Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen. Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun. Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller. Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Es ist im Kern dieselbe Abwehrformation (ohne Tuta halt), die letzte Saison schlussendlich Dritter wurde und hinter München, Leverkusen und Pauli sich die viertwenigsten Gegentore fang. Zu sagen, dass die Abwehr "nicht erstligatauglich" wäre, ist einfach nur polemischer Mist. Man kann auch durchaus konstruktive Kritik üben, so wie du es ja auch machst:
anno-nym schrieb:
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Und hier gehe ich dann konform. Zum einen die großen Lücken bzw. Abstände. Zum anderen halt diese hohe Fehlerquote... Unkonzentriertheiten, hanebüchene Fehlpässe etc. Mal bei Koch, mal bei Collins, Theate oder Larsson.
Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
Es war einfach ein klasse Spiel. Für mich Mann des Spiels Arthur. Wie der den Dortmundern auf den Sack gegangen ist bzw. ihnen die Bälle weggegrätscht hat. Super. Und sich dann sofort mit Süle anlegt, als der Knauf umnockt. Großartig. Gestern nur im Fernsehen gesehen und die Stimmung nicht so richtig mitbekommen, weil ich den Ton wegdrehen musste. Gegen Mainz war ich mal wieder im Stadion und es hat viel Spaß gemacht, die Atmosphäre zu erleben. Hier wird viel von der Abwehr geredet, die sicherlich unzuverlässig ist, aber bitte nicht schlecht. Manche Entscheidungen ärgern mich auch, aber ich mache auch nicht alles richtig und habe bei meinen Entscheidungen viel mehr Zeit. Es sind nicht immer die Spieler, es ist das System und da liegt das Toppmöller Problem. Er ist immer noch am Experimentieren. Das kann man bemängeln, aber ändert nichts am Kader. Die Eintracht und Toppmöller hatten ein Sturmproblem, weil außer Burkhardt und Knauf kein weiterer Stürmer für das System Eintracht da war. Also mussten auch 8er und 6er offensiver agieren, das führte dazu, dass gegen Union drei Tore fielen und gegen Mainz null. (Nun gut beim Spiel gegen Mainz habe ich zwei Mannschaften gesehen, die die Hosen gestrichen voll hatten). Gegen Mainz wurde nach der Devise gespielt, hinten null und vorne hilft uns der liebe Gott (Gott hatte keine Zeit, da hat Doan ausgeholfen). Entweder wir spielten auf null, dann passierte vorne nichts oder wir spielen auf Tore, dann kann (und leider ist) hinten viel passieren. Weil die Abwehr permanent überlastet war, sicherlich auch, weil für dieses System entweder mehr Druck in der Offensive notwendig ist oder ein geiler 6er fehlt. Aber geiler 6er. Das sind Jungs, die überall auf der Welt neben den kaltblütigen Knipsern gesucht werden wie seltene Erden. Und das bedeutet, dass sie genauso teuer sind. Nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der Unterhaltung. Wie soll die Eintracht solche Spieler bekommen, wenn sie anderswo das Vier- bis Fünffache verdienen? Ich schweife ab. Santos war am Anfang noch ein wenig nervös, aber wurde im Laufe des Spiels immer entspannter und hat zum Schluss sogar mal gelächelt. In jedem Fall eine Klasse besser als Zetterer, weil er bei hohen Bällen auch mal die Grundlinie verlässt und einen Ball fängt. Die Abwehr sehr solide und jetzt die Überraschung bis auf Überflieger Real Madrid Brown. Der Bub ist aber erst 22 (aber wird schon als nächster Verkaufskandidat gehandelt. Aber für einen Verein wie Real braucht es schon eine überragende Saison oder zwei). Klar hat er Olise und Jamal abgekocht, aber Ryerson ist kein Trickser. Und dieser Schlotterbeck mit seinen präzisen Diagonalbällen (Eintracht Herz abschalten) ist schon ein Wahnsinnskicker, na ja, deshalb spielt er auch in der Nationalmannschaft. Ist Bayern an ihm interessiert. Aber er kann auch eine richtige Drecksxx sein. Fand ich gut, wie Kali im gleich gezeigt hat, dass er mitspielt und Schlotterbeck den sterbenden Schwan gegeben hat. Brown kam mit Antritt und Power von Ryerson (Nationalspieler) nicht zurecht, aber wen sollte Toppmöller sonst dahinstellen? Und das erste Tor von Dortmund war schon ein Klasse Move von Beier. Ist der nicht auch Nationalspieler? Was hier nicht so erwähnt wird ist die Leistung von den beiden Buben im zentralen Mittelfeld, Larsson (21) und Hojlund (21). Die beiden haben unauffällig, aber mit riesigem Einsatz das zentrale Mittelfeld gegen Nmecha und Sabitzer (ich glaube, auch beides Nationalspieler) verteidigt. Nach der Auswechslung von Hojlund konnte Dahoud diese Lücke nicht so gut schließen. Aber sein Tor war wunderschön. Doan ackerte und hielt mit Kristensen die Seite gut zu. Knauf schaffte es auf links, immer wieder für ein wenig Entlastung zusammen mit Brown zu sorgen. Younes!!! Der ist von der ersten Minute an die Dortmunder Kanten angerannt und hat sie genervt. So genervt, dass zwei von ihnen jeder eine Gelbe mit nach Dortmund nimmt. Aber das hat der Junge auch in der zweiten Halbzeit gemacht. Toppmöller meinte, der Junge sei fit. Der war fit wie zwei Turnschuhe. Den zusammen mit Burkhardt vorne drin, dazu Knauf und Doan, die permanent die gegnerische Abwehr anlaufen, darauf bin ich sehr gespannt. Das erste Dortmunder Tor war schon gut gespielt. Das zweite war ein Klickertor, von diesem Kaliber gehen von 10 Schüssen 8 vorbei, einer gegen den Pfosten und einer gegen den Innenpfosten. Das dritte Dortmunder Tor sieht Koch ein wenig unglücklich aus, aber 8 von 10 fallen nicht dem Stürmer überrascht vor die Füße. Aber der Kopfball von Schlotterbeck an die Latte, da würde ich schon sagen, dass 8 von 10 reingehen. Apropos Kopfball. Ebnoutalib ist kein Filigrantechniker, war Horst Hrubesch auch nicht. Aber sein Kopfball knapp neben den Pfosten war schon seine erste Duftmarke. Beim Tor haben sich die Kanten nichts mehr getraut, hatten ja schon gelb. Dann aber einfach mal draufgehalten vom Bub, war schon klasse. Seid nicht so streng mit der Mannschaft und dem Trainer (obwohl ich mich auch oft ärgere, wen er auswechselt und wann er einwechselt). Alle noch jung (auch der Trainer), aber sie sind fleißig und geben sich Mühe. An dem Spiel gestern werden sie sich messen lassen müssen, da haben sie gezeigt, was sie können. War ein geiler Kick.
