>

Nachbetrachtung zu zwei verschenkten Punkten beim HSV

#
Man kann den Lattentreffer und die Rettungstat von Brown auf der Linie in der ersten Halbzeit auch einfach ignorieren.Dann steht es mindestens 2:1 für den HSV?!

Der Laufweg  von Amenda beim Abseitstor war genauso falsch wie der Laufweg  von Collins letzte Woche beim Abseitstor von Augsburg. Aber die haben schon alles richtig gemacht, man,man,man wie sehr kann jemand die rosa Brille aufhaben
#
blondie1066 schrieb:

Der Laufweg  von Amenda beim Abseitstor war genauso falsch wie der Laufweg  von Collins letzte Woche beim Abseitstor von Augsburg.


Wo hätte den Amenda hinlaufen sollen? Der steht beim Gegner, könnte sicher den Passweg noch besser zustellen, aber der war schon auch gut gespielt. Koch muss in der Situation rausrücken und verhindern das Königsdörfer den Pass spielen kann. Der war nämlich ohne Gegenspieler in der Mitte.
#
blondie1066 schrieb:

Der Laufweg  von Amenda beim Abseitstor war genauso falsch wie der Laufweg  von Collins letzte Woche beim Abseitstor von Augsburg.


Wo hätte den Amenda hinlaufen sollen? Der steht beim Gegner, könnte sicher den Passweg noch besser zustellen, aber der war schon auch gut gespielt. Koch muss in der Situation rausrücken und verhindern das Königsdörfer den Pass spielen kann. Der war nämlich ohne Gegenspieler in der Mitte.
#
sgevolker schrieb:

blondie1066 schrieb:

Der Laufweg  von Amenda beim Abseitstor war genauso falsch wie der Laufweg  von Collins letzte Woche beim Abseitstor von Augsburg.


Wo hätte den Amenda hinlaufen sollen? Der steht beim Gegner, könnte sicher den Passweg noch besser zustellen, aber der war schon auch gut gespielt. Koch muss in der Situation rausrücken und verhindern das Königsdörfer den Pass spielen kann. Der war nämlich ohne Gegenspieler in der Mitte.

Wenn Brown an der Stelle von Amenda gewesen wäre wär das nicht passiert.  Die Kette stand richtig da hast du recht aber den Pass in die Tiefe muss Amenda besser verteidigen. Es darf nicht rechts von ihm einer vorbei gehen, auch noch mit Ansage, gerade weil die  Kette richtig stand.
#
Zudem hätte Mo einfach mehr Druck auf den Passspieler ausüben müssen, damit Amenda nicht in die Bredouille kommt zu wählen, ob er raus rückt oder die Kette hält. Wir sind bei der Restverteidigung als Dreierkette aber oft so überfordert wie gestern in der Szene. Das ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel gestern. In Leipzig hatten wir zB Theate, der beim 4:0 auf Höhe Mittellinie raus stürzt(was Amenda auch hätte machen können) und schon war alles offen.
#
Du musst als Dreierkette bei Kontern in meinen Augen und meiner Erfahrung die Kette so lange stabil halten, bis es zum Strafraum hin immer enger wird. Da sind dann aber auch die Sechser gefordert kompakt nach hinten zu arbeiten und vor Allem mit Energie wie zB Hojlund, damit solche Steckbälle dann nicht passieren.

Rückt man raus wie oben im Beispiel Theate oder steht vorder Entscheidungsfindung wie Amenda, dann geht das in die Hose und der Abwehrverbund ist die ärmste Sau

Ich persönlich seh da Koch in der Mitte auch nicht als optimalen Chef im Ring, unseren Kader dafür auch nicht ausgelegt und würde plädieren, dass man da wieder auf Viererkette mit fallender 6 im Aufbau zurück kehrt, den Spieler haben wir aber leider nicht im Kader
#
Du musst als Dreierkette bei Kontern in meinen Augen und meiner Erfahrung die Kette so lange stabil halten, bis es zum Strafraum hin immer enger wird. Da sind dann aber auch die Sechser gefordert kompakt nach hinten zu arbeiten und vor Allem mit Energie wie zB Hojlund, damit solche Steckbälle dann nicht passieren.

Rückt man raus wie oben im Beispiel Theate oder steht vorder Entscheidungsfindung wie Amenda, dann geht das in die Hose und der Abwehrverbund ist die ärmste Sau

Ich persönlich seh da Koch in der Mitte auch nicht als optimalen Chef im Ring, unseren Kader dafür auch nicht ausgelegt und würde plädieren, dass man da wieder auf Viererkette mit fallender 6 im Aufbau zurück kehrt, den Spieler haben wir aber leider nicht im Kader
#
franchise schrieb:

Du musst als Dreierkette bei Kontern in meinen Augen und meiner Erfahrung die Kette so lange stabil halten, bis es zum Strafraum hin immer enger wird. Da sind dann aber auch die Sechser gefordert kompakt nach hinten zu arbeiten und vor Allem mit Energie wie zB Hojlund, damit solche Steckbälle dann nicht passieren.

