Der Nächste Kultverein stirbt vielleicht-FC Sachsen Leipzig

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RobinAdler schrieb:
Ist amtlich!

R.I.P. Sachsen Leipzig

 


Bin ich mal gespannt wie es weiter geht und was daraus erwächst.

http://www.chemie-leipzig.de/
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Adler-in-Wiesbaden schrieb:
Ach joh - solche Sprüche prallen an mir ab, aber wenn's Dir hilft. Ich kenne mich im Ostfußball bestimmt besser aus als Du (es sei denn Du bist von drüben).
 

Ach joh, ich bin von drüben wie du es nennst. Aber deine Arroganz hast du ja mit deinem Beitrag hier zum Ausdruck gebracht, daher ist eine weiter Diskussion an dieser Stelle auch überflüssig.

Wie hier einer geschrieben hat: Geh rüber und belehre die Leuten, mit was sie sich zu identifizieren haben und mit was eher nicht.Du wirst sicher offene Türen einrennen :neutral-face

Schönen Tag noch.
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JayJayGrabowski schrieb:
Du stehst demnach wohl mehr auf Kolonialreiche und Kaiser-Wilhelm-Romantik.
Wenn das so wäre, dann würde ich ja nicht für den Erhalt des Namens "FC Sachsen Leipzig" plädieren, der aus dem Jahr 1990 stammt - da gab es meines Wissens schon einen Bundeskanzler. Was das Thema mit Kolonialreichen zu tun haben soll, weißt wohl nur Du allein...  
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nordic_eagle schrieb:
Ach joh, ich bin von drüben wie du es nennst. Aber deine Arroganz hast du ja mit deinem Beitrag hier zum Ausdruck gebracht, daher ist eine weiter Diskussion an dieser Stelle auch überflüssig.  
Arrogant warst Du selbst, indem Du mir in Deinem vorletzten Beitrag einfach mal völlige Ahnungslosigkeit unterstellt hast. Aber wenn Du "Ostalgie" völlig unproblematisch findest und meinst, daß der Fußball in Sachsen auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sich an der DDR-Zeit orientieren sollte und das alles die Leute nichts angeht, die nicht aus dem Osten stammen, dann ist das Deine Meinung, ich habe eben eine andere.  
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Adler-in-Wiesbaden schrieb:
nordic_eagle schrieb:
Ach joh, ich bin von drüben wie du es nennst. Aber deine Arroganz hast du ja mit deinem Beitrag hier zum Ausdruck gebracht, daher ist eine weiter Diskussion an dieser Stelle auch überflüssig.  
Arrogant warst Du selbst, indem Du mir in Deinem vorletzten Beitrag einfach mal völlige Ahnungslosigkeit unterstellt hast. Aber wenn Du "Ostalgie" völlig unproblematisch findest und meinst, daß der Fußball in Sachsen auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sich an der DDR-Zeit orientieren sollte und das alles die Leute nichts angeht, die nicht aus dem Osten stammen, dann ist das Deine Meinung, ich habe eben eine andere.  



Gut, dass sich die meisten Leute mit dem neuen Namen "FC Sachsen Leipzig" nie richtig identifizieren konnten und immer gesagt haben, dass ich heute zu Chemie Leipzig gehe und nicht zum FC Sachsen!

Unter dem alten Namen hat der Verein die Erfolge gefeiert und nach der Umbennung war der größte Erfolg in der damals neu gegründeten Regionalliga zu spielen, Glückwunsch dazu und sich durch die Kölmel-Millionen zu verschulden, sowie manche andere Vereine ebenfalls.

Die Namen der Vereine wurde damals umbenannt, damit man in Gesamtdeutschland besser rüberkommt (neumodischen Namen hat) und um von der "DDR" loszukommen.

Die Umbennung der Namen erfolgt einfach, weil man mit den "alten Namen" die größeren Erfolge feiern konnten. So einfach ist das und hat nix mit Ostalgie zu tun, auch wenn manche das gerne feiern.