Es war einfach ein klasse Spiel. Für mich Mann des Spiels Arthur. Wie der den Dortmundern auf den Sack gegangen ist bzw. ihnen die Bälle weggegrätscht hat. Super. Und sich dann sofort mit Süle anlegt, als der Knauf umnockt. Großartig. Gestern nur im Fernsehen gesehen und die Stimmung nicht so richtig mitbekommen, weil ich den Ton wegdrehen musste. Gegen Mainz war ich mal wieder im Stadion und es hat viel Spaß gemacht, die Atmosphäre zu erleben. Hier wird viel von der Abwehr geredet, die sicherlich unzuverlässig ist, aber bitte nicht schlecht. Manche Entscheidungen ärgern mich auch, aber ich mache auch nicht alles richtig und habe bei meinen Entscheidungen viel mehr Zeit. Es sind nicht immer die Spieler, es ist das System und da liegt das Toppmöller Problem. Er ist immer noch am Experimentieren. Das kann man bemängeln, aber ändert nichts am Kader. Die Eintracht und Toppmöller hatten ein Sturmproblem, weil außer Burkhardt und Knauf kein weiterer Stürmer für das System Eintracht da war. Also mussten auch 8er und 6er offensiver agieren, das führte dazu, dass gegen Union drei Tore fielen und gegen Mainz null. (Nun gut beim Spiel gegen Mainz habe ich zwei Mannschaften gesehen, die die Hosen gestrichen voll hatten). Gegen Mainz wurde nach der Devise gespielt, hinten null und vorne hilft uns der liebe Gott (Gott hatte keine Zeit, da hat Doan ausgeholfen). Entweder wir spielten auf null, dann passierte vorne nichts oder wir spielen auf Tore, dann kann (und leider ist) hinten viel passieren. Weil die Abwehr permanent überlastet war, sicherlich auch, weil für dieses System entweder mehr Druck in der Offensive notwendig ist oder ein geiler 6er fehlt. Aber geiler 6er. Das sind Jungs, die überall auf der Welt neben den kaltblütigen Knipsern gesucht werden wie seltene Erden. Und das bedeutet, dass sie genauso teuer sind. Nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der Unterhaltung. Wie soll die Eintracht solche Spieler bekommen, wenn sie anderswo das Vier- bis Fünffache verdienen? Ich schweife ab. Santos war am Anfang noch ein wenig nervös, aber wurde im Laufe des Spiels immer entspannter und hat zum Schluss sogar mal gelächelt. In jedem Fall eine Klasse besser als Zetterer, weil er bei hohen Bällen auch mal die Grundlinie verlässt und einen Ball fängt. Die Abwehr sehr solide und jetzt die Überraschung bis auf Überflieger Real Madrid Brown. Der Bub ist aber erst 22 (aber wird schon als nächster Verkaufskandidat gehandelt. Aber für einen Verein wie Real braucht es schon eine überragende Saison oder zwei). Klar hat er Olise und Jamal abgekocht, aber Ryerson ist kein Trickser. Und dieser Schlotterbeck mit seinen präzisen Diagonalbällen (Eintracht Herz abschalten) ist schon ein Wahnsinnskicker, na ja, deshalb spielt er auch in der Nationalmannschaft. Ist Bayern an ihm interessiert. Aber er kann auch eine richtige Drecksxx sein. Fand ich gut, wie Kali im gleich gezeigt hat, dass er mitspielt und Schlotterbeck den sterbenden Schwan gegeben hat. Brown kam mit Antritt und Power von Ryerson (Nationalspieler) nicht zurecht, aber wen sollte Toppmöller sonst dahinstellen? Und das erste Tor von Dortmund war schon ein Klasse Move von Beier. Ist der nicht auch Nationalspieler? Was hier nicht so erwähnt wird ist die Leistung von den beiden Buben im zentralen Mittelfeld, Larsson (21) und Hojlund (21). Die beiden haben unauffällig, aber mit riesigem Einsatz das zentrale Mittelfeld gegen Nmecha und Sabitzer (ich glaube, auch beides Nationalspieler) verteidigt. Nach der Auswechslung von Hojlund konnte Dahoud diese Lücke nicht so gut schließen. Aber sein Tor war wunderschön. Doan ackerte und hielt mit Kristensen die Seite gut zu. Knauf schaffte es auf links, immer wieder für ein wenig Entlastung zusammen mit Brown zu sorgen. Younes!!! Der ist von der ersten Minute an die Dortmunder Kanten angerannt und hat sie genervt. So genervt, dass zwei von ihnen jeder eine Gelbe mit nach Dortmund nimmt. Aber das hat der Junge auch in der zweiten Halbzeit gemacht. Toppmöller meinte, der Junge sei fit. Der war fit wie zwei Turnschuhe. Den zusammen mit Burkhardt vorne drin, dazu Knauf und Doan, die permanent die gegnerische Abwehr anlaufen, darauf bin ich sehr gespannt. Das erste Dortmunder Tor war schon gut gespielt. Das zweite war ein Klickertor, von diesem Kaliber gehen von 10 Schüssen 8 vorbei, einer