Gude! Da ich noch nichts dazu gefunden habe, dachte ich mir mal diesen Fred aufzumachen (ansonsten schließen).
Ich war gestern im Film, hatte das Buch davor nicht gelesen. Zunächst fand ich, dass der Film sehr gut gemacht war (soweit ich weiß sich auch an die Handlung des Buches hielt).
Was mich aber schockierte, war die Tatsache, wie schnell sich die Schulklasse zu dieser Gemeinschaft hinreißen ließ und sich alle ihr unterordneten, sodass man (wie im 3. Reich) Mitglied sein musste um überhaupt in der Schule usw. akzeptiert zu sein. Nach dem Vorspann zu urteilen, basiert die Geschichte ja auf einer wahren Begebenheit (ich glaube nicht, dass damit das 3. Reich gemeint ist), was mich umso mehr ins Grübeln brachte.
Wer hat noch den Film gesehen, oder das Buch gelesen, was habt ihr für Eindrücke usw.?
Die Neuverfilmung ist eine absolute Katastrophe. Das Jürgen Vogel sich dafür hergab...Sowohl die erste Verfilung als auch das Buch sind tausendfach besser. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt und dann so völlig frei von Selbstironie in hanebüchenen und unerträglichen Klischees badet wie diese Filmmacher, die sollten man mit mit mindestens Drehortverbot von drei Jahren strafen....
Hmm und ich weiß noch nicht ob ich mir erst das Buch kaufe oder erst in den Film gehe... aber bis ich mir die frage beantwortet habe läuft der Film nicht mehr und ich kauf mir das Buch (wenn ich dann mal mit dem Dunklen Turm von Stephen King fertig bin)
Also ich würde nicht sagen, dass der Film schlecht war. Es wurde nur teilweise übertrieben. Die Geschichte war halt nicht strikt nach dem Buch, sondern wurde auf die heutige Zeit übertragen.
zwozunull schrieb: Also ich würde nicht sagen, dass der Film schlecht war. Es wurde nur teilweise übertrieben. Die Geschichte war halt nicht strikt nach dem Buch, sondern wurde auf die heutige Zeit übertragen.
Da muss ich heftig wiedersprechen. Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären. Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
zwozunull schrieb: Also ich würde nicht sagen, dass der Film schlecht war. Es wurde nur teilweise übertrieben. Die Geschichte war halt nicht strikt nach dem Buch, sondern wurde auf die heutige Zeit übertragen.
Da muss ich heftig wiedersprechen. Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären. Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
Ich denke die Figuren waren nicht unbedingt realitätsfern...
Thriceguy schrieb: Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären. Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
Deine eloquente Kritik klingt ein wenig wie abgeschrieben, eine Art Propaganda, und entwertet sich leider durch ihr letztes Wort.
Thriceguy schrieb: Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären. Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
Deine eloquente Kritik klingt ein wenig wie abgeschrieben, eine Art Propaganda, und entwertet sich leider durch ihr letztes Wort.
Da irrst du werter miep. Sie ist weder abgeschrieben noch Propaganda. Das letzte Wort könnte imGegenteil genau als Beweis dafür dienen, da das halt Umgangssprache ist, in meiner Ecke . Die linke Dread-Tuss, die schon gegen Deutschland-Flaggen was hat, der absolute Versager der erst von allen verarscht wird und dann seine absolute Erfüllung findet und auf einmal richtig aufgeht, der super coole Punk-Anarcho-Lehrer den seine Schüler duzen, die Null-Bock-Kiffer....das sind nur vier Beispiele für die überzogenen Charaktere, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Schade drum. Ist eigtl ein ernsthaftes Thema. Hast du den Film gesehen?
Thriceguy schrieb: Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären. Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
Deine eloquente Kritik klingt ein wenig wie abgeschrieben, eine Art Propaganda, und entwertet sich leider durch ihr letztes Wort.
Da irrst du werter miep. Sie ist weder abgeschrieben noch Propaganda. Das letzte Wort könnte imGegenteil genau als Beweis dafür dienen, da das halt Umgangssprache ist, in meiner Ecke . Die linke Dread-Tuss, die schon gegen Deutschland-Flaggen was hat, der absolute Versager der erst von allen verarscht wird und dann seine absolute Erfüllung findet und auf einmal richtig aufgeht, der super coole Punk-Anarcho-Lehrer den seine Schüler duzen, die Null-Bock-Kiffer....das sind nur vier Beispiele für die überzogenen Charaktere, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Schade drum. Ist eigtl ein ernsthaftes Thema. Hast du den Film gesehen?
Wie jetzt, das letzte Wort ist "Umgangssprache", oder das zuvor Geschriebene? Wie auch immer, da hast du dich auf diese oder jene Art wohl etwas selbst "vergewaltigt"...