Wäre Eintracht Frankfurt damals in 1.FC Kickers Frankfurt umbenannt worden, würde man trotzdem Eintracht Frankfurt sagen. Egal, ob du die Zeit mitgemacht hast oder nicht.
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Pépham schrieb:
Adler-in-Wiesbaden schrieb:
nordic_eagle schrieb:
Ach joh, ich bin von drüben wie du es nennst. Aber deine Arroganz hast du ja mit deinem Beitrag hier zum Ausdruck gebracht, daher ist eine weiter Diskussion an dieser Stelle auch überflüssig.  
Arrogant warst Du selbst, indem Du mir in Deinem vorletzten Beitrag einfach mal völlige Ahnungslosigkeit unterstellt hast. Aber wenn Du "Ostalgie" völlig unproblematisch findest und meinst, daß der Fußball in Sachsen auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sich an der DDR-Zeit orientieren sollte und das alles die Leute nichts angeht, die nicht aus dem Osten stammen, dann ist das Deine Meinung, ich habe eben eine andere.  



Gut, dass sich die meisten Leute mit dem neuen Namen "FC Sachsen Leipzig" nie richtig identifizieren konnten und immer gesagt haben, dass ich heute zu Chemie Leipzig gehe und nicht zum FC Sachsen!

Unter dem alten Namen hat der Verein die Erfolge gefeiert und nach der Umbennung war der größte Erfolg in der damals neu gegründeten Regionalliga zu spielen, Glückwunsch dazu und sich durch die Kölmel-Millionen zu verschulden, sowie manche andere Vereine ebenfalls.

Die Namen der Vereine wurde damals umbenannt, damit man in Gesamtdeutschland besser rüberkommt (neumodischen Namen hat) und um von der "DDR" loszukommen.

Die Umbennung der Namen erfolgt einfach, weil man mit den "alten Namen" die größeren Erfolge feiern konnten. So einfach ist das und hat nix mit Ostalgie zu tun, auch wenn manche das gerne feiern.

Wäre Eintracht Frankfurt damals in 1.FC Kickers Frankfurt umbenannt worden, würde man trotzdem Eintracht Frankfurt sagen. Egal, ob du die Zeit mitgemacht hast oder nicht.


So siehts aus! Aber dein Vorposter wird sich eh nicht belehren lassen, er weiß es eh besser...
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Wobei man fairerweise sagen muss, dass mit der DDR viele Vereine die es vorher gab, ebenfalls mit traditionsreichen Namen und Vergangenheiten umbenannt bzw. aufgelöst worden sind.
Im Grunde genommen das gleiche wie 90 stattfand.

Trifft vielleicht nicht unbedingt auf Chemie zu, erwähnt werden sollte es trotzdem.
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Richtig, ich habe da auch keine einheitlichen Gefühle. Zwei Bespiele:

1. VfB/Lok Leipzig: Der VfB war der erste Deutsche Fußballmeister, Lok als einer der Nachfolgevereine war Europacup-Finalist und deutlich präsenter in meiner Fußballfankarriere. Also Vorteil Lok, zumal ich den Namen Lok Leipzig auch sehr gut finde, L+L und ein direkter Bezug zum großen Leipziger Bahnhof. Fazit: Mir ist der Name Lok Leipzig lieber als VfB Leipzig aus einer Zeit, als die Fans noch Prinz-Heinrich-Mützen trugen.

