(Kurz nach der) Bundestagswahl - 26. September 2021


Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 30. September 2021, 22:08 Uhr um 22:08 Uhr gesperrt weil:
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Das Offenhalten von Optionen ist zwangsläufig notwendig um die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Wenn grün und gelb sagen, dass sie ja auch zur Union gehen können, muss die SPD eben mehr nachgeben. Völlig logisch.
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Das Offenhalten von Optionen ist zwangsläufig notwendig um die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Wenn grün und gelb sagen, dass sie ja auch zur Union gehen können, muss die SPD eben mehr nachgeben. Völlig logisch.
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Ja, das wäre bei Rot-rot-grün ähnlich mit der FDP gewesen. Ist es aber ja nicht. Man muss ja auch erwähnen, das die Gespräche ja wirklich stattfinden (was dort gesprochen wird, ist natürlich erstmal nicht bekannt). Aber die CDU könnte auch sagen, das sie überhaupt nichts machen wollen, sie hätten gefühlt davon kein Vor- als auch keinen Nachteil. Der Druck würde dann eher auf allen andern 3 liegen, das sie eine Koalition zusammen bekommen.
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Ja, das wäre bei Rot-rot-grün ähnlich mit der FDP gewesen. Ist es aber ja nicht. Man muss ja auch erwähnen, das die Gespräche ja wirklich stattfinden (was dort gesprochen wird, ist natürlich erstmal nicht bekannt). Aber die CDU könnte auch sagen, das sie überhaupt nichts machen wollen, sie hätten gefühlt davon kein Vor- als auch keinen Nachteil. Der Druck würde dann eher auf allen andern 3 liegen, das sie eine Koalition zusammen bekommen.
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ich finde die Gespräche zwischen verschiedenen Koalitionspartnern völlig normal. Das ist doch klar,dass man auslaviert was machbar ist.
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ich finde die Gespräche zwischen verschiedenen Koalitionspartnern völlig normal. Das ist doch klar,dass man auslaviert was machbar ist.
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möglichen Koalitionspartner
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warum sollte die Ampel fix sein?
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Tafelberg schrieb:

warum sollte die Ampel fix sein?

Eben.

Dass aktuell quasi nur die Ampel im Fokus steht, spielt doch der CDU in die Karten.
Da geschieht doch derzeit kein Schritt zufällig. Die CDU kann sich in Ruhe sortieren und sobald Lindner mit den Ergebnissen der Sondierungen unzufrieden ist, wird über Jamaica verhandelt. Die CDU wird beizeiten einwerfen, dass sie sich auch der SPD unterwerfen könne und stärkt mit der Drohung ihre Position gegenüber den Grünen und der FDP, die aktuell auf der Erfolgswelle reiten.
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Tafelberg schrieb:

warum sollte die Ampel fix sein?

Eben.

Dass aktuell quasi nur die Ampel im Fokus steht, spielt doch der CDU in die Karten.
Da geschieht doch derzeit kein Schritt zufällig. Die CDU kann sich in Ruhe sortieren und sobald Lindner mit den Ergebnissen der Sondierungen unzufrieden ist, wird über Jamaica verhandelt. Die CDU wird beizeiten einwerfen, dass sie sich auch der SPD unterwerfen könne und stärkt mit der Drohung ihre Position gegenüber den Grünen und der FDP, die aktuell auf der Erfolgswelle reiten.
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Kann die SPD aber auch machen. Die einzigen, die richtig verlieren können, weil die Fassade massiv bröckeln kann, sind die Grünen. Jamaika ist quasi das Gegenteil von dem, was deren Wähler und deren Basis wollen. Die SPD hat nichts zu verlieren in eine GroKo zu gehen, da man damit Jamaika verhindern kann. Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.
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Kann die SPD aber auch machen. Die einzigen, die richtig verlieren können, weil die Fassade massiv bröckeln kann, sind die Grünen. Jamaika ist quasi das Gegenteil von dem, was deren Wähler und deren Basis wollen. Die SPD hat nichts zu verlieren in eine GroKo zu gehen, da man damit Jamaika verhindern kann. Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.
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Frankfurter-Bob schrieb:
Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.
Moral spielt in der Politik aber keine Rolle.

