21. Mai 1980 in Frankfurt am Main

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Ich war damals 10 und das war die erste Saison die ich live im Stadion verfolgt habe. So auch das Endspiel im F-Block ganz vorne, also beste Sicht auf das Siegtor. War schon was besonderes, sicher anders als heute, aber nicht weniger schön. An Schulfrei wegen der Feier auf dem Römer kann ich mich auch nich erinnern. Im Jahr darauf dann Gleich Pokalsieger. Ich bin also schon ein kleiner Erfolgsfan.
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sgevolker schrieb:

So auch das Endspiel im F-Block ganz vorne, also beste Sicht auf das Siegtor.


Dann standen wir damals dicht einander! War auch im F-Block in der ersten Reihe (bekam keine G-Block mehr). Im Nachhinein war das natürlich ein Schicksals-Wink, denn das Tor hätte ich vom G-Block mit Sicherheit kaum sehen können (irgendein Riese stand ja immer vor einem... so auch beim 5:1 gegen die Bayern). Habe das Tor, wie sich Schaub durchtankt und Kneib immer länger und länger und länger und länger wird ... aber trotzdem nicht drankommt (irgendwie live damals eine unfassbare Ewigkeit bis der Ball an seinen Fingerspitzen vorbei war), immer noch sehr präsent im Kopf.

Das wurde tatsächlich erst vor 2 Jahren getoppt, als Mijat auf unsere Kurve zurannte. Wie es jetzt in dem Zeit Artikel sinngemäß beschrieben steht, ein Tor, für das uns Fußballfans auf der ganzen Welt beneiden.
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Ich war damals 10 und das war die erste Saison die ich live im Stadion verfolgt habe. So auch das Endspiel im F-Block ganz vorne, also beste Sicht auf das Siegtor. War schon was besonderes, sicher anders als heute, aber nicht weniger schön. An Schulfrei wegen der Feier auf dem Römer kann ich mich auch nich erinnern. Im Jahr darauf dann Gleich Pokalsieger. Ich bin also schon ein kleiner Erfolgsfan.
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sgevolker schrieb:

Im Jahr darauf dann Gleich Pokalsieger. Ich bin also schon ein kleiner Erfolgsfan.
     


Und dann biste 18 geworden und hast 30 Jahre lang gar nix mehr an Pokalen zu feiern gehabt.
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sgevolker schrieb:

So auch das Endspiel im F-Block ganz vorne, also beste Sicht auf das Siegtor.


Dann standen wir damals dicht einander! War auch im F-Block in der ersten Reihe (bekam keine G-Block mehr). Im Nachhinein war das natürlich ein Schicksals-Wink, denn das Tor hätte ich vom G-Block mit Sicherheit kaum sehen können (irgendein Riese stand ja immer vor einem... so auch beim 5:1 gegen die Bayern). Habe das Tor, wie sich Schaub durchtankt und Kneib immer länger und länger und länger und länger wird ... aber trotzdem nicht drankommt (irgendwie live damals eine unfassbare Ewigkeit bis der Ball an seinen Fingerspitzen vorbei war), immer noch sehr präsent im Kopf.

Das wurde tatsächlich erst vor 2 Jahren getoppt, als Mijat auf unsere Kurve zurannte. Wie es jetzt in dem Zeit Artikel sinngemäß beschrieben steht, ein Tor, für das uns Fußballfans auf der ganzen Welt beneiden.
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Ja, da ist was dran, gibt so ein paar Tore wo man ne gefühlte Ewigkeit ahnt das das was wird und der Ball irgendwie wie in Zeitlupe unterwegs ist. Ein vergleichbares Gefühl hatte ich wieder beim Freistoss von Detari 1988.
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sgevolker schrieb:

Im Jahr darauf dann Gleich Pokalsieger. Ich bin also schon ein kleiner Erfolgsfan.
     


Und dann biste 18 geworden und hast 30 Jahre lang gar nix mehr an Pokalen zu feiern gehabt.
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SGE_Werner schrieb:

Und dann biste 18 geworden und hast 30 Jahre lang gar nix mehr an Pokalen zu feiern gehabt.


