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SAW-Gebabbel 10. KW

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The_Deadman schrieb:

Unsere Finanzen lassen mich etwas ratlos zurück.

Ich meine mich zu erinnern, dass es vor nem halben Jahr hieß, man hätte die letzte Saison mit leichtem Verlust abgeschlossen, vor allem, weil man unerwartet hohe Prämien zahlen "musste", aufgrund des guten Liga-Ergebnisses + Quali für die CL, während die CL-Mehreinnahmen erst im folgenden Geschäftsjahr, also dem jetzt laufenden, in die Bilanz einfließen. Das gleiche gilt für den Transfer von Heki.

Jetzt haben wir diese Saison also, ich weiß die genau Zahl nicht, aber so 45-50 Mio Mehreinnahmen (eher mehr) durch die CL, haben trotz der Einkäufe immer noch einen ordentlichen Transferüberschuss (laut transfermarkt 53 Mio, das scheint mir allerdings zu hoch gegriffen), aber neben Heki dürften die Verkäufe von Tuta, Paxton und Igor schon so 25-30 Mio erzielt haben, und zahlen sehr wahrscheinlich auch eher weniger Prämien als die Vorsaison, selbst EL-Quali sieht aktuell nicht so gut aus.

Und dann machen wir trotzdem noch Verlust?


Ja, so richtig schlau werde ich aus unserer aktuellen Finanzlage auch nicht...
Ich denke die Medien dramatisieren es teilweise auch. Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen... Ich glaube nämlich nicht das die  Eintracht, sollte Europa verpasst werden, in finanzielle Schieflage geraten würde.
Wenn da trotzdem irgendwas aus der Bahn laufen würde, sollten unsere Verantwortlichen da gegensteuern... Eigentlich müsste doch nach diesem Geschäftsjahr mit CL etc. ein kleiner Gewinn bei rumkommen...🤷
Es wäre halt mal ganz interessant, wie ein Julien Zamberk (unser Finanzvorstand) über unsere Finanzen denkt... 🤔
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Adlersupporter schrieb:


Ich denke die Medien dramatisieren es teilweise auch. Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen...


Man konnte sich die Zahlen der letzten Jahre anschauen, und auch da war schon klar, dass die Eintracht extrem hohe Ablösen erzielen muss, damit man keine hohen Verluste einfährt. Ich erinnere an Marmoushs Halten im Sommer, mit welchem man ein finanzielles Risiko eingegangen ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte man miese auf der Payroll. Wie wir alle wissen, konnte man ihn dann im Winter für sehr viel Geld verkaufen und landete trotzdem in der CL. Resultat daraus: Verlust (wegen hoher Prämien).

Jetzt hatte man CL Einnahmen + wieder sehr hohe Transfererlöse. Resultat daraus: Verlust.

Ich frage mich nicht, ob der Kicker gerade übertreibt, sondern vielmehr, warum das erst jetzt medial diskutiert wird.

Um das klar zu sagen, ein Geschäftsmodell zu haben, welches auch Transferüberschüsse voraussetzt, ist nachvollziehbar.  Es ist ein harter Markt. Aber wie hoch müssen diese Erlöse denn bitte sein, um keine roten Zahlen zu schreiben?
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Ich hatte es so verstanden, dass wegen des Erreichens der Champions League extrem hohe Prämien ausgeschüttet worden sind und wir deswegen Miese gemacht haben. Das wird dieses Jahr ja wegfallen, so dass die niedrigeren Einnahmen wegen des Fehlen des internationalen Geschäfts (oder eben niedrigklassigere Wettbewerbe) nicht so stark ins Gewicht fällt. Auch müssten wir ja wegen der Rekordverkäufe weitere Raten bekommen, so dass ich nicht glaube, dass wir tatsächlich derartige Verluste zeichnen, dass wir in Schieflage geraten.

Aber ja, wenn wir auf Dauer die Aussicht auf Wachstum über Verkäufe finanzieren wollen, ist das riskant. Bayern und Dortmund spielen finanziell in anderen Sphären, zumal sie dauerhaft in der CL sind und auch weltweit Märkte haben. Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab und der ganze Plastikmüll kann halt beliebig völlig gefahrlos zocken und dann nachher mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die sich übernommen haben, was ihnen per se nicht passieren könnte.

