sollte die Eintracht und Riera wider Erwarten die beiden letzten Spiele performen und die nötigen Punkte holen, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, auch dann wird Riera wohl gehen. Das vermute ich mal
sollte die Eintracht und Riera wider Erwarten die beiden letzten Spiele performen und die nötigen Punkte holen, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, auch dann wird Riera wohl gehen. Das vermute ich mal
Ich vermute sogar das er noch Freitag Abend frei gestellt wird.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen, das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Die sogenannten „Soft Factors“ wie Einsatz, Teamdynamik und Mentalität sind ohne Frage wichtig. Aber aus Trainersicht entwickeln sich diese Dinge selten isoliert. Sie hängen stark davon ab, ob auf dem Platz Klarheit herrscht. Wenn Spieler genau wissen, was ihre Aufgabe ist, wie die Abläufe aussehen und welche Räume sie besetzen müssen, dann kommt Intensität oft ganz automatisch dazu. Fehlt diese Orientierung, wirkt es schnell wie mangelnder Wille – tatsächlich ist es aber häufig eher Unsicherheit oder fehlende Abstimmung.
Ich denke, wir liegen hier gar nicht soweit auseinander. Meine Sicht war mehr auf die Execution gerichtet. Die Umsetzung eines Systems unter Druck machen eben mansche Spieler besser als andere und ohne Bereitschaft, sich einem System hinzugeben, kommt es nicht zu der von Dir beschriebenen Entwicklung. Es ging mir auch nur darum, daß Ergänzungen des Kaders eben nicht nur entsprechend spielen können sollten, sondern auch mehr bei der Wahl auf diese versteckten Eigenschaften geachtet werden muß.
Die Bazies spielen dieses Jahr so dominant, weil System und Anleitung passen, was aber eben multipliziert wird, weil das Team durch die Bank einen Mindestlevel in allen relevanten Kategorien erfüllt.
Da sind wir tatsächlich gar nicht so weit auseinander. Dein Punkt mit der Execution ist absolut richtig – am Ende entscheidet sich alles unter Druck. Ein System kann noch so sauber gedacht sein, wenn die Spieler es in den entscheidenden Momenten nicht umsetzen, bringt dir das nichts. Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind. Gerade diese „versteckten Eigenschaften“, die du ansprichst – also Dinge wie Spielintelligenz, Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik. Das ist aus Trainersicht auch der Knackpunkt: Du brauchst nicht nur Spieler, die etwas können, sondern Spieler, die etwas umsetzen wollen und können, wenn es darauf ankommt. Und genau da passt auch dein Bayern-Beispiel: Die haben nicht nur Qualität, sondern ein durchgängiges Mindestniveau in Entscheidungsfindung, Intensität und Systemtreue. Dadurch entsteht diese Konstanz, die dann wie Dominanz wirkt. Bei uns hast du diese Ausschläge deutlich stärker – nach oben wie nach unten. Und das spricht eher für ein Thema aus Zusammenspiel, Klarheit und Profil im Kader als für ein reines Qualitätsproblem.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich. Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein. Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert. Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern. Unterm Strich bin ich bei dir: Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich. Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein. Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert. Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern. Unterm Strich bin ich bei dir: Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Eine klar definierte Struktur ist sicherlich ein Erfolgselement. Jeder Trainer kann und jeder Spieler sollte auf Bundesliganiveau in der Lage sein gute und schlechte Abläufe zu erkennen und zu definieren (Passwinkel, offensive/defensive Strafraumbesetzung, Durchdecken usw. ).
Ein guter Trainer hat gute Trainingsübungen und kann die richtigen Schwerpunkte setzen, um gute Abläufe einzuschleifen. Dabei sind tiefes Verteidigen und Kontersituationen deutlich einfacher zu trainieren, als aus kontrolliertem Ballbesitz sich Chancen zu erarbeiten. Deshalb ist es so schwer schwächere Gegner im tiefen Block zu knacken und Spieler haben im letzten, offensiven Drittel oft mehr Freiheiten, weil sich diese Situationen im Training schlechter trainieren lassen. Eine gute "Ballbesitzidee" lässt sich daher meist nur in der Sommerpause oder ca. einer halben Saison entwickeln. Ob ein Trainer hierin gut ist lässt sich aber von außen ganz schwer bewerten.
Dann gibt es noch das, was viele als Spielidee eines Trainers bezeichnen: Das sind eher Stilfragen, die zueinander passen müssen, zu denen aber auch die Spieler passen müssen. Z.B.: - Wie hoch steht meine letzte Kette? - Was ist die Struktur im Spielaufbau? - Wie breit stehen die Flügelspieler und wie hoch schieben die Außenverteidiger? - Wie aggressiv dürfen die 6er ins gegnerische letzte Drittel? usw.
Ich finde in unserem Kader sind auf vielen Positionen sehr viele Spieler, die eigentlich einen unterschiedlichen Stil bevorzugen. Ein Doan hätte auf RA gerne einen Außenverteidiger, der oft hinterläuft und offensiv gefährlich ist (was Kristensen nur begrenzt ist), damit er seine Stärken im engen Halbraum ausspielen kann. Knauff möchte aber tendenziell eher ganz anders spielen, selbst die Tiefe suchen. Das macht uns für Gegner unausrechenbarer, erschwert aber auch das Etablieren von Strukturen.
Die Bayern sind eben auch so gut, weil diese Stilfragen hervorragend zum Kader passen: Ein hohes Verteidigen mit Innenverteidigern, die ihre Stärken im Verteidigen von Temposituationen haben. Ein sich fallen lassender Stürmer (Struktur!) mit hervorragenden Passfähigkeiten, der torgefährliche Flügelstürmer, die gerne ins Zentrum ziehen bedient, usw.
