Diskussionen um (Kollektiv)strafen - UEFA / DFB

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grundsätzlich bin ich ja bei Euch, aber es geht ja auch darum, offensichtliche Straftaten im Stadion zu verhindern. Für mich ist z.B. das Werfen von Sitzbänken nicht akzeptabel (egal wer angefangen hat) und das Verbot von Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern ist ja nicht eine Erfindung des DFBs, der Uefa oder der Fifa, sondern grundsätzlich nicht erlaubt.
Strafen wegen solcher Fanvergehen nur in Geldstrafen gegen den Verein münden zu lassen widerspricht ja auch dem gesunden Rechtsverständniss eines jeden Bürgers.

Im Übrigen spielt der BVB zur Zeit auch auf Bewährung gegen Hoffenheim bzgl. eines drohenden Zuschauerausschlusses.
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Adler_im_Exil schrieb:

grundsätzlich bin ich ja bei Euch, aber es geht ja auch darum, offensichtliche Straftaten im Stadion zu verhindern. Für mich ist z.B. das Werfen von Sitzbänken nicht akzeptabel (egal wer angefangen hat) und das Verbot von Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern ist ja nicht eine Erfindung des DFBs, der Uefa oder der Fifa, sondern grundsätzlich nicht erlaubt.
Strafen wegen solcher Fanvergehen nur in Geldstrafen gegen den Verein münden zu lassen widerspricht ja auch dem gesunden Rechtsverständniss eines jeden Bürgers.
Entspräche all dies dem Rechtsverständnis eines jeden Bürgers, so hätten wir diese Diskussion nicht
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Sehr schöner Vergleich, danke.

Was mich bei allem Ärger über unsere Chaoten fast noch mehr ärgert, dass iZm mit Fußball auf einmal andere Rechtsvorstellungen erlaubt sind (nicht die eines Rechtsstaates) und sogar die Schuld eines anderen einem anderen zugerechnet werden darf. In wohl den meisten anderen Lebenssituationen wäre das undenkbar und würden die gleichen Leute wohl sehr wahrscheinlich wieder anders, rechtsstaatlich werten. Noch nicht einmal bei echten Terroristen werden bei uns, und das völlig zurecht, unsere rechtsstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen.

Und jetzt verlangt man dann, dass unsere Kurve sich nicht genügend selbst reflektiert. Man könne sie ja dann nicht ernst nehmen.

Aber mal eine ernste Gegenfrage, wie soll denn die Gegenseite jemanden Ernst nehmen, der auf einmal die Schuld an Kollektivstrafen jemanden anderes zurechnet, als der UEFA?

Da nehmen sich beide Seiten nicht viel.
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Aceton-Adler schrieb:

Noch nicht einmal bei echten Terroristen werden bei uns, und das völlig zurecht, unsere rechtsstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen.


Fuuh! Unablässig wird hier von "Rechtsstaatlichkeit" dampfgeplaudert.

Nun also:
Ist das halbwegs richtig zu verstehen: "Echter" Terrorismus hat also noch nie zu "rechtsstaatlichen Einschränkungen geführt". Darf man fragen, wo genau Du lebst? Bist z.B. auch schon mal verreist? Weißt ein bisschen, was auf dem Globus so vor sich geht?
In sämtlichen Rechtsstaaten auf diesem Planeten insbesondere (auch) in denen der "westlichen Hemisphäre" - nicht zu reden von den zahlreichen Autokratien und Diktaturen, wo in der Praxis z.B. die Scharia oder andere Spezialrechtsauffassungen Anwendung finden, sind Kollektivstrafen und Generalverdacht ein wesentlicher Bestandteil der allgemein tolerierten bzw. akzeptierten "rechtsstaatlichen" Praxis. Ich nenne hier einmal 2 Beispiele, die nicht einmal Dir entgangen sein dürften und die Dich garantiert noch nie dazu bewegt haben werden, an Lichterketten oder Protestmärschen teilzunehmen. Kaum ein öffentlicher Ort, kaum eine Räumlichkeit, wo in größerem Rahmen mit Waren gehandelt wird, Behörden, Verkehrsflächen- und Stationen, Plätze, Straßen, Parks etc. etc. etc. werden Video überwacht und sobald Du Dich dort aufhältst wirst Du gefilmt: Dein Bild wird festgehalten und archiviert, ob Du damit einverstanden bist oder nicht. Wenn Du in einen Flieger steigst, wirst Du und jeder andere zum potentiellen "Terroristen", der Generalverdacht wird zur "Kollektivinkriminierung". Niemand wird hier sagen - auch Du sicherlich nicht - dass diese Praxis ein leuchtendes Beispiel der Rechtsstaatlichkeit ist. Aber jeder wird ins Grübeln kommen, wenn der Staatsjurist Dich fragt, ob es Dir lieber wäre, der Lufthansapassagier unmittelbar hinter Dir trägt Sprengstoff um die Hüfte und sitzt dann, wegen ausgebliebener Kontrolle neben Dir in der Businessclass. Das könnte man zu genüge weiter führen und wird dann sehr bald auch beim Fussball und beim Stadionbesuch landen: Hast Du schon einmal versucht mit einem Hund, einem Rasenmäher oder auch nur einer Flasche Äppler in eine Fussballarena zu kommen? Und Dich mal wirklich, ich meine wirklich ernsthaft(!) gefragt, weshalb und warum Dir dazu jemand eine Absage erteilt und Dich auf die einschlägigen Regeln verwiesen hat?

