Nach der Bundestagswahl 2021 - Regierungsbildung und mehr

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Ich hab auch grün gewählt. Ausschließlich mangels Alternativen, nicht aus Überzeugung.  Daher waren meine Erwartungen ohnehin nicht hoch. Wenn der Koalitionsvertrag auch nur annähernd die Punkte aus dem Sondierungspapier umsetzt, befürchte ich, dass die kommende Bundesregierung die Schröder-Regierung in Sachen Neoliberalismus locker übertrumpfen wird. Die soziale Ungerechtigkeit wird weiterhin stark zunehmen, die Abgehängten werden weiter abgehängt und die auf der Sonnenseite stehen, werden weiterhin massiv profitieren.

Das Thema Klimawandel wird unter das Swinger-Club Motto gestellt: Alles kann nix muss. Völlig unverbindlich.

Ansonsten werden Habeck ("Dokument des Mutes und der Zuversicht" oder "Gegensätze können überwunden werden durch eine lernende Politik") und Scholz („Wir wollen mehr Fortschritt wagen“) das ganze noch ein paar Wochen mit geblümten Worten umschreiben, bis sie von der Realität eingeholt werden.

Und Lindner muss man nun irgendwie in Regierungsverantwortung ertragen. Vielleicht wächst er ja daran. Jetzt muss er weg von der Dampfplauderei und liefern.

Ich bin komplett skeptisch. Nur was wäre die realistische Alternative einer politischen Mehrheit jenseits von Utopie? Laschet als Kanzler wäre ne noch größere Katastrophe gewesen.

Von daher sollen sie jetzt mal machen. In einem halben Jahr weiß man vielleicht schon eher, wo die Reise hingeht.

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brodo schrieb:

Ich hab auch grün gewählt. Ausschließlich mangels Alternativen, nicht aus Überzeugung.  Daher waren meine Erwartungen ohnehin nicht hoch. Wenn der Koalitionsvertrag auch nur annähernd die Punkte aus dem Sondierungspapier umsetzt, befürchte ich, dass die kommende Bundesregierung die Schröder-Regierung in Sachen Neoliberalismus locker übertrumpfen wird. Die soziale Ungerechtigkeit wird weiterhin stark zunehmen, die Abgehängten werden weiter abgehängt und die auf der Sonnenseite stehen, werden weiterhin massiv profitieren.

Das Thema Klimawandel wird unter das Swinger-Club Motto gestellt: Alles kann nix muss. Völlig unverbindlich.

Ansonsten werden Habeck ("Dokument des Mutes und der Zuversicht" oder "Gegensätze können überwunden werden durch eine lernende Politik") und Scholz („Wir wollen mehr Fortschritt wagen“) das ganze noch ein paar Wochen mit geblümten Worten umschreiben, bis sie von der Realität eingeholt werden.

Und Lindner muss man nun irgendwie in Regierungsverantwortung ertragen. Vielleicht wächst er ja daran. Jetzt muss er weg von der Dampfplauderei und liefern.

Ich bin komplett skeptisch. Nur was wäre die realistische Alternative einer politischen Mehrheit jenseits von Utopie? Laschet als Kanzler wäre ne noch größere Katastrophe gewesen.

Von daher sollen sie jetzt mal machen. In einem halben Jahr weiß man vielleicht schon eher, wo die Reise hingeht.

wollte ich sinngemäß gerade auch anmerken. danke.
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le god schrieb:

Die Grünen haben mit Cem Özdemir jemanden, der in meinen Augen vieles mitbringt, um ein guter Außenminister zu sein.

Der einzige akzeptable Außenminister wäre Omid Nouripour gewesen.

Genauso wie der einzige akzeptable Gesundheitsminister den Lauterbachs ihr Kalle gewesen wäre.

Beide Chancen liegen gelassen. Ampelfehlstart.
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brodo schrieb:

Der einzige akzeptable Außenminister wäre Omid Nouripour gewesen.

