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SAW - Gebabbel - 13.11.2013

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"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.
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Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.

Wenn er angeschlagen ist und trotzdem nicht ausgewechselt wird, ist es noch unverständlicher.
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Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.

Wenn er angeschlagen ist und trotzdem nicht ausgewechselt wird, ist es noch unverständlicher.


Da sind wir einer Meinung. Hat aber nichts mit Deinem angeblichen Widerspruch zu CKs Aussage zu tun.
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.

Wenn er angeschlagen ist und trotzdem nicht ausgewechselt wird, ist es noch unverständlicher.


Da sind wir einer Meinung. Hat aber nichts mit Deinem angeblichen Widerspruch zu CKs Aussage zu tun.

Na guck, geht doch mit einer Meinung. ,-)
Das Argument, dass Rode sowieso immer nach 60 bis 70 Minuten ausgepowert ist, zählt nicht wirklich. Dann muss man ihn halt auswechseln. Solange der Schröck auf der Bank hockt, kann ich nicht verstehen, dass man einen nicht fitten Spieler auf dem Feld herumlaufen lässt. Und erzähl nichts von falscher Position. Dann muss man halt umstellen.

Und an meinem Eindruck, dass nach ca. 60 Minuten die ganze Mannschaft nachlässt, mehr Zweikämpfe als zuvor verloren werden und man kaum noch etwas nach vorne bringt, ändert die Behauptung des CK auch nichts. Das sehe ich in jedem Spiel (außer in Tal Aviv) mit geplagten Augen aufs Neue.
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Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.

Wenn er angeschlagen ist und trotzdem nicht ausgewechselt wird, ist es noch unverständlicher.


Da sind wir einer Meinung. Hat aber nichts mit Deinem angeblichen Widerspruch zu CKs Aussage zu tun.

Na guck, geht doch mit einer Meinung. ,-)
Das Argument, dass Rode sowieso immer nach 60 bis 70 Minuten ausgepowert ist, zählt nicht wirklich. Dann muss man ihn halt auswechseln. Solange der Schröck auf der Bank hockt, kann ich nicht verstehen, dass man einen nicht fitten Spieler auf dem Feld herumlaufen lässt. Und erzähl nichts von falscher Position. Dann muss man halt umstellen.

Und an meinem Eindruck, dass nach ca. 60 Minuten die ganze Mannschaft nachlässt, mehr Zweikämpfe als zuvor verloren werden und man kaum noch etwas nach vorne bringt, ändert die Behauptung des CK auch nichts. Das sehe ich in jedem Spiel (außer in Tal Aviv) mit geplagten Augen aufs Neue.




http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/1/11188461,13040112/goto/

Dabei ist mir aufgefallen, dass es im ersten Satz natürlich Kondition heissen muss. Lag in dem Fall an meiner fehlenden Konzentration ,-)
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt." So wird der Konditionstrainer beim HR zitiert und dem entgegen steht Hübners Aussage, dass sowohl Flum wie auch Rode ausgewechselt werden wollten. Irgendetwas passt hier nicht zusammen. Wenn ich dann an die Trainingseindrücke des UUA denke, kommen mir Zweifel daran, dass es sich wirklich "nur" um ein mentales Problem handelt.


Flum war angeschlagen - ein klarer Patzer unseres Konditionstrainers. CK raus!
Rode ist in jedem Spiel nach 60-70 Minuetn ziemlich ausgepowert, liegt an seinem intensiven Spiel.

Wenn er angeschlagen ist und trotzdem nicht ausgewechselt wird, ist es noch unverständlicher.


Da sind wir einer Meinung. Hat aber nichts mit Deinem angeblichen Widerspruch zu CKs Aussage zu tun.

Na guck, geht doch mit einer Meinung. ,-)
Das Argument, dass Rode sowieso immer nach 60 bis 70 Minuten ausgepowert ist, zählt nicht wirklich. Dann muss man ihn halt auswechseln. Solange der Schröck auf der Bank hockt, kann ich nicht verstehen, dass man einen nicht fitten Spieler auf dem Feld herumlaufen lässt. Und erzähl nichts von falscher Position. Dann muss man halt umstellen.

Und an meinem Eindruck, dass nach ca. 60 Minuten die ganze Mannschaft nachlässt, mehr Zweikämpfe als zuvor verloren werden und man kaum noch etwas nach vorne bringt, ändert die Behauptung des CK auch nichts. Das sehe ich in jedem Spiel (außer in Tal Aviv) mit geplagten Augen aufs Neue.




http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/1/11188461,13040112/goto/

Dabei ist mir aufgefallen, dass es im ersten Satz natürlich Kondition heissen muss. Lag in dem Fall an meiner fehlenden Konzentration ,-)  

Tja, einem Busfahrer wäre so etwas nicht passiert.
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Busfahrer können halt alles und machen nie was falsch!
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Busfahrer können halt alles und machen nie was falsch!  