Riera wird am besten wissen, auf welchen Positionen ihm bestimmte Qualitäten fehlen, um seine Spielidee erfolgreich umzusetzen. Ich finde unser Kader sollte daher mehr auf die Antworten des Trainers auf Stilfragen ausgerichtet sein und weniger flexibel. Ob Riera dieser Trainer ist, sollte auch damit zusammenhängen, wie einfach man den Kader nach seinen Wünschen umbauen könnte.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich. Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein. Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert. Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern. Unterm Strich bin ich bei dir: Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Ich würde Riera da nicht zwingend Sturheit unterstellen. Aus Trainersicht steckt dahinter vermutlich schon eine klare Idee – nur ist die Umsetzung aktuell das Problem. Wenn Kalimuendo links spielt, kann die Absicht sein, ihn aus dem Zentrum herauszunehmen, damit er diagonal in den Strafraum ziehen kann. Also nicht klassisch als Außenbahnspieler, der breit klebt, sondern eher als einrückender Angreifer. Dadurch soll innen mehr Präsenz entstehen und gleichzeitig der Außenverteidiger die Breite geben. Das Problem: Dafür müssen die Abläufe drumherum stimmen. Wenn der Außenverteidiger nicht sauber nachschiebt, das Mittelfeld nicht rechtzeitig absichert und die Halbräume nicht besetzt sind, dann hängt so ein Spieler außen komplett in der Luft. Dann sieht es aus, als wäre er „versauert“ – was im Ergebnis auch stimmt, aber eher wegen der fehlenden Verbindung. Bei Amenda als RV sehe ich es ähnlich. Die Idee kann sein, defensiv mehr Stabilität zu haben und im Aufbau eine Art Dreierkette zu bilden. Dann soll der rechte Verteidiger nicht permanent hochschieben, sondern absichern, damit man bei Ballverlust besser steht. Klingt auf dem Papier logisch – nimmt dir aber offensiv Breite und Dynamik, wenn davor nicht genug Bewegung entsteht. Ein 3-5-2 wäre deshalb tatsächlich naheliegend gewesen, weil es manche Spieler natürlicher eingebunden hätte. Mehr klare Rollen, zwei Spitzen, bessere Absicherung über drei Innenverteidiger. Allerdings verlierst du damit auch Breite oder musst extrem viel über die Schienenspieler lösen. Dafür brauchst du wiederum passende Laufstärke und Timing. Was die kurzen Ecken angeht: Auch da steckt vermutlich die Idee dahinter, Konter zu vermeiden und den Gegner aus der Ordnung zu ziehen. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Wenn es aber ständig passiert und ohne Variation gespielt wird, wird es berechenbar. Dann verteidigst du dem Gegner die Standards fast selbst weg. Für mich ist der Kern: Riera will Kontrolle, Restverteidigung und geordnete Ballbesitzphasen. Das ist die Intention. Nur fehlt aktuell die Durchschlagskraft, weil die Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen nicht sauber funktionieren. Deshalb wirkt es nicht wie ein klarer Plan, obwohl einer dahinterstecken kann. Und genau das ist am Ende das Problem: Eine Spielidee ist nur dann gut, wenn sie auf dem Platz auch sichtbar und für die Spieler umsetzbar wird.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Ich verstehe Dich, aber deswegen mag ich hier den Heynckes Vergleich, der ist an ähnlichen Problemen gescheitert. Riera ist mit Sicherheit kein schlechter Trainer, aber er hat auch Schwächen, wie fast jeder Trainer der bei uns gearbeitet hat. Aus der Geschichte mit Riera werde ich nicht schlau werden, was da genau schief lief. Ja er hat einige Spieler falsch eingesetzt und die Kommunikation war komisch. Aber er hat auch einfache Vorgaben gemacht, die unser Team nichtmal ansatzweise umsetzen konnte. Und ich behaupte, das hätten Grundschüler sogar in Englisch verstanden (nach den ersten Wochen Englisch)
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Ich würde Riera da nicht zwingend Sturheit unterstellen. Aus Trainersicht steckt dahinter vermutlich schon eine klare Idee – nur ist die Umsetzung aktuell das Problem. Wenn Kalimuendo links spielt, kann die Absicht sein, ihn aus dem Zentrum herauszunehmen, damit er diagonal in den Strafraum ziehen kann. Also nicht klassisch als Außenbahnspieler, der breit klebt, sondern eher als einrückender Angreifer. Dadurch soll innen mehr Präsenz entstehen und gleichzeitig der Außenverteidiger die Breite geben. Das Problem: Dafür müssen die Abläufe drumherum stimmen. Wenn der Außenverteidiger nicht sauber nachschiebt, das Mittelfeld nicht rechtzeitig absichert und die Halbräume nicht besetzt sind, dann hängt so ein Spieler außen komplett in der Luft. Dann sieht es aus, als wäre er „versauert“ – was im Ergebnis auch stimmt, aber eher wegen der fehlenden Verbindung. Bei Amenda als RV sehe ich es ähnlich. Die Idee kann sein, defensiv mehr Stabilität zu haben und im Aufbau eine Art Dreierkette zu bilden. Dann soll der rechte Verteidiger nicht permanent hochschieben, sondern absichern, damit man bei Ballverlust besser steht. Klingt auf dem Papier logisch – nimmt dir aber offensiv Breite und Dynamik, wenn davor nicht genug Bewegung entsteht. Ein 3-5-2 wäre deshalb tatsächlich naheliegend gewesen, weil es manche Spieler natürlicher eingebunden hätte. Mehr klare Rollen, zwei Spitzen, bessere Absicherung über drei Innenverteidiger. Allerdings verlierst du damit auch Breite oder musst extrem viel über die Schienenspieler lösen. Dafür brauchst du wiederum passende Laufstärke und Timing. Was die kurzen Ecken angeht: Auch da steckt vermutlich die Idee dahinter, Konter zu vermeiden und den Gegner aus der Ordnung zu ziehen. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Wenn es aber ständig passiert und ohne Variation gespielt wird, wird es berechenbar. Dann verteidigst du dem Gegner die Standards fast selbst weg. Für mich ist der Kern: Riera will Kontrolle, Restverteidigung und geordnete Ballbesitzphasen. Das ist die Intention. Nur fehlt aktuell die Durchschlagskraft, weil die Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen nicht sauber funktionieren. Deshalb wirkt es nicht wie ein klarer Plan, obwohl einer dahinterstecken kann. Und genau das ist am Ende das Problem: Eine Spielidee ist nur dann gut, wenn sie auf dem Platz auch sichtbar und für die Spieler umsetzbar wird.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen. Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
anpii schrieb:
Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich. Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein. Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert. Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern. Unterm Strich bin ich bei dir: Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung * aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem: Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Man darf bei der ganzen Diskussion um Hardung eines nicht vergessen:
Dass Personen wie Krösche enge Vertraute aus vorherigen Stationen mitbringen, ist im Profifußball erst einmal völlig normal. Gerade auf Managementebene arbeiten viele bewusst mit Leuten zusammen, bei denen sie wissen, wie sie denken, arbeiten und kommunizieren. Vertrauen ist dort ein enorm wichtiger Faktor.
Entscheidend wird aber immer der Moment, in dem persönliche Nähe und sachliche Bewertung auseinanderlaufen könnten. Und genau da muss ein Verein sauber bleiben. Sollte man intern tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es strukturelle oder organisatorische Defizite gibt, darf die Bewertung nicht davon abhängen, wer mit wem schon in Leipzig gearbeitet hat.
Gleichzeitig würde ich aber aufpassen, jetzt alles an einzelnen Personen festzumachen. Die sportliche Führung eines Bundesligisten funktioniert heute nicht mehr über einen alleinigen Entscheider. Das ist ein Netzwerk aus Strategie, Scouting, Kaderplanung, Analyse, Kommunikation und täglicher Mannschaftsarbeit.
Deshalb fand ich die ursprüngliche Idee hinter Schwegler eigentlich nachvollziehbar. Sein Profil hätte theoretisch genau diese Verbindung herstellen können: nah an der Mannschaft, kommunikativ stark, gleichzeitig aber mit genügend Distanz zur strategischen Ebene von Krösche.
Dass das am Ende offenbar nie richtig klar ineinandergegriffen hat, wirkt rückblickend schon auffällig. Vor allem, weil man bei einem Verein unserer Größe eigentlich genau diese operative Zwischenebene braucht.
Aus Trainersicht ist das sogar essenziell: Ein Sportvorstand kann die große Richtung vorgeben, Transferstrategien definieren und die übergeordneten Themen steuern – aber er kann unmöglich dauerhaft jedes Detail im Tagesgeschäft moderieren.