Genauso wie der einzige akzeptable Gesundheitsminister den Lauterbachs ihr Kalle gewesen wäre.

Beide Chancen liegen gelassen. Ampelfehlstart.


Danke. Sehe ich auch so. Aber die Vorstellung, dass Ministerposten anhand fachlicher Qualifikation und Gründe verteilt werden, habe ich schon lange aufgegeben.

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le god schrieb:

War ihre Aufstellung etwa keine parteipolitische Entscheidung? Dass es sachlich nicht die beste Entscheidung war, hat ja gerade das Wahlergebnis überdeutlich gezeigt.


Da bin ich anderer Meinung. Denkst du, die Grünen stellen irgendeine Blinde auf, nur weil sie eine Frau ist?
Und: Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
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WürzburgerAdler schrieb:

Da bin ich anderer Meinung. Denkst du, die Grünen stellen irgendeine Blinde auf, nur weil sie eine Frau ist?
Und: Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.


Ist aber anderswo nicht anders, nur dass dort halt die Herkunft (Franken, Ost-West) oder Strömungen innerhalb einer Partei mit entscheiden - selbes Prinzip. Oder meinst Du Scheuer wäre aufgrund von Kompetenz ins Sein Amt gekommen? 😁
Was Rhetorik angeht, meinst Du dies ernsthaft? Da finde ich sie tatsächlich leichtgewichtiger als Habeck.
Na mal sehen, bei J. Fischer haben nicht wenige auch mit den Augen gerollt.
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le god schrieb:

War ihre Aufstellung etwa keine parteipolitische Entscheidung? Dass es sachlich nicht die beste Entscheidung war, hat ja gerade das Wahlergebnis überdeutlich gezeigt.


Da bin ich anderer Meinung. Denkst du, die Grünen stellen irgendeine Blinde auf, nur weil sie eine Frau ist?
Und: Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
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WürzburgerAdler schrieb:

Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
Da möchte ich überhaupt nicht widersprechen. Für mich ist Frau Baerbock - und das meine ich durchaus positiv, auch wenn FA gleich wieder Zeter und Mordio schreien wird - der Typ "fleißiges Lieschen". Deshalb halte ich Sie für das eine oder andere Ressort ja auch für nicht ungeeignet. Als Außenministerin hast Du es aber mit Figuren vom Schlage eines Erdogan, Putin oder Xi zu tun. Da geht es nicht in erster Linie um angelerntes Wissen, sondern um Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick. Das sehe ich bei Baerbock nicht und da überzeugen mich auch keine Verweise auf irgendwelche Praktika oder Teilnahmen an Nachwuchsführungskräftetreffen. Darf aber jeder gerne anders sehen.

Damit ist das Thema für mich dann aber auch durch und ich verziehe mich lieber wieder zurück zum Spocht.
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FrankenAdler schrieb:

Ich bin ja jetzt sehr gespannt, was deiner Meinung nach Baerbock mehr für Familien- oder Umweltministerium geeignet macht als für die Außenpolitik


Ich vermute mal:

Außenpolitik: Wichtig, deshalb mit erfahrenen Hasen besetzen.

Familienpolitik: Gedöns, da kann auch so ne dahergesprungene Turnerin ihren Posten bekommen.  
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zappzerrapp schrieb:

Außenpolitik: Wichtig, deshalb mit erfahrenen Hasen besetzen.

Familienpolitik: Gedöns, da kann auch so ne dahergesprungene Turnerin ihren Posten bekommen.  


Habe vor der Bundestagswahl nicht alles, was in TV oder sonstwo lief, verfolgt. Das was ich gesehen, gelesen und gehört habe, führte aber bei mir eher zu der Feststellung, dass Frau Baerbock als Familien- statt Außenministerin besser aufgehoben ist.

