Danke, Corona

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adlerkadabra schrieb:

Was sich bereits abzeichnet: eine Welle der Solidarität mit alten Menschen, mit Kindern, die jetzt bei geschlossenen Kitas und Schulen betreut werden müssen.  Eine ganze Menge wieder zu entdecken und neu zu lernen.


Grundsätzlich glaube ich das Menschen sich helfen und solidarisch zeigen. Die Arschlöcher sind gottlob die Ausnahme.

Ich hoffe und denke das wir uns durch diese Krise weiterentwickeln. Geiz ist geil auf Teufel komm raus ist hoffentlich vorbei. Es gibt sehr wichtige Bereiche wie zum Beispiel Gesundheit oder aber auch Lebensmittel die uns etwas wert sein sollten. Von der Umwelt ganz zu schweigen, die ist sozusagen Lebensnotwendig. Digitales Arbeiten, weniger Reisen, die Gemeinschaft fördern. Ich sehe hier eine echte Chance für Europa voranzugehen und ich hoffe das hier gerade ein umdenken stattfindet. Es wäre schade, wenn wir nicht langsam mal anfangen umzudenken.
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14.03.2020, ein weiterer unbenannter User schrieb:

14.03.2020, ein unbenannter User schrieb:

Was sich bereits abzeichnet: eine Welle der Solidarität mit alten Menschen, mit Kindern, die jetzt bei geschlossenen Kitas und Schulen betreut werden müssen.  Eine ganze Menge wieder zu entdecken und neu zu lernen.


Grundsätzlich glaube ich das Menschen sich helfen und solidarisch zeigen. Die Arschlöcher sind gottlob die Ausnahme.

Ich hoffe und denke das wir uns durch diese Krise weiterentwickeln. Geiz ist geil auf Teufel komm raus ist hoffentlich vorbei. Es gibt sehr wichtige Bereiche wie zum Beispiel Gesundheit oder aber auch Lebensmittel die uns etwas wert sein sollten. Von der Umwelt ganz zu schweigen, die ist sozusagen Lebensnotwendig. Digitales Arbeiten, weniger Reisen, die Gemeinschaft fördern. Ich sehe hier eine echte Chance für Europa voranzugehen und ich hoffe das hier gerade ein umdenken stattfindet. Es wäre schade, wenn wir nicht langsam mal anfangen umzudenken.

Der Impfstoff steht wohl vor der Tür, die Hoffnung, dass der Spuk alsbald vorbei sein könnte, wächst allüberall.
Lufthansa und TUI sind gepampert, der Autogipfel ist vorüber, Schulkinder freuen sich republikweit über Frischluft satt und eine vesprengte "Sophie Scholl" aus Kassel grüßt heulend den versammelten 'Widerstand für Liebe, Grundgesetz und den ganzen Rest' von der Bühne, während im Reichstag die Verrückten handycambewehrt versuchen, das Zepter diesmal einladungsgemäß, und nicht Überraschungssturm, zu übernehmen, um, so Trump will, den Gurkenkönig endlich auf den reichsdeutschen Thron zu hieven.

Darf ich die Zitierten denn nun bereits als entrückte Schwurbler bezeichnen oder ist es noch ein paar Tage zu früh?
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14.03.2020, ein weiterer unbenannter User schrieb:

14.03.2020, ein unbenannter User schrieb:

Was sich bereits abzeichnet: eine Welle der Solidarität mit alten Menschen, mit Kindern, die jetzt bei geschlossenen Kitas und Schulen betreut werden müssen.  Eine ganze Menge wieder zu entdecken und neu zu lernen.


Grundsätzlich glaube ich das Menschen sich helfen und solidarisch zeigen. Die Arschlöcher sind gottlob die Ausnahme.

Ich hoffe und denke das wir uns durch diese Krise weiterentwickeln. Geiz ist geil auf Teufel komm raus ist hoffentlich vorbei. Es gibt sehr wichtige Bereiche wie zum Beispiel Gesundheit oder aber auch Lebensmittel die uns etwas wert sein sollten. Von der Umwelt ganz zu schweigen, die ist sozusagen Lebensnotwendig. Digitales Arbeiten, weniger Reisen, die Gemeinschaft fördern. Ich sehe hier eine echte Chance für Europa voranzugehen und ich hoffe das hier gerade ein umdenken stattfindet. Es wäre schade, wenn wir nicht langsam mal anfangen umzudenken.