Dafür brauchst du einen starken Sportdirektor oder eine vergleichbare Rolle, die Prozesse zusammenhält, nah an Mannschaft und Staff arbeitet und gleichzeitig die sportliche Linie mitträgt.
Und genau deshalb könnte der Sommer intern spannender werden, als viele aktuell denken. Denn unabhängig von einzelnen Namen wirkt es schon so, als würde man nicht nur Ergebnisse, sondern komplette Abläufe und Zuständigkeiten hinterfragen.
Nach so einer Saison wäre das allerdings auch völlig normal.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Krösche dürfte so oder so geschwächt sein, eine Veränderung an dieser Stelle wäre aber natürlich ein sehr sichtbares Zeichen dieser Schwächung, stimmt. Am Ende muss es darum gehen Dinge und ggf. auch Personen/Positionen anzupassen, wenn man gemerkt hat dass es dauerhaft nicht ausreichend gut funktioniert.
Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Vermutlich ja, wenn dann geht es sicher darum ob Hardung die Position richtig ausfüllt und nicht um die Notwendigkeit der Position selbst. Wobei mir nie so 100% klar war was er genau und konkret macht / machen soll.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
P.S. sollte Krösche neben Riera auch gehen wird wohl auch Hardung gehen müssen
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Man darf bei der ganzen Diskussion um Hardung eines nicht vergessen:
Dass Personen wie Krösche enge Vertraute aus vorherigen Stationen mitbringen, ist im Profifußball erst einmal völlig normal. Gerade auf Managementebene arbeiten viele bewusst mit Leuten zusammen, bei denen sie wissen, wie sie denken, arbeiten und kommunizieren. Vertrauen ist dort ein enorm wichtiger Faktor.
Entscheidend wird aber immer der Moment, in dem persönliche Nähe und sachliche Bewertung auseinanderlaufen könnten. Und genau da muss ein Verein sauber bleiben. Sollte man intern tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es strukturelle oder organisatorische Defizite gibt, darf die Bewertung nicht davon abhängen, wer mit wem schon in Leipzig gearbeitet hat.
Gleichzeitig würde ich aber aufpassen, jetzt alles an einzelnen Personen festzumachen. Die sportliche Führung eines Bundesligisten funktioniert heute nicht mehr über einen alleinigen Entscheider. Das ist ein Netzwerk aus Strategie, Scouting, Kaderplanung, Analyse, Kommunikation und täglicher Mannschaftsarbeit.
Deshalb fand ich die ursprüngliche Idee hinter Schwegler eigentlich nachvollziehbar. Sein Profil hätte theoretisch genau diese Verbindung herstellen können: nah an der Mannschaft, kommunikativ stark, gleichzeitig aber mit genügend Distanz zur strategischen Ebene von Krösche.
Dass das am Ende offenbar nie richtig klar ineinandergegriffen hat, wirkt rückblickend schon auffällig. Vor allem, weil man bei einem Verein unserer Größe eigentlich genau diese operative Zwischenebene braucht.
Aus Trainersicht ist das sogar essenziell: Ein Sportvorstand kann die große Richtung vorgeben, Transferstrategien definieren und die übergeordneten Themen steuern – aber er kann unmöglich dauerhaft jedes Detail im Tagesgeschäft moderieren.
Dafür brauchst du einen starken Sportdirektor oder eine vergleichbare Rolle, die Prozesse zusammenhält, nah an Mannschaft und Staff arbeitet und gleichzeitig die sportliche Linie mitträgt.
Und genau deshalb könnte der Sommer intern spannender werden, als viele aktuell denken. Denn unabhängig von einzelnen Namen wirkt es schon so, als würde man nicht nur Ergebnisse, sondern komplette Abläufe und Zuständigkeiten hinterfragen.
Nach so einer Saison wäre das allerdings auch völlig normal.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung * aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem: Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Das hat auch keiner - inklusive meiner einer - behauptet.
anpii schrieb:
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert.
Von wem? In Bezug auf meine Aussage ist diese sagen wir mal "allgemeine" Interpretation falsch.
Ich vermute sogar das er noch Freitag Abend frei gestellt wird.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen, das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ?..
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert. Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren. Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft. Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit. Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern. Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Was ist nicht verstehe ist, warum Riera so stur an einem System und Spielstil festhält? Es war offensichtlich das Kalimuendo am Samstag auf der linken Aussenbahn versauert. Genauso wie Amenda als RV überfordert ist. Man hätte gut ein 3-5-2 spielen können. Ähnlich wie die kurzen Eckbälle. Die kann man natürlich öfters mal probieren, wenn das aber mit jedem Eckball passiert kann sich der Gegner gut drauf einstellen. Ballbesitz oder Konter sind für mich gar nicht so entscheidend, idealerweise kann man beides. Je nach Gegner und Spielsituation. Das braucht natürlich seine Zeit. Aber eigentlich haben wir für beides Spielertypen im Kader. Ich finde sowieso das wir einen viel besseren Kader haben als es derzeit aussieht. Es fehlt sicher ein guter und spielstarker Sechser und natürlich ist die Torwartposition zu klären, aber ansonsten sind wir wahrlich nicht schlecht besetzt. Und werden es auch nächste Saison sein, egal ob mit oder Europacup.
Ich verstehe Dich, aber deswegen mag ich hier den Heynckes Vergleich, der ist an ähnlichen Problemen gescheitert. Riera ist mit Sicherheit kein schlechter Trainer, aber er hat auch Schwächen, wie fast jeder Trainer der bei uns gearbeitet hat. Aus der Geschichte mit Riera werde ich nicht schlau werden, was da genau schief lief. Ja er hat einige Spieler falsch eingesetzt und die Kommunikation war komisch. Aber er hat auch einfache Vorgaben gemacht, die unser Team nichtmal ansatzweise umsetzen konnte. Und ich behaupte, das hätten Grundschüler sogar in Englisch verstanden (nach den ersten Wochen Englisch)
Ich vermute sogar das er noch Freitag Abend frei gestellt wird.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen, das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ?..
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert. Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren. Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft. Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit. Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern. Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
ja Deine Argumente verstehe ich, wäre aber eigentlich traurig, dass man einen scheidenden Trainer -er hat niemanden umgebracht-so schützen müsste. Ich verstehe so was nicht, aber so ist bzw wäre das halt
Die Arbeit des Trainers und das ernst genommen werden ist zerstört. Von wem auch immer.
Der Sportvorstand muss dann auch konsequent sein und den Trainer entlassen und ihn nicht öffentlich weiter als "d e n Sündenbock" zu präsentieren. Es geht immer um den Verein - der ja bekanntlich über allem steht (stehen soll) - und deswegen wäre eine sofortige Trennung fair gewesen, wenn man schon der Ansicht ist, dass es durch das Festhalten am Trainer eher schlechter als besser wird.
Dadurch zeigt die sportliche Führung m. E. auch, dass man (immer) einen Plan B hat.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ?..
