Den Ansatz kann ich grundsätzlich nachvollziehen – Roger Schmidt bringt viele Dinge mit, die aktuell gefordert werden: klare Spielidee, Erfahrung und die Autorität, eine Mannschaft zu führen.
Wenn man das aber etwas tiefer betrachtet, lohnt sich der Vergleich mit Adi Hütter, weil beide auf ihre Art interessante Profile sind – aber unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Schmidt steht für einen sehr klaren, fast kompromisslosen Fußball: hohes Pressing, extreme Intensität, schnelle Ballgewinne. Der Vorteil liegt auf der Hand – du bekommst sofort eine erkennbare Struktur und eine klare Handschrift ins Spiel. Gleichzeitig ist genau das auch das Risiko: Sein Ansatz ist sehr anspruchsvoll und funktioniert nur dann wirklich gut, wenn Kader und Umfeld voll darauf ausgelegt sind. Wenn das nicht passt, kann es schnell zu Reibungen kommen, und seine Flexibilität ist eher begrenzt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann. Seine Stärke liegt vor allem im Offensivspiel, in klaren Abläufen im Umschalten und darin, Dynamik ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig ist er etwas flexibler in der Umsetzung. Die Kehrseite: Seine Systeme waren defensiv nicht immer stabil, und durch seine Vergangenheit entsteht automatisch eine höhere Erwartungshaltung im Umfeld.
Für mich sind das am Ende zwei unterschiedliche Wege:
Schmidt wäre eher der radikale Schnitt mit klarer, intensiver Systemidee Hütter eher die Lösung, um schneller wieder zu einer funktionierenden Balance und Offensive zu kommen
Und genau da liegt für mich die entscheidende Frage: Was braucht Eintracht Frankfurt aktuell wirklich?
Geht man den Weg über maximale Struktur und Intensität, dann ist Schmidt spannend – allerdings mit dem Risiko, dass es personell und vom Profil her nicht sofort greift.
Oder sucht man jemanden, der die vorhandene Qualität schneller in ein funktionierendes Offensivspiel übersetzt und das Kollektiv stabilisiert – dann wäre Hütter naheliegender.
Unterm Strich wird es weniger eine Frage des Namens sein, sondern der klaren Entscheidung, in welche spielerische Richtung man sich entwickeln will. Und genau daran wird sich dann auch messen lassen, ob die Wahl die richtige war.
Vielen Dank für deine sehr interessanten Einblicke. Nun, wenn ich deine Eindrücke so zusammenfasse, dann ist Schmidt für mich, nach wie vor, der geeignetere Kandidat.
Denn ich gehe im Sommer von einem größeren Umbruch aus, was die Spielerseite betrifft. Hier wird sich strukturell einiges ändern, und solle es tatsächlich so kommen, dass man einen neuen Trainer installiert, so wird dieser sicher in die Umstrukturierung der Mannschaft mit einbezogen. Sprich, neue Spieler werden sicher auch nach den Vorstellungen des zukünftigen Übungsleiters verpflichtet werden.
Gerade auch im Hinblick auf die von dir angesprochene Balance, welche uns ja ganz offensichtlich derzeit fehlt, erachte ich Hütter für solch einen Neuaufbau für nicht sonderlich geeignet. Denn lege ich deine Einschätzung mit zugrunde, so ist Hüttres System, was die defensive Ausrichtung betrifft, nicht sonderlich stabil.
Meines Erachtens brauchen wir zukünftig ein Team, welchen mit bestmöglicher Struktur zu Werke geht. Außerdem erachte ich Schmidt aufgrund seiner Erfahrung aus dem In- und Ausland als einen großen Fachmann. Er hatte bei jedem seiner Vereine nachhaltigen Erfolg, welcher sich u.a. auch in seiner Flexibilität begründet. Aus dem Grund ist Schmidt für mich geradezu prädestiniert für den Job des neuen Eintracht-Trainers.
Den Ansatz kann ich grundsätzlich nachvollziehen – Roger Schmidt bringt viele Dinge mit, die aktuell gefordert werden: klare Spielidee, Erfahrung und die Autorität, eine Mannschaft zu führen.
Wenn man das aber etwas tiefer betrachtet, lohnt sich der Vergleich mit Adi Hütter, weil beide auf ihre Art interessante Profile sind – aber unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Schmidt steht für einen sehr klaren, fast kompromisslosen Fußball: hohes Pressing, extreme Intensität, schnelle Ballgewinne. Der Vorteil liegt auf der Hand – du bekommst sofort eine erkennbare Struktur und eine klare Handschrift ins Spiel. Gleichzeitig ist genau das auch das Risiko: Sein Ansatz ist sehr anspruchsvoll und funktioniert nur dann wirklich gut, wenn Kader und Umfeld voll darauf ausgelegt sind. Wenn das nicht passt, kann es schnell zu Reibungen kommen, und seine Flexibilität ist eher begrenzt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann. Seine Stärke liegt vor allem im Offensivspiel, in klaren Abläufen im Umschalten und darin, Dynamik ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig ist er etwas flexibler in der Umsetzung. Die Kehrseite: Seine Systeme waren defensiv nicht immer stabil, und durch seine Vergangenheit entsteht automatisch eine höhere Erwartungshaltung im Umfeld.
Für mich sind das am Ende zwei unterschiedliche Wege:
Schmidt wäre eher der radikale Schnitt mit klarer, intensiver Systemidee Hütter eher die Lösung, um schneller wieder zu einer funktionierenden Balance und Offensive zu kommen
Und genau da liegt für mich die entscheidende Frage: Was braucht Eintracht Frankfurt aktuell wirklich?
Geht man den Weg über maximale Struktur und Intensität, dann ist Schmidt spannend – allerdings mit dem Risiko, dass es personell und vom Profil her nicht sofort greift.
Oder sucht man jemanden, der die vorhandene Qualität schneller in ein funktionierendes Offensivspiel übersetzt und das Kollektiv stabilisiert – dann wäre Hütter naheliegender.
Unterm Strich wird es weniger eine Frage des Namens sein, sondern der klaren Entscheidung, in welche spielerische Richtung man sich entwickeln will. Und genau daran wird sich dann auch messen lassen, ob die Wahl die richtige war.
Vielen Dank für deine sehr interessanten Einblicke. Nun, wenn ich deine Eindrücke so zusammenfasse, dann ist Schmidt für mich, nach wie vor, der geeignetere Kandidat.
Denn ich gehe im Sommer von einem größeren Umbruch aus, was die Spielerseite betrifft. Hier wird sich strukturell einiges ändern, und solle es tatsächlich so kommen, dass man einen neuen Trainer installiert, so wird dieser sicher in die Umstrukturierung der Mannschaft mit einbezogen. Sprich, neue Spieler werden sicher auch nach den Vorstellungen des zukünftigen Übungsleiters verpflichtet werden.
Gerade auch im Hinblick auf die von dir angesprochene Balance, welche uns ja ganz offensichtlich derzeit fehlt, erachte ich Hütter für solch einen Neuaufbau für nicht sonderlich geeignet. Denn lege ich deine Einschätzung mit zugrunde, so ist Hüttres System, was die defensive Ausrichtung betrifft, nicht sonderlich stabil.
Meines Erachtens brauchen wir zukünftig ein Team, welchen mit bestmöglicher Struktur zu Werke geht. Außerdem erachte ich Schmidt aufgrund seiner Erfahrung aus dem In- und Ausland als einen großen Fachmann. Er hatte bei jedem seiner Vereine nachhaltigen Erfolg, welcher sich u.a. auch in seiner Flexibilität begründet. Aus dem Grund ist Schmidt für mich geradezu prädestiniert für den Job des neuen Eintracht-Trainers.
