60 Gegentore nach 32 Spielen und in den beiden letzten kommen wohl noch etliche hinzu.....sowas macht einen fassungslos....das wir immer noch auf dem 7. Platz stehen, muß man auch erstmal hinbekommen. In jedem Spiel ist erkennbar, das Übersicht, Situationserkennung, Zweikampfführung und Gedankenschnelligkeit komplett Fehlanzeige sind. Damit sind jene, die da hinten etwas verhindern sollen, dafür völlig ungeeignet, auch körperlich. Entweder man läuft nebenher oder hinterher, Zweikämpfe sind nicht vorgesehen. Und Zetterer hat immer noch nicht geschnallt, das für seitwärts halbhohe Bälle eine Beinabwehr die denkbar schlechteste Variante ist. Ich habe mich letztes Jahr geirrt, als ich sagte, das wir kein Torwartproblem hätten, mittlerweile ist das massiv. Bei allem, was auch für die beiden Jungs spricht, habe ich immer mehr das subjektive Gefühl, das die beständig schlechter werden. Und wenn der Torhüter hinten schon nicht mehr der Hahn auf dem Misthaufen ist, kann auch keiner mehr Orientierung geben. Ohne charismatische Führungsspieler, die ihre Rolle auch mit Leistung untermauern, wird das nichts und zwar von hinten bis vorne....
Aus Stadionsicht Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen. HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB. Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen: Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
60 Gegentore nach 32 Spielen und in den beiden letzten kommen wohl noch etliche hinzu.....sowas macht einen fassungslos....das wir immer noch auf dem 7. Platz stehen, muß man auch erstmal hinbekommen. In jedem Spiel ist erkennbar, das Übersicht, Situationserkennung, Zweikampfführung und Gedankenschnelligkeit komplett Fehlanzeige sind. Damit sind jene, die da hinten etwas verhindern sollen, dafür völlig ungeeignet, auch körperlich. Entweder man läuft nebenher oder hinterher, Zweikämpfe sind nicht vorgesehen. Und Zetterer hat immer noch nicht geschnallt, das für seitwärts halbhohe Bälle eine Beinabwehr die denkbar schlechteste Variante ist. Ich habe mich letztes Jahr geirrt, als ich sagte, das wir kein Torwartproblem hätten, mittlerweile ist das massiv. Bei allem, was auch für die beiden Jungs spricht, habe ich immer mehr das subjektive Gefühl, das die beständig schlechter werden. Und wenn der Torhüter hinten schon nicht mehr der Hahn auf dem Misthaufen ist, kann auch keiner mehr Orientierung geben. Ohne charismatische Führungsspieler, die ihre Rolle auch mit Leistung untermauern, wird das nichts und zwar von hinten bis vorne....
Aus Stadionsicht Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen. HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB. Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen: Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Aus Stadionsicht Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen. HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB. Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen: Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Und das ist nun die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen herauszufinden ob es an den Spielern oder dem Trainer liegt. Das macht den Unterschied aus. Man hat kompetentes Personal das die Situation richtig einzuschätzen weiß.
Ich denke , dass da mehrere Komponenten im Moment zusammenkommen: Die Mannschaft, alle drei Trainerteams, das komplette Umfeld ( Medien, Verein...) und natürlich die große Unbekannte, das was wir nicht wissen, Vorfälle und so etwas. Nicht alles dringt an die Oberfläche. Nicht zu vergessen ist, dass das alles in Zusammenhang steht und das eine das andere beeinflusst. Kommt ein neuer Trainer, muss das Problem nicht zwingend gelöst sein. Es wäre wieder Mal ein Impuls, der vielleicht kurzfristig von Erfolg gekrönt wäre, aber die Mannschaft und ihre Mentalität bleibt. Werden neue Spieler geholt, kann das auch wieder Unruhe bringen , zumal ja jetzt schon Unruhe und Befindlichkeiten bestehen. So beißt sich die Katze in den Schwanz und ich bin mir sicher, dass wenn es eine Lösung gebe, man schon den Knopf gedrückt hätte. Die Ursache scheint komplexer zu sein und mit mehreren Dingen Zusammenzuhängen.
Ich muss jetzt mal was los werden. Diese andauernde Trainerdiskussionen gehen mir so langsam auf den "Sack". Der beste Trainer kann keine Siege einfahren wenn die Mannschaft keine Einheit, Eintracht und nicht als geschlossenes Team agiert. Das ging schon los dass Jonny bei seinen ersten Toren für uns "gemobbt" und gemieten wurde und keiner von den "Prolls" und "Möchtegern-Stars" die zu schnell aufgestiegen sind, feiern wollte. Diese Arroganz hält sich bis heute und diese Jungs sind so selbstbewusst mittlerweile das sie erst verstehen müssen das es an ihnen liegt warum kein Teamgefüge aufkommt. Ich fand den Wechsel von Dino auf Albert richtig weil meiner Meinung nach Albert Riera schon etwas mehr Autorität hat als der junge Dino. Das diese Generation um Uzun und Brown (die Bro's) allerdings von ihrem hohen Roß runterkommen müssen und ältere Generationen wieder akzeptieren ist für jeden Trainer eine Mammutaufgabe genauso wie es heutzutage für jeden Arbeitgeber ist. Diese Generation nimmt sich was sie will ohne Rücksicht auf Verluste oder ihr Umfeld und wenn es irgendwo nicht mehr weitergeht für sie dann geht man halt woanders hin. Und genau diese Auswahl was diese Generation, egal ob Fußballer, Büroangestellter oder Ingenieur oder ITler, ist es die nicht mehr soviel wert auf Teamgedanke und Zusammengehörigkeit hat. Es reicht ein einziger Bro, alle anderen sind egal. Nur das man im Fußball halt 11 Bro's die sich verstehen braucht und nicht nur einen. Besser noch 16 oder 20 Bro's damit man auch in mehreren Wettbewerben erfolgreich spielen kann. Albert Riera traue ich zu langfristig wieder ein homogenes Team zu formen, deswegen keine Trainerfrage... eher muss man sehen ob man vielleicht besser einen Uzun oder Brown durch Spieler ersetzt die das Prädikat TEAMFÄHIGKEIT besitzen. Den was Teamfähigkeit ausmacht und eine gewisse Technik auch ersetzen kann sieht man z.B. an Hoffenheim, Freiburg, Heidenheim und auch an den diesjährigen Bayern. Habe fertig. Gude Sonntag.
Dann ist es Essig mit Ballbesitzfussball und so weiter.
Unsere Form von Ballbesitzfußball braucht man sowieso nicht. Da nehme ich lieber gut vorgetragenes Umschaltspiel.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen. Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Dann ist es Essig mit Ballbesitzfussball und so weiter.
