Corona-Virus (Welle 1)


Thread wurde von SGE_Werner am Samstag, 02. Mai 2020, 18:54 Uhr um 18:54 Uhr gesperrt weil:
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LDKler_ schrieb:

Diese sorry dümmlichen Vorwürfe hier von einigen kann ich mir inzwischen echt nur noch durch den Neid der Besitz- bzw. Maskenlosen erklären



so Argumente kenne ich eigentlich nur von bayern "fans" wenn man sie kritisiert
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Ich gebe zu, nach dem ganzen Gegenwind wollte ich auch mal etwas provozieren
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LDKler_ schrieb:

Die meisten waren doch nicht so weitsichtig wie ich, sondern sind erst aufgewacht, als es längst zu spät war.
Der Mangel liegt am Versagen der Verantwortlichen in den Jahren vorher.


Dein Weitsicht und ich bin so schlau und alle anderen sind so doof Gebabbel nerven ungemein.
Von mir aus kannst Du Dir Deine Masken dahin schieben wo die Sonne nicht hin scheint und Dir wegen mir noch ein Ei drauf backen.
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Basaltkopp schrieb:
Dein Weitsicht und ich bin so schlau und alle anderen sind so doof Gebabbel nerven ungemein.
Kann ich verstehen. Es ist halt echt blöd, wenn andere weitsichtiger sind und man so dann selbst als Depp darsteht. Ist nicht schön fürs eigene Ego. Da kann man schonmal aggro werden ...  
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Übrigens ist es schon absurd, dass ausgerechnet die Menschen, die aus zB Umweltschutzgründen mit den öffentlichen fahren jetzt die sind, die sich stundenlang tagsüber noch eine Maske drauf setzen dürfen, während die gemütlich mit dem Auto fahrenden Menschen das nicht müssen. Und zu Monatsbeginn gab es dann noch eine Tariferhöhung beim Verkehrsverbund.

Heute tatsächlich mal eine Fahrt komplett mit Schal vor der Schnute gemacht. Ziemlich sinnfrei das ganze aktuell (noch). Die Züge sind leer. Zuletzt habe ich in einem Vierersitz dort vor 4 Wochen nicht alleine gesessen.

Wenn sich das mal wieder ändern sollte, macht der ganze Kram auch wieder ein bisschen mehr Sinn als jetzt. Zumindest in meiner Situation.

Vermutlich werden die Leute auch dank der Masken eher unvorsichtiger und es wird ein Nullsummenspiel.
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Der gute alte Rebound- Effekt, hoffen wir, dass es nicht so kommt und der Konformitätsdruck wirkt.
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Also, ich kann Fechemers Aussage gut verstehen.
Das ist nicht immer so.
Aber diesmal.
Pawlow?
Guten Morgen der ganzen Runde! 😊
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Dann erkläre es mir doch mal. Ich habe da nämlich keinen Diskussionansatz erkennen können.

Ich fasse mal kurz zusammen, was Stand der Diskussion gewesen ist:
Misanthrop hat schon vor Wochen zur Diskussion gestellt, dass bei allen notwendigen Beschränkungen die Grundrechte immer noch Geltung haben,eine Abwägung in jedem Fall unabdingbar ist und vor allem die Notwendigkeit der Eingriffe permanent überprüft und nach eventuell weniger einschneidenden Mittel gesucht werden muss. Es entspann sich eine Diskussion von der ich nicht mal weiß, wie NewOldFechemer das sah, aber das soll auch keine Rolle spielen.

Irgendwann werden die Rufe nach Lockerungen lauter und die Kanzlerin (ist auch schon wieder einige Tage her) warnt, dass das permanente Schreien nach Lockerungen nicht dazu führen dürfe, dass man den Kampf gegen Corona aus dem Blick verliert, sprich, dass da eben auch kein Automatismus der Lockerung entstehen dürfe. Das ruft beispielsweise Kubicki auf den Plan, der auch noch einmal wiederholt, dass Grundrechte eben nicht beliebig eingeschränkt werden dürften und die Diskussion aber eben sehr wohl geführt werden müsse und eine neue Diskussion entflammt

Dann postet NewOldFechemer das nicht einmal neue Zitat der Kanzlerin und mich würde bei der Gelegenheit eben doch interessieren, was er damit bezwecken wollte, ohne jedwede inhaltliche Auseinandersetzung damit ein mehrere Tage altes Statement zum Besten zu geben. Also nicht Pawlow, sondern schlicht und ergreifend Interesse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung.
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Dann erkläre es mir doch mal. Ich habe da nämlich keinen Diskussionansatz erkennen können.