Der Impfstoff steht wohl vor der Tür, die Hoffnung, dass der Spuk alsbald vorbei sein könnte, wächst allüberall.
Lufthansa und TUI sind gepampert, der Autogipfel ist vorüber, Schulkinder freuen sich republikweit über Frischluft satt und eine vesprengte "Sophie Scholl" aus Kassel grüßt heulend den versammelten 'Widerstand für Liebe, Grundgesetz und den ganzen Rest' von der Bühne, während im Reichstag die Verrückten handycambewehrt versuchen, das Zepter diesmal einladungsgemäß, und nicht Überraschungssturm, zu übernehmen, um, so Trump will, den Gurkenkönig endlich auf den reichsdeutschen Thron zu hieven.

Darf ich die Zitierten denn nun bereits als entrückte Schwurbler bezeichnen oder ist es noch ein paar Tage zu früh?
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Misanthrop schrieb:

[quote=14.03.2020, ein weiterer unbenannter User]
[quote=14.03.2020, ein unbenannter User]

Ist das ein Bug oder hast du das geändert?
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Misanthrop schrieb:

[quote=14.03.2020, ein weiterer unbenannter User]
[quote=14.03.2020, ein unbenannter User]

Ist das ein Bug oder hast du das geändert?
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Ich nehme an, er wollte die Urheber der beiden an sich guten Beiträge nicht diskreditieren
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Ich nehme an, er wollte die Urheber der beiden an sich guten Beiträge nicht diskreditieren
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Luzbert schrieb:

Ich nehme an, er wollte die Urheber der beiden an sich guten Beiträge nicht diskreditieren

Ich dachte an ein Foren Feature 😎
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Luzbert schrieb:

Ich nehme an, er wollte die Urheber der beiden an sich guten Beiträge nicht diskreditieren

Ich dachte an ein Foren Feature 😎
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Feature ist, was man daraus macht.
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14.03.2020, ein weiterer unbenannter User schrieb:

14.03.2020, ein unbenannter User schrieb:

Was sich bereits abzeichnet: eine Welle der Solidarität mit alten Menschen, mit Kindern, die jetzt bei geschlossenen Kitas und Schulen betreut werden müssen.  Eine ganze Menge wieder zu entdecken und neu zu lernen.


Grundsätzlich glaube ich das Menschen sich helfen und solidarisch zeigen. Die Arschlöcher sind gottlob die Ausnahme.

Ich hoffe und denke das wir uns durch diese Krise weiterentwickeln. Geiz ist geil auf Teufel komm raus ist hoffentlich vorbei. Es gibt sehr wichtige Bereiche wie zum Beispiel Gesundheit oder aber auch Lebensmittel die uns etwas wert sein sollten. Von der Umwelt ganz zu schweigen, die ist sozusagen Lebensnotwendig. Digitales Arbeiten, weniger Reisen, die Gemeinschaft fördern. Ich sehe hier eine echte Chance für Europa voranzugehen und ich hoffe das hier gerade ein umdenken stattfindet. Es wäre schade, wenn wir nicht langsam mal anfangen umzudenken.

Der Impfstoff steht wohl vor der Tür, die Hoffnung, dass der Spuk alsbald vorbei sein könnte, wächst allüberall.
Lufthansa und TUI sind gepampert, der Autogipfel ist vorüber, Schulkinder freuen sich republikweit über Frischluft satt und eine vesprengte "Sophie Scholl" aus Kassel grüßt heulend den versammelten 'Widerstand für Liebe, Grundgesetz und den ganzen Rest' von der Bühne, während im Reichstag die Verrückten handycambewehrt versuchen, das Zepter diesmal einladungsgemäß, und nicht Überraschungssturm, zu übernehmen, um, so Trump will, den Gurkenkönig endlich auf den reichsdeutschen Thron zu hieven.

Darf ich die Zitierten denn nun bereits als entrückte Schwurbler bezeichnen oder ist es noch ein paar Tage zu früh?
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Ich habe gerade eine sehr lange Antwort auf deinen Beitrag verworfen, da sie mir beim Gegenlesen viel zu pathetisch und moralisch vorkam.

