Die FiFA und ihre Praktiken.Katar und sonstige Austragungsorte, England usw.usw

#
Robby1976 schrieb:

Ich denke nicht, das es mit den Gewohnheiten zu tun hatte. Alle die ich kenne, die die WM nicht konsumiert haben, haben das ausschließlich aufgrund der Fifa gemacht und nicht weil sie seit 40 Jahren eine WM im Sommer schauen und wenn man sich Mr Evil aka Infantino, jetzt bei der Beerdigung von Pele anschaut muss man sagen alles richtig gemacht.

Sehr guter Beitrag, insbesondere dieser hier zitierte Absatz beschreibt die Situation gut. Ergänzend: er trifft wohl eher nicht auf die Eventies zu, die alle 4 Jahre ihr "Fußballinteresse" entdecken, in Wirklichkeit jedoch nur krass abfeiern wollen. Aber Leute wie ich, der mal ein "WM-Allesgucker" war, finden sich hier wieder.

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.

Die Vorgehensweise der FIFA-Schmarotzer ist seit Blatter klar: unter dem Fähnchen, den Fußball in alle Welt tragen zu wollen, schleimen sich die Kameraden bei fußballerischen Entwicklungsländern ein, von denen sie dann wiederum abgemästet und gewählt werden. Die eigene Gerichtsbarkeit und Gesetzgebung (wo gibt es so etwas sonst noch?) erledigt den Rest.

So funktioniert das schon seit vielen Jahren und fand nun in Russland und Katar seinen Höhepunkt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die USA den Saustall einmal richtig ausmisten würden, aber das war leider nur ein Strohfeuer und eher ein Racheakt für die entgangenen WMs 2018 und 2022. Naja, dafür haben sie sie jetzt 2026 und scheiden somit als Saubermänner aus.
#
WürzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.



Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten. Definitiv müssten sich die Verbände zusammentun, das alles auch koordiniert werden, da würde dann die Uefa ins Spiel kommen. Denn auch die Uefa muss reagieren und kann die Fifa nicht mehr uneingeschränkt walten lassen.
Aktuell sieht es noch so aus:
Die Uefa braucht die FIfa nicht unbedingt, aber die Fifa braucht die Uefa, jedenfalls noch.
Aber die Fifa versucht ja, im nicht mehr ganz so geheimen, der Uefa Mannschaften abzuringen, der erste Anlauf Klub WM oder Super Liga ist ja krachend gescheitert, nicht zuletzt wegen der engagierten Fans, aber ich denke nicht das das der letzte Versuch war, denn so eine Superliga kann nur mit europäischen Spitzenvereinen funktionieren.
#
WürzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.



Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten. Definitiv müssten sich die Verbände zusammentun, das alles auch koordiniert werden, da würde dann die Uefa ins Spiel kommen. Denn auch die Uefa muss reagieren und kann die Fifa nicht mehr uneingeschränkt walten lassen.
Aktuell sieht es noch so aus:
Die Uefa braucht die FIfa nicht unbedingt, aber die Fifa braucht die Uefa, jedenfalls noch.
Aber die Fifa versucht ja, im nicht mehr ganz so geheimen, der Uefa Mannschaften abzuringen, der erste Anlauf Klub WM oder Super Liga ist ja krachend gescheitert, nicht zuletzt wegen der engagierten Fans, aber ich denke nicht das das der letzte Versuch war, denn so eine Superliga kann nur mit europäischen Spitzenvereinen funktionieren.
#
Robby1976 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.



Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten. Definitiv müssten sich die Verbände zusammentun, das alles auch koordiniert werden, da würde dann die Uefa ins Spiel kommen. Denn auch die Uefa muss reagieren und kann die Fifa nicht mehr uneingeschränkt walten lassen.
Aktuell sieht es noch so aus:
Die Uefa braucht die FIfa nicht unbedingt, aber die Fifa braucht die Uefa, jedenfalls noch.
Aber die Fifa versucht ja, im nicht mehr ganz so geheimen, der Uefa Mannschaften abzuringen, der erste Anlauf Klub WM oder Super Liga ist ja krachend gescheitert, nicht zuletzt wegen der engagierten Fans, aber ich denke nicht das das der letzte Versuch war, denn so eine Superliga kann nur mit europäischen Spitzenvereinen funktionieren.