2. Chemie/Sachsen Leipzig: Chemie schrieb als "Rest von Leipzig" mal DDR-Geschichte, als man trotz einer Resterampe an Spielern und getragen von seinen Fans sensationell DDR-Meister wurde. Aber das habe ich nicht miterlebt. Ich erlebte nur eine graue Maus, die keine Rolle mehr im DDR-Fußball spielte und teilweise auch nicht in der höchsten Spielklasse war. Dann kam nach der Wende der FC Sachsen Leipzig, für mich ein Nichts, aber immerhin ein schöner Name mit Bezug zur Region. In der Folge hatte ich für den FC Sachsen dann mehr Sympathien übrig als für die frühere BSG Chemie Leipzig. Ganz trennen kann man die beiden Namen aber nicht. Viele Sachsen-Fans nannten sich weiterhin die Chemiker, und ich bin mir relativ sicher, bei den Punktspielen des FC Sachsen im Stadion meines norddeutschen Heimatvereins auf dem Mannschaftsbus des FC Sachsen in Form eines langen, gerahmten Pfeils mit Spitze den zusätzlichen Schriftzug "Die Chemiker" gelesen zu haben. Der FC Sachsen hatte bis zum Auftauchen von RB Leipzig immer sehr gute Zuschauerzahlen, und ich bedaure dessen Untergang.
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Adler-in-Wiesbaden schrieb:
JayJayGrabowski schrieb:
Du stehst demnach wohl mehr auf Kolonialreiche und Kaiser-Wilhelm-Romantik.
Wenn das so wäre, dann würde ich ja nicht für den Erhalt des Namens "FC Sachsen Leipzig" plädieren, der aus dem Jahr 1990 stammt - da gab es meines Wissens schon einen Bundeskanzler. Was das Thema mit Kolonialreichen zu tun haben soll, weißt wohl nur Du allein...  


Weil Du den Leipzigern den ruhmreichen VFB Leipzig, mit dem sie anscheinend so gar nix am Hut haben, statt Lok so ans Herz legt, nur weil Lok nicht in Dein antiostdeutsches Weltbild paßt. In der Bundesliga haben die ja rein gar nix gerissen. Aber Meistertitel im Kaiserreich sind für Dich anscheinend politisch korrekter als DDR-Fußball.
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Pépham schrieb:

Wäre Eintracht Frankfurt damals in 1.FC Kickers Frankfurt umbenannt worden, würde man trotzdem Eintracht Frankfurt sagen. Egal, ob du die Zeit mitgemacht hast oder nicht.

Du weisst aber schon das ein Vorgängerverein der Eintracht Frankfurter Kickers.
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propain schrieb:
Pépham schrieb:

Wäre Eintracht Frankfurt damals in 1.FC Kickers Frankfurt umbenannt worden, würde man trotzdem Eintracht Frankfurt sagen. Egal, ob du die Zeit mitgemacht hast oder nicht.

Du weisst aber schon das ein Vorgängerverein der Eintracht Frankfurter Kickers.


Deswegen hat er das Beispiel wahrscheinlich auch genommen.
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propain schrieb:
Pépham schrieb:

Wäre Eintracht Frankfurt damals in 1.FC Kickers Frankfurt umbenannt worden, würde man trotzdem Eintracht Frankfurt sagen. Egal, ob du die Zeit mitgemacht hast oder nicht.

Du weisst aber schon das ein Vorgängerverein der Eintracht Frankfurter Kickers.


naja, es waren aber keine umbenennungen sondern fusionen damals noch sehr junger vereine.
nicht alles was hinkt, ist ein vergleich
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JayJayGrabowski schrieb:
Weil Du den Leipzigern den ruhmreichen VFB Leipzig, mit dem sie anscheinend so gar nix am Hut haben, statt Lok so ans Herz legt, nur weil Lok nicht in Dein antiostdeutsches Weltbild paßt.
Sag mal, bist Du wirklich so bescheuert oder willst Du mich nur provozieren? Oder wieso unterstellst Du mir ein "antiostdeutsches Weltbild"? Es geht nicht um den "Osten", sondern um den Unrechtsstaat DDR. Ich freue mich seit 20 Jahren über jeden Ost-Club im Profifußball und habe immer jeden Abstieg eines solchen bedauert - ja sogar die Abstiege von Hansa Rostock, denen ich auch die Rückkehr in die 2. Liga von Herzen gegönnt habe (während einige hier im Forum diesem Verein mit Sicherheit Insolvenz und Auflösung wünschen). Ich bin auch der Ansicht, das der Ostfußball nach 1990 benachteiligt und ausgebootet wurde, allein durch die "2+6-Regel" von 1991. Wenn's nach mir ginge, würden in der 1. bis 3. Liga jeweils mindestens ein Viertel der Mannschaften aus dem Osten kommen. Ist aber leider nicht so, und das hat bekanntlich verschiedene Gründe (einserseits Benachteiligung durch den DFB, und andererseits eigenes Unvermögen).