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert. Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren. Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft. Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit. Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern. Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
ja Deine Argumente verstehe ich, wäre aber eigentlich traurig, dass man einen scheidenden Trainer -er hat niemanden umgebracht-so schützen müsste. Ich verstehe so was nicht, aber so ist bzw wäre das halt
ja Deine Argumente verstehe ich, wäre aber eigentlich traurig, dass man einen scheidenden Trainer -er hat niemanden umgebracht-so schützen müsste. Ich verstehe so was nicht, aber so ist bzw wäre das halt
Mir geht es absolut genauso. Und wer soll es dann in dem einen Spiel richten. Schmitt, der schon dran war und riesigen Erfolg hatte oder soll man für ein Spiel einen Externen holen und noch mehr Geld ausgeben ? Also ganz ehrlich und wenn wir 10-0 in Dortmund verlieren würde, das würde ich nicht nachvollziehen können. Ich sehe ja auch ein, das wir leider um den Trainerwechsel nicht drumherum kommen. Man könnte ja auch offiziell nach einer Niederlage in Dortmund bekannt geben, das man sich am Saisonende von Riera trennen wird, das sollte doch für einige genug Beruhigung sein. Auf der einen Seite wird sich hier über jeden SAW Artikel aufgeregt, auf der anderen Seite kann man plötzlich den Trainer (der immernoch nicht der alleinige schuldige ist!!!) gar nicht schnell genug loswerden, egal zu welchem Preis.
Das wird wahrscheinlich nicht passieren, aber irgendwie habe ich mittlerweile das Gefühl, das es gar nicht sooo schlecht wäre, wen Riera nächste Saison doch noch bleiben darf. Ich glaube, trotz der ganzen Umstände würde ich es feiern, weil dann viele Miesepeter blöd schauen würden. Bei Toppmöller dachten auch viele nach der ersten Saison, es sei Schluß und dann durfte er weiter machen.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ?..
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert. Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren. Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft. Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit. Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern. Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Die Arbeit des Trainers und das ernst genommen werden ist zerstört. Von wem auch immer.
Der Sportvorstand muss dann auch konsequent sein und den Trainer entlassen und ihn nicht öffentlich weiter als "d e n Sündenbock" zu präsentieren. Es geht immer um den Verein - der ja bekanntlich über allem steht (stehen soll) - und deswegen wäre eine sofortige Trennung fair gewesen, wenn man schon der Ansicht ist, dass es durch das Festhalten am Trainer eher schlechter als besser wird.
Dadurch zeigt die sportliche Führung m. E. auch, dass man (immer) einen Plan B hat.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr. Was sollte dieser Unsinn bringen ?..
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert. Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren. Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft. Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit. Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern. Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Wunder gibt es immer wieder......wäre typisch Eintracht, denn die Zecken scheinen mir etwas auszutrudeln, für die gehts ja um nix mehr....
Nimms mir nicht krumm, aber das schreibst du irgendwie vor jedem Spieltag, zumindest kommts mir so vor. Entweder sind wir nicht typisch Eintracht oder es ist eben doch nicht typisch Eintracht oder irgendwas anderes, aber gewinnen tun wir jedenfalls nicht mehr.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet. Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem: - Struktur gibt Orientierung - Führung gibt Sicherheit Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann: Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können: - Preisschilder - Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung * aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem: Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Das hat auch keiner - inklusive meiner einer - behauptet.
anpii schrieb:
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert.
Von wem? In Bezug auf meine Aussage ist diese sagen wir mal "allgemeine" Interpretation falsch.
Die wollen aber Platz 2 - und der ist noch nicht ganz sicher.
5 Punkte und +12 Tore Vorsprung, dazu die Eintracht und Bremen vor der Brust - dem BVB wird der Stift gehen
Was soll die Ironie? Die werden schlicht das Spiel gewinnen wollen, um Leipzig (mit Pauli daheim und in Freiburg sind da 6 Punkte drin) den Zahn zu ziehen. Vor allem im letzten Heimspiel der Saison.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr.
Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen,
das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Da sind wir tatsächlich gar nicht so weit auseinander.
Dein Punkt mit der Execution ist absolut richtig – am Ende entscheidet sich alles unter Druck. Ein System kann noch so sauber gedacht sein, wenn die Spieler es in den entscheidenden Momenten nicht umsetzen, bringt dir das nichts.
Ich würde nur ergänzen, dass Execution und Struktur sich gegenseitig bedingen.
Spieler setzen Dinge unter Druck dann gut um, wenn sie sie verinnerlicht haben – und das passiert nur, wenn Abläufe klar, wiederholbar und verständlich sind.
Gerade diese „versteckten Eigenschaften“, die du ansprichst – also Dinge wie Spielintelligenz, Entscheidungsverhalten, Bereitschaft, sich in ein Kollektiv einzufügen – sind extrem schwer zu scouten, aber am Ende oft entscheidender als reine Technik oder Athletik.
Das ist aus Trainersicht auch der Knackpunkt:
Du brauchst nicht nur Spieler, die etwas können, sondern Spieler, die etwas umsetzen wollen und können, wenn es darauf ankommt.
Und genau da passt auch dein Bayern-Beispiel:
Die haben nicht nur Qualität, sondern ein durchgängiges Mindestniveau in Entscheidungsfindung, Intensität und Systemtreue. Dadurch entsteht diese Konstanz, die dann wie Dominanz wirkt.
Bei uns hast du diese Ausschläge deutlich stärker – nach oben wie nach unten.
Und das spricht eher für ein Thema aus Zusammenspiel, Klarheit und Profil im Kader als für ein reines Qualitätsproblem.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich.
Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein.
Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet.
Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem:
- Struktur gibt Orientierung
- Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann:
Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Unterm Strich bin ich bei dir:
Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Damit triffst Du meines Erachtens des Pudels Kern oder einen von mehreren...
Ich glaube, dass es daran nur bei den wenigsten unserer Spieler hapert. Ich nehme jetzt mal Wahi aus, weil das - und das kann immer mal passieren - einfach ein Griff ins Örtchen war und auch sehr unglücklich gelaufen ist. Aber wenn ich mir Kali anschaue, oder Younes, Jonny, Nene, und wie sie alle heißen, dann sehe ich Jungs, die Bock haben, als Mannschaft was zu bewegen. Allerdings bedarf es bei diesen jungen Leuten halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl, um sie zu führen.
Sehe ich ähnlich.
Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein.
Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet.
Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem:
- Struktur gibt Orientierung
- Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann:
Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Unterm Strich bin ich bei dir:
Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können:
- Preisschilder
- Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Ein guter Trainer hat gute Trainingsübungen und kann die richtigen Schwerpunkte setzen, um gute Abläufe einzuschleifen. Dabei sind tiefes Verteidigen und Kontersituationen deutlich einfacher zu trainieren, als aus kontrolliertem Ballbesitz sich Chancen zu erarbeiten. Deshalb ist es so schwer schwächere Gegner im tiefen Block zu knacken und Spieler haben im letzten, offensiven Drittel oft mehr Freiheiten, weil sich diese Situationen im Training schlechter trainieren lassen. Eine gute "Ballbesitzidee" lässt sich daher meist nur in der Sommerpause oder ca. einer halben Saison entwickeln. Ob ein Trainer hierin gut ist lässt sich aber von außen ganz schwer bewerten.