Da der (größte) Koalitionspartner traditionell in der Bundesrepublik das Außenministerium bekommt, ist es klar, dass die Grünen den Minister stellen werden und auch sollen. Mit Nouripour oder meinetwegen Özdemir, wären aber die deutlich kompetenteren Namen in dieser Partei vorhanden. Beide sind / waren als außenpolitischer Sprecher ihrer Partei in Bundestag bzw. EU-Parlament tätig. Der vermeintliche Migrationshintergrund, macht die Vorstellung, einer von beiden würde Deutschland in der Welt vertreten, zusätzlich charmant.
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WürzburgerAdler schrieb:

Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
Da möchte ich überhaupt nicht widersprechen. Für mich ist Frau Baerbock - und das meine ich durchaus positiv, auch wenn FA gleich wieder Zeter und Mordio schreien wird - der Typ "fleißiges Lieschen". Deshalb halte ich Sie für das eine oder andere Ressort ja auch für nicht ungeeignet. Als Außenministerin hast Du es aber mit Figuren vom Schlage eines Erdogan, Putin oder Xi zu tun. Da geht es nicht in erster Linie um angelerntes Wissen, sondern um Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick. Das sehe ich bei Baerbock nicht und da überzeugen mich auch keine Verweise auf irgendwelche Praktika oder Teilnahmen an Nachwuchsführungskräftetreffen. Darf aber jeder gerne anders sehen.

Damit ist das Thema für mich dann aber auch durch und ich verziehe mich lieber wieder zurück zum Spocht.
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le god schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
Da möchte ich überhaupt nicht widersprechen. Für mich ist Frau Baerbock - und das meine ich durchaus positiv, auch wenn FA gleich wieder Zeter und Mordio schreien wird - der Typ "fleißiges Lieschen". Deshalb halte ich Sie für das eine oder andere Ressort ja auch für nicht ungeeignet. Als Außenministerin hast Du es aber mit Figuren vom Schlage eines Erdogan, Putin oder Xi zu tun. Da geht es nicht in erster Linie um angelerntes Wissen, sondern um Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick. Das sehe ich bei Baerbock nicht und da überzeugen mich auch keine Verweise auf irgendwelche Praktika oder Teilnahmen an Nachwuchsführungskräftetreffen. Darf aber jeder gerne anders sehen.

Damit ist das Thema für mich dann aber auch durch und ich verziehe mich lieber wieder zurück zum Spocht.

Ja, so ist das halt. Selbst nach 16 Jahren Merkel gehört ne Frau eher in's Familienministerium, denn ins Außenamt. Frauen sind halt nicht durchsetzungsfähig. Die haben halt kein standing um so ner Kackwurst wie Erdogan Stand zu halten.
Und ich bin polemisch.
Und das kommt, nachdem erstmal die fachliche Qualifikation gewohnt wortreich abgesprochen wurde. Dafür kein Wort dazu, was sie für das Familienministerium qualifiziert.
Wozu auch? Is ja nur so ein Gedönsministerium, das schafft dann auch so ein Weibchen, da reicht ja das standing. 😂

Hast recht god, wird Zeit, dass du dich wieder dem Sport zuwendest, da bist du besser aufgehoben.
Tschüss in's 20. Jahrhundert!
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zappzerrapp schrieb:

Außenpolitik: Wichtig, deshalb mit erfahrenen Hasen besetzen.

Familienpolitik: Gedöns, da kann auch so ne dahergesprungene Turnerin ihren Posten bekommen.  


Habe vor der Bundestagswahl nicht alles, was in TV oder sonstwo lief, verfolgt. Das was ich gesehen, gelesen und gehört habe, führte aber bei mir eher zu der Feststellung, dass Frau Baerbock als Familien- statt Außenministerin besser aufgehoben ist.

