hat, ansonsten ist er zufrieden. Ansonsten werden viele E-Autos von Firmen für Kurzstrecken genutzt, nachts hängen die auf dem Firmengelände am Strom. Will man aber die Spritköppe wie mich überzeugen, da fehlt mir einfach noch was, wie z.B. kurze Tankzeiten wie jetzt bei den Spritfressern, da Hochhausbewohner und man nicht einfach mal das Kabel aus dem Fenster hängen kann.
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Man darf nicht vergessen, diejenigen die jetzt schon E-Autos fahren sind sehr oft Überzeugungstäter. Einen den ich kenne stört nur die lange Tankzeit wenn er mal länger unterwegs ist und er nur einen E-Kleinwagen hat, ansonsten ist er zufrieden. Ansonsten werden viele E-Autos von Firmen für Kurzstrecken genutzt, nachts hängen die auf dem Firmengelände am Strom. Will man aber die Spritköppe wie mich überzeugen, da fehlt mir einfach noch was, wie z.B. kurze Tankzeiten wie jetzt bei den Spritfressern, da Hochhausbewohner und man nicht einfach mal das Kabel aus dem Fenster hängen kann.
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und das ist auch absolut nachvollziehbar, das ziel ist ja auch erstmal nicht unbedingt, sofort jeden zu ueberzeugen.

aber die infrastruktur, dass man alle ueberzeugen kann und (das ist auch ein thema, das oft untergeht) eben ein wandel in der infrastruktur von z.b. jeder hat seine eigene kiste hin zu einer art carsharing fuer viele muss irgendwie angegangen werden.

klar ist, dass so wie es aktuell laeuft, wird es nicht mehr lange funktionieren.
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so ist es es. Ist klar das der Wandel nicht von Heute auf Morgen kommt. Natürlich hat auch nicht jeder die Möglichkeit bei sich zu laden und ist auf öffentliche Ladestationen angewiesen. Aber daran muss und wird gearbeitet. Für alles gibt es Lösungen, da bin ich optimistisch. Fakt ist aber auch, das beste Auto ist kein Auto und wenn das nicht geht, dann weniger Autos. Wenn wir die Klimaziele ernst meinen, muss der Weg da hin führen, auch wenn er steinig und schwer ist. .
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Man darf nicht vergessen, diejenigen die jetzt schon E-Autos fahren sind sehr oft Überzeugungstäter. Einen den ich kenne stört nur die lange Tankzeit wenn er mal länger unterwegs ist und er nur einen E-Kleinwagen hat, ansonsten ist er zufrieden. Ansonsten werden viele E-Autos von Firmen für Kurzstrecken genutzt, nachts hängen die auf dem Firmengelände am Strom. Will man aber die Spritköppe wie mich überzeugen, da fehlt mir einfach noch was, wie z.B. kurze Tankzeiten wie jetzt bei den Spritfressern, da Hochhausbewohner und man nicht einfach mal das Kabel aus dem Fenster hängen kann.
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propain schrieb:

Man darf nicht vergessen, diejenigen die jetzt schon E-Autos fahren sind sehr oft Überzeugungstäter.

Natürlich. Entweder sie wollen den CO2-Ausstoß vermindern oder sie sind von Technik und Komfort begeistert. Mitunter beides.

Was ein bisschen untergeht bei der ganzen Sache ist, dass die "Verkehrswende" schleichende Wechsel mitbringt, die nicht zu verhindern sind, an die man sich gewöhnt und/oder die in kurzer Zeit vollkommen akzeptiert sind. Ein Beispiel dazu und zu dem von dir angesprochenen Problem der Tankzeiten:

Noch meine Mutter fuhr lieber zwanzig Mal um den Block, um direkt vor dem Geschäft, in dem sie einkaufen wollte, parken zu können als auch nur 100 Meter zu laufen. Heute sind Autos zu einem Großteil aus den Einkaufsstraßen verbannt, abgesehen von den Zentren außerhalb kann niemand mehr direkt vor einem Laden parken. Das Einkaufen hat nicht zuletzt hierdurch einen ganz anderen Charakter erhalten, weil es mit Bewegung, Leute treffen und viele Dinge sehen verbunden ist.

Man gewöhnt sich. Stellt sich um. Nutzt die Zeit anders, nutzt den Weg, den man zurücklegen muss, ändert sein Verhalten. So ist das auch mit den Tankzeiten. Man plant ein bisschen, nutzt die Zeit des Aufladens für etwas anderes und vermisst nichts.

Das wird dir jetzt in einem Hochhaus wenig helfen, aber ich bin sicher, schon in wenigen Jahren kann man fast in jeder Straße aufladen, vielleicht sogar an jedem Laternenmast - oder es setzt sich eh der Wasserstoff durch.
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propain schrieb:

Man darf nicht vergessen, diejenigen die jetzt schon E-Autos fahren sind sehr oft Überzeugungstäter.

Natürlich. Entweder sie wollen den CO2-Ausstoß vermindern oder sie sind von Technik und Komfort begeistert. Mitunter beides.