Rückt man raus wie oben im Beispiel Theate oder steht vorder Entscheidungsfindung wie Amenda, dann geht das in die Hose und der Abwehrverbund ist die ärmste Sau

Ich persönlich seh da Koch in der Mitte auch nicht als optimalen Chef im Ring, unseren Kader dafür auch nicht ausgelegt und würde plädieren, dass man da wieder auf Viererkette mit fallender 6 im Aufbau zurück kehrt, den Spieler haben wir aber leider nicht im Kader

Ich finde gerade beim abseitstor hat man gesehen was falsch läuft. Die dreierkette verhält sich richtig. Aber wo zum Teufel ist das zentrale Mittelfeld? Einzig dahoud joggt hinterher, schafft es aber nicht königsdorfer unter Druck zu setzen geschweige denn in den Zweikampf zu kommen.
#
Diegito schrieb:

Toppmöller muß die Defensivstatik in den Griff bekommen. Das werfe ich ihm vor. Wir sind da unfassbar anfällig und die Tatsache das wir 11(!)  Gegentore bekommen haben nach Ballverlusten im eigenen Aufbau ist geradezu grotesk.


Grundsätzlich hast Du da recht. Aber einige von diesen 11 sind schon krasse individuelle Aussetzer, so wie heute das Gegentor. Sowas kann man m.E. Toppmöller nicht zuschreiben. Aber auch hier spielen die mangelnden Alternativen sicher  eine Rolle. Fast alle da hinten wirken ziemlich überspielt.
#
U.Bein schrieb:

Diegito schrieb:

Toppmöller muß die Defensivstatik in den Griff bekommen. Das werfe ich ihm vor. Wir sind da unfassbar anfällig und die Tatsache das wir 11(!)  Gegentore bekommen haben nach Ballverlusten im eigenen Aufbau ist geradezu grotesk.


Grundsätzlich hast Du da recht. Aber einige von diesen 11 sind schon krasse individuelle Aussetzer, so wie heute das Gegentor. Sowas kann man m.E. Toppmöller nicht zuschreiben. Aber auch hier spielen die mangelnden Alternativen sicher  eine Rolle. Fast alle da hinten wirken ziemlich überspielt.


Beim jetzigen Spiel muss man festhalten, dass der "Fehler" schon davor anfängt. Und ich verwende die Gänsefüsschen, da ich mittlerweile das Gefühl habe, dass dies eine Vorgabe ist.

Zetterer hat den Ball. Die Hamburger sind weit nach vorne aufgerückt. Was wäre logisch? Langer, weiter Abschlag. Dann müssen sie alle wieder nach hinten rücken.
Was macht Zetterer? Anspiel auf einen der Verteidiger. Obwohl die Hamburger eigentlich direkt vorne sind. Nee... ganz ehrlich: Die standen eigentlich bereits den Frankfurtern direkt auf den Füßen. Aber die Vorgabe ist wohl, unbedingt immer über die Ballkontrolle klein klein von hinten raus spielen zu müssen. Und dieses Scheiß-Gefuddel, insbesondere in der Abwehrreihe, hat uns bereits einige Gegentore gekostet.
Und weil man ja aus gefühlten 3.864 vorherigen Situationen, in denen das schiefging, nix gelernt hat, folgt Situation 3.865, welche -oh Wunder!- zu einem Gegentor führt, weil die Hamburger, die quasi bereits auf den Füssen standen, sofort den Druck aufbauen konnten. Das Gegentor ist dann aus schierer Panik entstanden, was nicht nur ärgerlich sondern auch zu 100% unnötig war.... und man einfach weiß, dass der Lernprozess aus so einem Vorfall exakt 0% sein wird.
#
Gerade die Szene nochmal gesehen. Das Hauptproblem war nicht das Defensivverhalten, auch wenn Dahoud noch schneller in die Kette hätte einrücken müssen. Das Problem war der unnötige und unkonzentrierte Ballverlust, der den Konter erst ermöglicht hat. Dass wir insgesamt hoch stehen ist doch logisch, schließlich wollten wir unbedingt den Dreier.
#
Gerade die Szene nochmal gesehen. Das Hauptproblem war nicht das Defensivverhalten, auch wenn Dahoud noch schneller in die Kette hätte einrücken müssen. Das Problem war der unnötige und unkonzentrierte Ballverlust, der den Konter erst ermöglicht hat. Dass wir insgesamt hoch stehen ist doch logisch, schließlich wollten wir unbedingt den Dreier.
#
Das man hoch steht ist völlig legitim in der Situation und das Ballverluste vor dem Strafraum passieren auch. Wenn man sich das ganze nach dem Ballverlust anschaut fängt es da tatsächlich schon an. Wir sind mit Dahoud, der nach dem Ballverlust kurz vorrückt, 5 gg3 und für solch eine Situation entweder zu weit weg vom Mann oder aber zu offensiv generell. Ich sehe in solchen Situationen immer Hasebe oder Hinti, die da immer wieder sofort den Konter unterbunden haben, weil sie direkt an auf dieses Spiel bezogen Königsdörfer dran sind und alles unterbinden (Balleroberung/Foul/stören ohne das er aufdrehen kann)

Das zurückziehen bis zum Strafraum ist dann ok, aber dann müssen die Sechser auch Druck auf Königsdörfer machen.
#
Nein, für den zurück laufenden Larsson. Der aber auch schon unter  druck vom Gegner stand. War also falsche Entscheidung und dann noch schlecht ausgeführt.
#
J_Boettcher schrieb:

Nein, für den zurück laufenden Larsson. Der aber auch schon unter  druck vom Gegner stand. War also falsche Entscheidung und dann noch schlecht ausgeführt.