Ich fasse mal kurz zusammen, was Stand der Diskussion gewesen ist:
Misanthrop hat schon vor Wochen zur Diskussion gestellt, dass bei allen notwendigen Beschränkungen die Grundrechte immer noch Geltung haben,eine Abwägung in jedem Fall unabdingbar ist und vor allem die Notwendigkeit der Eingriffe permanent überprüft und nach eventuell weniger einschneidenden Mittel gesucht werden muss. Es entspann sich eine Diskussion von der ich nicht mal weiß, wie NewOldFechemer das sah, aber das soll auch keine Rolle spielen.

Irgendwann werden die Rufe nach Lockerungen lauter und die Kanzlerin (ist auch schon wieder einige Tage her) warnt, dass das permanente Schreien nach Lockerungen nicht dazu führen dürfe, dass man den Kampf gegen Corona aus dem Blick verliert, sprich, dass da eben auch kein Automatismus der Lockerung entstehen dürfe. Das ruft beispielsweise Kubicki auf den Plan, der auch noch einmal wiederholt, dass Grundrechte eben nicht beliebig eingeschränkt werden dürften und die Diskussion aber eben sehr wohl geführt werden müsse und eine neue Diskussion entflammt

Dann postet NewOldFechemer das nicht einmal neue Zitat der Kanzlerin und mich würde bei der Gelegenheit eben doch interessieren, was er damit bezwecken wollte, ohne jedwede inhaltliche Auseinandersetzung damit ein mehrere Tage altes Statement zum Besten zu geben. Also nicht Pawlow, sondern schlicht und ergreifend Interesse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung.
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Der Fechemer wollte doch nur zum Ausdruck bringen, dass er froh ist, eine Regierungschefin zu haben, die nicht dem vielfältigen Lobbydruck nach Öffnungen nachgibt, so wie es z. B. Laschet macht, der ja durchaus bald Kanzler sein könnte. Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.
Darüber bin ich genauso dankbar wie er.
Sein Beitrag war zudem inhaltlich gut verständlich.
Von daher verstehe ich deine Kritik nicht.
Mach doch mal deinen Frieden mit ihm. Der Fechemer hat halt Probleme, sich schriftlich auszudrücken, ist bestimmt aber ein super netter Kerl.
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Der Fechemer wollte doch nur zum Ausdruck bringen, dass er froh ist, eine Regierungschefin zu haben, die nicht dem vielfältigen Lobbydruck nach Öffnungen nachgibt, so wie es z. B. Laschet macht, der ja durchaus bald Kanzler sein könnte. Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.
Darüber bin ich genauso dankbar wie er.
Sein Beitrag war zudem inhaltlich gut verständlich.
Von daher verstehe ich deine Kritik nicht.
Mach doch mal deinen Frieden mit ihm. Der Fechemer hat halt Probleme, sich schriftlich auszudrücken, ist bestimmt aber ein super netter Kerl.
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Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. 🤭




LDKler_ schrieb:

Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.



Sie ist und bleibt, irgendwie erstaunlich!


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Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. 🤭




LDKler_ schrieb:

Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.



Sie ist und bleibt, irgendwie erstaunlich!


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Ich muss nicht fragen, was Dich zum Autodidakten macht, oder?
Flüchte Dich doch bitte nicht immer in vage Andeutungen oder Allgemeinplätzchen sondern geb Dir bitte mal ein bisschen Mühe das zu schreiben, was Du diskutieren möchtest.
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Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. 🤭




LDKler_ schrieb:

Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.



Sie ist und bleibt, irgendwie erstaunlich!


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[quote=NewOldFechemer]
Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. [/]

Du kannst es doch, wie man hier sieht, man muss halt ein bisschen Exegese betreiben. Ganz anners als der Doctor, der die Unterschiede zwischen Datisativ und Nomitiv hier als Petitesse abtut.
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Ich muss nicht fragen, was Dich zum Autodidakten macht, oder?
Flüchte Dich doch bitte nicht immer in vage Andeutungen oder Allgemeinplätzchen sondern geb Dir bitte mal ein bisschen Mühe das zu schreiben, was Du diskutieren möchtest.
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Ich bin dir immer drei Schritte vorraus.  Das stinkt dir. Weiß ich ja!
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Basaltkopp schrieb:
Dein Weitsicht und ich bin so schlau und alle anderen sind so doof Gebabbel nerven ungemein.
Kann ich verstehen. Es ist halt echt blöd, wenn andere weitsichtiger sind und man so dann selbst als Depp darsteht. Ist nicht schön fürs eigene Ego. Da kann man schonmal aggro werden ...  
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LDKler_ schrieb:

Basaltkopp schrieb:
Dein Weitsicht und ich bin so schlau und alle anderen sind so doof Gebabbel nerven ungemein.
Kann ich verstehen. Es ist halt echt blöd, wenn andere weitsichtiger sind und man so dann selbst als Depp darsteht. Ist nicht schön fürs eigene Ego. Da kann man schonmal aggro werden ...  

Hast du heute einfach nur mal Bock auf ein bissi Krawall (was ja okay wäre), oder bist du jetzt in einen Unterbietungswettbewerb eingetreten, wer die blödestens Beiträge schreibt und sich trotzdem den  anderen überlegen fühlt?(was weniger okay wäre).

In deinem heutiger Schlaumeier-Duktus stehst du dem Doktor jedenfalls in nix mehr nach. Entweder verstehe ich deine Ironie nicht, oder deine Beitrage sind wirklich zum Kotzen.
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Wedge schrieb:

Tobitor schrieb:

Deiner Meinung nach müsste das Virus also komplett ausgerottet sein, Herdenimmunität bestehen oder eine Therapie vorhanden sein, bevor es wieder normal weiter geht?


Ja.
Und da man mit einem 1,00€ Taschenrechner in 30 Sekunden ausrechnen kann, das Herdenimmunität keine Option ist läuft es auf Medikation und Impfstoff raus.

Also noch 1 - 2 Jahre, bis es wieder normal weiter geht.



Man sollte vielleicht mal definieren wie man das "normal" auslegt...
Szenario 1: Im Sinne von vor Corona, also mit allem drum und dran (Volle Clubs und Kneipen, Karneval, Wiesn, volle Stadien usw)
Szenario 2: Eine neue Normalität mit Einschränkungen und Vorkehrungen, aber prinzipiell wieder ein Leben wie vorher (Gaststätten geöffnet, Kontaktsperren größtenteils aufgehoben, Urlaub möglich usw)

Szenario 1 könnte in der Tat 1-2 Jahre dauern. Wobei ich 2 Jahre schon für arg pessimistisch halte, da müsste es zu ungewöhnlich vielen Problemen beim Impfstoff kommen. Selbst die eher konservativen und vorsichtigen Virologen hierzulande rechnen spätestens Mitte 2021 mit dem Impfstoff.

Szenario 2 damit rechne ich schon sehr bald. Das ist nur eine Frage von wenigen Wochen. Vielleicht schon im Juni.
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Mein Statement bezog sich auf Szenario 1, weil ich davon ausgehe, das wenn jemand von "normal" spricht er Zustände wie eben vor Corona meint.

Dein Szenario 2 halte ich für zu optimistisch, jedenfalls für dieses Jahr.
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Le God schrieb:

Das gilt übrigens nicht nur für die Masken, sondern in vielen anderen Bereichen genauso. Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.

Davon träume ich seit Jahren
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Luzbert schrieb:

Le God schrieb:

Das gilt übrigens nicht nur für die Masken, sondern in vielen anderen Bereichen genauso. Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.

Davon träume ich seit Jahren

Seid ihr FDP-Mitglieder?
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Le God schrieb:
Meinem Eindruck nach, sind die allermeisten sehr vernünftig und halten sogar mehr Abstand als die vorgegebenen 1,5-2 Meter.
Ja, viele aber längst nicht alle.

Le God schrieb:
Durch den vermeintlichen Schutz der Maske werden einige diesbezüglich sicherlich wieder unvernünftiger. Weil ihnen die Notwendigkeit zur Eigenverantwortung durch die behördliche Vorgabe ein Stück weit genommen wird.
Das ist die selbe blödsinnige Argumentation wie bei der Einführung der Gurt- oder ABS-Pflicht. Ich empfinde das Gegenteil als richtig: Die Masken erninnern täglich daran, dass weiterhin Ausnahmezustand herrscht, und das wird sich sicher positiv auswirken.

Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.
Das klappt doch noch nichtmal bei den Pyroidioten, obwohl es doch offensichtlich ist, wie man damit der Eintracht schadet.
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LDKler_ schrieb:

Das klappt doch noch nichtmal bei den Pyroidioten, obwohl es doch offensichtlich ist, wie man damit der Eintracht schadet.

Gähn.

Machen wir ne neue Pyrodebatte auf?

btw: https://hilfe.uf97.de
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Basaltkopp schrieb:
Dein Weitsicht und ich bin so schlau und alle anderen sind so doof Gebabbel nerven ungemein.
Kann ich verstehen. Es ist halt echt blöd, wenn andere weitsichtiger sind und man so dann selbst als Depp darsteht. Ist nicht schön fürs eigene Ego. Da kann man schonmal aggro werden ...  
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Ich habe Masken und auch Alternativen, wenn ich aus dem Haus muss.
Daher geht der Pfeil ins Leere.
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Adlerdenis schrieb:

Liebe Zeit...wie wäre es damit, sich mal selbst nicht so wichtig zu nehmen? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber man muss schon ein egozentrisches Weltbild haben, um die Maskenpflicht als persönlichen Affront zu interpretieren...aber bei dem Nick wäre alles andere auch überraschend

Google mal „Le God“, dann weißt Du woher der Name kommt. Ein absolut genialer Kicker und schon früher bei Sensible Soccer mein absoluter Favorit.

So ganz verstehe ich zudem nicht, was mein Beitrag mit Egozentrik zu tun haben soll. Ich wünsche mir ja keine Sonderrechte oder ähnliches, sondern im Gegenteil ein gesundes Maß an Eigenverantwortung für Alle. Vielleicht traue ich den Menschen einfach mehr zu. Ob beim Supermarkt oder Bäcker, an der Tankstelle oder am Spargelstand: Meinem Eindruck nach, sind die allermeisten sehr vernünftig und halten sogar mehr Abstand als die vorgegebenen 1,5-2 Meter. Durch den vermeintlichen Schutz der Maske werden einige diesbezüglich sicherlich wieder unvernünftiger. Weil ihnen die Notwendigkeit zur Eigenverantwortung durch die behördliche Vorgabe ein Stück weit genommen wird.

Das gilt übrigens nicht nur für die Masken, sondern in vielen anderen Bereichen genauso. Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.
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Ok, den Spieler kenne ich, der Spitzname ging an mir vorbei...bin kein Experte für Southhampton, sry
Das liest sich halt ganz anders als davor. Davor hab ich da in erster Linie eine Wuttirade gelesen, mit der Botschaft, dass DU dich beleidigt fühlst.
Aber im Prinzip ist das die gleiche Diskussion wie hier zu Beginn des Shutdowns: Eigenverantwortung vs. staatlichem Zwang. Ich gehöre halt zu denen, die der Gesellschaft diese Verantwortung aus Erfahrung nicht zutrauen. Und es zählt halt nunmal jeder Einzelne. Wenn ein paar Leute das Ding nicht aus Vernunft tragen, braucht es halt Vater Staat. Wir wären ja alle froh, es ginge anders, aber die Menschheit gibt mir keinen Grund, davon auszugehen.
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Ich bin dir immer drei Schritte vorraus.  Das stinkt dir. Weiß ich ja!
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NewOldFechemer schrieb:

Ich bin dir immer drei Schritte vorraus.  Das stinkt dir. Weiß ich ja!

Genau hat er, wenn man das ganze auf einer Laufbahn sehen würde, viele Tausend Runden Vorsprung und ist nur wenige Schritte entfernt, Dich schon wieder zu überholen.
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So richtig scheint das in Schweden auch nicht zu klappen.
Hier haben ja zwei Leutchen zuletzt geglaubt, durch bessere Bildung und Appelle alleine ließe sich das lösen, mit einschränkenden Maßnahmen wie hier.
Schweden glaubt da immer noch dran, zweifelt aber offenbar immer mehr.
Kein Wunder: Die Fallzahlen gehen hoch.
Stockholm z.B. hat bedeutend höhere Zahlen als Berlin und Hamburg zusammen.
Auch schwedische Wissenschaftler melden mehr als Zweifel an.