Und trotzdem bin ich gegen eine Rückkehr zu den zuvor abgeschafften Vereinsnamen aus DDR-Zeiten und bevorzuge die Namen aus gesamtdeutscher Zeit, sei es aus der Zeit nach der Wende (z.B. FC Sachsen) oder eben aus der Zeit vor der deutschen Teilung (z.B. VfB). Ist das so schwierig zu nachzuvollziehen?
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Adler-in-Wiesbaden schrieb:
JayJayGrabowski schrieb:
Weil Du den Leipzigern den ruhmreichen VFB Leipzig, mit dem sie anscheinend so gar nix am Hut haben, statt Lok so ans Herz legt, nur weil Lok nicht in Dein antiostdeutsches Weltbild paßt.
Sag mal, bist Du wirklich so bescheuert oder willst Du mich nur provozieren? Oder wieso unterstellst Du mir ein "antiostdeutsches Weltbild"? Es geht nicht um den "Osten", sondern um den Unrechtsstaat DDR. Ich freue mich seit 20 Jahren über jeden Ost-Club im Profifußball und habe immer jeden Abstieg eines solchen bedauert - ja sogar die Abstiege von Hansa Rostock, denen ich auch die Rückkehr in die 2. Liga von Herzen gegönnt habe (während einige hier im Forum diesem Verein mit Sicherheit Insolvenz und Auflösung wünschen). Ich bin auch der Ansicht, das der Ostfußball nach 1990 benachteiligt und ausgebootet wurde, allein durch die "2+6-Regel" von 1991. Wenn's nach mir ginge, würden in der 1. bis 3. Liga jeweils mindestens ein Viertel der Mannschaften aus dem Osten kommen. Ist aber leider nicht so, und das hat bekanntlich verschiedene Gründe (einserseits Benachteiligung durch den DFB, und andererseits eigenes Unvermögen).

Und trotzdem bin ich gegen eine Rückkehr zu den zuvor abgeschafften Vereinsnamen aus DDR-Zeiten und bevorzuge die Namen aus gesamtdeutscher Zeit, sei es aus der Zeit nach der Wende (z.B. FC Sachsen) oder eben aus der Zeit vor der deutschen Teilung (z.B. VfB). Ist das so schwierig zu nachzuvollziehen?


Nö. Erstens veranschaulichst Du sehr schön, was mit dem Ausdruck "Besser-Wessi" so gemeint ist. Und zweitens war ja gerade die gesamtdeutsche Zeit vor der DDR besonders ehrenvoll und ruhmreich.
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JayJayGrabowski schrieb:
Erstens veranschaulichst Du sehr schön, was mit dem Ausdruck "Besser-Wessi" so gemeint ist. Und zweitens war ja gerade die gesamtdeutsche Zeit vor der DDR besonders ehrenvoll und ruhmreich.

Zu erstens: Das übliche, billige Totschlagargument, wenn man jemandem sagen möchte, daß ihn das alles nichts angeht und er sich raushalten soll - bitte, geschenkt.

Zu zweitens: So könnte man in der Tat argumentieren. Aber wer hier leicht abfällig über die "Vereine aus dem Kaiserreich" redet, der sollte sich vor Augen führen, daß er diese Vereine aus dem Kaiserreich jeden Samstag in der Sportschau sieht: Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayern München, Hannover 96, Hertha etc. - allesamt im Kaiserreich gegründet, ebenso wie der Eintracht-Vorgänger Frankfurter FC Victoria 1899. Diese Vereine sind die Originale; niemand zweifelt an ihrer Legitimität, obwohl sie zu Zeiten gegründet wurden, als Deutschland noch einen Kaiser hatte. Kein Wunder: Es gab ja keine Vorgänger, die von ihnen ersetzt wurden, das war eben die Anfangszeit des Vereinsfußballs in diesem Land.