Das ist eine schlüssige Argumentation, gerade wenn man vom größeren Umbruch im Sommer ausgeht. Wenn man wirklich strukturell neu ansetzt, dann macht es Sinn, einen Trainer zu holen, der von Beginn an seine Idee einbringt und den Kader mitgestalten kann.
Gerade mit Blick auf die aktuell fehlende Balance im Spiel – sowohl zwischen Offensive und Defensive als auch in den Abläufen – ist Roger Schmidt vom Profil her definitiv interessant. Seine Teams stehen für klare Struktur, hohe Intensität gegen den Ball und eine sehr erkennbare Handschrift. Genau diese Elemente gehen uns momentan weitgehend ab.
Bei Adi Hütter sehe ich es ähnlich wie du: Offensiv bringt er viel mit, aber wenn es wirklich um einen strukturellen Neuaufbau mit stabiler Ausrichtung geht, bleiben zumindest Fragezeichen.
Was man bei Schmidt aber unbedingt voranstellen muss: Die erste Frage ist ja, ob er überhaupt wieder auf die Trainerbank zurück möchte. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die ganze Diskussion ohnehin hinfällig.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Unabhängig davon: Rein sportlich ist deine Argumentation absolut nachvollziehbar. Wenn man den Weg über klare Abläufe, Struktur und eine konsequente Spielidee gehen will, ist Schmidt definitiv ein Kandidat, der sehr gut in dieses Profil passt.
Aber bevor man weiter darüber spricht, müsste man eben genau diese eine Frage klären – sonst bleibt es am Ende doch nur Theorie.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Für mich läuft es darauf hinaus, dass Markus Krösche ziemlich sicher keinen reinen Motivator oder „Feuerwehrmann“ suchen wird, sondern einen Trainer mit klarer Spielidee, der genau die strukturellen Probleme angeht, die wir aktuell haben – vor allem im Mittelfeld und im Ballbesitzspiel.
Genau darum geht es meiner Meinung nach. Aus dem Grund würde mir Roger Schmidt sehr gefallen. Der Mann hat reichlich Erfahrung, eine klare Spielidee zudem die nötige Autorität eine Mannschaft zu führen. Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte.
Den Ansatz kann ich grundsätzlich nachvollziehen – Roger Schmidt bringt viele Dinge mit, die aktuell gefordert werden: klare Spielidee, Erfahrung und die Autorität, eine Mannschaft zu führen.
Wenn man das aber etwas tiefer betrachtet, lohnt sich der Vergleich mit Adi Hütter, weil beide auf ihre Art interessante Profile sind – aber unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Schmidt steht für einen sehr klaren, fast kompromisslosen Fußball: hohes Pressing, extreme Intensität, schnelle Ballgewinne. Der Vorteil liegt auf der Hand – du bekommst sofort eine erkennbare Struktur und eine klare Handschrift ins Spiel. Gleichzeitig ist genau das auch das Risiko: Sein Ansatz ist sehr anspruchsvoll und funktioniert nur dann wirklich gut, wenn Kader und Umfeld voll darauf ausgelegt sind. Wenn das nicht passt, kann es schnell zu Reibungen kommen, und seine Flexibilität ist eher begrenzt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann. Seine Stärke liegt vor allem im Offensivspiel, in klaren Abläufen im Umschalten und darin, Dynamik ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig ist er etwas flexibler in der Umsetzung. Die Kehrseite: Seine Systeme waren defensiv nicht immer stabil, und durch seine Vergangenheit entsteht automatisch eine höhere Erwartungshaltung im Umfeld.
Für mich sind das am Ende zwei unterschiedliche Wege:
Schmidt wäre eher der radikale Schnitt mit klarer, intensiver Systemidee Hütter eher die Lösung, um schneller wieder zu einer funktionierenden Balance und Offensive zu kommen
Und genau da liegt für mich die entscheidende Frage: Was braucht Eintracht Frankfurt aktuell wirklich?
Geht man den Weg über maximale Struktur und Intensität, dann ist Schmidt spannend – allerdings mit dem Risiko, dass es personell und vom Profil her nicht sofort greift.
Oder sucht man jemanden, der die vorhandene Qualität schneller in ein funktionierendes Offensivspiel übersetzt und das Kollektiv stabilisiert – dann wäre Hütter naheliegender.
Unterm Strich wird es weniger eine Frage des Namens sein, sondern der klaren Entscheidung, in welche spielerische Richtung man sich entwickeln will. Und genau daran wird sich dann auch messen lassen, ob die Wahl die richtige war.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann
8 sieglose Spiele und Intervention des Mannschaftsrates....
Nur als Erinnerung, dass das weder schnell noch funktioniernd zu Beginn war, bei allem Respekt was danach folgte.
Stimmt, das darf man nicht ausblenden.
Der Start unter Adi Hütter war alles andere als rund, und die Phase mit den sieglosen Spielen ist ja auch Teil der Wahrheit – genauso wie die Geschichte mit dem Mannschaftsrat.
Aber „schnell“ ist ja auch immer relativ. Acht Spiele sind jetzt nicht die Welt, gerade wenn man bedenkt, dass es um eine Umstellung von Abläufen und Struktur geht.
Und dass er auf den Mannschaftsrat eingegangen ist, werte ich ehrlich gesagt eher positiv. Das zeigt, dass er reflektiert ist, Dinge annimmt und bereit ist, Anpassungen vorzunehmen, wenn es die Situation erfordert.
Für mich ist entscheidend, wie sich das danach entwickelt hat. Und da hat man eben gesehen, dass er die Mannschaft stabilisieren, mitnehmen und am Ende in ein funktionierendes Konstrukt bringen konnte.
Das ist für mich eher ein Argument für ihn als dagegen.
Heißt nicht, dass alles perfekt war oder man das 1:1 übertragen kann. Aber es relativiert zumindest die Aussage, dass es „nicht funktioniert hat“.
Am Ende geht es darum, ob ein Trainer in der Lage ist, auf Probleme zu reagieren und daraus eine Entwicklung zu formen – und das hat er damals gezeigt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann
8 sieglose Spiele und Intervention des Mannschaftsrates....
Nur als Erinnerung, dass das weder schnell noch funktioniernd zu Beginn war, bei allem Respekt was danach folgte.
Stimmt, das darf man nicht ausblenden.
Der Start unter Adi Hütter war alles andere als rund, und die Phase mit den sieglosen Spielen ist ja auch Teil der Wahrheit – genauso wie die Geschichte mit dem Mannschaftsrat.
Aber „schnell“ ist ja auch immer relativ. Acht Spiele sind jetzt nicht die Welt, gerade wenn man bedenkt, dass es um eine Umstellung von Abläufen und Struktur geht.
Und dass er auf den Mannschaftsrat eingegangen ist, werte ich ehrlich gesagt eher positiv. Das zeigt, dass er reflektiert ist, Dinge annimmt und bereit ist, Anpassungen vorzunehmen, wenn es die Situation erfordert.
Für mich ist entscheidend, wie sich das danach entwickelt hat. Und da hat man eben gesehen, dass er die Mannschaft stabilisieren, mitnehmen und am Ende in ein funktionierendes Konstrukt bringen konnte.
Das ist für mich eher ein Argument für ihn als dagegen.
Heißt nicht, dass alles perfekt war oder man das 1:1 übertragen kann. Aber es relativiert zumindest die Aussage, dass es „nicht funktioniert hat“.