gegen den Pfosten und einer gegen den Innenpfosten. Das dritte Dortmunder Tor sieht Koch ein wenig unglücklich aus, aber 8 von 10 fallen nicht dem Stürmer überrascht vor die Füße. Aber der Kopfball von Schlotterbeck an die Latte, da würde ich schon sagen, dass 8 von 10 reingehen. Apropos Kopfball. Ebnoutalib ist kein Filigrantechniker, war Horst Hrubesch auch nicht. Aber sein Kopfball knapp neben den Pfosten war schon seine erste Duftmarke. Beim Tor haben sich die Kanten nichts mehr getraut, hatten ja schon gelb. Dann aber einfach mal draufgehalten vom Bub, war schon klasse. Seid nicht so streng mit der Mannschaft und dem Trainer (obwohl ich mich auch oft ärgere, wen er auswechselt und wann er einwechselt). Alle noch jung (auch der Trainer), aber sie sind fleißig und geben sich Mühe. An dem Spiel gestern werden sie sich messen lassen müssen, da haben sie gezeigt, was sie können. War ein geiler Kick.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
er wurde in der 77. minute eingewechselt. ich habe mir ab da das spiel gerade nochmal re-live angeschaut. götze hatte 4 oder 5 ballkontakte und hat durchaus engagiert den gegner angelaufen, das wars dann aber auch.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
das sehe ich sehr ähnlich.
anno-nym schrieb:
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
er wurde in der 77. minute eingewechselt. ich habe mir ab da das spiel gerade nochmal re-live angeschaut. götze hatte 4 oder 5 ballkontakte und hat durchaus engagiert den gegner angelaufen, das wars dann aber auch.
Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen. Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun. Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller. Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
ER hat ja auch nicht falsch eingewechselt. Wenn Collins keinen Einwurf machen kann kann Toppmöller auch nichts dafür. Es hätte gereicht, wenn man etwas auf Zeit gespielt hätte, als einen so sinnlosen Einwruf und dem BVB damit die Möglichkeit gegeben, dass er wieder in Ballbesitz kommt. Dahoud hat ein super Tor gemacht. Könnte man auch sagen, ist nicht der hit, würden bestimmt auch einige sagen, wenn er nicht das Tor geschossen hätte.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
völlig richtig. das ist ein real bestehendes problem, was es aufzuarbeiten gilt. denn die zweitmeisten gegentore hinter einem abstiegskandidaten wie heidenheim zu haben ist schon arg bedenklich, insbesondere, wenn man unsere ansprüche sowie den finanziellen einsatz bedenkt. zumal wir eben nicht nur von dortmund 3 bekommen haben, sondern von leipzig 6, von union 4, von gladbach 3 etc. und leverkusen hat am ende des tages immer noch ne um 10 buden bessere tordiff...
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
100% Zustimmung. Die Abwehr, die fehlende Konterabsicherung, die Anfälligkeit....das ist die eigentliche "Negativüberraschung" dieser Saison. Und natürlich muss man darüber reden! Ich persönlich habe keine Ahnung, ob unsere Spieler nach 1-2 guten Saisons einfach überschätzt wurden, oder ob es sich um ein taktisches Problem handelt, welches dann Dino zu vertreten hätte. Aber 33 Gegentore nach 16 Spieltagen hätte der kühnste Pessimist nicht vorausgesagt.
Wenn man argumentieren kann ohne die Entstehung der Tore gestern auch nur im Ansatz zu berücksichtigen, dann sehe das als sehr hilfreich an so zu argumentieren.
Ich bin es leid gegen Leute zu argumentieren, die einfach einen undifferenzierten Brei hinklatschen.
Und danke, dass Du meine differenzierten Äußerungen vorher unkommentiert gelassen hast, hier aber anspringst und damit direkt beantwortest, warum es anscheinend sein muss.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen. Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun. Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller. Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
ER hat ja auch nicht falsch eingewechselt. Wenn Collins keinen Einwurf machen kann kann Toppmöller auch nichts dafür. Es hätte gereicht, wenn man etwas auf Zeit gespielt hätte, als einen so sinnlosen Einwruf und dem BVB damit die Möglichkeit gegeben, dass er wieder in Ballbesitz kommt. Dahoud hat ein super Tor gemacht. Könnte man auch sagen, ist nicht der hit, würden bestimmt auch einige sagen, wenn er nicht das Tor geschossen hätte.
Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Sehe ich ebenso. Wir haben kein Verteidigerproblem, wir haben ein Verteidigungsproblem und das zieht sich vom Pressing der Stürmer hin zum Zustellen der Räume im Mittelfeld. Dortmund konnte problemlos aus dem Mittelfeld auf die Außen Flanken schlagen. In Neapel haben wir sehr gut verteidigt, wir können es, wenn der Trainer es will. Leider ging es dort zulasten des Angriffs.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
völlig richtig. das ist ein real bestehendes problem, was es aufzuarbeiten gilt. denn die zweitmeisten gegentore hinter einem abstiegskandidaten wie heidenheim zu haben ist schon arg bedenklich, insbesondere, wenn man unsere ansprüche sowie den finanziellen einsatz bedenkt. zumal wir eben nicht nur von dortmund 3 bekommen haben, sondern von leipzig 6, von union 4, von gladbach 3 etc. und leverkusen hat am ende des tages immer noch ne um 10 buden bessere tordiff...
Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Es ist im Kern dieselbe Abwehrformation (ohne Tuta halt), die letzte Saison schlussendlich Dritter wurde und hinter München, Leverkusen und Pauli sich die viertwenigsten Gegentore fang. Zu sagen, dass die Abwehr "nicht erstligatauglich" wäre, ist einfach nur polemischer Mist. Man kann auch durchaus konstruktive Kritik üben, so wie du es ja auch machst:
anno-nym schrieb:
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Und hier gehe ich dann konform. Zum einen die großen Lücken bzw. Abstände. Zum anderen halt diese hohe Fehlerquote... Unkonzentriertheiten, hanebüchene Fehlpässe etc. Mal bei Koch, mal bei Collins, Theate oder Larsson.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
letzten Endes um 180% Grad das Gegenteil zu unserem Kovacfussball
Genau hier steckt mitunter der Teufel im Detail. Man kann so Fußball spielen und wir sind bei Weitem nicht so vogelwild wie zu Beginn von Kompanys Zeit(auch gg uns) . Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
letzten Endes um 180% Grad das Gegenteil zu unserem Kovacfussball
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Genau hier steckt mitunter der Teufel im Detail. Man kann so Fußball spielen und wir sind bei Weitem nicht so vogelwild wie zu Beginn von Kompanys Zeit(auch gg uns) . Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
100% Zustimmung. Die Abwehr, die fehlende Konterabsicherung, die Anfälligkeit....das ist die eigentliche "Negativüberraschung" dieser Saison. Und natürlich muss man darüber reden! Ich persönlich habe keine Ahnung, ob unsere Spieler nach 1-2 guten Saisons einfach überschätzt wurden, oder ob es sich um ein taktisches Problem handelt, welches dann Dino zu vertreten hätte. Aber 33 Gegentore nach 16 Spieltagen hätte der kühnste Pessimist nicht vorausgesagt.
Genau hier steckt mitunter der Teufel im Detail. Man kann so Fußball spielen und wir sind bei Weitem nicht so vogelwild wie zu Beginn von Kompanys Zeit(auch gg uns) . Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
es wird nicht einfacher...
Was noch hinzukommt, ist, dass die Zuordnung in unserer Abwehr absolut nicht stimmt! Siehe die Gegentore 1 & 3 gegen die Zecken, als Beier und der "Chucko-dingsbums" ca. 5 m völlig frei vor unserem Tor zum Abschluss kommen!
Geschwindigkeitsprobleme, zumindest in der Innenverteidigung, haben auch Spitzenteams wie die Bayern (man erinnere sich wie Omar & Heki denen beim 3:3 weggelaufen sind) und auch die Zecken (Süle und Schlotterbeck sind auch alles andere als schnell).
Die kompensieren das bei Kontern aber damit, dass eben andere aus dem Team mit nach hinten arbeiten (s. Beitrag vom philadlerist). Das fehlt bei uns auch völlig!
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet. Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
Wenn man argumentieren kann ohne die Entstehung der Tore gestern auch nur im Ansatz zu berücksichtigen, dann sehe das als sehr hilfreich an so zu argumentieren.
Ich bin es leid gegen Leute zu argumentieren, die einfach einen undifferenzierten Brei hinklatschen.
Und danke, dass Du meine differenzierten Äußerungen vorher unkommentiert gelassen hast, hier aber anspringst und damit direkt beantwortest, warum es anscheinend sein muss.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive. Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Sehe ich ebenso. Wir haben kein Verteidigerproblem, wir haben ein Verteidigungsproblem und das zieht sich vom Pressing der Stürmer hin zum Zustellen der Räume im Mittelfeld. Dortmund konnte problemlos aus dem Mittelfeld auf die Außen Flanken schlagen. In Neapel haben wir sehr gut verteidigt, wir können es, wenn der Trainer es will. Leider ging es dort zulasten des Angriffs.
Es ist nicht die letzte Reihe, sondern das gesamte System der Verteidigung, bzw Rückwärtsbewegung Mal ein Beispiel aus dem Spiel von Freitag Als Younes nach einer Ecke alleine losstürmt, wird er von 5 (!) Bienchen verfolgt, als er vorm 16er gestoppt wird, sind Knauff, Doan und noch ein dritter von unseren hintergelaufen. Die Dortmunder sind in dem Moment schon zu 8 am eigenen Strafraum. Diese konzentrierte Bewegung als komplettes Team ist das, was uns fehlt. Fehler passieren, aber man muss auch vorbereitet sein, die Fehler wieder auszubügeln. Und was diese Rückwärtsbewegung angeht, kann man das bei Athletico, Real, Barca, Bayern und vielen anderen Spitzenteams beobachten. Da wird gerannt, und zwar selten so wild durcheinander wie die Bienchen, die Younes verfolgt haben, sondern es wird zum einen der ballführende verfolgt, aber parallel dazu auch die Räume besetzt. Ich bin mir sicher, dass Toppmöller das auch als Ziel im Blick hat, aber im Moment läuft das bei uns nicht so wie er es sich vorstellt. Aber die Jungs werden das lernen
Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
Aber wir haben halt wenig Tempo bei Koch Kristensen und mit Abstrichen auch Theate, damit, wenn wir hoch stehen, Situationen mit Geschwindigkeit zum Ball auch unterbinden können. Wir müssen immer perfekt antizipieren, und das ist dann manchmal nicht möglich.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
es wird nicht einfacher...
