ESC 2022

#
Ok die Zunge der Schwedin kennen wir jetzt auch.
#
Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.
#
Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.
#
SGE_Werner schrieb:

Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.

Weiss man nicht, ob sie es geworden wären.
#
SGE_Werner schrieb:

Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.

Weiss man nicht, ob sie es geworden wären.
#
Brady74 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.

Weiss man nicht, ob sie es geworden wären.


Die Ukraine hätte sicher nicht in praktisch jedem Land 10 oder 12 Punkte abgeräumt. Gelinde gesagt war das heute einfach eine Farce. Bei allem Verständnis für die Solidarität mit der geschundenen Ukraine, so ist ein Voting, so geprägt durch die politische Solidarität, einfach eine Beleidigung für die Musiker selbst. Denn diese gewinnen jetzt nicht, weil sie gut waren, sondern weil sie aus einem bestimmten Land kommen.
Das hatte ja schon immer beim ESC ein Geschmäckle, aber das heute war eine Perversion durch die Zuschauer.
#
Brady74 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.

Weiss man nicht, ob sie es geworden wären.


Die Ukraine hätte sicher nicht in praktisch jedem Land 10 oder 12 Punkte abgeräumt. Gelinde gesagt war das heute einfach eine Farce. Bei allem Verständnis für die Solidarität mit der geschundenen Ukraine, so ist ein Voting, so geprägt durch die politische Solidarität, einfach eine Beleidigung für die Musiker selbst. Denn diese gewinnen jetzt nicht, weil sie gut waren, sondern weil sie aus einem bestimmten Land kommen.
Das hatte ja schon immer beim ESC ein Geschmäckle, aber das heute war eine Perversion durch die Zuschauer.
#
SGE_Werner schrieb:

Das hatte ja schon immer beim ESC ein Geschmäckle, aber das heute war eine Perversion durch die Zuschauer.
     


Ich kann deine Meinung ja nachvollziehen. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs unter Musikern ist das sicher kein gerechtes Ergebnis.

Allerdings war es wohl in (fast) allen teilnehmenden Ländern wohl der große Wunsch der Anrufer, ein Zeichen zu setzen, was über den eigentlichen ESC hinaus geht. Und da würde ich dann nicht von "Perversion" sprechen. Denk aber mal, das du auch nicht so neagtiv gemeint hast, wie es sich liest...
#
SGE_Werner schrieb:

Das hatte ja schon immer beim ESC ein Geschmäckle, aber das heute war eine Perversion durch die Zuschauer.
     


Ich kann deine Meinung ja nachvollziehen. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs unter Musikern ist das sicher kein gerechtes Ergebnis.

Allerdings war es wohl in (fast) allen teilnehmenden Ländern wohl der große Wunsch der Anrufer, ein Zeichen zu setzen, was über den eigentlichen ESC hinaus geht. Und da würde ich dann nicht von "Perversion" sprechen. Denk aber mal, das du auch nicht so neagtiv gemeint hast, wie es sich liest...
#
ElzerAdler schrieb:

Allerdings war es wohl in (fast) allen teilnehmenden Ländern wohl der große Wunsch der Anrufer, ein Zeichen zu setzen


Das ist gelungen. Aber schau Dir mal die Reaktionen in den sozialen Medien in den letzten Minuten an, auch wenn das sicherlich nicht repräsentativ sein kann. Das Fazit ist oft das selbe wie von mir. Das heute war eine Farce. Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung. Und sowas wie heute ist in meinen Augen eher kontraproduktiv und schadet dem ESC und erst recht der ukrainischen Sache, auch wenn das einige nicht wahrhaben werden wollen.

Die, die am wenigsten dafür können, sind die ukrainischen Musiker. Aber wir werden halt leider nie erfahren, wie das Ganze ohne den Krieg in der Ukraine ausgegangen wäre.
#
ElzerAdler schrieb:

Allerdings war es wohl in (fast) allen teilnehmenden Ländern wohl der große Wunsch der Anrufer, ein Zeichen zu setzen


Das ist gelungen. Aber schau Dir mal die Reaktionen in den sozialen Medien in den letzten Minuten an, auch wenn das sicherlich nicht repräsentativ sein kann. Das Fazit ist oft das selbe wie von mir. Das heute war eine Farce. Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung. Und sowas wie heute ist in meinen Augen eher kontraproduktiv und schadet dem ESC und erst recht der ukrainischen Sache, auch wenn das einige nicht wahrhaben werden wollen.

Die, die am wenigsten dafür können, sind die ukrainischen Musiker. Aber wir werden halt leider nie erfahren, wie das Ganze ohne den Krieg in der Ukraine ausgegangen wäre.
#
Die Ukraine hätte "Alle meine Entchen" singen können und hätte gewonnen, aber das war vorher klar und hat niemanden überascht. Als Zeichen war der Sieg gut, im Sinne des Wettbewerbs war das nicht.