Ich halte es für möglich und höchstwahrscheinlich, dass die Mannschaft ohne den so gewohnt besonderen Support der sonst mitreisenden treuen Fans ggü. dem Gegner im Nachteil ist. Beweisen lässt sich das naturgemäß am Ende nicht. Aber es lässt sich vermeiden. Und vermeidbar ist auch, dass - falls wir in der EL doch noch weiter kommen - demnächst auch für Heimspiele Aussperrungen verhängt werden. So wie die aktuellen Sanktionen erwartbar waren wie das fallende Herbstlaub - so sicher sage ich Geisterspiele in absehbarer Zeit voraus.
Solange unentwegt und immer wieder die lächerliche Legende von den "paar wenigen Einzeltätern" kursiert und nicht "kollektiv" begriffen wird, dass sich unter den wohl mehr oder weniger 5-7tausend Ultras und anderen "Edelfans" eine erhebliche Anzahl (jedenfalls 4stellig) von konspirativen, potentiellen bzw. notorischen Ausschreitungskandidaten befindet, solange wird sich nichts tiefgreifend ändern. Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.
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Aceton-Adler schrieb:

Noch nicht einmal bei echten Terroristen werden bei uns, und das völlig zurecht, unsere rechtsstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen.


Fuuh! Unablässig wird hier von "Rechtsstaatlichkeit" dampfgeplaudert.

Nun also:
Ist das halbwegs richtig zu verstehen: "Echter" Terrorismus hat also noch nie zu "rechtsstaatlichen Einschränkungen geführt". Darf man fragen, wo genau Du lebst? Bist z.B. auch schon mal verreist? Weißt ein bisschen, was auf dem Globus so vor sich geht?
In sämtlichen Rechtsstaaten auf diesem Planeten insbesondere (auch) in denen der "westlichen Hemisphäre" - nicht zu reden von den zahlreichen Autokratien und Diktaturen, wo in der Praxis z.B. die Scharia oder andere Spezialrechtsauffassungen Anwendung finden, sind Kollektivstrafen und Generalverdacht ein wesentlicher Bestandteil der allgemein tolerierten bzw. akzeptierten "rechtsstaatlichen" Praxis. Ich nenne hier einmal 2 Beispiele, die nicht einmal Dir entgangen sein dürften und die Dich garantiert noch nie dazu bewegt haben werden, an Lichterketten oder Protestmärschen teilzunehmen. Kaum ein öffentlicher Ort, kaum eine Räumlichkeit, wo in größerem Rahmen mit Waren gehandelt wird, Behörden, Verkehrsflächen- und Stationen, Plätze, Straßen, Parks etc. etc. etc. werden Video überwacht und sobald Du Dich dort aufhältst wirst Du gefilmt: Dein Bild wird festgehalten und archiviert, ob Du damit einverstanden bist oder nicht. Wenn Du in einen Flieger steigst, wirst Du und jeder andere zum potentiellen "Terroristen", der Generalverdacht wird zur "Kollektivinkriminierung". Niemand wird hier sagen - auch Du sicherlich nicht - dass diese Praxis ein leuchtendes Beispiel der Rechtsstaatlichkeit ist. Aber jeder wird ins Grübeln kommen, wenn der Staatsjurist Dich fragt, ob es Dir lieber wäre, der Lufthansapassagier unmittelbar hinter Dir trägt Sprengstoff um die Hüfte und sitzt dann, wegen ausgebliebener Kontrolle neben Dir in der Businessclass. Das könnte man zu genüge weiter führen und wird dann sehr bald auch beim Fussball und beim Stadionbesuch landen: Hast Du schon einmal versucht mit einem Hund, einem Rasenmäher oder auch nur einer Flasche Äppler in eine Fussballarena zu kommen? Und Dich mal wirklich, ich meine wirklich ernsthaft(!) gefragt, weshalb und warum Dir dazu jemand eine Absage erteilt und Dich auf die einschlägigen Regeln verwiesen hat?

