Russ oder Rode? Oder über die Gewichtung von Gesten und Fairness

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tobago schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Trajektorien

Leute, könnt ihr nicht schreiben, so dass es jeder versteht ohne googlen zu müssen?

Gruß
tobago

Er meinte sicher Traktoreien.
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WuerzburgerAdler schrieb:

tobago schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Trajektorien

Leute, könnt ihr nicht schreiben, so dass es jeder versteht ohne googlen zu müssen?

Gruß
tobago

Er meinte sicher Traktoreien.

Eigentlich war "Traktierereien" angedacht, aber die Richtung stimmt : - )
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WuerzburgerAdler schrieb:

tobago schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Trajektorien

Leute, könnt ihr nicht schreiben, so dass es jeder versteht ohne googlen zu müssen?

Gruß
tobago

Er meinte sicher Traktoreien.

Eigentlich war "Traktierereien" angedacht, aber die Richtung stimmt : - )
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Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen. Bei Russ ging es um Respekt vor einer fußballerischen Lebensleistung, das hat überhaupt nichts mit Fairness zu tun. Von daher halte ich den Vergleich für unangebracht.

Aber auch wenn ich allein das Tor von Rode bewerte, sehe ich hier tatsächlich nicht, warum das von Fans und Medien hätte thematisiert werden sollen. Hätten die zwei Paderborner sich an den Beinen verhakt, würde jeder von Pech oder Unvermögen sprechen, das der Gegner selbstverständlich ausnutzen darf. Nur weil sie mit den Köpfen aneinander rauschen ändert sich daran für mich erstmal nichts.

Anders wäre es in einer Situation, in der sofort klar ist, dass hier eine schwere Verletzung vorliegt. Wenn z.B. ein Ellenbogen im Spiel ist und es zu einer Gesichtsfraktur kommt. Die von Dir geschilderte Anekdote interpretiere ich so. Das war hier aber überhaupt nicht gegeben und ist daher nur bedingt vergleichbar. Hier ging es wohl eher um einen vorübergehenden Brummschädel. Aber Rode war sowieso voll auf den Ball konzentriert und konnte das gar nicht rechtzeitig wahrnehmen geschweige denn bewerten.

Dafür ist ja letztlich auch der Schiedsrichter zuständig, der das Spiel zu unterbrechen hat wenn eine schwerwiegende Verletzung vorliegt. Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden. Im Rugby werden die Spieler teilweise auf dem Feld behandelt während das Spiel drumherum weiterläuft.

Fußball ist halt auch immer noch ein Kampfspiel und ein Kontaktsport, das wird mir viel zu oft vergessen. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie sehr es sich bei allen Beteiligten (Schiedsrichter, Spieler und Kommentatoren und Fans) eingebürgert hat, Freistoß- oder Elfmeterentscheidungen dadurch zu legitimieren, dass es ja einen Kontakt gegeben hätte.
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Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen. Bei Russ ging es um Respekt vor einer fußballerischen Lebensleistung, das hat überhaupt nichts mit Fairness zu tun. Von daher halte ich den Vergleich für unangebracht.

Aber auch wenn ich allein das Tor von Rode bewerte, sehe ich hier tatsächlich nicht, warum das von Fans und Medien hätte thematisiert werden sollen. Hätten die zwei Paderborner sich an den Beinen verhakt, würde jeder von Pech oder Unvermögen sprechen, das der Gegner selbstverständlich ausnutzen darf. Nur weil sie mit den Köpfen aneinander rauschen ändert sich daran für mich erstmal nichts.

Anders wäre es in einer Situation, in der sofort klar ist, dass hier eine schwere Verletzung vorliegt. Wenn z.B. ein Ellenbogen im Spiel ist und es zu einer Gesichtsfraktur kommt. Die von Dir geschilderte Anekdote interpretiere ich so. Das war hier aber überhaupt nicht gegeben und ist daher nur bedingt vergleichbar. Hier ging es wohl eher um einen vorübergehenden Brummschädel. Aber Rode war sowieso voll auf den Ball konzentriert und konnte das gar nicht rechtzeitig wahrnehmen geschweige denn bewerten.