Was ein bisschen untergeht bei der ganzen Sache ist, dass die "Verkehrswende" schleichende Wechsel mitbringt, die nicht zu verhindern sind, an die man sich gewöhnt und/oder die in kurzer Zeit vollkommen akzeptiert sind. Ein Beispiel dazu und zu dem von dir angesprochenen Problem der Tankzeiten:

Noch meine Mutter fuhr lieber zwanzig Mal um den Block, um direkt vor dem Geschäft, in dem sie einkaufen wollte, parken zu können als auch nur 100 Meter zu laufen. Heute sind Autos zu einem Großteil aus den Einkaufsstraßen verbannt, abgesehen von den Zentren außerhalb kann niemand mehr direkt vor einem Laden parken. Das Einkaufen hat nicht zuletzt hierdurch einen ganz anderen Charakter erhalten, weil es mit Bewegung, Leute treffen und viele Dinge sehen verbunden ist.

Man gewöhnt sich. Stellt sich um. Nutzt die Zeit anders, nutzt den Weg, den man zurücklegen muss, ändert sein Verhalten. So ist das auch mit den Tankzeiten. Man plant ein bisschen, nutzt die Zeit des Aufladens für etwas anderes und vermisst nichts.

Das wird dir jetzt in einem Hochhaus wenig helfen, aber ich bin sicher, schon in wenigen Jahren kann man fast in jeder Straße aufladen, vielleicht sogar an jedem Laternenmast - oder es setzt sich eh der Wasserstoff durch.
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WuerzburgerAdler schrieb:

oder es setzt sich eh der Wasserstoff durch

Was ich vernünftiger finden würde, da man das jetzige Tankstellennetz verwenden könnte und muss nicht überall Straßen aufreißen.
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propain schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Habt ihr schon mal einen E-Auto Fahrer gehört, der wieder zurück auf einen Verbrenner will? Ich nicht, warum wohl?

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann kann es so Leute natürlich nicht geben.


Natürlich ist das nicht die 100%ige Schlussfolgerung. Ich habe das auch als Frage in den Raum gestellt.
Da aber immer wieder gerne negative Schlagzeilen zur E-Mobilität veröffentlicht werden, würden wir darüber sicher auch lesen. Ich unterhalte mich auch immer wieder mit E-Mobilisten und höre und sehe  einschlägige YouTube Kanäle bzw. Podcasts zu dem Thema und in dieser Blase sind sich alle einig.
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Ich kenne 2, die es bereut haben sich einen Elektrowagen zu kaufen. Und 3, die zwar weiterhin elektrisch fahren wollen aber mittlerweile so sauer sind, dass es wohl vor Gericht gegen Tesla geht. Die Teslafahrer kann ich dabei auch verstehen, da sind schon krasse Mängel.

Ich hoffe auf baldige Modelle auf Wasserstoffbasis. Die derzeitige Batterietechnologie überzeugt mich noch nicht.
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Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.
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Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.
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wenn ich das jetzt editiere, stehste doof da.

mach ich aber nicht
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Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.


Die Umfragen machen sie immer im Sommer, da haben die 20 Stunden Sonne... 😉

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WuerzburgerAdler schrieb:

Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.


Die Umfragen machen sie immer im Sommer, da haben die 20 Stunden Sonne... 😉

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SemperFi schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.


Die Umfragen machen sie immer im Sommer, da haben die 20 Stunden Sonne... 😉

Ja. Blöd sind sie nicht. 😊
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SemperFi schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Wurden.

Übrigens: Norwegen ist das Land mit der glücklichsten/zufriedensten Bevölkerung in Europa.


Die Umfragen machen sie immer im Sommer, da haben die 20 Stunden Sonne... 😉

Ja. Blöd sind sie nicht. 😊
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Ist zwar offtopic aber: Das erinnert mich an die Profs an meiner FH wo ich war. Da haben die auch immer die Bewertungen vor den Klausuren gemacht. Die wussten warum, die Schlawiner
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Wer auf Wasserstoff setzt und dementsprechend auf die Fahrzeuge, wird lange warten müssen. Mal abgesehen von der viel schlechteren Energiebilanz bei der Herstellung und Nutzung im Vergleich zu  E-Autos, kommt die fehlende Infrastruktur dazu. Wasserstoff muss zuerst hergestellt und irgendwo gelagert werden. Dann muss er verflüssigt werden um ihn zu den Tankstellen zu bringen. Vorhandene Tankstellen müssten ebenfalls umgerüstet werden. Man könnte nicht so einfach die vorhandene Infrastruktur nutzen. Wasserstoff ist sicher gut als Energiespeicher für überschüssigen grünen Strom und sinnvoll in der Industrie zur Verringerung der Treibhausgase als Ersatz für fossile Brennstoffe. Als Treibstoff für große Fahrzeuge und Schiffe ist Wasserstoff wahrscheinlich ebenfalls sinnvoll, aber im PKW  Bereich werden sich die E-Autos durchsetzen. Im Durchschnitt fährt jeder Autofahrer nicht mehr als ca. 30 km am Tag. Da reichen die Akku-Kapazitäten jetzt schon aus. Natürlich muss man sich umstellen, aber das sollte uns eine bessere Umwelt Wert sein


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