Ich halte es für möglich und höchstwahrscheinlich, dass die Mannschaft ohne den so gewohnt besonderen Support der sonst mitreisenden treuen Fans ggü. dem Gegner im Nachteil ist. Beweisen lässt sich das naturgemäß am Ende nicht. Aber es lässt sich vermeiden. Und vermeidbar ist auch, dass - falls wir in der EL doch noch weiter kommen - demnächst auch für Heimspiele Aussperrungen verhängt werden. So wie die aktuellen Sanktionen erwartbar waren wie das fallende Herbstlaub - so sicher sage ich Geisterspiele in absehbarer Zeit voraus.
Solange unentwegt und immer wieder die lächerliche Legende von den "paar wenigen Einzeltätern" kursiert und nicht "kollektiv" begriffen wird, dass sich unter den wohl mehr oder weniger 5-7tausend Ultras und anderen "Edelfans" eine erhebliche Anzahl (jedenfalls 4stellig) von konspirativen, potentiellen bzw. notorischen Ausschreitungskandidaten befindet, solange wird sich nichts tiefgreifend ändern. Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.
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washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...
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washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...
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cm47 schrieb:

washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...

Mich würde mehr interessieren, welche Linie das sein soll, die Bobic bisher gehabt haben soll!
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cm47 schrieb:

washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...

Mich würde mehr interessieren, welche Linie das sein soll, die Bobic bisher gehabt haben soll!
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Ich stelle gerade fest, dass dieser Satz noch der mit am wenigsten sinnlose Satz in dem Beitrag war.
Damit hätte ich nie gerechnet.
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grundsätzlich bin ich ja bei Euch, aber es geht ja auch darum, offensichtliche Straftaten im Stadion zu verhindern. Für mich ist z.B. das Werfen von Sitzbänken nicht akzeptabel (egal wer angefangen hat) und das Verbot von Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern ist ja nicht eine Erfindung des DFBs, der Uefa oder der Fifa, sondern grundsätzlich nicht erlaubt.
Strafen wegen solcher Fanvergehen nur in Geldstrafen gegen den Verein münden zu lassen widerspricht ja auch dem gesunden Rechtsverständniss eines jeden Bürgers.

Im Übrigen spielt der BVB zur Zeit auch auf Bewährung gegen Hoffenheim bzgl. eines drohenden Zuschauerausschlusses.
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Adler_im_Exil schrieb:

grundsätzlich bin ich ja bei Euch, aber es geht ja auch darum, offensichtliche Straftaten im Stadion zu verhindern. Für mich ist z.B. das Werfen von Sitzbänken nicht akzeptabel (egal wer angefangen hat) und das Verbot von Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern ist ja nicht eine Erfindung des DFBs, der Uefa oder der Fifa, sondern grundsätzlich nicht erlaubt.


Das Verbot von Pyrotechnik ist keine Erfindung von diesen Verbänden, wohl aber die gesonderte Bestrafung. I.d.R. ist das außerhalb von Silvester eine Ordnungswidrigkeit und wird als solche sanktioniert. Bei Konzerten, Skisprung- oder Biathlonveranstaltungen und ähnlichem kommt es auch vor. Dort haben die Verbände aber keine Paralleljustiz aufgebaut. Wieso?
Und: Gibt es in der Bundesliga jetzt mehr Straftaten als vorher?


Strafen wegen solcher Fanvergehen nur in Geldstrafen gegen den Verein münden zu lassen widerspricht ja auch dem gesunden Rechtsverständniss eines jeden Bürgers.