Wohl war. Seitdem habe ich aber irgendwie meinen frieden als Fan. 2018 ist eigentlich nur durch ne Meisterschaft zu toppen, aber das werde ich wohl nicht mehr erleben.
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Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren
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Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren
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FredSchaub schrieb:

Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren

Und das bei dem Nicknamen
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WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.
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sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.
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FredSchaub schrieb:

Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren

Und das bei dem Nicknamen
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Haliaeetus schrieb:

FredSchaub schrieb:

Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren

Und das bei dem Nicknamen


daher ja
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sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.
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WuerzburgerAdler schrieb:

sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.

In den leider viel zu wenigen Spielen, die er fit war, hat Chris sehr oft den Unterschied ausgemacht. Die Punktequote mit/ohne Chris war damals eklatant unterschiedlich.
Das Kopfballspiel und sein generelles Timing waren grandios und haben ihn zu einem meiner absoluten All-Time-Favorite Adler gemacht.
An die Eleganz und Klasse von Bruno Pezzey kam er aber meiner Meinung nach insgesamt nicht heran,
leider auch weil sein Körper ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Dennoch waren das 2 tolle Adler, die auf ihren Positionen absolute Maßstäbe gesetzt haben.
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Haliaeetus schrieb:

FredSchaub schrieb:

Erinnerung: keine - aber während des 4:1 gegen Brünn geboren

Und das bei dem Nicknamen


daher ja
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1980 war ich im Bundeswehr-Grundwehrdienst, und habe im Schichtdienst gefunkt. Während des Halbfinales hatte ich gerade Dienst. Heimlich im Funkgerät eine Radio-Frequenz eingestellt: und so habe ich die ganze Dramatik auf diese Weise miterlebt. Bis zum 3:0 war ja der Spielverlauf im Prinzip ähnlich wie im November beim Rückspiel gegen Bukarest (wo ich keinen Funk-Schichtdienst hatte und im Stadion gewesen war). Aber dann fiel das 3:1, und Bayern wäre weiter gewesen. Doch dann die Tore zum 4:1 und 5:1! Mein Jubel musste sich auf mein Innenleben beschränken; denn es durfte von den Vorgesetzten keiner mitbekommen, dass ich - anstatt die Nationale Volksarmee mit zu überwachen - im Herzen und im Geiste bei dem Sieg der Eintracht war!
Beim Final-Hinspiel in Gladbach bin ich dann im Italien-Urlaub gewesen.Das Spiel habe ich in einer Bar am Gardasee im Fernsehen gesehen. Ein tolles Spiel unserer Eintracht, die lange Zeit verdient 1:0 und 2:1 in Führung lag. Die italienischen Fußball-Fans um mich herum waren aber eher der Borussia zugeneigt: die hatte sich in den siebziger Jahren mit ihrem Offensiv-Fußball einen Namen gemacht. In Erinnerung geblieben sind mir noch einige "BELISSIMO"-Rufe, wenn die Gladbacher mal wieder einen schnellen Angriff über die Flügel spielten. Ich habe versucht, den italienischen Freunden verständlich zu machen: schaut doch mal, wer hier wirklich BELISSIMO spielt! Aber die haben mich nicht so richtig verstanden.
Der Urlaub war so getimt, dass ich mir das Rückspiel im Stadion anschauen wollte. Es gab ja auch noch genug Tickets an der Tageskasse - heute eigentlich unvorstellbar! Aber irgendwie war ich nicht richtig fit, der Akku gerade ziemlich leer. Ich konnte mich nicht aufraffen, die 150 km zum Stadion zu fahren - und habe das Spiel stattdessen zu Hause auf dem Sofa am Fernseher verfolgt. - Schon mit der Begeisterung über Fred Schaubs Tor war mir klar: was für ein Wahnsinn, dass ich da nicht im Stadion gewesen bin! Und im Prinzip leide ich darunter bis heute. Etwas abgemindert vielleicht durch das 2018er Finale; aber dass ich das Finale 1980 selbstverschuldet verpasst habe, das wurmt mich immer noch.
Aber das Sitzkopfballtor von Bernd Hölzenbein gegen Bukarest: das war für mich mein Highlight-Erlebnis ever gewesen bis zum Mai 2018! Dieses Spiel in der 2. Runde, nach einem 0:2 im Hinspiel in Bukarest, fand an einem Mittwochabend Mitte November statt, und bei ergiebigem Dauerregen! Es waren sicherlich nicht mehr als 12 - 15.000 Zuschauer da; auf den Stehplätzen waren wir schon nach kurzer Zeit komplett durch nass; auch der Bundeswehr-Parka hielt den Regen nicht mehr ab. Aber das spielte keine Rolle; die Eintracht brannte trotz Regen ein Feuerwerk ab - aber der Bukarester Torwart namens Stefan hielt lange Zeit einfach alles: es war unglaublich. In der Halbzeit kam die Durchsage: angesichts des Regens wurde es allen Stehplatz-Zuschauern gestattet, einen freien Platz auf der Gegentribüne unter Dach einzunehmen: wir waren begeistert! Erst spät in der 2. Halbzeit fiel endlich das 1:0 durch einen Kopfball von Bum Kun Cha nach einer Ecke. Aber die Zeit wurde immer knapper. Und dann die Szene, als Bernd Hölzenbein einen letzten langen Ball nach vorne versuchte zu erlaufen, dabei ausrutschte, und auch der Ball war eigentlich zu lang, der Torwart konnte ihn eigentlich leicht aufnehmen. Und dann rutschte der Ball ihm weg; Bernd Hölzenben sah das, und schaffte es mit letzter Kraft dem Ball gerade noch den Impuls zu geben, den es brauchte, dass der Ball ins Tor kullerte. Torwart Stefan krabbelte sogar noch hinterher, erreichte den Ball aber nicht mehr.
Was für ein Schock für die bis dahin tapfer verteidigenden Bukarester, die in der Verlängerung zudem geschwächt waren durch eine rote Karte. Schon bald fiel dann das 3:0 durch Bernd Nickel, der aus spitzem Winkel in das kurze Eck schoss, und damit den Torwart überraschte. - Das Tor von Bernd Hölzenbein zum 2:0 im Dauerregen im November 1979: das ist für mich meine erste Erinnerung an den UEFA-Cup-Sieg 1980 (und danach erst kommt das verpasste Finale).
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Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern.
Das war für mich hier am Niederrhein exakt der Zeitpunkt wo ich mich in die Eintracht verliebt habe.Als 12 jähriger Bub.
Bis dahin war ich durch die Eltern Schalkemanipuliert und meine Schwestern versuchten mich ins Bayernlager zu zerren.
Wie Ihe lest,harte Zeiten.
Aber in dieser Saison war es um mich geschehen.
Kann mich noch gut daran erinnern das ich dann ein Eintracht Trikot haben wollte und bekam.
Im hiesigen Sportladen eines Exprofis J.Offermanns) gabs natürlich nur meist Schalke,Gladbach ,Bayern und andere fiese Trikots.
Kann mich aber noch erinnern das wir in irgend nem Katalog bei ihm geblättert haben und was gefunden hatten.
Es war ein schnödes rotes Trikot mit aufgenähtem Eintrachtwappen.Echt nix besonderes.
Aber innig geliebt und mit Stolz getragen.
Und glaubt mir das ist in dem Alter da wo ich wohne nicht einfach gewesen.
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sgevolker schrieb:

So auch das Endspiel im F-Block ganz vorne, also beste Sicht auf das Siegtor.


Dann standen wir damals dicht einander! War auch im F-Block in der ersten Reihe (bekam keine G-Block mehr). Im Nachhinein war das natürlich ein Schicksals-Wink, denn das Tor hätte ich vom G-Block mit Sicherheit kaum sehen können (irgendein Riese stand ja immer vor einem... so auch beim 5:1 gegen die Bayern). Habe das Tor, wie sich Schaub durchtankt und Kneib immer länger und länger und länger und länger wird ... aber trotzdem nicht drankommt (irgendwie live damals eine unfassbare Ewigkeit bis der Ball an seinen Fingerspitzen vorbei war), immer noch sehr präsent im Kopf.

Das wurde tatsächlich erst vor 2 Jahren getoppt, als Mijat auf unsere Kurve zurannte. Wie es jetzt in dem Zeit Artikel sinngemäß beschrieben steht, ein Tor, für das uns Fußballfans auf der ganzen Welt beneiden.
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Andy schrieb:

(bekam keine G-Block mehr). Im Nachhinein war das natürlich ein Schicksals-Wink, denn das Tor hätte ich vom G-Block mit Sicherheit kaum sehen können (irgendein Riese stand ja immer vor einem... so auch beim 5:1 gegen die Bayern).