Btw. heute wurde im Deutschlandfunk darüber spekuliert, dass weder Ampel noch Jamaika kommt, sondern Kenia. Weil man damit im Bundesrat durchregieren könnte.
Witzig, wenn am Ende hier alle falsch gelegen hätten
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Frankfurter-Bob schrieb:
Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.
Moral spielt in der Politik aber keine Rolle.

Btw. heute wurde im Deutschlandfunk darüber spekuliert, dass weder Ampel noch Jamaika kommt, sondern Kenia. Weil man damit im Bundesrat durchregieren könnte.
Witzig, wenn am Ende hier alle falsch gelegen hätten
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Kenia, obwohl  SPD und Union die Grünen nicht brauchen? Es wird abenteurlicher an Spekulationen
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Kann die SPD aber auch machen. Die einzigen, die richtig verlieren können, weil die Fassade massiv bröckeln kann, sind die Grünen. Jamaika ist quasi das Gegenteil von dem, was deren Wähler und deren Basis wollen. Die SPD hat nichts zu verlieren in eine GroKo zu gehen, da man damit Jamaika verhindern kann. Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.



       

Moral ist kein Kriterium politischen Handelns, weil sich das gegenseitig ausschließt....da kann man noch so viel über Werte fabulieren, die Interessenslagen haben immer Vorrang.
Das wahrscheinlichste, Stand jetzt, ist die Ampel..sollte Lindner sich doch noch an die Union ranwanzen wollen, auch bei deren derzeitigem Zustand, werden die Grünen das nicht unbedingt mittragen und dann nutzt das auch nichts....die bisherigen Signale der grünen Mitgliedsmehrheit gehen eindeutig in Richtung SPD...mit solchen Manövern würde man eine Regierungsteilnahme verspielen und das können sich weder FDP noch Grüne nach dem Wahlergebnis leisten.
Die schlechteste Variante wäre eine neue GroKo, dann aber SPD geführt und auch das wird die Union nicht unbedingt wollen, die SPD erst recht nicht.
Man kann es drehen und wenden, wie man will...die Ampel ist die Pole Position...
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Frankfurter-Bob schrieb:

Und Jamaika ist moralisch eben einfach nicht zu vertreten.



       

Moral ist kein Kriterium politischen Handelns, weil sich das gegenseitig ausschließt....da kann man noch so viel über Werte fabulieren, die Interessenslagen haben immer Vorrang.
Das wahrscheinlichste, Stand jetzt, ist die Ampel..sollte Lindner sich doch noch an die Union ranwanzen wollen, auch bei deren derzeitigem Zustand, werden die Grünen das nicht unbedingt mittragen und dann nutzt das auch nichts....die bisherigen Signale der grünen Mitgliedsmehrheit gehen eindeutig in Richtung SPD...mit solchen Manövern würde man eine Regierungsteilnahme verspielen und das können sich weder FDP noch Grüne nach dem Wahlergebnis leisten.
Die schlechteste Variante wäre eine neue GroKo, dann aber SPD geführt und auch das wird die Union nicht unbedingt wollen, die SPD erst recht nicht.
Man kann es drehen und wenden, wie man will...die Ampel ist die Pole Position...
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Die Statistiken und Zahlen sind nun mal wie sie sind. Wurde ja hier von den meisten sehr früh erkannt, dass Ampel am wahrscheinlichsten ist.

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:

FDP: Noch kein Termin für Gespräch mit Union

https://f7td5.app.goo.gl/3WPDuX

Joa...
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Die Statistiken und Zahlen sind nun mal wie sie sind. Wurde ja hier von den meisten sehr früh erkannt, dass Ampel am wahrscheinlichsten ist.