Naja, auch hier hat die FIFA ja vorgesorgt: Jedes Mitglied hat eine Stimme, egal wie alt, groß oder mächtig ein Nationalverband sein mag. Wenn man das weiß, weiß man auch, wie wenig die europäischen Verbände ausrichten können, selbst wenn sie - was unwahrscheinlich ist - tatsächlich mal an einem Strang ziehen würden.
#
Robby1976 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.



Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten. Definitiv müssten sich die Verbände zusammentun, das alles auch koordiniert werden, da würde dann die Uefa ins Spiel kommen. Denn auch die Uefa muss reagieren und kann die Fifa nicht mehr uneingeschränkt walten lassen.
Aktuell sieht es noch so aus:
Die Uefa braucht die FIfa nicht unbedingt, aber die Fifa braucht die Uefa, jedenfalls noch.
Aber die Fifa versucht ja, im nicht mehr ganz so geheimen, der Uefa Mannschaften abzuringen, der erste Anlauf Klub WM oder Super Liga ist ja krachend gescheitert, nicht zuletzt wegen der engagierten Fans, aber ich denke nicht das das der letzte Versuch war, denn so eine Superliga kann nur mit europäischen Spitzenvereinen funktionieren.


Naja, auch hier hat die FIFA ja vorgesorgt: Jedes Mitglied hat eine Stimme, egal wie alt, groß oder mächtig ein Nationalverband sein mag. Wenn man das weiß, weiß man auch, wie wenig die europäischen Verbände ausrichten können, selbst wenn sie - was unwahrscheinlich ist - tatsächlich mal an einem Strang ziehen würden.
#
Nachsatz: wenn man all das bedenkt, gäbe es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, den Sumpf trockenzulegen:

1. Konsequente strafrechtliche Verfolgung aller Vergehen der FIFA-Funktionäre
(wird eher schwierig) oder
2. Die Gründung eines neuen, von der FIFA unabhängigen Kontinentalverbandes in Europa, vielleicht später in Verbindung mit Südamerika
#
Hi... bin hier durchgesrcollt hatte aber nix gefunden... wurde DIES hier schon angesprochen oder gleich zu Recht ignoriert?
https://www.rundschau-online.de/welt/fifa-jeder-verband-der-welt-soll-ein-stadion-nach-pel-benennen-385972?cb=1672934452939
#
Hi... bin hier durchgesrcollt hatte aber nix gefunden... wurde DIES hier schon angesprochen oder gleich zu Recht ignoriert?
https://www.rundschau-online.de/welt/fifa-jeder-verband-der-welt-soll-ein-stadion-nach-pel-benennen-385972?cb=1672934452939
#
Na das klingt doch Super, Die Fifa übernimmt dann auch die entgangenen Sponsorengelder, wenn unser Stadion dann Edson Arantes do Nascimento Park heisst.....
#
Na das klingt doch Super, Die Fifa übernimmt dann auch die entgangenen Sponsorengelder, wenn unser Stadion dann Edson Arantes do Nascimento Park heisst.....
#
ach ja und nebenbei es gibt 211 Nationalverbände, da kommt dann einiges auf die Fifa zu......, da das wahrscheinlich nicht zu finanzieren wäre, können wir davon ausgehen das Dr. Evil dabei ist, Stimmen für die nächste Wahl zu organisieren......
#
WürzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist: was macht man dagegen? Man darf nicht vergessen, dass auch die UEFA ein Teil der FIFA ist und man nicht einfach eine eigene EM oder ein Privatturnier veranstalten kann. Dazu müsste man schon fast einen "Gegenverband" gründen, wie es beispielsweise im Profiboxsport passiert ist.



Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten. Definitiv müssten sich die Verbände zusammentun, das alles auch koordiniert werden, da würde dann die Uefa ins Spiel kommen. Denn auch die Uefa muss reagieren und kann die Fifa nicht mehr uneingeschränkt walten lassen.
Aktuell sieht es noch so aus:
Die Uefa braucht die FIfa nicht unbedingt, aber die Fifa braucht die Uefa, jedenfalls noch.
Aber die Fifa versucht ja, im nicht mehr ganz so geheimen, der Uefa Mannschaften abzuringen, der erste Anlauf Klub WM oder Super Liga ist ja krachend gescheitert, nicht zuletzt wegen der engagierten Fans, aber ich denke nicht das das der letzte Versuch war, denn so eine Superliga kann nur mit europäischen Spitzenvereinen funktionieren.
#
Robby1976 schrieb:

Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen von Teilen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten.


Jetzt stimmt es. Wenn man die Reaktionen auf die WM in Katar sieht, dann ist es sogar eher eine kleine Minderheit, die ihre eigenen Interessen nicht genügend gewürdigt sieht bzw. so wenig, dass man daraus pers. Konsequenzen zieht.
#
Robby1976 schrieb:

Ja das ist die entscheidene Frage, wie kann man die Fifa wieder dazu bewegen, die Interessen von Teilen der Fans und nicht die der Unternehmer(-staaten) zu vertreten.


Jetzt stimmt es. Wenn man die Reaktionen auf die WM in Katar sieht, dann ist es sogar eher eine kleine Minderheit, die ihre eigenen Interessen nicht genügend gewürdigt sieht bzw. so wenig, dass man daraus pers. Konsequenzen zieht.
#
2018 Russland
2022 Katar
2026 USA
2030 Saudi-Arabien (?)

Da hätte man in vier aufeinanderfolgenden WM so mit die übelsten Kriegstreiber und menschenverachtenden Staaten der jüngeren Vergangenheit abgefertigt.

Wobei man jetzt schon davon ausgehen kann, dass 2026 kein Aufschrei wie 2022 hörbar sein wird. Jeder findet es „cool“, dass eine WM dann in LA ist - im schönen und sonnigen Westen. Ob dort dann auch die fehlende Tradition zum Fußball als Gegenargument angesprochen wird? Vermutlich nicht.

Die FIFA kann nicht alle Interessen der Fans berücksichtigen. Wie auch? Dafür sind die Anhänger kulturell einfach zu verschieden. Was der eine Fan normal findet, findet der andere Fan abstoßend. Man hat ja gesehen, wie viele Argentinier in den Stadien waren. Die Menschen des arabischen Raums haben die räumliche Nähe auch dankend angenommen. In Deutschland erhoffte man sich währenddessen den großen Boykott - der sportlich zumindest auch eingetreten ist.
#
2018 Russland
2022 Katar
2026 USA
2030 Saudi-Arabien (?)

Da hätte man in vier aufeinanderfolgenden WM so mit die übelsten Kriegstreiber und menschenverachtenden Staaten der jüngeren Vergangenheit abgefertigt.

Wobei man jetzt schon davon ausgehen kann, dass 2026 kein Aufschrei wie 2022 hörbar sein wird. Jeder findet es „cool“, dass eine WM dann in LA ist - im schönen und sonnigen Westen. Ob dort dann auch die fehlende Tradition zum Fußball als Gegenargument angesprochen wird? Vermutlich nicht.

Die FIFA kann nicht alle Interessen der Fans berücksichtigen. Wie auch? Dafür sind die Anhänger kulturell einfach zu verschieden. Was der eine Fan normal findet, findet der andere Fan abstoßend. Man hat ja gesehen, wie viele Argentinier in den Stadien waren. Die Menschen des arabischen Raums haben die räumliche Nähe auch dankend angenommen. In Deutschland erhoffte man sich währenddessen den großen Boykott - der sportlich zumindest auch eingetreten ist.
#
JayJayFan schrieb:

Ob dort dann auch die fehlende Tradition zum Fußball als Gegenargument angesprochen wird? Vermutlich nicht.