Unsere Form von Ballbesitzfußball braucht man sowieso nicht. Da nehme ich lieber gut vorgetragenes Umschaltspiel.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen. Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Krösches Projekt, uns in eine Mannschaft umzubauen, die Ballbesitzfußball spielt, mag sinnvoll sein oder nicht, es frappiert aber durch die mangelnde Konsequenz, mit der er es umsetzt. Für einen Spielstil, der auf Ballbesitz und Spielkontrolle aufbaut, brauchst Du ein strategisch starkes Mittelfeldzentrum, s. Stuttgart oder Leverkusen in ihrer Meistersaison. Krösche hat es, seit er hier ist, in keiner Transferperiode geschafft, jene strategisch starken Mittelfeldspieler zu holen, die es dringend bräuchte, wenn wir den angeblich gewollten Stilwandel unsetzten wollen. Stattdessen wurde viel Geld für Spieler ausgegeben, die nice to have und die, wenn es gut läuft, ihren Marktwert steigern, die aber nicht essenziell für den verlangten Soilstil sind. Im schlimmsten Fall ist, und das ist diese Saison, ist die Folge dieser „Transferpolitik“ ein Sammelsurium von Spielern, von denen viele für sich enorme Qualität haben, die aber nicht gut zusammenpassen und mit denen sich dann gar kein Spielansatz wirklich überzeugend umsetzen lässt. Wobei ich allerdings der Meinung bin, dass wir seit der Rückrunde sie Spieler haben, mit denen sich Unschaltfussball spielen lässt. Das hat man z. B. gegen Bayern gesehen.
Gude! Meiner Meinung nach ist die gestrige Heimniederlage die Folge einer Havarie vom "System Krösche". Krösche hat in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht. Aber in dieser Saison hat es leider nicht geklappt.
Ich drücke Riera beide Daumen, dass er das Ruder nochmal rum reißen kann. Aber ich habe Zweifel, ob er das schafft. Der Druck von außen ist jetzt riesig, und er selbst hat allen Kritikern mit seinen schrulligen Auftritten eine unnötige Angriffsfläche geliefert. Wenn man einmal in den Medien in so einer Negativ-Spirale steckt, kommt man da nur schwer wieder raus. Zumal Rieras kantiger Art und seinem zweifellos vorhandenen Unterhaltungswert bisher zu wenig sportliche Erfolge gegenüberstehen . Mich ärgert auch oft, was die Sportpresse so alles für toxische Sachen raushaut. Nur, Hofberichterstattung darf man eben nicht erwarten. Ob Riera intern mit der Mannschaft besser kommuniziert als mit den Medien, kann ich nicht beurteilen, allerdings habe ich inzwischen auch da so meine Zweifel.
Was die Mannschaft angeht - ja, auch ich habe einen gewaltigen Hals wegen dem, was die Jungs aktuell auf dem Platz veranstalten. Und der Fußball-Romantiker in mir aus der "Generation G-Block" der 80er Jahre findet den gestrigen Auftritt charakterlos. Aber wir reden hier von Profi-Spitzensport. Und bei aller berechtigen Kritik, stehen da Menschen auf dem Platz. Wenn 10 Prozent fehlen, weil der letzte Wille nicht da ist - warum auch immer - ist das auf diesem Niveau viel, und dann verliert man so ein wichtiges Spiel gegen einen engagiert auftretenden Abstiegskandidaten.
Mein Fazit: Wir sollten diese verkorkste Saison mit Riera zu Ende bringen und danach einen Reset-Kopf drücken.
Aus Stadionsicht Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen. HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB. Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen: Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Aus Stadionsicht Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen. HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB. Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen: Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Und das ist nun die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen herauszufinden ob es an den Spielern oder dem Trainer liegt. Das macht den Unterschied aus. Man hat kompetentes Personal das die Situation richtig einzuschätzen weiß.
Ich hatte ehrlich Hoffnung heute, irgendwas an Feuer und Energie bei den Jungs zu sehen. Aber da war halt gar nix. So wirklich gar nix. Trainer hin oder her, die Jungs aufm Platz haben, bis auf 2-3 Ausnahmen, allesamt sowas von keinen Bock. Wenn man ehrlich ist, kann man im Sommer 15 Spieler vor die Tür setzen.
Ich hatte ehrlich Hoffnung heute, irgendwas an Feuer und Energie bei den Jungs zu sehen. Aber da war halt gar nix. So wirklich gar nix. Trainer hin oder her, die Jungs aufm Platz haben, bis auf 2-3 Ausnahmen, allesamt sowas von keinen Bock. Wenn man ehrlich ist, kann man im Sommer 15 Spieler vor die Tür setzen.
Habe 4:0 getippt, weil ich auch dachte, dass das ein Feuerwerk für Europa wird. War nicht im Stadion und ich bin schon erschrocken, dass die Fans die Aufstellung ausgepfiffen haben. Kann es nicht beweisen, erinnert mich derzeit alles an Thomas Schaaf. Jemand hat hier geschrieben, dass, wenn man so selbstbewusst Ziele ausspricht, dann auch liefern muss. Wenn ich richtig liege und ein Teil der Mannschaft ihren Trainer nicht unterstützen will, dann kannst du nicht liefern.
Insofern wäre es tatsächlich so, dass man sich außer dem Trainer auch einige Spieler mal ansprechen sollte.
Deshalb wäre mein Vorschlag als Interimstrainer Markus Krösche. Kennt die Mannschaft, analysiert vor und nach dem Spiel inhaltlich und drückt das für Laien auch sehr klar aus. Als Co fällt mir jetzt nur Timmy ein. Mal sehen ob die Spieler in den letzten beiden Spielen nicht in den Tanzlehrerfußball "vor/zurück/vor/zurück" verfallen oder sich z. B. Ritchie Blackmore oder Dave Murray als Vorbild nehmen.
Irgendwie ja auch schön, dass Friedhelm auch 18 Jahre später immer noch so viele Bewunderer und Freunde hat. Aber als konkrete Alternative auf den Trainerposten für die neue Saison? Nicht euer ernst. Ich les das mal als Synonym für eine Reihe von Funkels Eigenschaften, die hier vermisst werden. Ne gewisse Ruhe und Unaufgeregtheit (hatte Dino, hat Albert nicht), ein väterliches Verhältnis zu den Spielern (also eine von den Spielern anerkannte Authorität), ein offenes Auftreten gegenüber der Presse und eine gewisse, gut platzierte Energie an der Linie. Ein Mensch, der ein gutes Vorbild für die jungen Sportler ist und verstanden hat, aus eher mittelbegabten Spielern viel rauszuholen. Ja, das ist alles wünschenswert, aber wir müssen das nicht unbedingt mit dem Namen Funkel verbinden, wenn wir einen Trainer für die neue Saison suchen.
Ich muss jetzt mal was los werden. Diese andauernde Trainerdiskussionen gehen mir so langsam auf den "Sack". Der beste Trainer kann keine Siege einfahren wenn die Mannschaft keine Einheit, Eintracht und nicht als geschlossenes Team agiert. Das ging schon los dass Jonny bei seinen ersten Toren für uns "gemobbt" und gemieten wurde und keiner von den "Prolls" und "Möchtegern-Stars" die zu schnell aufgestiegen sind, feiern wollte. Diese Arroganz hält sich bis heute und diese Jungs sind so selbstbewusst mittlerweile das sie erst verstehen müssen das es an ihnen liegt warum kein Teamgefüge aufkommt. Ich fand den Wechsel von Dino auf Albert richtig weil meiner Meinung nach Albert Riera schon etwas mehr Autorität hat als der junge Dino. Das diese Generation um Uzun und Brown (die Bro's) allerdings von ihrem hohen Roß runterkommen müssen und ältere Generationen wieder akzeptieren ist für jeden Trainer eine Mammutaufgabe genauso wie es heutzutage für jeden Arbeitgeber ist. Diese Generation nimmt sich was sie will ohne Rücksicht auf Verluste oder ihr Umfeld und wenn es irgendwo nicht mehr weitergeht für sie dann geht man halt woanders hin. Und genau diese Auswahl was diese Generation, egal ob Fußballer, Büroangestellter oder Ingenieur oder ITler, ist es die nicht mehr soviel wert auf Teamgedanke und Zusammengehörigkeit hat. Es reicht ein einziger Bro, alle anderen sind egal. Nur das man im Fußball halt 11 Bro's die sich verstehen braucht und nicht nur einen. Besser noch 16 oder 20 Bro's damit man auch in mehreren Wettbewerben erfolgreich spielen kann. Albert Riera traue ich zu langfristig wieder ein homogenes Team zu formen, deswegen keine Trainerfrage... eher muss man sehen ob man vielleicht besser einen Uzun oder Brown durch Spieler ersetzt die das Prädikat TEAMFÄHIGKEIT besitzen. Den was Teamfähigkeit ausmacht und eine gewisse Technik auch ersetzen kann sieht man z.B. an Hoffenheim, Freiburg, Heidenheim und auch an den diesjährigen Bayern. Habe fertig. Gude Sonntag.