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:

FDP: Noch kein Termin für Gespräch mit Union

https://f7td5.app.goo.gl/3WPDuX

Joa...
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Mittlerweile gibts einen Termin. Wissing und Söder haben den Sonntagabend vereinbart, nach dem Treffen mit den roten Socken. Die FDP hat sich ja gestern offen irritiert gezeigt von der Union und einige Spitzen geschossen. Mittlerweile glaube ich, man wäre dort gar nicht so unglücklich über den Niedergang der CDU, liegen hier doch Wählerpotenziale auf Dauer brach. Die Frage wird nur sein, wie bekommt man sie eher klein: "Gut regieren" in der Ampel oder in Jamaika die Union als ewigen Bremser markieren?
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Die Statistiken und Zahlen sind nun mal wie sie sind. Wurde ja hier von den meisten sehr früh erkannt, dass Ampel am wahrscheinlichsten ist.

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:

FDP: Noch kein Termin für Gespräch mit Union

https://f7td5.app.goo.gl/3WPDuX

Joa...
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Schönesge schrieb:

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:


Selbst wenn es 5.000 Termine in den nächsten Wochen bei der Union gibt, sollten wohl Koalitionsgespräche mit möglichen Partnern an Stelle eins liegen.... danach lange nichts mehr. Alles andere sollte verschoben werden. Damit gibt die CDU ein fantastisches Signal ab, wie hoch hierbei der Stellenwert ist.  Ich kann da Frau Göhring-Eckart nur beipflichten: Das sieht mir alles vollkommen unorganisiert aus... ich denke mal, die CDU war auf eine Niederlage und die Tatsache, dass andere Partner Tempo und Art der Geschehnisse nach der Wahl bestimmen, nicht vorbereitet. Zudem halt die ganzen inneren Querelen nun bei der Union.
Ich sehe auch keinen Wert und Taug bei einer Jamaika-Koalition. Grüne und FDP (die Parteien mit den 20%+ bei den Jungwählern, die keine CDU wünschen) würden sich da selbst in Bein schießen. Die CDU würde, wenn es schief geht, weiter ins Feuer geraten. Die müssen sich in der Opposition neu formieren.
Erinnert mich an die Eintracht 2014 bis 2016:
Vollkommen konservativ, vollkommen mut- und ideenlos. Es wurde immer von dem großen Umschwung geschwafelt. Es passierte aber nix. Im Gegenteil wurde dann notfalls eine rosige Welt gemalt (bester Kader aller Zeiten, es geht nach Europa), die fernab jeglicher Realität lag. Ansonsten lag es dann immer an externen Faktoren, immer an den anderen (die hohen Erwartungen im Umfeld bla bloa bla). Selbstreflektion: Null. Fehleranalyse Saison 15/16 von manchen Akteuren am Schluss der Saison: die Schiris, die Verletzungen, die Erwartungshaltung, zu warm, zu kalt, Atilla in der Mauser. Da war halt Armin Veh unser Laschet. hat genauso schön gelächelt und gewunken. War genauso ahnungs- und substanzlos. Hat den Laden wenigstens noch in einigermaßen guter Verfassung bekommen und mit Schwung an die Wand gefahren.
Jetzt fehlen der CDU halt ein Kovac und Bobic, die knallhart auch mal die Defizite ansprechen, die Ärmel hochkrempeln und notfalls mal unkonventionelle Schritte einleiten. Also: so meine Einschätzung als Neutraler.
Als jemand, der gegensätzlich zur Union steht kann ich nur sagen: Als weiter! In dieser Richtung möchte ich mich auch nochmal bei Merkel bedanken, dass sie so brav Laschet gepusht hat.
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Weil jetzt sowas angebracht wäre, ändert man nicht den Terminplan. Oder so.

Mal unabhängig davon: Die Union weiß doch selbst nicht mal, was sie derzeit will und wer sie wirklich anführt. Demnach ist es nur richtig, dass sie mit niemanden reden. Die müssen erstmal sich selbst im Klaren werden, wer oder was sie sein wollen in nächster Zeit.
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Schönesge schrieb:

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:


Selbst wenn es 5.000 Termine in den nächsten Wochen bei der Union gibt, sollten wohl Koalitionsgespräche mit möglichen Partnern an Stelle eins liegen.... danach lange nichts mehr. Alles andere sollte verschoben werden. Damit gibt die CDU ein fantastisches Signal ab, wie hoch hierbei der Stellenwert ist.  Ich kann da Frau Göhring-Eckart nur beipflichten: Das sieht mir alles vollkommen unorganisiert aus... ich denke mal, die CDU war auf eine Niederlage und die Tatsache, dass andere Partner Tempo und Art der Geschehnisse nach der Wahl bestimmen, nicht vorbereitet. Zudem halt die ganzen inneren Querelen nun bei der Union.
Ich sehe auch keinen Wert und Taug bei einer Jamaika-Koalition. Grüne und FDP (die Parteien mit den 20%+ bei den Jungwählern, die keine CDU wünschen) würden sich da selbst in Bein schießen. Die CDU würde, wenn es schief geht, weiter ins Feuer geraten. Die müssen sich in der Opposition neu formieren.
Erinnert mich an die Eintracht 2014 bis 2016:
Vollkommen konservativ, vollkommen mut- und ideenlos. Es wurde immer von dem großen Umschwung geschwafelt. Es passierte aber nix. Im Gegenteil wurde dann notfalls eine rosige Welt gemalt (bester Kader aller Zeiten, es geht nach Europa), die fernab jeglicher Realität lag. Ansonsten lag es dann immer an externen Faktoren, immer an den anderen (die hohen Erwartungen im Umfeld bla bloa bla). Selbstreflektion: Null. Fehleranalyse Saison 15/16 von manchen Akteuren am Schluss der Saison: die Schiris, die Verletzungen, die Erwartungshaltung, zu warm, zu kalt, Atilla in der Mauser. Da war halt Armin Veh unser Laschet. hat genauso schön gelächelt und gewunken. War genauso ahnungs- und substanzlos. Hat den Laden wenigstens noch in einigermaßen guter Verfassung bekommen und mit Schwung an die Wand gefahren.
Jetzt fehlen der CDU halt ein Kovac und Bobic, die knallhart auch mal die Defizite ansprechen, die Ärmel hochkrempeln und notfalls mal unkonventionelle Schritte einleiten. Also: so meine Einschätzung als Neutraler.
Als jemand, der gegensätzlich zur Union steht kann ich nur sagen: Als weiter! In dieser Richtung möchte ich mich auch nochmal bei Merkel bedanken, dass sie so brav Laschet gepusht hat.
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Adler_Steigflug schrieb:

Bobic

Witzig, die Assoziation hatte ich gestern auch. Bobic ist doch eh schon in Berlin, vielleicht sollten sie den anheuern, um den Laden komplett auf Vordermann zu bringen.
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Adler_Steigflug schrieb:

Bobic

Witzig, die Assoziation hatte ich gestern auch. Bobic ist doch eh schon in Berlin, vielleicht sollten sie den anheuern, um den Laden komplett auf Vordermann zu bringen.
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Knueller schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Bobic

Witzig, die Assoziation hatte ich gestern auch. Bobic ist doch eh schon in Berlin, vielleicht sollten sie den anheuern, um den Laden komplett auf Vordermann zu bringen.

Das wiederum wäre gut für die Hertha…..
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Schönesge schrieb:

Die CDU schafft es derzeit noch nichtmal auf Gesprächsangebote der FDP reagieren zu können, lt FDP wegen Terminproblemen:


Selbst wenn es 5.000 Termine in den nächsten Wochen bei der Union gibt, sollten wohl Koalitionsgespräche mit möglichen Partnern an Stelle eins liegen.... danach lange nichts mehr. Alles andere sollte verschoben werden. Damit gibt die CDU ein fantastisches Signal ab, wie hoch hierbei der Stellenwert ist.  Ich kann da Frau Göhring-Eckart nur beipflichten: Das sieht mir alles vollkommen unorganisiert aus... ich denke mal, die CDU war auf eine Niederlage und die Tatsache, dass andere Partner Tempo und Art der Geschehnisse nach der Wahl bestimmen, nicht vorbereitet. Zudem halt die ganzen inneren Querelen nun bei der Union.
Ich sehe auch keinen Wert und Taug bei einer Jamaika-Koalition. Grüne und FDP (die Parteien mit den 20%+ bei den Jungwählern, die keine CDU wünschen) würden sich da selbst in Bein schießen. Die CDU würde, wenn es schief geht, weiter ins Feuer geraten. Die müssen sich in der Opposition neu formieren.
Erinnert mich an die Eintracht 2014 bis 2016:
Vollkommen konservativ, vollkommen mut- und ideenlos. Es wurde immer von dem großen Umschwung geschwafelt. Es passierte aber nix. Im Gegenteil wurde dann notfalls eine rosige Welt gemalt (bester Kader aller Zeiten, es geht nach Europa), die fernab jeglicher Realität lag. Ansonsten lag es dann immer an externen Faktoren, immer an den anderen (die hohen Erwartungen im Umfeld bla bloa bla). Selbstreflektion: Null. Fehleranalyse Saison 15/16 von manchen Akteuren am Schluss der Saison: die Schiris, die Verletzungen, die Erwartungshaltung, zu warm, zu kalt, Atilla in der Mauser. Da war halt Armin Veh unser Laschet. hat genauso schön gelächelt und gewunken. War genauso ahnungs- und substanzlos. Hat den Laden wenigstens noch in einigermaßen guter Verfassung bekommen und mit Schwung an die Wand gefahren.
Jetzt fehlen der CDU halt ein Kovac und Bobic, die knallhart auch mal die Defizite ansprechen, die Ärmel hochkrempeln und notfalls mal unkonventionelle Schritte einleiten. Also: so meine Einschätzung als Neutraler.
Als jemand, der gegensätzlich zur Union steht kann ich nur sagen: Als weiter! In dieser Richtung möchte ich mich auch nochmal bei Merkel bedanken, dass sie so brav Laschet gepusht hat.
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Adler_Steigflug schrieb:

Erinnert mich an die Eintracht 2014 bis 2016:.....
Interessanter Vergleich!

Mich erinnert es teilweise auch an ein antikes Drama mit allem was dazugehört, inclusive Opfergaben, SchicksalsgöttInnen und dem hämisch grinsenden Königs- bzw. Brudermörder. Wenn es nicht so ernst wäre respektive um die Zukunft unseres Landes in verdammt schwierigen Zeiten ginge, könnte man darüber schmunzeln. Und sich schon mal überlegen, mit welchen Schauspielern man die Rollen besetzen würde....
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Das mit dem Termin liegt wohl an Markus Söder. Zuerst Geburtstag vom Stoiber, danach irgendeine Sitzung/Konferenz. Und ohne Söder gehts nicht, kannst den Laschet ja nicht allein auf die Welt loslassen. Selbst da gilts den Schaden zu begrenzen.

Ob die Gespräche jetzt am Sa, So, oder Montag stattfinden macht den Bock nicht fett.
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Adler_Steigflug schrieb:

Erinnert mich an die Eintracht 2014 bis 2016:.....
Interessanter Vergleich!

Mich erinnert es teilweise auch an ein antikes Drama mit allem was dazugehört, inclusive Opfergaben, SchicksalsgöttInnen und dem hämisch grinsenden Königs- bzw. Brudermörder. Wenn es nicht so ernst wäre respektive um die Zukunft unseres Landes in verdammt schwierigen Zeiten ginge, könnte man darüber schmunzeln. Und sich schon mal überlegen, mit welchen Schauspielern man die Rollen besetzen würde....
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Wobei man fairer Weise schon sagen muss, dass die ersten Sondierungen nicht nur zügig, sondern auch recht staatsmännisch ablaufen. Auf mich wirkt das sehr planvoll und seriös. Mit der notwendigen Transparenz aber ohne, dass zu viel nach außen dringt, wodurch man jegliche Unruhe vermeidet. Habe mir die PK sowohl von Baerbock als auch von Wissing in voller Länge angeschaut und das schien alles sehr souverän und bis ins Detail abgestimmt.