Sei es wie es sei, es hat mich zu einem Kommentar gereizt, auch wenn ich den Film bisher nicht gesehen habe. Das wird aber umgehend korrigiert, versprochen. Das Thema ist mir zu interessant - zumal hier gerade kürzlich erst angebliche Umtriebe und Machenschaften im Forum mit dem Grundthema des Films in Verbindung gebracht wurden, Stichwort Forumsmafia....
Da ich noch nichts dazu gefunden habe, dachte ich mir mal diesen Fred aufzumachen (ansonsten schließen).
Ich war gestern im Film, hatte das Buch davor nicht gelesen.
Zunächst fand ich, dass der Film sehr gut gemacht war (soweit ich weiß sich auch an die Handlung des Buches hielt).
Was mich aber schockierte, war die Tatsache, wie schnell sich die Schulklasse zu dieser Gemeinschaft hinreißen ließ und sich alle ihr unterordneten, sodass man (wie im 3. Reich) Mitglied sein musste um überhaupt in der Schule usw. akzeptiert zu sein.
Nach dem Vorspann zu urteilen, basiert die Geschichte ja auf einer wahren Begebenheit (ich glaube nicht, dass damit das 3. Reich gemeint ist), was mich umso mehr ins Grübeln brachte.
Wer hat noch den Film gesehen, oder das Buch gelesen, was habt ihr für Eindrücke usw.?
Gruß
Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt und dann so völlig frei von Selbstironie in hanebüchenen und unerträglichen Klischees badet wie diese Filmmacher, die sollten man mit mit mindestens Drehortverbot von drei Jahren strafen....
Basiert tatsächlich auf einem wahren Experiment, Details findest du hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Third_Wave
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1577/nazis_fuer_fuenf_tage.html
Ja, amerikanischer TV-Film von 81, auf dessen Drehbuch basiert dann wohl auch der Roman (nicht etwa umgekehrt):
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_%281981%29
Da muss ich heftig wiedersprechen. Die überzogene Darstellung jedweder Position in völligem schwarz-weiß entzieht dem Film die Glaubwürdigkeit. Wie man so stumpfe Klischeecharaktere nutzen will, um einem dieses Massenphänomen deutlich zu machen, muss mir mal einer erklären.
Wer derart realitätsferne Figuren zeichnet, kann doch nicht ernst genommen werden. Das entscheidende an der Geschichte ist doch eben, dass sie zeitlos ist. Das das immer und überall und jedem passieren kann, wenn man nicht verdammt umsichtig ist. Zu guter letzt sind die Schauspielleistungen aller Schauspieler (selbst die von Jürgen "er ist eigtl einer der besten deutschen Schauspieler" Vogel!!) grottenbeschissen.
Ich denke die Figuren waren nicht unbedingt realitätsfern...
Deine eloquente Kritik klingt ein wenig wie abgeschrieben, eine Art Propaganda, und entwertet sich leider durch ihr letztes Wort.
Da irrst du werter miep. Sie ist weder abgeschrieben noch Propaganda. Das letzte Wort könnte imGegenteil genau als Beweis dafür dienen, da das halt Umgangssprache ist, in meiner Ecke .
Die linke Dread-Tuss, die schon gegen Deutschland-Flaggen was hat, der absolute Versager der erst von allen verarscht wird und dann seine absolute Erfüllung findet und auf einmal richtig aufgeht, der super coole Punk-Anarcho-Lehrer den seine Schüler duzen, die Null-Bock-Kiffer....das sind nur vier Beispiele für die überzogenen Charaktere, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Schade drum. Ist eigtl ein ernsthaftes Thema.
Hast du den Film gesehen?
Klar ist aber, dass die heutige Generation von Jugendlichen sich eher über die Frisuren von 1981 amüsieren als sich auf das Geschehen konzentrieren.
Wie jetzt, das letzte Wort ist "Umgangssprache", oder das zuvor Geschriebene? Wie auch immer, da hast du dich auf diese oder jene Art wohl etwas selbst "vergewaltigt"...
Sei es wie es sei, es hat mich zu einem Kommentar gereizt, auch wenn ich den Film bisher nicht gesehen habe. Das wird aber umgehend korrigiert, versprochen. Das Thema ist mir zu interessant - zumal hier gerade kürzlich erst angebliche Umtriebe und Machenschaften im Forum mit dem Grundthema des Films in Verbindung gebracht wurden, Stichwort Forumsmafia....
@all die den Film gesehen haben: Was sieht der Jürgen zum Schluss, als er aus dem Bullenwagen schaut?
Hm, vermutlich nix spezielles...wohl einfach nur ein weggetretener apathischer Blick.
Würde mich jetzt auch interessieren. Weiß es leider nicht mehr so genau!
selbsterkenntnis? sich selbst im rückspiegel.
nee glaube nicht das er in den Rückspiegel geschaut hat...
sondern?
DAs würd ich ja gerne wissen wollen...