Am Ende geht es darum, ob ein Trainer in der Lage ist, auf Probleme zu reagieren und daraus eine Entwicklung zu formen – und das hat er damals gezeigt.
Den Ansatz kann ich grundsätzlich nachvollziehen – Roger Schmidt bringt viele Dinge mit, die aktuell gefordert werden: klare Spielidee, Erfahrung und die Autorität, eine Mannschaft zu führen.
Wenn man das aber etwas tiefer betrachtet, lohnt sich der Vergleich mit Adi Hütter, weil beide auf ihre Art interessante Profile sind – aber unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Schmidt steht für einen sehr klaren, fast kompromisslosen Fußball: hohes Pressing, extreme Intensität, schnelle Ballgewinne. Der Vorteil liegt auf der Hand – du bekommst sofort eine erkennbare Struktur und eine klare Handschrift ins Spiel. Gleichzeitig ist genau das auch das Risiko: Sein Ansatz ist sehr anspruchsvoll und funktioniert nur dann wirklich gut, wenn Kader und Umfeld voll darauf ausgelegt sind. Wenn das nicht passt, kann es schnell zu Reibungen kommen, und seine Flexibilität ist eher begrenzt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann. Seine Stärke liegt vor allem im Offensivspiel, in klaren Abläufen im Umschalten und darin, Dynamik ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig ist er etwas flexibler in der Umsetzung. Die Kehrseite: Seine Systeme waren defensiv nicht immer stabil, und durch seine Vergangenheit entsteht automatisch eine höhere Erwartungshaltung im Umfeld.
Für mich sind das am Ende zwei unterschiedliche Wege:
Schmidt wäre eher der radikale Schnitt mit klarer, intensiver Systemidee Hütter eher die Lösung, um schneller wieder zu einer funktionierenden Balance und Offensive zu kommen
Und genau da liegt für mich die entscheidende Frage: Was braucht Eintracht Frankfurt aktuell wirklich?
Geht man den Weg über maximale Struktur und Intensität, dann ist Schmidt spannend – allerdings mit dem Risiko, dass es personell und vom Profil her nicht sofort greift.
Oder sucht man jemanden, der die vorhandene Qualität schneller in ein funktionierendes Offensivspiel übersetzt und das Kollektiv stabilisiert – dann wäre Hütter naheliegender.
Unterm Strich wird es weniger eine Frage des Namens sein, sondern der klaren Entscheidung, in welche spielerische Richtung man sich entwickeln will. Und genau daran wird sich dann auch messen lassen, ob die Wahl die richtige war.
Vielen Dank für deine sehr interessanten Einblicke. Nun, wenn ich deine Eindrücke so zusammenfasse, dann ist Schmidt für mich, nach wie vor, der geeignetere Kandidat.
Denn ich gehe im Sommer von einem größeren Umbruch aus, was die Spielerseite betrifft. Hier wird sich strukturell einiges ändern, und solle es tatsächlich so kommen, dass man einen neuen Trainer installiert, so wird dieser sicher in die Umstrukturierung der Mannschaft mit einbezogen. Sprich, neue Spieler werden sicher auch nach den Vorstellungen des zukünftigen Übungsleiters verpflichtet werden.
Gerade auch im Hinblick auf die von dir angesprochene Balance, welche uns ja ganz offensichtlich derzeit fehlt, erachte ich Hütter für solch einen Neuaufbau für nicht sonderlich geeignet. Denn lege ich deine Einschätzung mit zugrunde, so ist Hüttres System, was die defensive Ausrichtung betrifft, nicht sonderlich stabil.
Meines Erachtens brauchen wir zukünftig ein Team, welchen mit bestmöglicher Struktur zu Werke geht. Außerdem erachte ich Schmidt aufgrund seiner Erfahrung aus dem In- und Ausland als einen großen Fachmann. Er hatte bei jedem seiner Vereine nachhaltigen Erfolg, welcher sich u.a. auch in seiner Flexibilität begründet. Aus dem Grund ist Schmidt für mich geradezu prädestiniert für den Job des neuen Eintracht-Trainers.
Das ist eine schlüssige Argumentation, gerade wenn man vom größeren Umbruch im Sommer ausgeht. Wenn man wirklich strukturell neu ansetzt, dann macht es Sinn, einen Trainer zu holen, der von Beginn an seine Idee einbringt und den Kader mitgestalten kann.
Gerade mit Blick auf die aktuell fehlende Balance im Spiel – sowohl zwischen Offensive und Defensive als auch in den Abläufen – ist Roger Schmidt vom Profil her definitiv interessant. Seine Teams stehen für klare Struktur, hohe Intensität gegen den Ball und eine sehr erkennbare Handschrift. Genau diese Elemente gehen uns momentan weitgehend ab.
Bei Adi Hütter sehe ich es ähnlich wie du: Offensiv bringt er viel mit, aber wenn es wirklich um einen strukturellen Neuaufbau mit stabiler Ausrichtung geht, bleiben zumindest Fragezeichen.
Was man bei Schmidt aber unbedingt voranstellen muss: Die erste Frage ist ja, ob er überhaupt wieder auf die Trainerbank zurück möchte. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die ganze Diskussion ohnehin hinfällig.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Unabhängig davon: Rein sportlich ist deine Argumentation absolut nachvollziehbar. Wenn man den Weg über klare Abläufe, Struktur und eine konsequente Spielidee gehen will, ist Schmidt definitiv ein Kandidat, der sehr gut in dieses Profil passt.
Aber bevor man weiter darüber spricht, müsste man eben genau diese eine Frage klären – sonst bleibt es am Ende doch nur Theorie.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍 Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir: Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt: Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍 Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir: Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt: Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Deinen sachlichen Analysen und deinem respektvollen Umgang zolle ich höchsten Respekt. Zumal du es schaffst, deine Expertise ohne Arroganz und Überheblichkeit darzulegen.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung. Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Anopli, Du Trainerfucha, hast Du ggf Einblick zu m Stil vom Ex Kopenhagen Coach Neestrup, wurde im Februar auch gerüchtet nach Dinos Aus?
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive. Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht. Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf: Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt. Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht. Zu Jacob Neestrup: Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen. Auffällig ist bei seinen Teams: saubere Positionsdisziplin klare Staffelung im Aufbau und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen. Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext: In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift. Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer: nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍 Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir: Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt: Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Deinen sachlichen Analysen und deinem respektvollen Umgang zolle ich höchsten Respekt. Zumal du es schaffst, deine Expertise ohne Arroganz und Überheblichkeit darzulegen.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung. Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Deinen sachlichen Analysen und deinem respektvollen Umgang zolle ich höchsten Respekt. Zumal du es schaffst, deine Expertise ohne Arroganz und Überheblichkeit darzulegen.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung. Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Danke dir für die Worte, geht ja runter wie Öl🥲
Beim Thema Empathie bin ich komplett bei dir. Gerade bei einer jungen Mannschaft ist das kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein. Du brauchst einen Trainer, der eine klare Linie vorgibt, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Charaktere erreicht und entwickelt. Was ich ergänzen würde: Empathie wirkt im Fußball am stärksten in Kombination mit Klarheit. Heißt konkret: Spieler akzeptieren Führung und Grenzen deutlich eher, wenn sie gleichzeitig verstehen, warum Dinge passieren – also wenn Rollen, Abläufe und Erwartungen sauber definiert sind. Dann entsteht auch diese Balance, die du ansprichst, zwischen Kommunikation und klarer Kante. Gerade bei vielen jungen Spielern ist das entscheidend: Zu viel Freiheit führt schnell zu Orientierungslosigkeit, zu viel Kontrolle hemmt die Entwicklung. Die richtige Mischung zu finden, ist letztlich genau die Kunst der Trainerarbeit. Und deshalb bin ich auch bei deinem letzten Punkt: Unabhängig vom Namen muss genau dieses Profil getroffen werden. Die Spielidee ist wichtig – aber sie funktioniert nur, wenn sie von einem Trainer vermittelt wird, der sowohl fachlich als auch menschlich die Gruppe erreicht. Gerade bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, wo Entwicklung eine große Rolle spielt. Unterm Strich: Nicht entweder System oder Empathie – sondern beides in der richtigen Balance.