Was ich aber ausdrücklich sagen möchte: Nein, die Zitierten sind keine entrückten Schwurbler. Ganz und gar nicht! Nur weil es derzeit Minderheiten gibt, die alles in den Dreck ziehen, sollten wir keineswegs die Augen davor verschließen, dass es Leute gibt, die sich durch diese Pandemie weiter entwickelt haben, ihr bisheriges (Konsum-) Verhalten hinterfragen und Veränderungen vorgenommen haben.

Genauso hat die Mehrzahl der Menschen in diesem Land  durch ihre Solidarität und ihr Verhalten dafür gesorgt, dass wir besser durch diese Zeit kommen, also wenn es keine Solidarität gäbe. Wir sollten auch nicht aus den Augen verlieren, dass die überwiegende Mehrheit weiß, dass es dieser derzeitigen Maßnahmen bedarf und diese mit trägt, selbst wenn es zum eigenen Nachteil ist.

Im Real-Life da draußen wird eher angepackt als gejammert. Die allermeisten Leute aus den gebeutelten Branchen versuchen sich durchzuwurschteln, neue Chancen zu ergreifen und sehen sich nicht in der Opferrolle.

Nur weil es eine laute Minderheit gibt, die durchaus spektakulär ihren Egoismus, ihre Faktenverweigerung und ihren Unwillen zur Solidarität kund tut, sollten wir nicht den Blick vor der Mehrheit der Gesellschaft verlieren, die durch ihr tägliches Handeln das genaue Gegenteil bezweckt.

Nennt mich einen naiven Träumer. Aber so scheiße ist es noch lange nicht, als das die Schwurbler, AfD-Nazis und Aluhüte hier das gesellschaftliche Klima bestimmen.
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Ich habe gerade eine sehr lange Antwort auf deinen Beitrag verworfen, da sie mir beim Gegenlesen viel zu pathetisch und moralisch vorkam.

Was ich aber ausdrücklich sagen möchte: Nein, die Zitierten sind keine entrückten Schwurbler. Ganz und gar nicht! Nur weil es derzeit Minderheiten gibt, die alles in den Dreck ziehen, sollten wir keineswegs die Augen davor verschließen, dass es Leute gibt, die sich durch diese Pandemie weiter entwickelt haben, ihr bisheriges (Konsum-) Verhalten hinterfragen und Veränderungen vorgenommen haben.

Genauso hat die Mehrzahl der Menschen in diesem Land  durch ihre Solidarität und ihr Verhalten dafür gesorgt, dass wir besser durch diese Zeit kommen, also wenn es keine Solidarität gäbe. Wir sollten auch nicht aus den Augen verlieren, dass die überwiegende Mehrheit weiß, dass es dieser derzeitigen Maßnahmen bedarf und diese mit trägt, selbst wenn es zum eigenen Nachteil ist.

Im Real-Life da draußen wird eher angepackt als gejammert. Die allermeisten Leute aus den gebeutelten Branchen versuchen sich durchzuwurschteln, neue Chancen zu ergreifen und sehen sich nicht in der Opferrolle.

Nur weil es eine laute Minderheit gibt, die durchaus spektakulär ihren Egoismus, ihre Faktenverweigerung und ihren Unwillen zur Solidarität kund tut, sollten wir nicht den Blick vor der Mehrheit der Gesellschaft verlieren, die durch ihr tägliches Handeln das genaue Gegenteil bezweckt.

Nennt mich einen naiven Träumer. Aber so scheiße ist es noch lange nicht, als das die Schwurbler, AfD-Nazis und Aluhüte hier das gesellschaftliche Klima bestimmen.
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Brodowin schrieb:

Nennt mich einen naiven Träumer. Aber so scheiße ist es noch lange nicht, als das die Schwurbler, AfD-Nazis und Aluhüte hier das gesellschaftliche Klima bestimmen.        


Amen
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Ich habe gerade eine sehr lange Antwort auf deinen Beitrag verworfen, da sie mir beim Gegenlesen viel zu pathetisch und moralisch vorkam.

Was ich aber ausdrücklich sagen möchte: Nein, die Zitierten sind keine entrückten Schwurbler. Ganz und gar nicht! Nur weil es derzeit Minderheiten gibt, die alles in den Dreck ziehen, sollten wir keineswegs die Augen davor verschließen, dass es Leute gibt, die sich durch diese Pandemie weiter entwickelt haben, ihr bisheriges (Konsum-) Verhalten hinterfragen und Veränderungen vorgenommen haben.