Der war an dem Tag wie eine Sardinenbüchse. So eng wie an dem Tag hatte ich den vorher und auch danach nie mehr erlebt.
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sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.
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WuerzburgerAdler schrieb:

sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.

Bruno war schon eine Nummer für sich, weil er viel leistungskonstanter war als Chris, den mochte ich aber auch....Bruno war die sicherste Bank hinten in der neueren Eintrachthistorie, geht man viel weiter zurück, war Ivica Horvat das Beste, was ich je an einem Abwehrspieler für die Eintracht gesehen habe.....
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WuerzburgerAdler schrieb:

sgevolker schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Für mich überragende Akteure waren Bruno Pezzey und Bum Kun Cha. Letzterer für sein Laufpensum bis zur Erschöpfung, sein Wille, ein Tor zu machen und sein Weltklasse-Kopfballspiel.
Über Bruno muss man kein Wort verlieren. Der schwebte über allem. Da kam später nur noch Chris in seinen Glanzspielen hin.


Also bitte, Bruno Pezzey war damals einer der Besten Abwehrspieler der Welt. Dem konnte Chris nicht das Wasser reichen.

Deshalb sagte ich ja: in seinen Glanzspielen.
Von seiner Art her kam Chris Pezzey am nähesten. Spielaufbau, Kopfballspiel, Antizipation, Zweikampfstärke, Torgefahr, Ausstrahlung. Leider, leider nicht konstant und insgesamt zu selten.

Bruno war schon eine Nummer für sich, weil er viel leistungskonstanter war als Chris, den mochte ich aber auch....Bruno war die sicherste Bank hinten in der neueren Eintrachthistorie, geht man viel weiter zurück, war Ivica Horvat das Beste, was ich je an einem Abwehrspieler für die Eintracht gesehen habe.....
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cm47 schrieb:

.Bruno war die sicherste Bank hinten in der neueren Eintrachthistorie, geht man viel weiter zurück, war Ivica Horvat das Beste, was ich je an einem Abwehrspieler für die Eintracht gesehen habe.....

Bruno ... in der "neueren" Eintracht-Historie - das ist gut! Und Ivica Horvat hast Du spielen sehen: Respekt!
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cm47 schrieb:

.Bruno war die sicherste Bank hinten in der neueren Eintrachthistorie, geht man viel weiter zurück, war Ivica Horvat das Beste, was ich je an einem Abwehrspieler für die Eintracht gesehen habe.....

Bruno ... in der "neueren" Eintracht-Historie - das ist gut! Und Ivica Horvat hast Du spielen sehen: Respekt!
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cledofleck schrieb:

cm47 schrieb:

.Bruno war die sicherste Bank hinten in der neueren Eintrachthistorie, geht man viel weiter zurück, war Ivica Horvat das Beste, was ich je an einem Abwehrspieler für die Eintracht gesehen habe.....

Bruno ... in der "neueren" Eintracht-Historie - das ist gut! Und Ivica Horvat hast Du spielen sehen: Respekt!

Ja, hab ich, weil mein Alter das noch hergibt.......leider konnte er verletzungsbedingt beim 59er Endspiel nicht dabei sein, sonst hätte wir sicherlich nicht drei Gegentore kassiert....aber es hat ja auch so gereicht.....
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Im März 1980 bin ich 8 geworden und der UEFA Cup Sieg hat dazu geführt, dass ich ab da Eintracht Fan war.

Ich bin in einer FSV Familie aufgewachsen und vor dem UEFA Cup Sieg war eigentlich klar, was aus mir werden würde.

Als meine Vorliebe für die SGE bekannt wurde haben mich die Herren der Familie reihum zum Bornheimer Hang geschleppt um den verlorenen Sohn heimzuholen.
Genutzt hat's nix.

Als ich mir dann noch einen Schwarz-Roten Schal zur nächsten Weihnacht gewünscht habe war richtig was los.
Die Oma hat in mir trotzdem gestrickt, so lang, dass man mich dreimal drin einwickeln konnte.

So zwei Jahre später haben sich die Herren langsam erbarmt und sind mit mir ins richtige Stadion gefahren.
Das war's dann endgültig...
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Im März 1980 bin ich 8 geworden und der UEFA Cup Sieg hat dazu geführt, dass ich ab da Eintracht Fan war.

Ich bin in einer FSV Familie aufgewachsen und vor dem UEFA Cup Sieg war eigentlich klar, was aus mir werden würde.