Sorry, meinte natürlich Larsson. Danke für den Hinweis
#
U.Bein schrieb:

mikulle schrieb:

Ich denke, dass es möglich sein muss, mit diesem Kader besseren Fußball zu sehen.


Wenn alle fit und ausgeruht sind, dann wahrscheinlich. Aber wie wohl jeder feststellen konnte, sind die Alternativen doch nicht so üppig, wie man vor der Saison gedacht hatte. Daher ist im Moment wohl wichtiger, dass die Ergebnisse halbwegs stimmen. Ich denke nicht, dass mit dem derzeit verfügbaren Kader (viel) mehr drin ist. Wenn die Baustellen geschlossen wurden und Schlüsselspieler wieder fit sind und es dann nicht besser wird, kann man darüber diskutieren.

Na ja, man muss aber auch aufpassen, dass man der Mannschaft da keine Alibis gibt. Klar und ohne Frage: Jonny fehlt an allen Ecken und Enden. Aber es kann auch nicht sein, dass wenn ein Stürmer weg bricht, das komplette Offensiv-Spiel zusammen bricht.
Und man erwartet ja wirklich keine Wunderdinge. Man erwartet einfach, dass Spieler wie Koch, Theate, Collins, Larsson, Götze, Kaua Santos, Skhiri oder Zetterer annähernd konstant ihre Leistung abrufen, die sie ja nachweislich in der Vergangenheit schon gezeigt haben.  Aber haben sie alle nicht.
Genau so ist es glaube ich nicht vermessen, dass man von Leuten wie Bahoya den nächsten Schritt in der Entwicklung erwartet.
Es kann doch nicht sein, dass man lediglich einen Kristensen hat, der Woche für Woche halbwegs an sein Leistungslimit kommt. Okay, Doan und Burkardt nehme ich auch aus jeder Kritik, da sie sich ohne große Anlaufzeit zu echten Unterschiedsspielern entwickelt haben, die uns viele Punkte gerettet haben. Auch wenn die teilweise schwache Spiele dabei hatten.

Aber sonst? Darf man da wirklich nicht mehr erwarten? Und wie gesagt: Es geht um die Art und Weise, wie die Fußball spielen. Es braucht nicht viel um das Stadion anzuzünden. Es braucht wahrlich nicht viel, um mich für eine Eintracht-Mannschaft zu begeistern.

ABer seien wir ehrlich: Welches Spiel war denn in dieser Hinrunde bislang wirklich überzeugend? Selbst Bremen und Hoffenheim zum Saison-Auftakt waren keine reibungslosen Selbstläufer.  Da war auch Spielglück bei. Sogar das Erstrunden-Match gegen Engers im Pokal war zunächst Rumpelfußball at its best.

Eigentlich fällt mir nur das Pokalspiel gegen Dortmund ein, wo mich diese Mannschaft mit Einstellung, Kampfgeist und fußballerischer Klasse wirklich überzeugt hat.  Alle anderen Spiele waren (zumindest phasenweise) nicht überzeugend.

#
Brodo schrieb:


Na ja, man muss aber auch aufpassen, dass man der Mannschaft da keine Alibis gibt. Klar und ohne Frage: Jonny fehlt an allen Ecken und Enden. Aber es kann auch nicht sein, dass wenn ein Stürmer weg bricht, das komplette Offensiv-Spiel zusammen bricht.
Und man erwartet ja wirklich keine Wunderdinge. Man erwartet einfach, dass Spieler wie Koch, Theate, Collins, Larsson, Götze, Kaua Santos, Skhiri oder Zetterer annähernd konstant ihre Leistung abrufen, die sie ja nachweislich in der Vergangenheit schon gezeigt haben.  Aber haben sie alle nicht.
Genau so ist es glaube ich nicht vermessen, dass man von Leuten wie Bahoya den nächsten Schritt in der Entwicklung erwartet.
Es kann doch nicht sein, dass man lediglich einen Kristensen hat, der Woche für Woche halbwegs an sein Leistungslimit kommt. Okay, Doan und Burkardt nehme ich auch aus jeder Kritik, da sie sich ohne große Anlaufzeit zu echten Unterschiedsspielern entwickelt haben, die uns viele Punkte gerettet haben. Auch wenn die teilweise schwache Spiele dabei hatten.

Aber sonst? Darf man da wirklich nicht mehr erwarten? Und wie gesagt: Es geht um die Art und Weise, wie die Fußball spielen. Es braucht nicht viel um das Stadion anzuzünden. Es braucht wahrlich nicht viel, um mich für eine Eintracht-Mannschaft zu begeistern.