Erneut: Wieso? Ermittelte Täter werden ja ebenso bestraft, deren Strafe ist ja nicht durch die ergangene Kollektivstrafe obsolet und abgeleistet. Widerspricht die aktuelle Praxis des DFB in deinen Augen "dem gesunden Rechtsverständnis eines jeden Bürgers"? Weil Menschen nicht für Dinge bestraft werden, die sie nicht getan haben? Interessantes Rechtsverständnis. Wenn das wirklich jeder Bürger hat, möchte ich bitte woandershin.


Im Übrigen spielt der BVB zur Zeit auch auf Bewährung gegen Hoffenheim bzgl. eines drohenden Zuschauerausschlusses.


Das ist in der Tat eine Ausnahme, und eine besonders absurde noch dazu, zugrunde liegen nämlich lediglich Beleidigungen gegen einen Investor. Der hat halt zufällig viel Geld und erkauft sich so seine Freunde allenortens. Wenn das deinem gesunden Rechtsverständnis entspricht...
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Aceton-Adler schrieb:

Noch nicht einmal bei echten Terroristen werden bei uns, und das völlig zurecht, unsere rechtsstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen.


Fuuh! Unablässig wird hier von "Rechtsstaatlichkeit" dampfgeplaudert.

Nun also:
Ist das halbwegs richtig zu verstehen: "Echter" Terrorismus hat also noch nie zu "rechtsstaatlichen Einschränkungen geführt". Darf man fragen, wo genau Du lebst? Bist z.B. auch schon mal verreist? Weißt ein bisschen, was auf dem Globus so vor sich geht?
In sämtlichen Rechtsstaaten auf diesem Planeten insbesondere (auch) in denen der "westlichen Hemisphäre" - nicht zu reden von den zahlreichen Autokratien und Diktaturen, wo in der Praxis z.B. die Scharia oder andere Spezialrechtsauffassungen Anwendung finden, sind Kollektivstrafen und Generalverdacht ein wesentlicher Bestandteil der allgemein tolerierten bzw. akzeptierten "rechtsstaatlichen" Praxis. Ich nenne hier einmal 2 Beispiele, die nicht einmal Dir entgangen sein dürften und die Dich garantiert noch nie dazu bewegt haben werden, an Lichterketten oder Protestmärschen teilzunehmen. Kaum ein öffentlicher Ort, kaum eine Räumlichkeit, wo in größerem Rahmen mit Waren gehandelt wird, Behörden, Verkehrsflächen- und Stationen, Plätze, Straßen, Parks etc. etc. etc. werden Video überwacht und sobald Du Dich dort aufhältst wirst Du gefilmt: Dein Bild wird festgehalten und archiviert, ob Du damit einverstanden bist oder nicht. Wenn Du in einen Flieger steigst, wirst Du und jeder andere zum potentiellen "Terroristen", der Generalverdacht wird zur "Kollektivinkriminierung". Niemand wird hier sagen - auch Du sicherlich nicht - dass diese Praxis ein leuchtendes Beispiel der Rechtsstaatlichkeit ist. Aber jeder wird ins Grübeln kommen, wenn der Staatsjurist Dich fragt, ob es Dir lieber wäre, der Lufthansapassagier unmittelbar hinter Dir trägt Sprengstoff um die Hüfte und sitzt dann, wegen ausgebliebener Kontrolle neben Dir in der Businessclass. Das könnte man zu genüge weiter führen und wird dann sehr bald auch beim Fussball und beim Stadionbesuch landen: Hast Du schon einmal versucht mit einem Hund, einem Rasenmäher oder auch nur einer Flasche Äppler in eine Fussballarena zu kommen? Und Dich mal wirklich, ich meine wirklich ernsthaft(!) gefragt, weshalb und warum Dir dazu jemand eine Absage erteilt und Dich auf die einschlägigen Regeln verwiesen hat?

