Ukraine-Krise

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brodo schrieb:

Erst wenn die Krim zurückerobert ist, sollte man Putin Verhandlungen anbieten.


Ich befürchte (und behaupte) das wird nicht so einfach.
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franzzufuss schrieb:

brodo schrieb:

Erst wenn die Krim zurückerobert ist, sollte man Putin Verhandlungen anbieten.


Ich befürchte (und behaupte) das wird nicht so einfach.


Verhandlungen mit einem Kriegsverbrecher und seiner Clique? Käme für mich nicht in Frage. Ist aber nur meine ganz persönliche Position.
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Es ist wenig sinnvoll darüber nachzudenken

Es wäre nicht kurzfristig verfügbar, zementiert eine Technik, die beim Weg klimabeutral zu werden stört, bindet Ressourcen, die an anderer Stelle benötigt werden, beispielsweise dem Ausbau regenerativer Energien, die den Verbrauch von Gas reduzieren würden

Frackinggas ist dazu durch Leckagen von Methan bei der Gewinnung ähnlich schädlich für das Klima wie Kohle, da macht es mehr Sinn bestehende Quellen zu nutzen oder kurzzeitig mehr Kohle zu nutzen

Von den Risiken der Technologie hat man dann noch gar nicht gesprochen

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-05/fracking-erdgasfoerderung-klimaschutz-klimaziele
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Ja, das Problem ist die Gleichzeitigkeit zweier Problemfelder. Einerseits alles zu tun um die Auswirkungen der russischen Aggression, nicht nur den Krieg in der Ukraine, sondern auch der Versuch durch eine Hungersnot in Afrika und Asien eine Flüchtlingswelle nach Europa auszulösen und damit eine Destabilisierung zu erreichen, dem russischen Spiel mit Energielieferungen und andererseits die weitere Entwicklung hin zu klimaunschädlichen Energiequellen.

Ein Winter mit halbleeren Gasspeicher hat Auswirkungen, die sich nur Putin wünschen kann.
In dieser Gemengelage zielführende Entscheidungen zu treffen ist schwer. Ein reines Richtig oder Falsch wird dabei nicht rauskommen.
An ein Fracking in Deutschland glaube ich aus den von Dir genannten Gründen auch nicht, zumal sich außer der FDP sich bisher niemand für eine ernsthafte Prüfung ausgesprochen hat

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Es ist wenig sinnvoll darüber nachzudenken

Es wäre nicht kurzfristig verfügbar, zementiert eine Technik, die beim Weg klimabeutral zu werden stört, bindet Ressourcen, die an anderer Stelle benötigt werden, beispielsweise dem Ausbau regenerativer Energien, die den Verbrauch von Gas reduzieren würden

Frackinggas ist dazu durch Leckagen von Methan bei der Gewinnung ähnlich schädlich für das Klima wie Kohle, da macht es mehr Sinn bestehende Quellen zu nutzen oder kurzzeitig mehr Kohle zu nutzen

Von den Risiken der Technologie hat man dann noch gar nicht gesprochen

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-05/fracking-erdgasfoerderung-klimaschutz-klimaziele
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Xaver08 schrieb:

Es ist wenig sinnvoll darüber nachzudenken


Hmm Teile der politische Elite denkt darüber nach!

ZDF textet: Zuletzt hatten CSU-Chef Markus Söder und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP)
sowie der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther eine ergebnisoffene Prüfung des Frackings gefordert.

Bitte hier weiter lesen

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/erdgas-fdp-fracking-verbot-ukraine-krieg-russland-100.html
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Und wie gehts weiter in und mit der Ukraine? Es ist nach wie vor ein großes Thema, aber, so wie auch hier im Thread: eine gewisse Müdigkeit macht sich breit.

Dazu zwei aktuelle Beiträge aus Österreich. Im ersten wird eine Situationsbestimmung versucht und daraus zwei mögliche Handlungsoptionen abgeleitet:

https://www.profil.at/ausland/militaerexperte-reisner-zum-ukraine-krieg-jetzt-herrscht-katerstimmung/402051637?dicbo=v2-748872e4286caab82ad08560f373b127

Der zweite Text sieht eine Parallele zwischen der aktuellen militärischen Lage und dem gerade erst dem Land zugestandenen Status als EU-Beitrittskandidat und äußerst in diesem Zusammenhang einen Verdacht ...

https://www.profil.at/meinung/robert-treichler-ein-schlimmer-verdacht/402045913?dicbo=v2-748872e4286caab82ad08560f373b127

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Nun die Ukraine lebt noch und kämpft. Für mich ist das noch keine Müdigkeit. Ich beobachte das Geschehen täglich, muss aber hier nicht jeden Tag kommentieren.


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