Da der (größte) Koalitionspartner traditionell in der Bundesrepublik das Außenministerium bekommt, ist es klar, dass die Grünen den Minister stellen werden und auch sollen. Mit Nouripour oder meinetwegen Özdemir, wären aber die deutlich kompetenteren Namen in dieser Partei vorhanden. Beide sind / waren als außenpolitischer Sprecher ihrer Partei in Bundestag bzw. EU-Parlament tätig. Der vermeintliche Migrationshintergrund, macht die Vorstellung, einer von beiden würde Deutschland in der Welt vertreten, zusätzlich charmant.
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Andy schrieb:

…Mit Nouripour oder meinetwegen Özdemir, wären aber die deutlich kompetenteren Namen in dieser Partei vorhanden. Beide sind / waren als außenpolitischer Sprecher ihrer Partei in Bundestag bzw. EU-Parlament tätig…


Leider, es standen erfahrene Außenpolitiker zur Verfügung, aber aus taktischen Gründen musste anders entschieden werden.
Da rächt sich die Doppelspitze etwas, weil man so zwei Personen mit prestigeträchtigen Ministerämtern versorgen musste.
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Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch
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Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch
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Tafelberg schrieb:

Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch        

Beide können es zumindest nur schwerlich schlechter machen, als der jeweilige direkte Vorgänger. Diese Hoffnung habe ich auch für einige andere Ministerien. Zu viele waren doch arg fehlbesetzt ...

Ob es es besser werden wird, als es unter einer neuen Groko hätte werden können, werden wir erleben. Es ist halt saumässig schwer für uns Wähler, wenn man nur zwischen Not und Elend (oder wahlweise, wenn man keine "grosse Partei" wählen möchte: harmlos/unbedeutend/aussichtslos) auswählen kann.

Jetzt warte ich mal 100 Tage (ab dem Tag der "Königskrönung") ab, werde die für mich interessanten Aspekte wohlwollend prüfen und dann ein erstes (subjektives) Zwischenfazit ziehen.

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Was Scholz betrifft, ist er auch nicht meine erste Wahl, weil er ein Verlegenheitskandidat der SPD war, mangels geeigneter Alternativen.
Ich will jetzt nicht auf seine Erinnerungslücken abheben, die haben andere auch, wenn`s eng wird.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, das es ihm ganz recht ist, wenn man ihn aufgrund seiner Außendarstellung ziemlich unterschätzt, weil das nur das öffentliche Bild ist.
Seit seiner Zeit als RB in Hamburg gilt er als knallharter Verhandler, taktisch geschickt und als strategischer Strippenzieher.
Die introvertierte Art, die Hamburgern bzw. Norddeutschen nunmal eigen ist, sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
Er ist kein Schröder, kein Wahlkämpfer und keiner, der mit Charisma Leute mitreißt und begeistert, aber wenn er sachlich fundierte Poltik macht, was er aufgrund seines bisherigen Postens ja kann, gut vernetzt ist er außerdem, ist das m.E. entscheidender, als im Brioni zu Wetten daß zu gehen, wie es Schröder damals machte.
Er scheut das Öffentliche, wie der Maulwurf das Licht, aber ein politischer Nachteil muß das nicht unbedingt sein....er muß seinen Laden zusammenhalten und ich denke, das kann und wird ihm möglicherweise auch gelingen.
An meine Grundskepsis an der neuen Regierung ändert das aber trotzdem nichts, wenn ich mir die handelnden Personen betrachte.
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le god schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Rhetorisch, fachlich und wissenstechnisch steckt sie Habeck aber zweimal in die Tasche.
Da möchte ich überhaupt nicht widersprechen. Für mich ist Frau Baerbock - und das meine ich durchaus positiv, auch wenn FA gleich wieder Zeter und Mordio schreien wird - der Typ "fleißiges Lieschen". Deshalb halte ich Sie für das eine oder andere Ressort ja auch für nicht ungeeignet. Als Außenministerin hast Du es aber mit Figuren vom Schlage eines Erdogan, Putin oder Xi zu tun. Da geht es nicht in erster Linie um angelerntes Wissen, sondern um Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick. Das sehe ich bei Baerbock nicht und da überzeugen mich auch keine Verweise auf irgendwelche Praktika oder Teilnahmen an Nachwuchsführungskräftetreffen. Darf aber jeder gerne anders sehen.

Damit ist das Thema für mich dann aber auch durch und ich verziehe mich lieber wieder zurück zum Spocht.