Auch der genannte Glasnrr ist keine Option. Bevor der großartige SH mir wieder Einzeiler ohne Begründung vorwirft: Glssner wird insbes in England Topangebote bekommen und sein Verhältnis zu Krösche war auch belastet. Ich hoffe die Begründung ist ausreichend und lang genug.
Auch der genannte Glasnrr ist keine Option. Bevor der großartige SH mir wieder Einzeiler ohne Begründung vorwirft: Glssner wird insbes in England Topangebote bekommen und sein Verhältnis zu Krösche war auch belastet. Ich hoffe die Begründung ist ausreichend und lang genug.
Denkst Du Glasner wäre eine Option unter einer neuen sportlichen Leitung? Eigentlich schon, oder? In dem Punkt, daß er wahrscheinlich ein Angebot einer der großen englischen Clubs bekommen könnte, stimme ich Dir zu.
Irgendwie ja auch schön, dass Friedhelm auch 18 Jahre später immer noch so viele Bewunderer und Freunde hat. Aber als konkrete Alternative auf den Trainerposten für die neue Saison? Nicht euer ernst. Ich les das mal als Synonym für eine Reihe von Funkels Eigenschaften, die hier vermisst werden. Ne gewisse Ruhe und Unaufgeregtheit (hatte Dino, hat Albert nicht), ein väterliches Verhältnis zu den Spielern (also eine von den Spielern anerkannte Authorität), ein offenes Auftreten gegenüber der Presse und eine gewisse, gut platzierte Energie an der Linie. Ein Mensch, der ein gutes Vorbild für die jungen Sportler ist und verstanden hat, aus eher mittelbegabten Spielern viel rauszuholen. Ja, das ist alles wünschenswert, aber wir müssen das nicht unbedingt mit dem Namen Funkel verbinden, wenn wir einen Trainer für die neue Saison suchen.
Dann ist es Essig mit Ballbesitzfussball und so weiter.
Unsere Form von Ballbesitzfußball braucht man sowieso nicht. Da nehme ich lieber gut vorgetragenes Umschaltspiel.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen. Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Dann ist es Essig mit Ballbesitzfussball und so weiter.
Unsere Form von Ballbesitzfußball braucht man sowieso nicht. Da nehme ich lieber gut vorgetragenes Umschaltspiel.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen. Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Krösches Projekt, uns in eine Mannschaft umzubauen, die Ballbesitzfußball spielt, mag sinnvoll sein oder nicht, es frappiert aber durch die mangelnde Konsequenz, mit der er es umsetzt. Für einen Spielstil, der auf Ballbesitz und Spielkontrolle aufbaut, brauchst Du ein strategisch starkes Mittelfeldzentrum, s. Stuttgart oder Leverkusen in ihrer Meistersaison. Krösche hat es, seit er hier ist, in keiner Transferperiode geschafft, jene strategisch starken Mittelfeldspieler zu holen, die es dringend bräuchte, wenn wir den angeblich gewollten Stilwandel unsetzten wollen. Stattdessen wurde viel Geld für Spieler ausgegeben, die nice to have und die, wenn es gut läuft, ihren Marktwert steigern, die aber nicht essenziell für den verlangten Soilstil sind. Im schlimmsten Fall ist, und das ist diese Saison, ist die Folge dieser „Transferpolitik“ ein Sammelsurium von Spielern, von denen viele für sich enorme Qualität haben, die aber nicht gut zusammenpassen und mit denen sich dann gar kein Spielansatz wirklich überzeugend umsetzen lässt. Wobei ich allerdings der Meinung bin, dass wir seit der Rückrunde sie Spieler haben, mit denen sich Unschaltfussball spielen lässt. Das hat man z. B. gegen Bayern gesehen.
Keine Ahnung, ob das jetzt schon jemand geschrieben hat, da der Thread zu lange zum Komplettlesen ist.
Als Eintracht Frankfurt Fussball AG muss man in der jetzigen Situation schauen, dass man der Tabellenstand am Ende der Saison nach Europa führt. Ansonsten wird nach dem aktuell schon enstandenen Reputationsschaden zusätzliches Geld vernichtet. Da inzwischen 3 Trainerteams es nicht geschafft haben diesen Kader stabilen Fussball einzutrichtern, sollte einem die Logik sagen, dass es für 2 Spiele auch kein 4. Trainerteam schaffen wird das zu erreichen. Insofern muss es der Albert mit seinem Staff richten. Wie kann er das vielleicht schaffen mehr 1 Pünktchen in der Endabrechnung mehr als Freiburg und Augsburg zu holen? Vermutlich geht das nur über knallhartes Aussortieren aller (warum auch immer) Unmotivierten. Die Hoffnung ist da, dass er aus ca. verfügbaren 30 Profis 14-15 findet, die - unabhängig der Position auf der sie von ihm aufgestellt werden - bereit sind für 2x90-100 Minuten an ihre körperlichen Grenzen zu gehen und endlich einmal Willen zu zeigen dem Gegner Paroli zu bieten. Sowohl der BvB als auch der VfB werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus unterschiedlichen Gründen keine 110% mehr auf den Platz bringen (Heidenheim würde dies ws. tun). Die Herren müssen das doch nicht für den Trainer, Fans oder Club tun. Da wollen einige doch noch zur WM, und haben nicht ausgesorgt wie MG oder sogar TC. Da hängen Karrieren dran und damit auch Familien dran. Man muss nicht einmal an irgendein Ehrgefühl apellieren. Diese Zeizten sind leider vorbei. Tut es verdammt nochmal für euch und euer Bankkonto. Das ist euer Job. Man muss im Beruf nicht immer nur Spass haben. Geldverdienen kann auch mal anstrengend sein. Und wenn dann wirklich Platz 7 rausgesprungen ist, dann sucht euch mit euren Beratern den Platz, der (warum auch immer) besser für eure Balance geeignet ist. Dann war Frankfurt eine Episode, bei der man wenigstens die Europaqualiprämie eingesackt hat.
Sorry für die Länge meiner 2Ct.
P.S.: Mit dem Albert kann man sich auch noch Ende Mai zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was Sinn und Unsinn macht.
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
11 vermeintlich Willige aufstellen. Vor allem kein Skhiri, kein Larsson, kein Burkardt. Wenn die aufgestellten so eine Grütze spielen wie gegen den HSV, gleich nach 30 Minuten wieder vom Platz holen.