ABer seien wir ehrlich: Welches Spiel war denn in dieser Hinrunde bislang wirklich überzeugend? Selbst Bremen und Hoffenheim zum Saison-Auftakt waren keine reibungslosen Selbstläufer.  Da war auch Spielglück bei. Sogar das Erstrunden-Match gegen Engers im Pokal war zunächst Rumpelfußball at its best.

Eigentlich fällt mir nur das Pokalspiel gegen Dortmund ein, wo mich diese Mannschaft mit Einstellung, Kampfgeist und fußballerischer Klasse wirklich überzeugt hat.  Alle anderen Spiele waren (zumindest phasenweise) nicht überzeugend.

Man merkt bei dir deutlich, wenn du aus der Emotion heraus schreibst und mit einem Tag Abstand. Denn dein obiger Beitrag klingt entgegen deinen Ausführungen von gestern wohltuend sachlich. Dies nur mal am Rande.

Nun, ich bin inhaltlich bei sehr vielem bei dir, erst recht was die Leistungsschwankungen unserer "Leistungsträger" anbelangt. Hier stelle ich mir auch tatsächlich die Frage, woher diese rühren? An den derzeitigen Ausfällen resp. Sperren z.B. möchte ich diese nicht festmachen. Ich denke, das Problem sitzt im Kopf, sprich, in der Psyche der Spieler. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, spielten mit viel Selbstvertrauen und unsere Spielanlage war entsprechend gefällig. Nach dem hohen Auftaktsieg in der CL stellte sich gar eine Art Euphorie ein. In der Folge wurde man dann jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es gab in der CL Klatschen in Serie, was in der Folge dann auch mit einem Leistungseinbruch in der BL einherging. Anfangs konnte man das Ganze noch kaschieren, indem Jonny sozusagen unsere Lebensversicherung war. Dennoch hat sich diese Chancenlosigkeit in der CL in den Köpfen festgesetzt, denn wie anders ist solch ein Einbruch zu erklären? Hinzu kommt die m.E. viel zu frühe Nominierung von Collins für die NM. Dort wurde er mMn von Nagelsmann in einer schwierigen Situation verheizt. Seitdem kommt der Bub nicht mehr auf die Beine und auch hier tun die Ergebnisse in der CL sicher noch ihr Übriges.

Man kann jetzt sicher sagen, dass es Profis sind, welche das abkönnen müssen. Jo, stimmt bedingt! Es sind aber auch Menschen, welche von Erfolgen getragen werden, sich aber von Missständen auch destabilisieren lassen können. Letzteres ist seit geraumer Zeit peu à peu der Fall. Aus einer sogenannten Leistungsdelle wieder herauszukommen ist bekanntermaßen, um einiges schwieriger als dauerhaft auf einer Euphoriewelle zu reiten. Aus dem Grund sollte man jetzt nicht zu hart mit den Jungs ins Gericht gehen, vor allem aber auch die Umstände mit berücksichtigen. Man kann sicher erwarten, dass sich mit diesem "Kaderwert" (ein schreckliches Wort) ansehnlicher Fußball gespielt wird, jedoch sollte man auch sehen, dass zu einem Entwicklungsprozess auch schwierige Phasen gehören bzw. Rückschläge völlig normal sind. Wir sind eben noch lange nicht so weit, stets konstante Leitungen abzurufen. Zusammengefasst denke ich, dass man auch hier im Forum erwarten kann etwas konstruktiver zu kritisieren. Aber wir sind eben alle nur Menschen, mit mehr oder weniger Rückschlägen! Genau so ergeht es den Jungs inkl. Dino wohl derzeit auch!




#
Brodo schrieb:


Na ja, man muss aber auch aufpassen, dass man der Mannschaft da keine Alibis gibt. Klar und ohne Frage: Jonny fehlt an allen Ecken und Enden. Aber es kann auch nicht sein, dass wenn ein Stürmer weg bricht, das komplette Offensiv-Spiel zusammen bricht.
Und man erwartet ja wirklich keine Wunderdinge. Man erwartet einfach, dass Spieler wie Koch, Theate, Collins, Larsson, Götze, Kaua Santos, Skhiri oder Zetterer annähernd konstant ihre Leistung abrufen, die sie ja nachweislich in der Vergangenheit schon gezeigt haben.  Aber haben sie alle nicht.
Genau so ist es glaube ich nicht vermessen, dass man von Leuten wie Bahoya den nächsten Schritt in der Entwicklung erwartet.
Es kann doch nicht sein, dass man lediglich einen Kristensen hat, der Woche für Woche halbwegs an sein Leistungslimit kommt. Okay, Doan und Burkardt nehme ich auch aus jeder Kritik, da sie sich ohne große Anlaufzeit zu echten Unterschiedsspielern entwickelt haben, die uns viele Punkte gerettet haben. Auch wenn die teilweise schwache Spiele dabei hatten.

Aber sonst? Darf man da wirklich nicht mehr erwarten? Und wie gesagt: Es geht um die Art und Weise, wie die Fußball spielen. Es braucht nicht viel um das Stadion anzuzünden. Es braucht wahrlich nicht viel, um mich für eine Eintracht-Mannschaft zu begeistern.