Ich halte es für möglich und höchstwahrscheinlich, dass die Mannschaft ohne den so gewohnt besonderen Support der sonst mitreisenden treuen Fans ggü. dem Gegner im Nachteil ist. Beweisen lässt sich das naturgemäß am Ende nicht. Aber es lässt sich vermeiden. Und vermeidbar ist auch, dass - falls wir in der EL doch noch weiter kommen - demnächst auch für Heimspiele Aussperrungen verhängt werden. So wie die aktuellen Sanktionen erwartbar waren wie das fallende Herbstlaub - so sicher sage ich Geisterspiele in absehbarer Zeit voraus.
Solange unentwegt und immer wieder die lächerliche Legende von den "paar wenigen Einzeltätern" kursiert und nicht "kollektiv" begriffen wird, dass sich unter den wohl mehr oder weniger 5-7tausend Ultras und anderen "Edelfans" eine erhebliche Anzahl (jedenfalls 4stellig) von konspirativen, potentiellen bzw. notorischen Ausschreitungskandidaten befindet, solange wird sich nichts tiefgreifend ändern. Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.
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washi schrieb:

Ich halte es für möglich und höchstwahrscheinlich, dass die Mannschaft ohne den so gewohnt besonderen Support der sonst mitreisenden treuen Fans ggü. dem Gegner im Nachteil ist. Beweisen lässt sich das naturgemäß am Ende nicht. Aber es lässt sich vermeiden. Und vermeidbar ist auch, dass - falls wir in der EL doch noch weiter kommen - demnächst auch für Heimspiele Aussperrungen verhängt werden

Hätten wir ursprünglich oder nach Mailand  8 Spiele auf Bewährung erhalten, gäbe es die ganze Diskussionen um Ausschlüsse nicht.
Vielleicht verstehe ich das Bestrafungssystem der UEFA nicht richtig aber drei Jahre auf Bewährung führen nach meinem Verständnis bei womöglich 60 Spielen und aufeinander aufbauenden Strafen letztlich fast sicher zu einem Wettbewerbsausschluss.
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washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...
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cm47 schrieb:

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.

Was stellst du dir da vor?
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Ich stelle mir jedenfalls mal vor, das es für die Eintracht, wie auch für jeden anderen Klub, auf Dauer nicht hinnehmbar ist, immense Strafzahlungen zu leisten und auf Unterstützung von Fans bei (noch) Auswärtsspielen zu verzichten...das schadet der Mannschaft und dem Verein insgesamt...die durch Fehlverhalten einzelner abgedrückte Kohle muß durch entspr. Maßnahmen auch wieder kompensiert werden, was möglicherweise aber wieder eine Kollektivbestrafung der Fanmehrheit zur Folge hätte, z.B. durch eine satte Erhöhung von Eintrittspreisen und aller Nebengeräusche...ich bin kein Jurist und deshalb sind mir auch die rechtlichen Möglichkeiten nicht klar, aber auf Dauer kann es so nicht weitergehen, das unsere sportliche Reputation durch solche Vorkommnisse weiter beschädigt wird....ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....und die UEFA, DFB usw. lachen sich doch schlapp, weil man Geld einfacher nicht einnehmen kann....die verdienen an Dummheit und das war schon immer die beste Einnahmequelle..
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Adler_im_Exil schrieb:

grundsätzlich bin ich ja bei Euch, aber es geht ja auch darum, offensichtliche Straftaten im Stadion zu verhindern. Für mich ist z.B. das Werfen von Sitzbänken nicht akzeptabel (egal wer angefangen hat) und das Verbot von Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern ist ja nicht eine Erfindung des DFBs, der Uefa oder der Fifa, sondern grundsätzlich nicht erlaubt.


Das Verbot von Pyrotechnik ist keine Erfindung von diesen Verbänden, wohl aber die gesonderte Bestrafung. I.d.R. ist das außerhalb von Silvester eine Ordnungswidrigkeit und wird als solche sanktioniert. Bei Konzerten, Skisprung- oder Biathlonveranstaltungen und ähnlichem kommt es auch vor. Dort haben die Verbände aber keine Paralleljustiz aufgebaut. Wieso?
Und: Gibt es in der Bundesliga jetzt mehr Straftaten als vorher?


Strafen wegen solcher Fanvergehen nur in Geldstrafen gegen den Verein münden zu lassen widerspricht ja auch dem gesunden Rechtsverständniss eines jeden Bürgers.


Erneut: Wieso? Ermittelte Täter werden ja ebenso bestraft, deren Strafe ist ja nicht durch die ergangene Kollektivstrafe obsolet und abgeleistet. Widerspricht die aktuelle Praxis des DFB in deinen Augen "dem gesunden Rechtsverständnis eines jeden Bürgers"? Weil Menschen nicht für Dinge bestraft werden, die sie nicht getan haben? Interessantes Rechtsverständnis. Wenn das wirklich jeder Bürger hat, möchte ich bitte woandershin.