Aber losgelöst von den Radkappen, Salzburg Nord oder Bayer steht so ein Konzept auf tönernen Füßen. In Brasilien war das gängige Praxis und nach Corona (Abnehmermarkt in Europa übte Zurückhaltung und Zuschauereinnahmen brachen weg) hat das praktisch alle Vereine fast in den Ruin getrieben, so das ganz wenige mehrheitlich mehr schlecht als recht irgendwie ihre Identität gewahrt haben und die breite Masse an Investoren verschachert wurde.
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Ich hatte es so verstanden, dass wegen des Erreichens der Champions League extrem hohe Prämien ausgeschüttet worden sind und wir deswegen Miese gemacht haben. Das wird dieses Jahr ja wegfallen, so dass die niedrigeren Einnahmen wegen des Fehlen des internationalen Geschäfts (oder eben niedrigklassigere Wettbewerbe) nicht so stark ins Gewicht fällt. Auch müssten wir ja wegen der Rekordverkäufe weitere Raten bekommen, so dass ich nicht glaube, dass wir tatsächlich derartige Verluste zeichnen, dass wir in Schieflage geraten.

Aber ja, wenn wir auf Dauer die Aussicht auf Wachstum über Verkäufe finanzieren wollen, ist das riskant. Bayern und Dortmund spielen finanziell in anderen Sphären, zumal sie dauerhaft in der CL sind und auch weltweit Märkte haben. Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab und der ganze Plastikmüll kann halt beliebig völlig gefahrlos zocken und dann nachher mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die sich übernommen haben, was ihnen per se nicht passieren könnte.

Aber losgelöst von den Radkappen, Salzburg Nord oder Bayer steht so ein Konzept auf tönernen Füßen. In Brasilien war das gängige Praxis und nach Corona (Abnehmermarkt in Europa übte Zurückhaltung und Zuschauereinnahmen brachen weg) hat das praktisch alle Vereine fast in den Ruin getrieben, so das ganz wenige mehrheitlich mehr schlecht als recht irgendwie ihre Identität gewahrt haben und die breite Masse an Investoren verschachert wurde.
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Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab


Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.
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Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab


Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.
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SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.
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SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.
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Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.
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Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.
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Schönesge schrieb:

Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.


Für das Bilanzjahr 2024 geben sich bei Personalaufwand der VfB und wir nicht viel
141 Mio SGE zu 134 Mio VFB (bös und überspitzt gesagt: Unterschied sind die Vorstandsgehälter, wenn ich das mit 10 Mio vs 3 Mio richtig im Kopf habe - ohne Gewähr)

https://x.com/inside_ffm/status/1929810499555795169

Auch 2025 sollte man dann im Vergleich sehen, wenn die Zahlen abschließend vorliegen.
Aktuell ist das viel Kaffeesatzleserei.

Wie gesagt, mir schreiben dazu aktuell viel zu viele Leute, denen ich kaum die Kompetenz zugestehe das Sportliche umfassend und ausführlich zu bewerten und die jetzt auf einmal Zahlen bewerten, von denen sie noch weniger verstehen.
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Schönesge schrieb:

Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.


Für das Bilanzjahr 2024 geben sich bei Personalaufwand der VfB und wir nicht viel
141 Mio SGE zu 134 Mio VFB (bös und überspitzt gesagt: Unterschied sind die Vorstandsgehälter, wenn ich das mit 10 Mio vs 3 Mio richtig im Kopf habe - ohne Gewähr)

https://x.com/inside_ffm/status/1929810499555795169

Auch 2025 sollte man dann im Vergleich sehen, wenn die Zahlen abschließend vorliegen.
Aktuell ist das viel Kaffeesatzleserei.

Wie gesagt, mir schreiben dazu aktuell viel zu viele Leute, denen ich kaum die Kompetenz zugestehe das Sportliche umfassend und ausführlich zu bewerten und die jetzt auf einmal Zahlen bewerten, von denen sie noch weniger verstehen.
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Ach ja, wir haben gut 90 Mio mehr Umsatz bei selbem Personalaufwand.