Und rennen können die 120 Minuten lang in vollem Tempo. Hätten wir einige von denen im Team, müssten wir uns die ganzen Sorgen nicht machen.
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Busfahrer können halt alles und machen nie was falsch!  


Naja. Die Eröffnungsetappe der diesjährigen Tour de France auf Korsika hat das Gegenteil bewiesen. Vielleicht sollte man das Ganze auf " Deutsche Busfahrer"eingrenzen.
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Siegestaumel schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:
Busfahrer können halt alles und machen nie was falsch!  

Und rennen können die 120 Minuten lang in vollem Tempo. Hätten wir einige von denen im Team, müssten wir uns die ganzen Sorgen nicht machen.


Aber nur weil Busfahrer viel ehrgeiziger sind als Profisportler!
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Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  


Na toll.

Selbst wenn diese Aussage stimmt, hat es nix genützt  -weil Mainz in der Lage war, eben einfach noch mehr zuzulegen, nicht nur läuferisch, sondern auch taktisch effizient.
Wie kann man sich mit diesen simpel-dämlichen Laufleistungsrechnungen nur dermaßen die konditionelle Lage der Mannschaft schönreden.

Veh hat  immer davon gesprochen, man sei voller Euphorie für diese Saison, man wisse aber nicht, wie die Spieler die zusätzlichen Belastungen verkraften würden.
Trotzdem mußte man natürlich eine Saisonvorbereitung machen. Man hat also sicher eine solche gemacht wie die Saison davor, denn die war ja erfolgreich. Hat nicht Kolodziej sogar davon gesprochen, man habe "etwas mehr" gemacht?

Wieso kann man nicht im Nachhinein  konstatieren, daß die Saisonvorbereitung versus die zusätzlichen Belastungen das Verkraftungspotential der Spieler falsch getroffen hat. Man hat also quasi keinen Fehler gemacht, sondern ist einer Fehleinschätzung erlegen. Versuch macht klug, was ist daran so schlimm? Kann man ausbügeln. Wenn man es sich nicht wegschwätzt.

Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.
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upandaway schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  


Na toll.

Selbst wenn diese Aussage stimmt, hat es nix genützt  -weil Mainz in der Lage war, eben einfach noch mehr zuzulegen, nicht nur läuferisch, sondern auch taktisch effizient.
Wie kann man sich mit diesen simpel-dämlichen Laufleistungsrechnungen nur dermaßen die konditionelle Lage der Mannschaft schönreden.

Veh hat  immer davon gesprochen, man sei voller Euphorie für diese Saison, man wisse aber nicht, wie die Spieler die zusätzlichen Belastungen verkraften würden.
Trotzdem mußte man natürlich eine Saisonvorbereitung machen. Man hat also sicher eine solche gemacht wie die Saison davor, denn die war ja erfolgreich. Hat nicht Kolodziej sogar davon gesprochen, man habe "etwas mehr" gemacht?

Wieso kann man nicht im Nachhinein  konstatieren, daß die Saisonvorbereitung versus die zusätzlichen Belastungen das Verkraftungspotential der Spieler falsch getroffen hat. Man hat also quasi keinen Fehler gemacht, sondern ist einer Fehleinschätzung erlegen. Versuch macht klug, was ist daran so schlimm? Kann man ausbügeln. Wenn man es sich nicht wegschwätzt.

Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.




Kleine Gegenrede:

Mainz hat ab der 60. Minute in erster Linie zielgerichteter agiert und hat deshalb, nachdem sie eine Stunde lang hinterhergelaufen sind, ohne ins Hintertreffen zu geraten, die Oberhand bekommen. Dies gipfelte schließlich in der Aktion von Pospech, der Rosis Fehler nicht zum Ballgewinn/besitz nutzte, sondern zum entschlossenen Torvorbereiten.

Wir dagegen ergötzen uns an unserem eigenen Kurzpassspiel, pressen (zumindest versuchen wir es), laufen, spielen, haben Ballbesitz und vergessen dabei vollkommen, wo das gegnerische Tor steht und worum es eigentlich geht.

Zusätzlich gehandicapt durch eine grauenhafte Spieleröffnung, die entweder aus Quer- und Rückpässen zu Trapp oder aus langen Bällen besteht. Kommen wir dann doch aufgrund des Geistesblitzes eines Spielers (Rode) mal durch, geben wir die Chance durch Unentschlossenheit und Unkonzentriertheit wieder her (Inui).