Dann gibt es noch das, was viele als Spielidee eines Trainers bezeichnen: Das sind eher Stilfragen, die zueinander passen müssen, zu denen aber auch die Spieler passen müssen. Z.B.:
- Wie hoch steht meine letzte Kette?
- Was ist die Struktur im Spielaufbau?
- Wie breit stehen die Flügelspieler und wie hoch schieben die Außenverteidiger?
- Wie aggressiv dürfen die 6er ins gegnerische letzte Drittel?
usw.
Ich finde in unserem Kader sind auf vielen Positionen sehr viele Spieler, die eigentlich einen unterschiedlichen Stil bevorzugen. Ein Doan hätte auf RA gerne einen Außenverteidiger, der oft hinterläuft und offensiv gefährlich ist (was Kristensen nur begrenzt ist), damit er seine Stärken im engen Halbraum ausspielen kann. Knauff möchte aber tendenziell eher ganz anders spielen, selbst die Tiefe suchen. Das macht uns für Gegner unausrechenbarer, erschwert aber auch das Etablieren von Strukturen.
Die Bayern sind eben auch so gut, weil diese Stilfragen hervorragend zum Kader passen: Ein hohes Verteidigen mit Innenverteidigern, die ihre Stärken im Verteidigen von Temposituationen haben. Ein sich fallen lassender Stürmer (Struktur!) mit hervorragenden Passfähigkeiten, der torgefährliche Flügelstürmer, die gerne ins Zentrum ziehen bedient, usw.
Riera wird am besten wissen, auf welchen Positionen ihm bestimmte Qualitäten fehlen, um seine Spielidee erfolgreich umzusetzen. Ich finde unser Kader sollte daher mehr auf die Antworten des Trainers auf Stilfragen ausgerichtet sein und weniger flexibel. Ob Riera dieser Trainer ist, sollte auch damit zusammenhängen, wie einfach man den Kader nach seinen Wünschen umbauen könnte.
Sehe ich ähnlich.
Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein.
Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet.
Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem:
- Struktur gibt Orientierung
- Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann:
Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Unterm Strich bin ich bei dir:
Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Ich würde Riera da nicht zwingend Sturheit unterstellen. Aus Trainersicht steckt dahinter vermutlich schon eine klare Idee – nur ist die Umsetzung aktuell das Problem.
Wenn Kalimuendo links spielt, kann die Absicht sein, ihn aus dem Zentrum herauszunehmen, damit er diagonal in den Strafraum ziehen kann. Also nicht klassisch als Außenbahnspieler, der breit klebt, sondern eher als einrückender Angreifer. Dadurch soll innen mehr Präsenz entstehen und gleichzeitig der Außenverteidiger die Breite geben.
Das Problem: Dafür müssen die Abläufe drumherum stimmen. Wenn der Außenverteidiger nicht sauber nachschiebt, das Mittelfeld nicht rechtzeitig absichert und die Halbräume nicht besetzt sind, dann hängt so ein Spieler außen komplett in der Luft. Dann sieht es aus, als wäre er „versauert“ – was im Ergebnis auch stimmt, aber eher wegen der fehlenden Verbindung.
Bei Amenda als RV sehe ich es ähnlich. Die Idee kann sein, defensiv mehr Stabilität zu haben und im Aufbau eine Art Dreierkette zu bilden. Dann soll der rechte Verteidiger nicht permanent hochschieben, sondern absichern, damit man bei Ballverlust besser steht. Klingt auf dem Papier logisch – nimmt dir aber offensiv Breite und Dynamik, wenn davor nicht genug Bewegung entsteht.
Ein 3-5-2 wäre deshalb tatsächlich naheliegend gewesen, weil es manche Spieler natürlicher eingebunden hätte. Mehr klare Rollen, zwei Spitzen, bessere Absicherung über drei Innenverteidiger. Allerdings verlierst du damit auch Breite oder musst extrem viel über die Schienenspieler lösen. Dafür brauchst du wiederum passende Laufstärke und Timing.
Was die kurzen Ecken angeht: Auch da steckt vermutlich die Idee dahinter, Konter zu vermeiden und den Gegner aus der Ordnung zu ziehen. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Wenn es aber ständig passiert und ohne Variation gespielt wird, wird es berechenbar. Dann verteidigst du dem Gegner die Standards fast selbst weg.
Für mich ist der Kern: Riera will Kontrolle, Restverteidigung und geordnete Ballbesitzphasen. Das ist die Intention. Nur fehlt aktuell die Durchschlagskraft, weil die Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen nicht sauber funktionieren.
Deshalb wirkt es nicht wie ein klarer Plan, obwohl einer dahinterstecken kann. Und genau das ist am Ende das Problem: Eine Spielidee ist nur dann gut, wenn sie auf dem Platz auch sichtbar und für die Spieler umsetzbar wird.
Ich verstehe Dich, aber deswegen mag ich hier den Heynckes Vergleich, der ist an ähnlichen Problemen gescheitert.
Riera ist mit Sicherheit kein schlechter Trainer, aber er hat auch Schwächen, wie fast jeder Trainer der bei uns gearbeitet hat. Aus der Geschichte mit Riera werde ich nicht schlau werden, was da genau schief lief.
Ja er hat einige Spieler falsch eingesetzt und die Kommunikation war komisch.
Aber er hat auch einfache Vorgaben gemacht, die unser Team nichtmal ansatzweise umsetzen konnte.
Und ich behaupte, das hätten Grundschüler sogar in Englisch verstanden (nach den ersten Wochen Englisch)
Ich würde Riera da nicht zwingend Sturheit unterstellen. Aus Trainersicht steckt dahinter vermutlich schon eine klare Idee – nur ist die Umsetzung aktuell das Problem.
Wenn Kalimuendo links spielt, kann die Absicht sein, ihn aus dem Zentrum herauszunehmen, damit er diagonal in den Strafraum ziehen kann. Also nicht klassisch als Außenbahnspieler, der breit klebt, sondern eher als einrückender Angreifer. Dadurch soll innen mehr Präsenz entstehen und gleichzeitig der Außenverteidiger die Breite geben.
Das Problem: Dafür müssen die Abläufe drumherum stimmen. Wenn der Außenverteidiger nicht sauber nachschiebt, das Mittelfeld nicht rechtzeitig absichert und die Halbräume nicht besetzt sind, dann hängt so ein Spieler außen komplett in der Luft. Dann sieht es aus, als wäre er „versauert“ – was im Ergebnis auch stimmt, aber eher wegen der fehlenden Verbindung.
Bei Amenda als RV sehe ich es ähnlich. Die Idee kann sein, defensiv mehr Stabilität zu haben und im Aufbau eine Art Dreierkette zu bilden. Dann soll der rechte Verteidiger nicht permanent hochschieben, sondern absichern, damit man bei Ballverlust besser steht. Klingt auf dem Papier logisch – nimmt dir aber offensiv Breite und Dynamik, wenn davor nicht genug Bewegung entsteht.
Ein 3-5-2 wäre deshalb tatsächlich naheliegend gewesen, weil es manche Spieler natürlicher eingebunden hätte. Mehr klare Rollen, zwei Spitzen, bessere Absicherung über drei Innenverteidiger. Allerdings verlierst du damit auch Breite oder musst extrem viel über die Schienenspieler lösen. Dafür brauchst du wiederum passende Laufstärke und Timing.