Natürlich nicht, warum sollte man das bei einem Land als Argument anbringen, das 11 Mal bei ner WM dabei war, darunter bei der ersten (und dort das zweite WM-Tor der Geschichte geschossen hat und ohne Gegentor ins Halbfinale kam)? Also die Argumentation würde ich mal lieber außen vor lassen. Die USA ist durchaus ein Land mit Fußballtradition, Fußball ist halt nicht Nationalsport.

JayJayFan schrieb:

Was der eine Fan normal findet, findet der andere Fan abstoßend.


Korrekt, da sind wir einer Meinung. Deswegen finde ich es auch immer anmaßend, wenn man von "den Fans" redet, wie es Robby jetzt getan hat. Damit meint er den Teil der Fans, die ihm bzgl. Interpretation, was richtig oder falsch ist, am nächsten kommen bzw. die Einstellung teilen. Wie Du schon sagst, man hat gesehen, dass es in Mexiko, Argentinien, China oder sonst wo die Leute ziemlich wenig interessiert, wo die WM stattfindet oder wie es den Arbeitern in Katar geht oder den Homosexuellen dort. Die wollen Fußball sehen. Und was die FIFA macht, ist denen auch egal, hauptsache sie kriecht gelegentlich dem eigenen Land in den Hintern mit ner Vergrößerung des Teilnehmerfelds oder Geld oder ner WM-Vergabe.

Wir reden hier im Forum mehrheitlich aus der Perspektive einer sehr kritischen Gruppe von Fans aus einer Gesellschaft mit einer sehr kritischen Einstellung gegenüber bestimmten Faktoren oder Entwicklungen. Diese Gruppe ist aber hierzulande nicht zwingend die Mehrheit und in anderen Ländern erst recht unbedeutend. Daher sollte man mal davon wegkommen immer den Eindruck zu erwecken, als würden wir von "den Fans" reden. Das ist eine unfassbar heterogene Gruppe.

Egal wie... Es gibt ohnehin nur eine Option der FIFA in den Ar... zu treten und das ist der Austritt der UEFA oder großer Teile der UEFA aus der FIFA selbst.
#
JayJayFan schrieb:

Ob dort dann auch die fehlende Tradition zum Fußball als Gegenargument angesprochen wird? Vermutlich nicht.


Natürlich nicht, warum sollte man das bei einem Land als Argument anbringen, das 11 Mal bei ner WM dabei war, darunter bei der ersten (und dort das zweite WM-Tor der Geschichte geschossen hat und ohne Gegentor ins Halbfinale kam)? Also die Argumentation würde ich mal lieber außen vor lassen. Die USA ist durchaus ein Land mit Fußballtradition, Fußball ist halt nicht Nationalsport.

JayJayFan schrieb:

Was der eine Fan normal findet, findet der andere Fan abstoßend.


Korrekt, da sind wir einer Meinung. Deswegen finde ich es auch immer anmaßend, wenn man von "den Fans" redet, wie es Robby jetzt getan hat. Damit meint er den Teil der Fans, die ihm bzgl. Interpretation, was richtig oder falsch ist, am nächsten kommen bzw. die Einstellung teilen. Wie Du schon sagst, man hat gesehen, dass es in Mexiko, Argentinien, China oder sonst wo die Leute ziemlich wenig interessiert, wo die WM stattfindet oder wie es den Arbeitern in Katar geht oder den Homosexuellen dort. Die wollen Fußball sehen. Und was die FIFA macht, ist denen auch egal, hauptsache sie kriecht gelegentlich dem eigenen Land in den Hintern mit ner Vergrößerung des Teilnehmerfelds oder Geld oder ner WM-Vergabe.

Wir reden hier im Forum mehrheitlich aus der Perspektive einer sehr kritischen Gruppe von Fans aus einer Gesellschaft mit einer sehr kritischen Einstellung gegenüber bestimmten Faktoren oder Entwicklungen. Diese Gruppe ist aber hierzulande nicht zwingend die Mehrheit und in anderen Ländern erst recht unbedeutend. Daher sollte man mal davon wegkommen immer den Eindruck zu erwecken, als würden wir von "den Fans" reden. Das ist eine unfassbar heterogene Gruppe.