Ja, so ist das halt. Selbst nach 16 Jahren Merkel gehört ne Frau eher in's Familienministerium, denn ins Außenamt. Frauen sind halt nicht durchsetzungsfähig. Die haben halt kein standing um so ner Kackwurst wie Erdogan Stand zu halten.
Und ich bin polemisch.
Und das kommt, nachdem erstmal die fachliche Qualifikation gewohnt wortreich abgesprochen wurde. Dafür kein Wort dazu, was sie für das Familienministerium qualifiziert.
Wozu auch? Is ja nur so ein Gedönsministerium, das schafft dann auch so ein Weibchen, da reicht ja das standing. 😂

Hast recht god, wird Zeit, dass du dich wieder dem Sport zuwendest, da bist du besser aufgehoben.
Tschüss in's 20. Jahrhundert!
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Ach FA, urteilst Du in Deinem Job eigentlich auch so (vor)schnell, oder ist das mehr ein Privatvergnügen? Würde Dir nicht der Schaum vor dem Mund die Sicht vernebeln, hättest Du sicher gesehen, dass es mir lediglich um eine bestimmte Konstellation für eine spezifische Position ging. Mit Mann oder Frau, alt oder jung, schwarz oder weiß, hatte das überhaupt nichts zu tun, dies aus meinen Posts herauslesen zu wollen, ist schon abenteuerlich.

Wie einige andere User auch, halte ich Özdemir eben für einen geeigneteren Außenminister als Baerbock. Sie macht in meinen Augen den gleichen Fehler wie einstmals Westerwelle, der aus persönlichen Motiven auf dem Außenministerium beharrte, obwohl es parteiintern bessere Kandidaten gegeben hätte. Dass ich als Ausweichmöglichkeit für Baerbock neben dem Umweltministerium auch das Familienministerium genannt hatte, liegt einzig und allein darin begründet, dass dies die beiden Ministerien in Grüner Hand sind, die noch übrig bleiben, wenn man Äußeres und Wirtschaft (besetzt durch Habeck) außen vor lässt.

Warum Du aus einer stinknormalen Personaldebatte ohne jeden Grund eine Genderdebatte machst, bleibt Dein Geheimnis, ist aber genau die Form an vorauseilendem Geifer, die eine Diskussion schwierig bis unmöglich macht. Würde zwischen Deinem üblichen selbstgerechten Gepolter nicht hin und wieder ein Funken echter Empathie durchscheinen, müsste man sich eigentlich jede Zeile sparen.
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der nicht nur hier viel gescholtene Laschet beweist Stil mit seinen Glückwünschen an die Ampel Koalitionäre

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/armin-laschet-gratuliert-ampel-koalition-zu-stil-und-form-17651272.html
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Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch
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Tafelberg schrieb:

Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch


Ich traue das Baerbock schlicht und ergreifend nicht zu. Da fehlt, so wie ich sie bisher mitbekommen habe, grundsätzliches. Von ihrem peinlichen Buch und einer nicht plausiblen Vita mal abgesehen. Und es ist ärgerlich, dass Posten-Geschacher vor Qualifikation geht. Die Grünen haben - wie bereits erwähnt - fachlich bessere und auch charmantere Lösungen. Sie hat sich übrigens im Wahlkampf und danach kaum zu außenpolitischen Themen geäußert. Hängen ist bei mir lediglich geblieben, dass sie sofort 50.000 Afghanen (angeblich alles Ortskräfte) nach Deutschland holen wolle.

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.

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Tafelberg schrieb:

Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch


Ich traue das Baerbock schlicht und ergreifend nicht zu. Da fehlt, so wie ich sie bisher mitbekommen habe, grundsätzliches. Von ihrem peinlichen Buch und einer nicht plausiblen Vita mal abgesehen. Und es ist ärgerlich, dass Posten-Geschacher vor Qualifikation geht. Die Grünen haben - wie bereits erwähnt - fachlich bessere und auch charmantere Lösungen. Sie hat sich übrigens im Wahlkampf und danach kaum zu außenpolitischen Themen geäußert. Hängen ist bei mir lediglich geblieben, dass sie sofort 50.000 Afghanen (angeblich alles Ortskräfte) nach Deutschland holen wolle.