Was noch hinzukommt, ist, dass die Zuordnung in unserer Abwehr absolut nicht stimmt! Siehe die Gegentore 1 & 3 gegen die Zecken, als Beier und der "Chucko-dingsbums" ca. 5 m völlig frei vor unserem Tor zum Abschluss kommen!
Geschwindigkeitsprobleme, zumindest in der Innenverteidigung, haben auch Spitzenteams wie die Bayern (man erinnere sich wie Omar & Heki denen beim 3:3 weggelaufen sind) und auch die Zecken (Süle und Schlotterbeck sind auch alles andere als schnell).
Die kompensieren das bei Kontern aber damit, dass eben andere aus dem Team mit nach hinten arbeiten (s. Beitrag vom philadlerist). Das fehlt bei uns auch völlig!
Geschwindigkeitsprobleme, zumindest in der Innenverteidigung, haben auch Spitzenteams wie die Bayern (man erinnere sich wie Omar & Heki denen beim 3:3 weggelaufen sind)
geschwindigkeitsproblem ist halt halt relativ - upamecano kann so knapp unter 35 km/h rennen und ist damit ne ganze ecke schneller als unsere iv abseits von collins, aber in ner umschaltaktion hinterherzukommen ist noch mal was anders, insbesondere, wenn die gegenüber noch nen km/h mehr auf der pfanne haben.
(was aber nichts daran ändert, dass man besser mindestens einen schnellen iv im kader haben sollte, wenn man so weit aufgerückt spielen möchte)
und auch die Zecken (Süle und Schlotterbeck sind auch alles andere als schnell).
Die kompensieren das bei Kontern aber damit, dass eben andere aus dem Team mit nach hinten arbeiten (s. Beitrag vom philadlerist). Das fehlt bei uns auch völlig!
was in unserem fall besonders traurig ist, denn genau das war noch vor gar nicht allzulanger zeit mal eine unserer absoluten stärken und einer der gründe, warum wir damals so erfolgreich waren. es war eine der komponenten, die dafür gesorgt haben, dass das grosse ganze besser als die eigentliche summe der einzelnen teile war.
Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
das sehe ich sehr ähnlich.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen.
Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun.
Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller.
Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Es ist im Kern dieselbe Abwehrformation (ohne Tuta halt), die letzte Saison schlussendlich Dritter wurde und hinter München, Leverkusen und Pauli sich die viertwenigsten Gegentore fang. Zu sagen, dass die Abwehr "nicht erstligatauglich" wäre, ist einfach nur polemischer Mist. Man kann auch durchaus konstruktive Kritik üben, so wie du es ja auch machst:
Und hier gehe ich dann konform. Zum einen die großen Lücken bzw. Abstände. Zum anderen halt diese hohe Fehlerquote... Unkonzentriertheiten, hanebüchene Fehlpässe etc. Mal bei Koch, mal bei Collins, Theate oder Larsson.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
das sehe ich sehr ähnlich.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
Für mich Mann des Spiels Arthur. Wie der den Dortmundern auf den Sack gegangen ist bzw. ihnen die Bälle weggegrätscht hat. Super. Und sich dann sofort mit Süle anlegt, als der Knauf umnockt. Großartig.
Gestern nur im Fernsehen gesehen und die Stimmung nicht so richtig mitbekommen, weil ich den Ton wegdrehen musste. Gegen Mainz war ich mal wieder im Stadion und es hat viel Spaß gemacht, die Atmosphäre zu erleben.
Hier wird viel von der Abwehr geredet, die sicherlich unzuverlässig ist, aber bitte nicht schlecht.
Manche Entscheidungen ärgern mich auch, aber ich mache auch nicht alles richtig und habe bei meinen Entscheidungen viel mehr Zeit.
Es sind nicht immer die Spieler, es ist das System und da liegt das Toppmöller Problem. Er ist immer noch am Experimentieren. Das kann man bemängeln, aber ändert nichts am Kader. Die Eintracht und Toppmöller hatten ein Sturmproblem, weil außer Burkhardt und Knauf kein weiterer Stürmer für das System Eintracht da war.
Also mussten auch 8er und 6er offensiver agieren, das führte dazu, dass gegen Union drei Tore fielen und gegen Mainz null. (Nun gut beim Spiel gegen Mainz habe ich zwei Mannschaften gesehen, die die Hosen gestrichen voll hatten). Gegen Mainz wurde nach der Devise gespielt, hinten null und vorne hilft uns der liebe Gott (Gott hatte keine Zeit, da hat Doan ausgeholfen). Entweder wir spielten auf null, dann passierte vorne nichts oder wir spielen auf Tore, dann kann (und leider ist) hinten viel passieren. Weil die Abwehr permanent überlastet war, sicherlich auch, weil für dieses System entweder mehr Druck in der Offensive notwendig ist oder ein geiler 6er fehlt.
Aber geiler 6er. Das sind Jungs, die überall auf der Welt neben den kaltblütigen Knipsern gesucht werden wie seltene Erden. Und das bedeutet, dass sie genauso teuer sind. Nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der Unterhaltung. Wie soll die Eintracht solche Spieler bekommen, wenn sie anderswo das Vier- bis Fünffache verdienen?
Ich schweife ab.