Ich kann nicht leugnen, dass das auf mich so wirkt, als nehme man die Situation und die Verantwortung bei Grünen und FDP sehr ernst und sei tatsächlich auch darauf vorbereitet gewesen. Da scheint Habeck tatsächlich nicht übertrieben zu haben, als er sagte, man sei bereits sehr gut sortiert. Weit entfernt von diesen lächerlich feudalen Balkonsessions 2017. Auch der Hinweis, dass man endlose Nachtschichten vermeiden wolle, weil die Inhalte darunter leiden, ist mehr als nur eine Randnotiz, sondern zeugt von einem planvollen Vorgehen.

Bei allem berechtigten Gemecker gefällt mir das sehr gut.
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Wobei man fairer Weise schon sagen muss, dass die ersten Sondierungen nicht nur zügig, sondern auch recht staatsmännisch ablaufen. Auf mich wirkt das sehr planvoll und seriös. Mit der notwendigen Transparenz aber ohne, dass zu viel nach außen dringt, wodurch man jegliche Unruhe vermeidet. Habe mir die PK sowohl von Baerbock als auch von Wissing in voller Länge angeschaut und das schien alles sehr souverän und bis ins Detail abgestimmt.

Ich kann nicht leugnen, dass das auf mich so wirkt, als nehme man die Situation und die Verantwortung bei Grünen und FDP sehr ernst und sei tatsächlich auch darauf vorbereitet gewesen. Da scheint Habeck tatsächlich nicht übertrieben zu haben, als er sagte, man sei bereits sehr gut sortiert. Weit entfernt von diesen lächerlich feudalen Balkonsessions 2017. Auch der Hinweis, dass man endlose Nachtschichten vermeiden wolle, weil die Inhalte darunter leiden, ist mehr als nur eine Randnotiz, sondern zeugt von einem planvollen Vorgehen.

Bei allem berechtigten Gemecker gefällt mir das sehr gut.
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Knueller schrieb:

Auch der Hinweis, dass man endlose Nachtschichten vermeiden wolle, weil die Inhalte darunter leiden, ist mehr als nur eine Randnotiz, sondern zeugt von einem planvollen Vorgehen.


Gude Maggus, wir tagen bei Tageslicht mit der SPD, für euch hätten wir dann ab 18.30 Zeit. Allerdings wollen wir Nachtschichten vermeiden. Also bis zur Tagesschau wäre da noch ein Zeitfenster.

Ansonsten hat Lindner mit seinen Plakaten doch was anderes suggeriert. Ich dachte nachts läuft erst so richtig der Kugelschreiber heiß.
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Wobei man fairer Weise schon sagen muss, dass die ersten Sondierungen nicht nur zügig, sondern auch recht staatsmännisch ablaufen. Auf mich wirkt das sehr planvoll und seriös. Mit der notwendigen Transparenz aber ohne, dass zu viel nach außen dringt, wodurch man jegliche Unruhe vermeidet. Habe mir die PK sowohl von Baerbock als auch von Wissing in voller Länge angeschaut und das schien alles sehr souverän und bis ins Detail abgestimmt.

Ich kann nicht leugnen, dass das auf mich so wirkt, als nehme man die Situation und die Verantwortung bei Grünen und FDP sehr ernst und sei tatsächlich auch darauf vorbereitet gewesen. Da scheint Habeck tatsächlich nicht übertrieben zu haben, als er sagte, man sei bereits sehr gut sortiert. Weit entfernt von diesen lächerlich feudalen Balkonsessions 2017. Auch der Hinweis, dass man endlose Nachtschichten vermeiden wolle, weil die Inhalte darunter leiden, ist mehr als nur eine Randnotiz, sondern zeugt von einem planvollen Vorgehen.

Bei allem berechtigten Gemecker gefällt mir das sehr gut.
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Echt?
Ich finde es hoch irritierend, dass der handelnde Protaginist nicht etwa die stärkste Kraft ist, sondern Nr. 3 und Nr. 4.

Es ist beispielslos in der Geschichte der Republik, dass die Kleinen die Wegmarken setzen und die Großen nahezu hilflos vor sich hertreiben.

In wie weit das den Wählerwillen repräsentieren soll, muss mir erklärt werden.


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