Irgendwie scheint das dort nicht zu klappen, vor allem, wenn man es mit Dänemark, Norwegen und Finnland vergleicht.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/schon-fast-2000-coronavirus-tote-premier-loefven-spricht-schweden-letzte-warnung-aus/25763490.html

Übrigens: Für die USA befürchte ich (als Laie) nach den Demos der Idioten steil ansteigende Zahlen.
Ich hoffe, ich irre mich.
Vielleicht können das Leute, die mehr davon verstehen bzgl USA einordnen.
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Das hat man wie gesagt bei Einführung der Gurt- und ABS-Pflicht auch behauptet. Passiert ist nichts davon, im Gegenteil, die Todes- und Schwerverletztenzahlen im Straßenverkehr sind in der Folge deutlich gesunken.
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LDKler_ schrieb:

Das hat man wie gesagt bei Einführung der Gurt- und ABS-Pflicht auch behauptet. Passiert ist nichts davon, im Gegenteil, die Todes- und Schwerverletztenzahlen im Straßenverkehr sind in der Folge deutlich gesunken.


Was hat man in den 70ern behauptet? Dass die Leute dann unvorsichtiger werden, wenn Sie sich anschnallen? Gut möglich. Kannst Du belegen, dass es nicht so gekommen ist? Nein, kannst Du nicht. Denn ein unvorsichtigerer Fahrstil kann als Faktor deutlich weniger wichtig sein, als der Faktor Einführung Sicherheitsgurt. Das heißt, es kann trotz unvorsichtigerem Fahrstil zu einer Absenkung der Todeszahl kommen.

Sicherlich werden einige damals davor gewarnt haben. Die Hauptwarnungen waren aber nach dem, was ich so lesen musste, eher so unrealistischer Schwachsinn wie Befürchtungen, dass man sich gefesselt fühlt oder es die Brüste abschnürt. Und in wie weit die Warnung unbegründet war, werden wir vermutlich nie erfahren können aus den damaligen Zahlen.

Jetzt ist aber die Frage, in wie weit man die Warnung, dass Menschen nachlässig werden und eine Maskenpflicht daher auch Nachteile haben kann, einfach so abkanzeln kann, weil ein völlig anderes Beispiel, in dem auch vor einem Gegeneffekt gewarnt wurde, quantitativ nicht zu einem nachweisbaren Nachteil geführt hat. Einerseits redest Du von positiven abschreckenden Effekten, die Warnungen vor negativen Effekten willst Du aber ignoriert wissen? Das, was ich erwähnt habe, haben mehrere Virologen schon zum Besten gegeben, also diese Befürchtung. Auch Herr Drosten m.W. , die wischst Du dann also einfach weg? Ich habe ja nie behauptet, dass es in der Summe einen negativen Effekt hat, ich habe geschrieben, dass es einige Menschen geben wird, die sich dadurch zu sicher fühlen werden.

Und mal so nebenbei... Du redest die ganze Zeit und überall davon, wie man Dinge ändern muss oder das System ändern muss. Gleichzeitig zeigst Du aber genau das Verhalten, was aus dieser politischen Richtung so oft vorkommt.  Arroganz, Altklugheit, Polemik, Provokation und schon fast Selbstverliebtheit in die eigenen Ideen. Überlege mal, warum so wenige Menschen den Ideen von Menschen folgen, die so agieren und überlege mal, warum so viele Menschen den Ideen von Menschen folgen, die Gemeinsamkeiten betonen und nicht von oben herab reden (um dann, wenn sie an der Macht sind, es doch zu tun, unbestritten). Meines Erachtens hast Du hier schon so oft gute Ansätze reingebracht und machst sie mit Deiner Art wieder unmöglich zu diskutieren. Finde ich persönlich einfach schade.
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Adlerdenis schrieb:

Liebe Zeit...wie wäre es damit, sich mal selbst nicht so wichtig zu nehmen? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber man muss schon ein egozentrisches Weltbild haben, um die Maskenpflicht als persönlichen Affront zu interpretieren...aber bei dem Nick wäre alles andere auch überraschend

Google mal „Le God“, dann weißt Du woher der Name kommt. Ein absolut genialer Kicker und schon früher bei Sensible Soccer mein absoluter Favorit.

So ganz verstehe ich zudem nicht, was mein Beitrag mit Egozentrik zu tun haben soll. Ich wünsche mir ja keine Sonderrechte oder ähnliches, sondern im Gegenteil ein gesundes Maß an Eigenverantwortung für Alle. Vielleicht traue ich den Menschen einfach mehr zu. Ob beim Supermarkt oder Bäcker, an der Tankstelle oder am Spargelstand: Meinem Eindruck nach, sind die allermeisten sehr vernünftig und halten sogar mehr Abstand als die vorgegebenen 1,5-2 Meter. Durch den vermeintlichen Schutz der Maske werden einige diesbezüglich sicherlich wieder unvernünftiger. Weil ihnen die Notwendigkeit zur Eigenverantwortung durch die behördliche Vorgabe ein Stück weit genommen wird.