ABer seien wir ehrlich: Welches Spiel war denn in dieser Hinrunde bislang wirklich überzeugend? Selbst Bremen und Hoffenheim zum Saison-Auftakt waren keine reibungslosen Selbstläufer.  Da war auch Spielglück bei. Sogar das Erstrunden-Match gegen Engers im Pokal war zunächst Rumpelfußball at its best.

Eigentlich fällt mir nur das Pokalspiel gegen Dortmund ein, wo mich diese Mannschaft mit Einstellung, Kampfgeist und fußballerischer Klasse wirklich überzeugt hat.  Alle anderen Spiele waren (zumindest phasenweise) nicht überzeugend.

Man merkt bei dir deutlich, wenn du aus der Emotion heraus schreibst und mit einem Tag Abstand. Denn dein obiger Beitrag klingt entgegen deinen Ausführungen von gestern wohltuend sachlich. Dies nur mal am Rande.

Nun, ich bin inhaltlich bei sehr vielem bei dir, erst recht was die Leistungsschwankungen unserer "Leistungsträger" anbelangt. Hier stelle ich mir auch tatsächlich die Frage, woher diese rühren? An den derzeitigen Ausfällen resp. Sperren z.B. möchte ich diese nicht festmachen. Ich denke, das Problem sitzt im Kopf, sprich, in der Psyche der Spieler. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, spielten mit viel Selbstvertrauen und unsere Spielanlage war entsprechend gefällig. Nach dem hohen Auftaktsieg in der CL stellte sich gar eine Art Euphorie ein. In der Folge wurde man dann jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es gab in der CL Klatschen in Serie, was in der Folge dann auch mit einem Leistungseinbruch in der BL einherging. Anfangs konnte man das Ganze noch kaschieren, indem Jonny sozusagen unsere Lebensversicherung war. Dennoch hat sich diese Chancenlosigkeit in der CL in den Köpfen festgesetzt, denn wie anders ist solch ein Einbruch zu erklären? Hinzu kommt die m.E. viel zu frühe Nominierung von Collins für die NM. Dort wurde er mMn von Nagelsmann in einer schwierigen Situation verheizt. Seitdem kommt der Bub nicht mehr auf die Beine und auch hier tun die Ergebnisse in der CL sicher noch ihr Übriges.

Man kann jetzt sicher sagen, dass es Profis sind, welche das abkönnen müssen. Jo, stimmt bedingt! Es sind aber auch Menschen, welche von Erfolgen getragen werden, sich aber von Missständen auch destabilisieren lassen können. Letzteres ist seit geraumer Zeit peu à peu der Fall. Aus einer sogenannten Leistungsdelle wieder herauszukommen ist bekanntermaßen, um einiges schwieriger als dauerhaft auf einer Euphoriewelle zu reiten. Aus dem Grund sollte man jetzt nicht zu hart mit den Jungs ins Gericht gehen, vor allem aber auch die Umstände mit berücksichtigen. Man kann sicher erwarten, dass sich mit diesem "Kaderwert" (ein schreckliches Wort) ansehnlicher Fußball gespielt wird, jedoch sollte man auch sehen, dass zu einem Entwicklungsprozess auch schwierige Phasen gehören bzw. Rückschläge völlig normal sind. Wir sind eben noch lange nicht so weit, stets konstante Leitungen abzurufen. Zusammengefasst denke ich, dass man auch hier im Forum erwarten kann etwas konstruktiver zu kritisieren. Aber wir sind eben alle nur Menschen, mit mehr oder weniger Rückschlägen! Genau so ergeht es den Jungs inkl. Dino wohl derzeit auch!




#
Gut dargestellt. Man bekommt schon das Gefühl, dass die Jungs die teils voraussehbaren Niederschläge in der CL und auch das unglückliche Ausscheiden aus dem Pokal nicht einfach so wegstecken konnten. Toppmöller hat das ja auch schon in PKs eingeräumt. Wo die EL-Donnerstage oft einen Push gegeben haben, sind die CL Spiele wohl eher ein Downer. Trotz des ermauerten Punkts in Neapel und der unglücklichen Niederlage in Barcelona. Man läuft halt in diesen Spielen fast die ganze Zeit hinterher, kommt kaum dazu selber zu spielen, bzw. wenn man es versucht, wird jeder kleine Fehler bestraft. Recht konsequent bestraft. Das verunsichert bei uns offensichtlich nicht nur die vielen jungen Spieler.

Der Januar wird diesbezüglich nochmal unangenehm. Man muss auf Stimmungsaufheller hoffen. Und vielleicht ein paar neue Spieler mit einer passenden Mentalität …
#
franchise schrieb:

Du musst als Dreierkette bei Kontern in meinen Augen und meiner Erfahrung die Kette so lange stabil halten, bis es zum Strafraum hin immer enger wird. Da sind dann aber auch die Sechser gefordert kompakt nach hinten zu arbeiten und vor Allem mit Energie wie zB Hojlund, damit solche Steckbälle dann nicht passieren.