Egal wie... Es gibt ohnehin nur eine Option der FIFA in den Ar... zu treten und das ist der Austritt der UEFA oder großer Teile der UEFA aus der FIFA selbst.
#
SGE_Werner schrieb:

Natürlich nicht, warum sollte man das bei einem Land als Argument anbringen, das 11 Mal bei ner WM dabei war, darunter bei der ersten (und dort das zweite WM-Tor der Geschichte geschossen hat und ohne Gegentor ins Halbfinale kam)? Also die Argumentation würde ich mal lieber außen vor lassen. Die USA ist durchaus ein Land mit Fußballtradition, Fußball ist halt nicht Nationalsport.

Also hier stimme ich dir ganz klar zu, Amerika hat Fussballtradition und ist abseits der politischen Debatte auch als Austragungsort für solch ein Event durchaus geeignet. Vorhandene Infrastruktur, nachhaltige Nutzung der Stadien, Frauen Nationalmannschaft, Förderung des Amateurbereichs samt Junioren und die darunter jüngeren Jahrgänge, zudem soll der erste Fussballverein in den USA sogar schon um 1862 gegründet worden sein, das alles hat Katar eben nicht!

SGE_Werner schrieb:

Korrekt, da sind wir einer Meinung. Deswegen finde ich es auch immer anmaßend, wenn man von "den Fans" redet, wie es Robby jetzt getan hat. Damit meint er den Teil der Fans, die ihm bzgl. Interpretation, was richtig oder falsch ist, am nächsten kommen bzw. die Einstellung teilen. Wie Du schon sagst, man hat gesehen, dass es in Mexiko, Argentinien, China oder sonst wo die Leute ziemlich wenig interessiert, wo die WM stattfindet oder wie es den Arbeitern in Katar geht oder den Homosexuellen dort. Die wollen Fußball sehen. Und was die FIFA macht, ist denen auch egal, hauptsache sie kriecht gelegentlich dem eigenen Land in den Hintern mit ner Vergrößerung des Teilnehmerfelds oder Geld oder ner WM-Vergabe.

Du schreibst immer von denen, denen ist es egal was die Fifa macht, denen ist es egal wo eine WM statfindet, denen ist es egal ob im Winter oder Sommer, denen..... Ist das "denen" nicht auch anmaßend, wenn du gleich ganze Länder als ignorant darstellst? Aber bist du nicht eigentlich auch einer von denen, blendest alles aus und schaust vergnügt die WM. spricht man dich denn darauf an sagst du es ist egal da meine Stimme nicht zählt, weil du kein Messgerät hast, allerdings schaust du Magenta und deine Stimme wird anscheinend doch gemessen.

Deine Argumentation kann ich beliebig weiterdrehen, ist es nicht anmaßend das du als Mod Leute sperrst, weil du der Meinung bist das deren Meinung hier nicht angebracht ist? Sind dann alle Mods der gleichen Ansicht wie du, gibt es Protokolle wie ihr solche Entschlüsse fasst, einfache Mehrheit, einstimmig, willkürlich?

Ich lebe in einem sehr demokratischen Land, was anscheinend auch auf meine Denkweise abgefärbt hat und aus dieser Perspektive verurteile ich diese WM Vergabe. Aber nochmehr verurteile ich diese WM aus sportlicher Sicht und ob das Argentinier, Mexikaner, Chinesen, Nordkoreaner oder dem Jemen egal ist, kann doch nicht als Argument dienen, das man das dann auch genauso macht. Hast du keine eigene Meinung dazu?
Ist denn eigentlich alles egal Hauptsache der Ball rollt, können wir uns in RB Frankfurt umbenennen und der Fussball rollt weiter, soll ein Stehplatzticket 98€ kosten und der Ball dreht sich weiter, ab wann setzt du dir denn selbst eine Grenze oder ist dir das wirklich alles egal?
#
JayJayFan schrieb:

Ob dort dann auch die fehlende Tradition zum Fußball als Gegenargument angesprochen wird? Vermutlich nicht.


