flo197413
147
Sehe ich ähnlich. Nachvollziehbar aber trotzdem schade, ich glaube, dass Dino Toppmoeller mittelfristig seinen Weg als Trainer gehen wird und wir werden sicher lange keinen Trainer bekommen, dem die Eintracht so am Herzen liegt. Ich denke im Mai werden wir sehen, ob der Trainer wirklich der entscheidende Faktor war oder es andere, evtl. schwerwiegendere Faktoren gibt. Tuta gehen zu lassen bzw. nicht zu ersetzen könnte so einer gewesen sein, wobei ich nicht weiss, ob DT hier Optionen hatte dies zu ändern oder ob das andere für ihn entschieden haben.
flo197413 schrieb:
Tuta gehen zu lassen bzw. nicht zu ersetzen könnte so einer gewesen sein
Mit Collins haben wir doch den passenden Nachfolger. Zumindest macht er ähnliche Böcke wie Tuta.
Wir haben eine total junge Mannschaft die gestern ihr Potential angedeutet hat. Wir verlieren eine Lichtgestalt auf die das Spiel zugeschnitten war. Was Freiräume für andere eröffnet. Wer sagt denn dass Ngangkam nicht dauerhaft performt? Warum sollten wir Angst haben? Und wenn es eine Aufbausaison wird, was soll’s? Mit 70 Mio nach Steuern kann man im Winter oder nächstes Jahr vieles korrigieren.
Wenn die nächsten drei, vier Spiele zeigen dass die Neun tatsächlich unser großes Problem ist dann gibt es bestimmt Optionen nachzulegen. Ein Anthony Modeste ist zum Beispiel vereinslos und könnte ohne Risiko ausprobiert werden.
Wenn die nächsten drei, vier Spiele zeigen dass die Neun tatsächlich unser großes Problem ist dann gibt es bestimmt Optionen nachzulegen. Ein Anthony Modeste ist zum Beispiel vereinslos und könnte ohne Risiko ausprobiert werden.
Sportlich erfolgreich, die menschlichen Qualitäten sind ja schon benannt worden, auch die Identifikation mit dem Verein halte ich für echt.
Es gelingt uns (auch uns Fans) nicht, einen Trainer langfristig zu unterstützen und wir verfallen in Aktionismus, wenn es mal nicht gut läuft.
Diese Entlassung ist eine Enttäuschung. Abgezeichnet hat sie sich für mich unter anderem aufgrund der zuletzt bemerkbaren Dünnhäutigkeit von DT. Nach Außen sollte sich der Trainer als Führungsperson immer vor seine Mannschaft stellen. Einen Spieler öffentlich zu kritisieren, weil er angeblich zu oft krank ist (Larsson) ist nicht hilfreich und ist ein Hinweis darauf, wie es im Trainer ausgesehen haben mag. Ein solches Verhalten hat massive Auswirkungen auf das Team. Wenn es sich dann gegen den Trainer stellt gerät der Vorstand Sport unter Zugzwang.
Ich hoffe, DT kann daraus lernen und sich weiter entwickeln. Vielleicht wäre es für ihn besser gewesen, nach den Erfahrungen als Co-Trainer erst einmal einen kleineren Verein übernommen zu haben, um zu reifen.
Ich hätte mir einen anderen Umgang mit der aktuellen Krise gewünscht. Wenn der Trainer es nicht schafft, einen Abwärtstrend zu stoppen, der auch mit der Transferpolitik zusammenhängt, wird er entlassen. Wenn der Vorstand Sport insgesamt gute Arbeit macht, zumindest was, mit einer Ausnahme, den Sturm angeht, aber es nicht schafft, einen defensiven Mittelfeldspieler zu verpflichten, hat das zunächst keine Folgen. Und das ist im Grunde auch in Ordnung, wenn es aufgearbeitet und verbessert wird. Fehler sind nicht zu vermeiden, wenn man Verantwortung trägt. Aber welche Fehlerkultur hat der Verein? Den Druck nach unten durchzureichen, also den Trainer zum Sündenbock machen und entlassen, um die eigene Haut zu retten, ist nicht die Art des Umgangs, die ich mir vorstelle.