Rückt man raus wie oben im Beispiel Theate oder steht vorder Entscheidungsfindung wie Amenda, dann geht das in die Hose und der Abwehrverbund ist die ärmste Sau

Ich persönlich seh da Koch in der Mitte auch nicht als optimalen Chef im Ring, unseren Kader dafür auch nicht ausgelegt und würde plädieren, dass man da wieder auf Viererkette mit fallender 6 im Aufbau zurück kehrt, den Spieler haben wir aber leider nicht im Kader

Ich finde gerade beim abseitstor hat man gesehen was falsch läuft. Die dreierkette verhält sich richtig. Aber wo zum Teufel ist das zentrale Mittelfeld? Einzig dahoud joggt hinterher, schafft es aber nicht königsdorfer unter Druck zu setzen geschweige denn in den Zweikampf zu kommen.
#
Maxi1984 schrieb:

Aber wo zum Teufel ist das zentrale Mittelfeld? Einzig dahoud joggt hinterher, schafft es aber nicht königsdorfer unter Druck zu setzen geschweige denn in den Zweikampf zu kommen.


Das ist ein Grundproblem bei uns. Gestern gab es wieder 2-3 Szenen wo du im ungefährlichen Raum einfach mal foulen mußt und damit einen Gegenangriff im Keim ersticken kannst.
Machen wir aber fast nie. Nicht ohne Grund haben wir so wenige Gelbe Karten.
Es ist ja schön und gut wenn man immer alles spielerisch und fair lösen möchte aber so funktioniert Profifussball halt nicht.
#
Gut dargestellt. Man bekommt schon das Gefühl, dass die Jungs die teils voraussehbaren Niederschläge in der CL und auch das unglückliche Ausscheiden aus dem Pokal nicht einfach so wegstecken konnten. Toppmöller hat das ja auch schon in PKs eingeräumt. Wo die EL-Donnerstage oft einen Push gegeben haben, sind die CL Spiele wohl eher ein Downer. Trotz des ermauerten Punkts in Neapel und der unglücklichen Niederlage in Barcelona. Man läuft halt in diesen Spielen fast die ganze Zeit hinterher, kommt kaum dazu selber zu spielen, bzw. wenn man es versucht, wird jeder kleine Fehler bestraft. Recht konsequent bestraft. Das verunsichert bei uns offensichtlich nicht nur die vielen jungen Spieler.

Der Januar wird diesbezüglich nochmal unangenehm. Man muss auf Stimmungsaufheller hoffen. Und vielleicht ein paar neue Spieler mit einer passenden Mentalität …
#
philadlerist schrieb:

Wo die EL-Donnerstage oft einen Push gegeben haben, sind die CL Spiele wohl eher ein Downer. Trotz des ermauerten Punkts in Neapel und der unglücklichen Niederlage in Barcelona. Man läuft halt in diesen Spielen fast die ganze Zeit hinterher, kommt kaum dazu selber zu spielen, bzw. wenn man es versucht, wird jeder kleine Fehler bestraft. Recht konsequent bestraft. Das verunsichert bei uns offensichtlich nicht nur die vielen jungen Spieler.

Genau darin liegt die Krux. In der CL wirst du zum Großteil vorgeführt und in der BL rennst du dann gegen vermeintlich schwächere Gegner wie M1, Pauli, Augsburg und Co. gegen eine Wand. Du versuchst dein Spiel aufzuziehen, musst aber höllisch aufpassen nicht ausgekontert zu werden. Hinzu kommt, dass man zwar Wiedergutmachung betreiben will, aber die Verunsicherung die Beine lähmt. Ein Teufelskreis sozusagen. Das erklärt dann auch, warum man z.B. gegen Doofmund hingegen im Pokal eine starke Leistung bot. Gegen diese agierte man auf Augenhöhe, sprich, ein etwaiges Ausscheiden war eingetaxt. Wobei man gegen die sogenannten "Kleinen" nur verlieren kann. Man kann natürlich nun argumentieren, warum man dies in der CL nicht auch hinbekommt. Hier hängen die Trauben aber um einiges höher und man hat sich nach dem Gala-Spiel wohl zu viele blutige Nasen geholt, sodass man da jetzt von vorneherein weiß, wo der Bartel den Most holt bzw. derzeit noch chancenlos ist. Ergo, die CL ist noch eine Nummer zu groß für uns resp. für unsere Entwicklung derzeit eher kontraproduktiv. Was dann auch die Verunsicherung vieler Leistungsträger begründet und die derzeitige Hemmung in unserer Spielanlage nebst individuelle Fehler erklärt.
#
Das man hoch steht ist völlig legitim in der Situation und das Ballverluste vor dem Strafraum passieren auch. Wenn man sich das ganze nach dem Ballverlust anschaut fängt es da tatsächlich schon an. Wir sind mit Dahoud, der nach dem Ballverlust kurz vorrückt, 5 gg3 und für solch eine Situation entweder zu weit weg vom Mann oder aber zu offensiv generell. Ich sehe in solchen Situationen immer Hasebe oder Hinti, die da immer wieder sofort den Konter unterbunden haben, weil sie direkt an auf dieses Spiel bezogen Königsdörfer dran sind und alles unterbinden (Balleroberung/Foul/stören ohne das er aufdrehen kann)

Das zurückziehen bis zum Strafraum ist dann ok, aber dann müssen die Sechser auch Druck auf Königsdörfer machen.
#
franchise schrieb:

Das man hoch steht ist völlig legitim in der Situation und das Ballverluste vor dem Strafraum passieren auch. Wenn man sich das ganze nach dem Ballverlust anschaut fängt es da tatsächlich schon an. Wir sind mit Dahoud, der nach dem Ballverlust kurz vorrückt, 5 gg3 und für solch eine Situation entweder zu weit weg vom Mann oder aber zu offensiv generell. Ich sehe in solchen Situationen immer Hasebe oder Hinti, die da immer wieder sofort den Konter unterbunden haben, weil sie direkt an auf dieses Spiel bezogen Königsdörfer dran sind und alles unterbinden….