Dafür ist ja letztlich auch der Schiedsrichter zuständig, der das Spiel zu unterbrechen hat wenn eine schwerwiegende Verletzung vorliegt. Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden. Im Rugby werden die Spieler teilweise auf dem Feld behandelt während das Spiel drumherum weiterläuft.

Fußball ist halt auch immer noch ein Kampfspiel und ein Kontaktsport, das wird mir viel zu oft vergessen. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie sehr es sich bei allen Beteiligten (Schiedsrichter, Spieler und Kommentatoren und Fans) eingebürgert hat, Freistoß- oder Elfmeterentscheidungen dadurch zu legitimieren, dass es ja einen Kontakt gegeben hätte.
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Le God schrieb:

Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen.

Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden.

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.

Und zum zweiten: deine Aussagen zu Schauspielerei haben mit dem Zusammenstoß der beiden Paderborner Spieler mit den Köpfen genau was zu tun? Ich sags nur, von wegen "durcheinanderwerfen".
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Le God schrieb:

Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen.

Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden.

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.

Und zum zweiten: deine Aussagen zu Schauspielerei haben mit dem Zusammenstoß der beiden Paderborner Spieler mit den Köpfen genau was zu tun? Ich sags nur, von wegen "durcheinanderwerfen".
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WuerzburgerAdler schrieb:

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.
Naja, zum einen habe ich ja erläutert warum die Situation mit Rode für mich zu Recht keine Resonanz gefunden hat und zum anderen ist es eben schwierig eine ähnliche Resonanz für zwei komplett unterschiedliche Themen zu erwarten.
WuerzburgerAdler schrieb:

Und zum zweiten: deine Aussagen zu Schauspielerei haben mit dem Zusammenstoß der beiden Paderborner Spieler mit den Köpfen genau was zu tun? Ich sags nur, von wegen "durcheinanderwerfen"
Ich sagte, dass ich es gut finde, die Verantwortung über eine Spielunterbrechung in die Hände des Schiedsrichters zu legen und es nicht mehr den Spielern aufzubürden zu entscheiden ob evtl. eine schwere Verletzung vorliegt. Begründet habe ich das mit einem hohen Maß an Schauspielerei. Natürlich nicht der beiden Paderborner, sondern allgemein. Und natürlich gibt es Sondersituationen. Die vom Samstag gehört für mich aber nicht dazu.

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In der Causa Russ kann man ja abwarten was passiert...  vielleicht schreibt er noch einen Brief an die Bild wo drin er sich bitterböse drüber beschwert wie gemein alle zu ihm waren.
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Ganz so negativ würde ich das nicht sehen mit der mangelnden Fairness im Profifußball. Erinnere jetzt keine konkreten Szenen mehr, aber gelegentlich kommt es schon vor, dass der Schiri nachträglich einen Spieler befragt, und der sagt nö, da war nix. Andere nehmen die klare Einladung zum 11er nicht an und versuchen sich weiter durchzuspielen etc. ...

Rode gestern: klarer Fall, der Ball war technisch anspruchsvoll zu nehmen, da bist Du 100% fokussiert und reflektierst nicht lang über die Trajektorien der beteiligten gegnerischen Spieler.
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adlerkadabra schrieb:

Trajektorien

Und so hat selbst dieser Thread überraschenderweise doch noch einen Mehrwert für den ungeneigten Leser
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tobago schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Trajektorien

Leute, könnt ihr nicht schreiben, so dass es jeder versteht ohne googlen zu müssen?

Gruß
tobago

Er meinte sicher Traktoreien.
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Traktorreifen?
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Von Russ über Rode zu Traktorbatterien. Es ist Sommerpause, man sieht es ganz deutlich.
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Le God schrieb:

Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen.

Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden.

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.