Natürlich nicht, warum sollte man das bei einem Land als Argument anbringen, das 11 Mal bei ner WM dabei war, darunter bei der ersten (und dort das zweite WM-Tor der Geschichte geschossen hat und ohne Gegentor ins Halbfinale kam)? Also die Argumentation würde ich mal lieber außen vor lassen. Die USA ist durchaus ein Land mit Fußballtradition, Fußball ist halt nicht Nationalsport.

JayJayFan schrieb:

Was der eine Fan normal findet, findet der andere Fan abstoßend.


Korrekt, da sind wir einer Meinung. Deswegen finde ich es auch immer anmaßend, wenn man von "den Fans" redet, wie es Robby jetzt getan hat. Damit meint er den Teil der Fans, die ihm bzgl. Interpretation, was richtig oder falsch ist, am nächsten kommen bzw. die Einstellung teilen. Wie Du schon sagst, man hat gesehen, dass es in Mexiko, Argentinien, China oder sonst wo die Leute ziemlich wenig interessiert, wo die WM stattfindet oder wie es den Arbeitern in Katar geht oder den Homosexuellen dort. Die wollen Fußball sehen. Und was die FIFA macht, ist denen auch egal, hauptsache sie kriecht gelegentlich dem eigenen Land in den Hintern mit ner Vergrößerung des Teilnehmerfelds oder Geld oder ner WM-Vergabe.

Wir reden hier im Forum mehrheitlich aus der Perspektive einer sehr kritischen Gruppe von Fans aus einer Gesellschaft mit einer sehr kritischen Einstellung gegenüber bestimmten Faktoren oder Entwicklungen. Diese Gruppe ist aber hierzulande nicht zwingend die Mehrheit und in anderen Ländern erst recht unbedeutend. Daher sollte man mal davon wegkommen immer den Eindruck zu erwecken, als würden wir von "den Fans" reden. Das ist eine unfassbar heterogene Gruppe.

Egal wie... Es gibt ohnehin nur eine Option der FIFA in den Ar... zu treten und das ist der Austritt der UEFA oder großer Teile der UEFA aus der FIFA selbst.
#
SGE_Werner schrieb:

Fußball ist halt nicht Nationalsport.


Bei Frauen schon.

Es ist die erfolgreichste Fußball Nation bei den Frauen.
Das sollte man nicht vergessen.
#
SGE_Werner schrieb:

Fußball ist halt nicht Nationalsport.


Bei Frauen schon.

Es ist die erfolgreichste Fußball Nation bei den Frauen.
Das sollte man nicht vergessen.
#
SemperFi schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Fußball ist halt nicht Nationalsport.


Bei Frauen schon.

Es ist die erfolgreichste Fußball Nation bei den Frauen.
Das sollte man nicht vergessen.

Die USA sind seit 1914 Mitglied bei der Fifa. Ab 1968 gab es in den USA eine Profiliga (wo es u.a. auch Pele und Beckenbauer hin verschlagen hat). Die USA in Sachen Fußballtradition mit Katar auf eine Stufe heben zu wollen ist schon ne starke Nummer....
#
SemperFi schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Fußball ist halt nicht Nationalsport.


Bei Frauen schon.

Es ist die erfolgreichste Fußball Nation bei den Frauen.
Das sollte man nicht vergessen.

Die USA sind seit 1914 Mitglied bei der Fifa. Ab 1968 gab es in den USA eine Profiliga (wo es u.a. auch Pele und Beckenbauer hin verschlagen hat). Die USA in Sachen Fußballtradition mit Katar auf eine Stufe heben zu wollen ist schon ne starke Nummer....
#
War mein Fehler, ich wollte eigentlich in Richtung Fußballkultur gehen.


Teilen