Deutschland sollte nicht immer so langweilige Lieder da hin schicken, jede*r Ballermannsänger*in würde mehr holen wie das was die letzten Jahre da antrat.
#
Die Klüngelei bei der Punktevergabe bei einigen Staaten untereinander ist beim ESC doch seit 10 Jahren nichts neues. Richtiger Wettbewerbscharakter existiert da doch sowieso nicht.

Und für mich ist diese ganze Veranstaltung musikalisch eh belanglos. Das liegt nicht daran daß es mich musikalisch nicht abholen würde, ich beschäftige mich auch mit diversen Musikstilen, aber beim ESC scheinen mit die musikalischen Beiträge immer besonders seicht zu sein. Und die deutschen Beiträge toppen das dann meistens noch.
#
Die Ukraine hätte "Alle meine Entchen" singen können und hätte gewonnen, aber das war vorher klar und hat niemanden überascht. Als Zeichen war der Sieg gut, im Sinne des Wettbewerbs war das nicht.

Deutschland sollte nicht immer so langweilige Lieder da hin schicken, jede*r Ballermannsänger*in würde mehr holen wie das was die letzten Jahre da antrat.
#
propain schrieb:

Als Zeichen war der Sieg gut, im Sinne des Wettbewerbs war das nicht.



Und wen juckts?

Der ESC war schon immer politisch, deswegen wurde ja dann auch der reine Zuschauerentscheid abgeschafft.
Und trotzdem waren es eben oft nicht die besten Songs, sondern Lebensgefühl oder Protest oder schlicht PR/Hype, die den Sieg holten.

Ein Stefan Raab hatte auch nix da verloren, Guildo Horn wäre ohne Hype nie so weit oben gelandet, Lordi war wie eine Protestwahl usw. usf.

Diesmal war es ein Ventil für viele, die selbst keinen Einfluß haben, aber ein Zeichen setzen wollten. Aber auch das war Musik immer.

Punk und Grudge und Hip Hop wurden nicht erfolgreich, weil es die besten Songs waren, sondern weil es denen eine Stimme gab, die keine hatten, weil es eine Reaktion auf die Gefühle und Ängste speziell der Jugend war.

So gesehen ist dieses Ergebnis die perfekte Verkörperung des Sinnes von Musik, eben nicht angenehmes Klimbim im Radio oder über Spotify, sondern Emotionen, Ängste, Hoffnungen etc.

Nicole hat 1982 auch nicht gewonnen, weil es rein musikalisch das beste Lied war, sondern weil es den Nerv aller Generationen bis heute trifft.
Der Song gestern mag dies nur aufgrund der Herkunft der Interpreten geschafft haben, zumindest gestern war das aber schnurz.
#
Die Klüngelei bei der Punktevergabe bei einigen Staaten untereinander ist beim ESC doch seit 10 Jahren nichts neues. Richtiger Wettbewerbscharakter existiert da doch sowieso nicht.

Und für mich ist diese ganze Veranstaltung musikalisch eh belanglos. Das liegt nicht daran daß es mich musikalisch nicht abholen würde, ich beschäftige mich auch mit diversen Musikstilen, aber beim ESC scheinen mit die musikalischen Beiträge immer besonders seicht zu sein. Und die deutschen Beiträge toppen das dann meistens noch.
#
vonNachtmahr1982 schrieb:

Die Klüngelei bei der Punktevergabe bei einigen Staaten untereinander ist beim ESC doch seit 10 Jahren nichts neues. Richtiger Wettbewerbscharakter existiert da doch sowieso nicht.

Eben. Die Balkanstatten schieben sich die Punkte gegenseitig zu. Wie auch die ehemaligen Sowjetstaaten oder auch Skandinavien.
Auffällig ist, dass Deutschland quasi nie 10 oder 12 Punkte von einem Nachbarland erhält. Außer wenn das Lied wirklich so gut ist, dass die quasi gar nicht anders können wie bei Lena Forster.

Wir wollten es gestern auch sehen, haben uns dann aber für Ein starkes Team im ZDF und einem Film aus der Mediathek entschieden. War offensichtlich eine gute Entscheidung.
#
Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.
#
SGE_Werner schrieb:

Glückwunsch an GB zum eigentlichen Sieg.

Es hätte dann eher Spanien gewonnen, wenn man mal davon ausgeht, dass die Jurys einigermaßen unpolitisch gewählt haben und besonders die Zuschauer ihre Solidarität zeigen wollten.
#
Wieviele Punkte haben die deutschen Zuschauer denn dem ukrainischen Beitrag gegeben?
Hoffentlich ne Maximslausbeute, nicht dass der sympathische ukrainische Botschafter Melnik morgen wieder wegen der mangelnden deutschen Solidarität durch die Springerpresse eskalieren muss ...
#
Wieviele Punkte haben die deutschen Zuschauer denn dem ukrainischen Beitrag gegeben?
Hoffentlich ne Maximslausbeute, nicht dass der sympathische ukrainische Botschafter Melnik morgen wieder wegen der mangelnden deutschen Solidarität durch die Springerpresse eskalieren muss ...
#
FrankenAdler schrieb:

Wieviele Punkte haben die deutschen Zuschauer denn dem ukrainischen Beitrag gegeben?
Hoffentlich ne Maximslausbeute, nicht dass der sympathische ukrainische Botschafter Melnik morgen wieder wegen der mangelnden deutschen Solidarität durch die Springerpresse eskalieren muss ...