Und zum zweiten: deine Aussagen zu Schauspielerei haben mit dem Zusammenstoß der beiden Paderborner Spieler mit den Köpfen genau was zu tun? Ich sags nur, von wegen "durcheinanderwerfen".
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WuerzburgerAdler schrieb:

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.

Es wurde schon zum wiederholten Mal erklärt das die Szene dafür nichts taugt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Zum einen und wiederholten Mal: es ging mir nicht um den Vergleich der beiden Geschehnisse, sondern um die Resonanz darauf.

Es wurde schon zum wiederholten Mal erklärt das die Szene dafür nichts taugt.
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Ist ja gut.
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Meines Erachtens werden hier zwei Dinge durcheinandergeworfen. Bei Russ ging es um Respekt vor einer fußballerischen Lebensleistung, das hat überhaupt nichts mit Fairness zu tun. Von daher halte ich den Vergleich für unangebracht.

Aber auch wenn ich allein das Tor von Rode bewerte, sehe ich hier tatsächlich nicht, warum das von Fans und Medien hätte thematisiert werden sollen. Hätten die zwei Paderborner sich an den Beinen verhakt, würde jeder von Pech oder Unvermögen sprechen, das der Gegner selbstverständlich ausnutzen darf. Nur weil sie mit den Köpfen aneinander rauschen ändert sich daran für mich erstmal nichts.

Anders wäre es in einer Situation, in der sofort klar ist, dass hier eine schwere Verletzung vorliegt. Wenn z.B. ein Ellenbogen im Spiel ist und es zu einer Gesichtsfraktur kommt. Die von Dir geschilderte Anekdote interpretiere ich so. Das war hier aber überhaupt nicht gegeben und ist daher nur bedingt vergleichbar. Hier ging es wohl eher um einen vorübergehenden Brummschädel. Aber Rode war sowieso voll auf den Ball konzentriert und konnte das gar nicht rechtzeitig wahrnehmen geschweige denn bewerten.

Dafür ist ja letztlich auch der Schiedsrichter zuständig, der das Spiel zu unterbrechen hat wenn eine schwerwiegende Verletzung vorliegt. Grundsätzlich finde es sogar gut, dass der Ball nicht mehr so oft ins Aus gespielt wird, nur weil ein Spieler auf dem Boden liegt. Schauspielereien – und bei ehrlicher Betrachtung fallen wohl mehr als die Hälfte der fraglichen Fälle in diesen Bereich – werden dadurch weniger und bei leichteren Schmerzen können die Betroffenen doch einfach zur Seitenlinie laufen und sich dort behandeln lassen. Dafür muss das Spiel nicht unterbrochen werden. Im Rugby werden die Spieler teilweise auf dem Feld behandelt während das Spiel drumherum weiterläuft.

Fußball ist halt auch immer noch ein Kampfspiel und ein Kontaktsport, das wird mir viel zu oft vergessen. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie sehr es sich bei allen Beteiligten (Schiedsrichter, Spieler und Kommentatoren und Fans) eingebürgert hat, Freistoß- oder Elfmeterentscheidungen dadurch zu legitimieren, dass es ja einen Kontakt gegeben hätte.
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Le God schrieb:

Fußball ist halt auch immer noch ein Kampfspiel und ein Kontaktsport, das wird mir viel zu oft vergessen.

So siehts aus....das wird bei manch flauschigen Schönwetterbetrachtungen völlig außer acht gelassen, das halt auch mal Verletzungen passieren...
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Le God schrieb:

Fußball ist halt auch immer noch ein Kampfspiel und ein Kontaktsport, das wird mir viel zu oft vergessen.

So siehts aus....das wird bei manch flauschigen Schönwetterbetrachtungen völlig außer acht gelassen, das halt auch mal Verletzungen passieren...
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Wie bitte? In diesem Thread geht es um Verletzungen.
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Wie bitte? In diesem Thread geht es um Verletzungen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Wie bitte? In diesem Thread geht es um Verletzungen.

Du hast den Sinngehalt schon kapiert, mach hier nicht den Unverstandenen....


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