Im Übrigen spielt der BVB zur Zeit auch auf Bewährung gegen Hoffenheim bzgl. eines drohenden Zuschauerausschlusses.


Das ist in der Tat eine Ausnahme, und eine besonders absurde noch dazu, zugrunde liegen nämlich lediglich Beleidigungen gegen einen Investor. Der hat halt zufällig viel Geld und erkauft sich so seine Freunde allenortens. Wenn das deinem gesunden Rechtsverständnis entspricht...
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Maxfanatic schrieb:

Das ist in der Tat eine Ausnahme, und eine besonders absurde noch dazu, zugrunde liegen nämlich lediglich Beleidigungen gegen einen Investor. Der hat halt zufällig viel Geld und erkauft sich so seine Freunde allenortens. Wenn das deinem gesunden Rechtsverständnis entspricht...



       

Es ist halt ein Investor der auch Sponsor beim DFB ist. Deshalb wurde ja auch nie was wegen der Lärmattacken auf Gästefans in Hoppenheim unternommen.
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washi schrieb:

Man darf gespannt sein, ob Fredi Bobic die bisherige, höchst fragwürdige, schwer verständlich freigiebige Linie aufgibt, sollte "sein" Projekt der "neuen" Eintracht durch derartige Konsequenzen jetzt im Kern gefährdet werden.

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...
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cm47 schrieb:

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...


Die aktuellen Eintracht-Verantwortlichen werden mittlerweile schon die eine oder andere "Gretchenfrage" gestellt haben.
Noch unter Herrie waren wir jede Saison auch mal für den Abstieg gut. Das haben wir alle irgendwie auch so gesehen.
Spätestens seit Fredi Bobic gemerkt hat, dass sein Management hier zunehmend dickere Früchte zeitigt - und darüber hinaus noch jede Menge Potential in diesem Club schlummert, wird er sich Gedanken machen, wie er mit bestimmten "Herausforderungen" umgehen sollte, die die positive Entwicklung und Prosperität insgesamt gefährden. Ich kenne Leute, die ihn bei Bedarf excellent beraten könnten. Und für's Recht hat die Eintracht Christoph Schickhardt.
Es ist jetzt aber vor allem anderen hohe Zeit, den Kurs klar zu setzen - einige Maßnahmen sind auch schon längst stand by zur Umsetzung. Und was dann noch kommt, ist ja auch nicht über Nacht ins Werk gebracht.
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cm47 schrieb:

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...


Die aktuellen Eintracht-Verantwortlichen werden mittlerweile schon die eine oder andere "Gretchenfrage" gestellt haben.
Noch unter Herrie waren wir jede Saison auch mal für den Abstieg gut. Das haben wir alle irgendwie auch so gesehen.
Spätestens seit Fredi Bobic gemerkt hat, dass sein Management hier zunehmend dickere Früchte zeitigt - und darüber hinaus noch jede Menge Potential in diesem Club schlummert, wird er sich Gedanken machen, wie er mit bestimmten "Herausforderungen" umgehen sollte, die die positive Entwicklung und Prosperität insgesamt gefährden. Ich kenne Leute, die ihn bei Bedarf excellent beraten könnten. Und für's Recht hat die Eintracht Christoph Schickhardt.
Es ist jetzt aber vor allem anderen hohe Zeit, den Kurs klar zu setzen - einige Maßnahmen sind auch schon längst stand by zur Umsetzung. Und was dann noch kommt, ist ja auch nicht über Nacht ins Werk gebracht.
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washi schrieb:

Ich kenne Leute, die ihn bei Bedarf excellent beraten könnten


beim letzten Forumstreffen hat Bobic schon eine Visitenkarte eines Users bekommen der ihn beraten wollte, für was auch immer
(sorry für den off Topic)
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Ich stelle mir jedenfalls mal vor, das es für die Eintracht, wie auch für jeden anderen Klub, auf Dauer nicht hinnehmbar ist, immense Strafzahlungen zu leisten und auf Unterstützung von Fans bei (noch) Auswärtsspielen zu verzichten...das schadet der Mannschaft und dem Verein insgesamt...die durch Fehlverhalten einzelner abgedrückte Kohle muß durch entspr. Maßnahmen auch wieder kompensiert werden, was möglicherweise aber wieder eine Kollektivbestrafung der Fanmehrheit zur Folge hätte, z.B. durch eine satte Erhöhung von Eintrittspreisen und aller Nebengeräusche...ich bin kein Jurist und deshalb sind mir auch die rechtlichen Möglichkeiten nicht klar, aber auf Dauer kann es so nicht weitergehen, das unsere sportliche Reputation durch solche Vorkommnisse weiter beschädigt wird....ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....und die UEFA, DFB usw. lachen sich doch schlapp, weil man Geld einfacher nicht einnehmen kann....die verdienen an Dummheit und das war schon immer die beste Einnahmequelle..
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cm47 schrieb:

und die UEFA, DFB usw. lachen sich doch schlapp, weil man Geld einfacher nicht einnehmen kann....die verdienen an Dummheit und das war schon immer die beste Einnahmequelle..



       

Die verdienen an willkürlichen Maßnahmen. Dazu mussten die vor einigen Jahren allerdings das Pyro-Gezündel zu schweren Ausschreitungen hoch stufen damit das Geld richtig fließen kann.
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cm47 schrieb:

Man könnte auch seitens der Eintracht über radikalere Lösungen nachdenken, sofern sich das weiter verfestigt.
Inwieweit diese rechtlich durchsetzbar wären, weiß ich allerdings nicht...


Die aktuellen Eintracht-Verantwortlichen werden mittlerweile schon die eine oder andere "Gretchenfrage" gestellt haben.
Noch unter Herrie waren wir jede Saison auch mal für den Abstieg gut. Das haben wir alle irgendwie auch so gesehen.
Spätestens seit Fredi Bobic gemerkt hat, dass sein Management hier zunehmend dickere Früchte zeitigt - und darüber hinaus noch jede Menge Potential in diesem Club schlummert, wird er sich Gedanken machen, wie er mit bestimmten "Herausforderungen" umgehen sollte, die die positive Entwicklung und Prosperität insgesamt gefährden. Ich kenne Leute, die ihn bei Bedarf excellent beraten könnten. Und für's Recht hat die Eintracht Christoph Schickhardt.
Es ist jetzt aber vor allem anderen hohe Zeit, den Kurs klar zu setzen - einige Maßnahmen sind auch schon längst stand by zur Umsetzung. Und was dann noch kommt, ist ja auch nicht über Nacht ins Werk gebracht.
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washi schrieb:

Es ist jetzt aber vor allem anderen hohe Zeit, den Kurs klar zu setzen - einige Maßnahmen sind auch schon längst stand by zur Umsetzung.

Ach komm.
Welche Maßnahmen sind das denn?
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Ich stelle mir jedenfalls mal vor, das es für die Eintracht, wie auch für jeden anderen Klub, auf Dauer nicht hinnehmbar ist, immense Strafzahlungen zu leisten und auf Unterstützung von Fans bei (noch) Auswärtsspielen zu verzichten...das schadet der Mannschaft und dem Verein insgesamt...die durch Fehlverhalten einzelner abgedrückte Kohle muß durch entspr. Maßnahmen auch wieder kompensiert werden, was möglicherweise aber wieder eine Kollektivbestrafung der Fanmehrheit zur Folge hätte, z.B. durch eine satte Erhöhung von Eintrittspreisen und aller Nebengeräusche...ich bin kein Jurist und deshalb sind mir auch die rechtlichen Möglichkeiten nicht klar, aber auf Dauer kann es so nicht weitergehen, das unsere sportliche Reputation durch solche Vorkommnisse weiter beschädigt wird....ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....und die UEFA, DFB usw. lachen sich doch schlapp, weil man Geld einfacher nicht einnehmen kann....die verdienen an Dummheit und das war schon immer die beste Einnahmequelle..
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cm47 schrieb:

...ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....


Es muss frustrierend für dich sein, dass die vergangenen 8 Jahre seit dem "Randalemeister" trotz der schlimmen und ungebremsten Chaoten in der Summe doch sehr erfolgreich waren.

Mit ein bisschen mehr Nachdenken würdest du übrigens selbst darauf kommen, dass die von dir offenbar favorisierten radikalen Maßnahmen letztlich vermutlich eher dafür sorgen würden, dass die Eintracht auf Sicht bei allen Spielen auf die gewohnte (!) Unterstützung der Fans verzichten muss. Oder ist dir der Auftritt der Chelsea- und Arsenal-Fans hier im Waldstadion in besonderer Erinnerung geblieben?