All diese Vereine kennt Ihr nur deshalb unter diesen Namen, weil sie das Glück hatten, nach 1945 nicht in der sowjetisch besetzten Zone zu liegen, so dass sie weiterexistieren und ihren Namen behalten durfen. Alle Vereine auf dem Gebiet der SBZ hingegen wurden (wie der VfB Leipzig) zwangsaufgelöst und mussten nach ihrer Wiedergründung Namen wie "Lokomotive", "Motor", "Traktor" etc. annehmen. Es ist ja nicht etwa so, daß die Vereine irgendeine Wahl gehabt hätten, sie haben nicht "sich umbenannt" oder "sich aufgelöst", sondern sie wurden aufgelöst und umbenannt. Ab 1990 wurde in vielen Städten dieses frühere Unrecht wieder rückgängig gemacht, und u.a. wurde aus der Lok wieder der VfB. Später wurde das Ganze teilweise wieder rückgängig gemacht, und damit wurde - im Fall von Lok/VfB - das Unrecht aus DDR-Zeiten für alle Zunkunft zementiert. Es gibt schlimmeres, sicher - aber gutfinden kann ich das trotzdem nicht.  

Im Falle des FC Sachsen Leipzig gab es keinen besonders ruhmreichen Vorgängerverein, deshalb wurde 1990 ein neuer gegründet. Ich kann ja sogar noch verstehen, wenn viele ältere Fans mit "Chemie" angenehme Erinnerungen verbinden und sie sich mit dem Namen irgendwie mehr identifizieren. Aber eigenartigerweise heißt der FC Erzgebirge Aue noch immer so und wird nicht wieder in "Wismut" umbenannt. Wenn die sportlichen Erfolge annehmbar sind, ist der heutige Name also der richtige, aber wenn nach andauernden sportlichen Misserfolgen der Verein heruntergewirtschaftet und am Ende ist, wird plötzlich der DDR-Name wieder hervorgeholt - als ob es am Namen gelegen hätte. Es ist auffällig, daß aus allen Ecken wieder "Lok", "Stahl" und "Dynamo" hervorkommen - ich glaube einfach nicht, dass das alles nichts mit Ostalgie zu tun haben soll.

Ich bevorzuge jedenfalls die Vereine mit normalen, neutralen Namen wie Rot Weiß Erfurt, Hansa Rostock oder Chemnitzer FC. Die tragen nicht den direkten Hinweis auf "Osten" im Namen und meiner Meinung nach eher im wiedervereinigten Deutschland angekommen. Wie einst der nunmehr leider untergegangene FC Sachsen Leipzig. Hat halt nicht sollen sein...
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Adler-in-Wiesbaden schrieb:
Aber eigenartigerweise heißt der FC Erzgebirge Aue noch immer so und wird nicht wieder in "Wismut" umbenannt. Wenn die sportlichen Erfolge annehmbar sind, ist der heutige Name also der richtige, aber wenn nach andauernden sportlichen Misserfolgen der Verein heruntergewirtschaftet und am Ende ist, wird plötzlich der DDR-Name wieder hervorgeholt - als ob es am Namen gelegen hätte. Es ist auffällig, daß aus allen Ecken wieder "Lok", "Stahl" und "Dynamo" hervorkommen - ich glaube einfach nicht, dass das alles nichts mit Ostalgie zu tun haben soll.

Ich bevorzuge jedenfalls die Vereine mit normalen, neutralen Namen wie Rot Weiß Erfurt, Hansa Rostock oder Chemnitzer FC. Die tragen nicht den direkten Hinweis auf "Osten" im Namen und meiner Meinung nach eher im wiedervereinigten Deutschland angekommen. Wie einst der nunmehr leider untergegangene FC Sachsen Leipzig. Hat halt nicht sollen sein...


http://www.youtube.com/watch?v=zTyMF8INK2k  
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Ich finde die Debatte eigentlich nicht uninteressant, wäre aber wohl eher was für einen eigenen Fred.

Gibts denn auch was neues zur Sache?
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Pech für den FC Sachsen, dass sie nicht bei den Bayern in der Kreide stehen. Bevor die nämlich ihr Geld nicht bekommen werden DFB, DFL oder wer auch immer dann kreativ und dehnen schon mal die Statuten so weit, dass plötzlich doch Investoren geduldet werden.
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Neues von den Grün-Weißen aus Leipzig-Leutzsch:

Neugründung der SG Leipzig-Leutzsch...