Santos war am Anfang noch ein wenig nervös, aber wurde im Laufe des Spiels immer entspannter und hat zum Schluss sogar mal gelächelt. In jedem Fall eine Klasse besser als Zetterer, weil er bei hohen Bällen auch mal die Grundlinie verlässt und einen Ball fängt.
Die Abwehr sehr solide und jetzt die Überraschung bis auf Überflieger Real Madrid Brown. Der Bub ist aber erst 22 (aber wird schon als nächster Verkaufskandidat gehandelt. Aber für einen Verein wie Real braucht es schon eine überragende Saison oder zwei). Klar hat er Olise und Jamal abgekocht, aber Ryerson ist kein Trickser. Und dieser Schlotterbeck mit seinen präzisen Diagonalbällen (Eintracht Herz abschalten) ist schon ein Wahnsinnskicker, na ja, deshalb spielt er auch in der Nationalmannschaft. Ist Bayern an ihm interessiert. Aber er kann auch eine richtige Drecksxx sein. Fand ich gut, wie Kali im gleich gezeigt hat, dass er mitspielt und Schlotterbeck den sterbenden Schwan gegeben hat.
Brown kam mit Antritt und Power von Ryerson (Nationalspieler) nicht zurecht, aber wen sollte Toppmöller sonst dahinstellen? Und das erste Tor von Dortmund war schon ein Klasse Move von Beier. Ist der nicht auch Nationalspieler?
Was hier nicht so erwähnt wird ist die Leistung von den beiden Buben im zentralen Mittelfeld, Larsson (21) und Hojlund (21). Die beiden haben unauffällig, aber mit riesigem Einsatz das zentrale Mittelfeld gegen Nmecha und Sabitzer (ich glaube, auch beides Nationalspieler) verteidigt. Nach der Auswechslung von Hojlund konnte Dahoud diese Lücke nicht so gut schließen. Aber sein Tor war wunderschön.
Doan ackerte und hielt mit Kristensen die Seite gut zu. Knauf schaffte es auf links, immer wieder für ein wenig Entlastung zusammen mit Brown zu sorgen.
Younes!!! Der ist von der ersten Minute an die Dortmunder Kanten angerannt und hat sie genervt. So genervt, dass zwei von ihnen jeder eine Gelbe mit nach Dortmund nimmt. Aber das hat der Junge auch in der zweiten Halbzeit gemacht. Toppmöller meinte, der Junge sei fit. Der war fit wie zwei Turnschuhe.
Den zusammen mit Burkhardt vorne drin, dazu Knauf und Doan, die permanent die gegnerische Abwehr anlaufen, darauf bin ich sehr gespannt.
Das erste Dortmunder Tor war schon gut gespielt. Das zweite war ein Klickertor, von diesem Kaliber gehen von 10 Schüssen 8 vorbei, einer gegen den Pfosten und einer gegen den Innenpfosten.
Das dritte Dortmunder Tor sieht Koch ein wenig unglücklich aus, aber 8 von 10 fallen nicht dem Stürmer überrascht vor die Füße.
Aber der Kopfball von Schlotterbeck an die Latte, da würde ich schon sagen, dass 8 von 10 reingehen.
Apropos Kopfball. Ebnoutalib ist kein Filigrantechniker, war Horst Hrubesch auch nicht. Aber sein Kopfball knapp neben den Pfosten war schon seine erste Duftmarke. Beim Tor haben sich die Kanten nichts mehr getraut, hatten ja schon gelb. Dann aber einfach mal draufgehalten vom Bub, war schon klasse.
Seid nicht so streng mit der Mannschaft und dem Trainer (obwohl ich mich auch oft ärgere, wen er auswechselt und wann er einwechselt). Alle noch jung (auch der Trainer), aber sie sind fleißig und geben sich Mühe.
An dem Spiel gestern werden sie sich messen lassen müssen, da haben sie gezeigt, was sie können. War ein geiler Kick.
❤️
das sehe ich sehr ähnlich.
das habe ich überhaupt nicht gesehen.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
er wurde in der 77. minute eingewechselt. ich habe mir ab da das spiel gerade nochmal re-live angeschaut.
götze hatte 4 oder 5 ballkontakte und hat durchaus engagiert den gegner angelaufen, das wars dann aber auch.
Um ehrlich zu sein, ich habe Götze gar nicht gesehen!
er wurde in der 77. minute eingewechselt. ich habe mir ab da das spiel gerade nochmal re-live angeschaut.
götze hatte 4 oder 5 ballkontakte und hat durchaus engagiert den gegner angelaufen, das wars dann aber auch.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen.
Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun.
Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller.
Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
Wenn Collins keinen Einwurf machen kann kann Toppmöller auch nichts dafür.
Es hätte gereicht, wenn man etwas auf Zeit gespielt hätte, als einen so sinnlosen Einwruf und dem BVB damit die Möglichkeit gegeben, dass er wieder in Ballbesitz kommt.
Dahoud hat ein super Tor gemacht. Könnte man auch sagen, ist nicht der hit, würden bestimmt auch einige sagen, wenn er nicht das Tor geschossen hätte.
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet.
Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Aber die haben wahrscheinlich auch keinen 6er...
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
völlig richtig. das ist ein real bestehendes problem, was es aufzuarbeiten gilt. denn die zweitmeisten gegentore hinter einem abstiegskandidaten wie heidenheim zu haben ist schon arg bedenklich, insbesondere, wenn man unsere ansprüche sowie den finanziellen einsatz bedenkt. zumal wir eben nicht nur von dortmund 3 bekommen haben, sondern von leipzig 6, von union 4, von gladbach 3 etc. und leverkusen hat am ende des tages immer noch ne um 10 buden bessere tordiff...