Ganz laienhaft, wenn dann Kosten das Problem sind, sind es eben keine Kosten im Bereich Personalaufwand.
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Ach ja, wir haben gut 90 Mio mehr Umsatz bei selbem Personalaufwand.

Ganz laienhaft, wenn dann Kosten das Problem sind, sind es eben keine Kosten im Bereich Personalaufwand.
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SemperFi schrieb:

Ach ja, wir haben gut 90 Mio mehr Umsatz bei selbem Personalaufwand.



Wir waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich, dennoch war kaum Chance da, entsprechend Gewinn zu machen. In der letzten Saison wurde gar ein Verlust gemacht. Und nun soll wieder Verlust anfallen. Das macht mich persönlich sehr skeptisch. Es geht auch nicht darum, dass man ggf diese Saison einen Verlust macht, den wird man vermutlich verkraften, es geht vielmehr um die Frage, wie das auf Dauer funktionieren soll.


SemperFi schrieb:


Ganz laienhaft, wenn dann Kosten das Problem sind, sind es eben keine Kosten im Bereich Personalaufwand


Mag sein, auch wenn beim letzten Verlust mit gerade diesen Kosten argumentiert worden ist (hohe Prämien wg CL). Zumindest diese Prämien wird es diesmal nicht geben. Man kann nur hoffen, dass die Eintracht gute Gründe hat. Auf Basis der wenigen vorliegenden Infos kann ich mir als Außenstehender keine vernünftige Strategie herleiten.

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Unsere Finanzen lassen mich etwas ratlos zurück.

Ich meine mich zu erinnern, dass es vor nem halben Jahr hieß, man hätte die letzte Saison mit leichtem Verlust abgeschlossen, vor allem, weil man unerwartet hohe Prämien zahlen "musste", aufgrund des guten Liga-Ergebnisses + Quali für die CL, während die CL-Mehreinnahmen erst im folgenden Geschäftsjahr, also dem jetzt laufenden, in die Bilanz einfließen. Das gleiche gilt für den Transfer von Heki.

Jetzt haben wir diese Saison also, ich weiß die genau Zahl nicht, aber so 45-50 Mio Mehreinnahmen (eher mehr) durch die CL, haben trotz der Einkäufe immer noch einen ordentlichen Transferüberschuss (laut transfermarkt 53 Mio, das scheint mir allerdings zu hoch gegriffen), aber neben Heki dürften die Verkäufe von Tuta, Paxton und Igor schon so 25-30 Mio erzielt haben, und zahlen sehr wahrscheinlich auch eher weniger Prämien als die Vorsaison, selbst EL-Quali sieht aktuell nicht so gut aus.

Und dann machen wir trotzdem noch Verlust?
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The_Deadman schrieb:

Unsere Finanzen lassen mich etwas ratlos zurück.

Ich meine mich zu erinnern, dass es vor nem halben Jahr hieß, man hätte die letzte Saison mit leichtem Verlust abgeschlossen, vor allem, weil man unerwartet hohe Prämien zahlen "musste", aufgrund des guten Liga-Ergebnisses + Quali für die CL, während die CL-Mehreinnahmen erst im folgenden Geschäftsjahr, also dem jetzt laufenden, in die Bilanz einfließen. Das gleiche gilt für den Transfer von Heki.

Jetzt haben wir diese Saison also, ich weiß die genau Zahl nicht, aber so 45-50 Mio Mehreinnahmen (eher mehr) durch die CL, haben trotz der Einkäufe immer noch einen ordentlichen Transferüberschuss (laut transfermarkt 53 Mio, das scheint mir allerdings zu hoch gegriffen), aber neben Heki dürften die Verkäufe von Tuta, Paxton und Igor schon so 25-30 Mio erzielt haben, und zahlen sehr wahrscheinlich auch eher weniger Prämien als die Vorsaison, selbst EL-Quali sieht aktuell nicht so gut aus.

Und dann machen wir trotzdem noch Verlust?