Keine Ahnung, ob das jetzt schon jemand geschrieben hat, da der Thread zu lange zum Komplettlesen ist.
Als Eintracht Frankfurt Fussball AG muss man in der jetzigen Situation schauen, dass man der Tabellenstand am Ende der Saison nach Europa führt. Ansonsten wird nach dem aktuell schon enstandenen Reputationsschaden zusätzliches Geld vernichtet. Da inzwischen 3 Trainerteams es nicht geschafft haben diesen Kader stabilen Fussball einzutrichtern, sollte einem die Logik sagen, dass es für 2 Spiele auch kein 4. Trainerteam schaffen wird das zu erreichen. Insofern muss es der Albert mit seinem Staff richten. Wie kann er das vielleicht schaffen mehr 1 Pünktchen in der Endabrechnung mehr als Freiburg und Augsburg zu holen? Vermutlich geht das nur über knallhartes Aussortieren aller (warum auch immer) Unmotivierten. Die Hoffnung ist da, dass er aus ca. verfügbaren 30 Profis 14-15 findet, die - unabhängig der Position auf der sie von ihm aufgestellt werden - bereit sind für 2x90-100 Minuten an ihre körperlichen Grenzen zu gehen und endlich einmal Willen zu zeigen dem Gegner Paroli zu bieten. Sowohl der BvB als auch der VfB werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus unterschiedlichen Gründen keine 110% mehr auf den Platz bringen (Heidenheim würde dies ws. tun). Die Herren müssen das doch nicht für den Trainer, Fans oder Club tun. Da wollen einige doch noch zur WM, und haben nicht ausgesorgt wie MG oder sogar TC. Da hängen Karrieren dran und damit auch Familien dran. Man muss nicht einmal an irgendein Ehrgefühl apellieren. Diese Zeizten sind leider vorbei. Tut es verdammt nochmal für euch und euer Bankkonto. Das ist euer Job. Man muss im Beruf nicht immer nur Spass haben. Geldverdienen kann auch mal anstrengend sein. Und wenn dann wirklich Platz 7 rausgesprungen ist, dann sucht euch mit euren Beratern den Platz, der (warum auch immer) besser für eure Balance geeignet ist. Dann war Frankfurt eine Episode, bei der man wenigstens die Europaqualiprämie eingesackt hat.
Sorry für die Länge meiner 2Ct.
P.S.: Mit dem Albert kann man sich auch noch Ende Mai zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was Sinn und Unsinn macht.
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Um Gottes Willen, nein... das wäre das falscheste was man tun kann. Der Gedanke das Riera im Sommer noch hier ist und die Mannschaft in die Vorbereitung führt ist spätestens nach den Eindrücken der letzten zwei Tage (auf und neben dem Platz) völlig unrealistisch, geradezu absurd. Es gibt keinerlei Argumente mehr für Riera, nicht ein einziges... zumindest für mich. Ich würde noch diese Woche einen Schnitt machen, vor dem Dortmund-Spiel. Wer dann an der Seitenlinie steht ist fast schon wurscht, selbst Stepi könnte wahrscheinlich nicht solch ein Chaos anrichten wie Riera es getan hat..
Ach Werner, ganz ehrlich: Was spricht denn konkret gegen ihn? Dass die Mannschaft seit Monaten Grütze zusammenspielt? Ich erinnere mich noch gut, wie du Ende letzten Jahres genau diese Nicht-Mannschaft verteidigt hast – sie sei ja so stark, schließlich hätte sie in fast identischer Besetzung die Champions League erreicht. Ja, fast identisch – aber eben mit zwei absoluten Topspielern, die inzwischen weg sind und nie adäquat ersetzt wurden. Genau das sieht man die ganze Saison. Nicht erst seit Riera. Alles andere, was jetzt gegen ihn ins Feld geführt wird, ist für mich größtenteils nichts als aufgebauschtes Pressegerede. Darauf gebe ich nichts. Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Und ja, da fehlen Fortschritte – völlig richtig. Aber das war unter den beiden Trainern davor phasenweise genauso schwach, teilweise sogar noch schlimmer. Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Es ist eigentlich egal, wie herum man das Pferd aufzäumt. Falls es tatsächlich "essentiell" für Titelgewinne ist, Ballbesitzfußball zu spielen, dann müsste man sagen: "wir", also die Eintracht im Ganzen, sind an dieser Aufgabe gescheitert. Und der Weg dorthin zu kommen, erscheint sehr lang. Falls Du recht hast, und wir den für uns maximalen Erfolg auch mit Gegenpressing, Verschieben und Umschaltspiel erreichen können, dann ist sowieso klar, was wir tun sollten. Ich denke, die Wahrheit ist, daß der Versuch, die Eintracht zu einem balldominanten Team zu machen, gescheitert ist. Und zwar seit Dinos Amtsantritt im Sommer ´23. Viele glückliche Umstände haben zu einem Zwischenhoch 24/25 geführt. Zwei absolute Ausnahmespieler in Marmoush und Ekitiké, sowie Spieler, die nach ihrer Verpflichtung offenbar "überperformed" haben und wohl nie wieder an dieses Niveau heranreichen können (Koch, Theate, Kristensen) und andere, die noch ihren letzten fußballerischen Frühling erlebten (Götze, Skhiri). Und dazu muss auch gesagt werden, daß wir in der erfolgreichsten Phase, der Hinrunde 24/25, oft auch gar nicht über den scheinbar angestrebten Ballbesitzfußball gekommen sind, sondern über die Schnelligkeit von Heki und Omar. Wenn man sich den aktuellen Kader anschaut, dann sind eben die wenigsten für Balldominanz geeignet. Dafür viele eigentlich ausschließlich im Umschaltspiel zu gebrauchen. Besonders fallen mir da Knauff und Bahoya ein. Und andere sind durch ihr aggressives Arbeiten gegen den Ball im Pressing bekannt geworden: Burkardt, Doan, Hojlund. Ich glaube Krösche hat sich da gewaltig verhoben. Ob seine Zukunft in Frankfurt liegen kann, hängt m.E. v.a. davon ab, ob er den Fehler nach 3 Jahren einsieht.
Ach Werner, ganz ehrlich: Was spricht denn konkret gegen ihn? Dass die Mannschaft seit Monaten Grütze zusammenspielt? Ich erinnere mich noch gut, wie du Ende letzten Jahres genau diese Nicht-Mannschaft verteidigt hast – sie sei ja so stark, schließlich hätte sie in fast identischer Besetzung die Champions League erreicht. Ja, fast identisch – aber eben mit zwei absoluten Topspielern, die inzwischen weg sind und nie adäquat ersetzt wurden. Genau das sieht man die ganze Saison. Nicht erst seit Riera. Alles andere, was jetzt gegen ihn ins Feld geführt wird, ist für mich größtenteils nichts als aufgebauschtes Pressegerede. Darauf gebe ich nichts. Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Und ja, da fehlen Fortschritte – völlig richtig. Aber das war unter den beiden Trainern davor phasenweise genauso schwach, teilweise sogar noch schlimmer. Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Um Gottes Willen, nein... das wäre das falscheste was man tun kann. Der Gedanke das Riera im Sommer noch hier ist und die Mannschaft in die Vorbereitung führt ist spätestens nach den Eindrücken der letzten zwei Tage (auf und neben dem Platz) völlig unrealistisch, geradezu absurd. Es gibt keinerlei Argumente mehr für Riera, nicht ein einziges... zumindest für mich. Ich würde noch diese Woche einen Schnitt machen, vor dem Dortmund-Spiel. Wer dann an der Seitenlinie steht ist fast schon wurscht, selbst Stepi könnte wahrscheinlich nicht solch ein Chaos anrichten wie Riera es getan hat..