Wetteifern um FCS-Nachfolge: SG Leutzsch mit Versprechungen –BSG Chemie überrascht


Leipzig. Das Ringen um den grün-weißen Fußball in Leipzig-Leutzsch sorgt für weitere Überraschungen. Nach dem angekündigten Ende des FC Sachsen Leipzig und der von Insolvenzverwalter Heiko Kratz als Übernahmekandidat ins Spiel gebrachten BSG Chemie Leipzig ist nun zusätzlich auch eine neugegründete SG Leipzig-Leutzsch als möglicher Retter auf den Plan getreten.

Während einer vom FCS-Nachwuchsleiter Christian Scheibe initiierten Informationsveranstaltung im Alfred-Kunze-Sportpark am Montagabend präsentierte sich der erst am Samstag ins Leben gerufene Verein den Leutzscher Nachwuchskickern und deren Eltern. Der frühere Sachsen-Coach Jamal Engel erklärte im Namen des SG, den gesamten Leutzscher Nachwuchs und den Alfred-Kunze-Sportpark übernehmen zu wollen.

Es gebe ein tragfähiges Konzept und gewillte Sponsoren, die den Verein und das Stadion finanzieren wollen, sagte Engel. Er versicherte den Eltern und Kindern auch, im Falle einer Übernahme durch die SG Leipzig-Leutzsch werde es gegenüber den bisherigen Bedingungen beim FC Sachsen keine Abstriche geben. Genaue Details des Konzepts und der Finanzierung wollte der frühere Sachsen-Coach allerdings nicht nennen, versprach jedoch, bis zum kommenden Donnerstag weitere Aufklärung. Zu den Unterstützern der SG Leipzig-Leutzsch gehört nach Bekunden von Jamal Engel auch Chemie-Legende Bernd Bauchspieß.

Ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen waren auch Vertreter der seit drei Jahren in der Kreisklasse tätigen Ballsportgemeinschaft Chemie, die vom Zutun des neuen Vereins allerdings sichtlich überrascht wurden. „Wir wurden von Christian Scheibe eigentlich nur als Gäste zur Veranstaltung eingeladen und setzten uns deshalb in die hintere Reihe. Nach dem Vortrag von Jamal Engel bat man uns allerdings nach vorn und wir sollten ebenfalls eine Präsentation machen, die wir jedoch nicht vorbereitet hatten“, sagte Remo Hoffmann, Vorstandssprecher der BSG, am Dienstag gegenüber LVZ-Online.

Sein Vorstandskollege Wolf-Peter Hoffmann habe dann trotzdem eine grobe Stellungnahme zu den BSG-Überlegungen versucht, konnte auf Nachfrage aber keine gänzlich Übernahme aller zehn Jugendteams des FC Sachsen garantieren. „Wir konnten ja nicht einfach sagen, wir übernehmen den kompletten Leistungssport, weil das bisher einfach nicht gedeckt ist“, sagte Remo Hoffmann. Zudem verneinten die BSG-Vertreter Mutmaßungen der Anwesenden, der Verein werde dem Roten Stern Leipzig ermöglichen, im Alfred-Kunze-Sportpark zu spielen. Es gebe zwar Überlegungen, auch andere Vereine an der Betreibung des hochdefizitären Stadions zu beteiligen, allerdings sind die Verhandlungen darüber noch nicht abgeschlossen.

Im Anschluss an die Präsentationen wurden alle Nachwuchskicker angehalten, sich für die Konzepte per Unterschrift zu entscheiden.

Quelle: http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-specials/knipser/fc-sachsen-leipzig/ueberraschung-in-leutzsch-sg-leipzig-leutzsch-konkurriert-mit-bsg-chemie-um-nachwuchs/r-fc-sachsen-leipzig-a-89984.html
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Als im Umkreis von Leipzig lebender Eintracht Fan bekommt man schon einiges mit. Aber langsam verwirrt mich die ganze Situation bei den Grün-Weißen schon etwas.


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