Das gilt übrigens nicht nur für die Masken, sondern in vielen anderen Bereichen genauso. Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.
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Le God schrieb:

Statt zu viel vorzugeben sollte die Politik meiner Meinung nach lieber massiv in Bildung investieren und darauf setzen, dass gut informierte Menschen auch eigenständig vernünftige Entscheidungen treffen.

Da bin ich in den letzten Jahren relativ desillusioniert. Ging mit den Flüchtlingen los, ging mit dem Klimaschutz weiter und endet jetzt nur vorläufig bei Corona. Die Bevölkerung schreit doch geradezu nach Verboten. Ich schwöre euch: Wären die Biergärten, Cafés und Kneipen morgen wieder offen, sie wären knalle voll. Da würden noch so viele Hinweise auf verantwortungsvolles Handeln schlicht verpuffen. Manche klagen die eigene Unmündigkeit doch regelrecht ein. Das ist nicht schön, aber beobachtbar. Wie sich diese Erkenntnis mittelfristig auf mein eigenes Demokratie-Verständnis auswirkt, will ich mir ehrlich gesagt gar nicht ausmalen.
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LDKler_ schrieb:

Das hat man wie gesagt bei Einführung der Gurt- und ABS-Pflicht auch behauptet. Passiert ist nichts davon, im Gegenteil, die Todes- und Schwerverletztenzahlen im Straßenverkehr sind in der Folge deutlich gesunken.


Was hat man in den 70ern behauptet? Dass die Leute dann unvorsichtiger werden, wenn Sie sich anschnallen? Gut möglich. Kannst Du belegen, dass es nicht so gekommen ist? Nein, kannst Du nicht. Denn ein unvorsichtigerer Fahrstil kann als Faktor deutlich weniger wichtig sein, als der Faktor Einführung Sicherheitsgurt. Das heißt, es kann trotz unvorsichtigerem Fahrstil zu einer Absenkung der Todeszahl kommen.

Sicherlich werden einige damals davor gewarnt haben. Die Hauptwarnungen waren aber nach dem, was ich so lesen musste, eher so unrealistischer Schwachsinn wie Befürchtungen, dass man sich gefesselt fühlt oder es die Brüste abschnürt. Und in wie weit die Warnung unbegründet war, werden wir vermutlich nie erfahren können aus den damaligen Zahlen.

Jetzt ist aber die Frage, in wie weit man die Warnung, dass Menschen nachlässig werden und eine Maskenpflicht daher auch Nachteile haben kann, einfach so abkanzeln kann, weil ein völlig anderes Beispiel, in dem auch vor einem Gegeneffekt gewarnt wurde, quantitativ nicht zu einem nachweisbaren Nachteil geführt hat. Einerseits redest Du von positiven abschreckenden Effekten, die Warnungen vor negativen Effekten willst Du aber ignoriert wissen? Das, was ich erwähnt habe, haben mehrere Virologen schon zum Besten gegeben, also diese Befürchtung. Auch Herr Drosten m.W. , die wischst Du dann also einfach weg? Ich habe ja nie behauptet, dass es in der Summe einen negativen Effekt hat, ich habe geschrieben, dass es einige Menschen geben wird, die sich dadurch zu sicher fühlen werden.

Und mal so nebenbei... Du redest die ganze Zeit und überall davon, wie man Dinge ändern muss oder das System ändern muss. Gleichzeitig zeigst Du aber genau das Verhalten, was aus dieser politischen Richtung so oft vorkommt.  Arroganz, Altklugheit, Polemik, Provokation und schon fast Selbstverliebtheit in die eigenen Ideen. Überlege mal, warum so wenige Menschen den Ideen von Menschen folgen, die so agieren und überlege mal, warum so viele Menschen den Ideen von Menschen folgen, die Gemeinsamkeiten betonen und nicht von oben herab reden (um dann, wenn sie an der Macht sind, es doch zu tun, unbestritten). Meines Erachtens hast Du hier schon so oft gute Ansätze reingebracht und machst sie mit Deiner Art wieder unmöglich zu diskutieren. Finde ich persönlich einfach schade.
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letzter Absatz


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