>

Organspende

#
Hallo good ol`pete,

bin sehr froh für deine Tochter, dich und deine Familie !

Deinen Dank an Gott kann ich auch tatsächlich nachvollziehen und an die in diesem Fall handelnden Ärzte auch. ( und es sind nicht ausschliesslich Ärzte an solchen Rettungen beteiligt ).

Mit Organspendeausweisinhabern wird aber eben im Klinkalltag ( und mit Besitzern einer Patientenverfügung ), meiner Erfahrung nach nicht immer verantwortlich umgegangen.

Kurz :

Organspendeausweise werden dankbar und sofort genutzt -


Patientenverfügungen müssen meist von dritten erst mühsam durchgesetzt werden.
So sind meine Erfahrungen.
#
Schon klar xmaz,

mir ist auch klar das die Organspende langsam aber sicher auch zum Geschäft wird.Wenn wir damals 80 000,- DM gehabt hätten wäre eine Transplatation in den USA möglich gewesen.Nur so kann man die Wartezeit von ca. 5 Jahren auf null reduzieren. Das die Amis die Niere für ein paar Dollar einkaufen(Inder)ist natürlich nicht o.k. Du selbst bist auch in Indien gewesen.Dort sind diese OP erheblich billiger aber auch mit viel Risiko behaftet.
Jeder todkranke Patient nimmt aber auch diesen Strohhalm.>Auch wir hätten das wohl gemacht.Viel Zeit blieb nicht mehr.

Du hast natürlich den besseren Insider- Einblick.Das auch hier nicht alles o.k ist klar.Aber immer noch besser als in jedem anderen Land der Welt.Jeden Tag sterben mehrere Menschen,in Deutschland, die auf der Warteliste stehen und es sind nicht immer alte Leute.

Gruß
Peter
#
Vlt. habe ich einen sog. Insiderblick.  

Wer sich  jetzt einen Organspendeausweis besorgt sollte auch eine Patientenverfügung verfassen.
Das hängt schon eng zusammen.

Habe in Indien tatsächlich einnierige Menschen gesehen - waren alle Bettler.

Hier zuhause hat kein Normalbürger das Geld für diesen pervesen Organhandel - es gibt diese Kreise  aber weltweit und das ist unmoralisch.

Die Warteliste hier ist ein riesiges Problem.

Gruß
Michael
#
Nach 104 Beiträgen in diesem Fred und weiteren 22 hier bin ich so klug als wie zuvor.

Ich fasse mal zusammen:
Ohne OSA bin ich nicht sehr menschenfreundlich, aber mit OSA kann es sein, dass man, wenn ich mal irgendwo vor mich hinblute, erst die guten Sachen nimmt und dann fragt ob ich noch lebe. Was mir in Österreich aber sowieso passiert. Eine PV könnte helfen, muss aber ganz speziell und ausgefeilt sein und gibt mir trotzdem keine Garantie, dass meine Hinterbliebenen nicht noch jede Menge Ärger damit haben.
Da tendiere ich doch eher dazu, auch weiterhin ohne Ausweis zu leben.

DA
#
Es hat den Fussballbezug den es hat, das ich diesen fred eröffnet habe.

Kampagne durch die 36 Ligaclubs.

Na gut.
Diese Themen werden aber leider beinahe nie inhaltlich im Rahmen gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen vertieft, sondern finden eben meist ihren Ausdruck in solchen undifferenzierten populistischen Aktionen.

Die unzureichende Aufklärung der Bevölkerung ist hier nicht Ursache sondern Wirkung.


Teilen