Richtig. Man kann hoch stehen, muss aber den Ballverlust antizipieren und den Gegner sofort stellen. Das sind genau die Szenen wo ich Skhiri am wertvollsten finde. Und wo ich nicht verstanden habe warum Larsson rausgenommen wurde und nicht Dahoud.
#
philadlerist schrieb:

Wo die EL-Donnerstage oft einen Push gegeben haben, sind die CL Spiele wohl eher ein Downer. Trotz des ermauerten Punkts in Neapel und der unglücklichen Niederlage in Barcelona. Man läuft halt in diesen Spielen fast die ganze Zeit hinterher, kommt kaum dazu selber zu spielen, bzw. wenn man es versucht, wird jeder kleine Fehler bestraft. Recht konsequent bestraft. Das verunsichert bei uns offensichtlich nicht nur die vielen jungen Spieler.

Genau darin liegt die Krux. In der CL wirst du zum Großteil vorgeführt und in der BL rennst du dann gegen vermeintlich schwächere Gegner wie M1, Pauli, Augsburg und Co. gegen eine Wand. Du versuchst dein Spiel aufzuziehen, musst aber höllisch aufpassen nicht ausgekontert zu werden. Hinzu kommt, dass man zwar Wiedergutmachung betreiben will, aber die Verunsicherung die Beine lähmt. Ein Teufelskreis sozusagen. Das erklärt dann auch, warum man z.B. gegen Doofmund hingegen im Pokal eine starke Leistung bot. Gegen diese agierte man auf Augenhöhe, sprich, ein etwaiges Ausscheiden war eingetaxt. Wobei man gegen die sogenannten "Kleinen" nur verlieren kann. Man kann natürlich nun argumentieren, warum man dies in der CL nicht auch hinbekommt. Hier hängen die Trauben aber um einiges höher und man hat sich nach dem Gala-Spiel wohl zu viele blutige Nasen geholt, sodass man da jetzt von vorneherein weiß, wo der Bartel den Most holt bzw. derzeit noch chancenlos ist. Ergo, die CL ist noch eine Nummer zu groß für uns resp. für unsere Entwicklung derzeit eher kontraproduktiv. Was dann auch die Verunsicherung vieler Leistungsträger begründet und die derzeitige Hemmung in unserer Spielanlage nebst individuelle Fehler erklärt.
#
Wir haben wahrscheinlich eine der schwersten Gruppen erwischt. Das sollte man in einer solchen Analyse aus meiner Sicht unbedingt berücksichtigen.

Gegen Gala, Bergamo, Barca und Neapel hat man zudem keine schlechten Spiele gemacht, das Spiel gegen Bergamo gibt man in der zweiten Hz innerhalb von wenigen Minuten aus der Hand. In der ersten Halbzeit hatte man Bergamo noch spielerisch dominiert. Diese hohe Anzahl an individuellen Fehler prägt unsere bisherige Hinrunde und hat vor allem etwas mit den sonderbaren Leistungsschwankungen unserer Leistungsträger zu tun (Koch, Theate, Skhiri etc.) und weniger mit der CL. Die vielen Verletzungen kommen natürlich noch dazu. Es läuft in Summe nicht rund.

Und trotzdem ist man noch nicht ausgeschieden, insofern sollte man mal die nächsten zwei Spiele abwarten. Aber sollte man ausscheiden, würde ich nicht zu dem Ergebnis kommen, dass CL allgemein eine Nummer zu groß für die Eintracht ist. Liverpool und Atletico waren gerade gegen uns extrem effizient und wir weit weg von Bestform. Aber klar, gegen solche Mannschaften mit guten Tagen wird es für uns sehr schwer, da kann man gerne aufgrund der nicht runden Situation von Nummer zu groß sprechen. Die CL in der Vorrunde besteht aber auch aus vielen anderen Mannschaften. Dass das derzeit so aussieht, wie es aussieht, sollte man differenziert betrachten.
#
U.Bein schrieb:

mikulle schrieb:

Ich denke, dass es möglich sein muss, mit diesem Kader besseren Fußball zu sehen.


Wenn alle fit und ausgeruht sind, dann wahrscheinlich. Aber wie wohl jeder feststellen konnte, sind die Alternativen doch nicht so üppig, wie man vor der Saison gedacht hatte. Daher ist im Moment wohl wichtiger, dass die Ergebnisse halbwegs stimmen. Ich denke nicht, dass mit dem derzeit verfügbaren Kader (viel) mehr drin ist. Wenn die Baustellen geschlossen wurden und Schlüsselspieler wieder fit sind und es dann nicht besser wird, kann man darüber diskutieren.