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Es ist eigentlich egal, wie herum man das Pferd aufzäumt. Falls es tatsächlich "essentiell" für Titelgewinne ist, Ballbesitzfußball zu spielen, dann müsste man sagen: "wir", also die Eintracht im Ganzen, sind an dieser Aufgabe gescheitert. Und der Weg dorthin zu kommen, erscheint sehr lang. Falls Du recht hast, und wir den für uns maximalen Erfolg auch mit Gegenpressing, Verschieben und Umschaltspiel erreichen können, dann ist sowieso klar, was wir tun sollten. Ich denke, die Wahrheit ist, daß der Versuch, die Eintracht zu einem balldominanten Team zu machen, gescheitert ist. Und zwar seit Dinos Amtsantritt im Sommer ´23. Viele glückliche Umstände haben zu einem Zwischenhoch 24/25 geführt. Zwei absolute Ausnahmespieler in Marmoush und Ekitiké, sowie Spieler, die nach ihrer Verpflichtung offenbar "überperformed" haben und wohl nie wieder an dieses Niveau heranreichen können (Koch, Theate, Kristensen) und andere, die noch ihren letzten fußballerischen Frühling erlebten (Götze, Skhiri). Und dazu muss auch gesagt werden, daß wir in der erfolgreichsten Phase, der Hinrunde 24/25, oft auch gar nicht über den scheinbar angestrebten Ballbesitzfußball gekommen sind, sondern über die Schnelligkeit von Heki und Omar. Wenn man sich den aktuellen Kader anschaut, dann sind eben die wenigsten für Balldominanz geeignet. Dafür viele eigentlich ausschließlich im Umschaltspiel zu gebrauchen. Besonders fallen mir da Knauff und Bahoya ein. Und andere sind durch ihr aggressives Arbeiten gegen den Ball im Pressing bekannt geworden: Burkardt, Doan, Hojlund. Ich glaube Krösche hat sich da gewaltig verhoben. Ob seine Zukunft in Frankfurt liegen kann, hängt m.E. v.a. davon ab, ob er den Fehler nach 3 Jahren einsieht.
[Sarkasmus]
Man kann AR mögen oder nicht. Aber er hat uns zum Klassenerhalt geführt.
[/Sarkasmus]
In jedem Spiel ist erkennbar, das Übersicht, Situationserkennung, Zweikampfführung und Gedankenschnelligkeit komplett Fehlanzeige sind.
Damit sind jene, die da hinten etwas verhindern sollen, dafür völlig ungeeignet, auch körperlich.
Entweder man läuft nebenher oder hinterher, Zweikämpfe sind nicht vorgesehen.
Und Zetterer hat immer noch nicht geschnallt, das für seitwärts halbhohe Bälle eine Beinabwehr die denkbar schlechteste Variante ist.
Ich habe mich letztes Jahr geirrt, als ich sagte, das wir kein Torwartproblem hätten, mittlerweile ist das massiv.
Bei allem, was auch für die beiden Jungs spricht, habe ich immer mehr das subjektive Gefühl, das die beständig schlechter werden.
Und wenn der Torhüter hinten schon nicht mehr der Hahn auf dem Misthaufen ist, kann auch keiner mehr Orientierung geben.
Ohne charismatische Führungsspieler, die ihre Rolle auch mit Leistung untermauern, wird das nichts und zwar von hinten bis vorne....
Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen.
HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB.
Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen:
Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle
HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
In jedem Spiel ist erkennbar, das Übersicht, Situationserkennung, Zweikampfführung und Gedankenschnelligkeit komplett Fehlanzeige sind.
Damit sind jene, die da hinten etwas verhindern sollen, dafür völlig ungeeignet, auch körperlich.
Entweder man läuft nebenher oder hinterher, Zweikämpfe sind nicht vorgesehen.
Und Zetterer hat immer noch nicht geschnallt, das für seitwärts halbhohe Bälle eine Beinabwehr die denkbar schlechteste Variante ist.
Ich habe mich letztes Jahr geirrt, als ich sagte, das wir kein Torwartproblem hätten, mittlerweile ist das massiv.
Bei allem, was auch für die beiden Jungs spricht, habe ich immer mehr das subjektive Gefühl, das die beständig schlechter werden.
Und wenn der Torhüter hinten schon nicht mehr der Hahn auf dem Misthaufen ist, kann auch keiner mehr Orientierung geben.
Ohne charismatische Führungsspieler, die ihre Rolle auch mit Leistung untermauern, wird das nichts und zwar von hinten bis vorne....
Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen.
HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB.
Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen:
Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle
HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Und das ist nun die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen herauszufinden ob es an den Spielern oder dem Trainer liegt. Das macht den Unterschied aus. Man hat kompetentes Personal das die Situation richtig einzuschätzen weiß.
Nur mal kurz hierzu: Toppmöller ist 1,5 Jahre älter als Riera und 6(!) Jahre länger als er als Trainer im Profibereich tätig.
Unsere Form von Ballbesitzfußball braucht man sowieso nicht. Da nehme ich lieber gut vorgetragenes Umschaltspiel.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen.
Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Krösches Projekt, uns in eine Mannschaft umzubauen, die Ballbesitzfußball spielt, mag sinnvoll sein oder nicht, es frappiert aber durch die mangelnde Konsequenz, mit der er es umsetzt. Für einen Spielstil, der auf Ballbesitz und Spielkontrolle aufbaut, brauchst Du ein strategisch starkes Mittelfeldzentrum, s. Stuttgart oder Leverkusen in ihrer Meistersaison. Krösche hat es, seit er hier ist, in keiner Transferperiode geschafft, jene strategisch starken Mittelfeldspieler zu holen, die es dringend bräuchte, wenn wir den angeblich gewollten Stilwandel unsetzten wollen. Stattdessen wurde viel Geld für Spieler ausgegeben, die nice to have und die, wenn es gut läuft, ihren Marktwert steigern, die aber nicht essenziell für den verlangten Soilstil sind. Im schlimmsten Fall ist, und das ist diese Saison, ist die Folge dieser „Transferpolitik“ ein Sammelsurium von Spielern, von denen viele für sich enorme Qualität haben, die aber nicht gut zusammenpassen und mit denen sich dann gar kein Spielansatz wirklich überzeugend umsetzen lässt. Wobei ich allerdings der Meinung bin, dass wir seit der Rückrunde sie Spieler haben, mit denen sich Unschaltfussball spielen lässt. Das hat man z. B. gegen Bayern gesehen.
Ich drücke Riera beide Daumen, dass er das Ruder nochmal rum reißen kann. Aber ich habe Zweifel, ob er das schafft. Der Druck von außen ist jetzt riesig, und er selbst hat allen Kritikern mit seinen schrulligen Auftritten eine unnötige Angriffsfläche geliefert. Wenn man einmal in den Medien in so einer Negativ-Spirale steckt, kommt man da nur schwer wieder raus. Zumal Rieras kantiger Art und seinem zweifellos vorhandenen Unterhaltungswert bisher zu wenig sportliche Erfolge gegenüberstehen . Mich ärgert auch oft, was die Sportpresse so alles für toxische Sachen raushaut. Nur, Hofberichterstattung darf man eben nicht erwarten. Ob Riera intern mit der Mannschaft besser kommuniziert als mit den Medien, kann ich nicht beurteilen, allerdings habe ich inzwischen auch da so meine Zweifel.