100% Zustimmung. Die Abwehr, die fehlende Konterabsicherung, die Anfälligkeit....das ist die eigentliche "Negativüberraschung" dieser Saison. Und natürlich muss man darüber reden! Ich persönlich habe keine Ahnung, ob unsere Spieler nach 1-2 guten Saisons einfach überschätzt wurden, oder ob es sich um ein taktisches Problem handelt, welches dann Dino zu vertreten hätte. Aber 33 Gegentore nach 16 Spieltagen hätte der kühnste Pessimist nicht vorausgesagt.
Wenn man argumentieren kann ohne die Entstehung der Tore gestern auch nur im Ansatz zu berücksichtigen, dann sehe das als sehr hilfreich an so zu argumentieren.
Ich bin es leid gegen Leute zu argumentieren, die einfach einen undifferenzierten Brei hinklatschen.
Und danke, dass Du meine differenzierten Äußerungen vorher unkommentiert gelassen hast, hier aber anspringst und damit direkt beantwortest, warum es anscheinend sein muss.
Richtig. Uns fehlt ein fitter Rode oder so einen Spieler in der Art. Und das ja schon lange. Keine Ahnung warum diese Baustelle nicht versucht wird zu schließen.
Etwas möchte ich zum Schutz von Toppmöller noch erwähnen.
Einige kritisieren die erneute Vorzeitige Auswechslung von Uzun.
Ich behaupte aber das geschah auch zum Schutz von Uzun. Schließlich kam seine letzte Verletzung sogar mit Ankündigung und trotz Schonungsversuche von Toppmöller.
Klar Götze als Einwechselspieler ist nicht der Hit, aber ich sehe es auch so, das Toppmöller unserer Mannschaft Ruhe in der Schlussphase geben wollte.
Wenn Collins keinen Einwurf machen kann kann Toppmöller auch nichts dafür.
Es hätte gereicht, wenn man etwas auf Zeit gespielt hätte, als einen so sinnlosen Einwruf und dem BVB damit die Möglichkeit gegeben, dass er wieder in Ballbesitz kommt.
Dahoud hat ein super Tor gemacht. Könnte man auch sagen, ist nicht der hit, würden bestimmt auch einige sagen, wenn er nicht das Tor geschossen hätte.
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Sehe ich ebenso. Wir haben kein Verteidigerproblem, wir haben ein Verteidigungsproblem und das zieht sich vom Pressing der Stürmer hin zum Zustellen der Räume im Mittelfeld. Dortmund konnte problemlos aus dem Mittelfeld auf die Außen Flanken schlagen.
In Neapel haben wir sehr gut verteidigt, wir können es, wenn der Trainer es will. Leider ging es dort zulasten des Angriffs.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
völlig richtig. das ist ein real bestehendes problem, was es aufzuarbeiten gilt. denn die zweitmeisten gegentore hinter einem abstiegskandidaten wie heidenheim zu haben ist schon arg bedenklich, insbesondere, wenn man unsere ansprüche sowie den finanziellen einsatz bedenkt. zumal wir eben nicht nur von dortmund 3 bekommen haben, sondern von leipzig 6, von union 4, von gladbach 3 etc. und leverkusen hat am ende des tages immer noch ne um 10 buden bessere tordiff...
Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.
Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.
Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
Es ist im Kern dieselbe Abwehrformation (ohne Tuta halt), die letzte Saison schlussendlich Dritter wurde und hinter München, Leverkusen und Pauli sich die viertwenigsten Gegentore fang. Zu sagen, dass die Abwehr "nicht erstligatauglich" wäre, ist einfach nur polemischer Mist. Man kann auch durchaus konstruktive Kritik üben, so wie du es ja auch machst:
Und hier gehe ich dann konform. Zum einen die großen Lücken bzw. Abstände. Zum anderen halt diese hohe Fehlerquote... Unkonzentriertheiten, hanebüchene Fehlpässe etc. Mal bei Koch, mal bei Collins, Theate oder Larsson.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
letzten Endes um 180% Grad das Gegenteil zu unserem Kovacfussball
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
letzten Endes um 180% Grad das Gegenteil zu unserem Kovacfussball
das hast du sehr anschaulich zusammengefasst. zum letzten absatz kann man vielleicht noch hinzufügen, dass es daneben auch noch ungemein förderlich ist, für den fall der fälle auch entsprechend schnelle leute hinten in der iv zu haben, wie bei bayern eben bspw. dann upamecano .
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
es wird nicht einfacher...
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
100% Zustimmung. Die Abwehr, die fehlende Konterabsicherung, die Anfälligkeit....das ist die eigentliche "Negativüberraschung" dieser Saison. Und natürlich muss man darüber reden! Ich persönlich habe keine Ahnung, ob unsere Spieler nach 1-2 guten Saisons einfach überschätzt wurden, oder ob es sich um ein taktisches Problem handelt, welches dann Dino zu vertreten hätte. Aber 33 Gegentore nach 16 Spieltagen hätte der kühnste Pessimist nicht vorausgesagt.
Für das Tempo ist Collins zu unbeständig für die Startelf und Amenda hat wenig Vertrauen.
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
es wird nicht einfacher...
Was noch hinzukommt, ist, dass die Zuordnung in unserer Abwehr absolut nicht stimmt!
Siehe die Gegentore 1 & 3 gegen die Zecken, als Beier und der "Chucko-dingsbums" ca. 5 m völlig frei vor unserem Tor zum Abschluss kommen!