Na ja, man muss aber auch aufpassen, dass man der Mannschaft da keine Alibis gibt. Klar und ohne Frage: Jonny fehlt an allen Ecken und Enden. Aber es kann auch nicht sein, dass wenn ein Stürmer weg bricht, das komplette Offensiv-Spiel zusammen bricht.
Und man erwartet ja wirklich keine Wunderdinge. Man erwartet einfach, dass Spieler wie Koch, Theate, Collins, Larsson, Götze, Kaua Santos, Skhiri oder Zetterer annähernd konstant ihre Leistung abrufen, die sie ja nachweislich in der Vergangenheit schon gezeigt haben.  Aber haben sie alle nicht.
Genau so ist es glaube ich nicht vermessen, dass man von Leuten wie Bahoya den nächsten Schritt in der Entwicklung erwartet.
Es kann doch nicht sein, dass man lediglich einen Kristensen hat, der Woche für Woche halbwegs an sein Leistungslimit kommt. Okay, Doan und Burkardt nehme ich auch aus jeder Kritik, da sie sich ohne große Anlaufzeit zu echten Unterschiedsspielern entwickelt haben, die uns viele Punkte gerettet haben. Auch wenn die teilweise schwache Spiele dabei hatten.

Aber sonst? Darf man da wirklich nicht mehr erwarten? Und wie gesagt: Es geht um die Art und Weise, wie die Fußball spielen. Es braucht nicht viel um das Stadion anzuzünden. Es braucht wahrlich nicht viel, um mich für eine Eintracht-Mannschaft zu begeistern.

ABer seien wir ehrlich: Welches Spiel war denn in dieser Hinrunde bislang wirklich überzeugend? Selbst Bremen und Hoffenheim zum Saison-Auftakt waren keine reibungslosen Selbstläufer.  Da war auch Spielglück bei. Sogar das Erstrunden-Match gegen Engers im Pokal war zunächst Rumpelfußball at its best.

Eigentlich fällt mir nur das Pokalspiel gegen Dortmund ein, wo mich diese Mannschaft mit Einstellung, Kampfgeist und fußballerischer Klasse wirklich überzeugt hat.  Alle anderen Spiele waren (zumindest phasenweise) nicht überzeugend.

#
Brodo schrieb:
Eigentlich fällt mir nur das Pokalspiel gegen Dortmund ein, wo mich diese Mannschaft mit Einstellung, Kampfgeist und fußballerischer Klasse wirklich überzeugt hat.  Alle anderen Spiele waren (zumindest phasenweise) nicht überzeugend.

Da bin ich komplett bei dir.
Die bisherige Saison war wenig überzeugend und auch wenig konstant. Man muss aktuell bei unserer EIntracht mit Allem rechnen und wenn wir gestern noch ein reguläres 2:1 kassiert hätten, wäre das zumindest für mich auch keine Überraschung gewesen.
#
Maxi1984 schrieb:

Aber wo zum Teufel ist das zentrale Mittelfeld? Einzig dahoud joggt hinterher, schafft es aber nicht königsdorfer unter Druck zu setzen geschweige denn in den Zweikampf zu kommen.


Das ist ein Grundproblem bei uns. Gestern gab es wieder 2-3 Szenen wo du im ungefährlichen Raum einfach mal foulen mußt und damit einen Gegenangriff im Keim ersticken kannst.
Machen wir aber fast nie. Nicht ohne Grund haben wir so wenige Gelbe Karten.
Es ist ja schön und gut wenn man immer alles spielerisch und fair lösen möchte aber so funktioniert Profifussball halt nicht.
#
Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?
#
Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?
#
kinimod schrieb:

Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?

Der erfolgreiche Fußball baut clevere taktische Fouls ein, wenn immer notwendig. Ideal ist es, wenn der taktisch foulende Spieler es wie ein Allerweltsfoul aussehen lassen kann und somit so lange wie möglich an gelb vorbeischrammt. Andernfalls muss es eben rechtzeitig zu Auswechslungen kommen.

Ich bin kein grosser Freund von dieser Art Fußball zu spielen, der Erfolg rechtfertigt jedoch viel. Ein dreckig errungenes 1:0 ist mir deutlich lieber, als ein faires und sauber geführtes Spiel, welches 1:2 ausgeht.

Für die Benachteiligungen unserer Sportgemeinde sorgen Schirileistungen seit vielen Jahren. Da braucht es m. E. kein besonderes Augenmerk auf Fairplaypreise, auch wenn es derzeit einen anderen Anschein erweckt, wenn man die meist zu braven Jungs spielen sieht..
#
Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?
#
kinimod schrieb:

Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?


Kämpferisch ja! Taktische Fouls ohne den Gegner schwer zu verletzen, ja! Unfair? Haben wir nicht nötig!
#
kinimod schrieb:

Und wie funktioniert er? Kämpferisch und unfair?


Kämpferisch ja! Taktische Fouls ohne den Gegner schwer zu verletzen, ja! Unfair? Haben wir nicht nötig!
#


Teilen