Was die Mannschaft angeht - ja, auch ich habe einen gewaltigen Hals wegen dem, was die Jungs aktuell auf dem Platz veranstalten. Und der Fußball-Romantiker in mir aus der "Generation G-Block" der 80er Jahre findet den gestrigen Auftritt charakterlos. Aber wir reden hier von Profi-Spitzensport. Und bei aller berechtigen Kritik, stehen da Menschen auf dem Platz. Wenn 10 Prozent fehlen, weil der letzte Wille nicht da ist - warum auch immer - ist das auf diesem Niveau viel, und dann verliert man so ein wichtiges Spiel gegen einen engagiert auftretenden Abstiegskandidaten.
Mein Fazit: Wir sollten diese verkorkste Saison mit Riera zu Ende bringen und danach einen Reset-Kopf drücken.
Ob es an den Spielern oder am Trainer liegt keine Ahnung. Ein Spielsystem, wie der Ball zielgerichtet in den Strafraum kommen soll, ist nicht erkennbar. Viel Fuß auf den Ball oder nach hinten abdrehen, wenig zug nach vorne. Aus-/Einwechslungen mit Fragezeichen: schnellen Spieler gebracht, gegnerische Strafraumbesetzung vergessen.
HZ 1 ging in 45+2 fast nichts und in der gleichen Besetzung 10min nach der Pause mit Zug nach vorne, warum geht das 47min vorher nicht?
Zum Verein: ich habe 2DK im 9er Block, es waren soviele HSVler da, wie sonst nur Bayern oder BVB.
Muss der VK schon vor Weihnachten stattfinden? Es sollte deutlich verbessert werden, wo die Karten hingehen, es war teilweise so laut, dass unsere Kurve (z.B. steht auf wenn ihr Adler seid) kaum gehört wurde.
Anmerkungen:
Aytekin: ganz schwache Leistung, Spiel nicht unter Kontrolle
HSV: Glückwunsch zum Sieg, aber sowas ist kein Fußball. Der Erfolg rechtfertigen nicht alle Mittel, meine Meinung.
Und das ist nun die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen herauszufinden ob es an den Spielern oder dem Trainer liegt. Das macht den Unterschied aus. Man hat kompetentes Personal das die Situation richtig einzuschätzen weiß.
Habe 4:0 getippt, weil ich auch dachte, dass das ein Feuerwerk für Europa wird.
War nicht im Stadion und ich bin schon erschrocken, dass die Fans die Aufstellung ausgepfiffen haben.
Kann es nicht beweisen, erinnert mich derzeit alles an Thomas Schaaf.
Jemand hat hier geschrieben, dass, wenn man so selbstbewusst Ziele ausspricht, dann auch liefern muss.
Wenn ich richtig liege und ein Teil der Mannschaft ihren Trainer nicht unterstützen will, dann kannst du nicht liefern.
Insofern wäre es tatsächlich so, dass man sich außer dem Trainer auch einige Spieler mal ansprechen sollte.
Deshalb wäre mein Vorschlag als Interimstrainer Markus Krösche. Kennt die Mannschaft, analysiert vor und nach dem Spiel inhaltlich und drückt das für Laien auch sehr klar aus. Als Co fällt mir jetzt nur Timmy ein.
Mal sehen ob die Spieler in den letzten beiden Spielen nicht in den Tanzlehrerfußball "vor/zurück/vor/zurück" verfallen oder sich z. B. Ritchie Blackmore oder Dave Murray als Vorbild nehmen.
Hard Rock statt Walzer!
Volle Zustimmung. Für einen Neuaufbau wäre er ungeeignet. Er würde das auch selbst so einschätzen und stünde wahrscheinlich auch nicht zur Verfügung.
Aber als konkrete Alternative auf den Trainerposten für die neue Saison? Nicht euer ernst.
Ich les das mal als Synonym für eine Reihe von Funkels Eigenschaften, die hier vermisst werden. Ne gewisse Ruhe und Unaufgeregtheit (hatte Dino, hat Albert nicht), ein väterliches Verhältnis zu den Spielern (also eine von den Spielern anerkannte Authorität), ein offenes Auftreten gegenüber der Presse und eine gewisse, gut platzierte Energie an der Linie. Ein Mensch, der ein gutes Vorbild für die jungen Sportler ist und verstanden hat, aus eher mittelbegabten Spielern viel rauszuholen.
Ja, das ist alles wünschenswert, aber wir müssen das nicht unbedingt mit dem Namen Funkel verbinden, wenn wir einen Trainer für die neue Saison suchen.
Bevor der großartige SH mir wieder Einzeiler ohne Begründung vorwirft:
Glssner wird insbes in England Topangebote bekommen und sein Verhältnis zu Krösche war auch belastet.
Ich hoffe die Begründung ist ausreichend und lang genug.
Denkst Du Glasner wäre eine Option unter einer neuen sportlichen Leitung? Eigentlich schon, oder? In dem Punkt, daß er wahrscheinlich ein Angebot einer der großen englischen Clubs bekommen könnte, stimme ich Dir zu.
Volle Zustimmung. Für einen Neuaufbau wäre er ungeeignet. Er würde das auch selbst so einschätzen und stünde wahrscheinlich auch nicht zur Verfügung.
Aber als konkrete Alternative auf den Trainerposten für die neue Saison? Nicht euer ernst.
Ich les das mal als Synonym für eine Reihe von Funkels Eigenschaften, die hier vermisst werden. Ne gewisse Ruhe und Unaufgeregtheit (hatte Dino, hat Albert nicht), ein väterliches Verhältnis zu den Spielern (also eine von den Spielern anerkannte Authorität), ein offenes Auftreten gegenüber der Presse und eine gewisse, gut platzierte Energie an der Linie. Ein Mensch, der ein gutes Vorbild für die jungen Sportler ist und verstanden hat, aus eher mittelbegabten Spielern viel rauszuholen.
Ja, das ist alles wünschenswert, aber wir müssen das nicht unbedingt mit dem Namen Funkel verbinden, wenn wir einen Trainer für die neue Saison suchen.
Ja, das kann man getrost so sagen. Den Ball besitzen aber mit ihm nix anzufangen wissen, ist recht sinnlos. Und auch unansehnlich. Also auch nicht unterhaltsam fürs eigene Publikum. Da hat Pressing und Umschaltfußball oft mehr Spaß gemacht.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass die Titel unter den Ballbesitzteams ausgemacht werden, also die, die ihren Ballbesitz auch erfolgreich umsetzen können. Eigentlich ehrt es Krösche, dass er versucht die Frankfurter Mentalität umzubauen, um mittelfristig eine höhere Konkurrenzfähigkeit um Titel zu erreichen. Und man kann auch Dino und Riera keinen Vorworf machen, dass sie dafür auserkoren wurden diese Vorgabe umzusetzen.
Allein die Spieler kriegen es halt nicht auf den Rasen. Ich mag zB Knauff über alle Maßen: als Typ, seinen Ersatzwillen, seine Spurts - großartig. Aber seine Ballbehandlung scheint mir für den klassischen Ballbesitz a la tikitaka irgendwie nicht recht geeignet.