Mir geht es ähnlich.
Man könnte ja meinen,  wir würden ohne Europapakal Teilnahmen es finanziell viel einfacher haben, positive Geschäftsjahre zu bekommen.
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Die Artikel zue inanziellen Lage der Eintracht  überraschen mich auch, entsprechend bin ich dann auf die offiziellen Ststements vom Finanzvorstanf zum gegebenen Zeitpunkt gespannt.
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vielen dank für die vielen interessanten beiträge hier und auch im kaderplanungsthread (WK) zur finanziellen situation der eintracht.
da uns das thema ja immer wieder beschäftigen wird überlege ich, ob wir dazu einen eigenständigen thread eröffnen sollten.
oder gibt es so einen schon?
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Bezüglich der Finanzen könnte das auch ein Grund sein, warum Frankenbach nicht mehr weitermachen wollte. Ich meine mich zu erinnern, dass er einmal gesagt hat: „Für Harakiri bin ich nicht der Richtige.“

Wenn man sich die aktuellen Kosten anschaut, vor allem bei Personal und Beratern, wirken diese meiner Meinung nach sehr hoch im Verhältnis zum sportlichen Outcome.
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Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.
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Schönesge schrieb:

Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.

1. Champions-League-Effekt
Um international mitzuhalten, musste Frankfurt den Kader und die Infrastruktur massiv aufrüsten. Das treibt Gehälter, Prämien und Abschreibungen.
2. Kosten steigen schneller als Einnahmen
Der Umsatz bleibt stabil, aber Ausgaben steigen schneller.
3. Transfermodell als Risiko
Frankfurt lebt stark davon, Spieler teuer zu verkaufen. Wenn mal ein Transferfenster nicht funktioniert, entsteht sofort Druck.

Bezüglich dem VFB, ich sehe Stuttgart als wesentlich potenter als uns, der VFB musste sehr viel weniger in Steine investieren, deren Infrastruktur und NLZ war unserem schon weit voraus, der VFB konnte also seine Gelder ganz anders einsetzen, wir hatten in den letzten 10 Jahren einiges aufzuholen. Jetzt gehen wir ein kleines Risiko um uns unter die Top 6-7 zu etablieren, manche Verluste entstehen teilweise auch bewusst weil man sportlich wachsen will
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Schönesge schrieb:

Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.

1. Champions-League-Effekt
Um international mitzuhalten, musste Frankfurt den Kader und die Infrastruktur massiv aufrüsten. Das treibt Gehälter, Prämien und Abschreibungen.
2. Kosten steigen schneller als Einnahmen
Der Umsatz bleibt stabil, aber Ausgaben steigen schneller.
3. Transfermodell als Risiko
Frankfurt lebt stark davon, Spieler teuer zu verkaufen. Wenn mal ein Transferfenster nicht funktioniert, entsteht sofort Druck.

Bezüglich dem VFB, ich sehe Stuttgart als wesentlich potenter als uns, der VFB musste sehr viel weniger in Steine investieren, deren Infrastruktur und NLZ war unserem schon weit voraus, der VFB konnte also seine Gelder ganz anders einsetzen, wir hatten in den letzten 10 Jahren einiges aufzuholen. Jetzt gehen wir ein kleines Risiko um uns unter die Top 6-7 zu etablieren, manche Verluste entstehen teilweise auch bewusst weil man sportlich wachsen will
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Kenne die Zahlen beim VFB nicht. Man müsste mal die Finanzierungskosten miteinander vergleichen, um darüber eine Aussage treffen zu können. Könnte ein Faktor sein. Auf der anderen Seite waren sie in den letzten Jahren immer mal wieder in Liga 2, was eher ein Faktor in die andere Richtung sein könnte.

Es mag sein, dass Kosten schneller wachsen als Einnahmen. Nur muss es dann ja eine Strategie geben, wie die Einnahmen auf Dauer nachziehen können. Will man also in Zukunft dauerhaft CL spielen? Möchte man noch mehr Sponsoren gewinnen? Oder worüber sollen Mehreinnahmen erzielt werden? Es wirkt auf jeden Fall in Summe sehr riskant, wenn nicht mal "extrem" hohe Transfereinnahmen einen bilanziellen Verlust verhindern können. Was Transfereinnahmen angeht, spielt man wohl schon in der höchsten Liga, sehr viel höher wird es an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr werden.
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Da wird einem jahrelang erklärt, dass es das große Geld nur an den Fleischtöpfen der Champions League zu holen gibt.