Genauso hat die Mehrzahl der Menschen in diesem Land  durch ihre Solidarität und ihr Verhalten dafür gesorgt, dass wir besser durch diese Zeit kommen, also wenn es keine Solidarität gäbe. Wir sollten auch nicht aus den Augen verlieren, dass die überwiegende Mehrheit weiß, dass es dieser derzeitigen Maßnahmen bedarf und diese mit trägt, selbst wenn es zum eigenen Nachteil ist.

Im Real-Life da draußen wird eher angepackt als gejammert. Die allermeisten Leute aus den gebeutelten Branchen versuchen sich durchzuwurschteln, neue Chancen zu ergreifen und sehen sich nicht in der Opferrolle.

Nur weil es eine laute Minderheit gibt, die durchaus spektakulär ihren Egoismus, ihre Faktenverweigerung und ihren Unwillen zur Solidarität kund tut, sollten wir nicht den Blick vor der Mehrheit der Gesellschaft verlieren, die durch ihr tägliches Handeln das genaue Gegenteil bezweckt.

Nennt mich einen naiven Träumer. Aber so scheiße ist es noch lange nicht, als das die Schwurbler, AfD-Nazis und Aluhüte hier das gesellschaftliche Klima bestimmen.
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Brodowin schrieb:

Nur weil es eine laute Minderheit gibt, die durchaus spektakulär ihren Egoismus, ihre Faktenverweigerung und ihren Unwillen zur Solidarität kund tut, sollten wir nicht den Blick vor der Mehrheit der Gesellschaft verlieren, die durch ihr tägliches Handeln das genaue Gegenteil bezweckt.


leider hat diese denkweise einen nicht unerheblichen einfluss auf die politik unseres landes.

ich teile deine meinung durchaus bzw ich hoffe sehr, dass du am ende recht hast, aber ein wenig mehr davon und wir wären eher wie neuseeland, australien, vietnam oder taiwan durch die pandemie gekommen und nicht mehr wie der rest europas.
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Ich habe gerade eine sehr lange Antwort auf deinen Beitrag verworfen, da sie mir beim Gegenlesen viel zu pathetisch und moralisch vorkam.

Was ich aber ausdrücklich sagen möchte: Nein, die Zitierten sind keine entrückten Schwurbler. Ganz und gar nicht! Nur weil es derzeit Minderheiten gibt, die alles in den Dreck ziehen, sollten wir keineswegs die Augen davor verschließen, dass es Leute gibt, die sich durch diese Pandemie weiter entwickelt haben, ihr bisheriges (Konsum-) Verhalten hinterfragen und Veränderungen vorgenommen haben.

Genauso hat die Mehrzahl der Menschen in diesem Land  durch ihre Solidarität und ihr Verhalten dafür gesorgt, dass wir besser durch diese Zeit kommen, also wenn es keine Solidarität gäbe. Wir sollten auch nicht aus den Augen verlieren, dass die überwiegende Mehrheit weiß, dass es dieser derzeitigen Maßnahmen bedarf und diese mit trägt, selbst wenn es zum eigenen Nachteil ist.

Im Real-Life da draußen wird eher angepackt als gejammert. Die allermeisten Leute aus den gebeutelten Branchen versuchen sich durchzuwurschteln, neue Chancen zu ergreifen und sehen sich nicht in der Opferrolle.

Nur weil es eine laute Minderheit gibt, die durchaus spektakulär ihren Egoismus, ihre Faktenverweigerung und ihren Unwillen zur Solidarität kund tut, sollten wir nicht den Blick vor der Mehrheit der Gesellschaft verlieren, die durch ihr tägliches Handeln das genaue Gegenteil bezweckt.

Nennt mich einen naiven Träumer. Aber so scheiße ist es noch lange nicht, als das die Schwurbler, AfD-Nazis und Aluhüte hier das gesellschaftliche Klima bestimmen.
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Ich denke, die von mir Zitierten haben sicherlich verstanden, dass ich sie mit einem Augenzwinkern um der Provokation willen in eine Ecke geschoben habe.

Mein Text hatte ja auch erkennbar zwei Ebenen:
Die der immer lauter werdenden Schwurbler und jene der Politik. Bei beiden ging es mir aber eigentlich um eine Art Meta-Ebene. Anlass für den Thread war ja die Hoffnung, so einiges könnte sich aufgrund der Lehren aus der Pandemie zum Besseren wenden. Jetzt schau ich mal kurz einmal rund um mich herum und sehe: nichts. Zumindest fast nichts. Altruistisches Handeln gab es vorpandemienös. Gottseidank. Ist das aber häufiger geworden oder geblieben? Das erkenne ich nicht.