Krösches Projekt, uns in eine Mannschaft umzubauen, die Ballbesitzfußball spielt, mag sinnvoll sein oder nicht, es frappiert aber durch die mangelnde Konsequenz, mit der er es umsetzt. Für einen Spielstil, der auf Ballbesitz und Spielkontrolle aufbaut, brauchst Du ein strategisch starkes Mittelfeldzentrum, s. Stuttgart oder Leverkusen in ihrer Meistersaison. Krösche hat es, seit er hier ist, in keiner Transferperiode geschafft, jene strategisch starken Mittelfeldspieler zu holen, die es dringend bräuchte, wenn wir den angeblich gewollten Stilwandel unsetzten wollen. Stattdessen wurde viel Geld für Spieler ausgegeben, die nice to have und die, wenn es gut läuft, ihren Marktwert steigern, die aber nicht essenziell für den verlangten Soilstil sind. Im schlimmsten Fall ist, und das ist diese Saison, ist die Folge dieser „Transferpolitik“ ein Sammelsurium von Spielern, von denen viele für sich enorme Qualität haben, die aber nicht gut zusammenpassen und mit denen sich dann gar kein Spielansatz wirklich überzeugend umsetzen lässt. Wobei ich allerdings der Meinung bin, dass wir seit der Rückrunde sie Spieler haben, mit denen sich Unschaltfussball spielen lässt. Das hat man z. B. gegen Bayern gesehen.
Als Eintracht Frankfurt Fussball AG muss man in der jetzigen Situation schauen, dass man der Tabellenstand am Ende der Saison nach Europa führt. Ansonsten wird nach dem aktuell schon enstandenen Reputationsschaden zusätzliches Geld vernichtet.
Da inzwischen 3 Trainerteams es nicht geschafft haben diesen Kader stabilen Fussball einzutrichtern, sollte einem die Logik sagen, dass es für 2 Spiele auch kein 4. Trainerteam schaffen wird das zu erreichen.
Insofern muss es der Albert mit seinem Staff richten.
Wie kann er das vielleicht schaffen mehr 1 Pünktchen in der Endabrechnung mehr als Freiburg und Augsburg zu holen?
Vermutlich geht das nur über knallhartes Aussortieren aller (warum auch immer) Unmotivierten.
Die Hoffnung ist da, dass er aus ca. verfügbaren 30 Profis 14-15 findet, die - unabhängig der Position auf der sie von ihm aufgestellt werden - bereit sind für 2x90-100 Minuten an ihre körperlichen Grenzen zu gehen und endlich einmal Willen zu zeigen dem Gegner Paroli zu bieten. Sowohl der BvB als auch der VfB werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus unterschiedlichen Gründen keine 110% mehr auf den Platz bringen (Heidenheim würde dies ws. tun). Die Herren müssen das doch nicht für den Trainer, Fans oder Club tun. Da wollen einige doch noch zur WM, und haben nicht ausgesorgt wie MG oder sogar TC. Da hängen Karrieren dran und damit auch Familien dran. Man muss nicht einmal an irgendein Ehrgefühl apellieren. Diese Zeizten sind leider vorbei. Tut es verdammt nochmal für euch und euer Bankkonto. Das ist euer Job. Man muss im Beruf nicht immer nur Spass haben. Geldverdienen kann auch mal anstrengend sein.
Und wenn dann wirklich Platz 7 rausgesprungen ist, dann sucht euch mit euren Beratern den Platz, der (warum auch immer) besser für eure Balance geeignet ist. Dann war Frankfurt eine Episode, bei der man wenigstens die Europaqualiprämie eingesackt hat.
Sorry für die Länge meiner 2Ct.
P.S.: Mit dem Albert kann man sich auch noch Ende Mai zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was Sinn und Unsinn macht.
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
11 vermeintlich Willige aufstellen. Vor allem kein Skhiri, kein Larsson, kein Burkardt. Wenn die aufgestellten so eine Grütze spielen wie gegen den HSV, gleich nach 30 Minuten wieder vom Platz holen.
Als Eintracht Frankfurt Fussball AG muss man in der jetzigen Situation schauen, dass man der Tabellenstand am Ende der Saison nach Europa führt. Ansonsten wird nach dem aktuell schon enstandenen Reputationsschaden zusätzliches Geld vernichtet.
Da inzwischen 3 Trainerteams es nicht geschafft haben diesen Kader stabilen Fussball einzutrichtern, sollte einem die Logik sagen, dass es für 2 Spiele auch kein 4. Trainerteam schaffen wird das zu erreichen.
Insofern muss es der Albert mit seinem Staff richten.
Wie kann er das vielleicht schaffen mehr 1 Pünktchen in der Endabrechnung mehr als Freiburg und Augsburg zu holen?
Vermutlich geht das nur über knallhartes Aussortieren aller (warum auch immer) Unmotivierten.
Die Hoffnung ist da, dass er aus ca. verfügbaren 30 Profis 14-15 findet, die - unabhängig der Position auf der sie von ihm aufgestellt werden - bereit sind für 2x90-100 Minuten an ihre körperlichen Grenzen zu gehen und endlich einmal Willen zu zeigen dem Gegner Paroli zu bieten. Sowohl der BvB als auch der VfB werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus unterschiedlichen Gründen keine 110% mehr auf den Platz bringen (Heidenheim würde dies ws. tun). Die Herren müssen das doch nicht für den Trainer, Fans oder Club tun. Da wollen einige doch noch zur WM, und haben nicht ausgesorgt wie MG oder sogar TC. Da hängen Karrieren dran und damit auch Familien dran. Man muss nicht einmal an irgendein Ehrgefühl apellieren. Diese Zeizten sind leider vorbei. Tut es verdammt nochmal für euch und euer Bankkonto. Das ist euer Job. Man muss im Beruf nicht immer nur Spass haben. Geldverdienen kann auch mal anstrengend sein.
Und wenn dann wirklich Platz 7 rausgesprungen ist, dann sucht euch mit euren Beratern den Platz, der (warum auch immer) besser für eure Balance geeignet ist. Dann war Frankfurt eine Episode, bei der man wenigstens die Europaqualiprämie eingesackt hat.
Sorry für die Länge meiner 2Ct.
P.S.: Mit dem Albert kann man sich auch noch Ende Mai zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was Sinn und Unsinn macht.
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Um Gottes Willen, nein... das wäre das falscheste was man tun kann.
Der Gedanke das Riera im Sommer noch hier ist und die Mannschaft in die Vorbereitung führt ist spätestens nach den Eindrücken der letzten zwei Tage (auf und neben dem Platz) völlig unrealistisch, geradezu absurd.
Es gibt keinerlei Argumente mehr für Riera, nicht ein einziges... zumindest für mich.
Ich würde noch diese Woche einen Schnitt machen, vor dem Dortmund-Spiel.
Wer dann an der Seitenlinie steht ist fast schon wurscht, selbst Stepi könnte wahrscheinlich nicht solch ein Chaos anrichten wie Riera es getan hat..
Ich erinnere mich noch gut, wie du Ende letzten Jahres genau diese Nicht-Mannschaft verteidigt hast – sie sei ja so stark, schließlich hätte sie in fast identischer Besetzung die Champions League erreicht. Ja, fast identisch – aber eben mit zwei absoluten Topspielern, die inzwischen weg sind und nie adäquat ersetzt wurden. Genau das sieht man die ganze Saison. Nicht erst seit Riera.