Anopli, Du Trainerfucha, hast Du ggf Einblick zu m Stil vom Ex Kopenhagen Coach Neestrup, wurde im Februar auch gerüchtet nach Dinos Aus?
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive. Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht. Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf: Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt. Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht. Zu Jacob Neestrup: Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen. Auffällig ist bei seinen Teams: saubere Positionsdisziplin klare Staffelung im Aufbau und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen. Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext: In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift. Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer: nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Deinen sachlichen Analysen und deinem respektvollen Umgang zolle ich höchsten Respekt. Zumal du es schaffst, deine Expertise ohne Arroganz und Überheblichkeit darzulegen.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung. Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Deinen sachlichen Analysen und deinem respektvollen Umgang zolle ich höchsten Respekt. Zumal du es schaffst, deine Expertise ohne Arroganz und Überheblichkeit darzulegen.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung. Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Danke dir für die Worte, geht ja runter wie Öl🥲
Beim Thema Empathie bin ich komplett bei dir. Gerade bei einer jungen Mannschaft ist das kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein. Du brauchst einen Trainer, der eine klare Linie vorgibt, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Charaktere erreicht und entwickelt. Was ich ergänzen würde: Empathie wirkt im Fußball am stärksten in Kombination mit Klarheit. Heißt konkret: Spieler akzeptieren Führung und Grenzen deutlich eher, wenn sie gleichzeitig verstehen, warum Dinge passieren – also wenn Rollen, Abläufe und Erwartungen sauber definiert sind. Dann entsteht auch diese Balance, die du ansprichst, zwischen Kommunikation und klarer Kante. Gerade bei vielen jungen Spielern ist das entscheidend: Zu viel Freiheit führt schnell zu Orientierungslosigkeit, zu viel Kontrolle hemmt die Entwicklung. Die richtige Mischung zu finden, ist letztlich genau die Kunst der Trainerarbeit. Und deshalb bin ich auch bei deinem letzten Punkt: Unabhängig vom Namen muss genau dieses Profil getroffen werden. Die Spielidee ist wichtig – aber sie funktioniert nur, wenn sie von einem Trainer vermittelt wird, der sowohl fachlich als auch menschlich die Gruppe erreicht. Gerade bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, wo Entwicklung eine große Rolle spielt. Unterm Strich: Nicht entweder System oder Empathie – sondern beides in der richtigen Balance.
Anopli, Du Trainerfucha, hast Du ggf Einblick zu m Stil vom Ex Kopenhagen Coach Neestrup, wurde im Februar auch gerüchtet nach Dinos Aus?
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive. Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht. Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf: Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt. Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht. Zu Jacob Neestrup: Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen. Auffällig ist bei seinen Teams: saubere Positionsdisziplin klare Staffelung im Aufbau und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen. Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext: In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift. Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer: nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung. Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht. Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an. Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt. Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung. Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung. Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann. Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend. Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung. Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht. Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an. Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt. Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung. Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung. Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann. Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend. Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Rein vom Typ her mag ich ja Baumgart. Glaube das würde durchaus passen. Allerdings nicht was die sportliche Komponente angeht, da liegen seine Stärken bei einem anderen Spielstil als den den wir spielen möchten. Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung. Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht. Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an. Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt. Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung. Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung. Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann. Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend. Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt, weshalb der Schritt zu unserer Eintracht aktuell enorm groß wäre.
In Verl kannst du mit einem sehr klaren Grundsystem vieles stabilisieren, weil du dort deutlich häufiger ähnliche Spielverläufe hast und weniger permanent taktisch reagieren musst. In der Bundesliga – und erst recht bei unserer Eintracht – wirst du dagegen jede Woche anders gefordert.
Mal musst du selbst das Spiel machen, mal hohe Pressingphasen des Gegners lösen, mal gegen tiefstehende Ketten Lösungen finden und gleichzeitig Restverteidigung absichern. Dazu kommt bei uns natürlich auch der mediale Druck und die Erwartungshaltung im Umfeld.
Und genau dort trennt sich oft ein guter Trainer von einem Trainer auf Topniveau: Nicht nur eine Idee zu haben, sondern diese Idee flexibel weiterentwickeln und innerhalb kurzer Zeit anpassen zu können.
Deshalb finde ich Strobl durchaus spannend, aber ich sehe eben noch offene Fragen. Gerade die Fähigkeit, ein System auf Bundesliga-Niveau innerhalb weniger Monate zu variieren und auf Gegnerreaktionen anzupassen, kannst du eigentlich erst dort wirklich bewerten.
Viele Trainer wirken in kleineren Strukturen extrem modern und klar – stoßen dann aber an Grenzen, sobald Gegner gezielt ihre Mechanismen attackieren oder der Druck deutlich größer wird.
Perspektivisch könnte so ein Profil interessant werden. Für unsere aktuelle Situation bei der Eintracht wäre mir das Risiko momentan allerdings zu hoch.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment. Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt, weshalb der Schritt zu unserer Eintracht aktuell enorm groß wäre.
In Verl kannst du mit einem sehr klaren Grundsystem vieles stabilisieren, weil du dort deutlich häufiger ähnliche Spielverläufe hast und weniger permanent taktisch reagieren musst. In der Bundesliga – und erst recht bei unserer Eintracht – wirst du dagegen jede Woche anders gefordert.
Mal musst du selbst das Spiel machen, mal hohe Pressingphasen des Gegners lösen, mal gegen tiefstehende Ketten Lösungen finden und gleichzeitig Restverteidigung absichern. Dazu kommt bei uns natürlich auch der mediale Druck und die Erwartungshaltung im Umfeld.
Und genau dort trennt sich oft ein guter Trainer von einem Trainer auf Topniveau: Nicht nur eine Idee zu haben, sondern diese Idee flexibel weiterentwickeln und innerhalb kurzer Zeit anpassen zu können.
Deshalb finde ich Strobl durchaus spannend, aber ich sehe eben noch offene Fragen. Gerade die Fähigkeit, ein System auf Bundesliga-Niveau innerhalb weniger Monate zu variieren und auf Gegnerreaktionen anzupassen, kannst du eigentlich erst dort wirklich bewerten.
Viele Trainer wirken in kleineren Strukturen extrem modern und klar – stoßen dann aber an Grenzen, sobald Gegner gezielt ihre Mechanismen attackieren oder der Druck deutlich größer wird.
Perspektivisch könnte so ein Profil interessant werden. Für unsere aktuelle Situation bei der Eintracht wäre mir das Risiko momentan allerdings zu hoch.
Im donnerstagskicker von letzter Woche stand, das pauli-keeper vasilj nur bei ligaverbleib noch vertrag habe. Könnte man ggf auf dem Schirm behalten...
Im donnerstagskicker von letzter Woche stand, das pauli-keeper vasilj nur bei ligaverbleib noch vertrag habe. Könnte man ggf auf dem Schirm behalten...
An den habe ich schon öfter gedacht. Und Blessin gleich mit holen.
Echt? Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen. Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht. Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
An den habe ich schon öfter gedacht. Und Blessin gleich mit holen.