Was die kurzen Ecken angeht: Auch da steckt vermutlich die Idee dahinter, Konter zu vermeiden und den Gegner aus der Ordnung zu ziehen. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Wenn es aber ständig passiert und ohne Variation gespielt wird, wird es berechenbar. Dann verteidigst du dem Gegner die Standards fast selbst weg.
Für mich ist der Kern: Riera will Kontrolle, Restverteidigung und geordnete Ballbesitzphasen. Das ist die Intention. Nur fehlt aktuell die Durchschlagskraft, weil die Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen nicht sauber funktionieren.
Deshalb wirkt es nicht wie ein klarer Plan, obwohl einer dahinterstecken kann. Und genau das ist am Ende das Problem: Eine Spielidee ist nur dann gut, wenn sie auf dem Platz auch sichtbar und für die Spieler umsetzbar wird.
Sehe ich ähnlich.
Gerade bei den Spielern, die du ansprichst, habe ich auch nicht das Gefühl, dass es grundsätzlich an der Einstellung oder am Willen fehlt. Die bringen schon die Bereitschaft mit, Teil eines funktionierenden Kollektivs zu sein.
Der entscheidende Punkt liegt für mich eher darin, wie man diese Bereitschaft kanalisiert.
Junge Spieler haben oft Energie, Dynamik und den Willen, etwas zu bewegen – aber sie brauchen klare Leitplanken. Wenn die fehlen oder nicht konstant genug sind, verlierst du genau diese positiven Ansätze im Spiel wieder, weil jeder ein Stück weit „sein eigenes Ding“ macht oder in Situationen unterschiedlich entscheidet.
Und da sind wir wieder bei der Verbindung aus beidem:
- Struktur gibt Orientierung
- Führung gibt Sicherheit
Wenn du das sauber kombinierst, bekommst du genau das, was du beschreibst – eine Mannschaft, die nicht nur will, sondern auch als Einheit funktioniert.
Was man vielleicht noch ergänzen kann:
Fingerspitzengefühl heißt nicht nur „laufen lassen“, sondern auch, den richtigen Moment zu finden, um klare Anforderungen zu stellen. Gerade bei jungen Spielern ist diese Balance entscheidend – zwischen Vertrauen geben und Verantwortung einfordern.
Unterm Strich bin ich bei dir:
Das Potenzial ist da. Die Aufgabe liegt eher darin, es in eine gemeinsame Richtung zu bringen.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können:
- Preisschilder
- Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung
* aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem:
Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
Ich denke wenn überhaupt, dann geht eher Hardung, als Krösche. Dann nämlich, wenn man bei der Aufarbeitung zum Schluss kommt, dass Hardung negative Anzeichen und Entwicklungen nicht oder zu spät erkannt hat.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Man darf bei der ganzen Diskussion um Hardung eines nicht vergessen:
Dass Personen wie Krösche enge Vertraute aus vorherigen Stationen mitbringen, ist im Profifußball erst einmal völlig normal. Gerade auf Managementebene arbeiten viele bewusst mit Leuten zusammen, bei denen sie wissen, wie sie denken, arbeiten und kommunizieren. Vertrauen ist dort ein enorm wichtiger Faktor.
Entscheidend wird aber immer der Moment, in dem persönliche Nähe und sachliche Bewertung auseinanderlaufen könnten. Und genau da muss ein Verein sauber bleiben. Sollte man intern tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es strukturelle oder organisatorische Defizite gibt, darf die Bewertung nicht davon abhängen, wer mit wem schon in Leipzig gearbeitet hat.
Gleichzeitig würde ich aber aufpassen, jetzt alles an einzelnen Personen festzumachen. Die sportliche Führung eines Bundesligisten funktioniert heute nicht mehr über einen alleinigen Entscheider. Das ist ein Netzwerk aus Strategie, Scouting, Kaderplanung, Analyse, Kommunikation und täglicher Mannschaftsarbeit.
Deshalb fand ich die ursprüngliche Idee hinter Schwegler eigentlich nachvollziehbar. Sein Profil hätte theoretisch genau diese Verbindung herstellen können:
nah an der Mannschaft, kommunikativ stark, gleichzeitig aber mit genügend Distanz zur strategischen Ebene von Krösche.
Dass das am Ende offenbar nie richtig klar ineinandergegriffen hat, wirkt rückblickend schon auffällig. Vor allem, weil man bei einem Verein unserer Größe eigentlich genau diese operative Zwischenebene braucht.
Aus Trainersicht ist das sogar essenziell:
Ein Sportvorstand kann die große Richtung vorgeben, Transferstrategien definieren und die übergeordneten Themen steuern – aber er kann unmöglich dauerhaft jedes Detail im Tagesgeschäft moderieren.
Dafür brauchst du einen starken Sportdirektor oder eine vergleichbare Rolle, die Prozesse zusammenhält, nah an Mannschaft und Staff arbeitet und gleichzeitig die sportliche Linie mitträgt.
Und genau deshalb könnte der Sommer intern spannender werden, als viele aktuell denken. Denn unabhängig von einzelnen Namen wirkt es schon so, als würde man nicht nur Ergebnisse, sondern komplette Abläufe und Zuständigkeiten hinterfragen.
Nach so einer Saison wäre das allerdings auch völlig normal.
Krösche dürfte so oder so geschwächt sein, eine Veränderung an dieser Stelle wäre aber natürlich ein sehr sichtbares Zeichen dieser Schwächung, stimmt. Am Ende muss es darum gehen Dinge und ggf. auch Personen/Positionen anzupassen, wenn man gemerkt hat dass es dauerhaft nicht ausreichend gut funktioniert.
Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall.
Vermutlich ja, wenn dann geht es sicher darum ob Hardung die Position richtig ausfüllt und nicht um die Notwendigkeit der Position selbst. Wobei mir nie so 100% klar war was er genau und konkret macht / machen soll.
Das wäre aber insofern interessant oder heikel, da Hardung ja als Vertrauter von Krösche gilt, seit sie in Leipzig zusammengearbeitet haben. Das darf natürlich kein Hindernis sein, wenn man bei einer eingehenden Analyse tatsächlich Mängel in der Arbeit von Hardung feststellen sollte. Es wäre aber vermutlich schon eine interne Schwächung von Krösche, falls man in diesem Punkt Druck auf ihn ausüben sollte.
Ursprünglich wurde ja Schwegler für die Rolle geholt, nah an der Mannschaft zu sein und vielleicht auch um einen Gegenpol zu Krösche zu bilden. Es wurde ja auch gemunkelt, dass man Schwegler vereinsintern als möglichen Nachfolger von Krösche aufbauen wolle, da dieser bei einem Abgang Hardung wahrscheinlich wieder mitnehmen würde und man dann ohne sportliche Führung dastünde. Im Endeffekt hatte Schwegler aber keine richtige Aufgabe und ist beim erstbesten Angebot weitergezogen.