Und dann kommt Eintracht Frankfurt und setzt diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft, weil viel zu viele Prämien gezahlt werden müssen?
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Da wird einem jahrelang erklärt, dass es das große Geld nur an den Fleischtöpfen der Champions League zu holen gibt.

Und dann kommt Eintracht Frankfurt und setzt diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft, weil viel zu viele Prämien gezahlt werden müssen?
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Brodo schrieb:

Da wird einem jahrelang erklärt, dass es das große Geld nur an den Fleischtöpfen der Champions League zu holen gibt.

Und dann kommt Eintracht Frankfurt und setzt diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft, weil viel zu viele Prämien gezahlt werden müssen?


Die Philosophie ist das man keine so hohen Grundgehälter zahlt aber dafür leistungsorientierte Prämien... finde ich ehrlich gesagt auch ganz vernünftig.
Das heißt natürlich das man im Erfolgsfall mehr ausschütten muß aber dafür im Misserfolg nicht komplett vor die Hunde geht.

Man wird im Sommer erstmal schauen müssen das man die ganzen Leihspieler an den Mann bringen kann, da gibt es ja ne ganze Reihe an Jungs die ordentlich verdienen aber keinerlei sportliche Rolle mehr spielen. Diese laufenden Gehälter, selbst wenn sie nicht so hoch sind, tun echt weh...
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Schönesge schrieb:

Haliaeetus schrieb:

SemperFi schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Stuttgart läuft uns gerade den Rang ab

Porsche & Mercedes sind keine schlechten Steigbügelhalter.

Isso. Bosch auch nicht. Und dass die alle paar Jahre auf Kosten der Steuerzahler ihr Stadion modernisiert und ausgebaut bekommen, wohingegen der KSC seit Jahrzehnten auf Zuschüsse wartet, ist auch eher nicht hinderlich. Der VfB hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Trotzdem gestehe ich denen Tradition zu (traditionell ein Scheißverein), daher hatte ich die gesondert von dem eigentlichen Plastikmüll genannt.


Wir haben aber kein Einnahmenproblem, siehe Höher der Umsätze  sondern ein Kostenproblem.

Ich bezweifle zudem sehr, dass der VFB in den letzten Jahren höhere Umsätze hatten als wir. Und die Deutsche Bank wird in den kommenden Jahren ebenfalls die Gießkanne auspacken, Einnahmen durch Konzerte etc laufen ebenfalls aufs Eintracht Konto. Aber wie geschrieben, es geht nicht um Einnahmen.

1. Champions-League-Effekt
Um international mitzuhalten, musste Frankfurt den Kader und die Infrastruktur massiv aufrüsten. Das treibt Gehälter, Prämien und Abschreibungen.
2. Kosten steigen schneller als Einnahmen
Der Umsatz bleibt stabil, aber Ausgaben steigen schneller.
3. Transfermodell als Risiko
Frankfurt lebt stark davon, Spieler teuer zu verkaufen. Wenn mal ein Transferfenster nicht funktioniert, entsteht sofort Druck.

Bezüglich dem VFB, ich sehe Stuttgart als wesentlich potenter als uns, der VFB musste sehr viel weniger in Steine investieren, deren Infrastruktur und NLZ war unserem schon weit voraus, der VFB konnte also seine Gelder ganz anders einsetzen, wir hatten in den letzten 10 Jahren einiges aufzuholen. Jetzt gehen wir ein kleines Risiko um uns unter die Top 6-7 zu etablieren, manche Verluste entstehen teilweise auch bewusst weil man sportlich wachsen will
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nisol13 schrieb:

Jetzt gehen wir ein kleines Risiko um uns unter die Top 6-7 zu etablieren, manche Verluste entstehen teilweise auch bewusst weil man sportlich wachsen will