Vielleicht liegt es daran, dass ich es für eine Selbstverständlichkeit halte, sich momentan maßnahmegemäß mit Masken zu bedecken. Auch darin kann ich keine große Welle überraschender Solidarität erkennen. Ich bedeide Dich jedoch fast ein wenig um Deine Freude über sowas.
Denn da ich ein schlechter Mensch bin, bezweifle ich sogar, dass ebenso viele Menschen brav Maske tragen würden, wenn sie nachweislich nur dem Schutz anderer dienen würde.

Und andere Solidaritätsbekundungen aus dem Frühjahr - etwa das Balkonklatschen oder vor Kliniken musizieren - halte ich größtenteils spätestens rückblickend für ein Event, dessen Teil viele mal für eine kurze Weile sein wollten. Solange, bis auch der letzte seinen Like-Finger schwerstgerührt von sich und all den Mitgefühlsmitmenschen abgegeben hatte. Es liegt uns ja seit dem "Sommermärchen" gewissermaßen ein wenig im Blut, uns - wohlgemerkt nicht andere - gemeinschaftlich abzufeiern. Und der Grund war halt gar zu schön tränenrührend. Aber jede Feier hat ein Ende, nachdem alle trunken genug waren. Spätestens im Oktober sollte die dumme Kuh von Verkäuferin dann gefälligst wieder dafür Sorge tragen, dass Klopapier rangeschafft wird.

Das klingt jetzt vielleicht etwas verbittert. Ist es aber gar nicht. Denn ich hatte nichts anderes erwartet.
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Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"
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Ich denke, die von mir Zitierten haben sicherlich verstanden, dass ich sie mit einem Augenzwinkern um der Provokation willen in eine Ecke geschoben habe.

Mein Text hatte ja auch erkennbar zwei Ebenen:
Die der immer lauter werdenden Schwurbler und jene der Politik. Bei beiden ging es mir aber eigentlich um eine Art Meta-Ebene. Anlass für den Thread war ja die Hoffnung, so einiges könnte sich aufgrund der Lehren aus der Pandemie zum Besseren wenden. Jetzt schau ich mal kurz einmal rund um mich herum und sehe: nichts. Zumindest fast nichts. Altruistisches Handeln gab es vorpandemienös. Gottseidank. Ist das aber häufiger geworden oder geblieben? Das erkenne ich nicht.

Vielleicht liegt es daran, dass ich es für eine Selbstverständlichkeit halte, sich momentan maßnahmegemäß mit Masken zu bedecken. Auch darin kann ich keine große Welle überraschender Solidarität erkennen. Ich bedeide Dich jedoch fast ein wenig um Deine Freude über sowas.
Denn da ich ein schlechter Mensch bin, bezweifle ich sogar, dass ebenso viele Menschen brav Maske tragen würden, wenn sie nachweislich nur dem Schutz anderer dienen würde.

Und andere Solidaritätsbekundungen aus dem Frühjahr - etwa das Balkonklatschen oder vor Kliniken musizieren - halte ich größtenteils spätestens rückblickend für ein Event, dessen Teil viele mal für eine kurze Weile sein wollten. Solange, bis auch der letzte seinen Like-Finger schwerstgerührt von sich und all den Mitgefühlsmitmenschen abgegeben hatte. Es liegt uns ja seit dem "Sommermärchen" gewissermaßen ein wenig im Blut, uns - wohlgemerkt nicht andere - gemeinschaftlich abzufeiern. Und der Grund war halt gar zu schön tränenrührend. Aber jede Feier hat ein Ende, nachdem alle trunken genug waren. Spätestens im Oktober sollte die dumme Kuh von Verkäuferin dann gefälligst wieder dafür Sorge tragen, dass Klopapier rangeschafft wird.

