ausgestorbene worte

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Ich kenne die tatsächlich als Judofürze.
War vielleicht eine entschärfte Variante.
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Anthrax schrieb:

Ich kenne die tatsächlich als Judofürze.
War vielleicht eine entschärfte Variante.

Ich auch.

Dachte allerdings, das "Judo" hinge damit zusammen, dass auf den Packungen immer asiatische Schriftzeichen drauf waren und die Teile auf dem Boden immer so hüpften.
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Anthrax schrieb:

Ich kenne die tatsächlich als Judofürze.
War vielleicht eine entschärfte Variante.

Ich auch.

Dachte allerdings, das "Judo" hinge damit zusammen, dass auf den Packungen immer asiatische Schriftzeichen drauf waren und die Teile auf dem Boden immer so hüpften.
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Misanthrop schrieb:

Anthrax schrieb:

Ich kenne die tatsächlich als Judofürze.
War vielleicht eine entschärfte Variante.

Ich auch.

Dachte allerdings, das "Judo" hinge damit zusammen, dass auf den Packungen immer asiatische Schriftzeichen drauf waren und die Teile auf dem Boden immer so hüpften.


Nun, die Hersteller könnten ja durchaus von dem Beinamen gewusst und anschließend versucht haben den Namen zu ändern.
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Finde ich ja echt interessant, die Resonanz auf diese kleine Silvester-Anekdote!

Habe mir überlegt, ob der Begriff vielleicht sogar schon vor der Nazi-Zeit gebräuchlich war, weil fahrende Händler in ländlichen Gebieten (die häufig jüdischer Herkunft waren) diese Knallkörper verkauften? Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, versuche ich die Herkunft dieses merkwürdigen Wortes (und der genannten Varianten) zu recherchieren.

Also, falls jemand noch ein Thema für eine Germanistik-Doktorarbeit sucht, hier mein Vorschlag: "Juddeferz und Ladykracher - die Etymologie von Knallkörperbezeichnungen unter besonderer Berücksichtigung antisemitischer und misogyner Relikte in der westdeutschen Umgangssprache der 1970er-Jahre"


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