Geschwindigkeitsprobleme, zumindest in der Innenverteidigung, haben auch Spitzenteams wie die Bayern (man erinnere sich wie Omar & Heki denen beim 3:3 weggelaufen sind) und auch die Zecken (Süle und Schlotterbeck sind auch alles andere als schnell).
Die kompensieren das bei Kontern aber damit, dass eben andere aus dem Team mit nach hinten arbeiten (s. Beitrag vom philadlerist). Das fehlt bei uns auch völlig!
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
Wenn man argumentieren kann ohne die Entstehung der Tore gestern auch nur im Ansatz zu berücksichtigen, dann sehe das als sehr hilfreich an so zu argumentieren.
Ich bin es leid gegen Leute zu argumentieren, die einfach einen undifferenzierten Brei hinklatschen.
Und danke, dass Du meine differenzierten Äußerungen vorher unkommentiert gelassen hast, hier aber anspringst und damit direkt beantwortest, warum es anscheinend sein muss.
Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.
Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.
Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
Sehe ich ebenso. Wir haben kein Verteidigerproblem, wir haben ein Verteidigungsproblem und das zieht sich vom Pressing der Stürmer hin zum Zustellen der Räume im Mittelfeld. Dortmund konnte problemlos aus dem Mittelfeld auf die Außen Flanken schlagen.
In Neapel haben wir sehr gut verteidigt, wir können es, wenn der Trainer es will. Leider ging es dort zulasten des Angriffs.
Mal ein Beispiel aus dem Spiel von Freitag
Als Younes nach einer Ecke alleine losstürmt, wird er von 5 (!) Bienchen verfolgt, als er vorm 16er gestoppt wird, sind Knauff, Doan und noch ein dritter von unseren hintergelaufen. Die Dortmunder sind in dem Moment schon zu 8 am eigenen Strafraum.
Diese konzentrierte Bewegung als komplettes Team ist das, was uns fehlt. Fehler passieren, aber man muss auch vorbereitet sein, die Fehler wieder auszubügeln. Und was diese Rückwärtsbewegung angeht, kann man das bei Athletico, Real, Barca, Bayern und vielen anderen Spitzenteams beobachten. Da wird gerannt, und zwar selten so wild durcheinander wie die Bienchen, die Younes verfolgt haben, sondern es wird zum einen der ballführende verfolgt, aber parallel dazu auch die Räume besetzt.
Ich bin mir sicher, dass Toppmöller das auch als Ziel im Blick hat, aber im Moment läuft das bei uns nicht so wie er es sich vorstellt. Aber die Jungs werden das lernen
weshalb ich diesen spielansatz mit unserem kader und vor allem dessen verbissene beibehaltung schlicht nicht verstehen kann.
es mutet letzendlich wie eine neuauflage der ersten toppmöller-saison an, wo ein großteil der probleme auf hausgemachte probleme aufgrund des spielansatzes und dessen beibehaltung zurückzuführen waren.
so wie damals basteln wir uns gerade unsere eigenen sollbruchstellen im system, welche so offensichtlich sind, dass eine defensive mit nahezu dem selben stammpersonal, welche in der vorsaison - mit einer anderen spielanlage - eine der top-5 defensivreihen der liga gestellt hat, nun regelmäßig die hütte vollbekommt - und selbiges nicht nur von toptemas wie leipzig oder dortmund, sondern auch und gerade von teams wie union oder einem damals mausetoten gladbach.
böse gesagt bräuchten wir, wenn wir so weitermachen wollen, noch in diesem transferfenster einen qualitäts-innenverteidiger als soforthilfe, welcher als kernqualifikation mitbringen müsste, (mindestens) 35 km/h rennen zu können.
es wird nicht einfacher...
Was noch hinzukommt, ist, dass die Zuordnung in unserer Abwehr absolut nicht stimmt!
Siehe die Gegentore 1 & 3 gegen die Zecken, als Beier und der "Chucko-dingsbums" ca. 5 m völlig frei vor unserem Tor zum Abschluss kommen!
Geschwindigkeitsprobleme, zumindest in der Innenverteidigung, haben auch Spitzenteams wie die Bayern (man erinnere sich wie Omar & Heki denen beim 3:3 weggelaufen sind) und auch die Zecken (Süle und Schlotterbeck sind auch alles andere als schnell).
Die kompensieren das bei Kontern aber damit, dass eben andere aus dem Team mit nach hinten arbeiten (s. Beitrag vom philadlerist). Das fehlt bei uns auch völlig!
geschwindigkeitsproblem ist halt halt relativ - upamecano kann so knapp unter 35 km/h rennen und ist damit ne ganze ecke schneller als unsere iv abseits von collins, aber in ner umschaltaktion hinterherzukommen ist noch mal was anders, insbesondere, wenn die gegenüber noch nen km/h mehr auf der pfanne haben.
(was aber nichts daran ändert, dass man besser mindestens einen schnellen iv im kader haben sollte, wenn man so weit aufgerückt spielen möchte)
also süle war mal richtig schnell, insbesondere, wenn man seine statur berücksichtig. der war zu bayern-zeiten auch bei knapp unter 35 km/h ( https://www.facebook.com/FCBayern.Ultras/posts/niklas-s%C3%BCle-had-a-top-speed-of-3499-kmh-this-season-faster-than-any-other-bayern/2852438828162737/ ), aber keine ahnung, was er jetzt noch im tank hat...
was in unserem fall besonders traurig ist, denn genau das war noch vor gar nicht allzulanger zeit mal eine unserer absoluten stärken und einer der gründe, warum wir damals so erfolgreich waren. es war eine der komponenten, die dafür gesorgt haben, dass das grosse ganze besser als die eigentliche summe der einzelnen teile war.