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.

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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.
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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.
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Dort kann man dann Klientelpolitik machen für die ganzen jungen Wähler mit den dicken Karren... Ach halt, Denkfehler, fragt sich bei wem
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Tafelberg schrieb:

Baerbock traue ich das AA zu, warum denn nicht.
Dass der smarte Wissing von der FDP das Verkehrsministerium übernimmt, war nicht mein Wunsch


Ich traue das Baerbock schlicht und ergreifend nicht zu. Da fehlt, so wie ich sie bisher mitbekommen habe, grundsätzliches. Von ihrem peinlichen Buch und einer nicht plausiblen Vita mal abgesehen. Und es ist ärgerlich, dass Posten-Geschacher vor Qualifikation geht. Die Grünen haben - wie bereits erwähnt - fachlich bessere und auch charmantere Lösungen. Sie hat sich übrigens im Wahlkampf und danach kaum zu außenpolitischen Themen geäußert. Hängen ist bei mir lediglich geblieben, dass sie sofort 50.000 Afghanen (angeblich alles Ortskräfte) nach Deutschland holen wolle.

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.

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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.
Ich würde mal vermuten, dass die FDP unbedingt das Thema Digitalisierung besetzen wollte. Ist ja durchaus eines ihrer Kernthemen. Darüber, dass dieses ausgerechnet beim Verkehr angesiedelt ist, lässt sich sicherlich streiten, es ist aber auch nicht komplett aus der Luft gegriffen. Mit Wirtschaft/Klima, Umwelt und Landwirtschaft haben die Grünen zudem wesentliche Kernressorts, um eine nachhaltigere Politik umzusetzen.
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der nicht nur hier viel gescholtene Laschet beweist Stil mit seinen Glückwünschen an die Ampel Koalitionäre

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/armin-laschet-gratuliert-ampel-koalition-zu-stil-und-form-17651272.html
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Es sind komische Zeiten, in denen man Selbstverständliches als stilvoll bezeichnet. Mittlerweile ist es schon stilvoll, wenn einer sich entschuldigt, nachdem er Schei5e gebaut hat. Dass Laschet jetzt der Ampel gratuliert, ist doch selbstverständlich und eigentlich weder einen Artikel noch einen Retweet von Hubi Heil wert. Naja.
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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.
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Wedge schrieb:

Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.


Puh, dieses Mantra werden wir jetzt jahrelang hören.
"Wir (Die) hätten ja gerne, aber die böse FDP...tja, leider" Und schon ist man schön raus aus der Verantwortung.
Zur Not ist es der doofe Lindner im Geldspeicher, der die Rettung der Welt verhindert.
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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.
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Wedge schrieb:

Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.

Solange wir nichts haben was wirklich auf jeden Fall in allen Situationen besser ist, können wir auf den Verbrenner halt noch nicht verzichten. Leute, die nie mehr als 100km am Stück fahren schauen eben oft nicht über den eigenen Tellerrand hinaus.
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Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.
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Wedge schrieb:

Andy schrieb:

Weshalb die FDP das Verkehrsministerium bekommt, ist mir übrigens auch schleierhaft. Denn das wäre eigentlich ein Kernministerium für eine selbsternannte Klimaschutzpartei. Das setzt bei mir einige Fragezeichen.


Die FDP wird auf Verkehr gedrängt haben um Maßnahmen zum Klimaschutz blockieren und das tote Pferd fossiler Verbrenner beschützen zu können.


Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der Verkehr durchlebt gerade eine Zeitenwende und da wird die FDP sicher nicht so dumm sein sich dagegen zu stellen. Die großen Konzerne wie VW,BMW und Co. setzen schon jetzt auf Strom. Es gibt schon Werke die produzieren ausschließlich E-Autos.


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