Als meine Vorliebe für die SGE bekannt wurde haben mich die Herren der Familie reihum zum Bornheimer Hang geschleppt um den verlorenen Sohn heimzuholen.
Genutzt hat's nix.

Als ich mir dann noch einen Schwarz-Roten Schal zur nächsten Weihnacht gewünscht habe war richtig was los.
Die Oma hat in mir trotzdem gestrickt, so lang, dass man mich dreimal drin einwickeln konnte.

So zwei Jahre später haben sich die Herren langsam erbarmt und sind mit mir ins richtige Stadion gefahren.
Das war's dann endgültig...
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Eine schöne Geschichte, Deine Geschichte, Wedge!

Und von Nachtmahr1982 ist es eine gute Idee gewesen, diesen Thread aufzumachen. Hier äußern sich auch mal ältere Semester wie ich, und überhaupt Leute, von denen man sonst nicht so viel liest.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Hat eigentlich von euch noch Erinnerungen an den Tag?

Hm. Die ganz große Euphorie war es nicht. Jedenfalls nicht zu vergleichen mit z. B. 2018. Man war sich nach dem 2:3 in Gladbach eigentlich sicher, das umbiegen zu können, und nachdem es lange Zeit 0:0 stand, wurde das Ganze immer mehr zur Zitterpartie.
Auch das Tor von Fred Schaub war so eines Marke "reingewürgt", also auch kein Glanzlicht. Und ein bisschen Favorit war man schon auch, spätestens nach der guten Leistung und dem knappen Ergebnis im Hinspiel.
Fazit: man hat sich gefreut, sehr sogar. Aber ausgerastet ist niemand. Das Emotionalste war noch die Pokalübergabe an den verletzten Grabi.

Ganz anders im Halbfinale. In dem denkwürdigen 5:1 gegen die Bayern stand das Waldstadion geschlossen auf den Sitzen. Eigentlich war DAS das Finale, nicht die Spiele gegen Gladbach.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Aber ausgerastet ist niemand



ich mit meinen Schulkameraden im G Block schon
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Die unfassbaren Spiele waren halt vorher: Das vielleicht noch vor Reutlingen dramatischste Spiel überhaupt gegen Bukarest und deren tragischen Torhüter Stefan, einem der besten Eintracht-Spiele ever gegen Rotterdam und die Show gegen die Bayern. Da verwunderte das zähe Endspiel schon etwas, meinte man (oder besser: ich) doch, die SGE würde unter Flutlicht im Waldstadion auch jede Weltauswahl wegfegen.

Man darf auch nicht übersehen, dass der Titel viel übertünchte. Die Bundesligasaison war zum Vergessen und zwischen Mannschaft und Trainer stimmte wohl nicht viel. Ich erinnere mich auch noch an einen leeren (G-?)Block mit Protestransparent im nächsten (?) Bundesligaspiel.

Worum ich jeden bedauere, der es nicht selbst erleben durfte, da es ja auch recht selten vorkam: Am Ende der langen Treppe ganz oben auf der Gegentribüne angekommen zu sein und vor sich bei Flutlicht das volle Waldstadion zu sehen - atemberaubend!
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Die unfassbaren Spiele waren halt vorher: Das vielleicht noch vor Reutlingen dramatischste Spiel überhaupt gegen Bukarest und deren tragischen Torhüter Stefan, einem der besten Eintracht-Spiele ever gegen Rotterdam und die Show gegen die Bayern. Da verwunderte das zähe Endspiel schon etwas, meinte man (oder besser: ich) doch, die SGE würde unter Flutlicht im Waldstadion auch jede Weltauswahl wegfegen.

Man darf auch nicht übersehen, dass der Titel viel übertünchte. Die Bundesligasaison war zum Vergessen und zwischen Mannschaft und Trainer stimmte wohl nicht viel. Ich erinnere mich auch noch an einen leeren (G-?)Block mit Protestransparent im nächsten (?) Bundesligaspiel.

Worum ich jeden bedauere, der es nicht selbst erleben durfte, da es ja auch recht selten vorkam: Am Ende der langen Treppe ganz oben auf der Gegentribüne angekommen zu sein und vor sich bei Flutlicht das volle Waldstadion zu sehen - atemberaubend!
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Wir waren schon immer ne Pokalmannschaft. Egal wer aufgelaufen ist. Damals und Heute.


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