Echt? Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen. Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht. Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
Ich sehe seine Qualität und seine Spielweise an guten Tagen auf Kobel-Niveau. Hat halt auch mal den ein oder anderen Klops drin. Ist reine Spekulation, aber er wäre für mich die klare Nr. 1 vor Zetti. Kaua könnte ja bei Pauli in Liga 2 Spielpraxis sammeln.
An den habe ich schon öfter gedacht. Und Blessin gleich mit holen.
Echt? Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen. Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht. Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
Ich sehe seine Qualität und seine Spielweise an guten Tagen auf Kobel-Niveau. Hat halt auch mal den ein oder anderen Klops drin. Ist reine Spekulation, aber er wäre für mich die klare Nr. 1 vor Zetti. Kaua könnte ja bei Pauli in Liga 2 Spielpraxis sammeln.
Die Einschätzung teile ich und sehe ihn auch vor Zetterer. Für seine Strafraumbeherrschung gab es vor längerer Zeit mal Kritik, ob er sich da verbessert hat, weiß ich allerdings nicht, habe ihn letzte Saison mehr beobachtet als in dieser. Neben Atubolu dürfte er wohl der beste Elferkiller der Liga sein. Hervorheben kann man sicherlich auch seine Ruhe und seine Reaktionsgeschwindigkeit, gerade bei Abschlüssen aus kurzer Distanz. Hat aber auch schon Patzer gehabt, die dann zu Gegentoren führten. Wenn er eine halbwegs vernünftige WM spielt, dürfte er auf einigen Notizzetteln auftauchen, da bin ich mir sicher. Zumal sein bis 2027 laufender Vertrag beim FCST wohl nur für die Bundesliga gilt und er somit bei einem Abstieg ablösefrei zu haben wäre.
Ich sehe seine Qualität und seine Spielweise an guten Tagen auf Kobel-Niveau. Hat halt auch mal den ein oder anderen Klops drin. Ist reine Spekulation, aber er wäre für mich die klare Nr. 1 vor Zetti. Kaua könnte ja bei Pauli in Liga 2 Spielpraxis sammeln.
Die Einschätzung teile ich und sehe ihn auch vor Zetterer. Für seine Strafraumbeherrschung gab es vor längerer Zeit mal Kritik, ob er sich da verbessert hat, weiß ich allerdings nicht, habe ihn letzte Saison mehr beobachtet als in dieser. Neben Atubolu dürfte er wohl der beste Elferkiller der Liga sein. Hervorheben kann man sicherlich auch seine Ruhe und seine Reaktionsgeschwindigkeit, gerade bei Abschlüssen aus kurzer Distanz. Hat aber auch schon Patzer gehabt, die dann zu Gegentoren führten. Wenn er eine halbwegs vernünftige WM spielt, dürfte er auf einigen Notizzetteln auftauchen, da bin ich mir sicher. Zumal sein bis 2027 laufender Vertrag beim FCST wohl nur für die Bundesliga gilt und er somit bei einem Abstieg ablösefrei zu haben wäre.
Vielen Dank für deine sehr interessanten Einblicke. Nun, wenn ich deine Eindrücke so zusammenfasse, dann ist Schmidt für mich, nach wie vor, der geeignetere Kandidat.
Denn ich gehe im Sommer von einem größeren Umbruch aus, was die Spielerseite betrifft. Hier wird sich strukturell einiges ändern, und solle es tatsächlich so kommen, dass man einen neuen Trainer installiert, so wird dieser sicher in die Umstrukturierung der Mannschaft mit einbezogen. Sprich, neue Spieler werden sicher auch nach den Vorstellungen des zukünftigen Übungsleiters verpflichtet werden.
Gerade auch im Hinblick auf die von dir angesprochene Balance, welche uns ja ganz offensichtlich derzeit fehlt, erachte ich Hütter für solch einen Neuaufbau für nicht sonderlich geeignet. Denn lege ich deine Einschätzung mit zugrunde, so ist Hüttres System, was die defensive Ausrichtung betrifft, nicht sonderlich stabil.
Meines Erachtens brauchen wir zukünftig ein Team, welchen mit bestmöglicher Struktur zu Werke geht. Außerdem erachte ich Schmidt aufgrund seiner Erfahrung aus dem In- und Ausland als einen großen Fachmann. Er hatte bei jedem seiner Vereine nachhaltigen Erfolg, welcher sich u.a. auch in seiner Flexibilität begründet. Aus dem Grund ist Schmidt für mich geradezu prädestiniert für den Job des neuen Eintracht-Trainers.
Das ist eine schlüssige Argumentation, gerade wenn man vom größeren Umbruch im Sommer ausgeht. Wenn man wirklich strukturell neu ansetzt, dann macht es Sinn, einen Trainer zu holen, der von Beginn an seine Idee einbringt und den Kader mitgestalten kann.
Gerade mit Blick auf die aktuell fehlende Balance im Spiel – sowohl zwischen Offensive und Defensive als auch in den Abläufen – ist Roger Schmidt vom Profil her definitiv interessant. Seine Teams stehen für klare Struktur, hohe Intensität gegen den Ball und eine sehr erkennbare Handschrift. Genau diese Elemente gehen uns momentan weitgehend ab.
Bei Adi Hütter sehe ich es ähnlich wie du: Offensiv bringt er viel mit, aber wenn es wirklich um einen strukturellen Neuaufbau mit stabiler Ausrichtung geht, bleiben zumindest Fragezeichen.
Was man bei Schmidt aber unbedingt voranstellen muss:
Die erste Frage ist ja, ob er überhaupt wieder auf die Trainerbank zurück möchte. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die ganze Diskussion ohnehin hinfällig.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Unabhängig davon: Rein sportlich ist deine Argumentation absolut nachvollziehbar. Wenn man den Weg über klare Abläufe, Struktur und eine konsequente Spielidee gehen will, ist Schmidt definitiv ein Kandidat, der sehr gut in dieses Profil passt.
Aber bevor man weiter darüber spricht, müsste man eben genau diese eine Frage klären – sonst bleibt es am Ende doch nur Theorie.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Den Ansatz kann ich grundsätzlich nachvollziehen – Roger Schmidt bringt viele Dinge mit, die aktuell gefordert werden: klare Spielidee, Erfahrung und die Autorität, eine Mannschaft zu führen.
Wenn man das aber etwas tiefer betrachtet, lohnt sich der Vergleich mit Adi Hütter, weil beide auf ihre Art interessante Profile sind – aber unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Schmidt steht für einen sehr klaren, fast kompromisslosen Fußball: hohes Pressing, extreme Intensität, schnelle Ballgewinne. Der Vorteil liegt auf der Hand – du bekommst sofort eine erkennbare Struktur und eine klare Handschrift ins Spiel. Gleichzeitig ist genau das auch das Risiko: Sein Ansatz ist sehr anspruchsvoll und funktioniert nur dann wirklich gut, wenn Kader und Umfeld voll darauf ausgelegt sind. Wenn das nicht passt, kann es schnell zu Reibungen kommen, und seine Flexibilität ist eher begrenzt.
Hütter dagegen hat in Frankfurt bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft relativ schnell in ein funktionierendes Konstrukt bringen kann. Seine Stärke liegt vor allem im Offensivspiel, in klaren Abläufen im Umschalten und darin, Dynamik ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig ist er etwas flexibler in der Umsetzung. Die Kehrseite: Seine Systeme waren defensiv nicht immer stabil, und durch seine Vergangenheit entsteht automatisch eine höhere Erwartungshaltung im Umfeld.