Mal sehen, ob sich in diesem Bereich im Sommer etwas tut. Eine Person auf der Ebene unter Krösche benötigt man bei unserer Vereinsgröße aber auf jeden Fall. Krösche muss als Sportvorstand die sportliche Richtung vorgeben, sich um die passende Strategie bei der Kaderplanung und auf dem Transfermarkt kümmern und die großen Themen bearbeiten. Er kann aber nicht alle Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und sich ständig mit allen relevanten Abteilungen abstimmen. Dafür braucht es einfach einen Sportdirektor. Und der muss wiederum natürlich auch gut mit Krösche zusammenarbeiten können.
Man darf bei der ganzen Diskussion um Hardung eines nicht vergessen:
Dass Personen wie Krösche enge Vertraute aus vorherigen Stationen mitbringen, ist im Profifußball erst einmal völlig normal. Gerade auf Managementebene arbeiten viele bewusst mit Leuten zusammen, bei denen sie wissen, wie sie denken, arbeiten und kommunizieren. Vertrauen ist dort ein enorm wichtiger Faktor.
Entscheidend wird aber immer der Moment, in dem persönliche Nähe und sachliche Bewertung auseinanderlaufen könnten. Und genau da muss ein Verein sauber bleiben. Sollte man intern tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass es strukturelle oder organisatorische Defizite gibt, darf die Bewertung nicht davon abhängen, wer mit wem schon in Leipzig gearbeitet hat.
Gleichzeitig würde ich aber aufpassen, jetzt alles an einzelnen Personen festzumachen. Die sportliche Führung eines Bundesligisten funktioniert heute nicht mehr über einen alleinigen Entscheider. Das ist ein Netzwerk aus Strategie, Scouting, Kaderplanung, Analyse, Kommunikation und täglicher Mannschaftsarbeit.
Deshalb fand ich die ursprüngliche Idee hinter Schwegler eigentlich nachvollziehbar. Sein Profil hätte theoretisch genau diese Verbindung herstellen können:
nah an der Mannschaft, kommunikativ stark, gleichzeitig aber mit genügend Distanz zur strategischen Ebene von Krösche.
Dass das am Ende offenbar nie richtig klar ineinandergegriffen hat, wirkt rückblickend schon auffällig. Vor allem, weil man bei einem Verein unserer Größe eigentlich genau diese operative Zwischenebene braucht.
Aus Trainersicht ist das sogar essenziell:
Ein Sportvorstand kann die große Richtung vorgeben, Transferstrategien definieren und die übergeordneten Themen steuern – aber er kann unmöglich dauerhaft jedes Detail im Tagesgeschäft moderieren.
Dafür brauchst du einen starken Sportdirektor oder eine vergleichbare Rolle, die Prozesse zusammenhält, nah an Mannschaft und Staff arbeitet und gleichzeitig die sportliche Linie mitträgt.
Und genau deshalb könnte der Sommer intern spannender werden, als viele aktuell denken. Denn unabhängig von einzelnen Namen wirkt es schon so, als würde man nicht nur Ergebnisse, sondern komplette Abläufe und Zuständigkeiten hinterfragen.
Nach so einer Saison wäre das allerdings auch völlig normal.
Ja, da bin ich bei Dir, sehe aber noch zwei Aspekte, die da noch mit reinspielen und die Balance junger Spieler stören können:
- Preisschilder
- Instinkt vs. System
Auch wenn der erste Aspekt aus Richtung MK kommt, so muss der Trainer dem Spieler helfen, das ganze einzuordnen. Wenn ich mir vorstelle, was es mit einem 20jährigen machen kann, wenn man ihn nach wenigen guten Spielen einen Wert von 60 Mio. Euro zuspricht, braucht es schon eine gute Portion Sozialkompetenz des Trainerteams, damit dieses Thema in der Team-Hygiene und während der 90 Minuten auf dem Platz keine Rolle spielt.
Beim zweiten Aspekt geht es darum, dass junge Spieler natürlich klare Struktur für ihr Spiel brauchen. Jedoch darf das aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass sie ihren fußballerischen Instinkt und ihre Unbekümmertheit unterdrücken müssen. Als Beispiel fällt mir da das Spiel gegen Gladbach kurz vor Weihnachten 2023 ein, als die Mannschaft mit den ihnen vorgegebenen Mitteln versuchte, den 0:1 Rückstand zu egalisieren bzw. zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Nkounkou rein, der sich bis zum Platzverweis von Wöber ebenfalls an das System 'Passspiel unter Angabe der Postleitzahl' hielt. Danach warf er die Vorgabe über Bord, schnappte sich die Kugel, ging damit die Linie entlang und bereitete die Tore von Buta und Koch zum letztlichen 2:1 vor. Natürlich ist das eine Herkulesaufgabe, den jungen Spielern, wie derzeit Younes oder auch Jupp, einerseits ihren Instinkt zu lassen (was war das für eine geile Aktion von Younes am Samstag!), ihnen andererseits aber auch beizubringen, ihr Spiel in den dienst des Teams zu stellen.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung
* aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem:
Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
Das hat auch keiner - inklusive meiner einer - behauptet.
Von wem? In Bezug auf meine Aussage ist diese sagen wir mal "allgemeine" Interpretation falsch.
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr.
Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen,
das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert.
Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren.
Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft.
Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit.
Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern.
Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Ich verstehe Dich, aber deswegen mag ich hier den Heynckes Vergleich, der ist an ähnlichen Problemen gescheitert.
Riera ist mit Sicherheit kein schlechter Trainer, aber er hat auch Schwächen, wie fast jeder Trainer der bei uns gearbeitet hat. Aus der Geschichte mit Riera werde ich nicht schlau werden, was da genau schief lief.
Ja er hat einige Spieler falsch eingesetzt und die Kommunikation war komisch.
Aber er hat auch einfache Vorgaben gemacht, die unser Team nichtmal ansatzweise umsetzen konnte.
Und ich behaupte, das hätten Grundschüler sogar in Englisch verstanden (nach den ersten Wochen Englisch)
Das glaube ich nicht, wir sind hier kein Chaosverein mehr.
Was sollte dieser Unsinn bringen ? Man wird sich (hoffentlich) friedlich am Saisonende darauf einigen,
das man eine weitere Zusammenarbeit nicht möchte.
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert.
Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren.
Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft.
Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit.
Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern.
Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Von wem auch immer.
Der Sportvorstand muss dann auch konsequent sein und den Trainer entlassen und ihn nicht öffentlich weiter als
"d e n Sündenbock" zu präsentieren.
Es geht immer um den Verein - der ja bekanntlich über allem steht (stehen soll) - und deswegen wäre eine sofortige Trennung fair gewesen, wenn man schon der Ansicht ist, dass es durch das Festhalten am Trainer eher schlechter als besser wird.
Dadurch zeigt die sportliche Führung m. E. auch, dass man (immer) einen Plan B hat.
Wunder gibt es immer wieder......wäre typisch Eintracht, denn die Zecken scheinen mir etwas auszutrudeln, für die gehts ja um nix mehr....
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert.
Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren.
Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft.
Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit.
Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern.
Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Mir geht es absolut genauso.
Und wer soll es dann in dem einen Spiel richten. Schmitt, der schon dran war und riesigen Erfolg hatte
oder soll man für ein Spiel einen Externen holen und noch mehr Geld ausgeben ?