Abgesehen davon ist es natürlich so, dass die von dir genannten "immensen Strafzahlungen" im Budget eines erfolgreichen Bundesligavereins keine besondere Rolle spielen. Da dürfte mit der erfolgreichen Vermarktung der Superfans ein Vielfaches mehr in die Kassen laufen.
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Ich bin manchmal sehr froh, dass es trotz aller Mißstände und Widrigkeiten in Deutschland einen Rechtsstaat gibt, wenn ich mir hier einige Beiträge durchlese.

Wer da alles sanktionieren dürfte, wie reaktionär, autoritär und undemokratisch jenseits von Gerichtsbarkeit Maßnahmen durchgesetzt würden, da kann einem Himmelangst werden.
Es ist wohl kein Zufall, dass die politische Stimmung in Deutschland ist wie sie ist.
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cm47 schrieb:

...ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....


Es muss frustrierend für dich sein, dass die vergangenen 8 Jahre seit dem "Randalemeister" trotz der schlimmen und ungebremsten Chaoten in der Summe doch sehr erfolgreich waren.

Mit ein bisschen mehr Nachdenken würdest du übrigens selbst darauf kommen, dass die von dir offenbar favorisierten radikalen Maßnahmen letztlich vermutlich eher dafür sorgen würden, dass die Eintracht auf Sicht bei allen Spielen auf die gewohnte (!) Unterstützung der Fans verzichten muss. Oder ist dir der Auftritt der Chelsea- und Arsenal-Fans hier im Waldstadion in besonderer Erinnerung geblieben?

Abgesehen davon ist es natürlich so, dass die von dir genannten "immensen Strafzahlungen" im Budget eines erfolgreichen Bundesligavereins keine besondere Rolle spielen. Da dürfte mit der erfolgreichen Vermarktung der Superfans ein Vielfaches mehr in die Kassen laufen.
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Maxfanatic schrieb:

dass die von dir offenbar favorisierten radikalen Maßnahmen

Ich favorisiere überhaupt nichts..ich hab lediglich davon geschrieben, das man von Vereinsseite diesbezüglich Überlegungen anstellen könnte...du muß nicht nur lesen, sondern auch verstehen
Maxfanatic schrieb:

dass die von dir genannten "immensen Strafzahlungen" im Budget eines erfolgreichen Bundesligavereins keine besondere Rolle spielen.

Ach was, alles Peanuts...ich sehe das viel zu eng, Hauptsache, der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.....da ist jedes Wort zuviel....
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cm47 schrieb:

...ich dachte eigentlich, das der "Randalemeister" mittlerweile der Vergangenheit angehört....


Es muss frustrierend für dich sein, dass die vergangenen 8 Jahre seit dem "Randalemeister" trotz der schlimmen und ungebremsten Chaoten in der Summe doch sehr erfolgreich waren.

Mit ein bisschen mehr Nachdenken würdest du übrigens selbst darauf kommen, dass die von dir offenbar favorisierten radikalen Maßnahmen letztlich vermutlich eher dafür sorgen würden, dass die Eintracht auf Sicht bei allen Spielen auf die gewohnte (!) Unterstützung der Fans verzichten muss. Oder ist dir der Auftritt der Chelsea- und Arsenal-Fans hier im Waldstadion in besonderer Erinnerung geblieben?

Abgesehen davon ist es natürlich so, dass die von dir genannten "immensen Strafzahlungen" im Budget eines erfolgreichen Bundesligavereins keine besondere Rolle spielen. Da dürfte mit der erfolgreichen Vermarktung der Superfans ein Vielfaches mehr in die Kassen laufen.
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Maxfanatic schrieb:

immensen Strafzahlungen" im Budget eines erfolgreichen Bundesligavereins keine besondere Rolle spielen.


also "Scheiss egal"?
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Eine Aussage, welche man definitiv so stehen lassen kann, sie spricht eindeutig für sich.
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Um es mal in Relation zu setzen, dann kann jeder für sich selbst überlegen, ob er das für Peanuts oder eine große Summe hält:
Wir haben in der Saison 2018/19 € 367.000 Strafen für "Vergehen" von Fans zu zahlen gehabt.

In der selben Saison wendeten wir an Zahlungen für Spielerberater € 3.670.000 auf.


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