Richtig, das ist ein Risiko, das man hoffentlich jederzeit wenn es mal schlechter läuft korrigieren kann.
Das halte ich für vertretbar.
Die Frage ist halt auch, wie das ganze steuerlich angesetzt wird.
Trotzdem finde ich das ganze schön seltsam, weil es nur teilweise nachvollziehbar ist und man in der Vergangenheit halt öfters was von schuldenfrei gelesen hat.
Sorgen mache ich mir aktuell wenige, nur sollte man wirklich mal darüber nachdenken, wieder einen ordentlichen Schnitt im Gehaltsgefüge zu machen
und den Gürtel vorher schon etwas enger zu schnallen.
Ein paar Positionen sind bei uns vermutlich schon sehr luxuriös besetzt.
(Im Kader). Die Vorstände kann ich wenig beurteilen. Hellmann Gehaltserhöhung finde ich aber verdient sollte das so stimmen. Er gibt alles für den Verein.
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Brodo schrieb:

Da wird einem jahrelang erklärt, dass es das große Geld nur an den Fleischtöpfen der Champions League zu holen gibt.

Und dann kommt Eintracht Frankfurt und setzt diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft, weil viel zu viele Prämien gezahlt werden müssen?


Die Philosophie ist das man keine so hohen Grundgehälter zahlt aber dafür leistungsorientierte Prämien... finde ich ehrlich gesagt auch ganz vernünftig.
Das heißt natürlich das man im Erfolgsfall mehr ausschütten muß aber dafür im Misserfolg nicht komplett vor die Hunde geht.

Man wird im Sommer erstmal schauen müssen das man die ganzen Leihspieler an den Mann bringen kann, da gibt es ja ne ganze Reihe an Jungs die ordentlich verdienen aber keinerlei sportliche Rolle mehr spielen. Diese laufenden Gehälter, selbst wenn sie nicht so hoch sind, tun echt weh...
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Diegito schrieb:

Brodo schrieb:

Da wird einem jahrelang erklärt, dass es das große Geld nur an den Fleischtöpfen der Champions League zu holen gibt.

Und dann kommt Eintracht Frankfurt und setzt diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft, weil viel zu viele Prämien gezahlt werden müssen?


Die Philosophie ist das man keine so hohen Grundgehälter zahlt aber dafür leistungsorientierte Prämien... finde ich ehrlich gesagt auch ganz vernünftig.
Das heißt natürlich das man im Erfolgsfall mehr ausschütten muß aber dafür im Misserfolg nicht komplett vor die Hunde geht


Ich denke mal, dass der Hauptkritikpunkt nicht ist, DASS man Prämien zahlt, sondern die Höhe der Prämien, wenn das so ein Loch reißt.

Aber ich rufe mal ein paar Aussagen aus einem Interview 2022 mit Krösche in Erinnerung:

https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurtsportchef-kroesche-transfers-interview-ich-muss-ein-anker-sein-91769091.html

Es geht vor allem darum, den Klub mittel- und langfristig auszurichten. Es macht wenig Sinn, jetzt unsere komplette Transferphilosophie über Bord zu werfen, nur weil wir zum ersten Mal in der Champions League spielen. Wir müssen als Klub kontinuierlich Stück für Stück wachsen. [...] Wir haben ein gewisses Budget, das sich durch die Champions League nicht verändert hat. Wir setzen auf Kontinuität, nicht auf kurzfristige Effekte – die übrigens auch keine Garantie geben.

Interviewer: Die Entwicklung der Spieler könnte dauern. Dann kann es passieren, dass man aus dem europäischen Wettbewerb ausgeschieden ist und in der Liga um Platz acht, neun, zehn spielt.

Was ist eigentlich die Erwartungshaltung? Sollen wir für Champions League 40 Millionen Euro für Spieler ausgeben? Haben Sie unsere Bilanz gelesen?

Interviewer: Ja, natürlich.

Das beantwortet doch alles von selbst. Wir haben die Europa League gewonnen und machen 21, 22 Millionen Verlust. Wovon reden wir denn? Wir sind kein gestandener Champions-League-Klub, der sich vergleichen kann mit Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Tottenham. Wir wissen, woher wir kommen.


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