Das klingt jetzt vielleicht etwas verbittert. Ist es aber gar nicht. Denn ich hatte nichts anderes erwartet.
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Misanthrop schrieb:

Und andere Solidaritätsbekundungen aus dem Frühjahr - etwa das Balkonklatschen oder vor Kliniken musizieren - halte ich größtenteils spätestens rückblickend für ein Event, dessen Teil viele mal für eine kurze Weile sein wollten. Solange, bis auch der letzte seinen Like-Finger schwerstgerührt von sich und all den Mitgefühlsmitmenschen abgegeben hatte. Es liegt uns ja seit dem "Sommermärchen" gewissermaßen ein wenig im Blut, uns - wohlgemerkt nicht andere - gemeinschaftlich abzufeiern. Und der Grund war halt gar zu schön tränenrührend. Aber jede Feier hat ein Ende, nachdem alle trunken genug waren. Spätestens im Oktober sollte die dumme Kuh von Verkäuferin dann gefälligst wieder dafür Sorge tragen, dass Klopapier rangeschafft wird.


Ziemlich treffend beschrieben. Hinzu kommt noch der Lärm der Schwurbler, die nach dem Motto agieren: Nicht die Mehrheit und auch nicht die Vernunft haben das Sagen, sondern diejenigen, die am lautesten schreien.
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Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"
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Misanthrop schrieb:

Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"


Interessante Ansätze.
Positiv: die Gesundheitsfrage wird evtl. zu einer Frage der Verantwortung für andere, was sich auch auf andere Krisen, wie z. B. den Klimawandel, übertragen ließe.
Negativ: die Hinwendung zu mehr Hygiene soll "unhygienische Menschen" ausschließen? Das Gegenteil ist richtig: die Hinwendung zu mehr Hygiene schützt uns vor etlichen Zivilisationskrankheiten.
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Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"
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Misanthrop schrieb:

Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"


Also ehrlich gesagt erscheint mir diese Vision eines künftigen Zusammenlebens wie ein Horrorszenario.
Ich werde auf jeden Fall auch weiter Leute per Handschlag begrüßen, fremde Menschen im Stadion umarmen usw., wenn das ausgestanden ist. Ich will keine "neuen Spielregeln", ich will die "alten Spielregeln" zurück!
Nur im Umgang mit älteren oder schwerkranken Menschen, da sollten wir wirklich nachhaltige Erkenntnisse draus ziehen, finde ich. Ansonsten hätte ich ganz gern einfach mein altes Leben wieder.
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Misanthrop schrieb:

Und andere Solidaritätsbekundungen aus dem Frühjahr - etwa das Balkonklatschen oder vor Kliniken musizieren - halte ich größtenteils spätestens rückblickend für ein Event, dessen Teil viele mal für eine kurze Weile sein wollten. Solange, bis auch der letzte seinen Like-Finger schwerstgerührt von sich und all den Mitgefühlsmitmenschen abgegeben hatte. Es liegt uns ja seit dem "Sommermärchen" gewissermaßen ein wenig im Blut, uns - wohlgemerkt nicht andere - gemeinschaftlich abzufeiern. Und der Grund war halt gar zu schön tränenrührend. Aber jede Feier hat ein Ende, nachdem alle trunken genug waren. Spätestens im Oktober sollte die dumme Kuh von Verkäuferin dann gefälligst wieder dafür Sorge tragen, dass Klopapier rangeschafft wird.


Ziemlich treffend beschrieben. Hinzu kommt noch der Lärm der Schwurbler, die nach dem Motto agieren: Nicht die Mehrheit und auch nicht die Vernunft haben das Sagen, sondern diejenigen, die am lautesten schreien.
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Und derjenigen, die glauben, wenn sich ihre Meinung nicht deutlich in den politischen Entscheidungen abbildet, das Recht zum Widerstand zu haben.
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Misanthrop schrieb:

Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"


Also ehrlich gesagt erscheint mir diese Vision eines künftigen Zusammenlebens wie ein Horrorszenario.
Ich werde auf jeden Fall auch weiter Leute per Handschlag begrüßen, fremde Menschen im Stadion umarmen usw., wenn das ausgestanden ist. Ich will keine "neuen Spielregeln", ich will die "alten Spielregeln" zurück!
Nur im Umgang mit älteren oder schwerkranken Menschen, da sollten wir wirklich nachhaltige Erkenntnisse draus ziehen, finde ich. Ansonsten hätte ich ganz gern einfach mein altes Leben wieder.
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Adlerdenis schrieb:

Misanthrop schrieb:

Weil es thematisch ein wenig passt und ich gerade zufällig darauf gestoßen bin:

https://www.tagesspiegel.de/politik/irgendwann-wieder-haendeschuetteln-so-koennte-das-zusammenleben-nach-der-pandemie-aussehen/26644910.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
"So könnte das Zusammenleben nach der Pandemie aussehen -
In der Coronakrise verschieben sich die sozialen Normen und Werte, sagen Experten. Welche Folgen hat das für den künftigen Umgang miteinander?"