Für mich sind das am Ende zwei unterschiedliche Wege:
Schmidt wäre eher der radikale Schnitt mit klarer, intensiver Systemidee
Hütter eher die Lösung, um schneller wieder zu einer funktionierenden Balance und Offensive zu kommen
Und genau da liegt für mich die entscheidende Frage:
Was braucht Eintracht Frankfurt aktuell wirklich?
Geht man den Weg über maximale Struktur und Intensität, dann ist Schmidt spannend – allerdings mit dem Risiko, dass es personell und vom Profil her nicht sofort greift.
Oder sucht man jemanden, der die vorhandene Qualität schneller in ein funktionierendes Offensivspiel übersetzt und das Kollektiv stabilisiert – dann wäre Hütter naheliegender.
Unterm Strich wird es weniger eine Frage des Namens sein, sondern der klaren Entscheidung, in welche spielerische Richtung man sich entwickeln will. Und genau daran wird sich dann auch messen lassen, ob die Wahl die richtige war.
8 sieglose Spiele und Intervention des Mannschaftsrates....
Nur als Erinnerung, dass das weder schnell noch funktioniernd zu Beginn war, bei allem Respekt was danach folgte.
Stimmt, das darf man nicht ausblenden.
Der Start unter Adi Hütter war alles andere als rund, und die Phase mit den sieglosen Spielen ist ja auch Teil der Wahrheit – genauso wie die Geschichte mit dem Mannschaftsrat.
Aber „schnell“ ist ja auch immer relativ. Acht Spiele sind jetzt nicht die Welt, gerade wenn man bedenkt, dass es um eine Umstellung von Abläufen und Struktur geht.
Und dass er auf den Mannschaftsrat eingegangen ist, werte ich ehrlich gesagt eher positiv. Das zeigt, dass er reflektiert ist, Dinge annimmt und bereit ist, Anpassungen vorzunehmen, wenn es die Situation erfordert.
Für mich ist entscheidend, wie sich das danach entwickelt hat.
Und da hat man eben gesehen, dass er die Mannschaft stabilisieren, mitnehmen und am Ende in ein funktionierendes Konstrukt bringen konnte.
Das ist für mich eher ein Argument für ihn als dagegen.
Heißt nicht, dass alles perfekt war oder man das 1:1 übertragen kann.
Aber es relativiert zumindest die Aussage, dass es „nicht funktioniert hat“.
Am Ende geht es darum, ob ein Trainer in der Lage ist, auf Probleme zu reagieren und daraus eine Entwicklung zu formen – und das hat er damals gezeigt.
8 sieglose Spiele und Intervention des Mannschaftsrates....
Nur als Erinnerung, dass das weder schnell noch funktioniernd zu Beginn war, bei allem Respekt was danach folgte.
Stimmt, das darf man nicht ausblenden.
Der Start unter Adi Hütter war alles andere als rund, und die Phase mit den sieglosen Spielen ist ja auch Teil der Wahrheit – genauso wie die Geschichte mit dem Mannschaftsrat.
Aber „schnell“ ist ja auch immer relativ. Acht Spiele sind jetzt nicht die Welt, gerade wenn man bedenkt, dass es um eine Umstellung von Abläufen und Struktur geht.
Und dass er auf den Mannschaftsrat eingegangen ist, werte ich ehrlich gesagt eher positiv. Das zeigt, dass er reflektiert ist, Dinge annimmt und bereit ist, Anpassungen vorzunehmen, wenn es die Situation erfordert.
Für mich ist entscheidend, wie sich das danach entwickelt hat.
Und da hat man eben gesehen, dass er die Mannschaft stabilisieren, mitnehmen und am Ende in ein funktionierendes Konstrukt bringen konnte.
Das ist für mich eher ein Argument für ihn als dagegen.
Heißt nicht, dass alles perfekt war oder man das 1:1 übertragen kann.
Aber es relativiert zumindest die Aussage, dass es „nicht funktioniert hat“.
Am Ende geht es darum, ob ein Trainer in der Lage ist, auf Probleme zu reagieren und daraus eine Entwicklung zu formen – und das hat er damals gezeigt.
Das ist eine schlüssige Argumentation, gerade wenn man vom größeren Umbruch im Sommer ausgeht. Wenn man wirklich strukturell neu ansetzt, dann macht es Sinn, einen Trainer zu holen, der von Beginn an seine Idee einbringt und den Kader mitgestalten kann.
Gerade mit Blick auf die aktuell fehlende Balance im Spiel – sowohl zwischen Offensive und Defensive als auch in den Abläufen – ist Roger Schmidt vom Profil her definitiv interessant. Seine Teams stehen für klare Struktur, hohe Intensität gegen den Ball und eine sehr erkennbare Handschrift. Genau diese Elemente gehen uns momentan weitgehend ab.
Bei Adi Hütter sehe ich es ähnlich wie du: Offensiv bringt er viel mit, aber wenn es wirklich um einen strukturellen Neuaufbau mit stabiler Ausrichtung geht, bleiben zumindest Fragezeichen.
Was man bei Schmidt aber unbedingt voranstellen muss:
Die erste Frage ist ja, ob er überhaupt wieder auf die Trainerbank zurück möchte. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die ganze Diskussion ohnehin hinfällig.
Und genau das ist der Punkt, den man bei vielen Namen aktuell nicht vergessen darf. Es bringt wenig, sich intensiv mit Profilen zu beschäftigen, wenn die grundlegende Verfügbarkeit nicht gegeben ist.
Unabhängig davon: Rein sportlich ist deine Argumentation absolut nachvollziehbar. Wenn man den Weg über klare Abläufe, Struktur und eine konsequente Spielidee gehen will, ist Schmidt definitiv ein Kandidat, der sehr gut in dieses Profil passt.
Aber bevor man weiter darüber spricht, müsste man eben genau diese eine Frage klären – sonst bleibt es am Ende doch nur Theorie.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍
Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir:
Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt:
Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Aus dem Grund schrieb ich ja in meinem Plädoyer für Schmidt in meinem Beitrag #293 abschließend "Die Frage ist nur, ob er nochmal auf die Trainerbank zurück möchte".
An dieser Stelle vielen Dank für den sachlichen und sehr angehmen Austausch. Leider ist dies hier im Form keine Selbstverständlichkeit.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍
Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir:
Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt:
Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung.
Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive.
Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht.
Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf:
Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt.
Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht.
Zu Jacob Neestrup:
Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen.
Auffällig ist bei seinen Teams:
saubere Positionsdisziplin
klare Staffelung im Aufbau
und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust
Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen.
Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext:
In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift.
Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer:
nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Danke dir für die Rückmeldung, weiß ich zu schätzen 👍
Der Austausch macht so nicht nur Sinn, sondern macht auch Spaß 😊
Den Punkt mit der Verfügbarkeit finde ich extrem wichtig und der wird oft unterschätzt. Aus Trainersicht ist das sogar einer der ersten Filter: Du kannst noch so viel über Profile, Spielideen und Passung sprechen – wenn der Trainer nicht verfügbar ist oder nicht überzeugt werden kann, ist jede weitere Analyse eigentlich hinfällig.
Genau deshalb wird intern auch anders gearbeitet, als wir es hier tun. Da geht es weniger um „Wunschkandidaten“, sondern um eine Schnittmenge aus:
Verfügbarkeit
Passung zum Kader
und Umsetzbarkeit der Spielidee
Und da wird es dann spannend.
Gerade beim Thema Roger Schmidt: Rein vom Profil – klare Abläufe, Intensität, Struktur – passt das zu vielen der aktuellen Baustellen. Aber wenn er selbst nicht zu 100% bereit ist, diesen Schritt zu gehen, bringt dir das beste Konzept nichts.