Alles andere, was jetzt gegen ihn ins Feld geführt wird, ist für mich größtenteils nichts als aufgebauschtes Pressegerede. Darauf gebe ich nichts. Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Und ja, da fehlen Fortschritte – völlig richtig. Aber das war unter den beiden Trainern davor phasenweise genauso schwach, teilweise sogar noch schlimmer.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Es ist eigentlich egal, wie herum man das Pferd aufzäumt. Falls es tatsächlich "essentiell" für Titelgewinne ist, Ballbesitzfußball zu spielen, dann müsste man sagen: "wir", also die Eintracht im Ganzen, sind an dieser Aufgabe gescheitert. Und der Weg dorthin zu kommen, erscheint sehr lang.
Falls Du recht hast, und wir den für uns maximalen Erfolg auch mit Gegenpressing, Verschieben und Umschaltspiel erreichen können, dann ist sowieso klar, was wir tun sollten.
Ich denke, die Wahrheit ist, daß der Versuch, die Eintracht zu einem balldominanten Team zu machen, gescheitert ist. Und zwar seit Dinos Amtsantritt im Sommer ´23. Viele glückliche Umstände haben zu einem Zwischenhoch 24/25 geführt. Zwei absolute Ausnahmespieler in Marmoush und Ekitiké, sowie Spieler, die nach ihrer Verpflichtung offenbar "überperformed" haben und wohl nie wieder an dieses Niveau heranreichen können (Koch, Theate, Kristensen) und andere, die noch ihren letzten fußballerischen Frühling erlebten (Götze, Skhiri).
Und dazu muss auch gesagt werden, daß wir in der erfolgreichsten Phase, der Hinrunde 24/25, oft auch gar nicht über den scheinbar angestrebten Ballbesitzfußball gekommen sind, sondern über die Schnelligkeit von Heki und Omar.
Wenn man sich den aktuellen Kader anschaut, dann sind eben die wenigsten für Balldominanz geeignet. Dafür viele eigentlich ausschließlich im Umschaltspiel zu gebrauchen. Besonders fallen mir da Knauff und Bahoya ein.
Und andere sind durch ihr aggressives Arbeiten gegen den Ball im Pressing bekannt geworden: Burkardt, Doan, Hojlund.
Ich glaube Krösche hat sich da gewaltig verhoben. Ob seine Zukunft in Frankfurt liegen kann, hängt m.E. v.a. davon ab, ob er den Fehler nach 3 Jahren einsieht.
Ich erinnere mich noch gut, wie du Ende letzten Jahres genau diese Nicht-Mannschaft verteidigt hast – sie sei ja so stark, schließlich hätte sie in fast identischer Besetzung die Champions League erreicht. Ja, fast identisch – aber eben mit zwei absoluten Topspielern, die inzwischen weg sind und nie adäquat ersetzt wurden. Genau das sieht man die ganze Saison. Nicht erst seit Riera.
Alles andere, was jetzt gegen ihn ins Feld geführt wird, ist für mich größtenteils nichts als aufgebauschtes Pressegerede. Darauf gebe ich nichts. Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Und ja, da fehlen Fortschritte – völlig richtig. Aber das war unter den beiden Trainern davor phasenweise genauso schwach, teilweise sogar noch schlimmer.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
Saludos y bendiciones
Ich stimme dir und Riera in vielen Punkten zu, Letzterem v.a. in seiner Aussage in der PK "If you don't love this club, leave it!".
Das aktuell an einigen Stellen auftretende Riera Bashing reift mir daher in der Erfassung des Kernproblems zu kurz. Wir und der Vorstand wollten, nach Dino, jemanden, der bei unserer Truppe mal härter durchgreift und mehr Dominanz zeigt und genau den haben wir nun.
Ich halte Riera weiter für den richtigen Mann und man sollten ihm m.E. genau deshalb gerade weiterhin das Vertrauen schenken und erst nach der Saison, oder besser nach den ersten Spielen der neuen Saison, die Trainersituation neu bewerten.
Um Gottes Willen, nein... das wäre das falscheste was man tun kann.
Der Gedanke das Riera im Sommer noch hier ist und die Mannschaft in die Vorbereitung führt ist spätestens nach den Eindrücken der letzten zwei Tage (auf und neben dem Platz) völlig unrealistisch, geradezu absurd.
Es gibt keinerlei Argumente mehr für Riera, nicht ein einziges... zumindest für mich.
Ich würde noch diese Woche einen Schnitt machen, vor dem Dortmund-Spiel.
Wer dann an der Seitenlinie steht ist fast schon wurscht, selbst Stepi könnte wahrscheinlich nicht solch ein Chaos anrichten wie Riera es getan hat..
¡Estoy de acuerdo!, QuitoTodo
Ich würde es genauso angehen wollen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein top fittes, eingespieltes und in sich total geschlossenes Team auch mit aggressiven Gegenpressing, konsequenten Verschieben und Umschaltspiel um Titel, zumindest um top Platzierungen mitspielen kann. Ballbesitzfußball passt irgendwie nicht zu unserer Eintracht. Und diejenigen Spieler, die es für erfolgreichen Ballbesitzfußball braucht, kann sich unsere SGE auf absehbare Zeit nicht leisten.
Es ist eigentlich egal, wie herum man das Pferd aufzäumt. Falls es tatsächlich "essentiell" für Titelgewinne ist, Ballbesitzfußball zu spielen, dann müsste man sagen: "wir", also die Eintracht im Ganzen, sind an dieser Aufgabe gescheitert. Und der Weg dorthin zu kommen, erscheint sehr lang.
Falls Du recht hast, und wir den für uns maximalen Erfolg auch mit Gegenpressing, Verschieben und Umschaltspiel erreichen können, dann ist sowieso klar, was wir tun sollten.
Ich denke, die Wahrheit ist, daß der Versuch, die Eintracht zu einem balldominanten Team zu machen, gescheitert ist. Und zwar seit Dinos Amtsantritt im Sommer ´23. Viele glückliche Umstände haben zu einem Zwischenhoch 24/25 geführt. Zwei absolute Ausnahmespieler in Marmoush und Ekitiké, sowie Spieler, die nach ihrer Verpflichtung offenbar "überperformed" haben und wohl nie wieder an dieses Niveau heranreichen können (Koch, Theate, Kristensen) und andere, die noch ihren letzten fußballerischen Frühling erlebten (Götze, Skhiri).
Und dazu muss auch gesagt werden, daß wir in der erfolgreichsten Phase, der Hinrunde 24/25, oft auch gar nicht über den scheinbar angestrebten Ballbesitzfußball gekommen sind, sondern über die Schnelligkeit von Heki und Omar.
Wenn man sich den aktuellen Kader anschaut, dann sind eben die wenigsten für Balldominanz geeignet. Dafür viele eigentlich ausschließlich im Umschaltspiel zu gebrauchen. Besonders fallen mir da Knauff und Bahoya ein.
Und andere sind durch ihr aggressives Arbeiten gegen den Ball im Pressing bekannt geworden: Burkardt, Doan, Hojlund.
Ich glaube Krösche hat sich da gewaltig verhoben. Ob seine Zukunft in Frankfurt liegen kann, hängt m.E. v.a. davon ab, ob er den Fehler nach 3 Jahren einsieht.