Also ehrlich gesagt erscheint mir diese Vision eines künftigen Zusammenlebens wie ein Horrorszenario.
Ich werde auf jeden Fall auch weiter Leute per Handschlag begrüßen, fremde Menschen im Stadion umarmen usw., wenn das ausgestanden ist. Ich will keine "neuen Spielregeln", ich will die "alten Spielregeln" zurück!
Nur im Umgang mit älteren oder schwerkranken Menschen, da sollten wir wirklich nachhaltige Erkenntnisse draus ziehen, finde ich. Ansonsten hätte ich ganz gern einfach mein altes Leben wieder.


Ich denke es wird schon Änderungen geben. Ob es jetzt die Abkehr vom Handschlag sein wird, ist vielleicht etwas zu weit gegriffen.

Ich denke es wird aber tatsächlich unschicklich werden erkältet ohne Maske in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Denke es wird mittelfristig diesbezüglich so aussehen, wie man es aus Asien kennt. Auch Desinfektionsmittel werden denke ich mehr zum Alltag gehören.

Muss halt auch sagen, von Corona abgesehen: Den letzten heftigeren Virus hatten wir bei uns in der Familie kurz vor Corona. Seit den neuen Maßnahmen, war glaube ich unser Kita Kind mal eine Woche wegen nem leichten Schnupfen nicht in der Kita. Ansonsten hatte unsere ganze Familie nichts. Sogar obwohl wir zwischendurch im Center Parcs waren, wo wir bisher in 9 von 10 Fällen krank zurückkamen. Und im November bin ich eigentlich immer erkältet. Die Hygiene Maßnahmen haben da aus meiner Sicht doch durchaus auch nette Effekte und müssen aus meiner Sicht nicht alle verschwinden.
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Ich finde es gerade sehr angenehm, nicht jedem Kreti und Pleti die Hand geben zu müssen. Insbesondere wenn man weiß, für wie wenige Menschen das Händewaschen nach dem Toilettengang selbstverständlich ist.
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Ich wäre für den Vulkaniergruß statt des Handgebens. Alternativ ginge auch das hier (0:15)

https://youtu.be/YrlYLTVqMeI

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Ich wäre für den Vulkaniergruß statt des Handgebens. Alternativ ginge auch das hier (0:15)

https://youtu.be/YrlYLTVqMeI

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Motoguzzi999 schrieb:

Ich wäre für den Vulkaniergruß statt des Handgebens. Alternativ ginge auch das hier (0:15)

https://youtu.be/YrlYLTVqMeI

Ich fände ja auch freundliche Kopfnüsse nicht schlecht. Mit Maske sind die bestimmt sicherer als Händeschütteln!
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Motoguzzi999 schrieb:

Ich wäre für den Vulkaniergruß statt des Handgebens. Alternativ ginge auch das hier (0:15)

https://youtu.be/YrlYLTVqMeI

Ich fände ja auch freundliche Kopfnüsse nicht schlecht. Mit Maske sind die bestimmt sicherer als Händeschütteln!
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Boah, ohne Scheiß: Was freue ich mich auf diese entspannte Vorweihnachtszeit! Keine Termine, kein Stress, bis auf arbeiten, keine sozialen Verpflichtungen.

Keine nervige Weihnachtsfeier  auf Arbeit, keine Weihnachtsfeiern in div. Vereinen, kein anstrengendes "Wir müssen uns aber unbedingt noch mal auf dem Weihnachtsmarkt zum Glühwein-Trinken treffen", keinen Kuchen für die Kita-Nikolausfeier backen müssen, keinen Obstteller für die Grundschul-Weihnachtsfeier mitgeben müssen, kein Standdienst am Kita-Weihnachtsmarkt, keine Teilnahme am Weihnachtssingen der Grundschule, kein Jahresabschlussgrillen der Darts-Runde, keine Nikolaus-Hallenturnier beim Fußball, kein hierhin und dahin Gehetze und was da nicht sonst immer noch anstand. Alles ruhig.

Ich merke auch erst jetzt, wie krank überladen die Vorweihnachtszeit bei mir immer war, in den letzten Jahren.


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