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Olympische und paralympische Winterspiele - 2026

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Sehr schön, ja. Und morgen dann hoffentlich nochmal den "vollen" Satz Medaillen zum Abschluss im Vierer-Bob.
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Matzel schrieb:

Sehr schön, ja. Und morgen dann hoffentlich nochmal den "vollen" Satz Medaillen zum Abschluss im Vierer-Bob.


Unsere Frankfurter Buben sind ja auch wieder auf Bronze-Kurs.
Gleich Lauf 3.
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Matzel schrieb:

Sehr schön, ja. Und morgen dann hoffentlich nochmal den "vollen" Satz Medaillen zum Abschluss im Vierer-Bob.


Unsere Frankfurter Buben sind ja auch wieder auf Bronze-Kurs.
Gleich Lauf 3.
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SGE_Werner schrieb:

Unsere Frankfurter Buben sind ja auch wieder auf Bronze-Kurs.
Gleich Lauf 3.


Wieder keine Goldmedaille in Sicht?
Da sieht man, dass bei der Eintracht das Gewinner Gen absolut nicht gefördert wird.

Absolut armselig.

Und ja, das ist Sarkasmus!
Nur zur Sicherheit.
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Shit
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SGE_Werner schrieb:

Unsere Frankfurter Buben sind ja auch wieder auf Bronze-Kurs.
Gleich Lauf 3.


Wieder keine Goldmedaille in Sicht?
Da sieht man, dass bei der Eintracht das Gewinner Gen absolut nicht gefördert wird.

Absolut armselig.

Und ja, das ist Sarkasmus!
Nur zur Sicherheit.
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SemperFi schrieb:

Wieder keine Goldmedaille in Sicht?
Da sieht man, dass bei der Eintracht das Gewinner Gen absolut nicht gefördert wird.

Absolut armselig.


Kaputt gespart und daher nur Platz 4.
Fukel raus 😁
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Shit
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Fantastisch schrieb:

Shit

Aber echt! Traurige Sache, wenn es nach dem Zwischenstand dann am Ende (so knapp) nicht reicht.
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Und die Russin klaut unserer Langläuferin die Skier. Putin will endgültig die Eskalation.
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Und die Russin klaut unserer Langläuferin die Skier. Putin will endgültig die Eskalation.
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Aber unsere Techniker und Helfer sind solche Deeskalierer ...
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geiles Finale
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geiles Finale
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Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.
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Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.
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Landroval schrieb:

Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.


von der 10 MIn vor Schluss träumt der noch ne Weile, statt dem fast leeren Tor, der TW auf der anderen Seite und dann an Pfosten ....das hatte was von Frank Mill
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Landroval schrieb:

Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.


von der 10 MIn vor Schluss träumt der noch ne Weile, statt dem fast leeren Tor, der TW auf der anderen Seite und dann an Pfosten ....das hatte was von Frank Mill
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FredSchaub schrieb:

Landroval schrieb:

Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.


von der 10 MIn vor Schluss träumt der noch ne Weile, statt dem fast leeren Tor, der TW auf der anderen Seite und dann an Pfosten ....das hatte was von Frank Mill

... und dann kam es, wie es kommen musste.
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FredSchaub schrieb:

Landroval schrieb:

Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.


von der 10 MIn vor Schluss träumt der noch ne Weile, statt dem fast leeren Tor, der TW auf der anderen Seite und dann an Pfosten ....das hatte was von Frank Mill

... und dann kam es, wie es kommen musste.
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Landroval schrieb:

FredSchaub schrieb:

Landroval schrieb:

Ja! Schade nur, dass Kanada (bisher) so viele 100%ige ausgelassen hat.


von der 10 MIn vor Schluss träumt der noch ne Weile, statt dem fast leeren Tor, der TW auf der anderen Seite und dann an Pfosten ....das hatte was von Frank Mill

... und dann kam es, wie es kommen musste.


ja dämlicher Scheibenenverlust udn dann eiskalt
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Mal meine abschließenden 2ct:

Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.

Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.

Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.

Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.

Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei  und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.

Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.

Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
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Mal meine abschließenden 2ct:

Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.

Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.

Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.

Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.

Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei  und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.

Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.

Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
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SemperFi schrieb:

Mal meine abschließenden 2ct:

Danke dafür! Das macht mich schon sehr nachdenklich, was Du da schreibst.

Wo soll die viele Kohle herkommen, die benötigt werden würde? Das geht doch nur über den Staat oder Sponsoren, oder? Selbst trägt sich das ja nicht, leider ...  
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Mal meine abschließenden 2ct:

Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.

Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.

Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.

Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.

Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei  und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.

Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.

Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
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SemperFi schrieb:

Mal meine abschließenden 2ct:

Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.

Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.

Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.

Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.

Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei  und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.

Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.

Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.


und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
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SemperFi schrieb:

Mal meine abschließenden 2ct:

Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.

Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.

Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.

Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.

Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei  und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.

Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.

Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.


und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
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FredSchaub schrieb:

und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?                                              


Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.

Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.

Per se finde ich das Sportsoldatentum ja gut.
Aber es irritiert mich, dass es absolut keinen Diskurs dazu gibt, es war gerade Olympia und absolut niemand redet darüber.
Und mir fehlt dann einfach irgendwo mal eine Idee, dass wenn man Sportsoldaten diese Förderung ermöglicht, es eine Alternative geben sollte für Sportler, die eben diesen Weg nicht gehen wollen oder die dann eben nicht an einen dieser 744 Plätze bundesweit rankommen.
(und diese 744 Personen sind für 60% aller Medaillen bei Olympiaden verantwortlich  (und 10% davon gehen an nicht-olympische Sportarten und Parasport)

Das sind 67 Mio Euro im Jahr an Ausgaben.
Also einmal Upamecano verlängern deckt fast 2 Jahre die Kosten für alle Sportsoldaten.

Wirklich nochmal zum Abschluß, ich finde es einfach schade, dass es keinen Diskurs zu dem Thema gibt.
Es ist toll, dass wir SportsoldatInnen haben, den Zoll, die Polizei und die das System tragen, aber wir brauchen einfach weitere Lösungen, denn diese Systeme haben ihre Grenzen und die sehen wir seit Jahren und es wird seit Jahren darüber sich beschwert.
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FredSchaub schrieb:

und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?                                              


Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.

Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.

Per se finde ich das Sportsoldatentum ja gut.
Aber es irritiert mich, dass es absolut keinen Diskurs dazu gibt, es war gerade Olympia und absolut niemand redet darüber.
Und mir fehlt dann einfach irgendwo mal eine Idee, dass wenn man Sportsoldaten diese Förderung ermöglicht, es eine Alternative geben sollte für Sportler, die eben diesen Weg nicht gehen wollen oder die dann eben nicht an einen dieser 744 Plätze bundesweit rankommen.
(und diese 744 Personen sind für 60% aller Medaillen bei Olympiaden verantwortlich  (und 10% davon gehen an nicht-olympische Sportarten und Parasport)

Das sind 67 Mio Euro im Jahr an Ausgaben.
Also einmal Upamecano verlängern deckt fast 2 Jahre die Kosten für alle Sportsoldaten.

Wirklich nochmal zum Abschluß, ich finde es einfach schade, dass es keinen Diskurs zu dem Thema gibt.
Es ist toll, dass wir SportsoldatInnen haben, den Zoll, die Polizei und die das System tragen, aber wir brauchen einfach weitere Lösungen, denn diese Systeme haben ihre Grenzen und die sehen wir seit Jahren und es wird seit Jahren darüber sich beschwert.
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SemperFi schrieb:

FredSchaub schrieb:

und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?                                              


Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.




wir reden aber auch dabei nur von einem Ausschnitt der Sportarten, gab irgenwann letztens ne Doku dazu, wie das bspw im Eiskunstlauf ist
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FredSchaub schrieb:

und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?                                              


Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.

Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.

Per se finde ich das Sportsoldatentum ja gut.
Aber es irritiert mich, dass es absolut keinen Diskurs dazu gibt, es war gerade Olympia und absolut niemand redet darüber.
Und mir fehlt dann einfach irgendwo mal eine Idee, dass wenn man Sportsoldaten diese Förderung ermöglicht, es eine Alternative geben sollte für Sportler, die eben diesen Weg nicht gehen wollen oder die dann eben nicht an einen dieser 744 Plätze bundesweit rankommen.
(und diese 744 Personen sind für 60% aller Medaillen bei Olympiaden verantwortlich  (und 10% davon gehen an nicht-olympische Sportarten und Parasport)

Das sind 67 Mio Euro im Jahr an Ausgaben.
Also einmal Upamecano verlängern deckt fast 2 Jahre die Kosten für alle Sportsoldaten.

Wirklich nochmal zum Abschluß, ich finde es einfach schade, dass es keinen Diskurs zu dem Thema gibt.
Es ist toll, dass wir SportsoldatInnen haben, den Zoll, die Polizei und die das System tragen, aber wir brauchen einfach weitere Lösungen, denn diese Systeme haben ihre Grenzen und die sehen wir seit Jahren und es wird seit Jahren darüber sich beschwert.
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SemperFi schrieb:

Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.

Also die Diskussion gibt es, auch wenn sie sehr leise geführt wird.
https://www.deutschlandfunk.de/lobbyverein-athleten-deutschland-fordert-reformen-im-deutschen-sport-100.html
https://www.sport1.de/news/olympia/2026/02/forderung-hartung-will-die-eigenen-starken-ausspielen

Das Sportfördergesetz wird jetzt schon seit ca 2 Jahren diskutiert und scheitert an den vielen Köchen, welche den Brei verderben.
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Deutsche Athleten bleiben der Eröffnungsfeier der Paralympics fern, da Athleten aus Russland und Belarus bei den Spielen zugelassen sind. Zuvor hatten bereits Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Niederlande und Tschechien einen Boykott der Eröffnungsfeier angekündigt.

https://www.sueddeutsche.de/sport/paralympics-eroeffnungsfeier-boykott-russland-ukraine-deutschland-li.3438824

Indes wurden ukrainischen Athleten vonseiten des IPC das Outfit verboten, da es die Ukraine inkl. von Russland annektierten Gebieten, wie der Krim, zeigt:

https://www.fr.de/sport/sport-mix/ukraine-outfit-bei-paralympics-wegen-alter-landkarte-verboten-zr-94195982.html
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Deutsche Athleten bleiben der Eröffnungsfeier der Paralympics fern, da Athleten aus Russland und Belarus bei den Spielen zugelassen sind. Zuvor hatten bereits Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Niederlande und Tschechien einen Boykott der Eröffnungsfeier angekündigt.

https://www.sueddeutsche.de/sport/paralympics-eroeffnungsfeier-boykott-russland-ukraine-deutschland-li.3438824

Indes wurden ukrainischen Athleten vonseiten des IPC das Outfit verboten, da es die Ukraine inkl. von Russland annektierten Gebieten, wie der Krim, zeigt:

https://www.fr.de/sport/sport-mix/ukraine-outfit-bei-paralympics-wegen-alter-landkarte-verboten-zr-94195982.html
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Steigflug_verpflichtet schrieb:

Deutsche Athleten bleiben der Eröffnungsfeier der Paralympics fern, da Athleten aus Russland und Belarus bei den Spielen zugelassen sind.

Richtig so.

Steigflug_verpflichtet schrieb:

Indes wurden ukrainischen Athleten vonseiten des IPC das Outfit verboten, da es die Ukraine inkl. von Russland annektierten Gebieten, wie der Krim, zeigt:

Nicht richtig so.


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