Deshalb bin ich komplett bei dir:
Die Frage „will er überhaupt?“ steht ganz am Anfang – und erst danach macht es Sinn, tiefer in die sportliche Bewertung einzusteigen.
Was man aber unabhängig von einzelnen Namen festhalten kann – und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt:
Die Eintracht braucht im nächsten Schritt einen Trainer, der nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch konsequent implementieren kann. Also klare Abläufe, klare Rollen, klare Prinzipien – unabhängig davon, ob das am Ende eher über Ballbesitz oder Umschaltmomente definiert wird.
Und genau daran wird sich die Entscheidung messen lassen.
Und ja – dass man das hier mal so sachlich diskutieren kann, ist tatsächlich nicht selbstverständlich 😄 umso angenehmer.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung.
Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Danke dir für die Worte, geht ja runter wie Öl🥲
Beim Thema Empathie bin ich komplett bei dir. Gerade bei einer jungen Mannschaft ist das kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein. Du brauchst einen Trainer, der eine klare Linie vorgibt, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Charaktere erreicht und entwickelt.
Was ich ergänzen würde:
Empathie wirkt im Fußball am stärksten in Kombination mit Klarheit.
Heißt konkret:
Spieler akzeptieren Führung und Grenzen deutlich eher, wenn sie gleichzeitig verstehen, warum Dinge passieren – also wenn Rollen, Abläufe und Erwartungen sauber definiert sind. Dann entsteht auch diese Balance, die du ansprichst, zwischen Kommunikation und klarer Kante.
Gerade bei vielen jungen Spielern ist das entscheidend:
Zu viel Freiheit führt schnell zu Orientierungslosigkeit, zu viel Kontrolle hemmt die Entwicklung. Die richtige Mischung zu finden, ist letztlich genau die Kunst der Trainerarbeit.
Und deshalb bin ich auch bei deinem letzten Punkt:
Unabhängig vom Namen muss genau dieses Profil getroffen werden.
Die Spielidee ist wichtig – aber sie funktioniert nur, wenn sie von einem Trainer vermittelt wird, der sowohl fachlich als auch menschlich die Gruppe erreicht. Gerade bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, wo Entwicklung eine große Rolle spielt.
Unterm Strich:
Nicht entweder System oder Empathie – sondern beides in der richtigen Balance.
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive.
Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht.
Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf:
Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt.
Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht.
Zu Jacob Neestrup:
Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen.
Auffällig ist bei seinen Teams:
saubere Positionsdisziplin
klare Staffelung im Aufbau
und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust
Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen.
Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext:
In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift.
Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer:
nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Aber zurück zum Thema: Ich bin vollkommen bei dir, dass man für die Trainersuche ein sehr sensibles Händchen braucht. Gerade der Aspekt der Empathie ist nicht zu unterschätzen. Erstrecht bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, welcher derzeit auf sehr viele junge Talente setzt. Hierfür braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und eine bedachte Menschenführung.
Besonders bei jungen Menschen kommt es sehr auf die Balance zwischen respektvoller Kommunikation und dem Setzen klarer Grenzen an. Des Weiteren auf Akzeptanz im Dialog und Geduld bei der Berücksichtigung im Spielbetrieb.
Unabhängig von irgendwelchen Namen erachte ich obigen Aspekt als essenziell bei der Trainerfindung, erst recht was die nahe Zukunft der Eintracht Frankfurt betrifft.
Danke dir für die Worte, geht ja runter wie Öl🥲
Beim Thema Empathie bin ich komplett bei dir. Gerade bei einer jungen Mannschaft ist das kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein. Du brauchst einen Trainer, der eine klare Linie vorgibt, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Charaktere erreicht und entwickelt.
Was ich ergänzen würde:
Empathie wirkt im Fußball am stärksten in Kombination mit Klarheit.
Heißt konkret:
Spieler akzeptieren Führung und Grenzen deutlich eher, wenn sie gleichzeitig verstehen, warum Dinge passieren – also wenn Rollen, Abläufe und Erwartungen sauber definiert sind. Dann entsteht auch diese Balance, die du ansprichst, zwischen Kommunikation und klarer Kante.
Gerade bei vielen jungen Spielern ist das entscheidend:
Zu viel Freiheit führt schnell zu Orientierungslosigkeit, zu viel Kontrolle hemmt die Entwicklung. Die richtige Mischung zu finden, ist letztlich genau die Kunst der Trainerarbeit.
Und deshalb bin ich auch bei deinem letzten Punkt:
Unabhängig vom Namen muss genau dieses Profil getroffen werden.
Die Spielidee ist wichtig – aber sie funktioniert nur, wenn sie von einem Trainer vermittelt wird, der sowohl fachlich als auch menschlich die Gruppe erreicht. Gerade bei einem Verein wie Eintracht Frankfurt, wo Entwicklung eine große Rolle spielt.
Unterm Strich:
Nicht entweder System oder Empathie – sondern beides in der richtigen Balance.
Trainerfuchs nehme ich mal sportlich 😄 – und um das einzuordnen: Ich habe tatsächlich die UEFA-Pro-Lizenz, daher kommt mein Blick vielleicht etwas stärker aus der Trainer- bzw. Strukturebene als rein aus der Fanperspektive.
Beim Thema Empathie gehe ich grundsätzlich mit – gerade bei einem jungen Kader ist das ein Faktor, der schnell unterschätzt wird. Du brauchst einen Trainer, der fordert, aber gleichzeitig ein Gespür dafür hat, wie er unterschiedliche Spielertypen erreicht.
Was man dabei aber nicht aus dem Blick verlieren darf:
Menschenführung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn die sportliche Basis stimmt.
Wenn Abläufe und Rollen nicht klar sind, hilft dir auch die beste Ansprache nur bedingt weiter. Umgekehrt sieht man oft, dass mit klarer Struktur automatisch mehr Sicherheit, mehr Intensität und auch mehr Zusammenhalt entsteht.
Zu Jacob Neestrup:
Vom Profil her definitiv interessant. Er steht für einen strukturierten Ballbesitzansatz mit viel Bewegung ohne Ball und konsequentem Gegenpressing – also genau die Elemente, die uns aktuell in vielen Phasen fehlen.
Auffällig ist bei seinen Teams:
saubere Positionsdisziplin
klare Staffelung im Aufbau
und ein gutes Timing im Anlaufen nach Ballverlust
Das ist kein statisches Ballhalten, sondern darauf ausgelegt, den Gegner aktiv zu bewegen und Räume gezielt zu nutzen.
Die entscheidende Frage ist für mich aber der Kontext:
In Kopenhagen hatte er Zeit und ein stabiles Umfeld, um seine Idee zu entwickeln. In Frankfurt wäre der Druck ein ganz anderer – und die Erwartung, dass es schneller greift.
Und genau daran misst sich am Ende jeder Trainer:
nicht nur an der Idee, sondern daran, wie schnell und konsequent er sie unter realen Bedingungen auf den Platz bekommt.
Sehr gerne. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.
Sehr gerne. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.
Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Sehr gerne. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.
Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung.
Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht.
Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an.
Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt.
Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung.
Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung.
Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann.
Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment.
Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Was hältst Du vom Trainer von Verl anpii? Sicher aktuell zu viel Experiment und zu unerfahren. Aber beachtlich wie die in der dritten Liga spielen. Ähnlich wie Elversberg in Liga 2.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung.
Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht.
Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an.
Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt.
Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung.
Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung.
Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann.
Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment.
Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Bei Baumgart würde ich klar unterscheiden zwischen Typ und sportlicher Passung.