Jo. 12 Punkte.
Die Jury gab 10.

https://www.eurovision.de/news/ESC-2022-So-stimmten-die-deutsche-Jury-und-das-Publikum-ab,voting1396.html
#
ElzerAdler schrieb:

Allerdings war es wohl in (fast) allen teilnehmenden Ländern wohl der große Wunsch der Anrufer, ein Zeichen zu setzen


Das ist gelungen. Aber schau Dir mal die Reaktionen in den sozialen Medien in den letzten Minuten an, auch wenn das sicherlich nicht repräsentativ sein kann. Das Fazit ist oft das selbe wie von mir. Das heute war eine Farce. Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung. Und sowas wie heute ist in meinen Augen eher kontraproduktiv und schadet dem ESC und erst recht der ukrainischen Sache, auch wenn das einige nicht wahrhaben werden wollen.

Die, die am wenigsten dafür können, sind die ukrainischen Musiker. Aber wir werden halt leider nie erfahren, wie das Ganze ohne den Krieg in der Ukraine ausgegangen wäre.
#
SGE_Werner schrieb:

Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung.


Eigentlich müsste man die Zuschauer dafür loben.
#
SGE_Werner schrieb:

Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung.


Eigentlich müsste man die Zuschauer dafür loben.
#
sgevolker schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung.


Eigentlich müsste man die Zuschauer dafür loben.

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.
#
sgevolker schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Der Sieger stand vorher fest, weil dem Großteil des Publikums das Zeichen-Setzen gegen den Krieg in der Ukraine wichtiger war als der eigentliche Sinn der Veranstaltung.


Eigentlich müsste man die Zuschauer dafür loben.

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.
#
FrankenAdler schrieb:

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.


Gut, dann halt kein Zeichen gegen den Krieg setzen. Konsequenterweise hätten man dann auch nicht die Russen umschließen dürfen.
#
FrankenAdler schrieb:

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.


Gut, dann halt kein Zeichen gegen den Krieg setzen. Konsequenterweise hätten man dann auch nicht die Russen umschließen dürfen.
#
ausschließen natürlich.
#
FrankenAdler schrieb:

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.


Gut, dann halt kein Zeichen gegen den Krieg setzen. Konsequenterweise hätten man dann auch nicht die Russen umschließen dürfen.
#
sgevolker schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.


Gut, dann halt kein Zeichen gegen den Krieg setzen. Konsequenterweise hätten man dann auch nicht die Russen umschließen dürfen.

Naja, es ist ja nun einmal ein Wettbewerb. Und da soll dann doch die Leistung im Vordergrund stehen und nicht die Herkunft des Teilnehmers:innen:außen:divers:und-alle-anderen-unentschlossenen.

Man kann auch nicht gegen die Nationalmannschaft der Ukraine spielen, 3:0 gewinnen und als Zeichen gegen den Krieg wird das Spiel mit 7:4 für die Ukraine gewertet.

Wer was für die Ukraine tun will, soll spenden oder Geflüchtete aufnehmen. Aber nicht das Ergebnis eines Wettbewerbs mit Troststimmen (oder wie immer man das nennen will) verzerren!
#
sgevolker schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ja. Genau. Um was sonst als politische Zeichen geht es auch in einem Songkontest.
Vielleicht sollten wir auf diese Weise künftig jedes Jahr den EU Beitritt des Jahres ermitteln.


Gut, dann halt kein Zeichen gegen den Krieg setzen. Konsequenterweise hätten man dann auch nicht die Russen umschließen dürfen.

Naja, es ist ja nun einmal ein Wettbewerb. Und da soll dann doch die Leistung im Vordergrund stehen und nicht die Herkunft des Teilnehmers:innen:außen:divers:und-alle-anderen-unentschlossenen.

Man kann auch nicht gegen die Nationalmannschaft der Ukraine spielen, 3:0 gewinnen und als Zeichen gegen den Krieg wird das Spiel mit 7:4 für die Ukraine gewertet.

Wer was für die Ukraine tun will, soll spenden oder Geflüchtete aufnehmen. Aber nicht das Ergebnis eines Wettbewerbs mit Troststimmen (oder wie immer man das nennen will) verzerren!
#
Basaltkopp schrieb:


Naja, es ist ja nun einmal ein Wettbewerb. Und da soll dann doch die Leistung im Vordergrund stehen und nicht die Herkunft des Teilnehmers:innen:außen:divers:und-alle-anderen-unentschlossenen.


Dann sollte man ESC nicht schauen.

Das gehört seit über 60 Jahren dazu.
Die 12 Punkte für die Türkei aus Deutschland kam ja nicht über Jahre, nur weil der Song so toll war und genau den deutschen Nerv getroffen hat.

Der ESC war immer mehr als nur den besten Song zu wählen.
#
Ich habe gestern noch ein paar Lieder bekommen und fand die alle wirklich sehr schlecht.


Teilen