Also ganz ehrlich und wenn wir 10-0 in Dortmund verlieren würde, das würde ich nicht nachvollziehen können.
Ich sehe ja auch ein, das wir leider um den Trainerwechsel nicht drumherum kommen.
Man könnte ja auch offiziell nach einer Niederlage in Dortmund bekannt geben, das man sich am Saisonende von Riera trennen wird, das sollte doch für einige genug Beruhigung sein.
Auf der einen Seite wird sich hier über jeden SAW Artikel aufgeregt, auf der anderen Seite kann man plötzlich den Trainer (der immernoch nicht der alleinige schuldige ist!!!) gar nicht schnell genug loswerden, egal zu welchem Preis.
Das wird wahrscheinlich nicht passieren, aber irgendwie habe ich mittlerweile das Gefühl, das es gar nicht sooo
schlecht wäre, wen Riera nächste Saison doch noch bleiben darf. Ich glaube, trotz der ganzen Umstände würde ich es feiern, weil dann viele Miesepeter blöd schauen würden.
Bei Toppmöller dachten auch viele nach der ersten Saison, es sei Schluß und dann durfte er weiter machen.
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert.
Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren.
Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft.
Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit.
Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern.
Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Von wem auch immer.
Der Sportvorstand muss dann auch konsequent sein und den Trainer entlassen und ihn nicht öffentlich weiter als
"d e n Sündenbock" zu präsentieren.
Es geht immer um den Verein - der ja bekanntlich über allem steht (stehen soll) - und deswegen wäre eine sofortige Trennung fair gewesen, wenn man schon der Ansicht ist, dass es durch das Festhalten am Trainer eher schlechter als besser wird.
Dadurch zeigt die sportliche Führung m. E. auch, dass man (immer) einen Plan B hat.
Bringen wird es sportlich nichts, aber es könnte darum gehen was es verhindert.
Wenn man in Dortmund sang- und klanglos verliert (ich sage nicht dass es so kommt, sehe es aber als Möglichkeit in meinem Szenario) dann kann man einen Abschied zuhause, mit einer erneuten Niederlage gegen Stuttgart, schlicht nicht riskieren.
Dies würde mindestens ein heftiges Pfeifkonzert bedeuten, was noch hinnehmbar wäre. Vermutlich aber auch sehr unschöne Bilder im Stadion. Dagegen dürfte der Drecksböller gegen den HSV Kindergeburtstag sein. Und selbst die Abwesenheit von Riera garantiert keinen problemlosen Saisonabschluss, die Kritik entzündet sich ja auch am Auftreten der Mannschaft.
Vermutlich schiebt man bei einer Niederlage in Dortmund einfach andere Gründe vor für die Abwesenheit.
Könnte ich sogar verstehen, wieso sollten die Verantwortlichen solch einen Eklat riskieren, bzw. die Wahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen - um dem Trainer einen guten Abschied zu ermöglichen? Wäre generell immer schön, aber evtl. spielt auch rein wie Riera intern aufgetreten ist, unabhängig von Verhältnis zu den Spielern, sondern im Verhalten zu den anderen Mitarbeitern.
Naja, wir werden es sehen - am Ende gewinnen wir in Dortmund 3:0 und alles Überlegen ist Makulatur
Wunder gibt es immer wieder......wäre typisch Eintracht, denn die Zecken scheinen mir etwas auszutrudeln, für die gehts ja um nix mehr....
Die wollen aber Platz 2 - und der ist noch nicht ganz sicher.
Nimms mir nicht krumm, aber das schreibst du irgendwie vor jedem Spieltag, zumindest kommts mir so vor.
Entweder sind wir nicht typisch Eintracht oder es ist eben doch nicht typisch Eintracht oder irgendwas anderes, aber gewinnen tun wir jedenfalls nicht mehr.
Die beiden Punkte sind nachvollziehbar, ich würde sie aber etwas kritischer betrachten.
Das Thema Preisschilder wird meiner Meinung nach oft überhöht. Natürlich erzeugen Marktwerte und öffentliche Aufmerksamkeit Druck – gerade bei jungen Spielern. Aber das gehört mittlerweile zum modernen Spitzenfußball dazu. Wer bei einem Klub wie Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen will, muss lernen, genau damit umzugehen.
Die Aufgabe des Trainerteams ist dabei aus meiner Sicht weniger, diese Themen „wegzuhalten“, sondern den Spielern eine Stabilität zu geben, damit sie trotz dieses Umfelds konstant performen können. Druck verschwindet auf dem Niveau ohnehin nie.
Beim zweiten Punkt – Instinkt vs. System – finde ich die Diskussion sogar noch spannender, weil sie oft etwas romantisiert wird.
Natürlich brauchst du Spieler, die intuitiv handeln und Lösungen im Eins-gegen-Eins finden. Genau solche Aktionen entscheiden enge Spiele. Aber man darf dabei nicht vergessen: Diese Szenen entstehen häufig überhaupt erst durch vorherige Struktur.
Das Beispiel Nkounkou gegen Gladbach wird gerne als „einfach machen lassen“ interpretiert. Aber auf höchstem Niveau gewinnst du dauerhaft keine Spiele über Chaos oder Einzelaktionen allein. Wenn jeder nur seinem Instinkt folgt, verlierst du Kontrolle, Restverteidigung und letztlich Stabilität.
Die eigentliche Kunst im modernen Fußball liegt doch darin, beides miteinander zu verbinden:
* klare Prinzipien und Ordnung
* aber innerhalb dieser Ordnung Freiräume für individuelle Lösungen
Und genau da sehe ich aktuell eher unser Problem:
Nicht zu viel Struktur – sondern zu wenig funktionierende Struktur.
Denn echte Freiheit entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn die Grundordnung stabil genug ist, damit Spieler Situationen überhaupt mutig lösen können, ohne dass sofort das gesamte Konstrukt auseinanderfällt.
Deshalb würde ich den Fokus weniger auf „Instinkt wird unterdrückt“ legen, sondern eher darauf, dass die Balance zwischen Struktur und individueller Freiheit momentan nicht sauber greift.
Das hat auch keiner - inklusive meiner einer - behauptet.
Von wem? In Bezug auf meine Aussage ist diese sagen wir mal "allgemeine" Interpretation falsch.
Wunder gibt es immer wieder......wäre typisch Eintracht, denn die Zecken scheinen mir etwas auszutrudeln, für die gehts ja um nix mehr....
Die wollen aber Platz 2 - und der ist noch nicht ganz sicher.
5 Punkte und +12 Tore Vorsprung, dazu die Eintracht und Bremen vor der Brust - dem BVB wird der Stift gehen
Die wollen aber Platz 2 - und der ist noch nicht ganz sicher.
5 Punkte und +12 Tore Vorsprung, dazu die Eintracht und Bremen vor der Brust - dem BVB wird der Stift gehen
Was soll die Ironie? Die werden schlicht das Spiel gewinnen wollen, um Leipzig (mit Pauli daheim und in Freiburg sind da 6 Punkte drin) den Zahn zu ziehen. Vor allem im letzten Heimspiel der Saison.