Als Typ kann ich ihn absolut nachvollziehen. Geradeaus, emotional, ehrlich, kein glattgebügelter Pressekonferenz-Roboter. Sowas kann einem Umfeld guttun, wenn eine Mannschaft Energie, Klarheit und Feuer braucht.
Sportlich sehe ich ihn bei uns aber nicht als passend an.
Baumgart steht für sehr viel Intensität, Direktheit, lange Wege, frühe Flanken, viele zweite Bälle und ein sehr emotionales Spiel. Das kann funktionieren, wenn der Kader genau darauf ausgelegt ist. Bei uns geht die Diskussion aber gerade eher in Richtung Struktur, bessere Ballbesitzphasen, saubere Verbindungen im Zentrum und Lösungen gegen tiefstehende Gegner. Genau da sehe ich bei Baumgart nicht seine Kernkompetenz. Er wäre eher ein Impuls- und Intensitätstrainer als jemand, der uns spielerisch auf ein neues Niveau im Ballbesitz bringt.
Zum Trainer von Verl: Das ist aktuell Tobias Strobl. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer beim SC Verl, kam zuvor aus dem Nachwuchsbereich des FC Augsburg, wo er die zweite Mannschaft trainiert hat, und hat davor unter anderem Schweinfurt und Ingolstadt II betreut. Also durchaus jemand mit Erfahrung im Seniorenbereich, aber auf Bundesliga-Niveau natürlich noch ein sehr großer Sprung.
Vom Profil her finde ich ihn interessant, weil Verl unter ihm offensichtlich sehr strukturiert und mutig auftritt. Das spricht für klare Trainingsinhalte, gute Spielprinzipien und die Fähigkeit, eine Mannschaft über Abläufe besser zu machen. Gerade bei einem Klub wie Verl ist das bemerkenswert, weil du dort nicht über individuelle Überlegenheit kommst, sondern über System, Organisation und gute Rollenverteilung.
Für die Eintracht wäre er mir Stand jetzt aber zu früh. Nicht, weil der Ansatz uninteressant wäre, sondern weil Frankfurt in der aktuellen Lage einen Trainer braucht, der nicht nur eine Idee hat, sondern auch den Druck, das Umfeld, die Erwartungshaltung und eine Kabine mit internationalem Anspruch sofort moderieren kann.
Als Profil zum Beobachten: definitiv spannend.
Als direkte Lösung für die Eintracht: aktuell eher zu viel Experiment.
Wenn man so jemanden holt, dann müsste man komplett überzeugt sein und ihm Zeit geben. Und genau diese Zeit hätte er hier vermutlich nicht.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt, weshalb der Schritt zu unserer Eintracht aktuell enorm groß wäre.
In Verl kannst du mit einem sehr klaren Grundsystem vieles stabilisieren, weil du dort deutlich häufiger ähnliche Spielverläufe hast und weniger permanent taktisch reagieren musst. In der Bundesliga – und erst recht bei unserer Eintracht – wirst du dagegen jede Woche anders gefordert.
Mal musst du selbst das Spiel machen, mal hohe Pressingphasen des Gegners lösen, mal gegen tiefstehende Ketten Lösungen finden und gleichzeitig Restverteidigung absichern. Dazu kommt bei uns natürlich auch der mediale Druck und die Erwartungshaltung im Umfeld.
Und genau dort trennt sich oft ein guter Trainer von einem Trainer auf Topniveau:
Nicht nur eine Idee zu haben, sondern diese Idee flexibel weiterentwickeln und innerhalb kurzer Zeit anpassen zu können.
Deshalb finde ich Strobl durchaus spannend, aber ich sehe eben noch offene Fragen. Gerade die Fähigkeit, ein System auf Bundesliga-Niveau innerhalb weniger Monate zu variieren und auf Gegnerreaktionen anzupassen, kannst du eigentlich erst dort wirklich bewerten.
Viele Trainer wirken in kleineren Strukturen extrem modern und klar – stoßen dann aber an Grenzen, sobald Gegner gezielt ihre Mechanismen attackieren oder der Druck deutlich größer wird.
Perspektivisch könnte so ein Profil interessant werden. Für unsere aktuelle Situation bei der Eintracht wäre mir das Risiko momentan allerdings zu hoch.
Dazu sind wir definitiv schon "zu weit", ja. Und in der Bundesliga brauchst Du nicht nur ein funktionierendes System, sondern musst dies auch kurzfristig anpassen bzw. weiterentwickeln. Denn im Gegensatz zu den Vereinen tieferer Spielklassen, verfügen die Bundesligisten sowohl neben als auch auf dem Platz ü´ber ausreichend gutes Personal, dass die Schwachstellen eines Systems analysieren und entsprechend ausnutzen kann. Und ob Tobias Strobl sein System nicht nur kurzfristig zum Laufen bringen, sondern auch innerhalb weniger Monate verfeinern und variieren kann? Vermutlich fehlt ihm da noch etwas die Erfahrung.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt, weshalb der Schritt zu unserer Eintracht aktuell enorm groß wäre.
In Verl kannst du mit einem sehr klaren Grundsystem vieles stabilisieren, weil du dort deutlich häufiger ähnliche Spielverläufe hast und weniger permanent taktisch reagieren musst. In der Bundesliga – und erst recht bei unserer Eintracht – wirst du dagegen jede Woche anders gefordert.
Mal musst du selbst das Spiel machen, mal hohe Pressingphasen des Gegners lösen, mal gegen tiefstehende Ketten Lösungen finden und gleichzeitig Restverteidigung absichern. Dazu kommt bei uns natürlich auch der mediale Druck und die Erwartungshaltung im Umfeld.
Und genau dort trennt sich oft ein guter Trainer von einem Trainer auf Topniveau:
Nicht nur eine Idee zu haben, sondern diese Idee flexibel weiterentwickeln und innerhalb kurzer Zeit anpassen zu können.
Deshalb finde ich Strobl durchaus spannend, aber ich sehe eben noch offene Fragen. Gerade die Fähigkeit, ein System auf Bundesliga-Niveau innerhalb weniger Monate zu variieren und auf Gegnerreaktionen anzupassen, kannst du eigentlich erst dort wirklich bewerten.
Viele Trainer wirken in kleineren Strukturen extrem modern und klar – stoßen dann aber an Grenzen, sobald Gegner gezielt ihre Mechanismen attackieren oder der Druck deutlich größer wird.
Perspektivisch könnte so ein Profil interessant werden. Für unsere aktuelle Situation bei der Eintracht wäre mir das Risiko momentan allerdings zu hoch.
Echt?
Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen.
Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht.
Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
Echt?
Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen.
Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht.
Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
Echt?
Also gut über Blessin hab ich auch schon mal nachgedacht, aber an Vasilj hab ich noch nicht mal einen Gedanken gehabt oder ihn in Erwägung gezogen.
Hab mir auch noch nie bewusst ein Bild von ihm gemacht.
Was spricht denn für ihn, was sind seine Stärken und wo wäre er einzuordnen? Besser als Zetterer? Vor Santos? Als Nr.2 hinter wem?
Wenn er eine halbwegs vernünftige WM spielt, dürfte er auf einigen Notizzetteln auftauchen, da bin ich mir sicher. Zumal sein bis 2027 laufender Vertrag beim FCST wohl nur für die Bundesliga gilt und er somit bei einem Abstieg ablösefrei zu haben wäre.
Wenn er eine halbwegs vernünftige WM spielt, dürfte er auf einigen Notizzetteln auftauchen, da bin ich mir sicher. Zumal sein bis 2027 laufender Vertrag beim FCST wohl nur für die Bundesliga gilt und er somit bei einem Abstieg ablösefrei zu haben wäre.