So etwas macht auch müde. Insbesondere, wenn man auswärts spielt, nichts Zählbares und somit kein Erfolgserlebnis aus dem Ballbesitz acquiriert und sich dann plötzlich einer zu allem entschlossenen Heimmannschaft gegenübersieht (Pospech).

Würde man sich mal darauf verlegen, Tore zu erzielen, nach einem 1:0 zuhause nachzulegen und die Energie in Entschlossenheit und Torgier zu stecken, sähe das mit der Kondition schon mal ganz anders aus. All das ist im Übrigen auch trainierbar.

Zu Kempf: Du sprichst aus, was ich schon lange denke. Kempf und Schröck sind zwei mir vollkommen unverständliche Casi.
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upandaway schrieb:


Zu Kempf

Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.



Erzähl doch mal...
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WuerzburgerAdler schrieb:
upandaway schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  


Na toll.

Selbst wenn diese Aussage stimmt, hat es nix genützt  -weil Mainz in der Lage war, eben einfach noch mehr zuzulegen, nicht nur läuferisch, sondern auch taktisch effizient.
Wie kann man sich mit diesen simpel-dämlichen Laufleistungsrechnungen nur dermaßen die konditionelle Lage der Mannschaft schönreden.

Veh hat  immer davon gesprochen, man sei voller Euphorie für diese Saison, man wisse aber nicht, wie die Spieler die zusätzlichen Belastungen verkraften würden.
Trotzdem mußte man natürlich eine Saisonvorbereitung machen. Man hat also sicher eine solche gemacht wie die Saison davor, denn die war ja erfolgreich. Hat nicht Kolodziej sogar davon gesprochen, man habe "etwas mehr" gemacht?

Wieso kann man nicht im Nachhinein  konstatieren, daß die Saisonvorbereitung versus die zusätzlichen Belastungen das Verkraftungspotential der Spieler falsch getroffen hat. Man hat also quasi keinen Fehler gemacht, sondern ist einer Fehleinschätzung erlegen. Versuch macht klug, was ist daran so schlimm? Kann man ausbügeln. Wenn man es sich nicht wegschwätzt.

Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.




Kleine Gegenrede:

Mainz hat ab der 60. Minute in erster Linie zielgerichteter agiert und hat deshalb, nachdem sie eine Stunde lang hinterhergelaufen sind, ohne ins Hintertreffen zu geraten, die Oberhand bekommen. Dies gipfelte schließlich in der Aktion von Pospech, der Rosis Fehler nicht zum Ballgewinn/besitz nutzte, sondern zum entschlossenen Torvorbereiten.

Wir dagegen ergötzen uns an unserem eigenen Kurzpassspiel, pressen (zumindest versuchen wir es), laufen, spielen, haben Ballbesitz und vergessen dabei vollkommen, wo das gegnerische Tor steht und worum es eigentlich geht.

Zusätzlich gehandicapt durch eine grauenhafte Spieleröffnung, die entweder aus Quer- und Rückpässen zu Trapp oder aus langen Bällen besteht. Kommen wir dann doch aufgrund des Geistesblitzes eines Spielers (Rode) mal durch, geben wir die Chance durch Unentschlossenheit und Unkonzentriertheit wieder her (Inui).

So etwas macht auch müde. Insbesondere, wenn man auswärts spielt, nichts Zählbares und somit kein Erfolgserlebnis aus dem Ballbesitz acquiriert und sich dann plötzlich einer zu allem entschlossenen Heimmannschaft gegenübersieht (Pospech).

Würde man sich mal darauf verlegen, Tore zu erzielen, nach einem 1:0 zuhause nachzulegen und die Energie in Entschlossenheit und Torgier zu stecken, sähe das mit der Kondition schon mal ganz anders aus. All das ist im Übrigen auch trainierbar.

Zu Kempf: Du sprichst aus, was ich schon lange denke. Kempf und Schröck sind zwei mir vollkommen unverständliche Casi.

Ich kenne deine Meinung inzwischen. Habe sie schon öfter gelesen. ,-) Und du legst sie so schlüssig dar, dass ich geneigt bin, sie zu glauben, halbwegs jedenfalls. Kopfsache also. Mag sein. Das ist einer der Gründe der Misere.

Auch das Argument der Reisestrapazen klingt plausibel. Kommt man morgens um 5 am Flughafen an und muss 2 Tage später spielen, kann das durchaus Auswirkungen haben. Doch gab es auch Spiele ohne diese Strapazen, nämlich nach der Länderspielpause, in denen nichts besser war.

Das Spiel der Eintracht war in der letzten Saison sehr laufintensiv und ist es in dieser Saison angeblich noch immer, doch bin ich im Zweifel, ob eine solche Statistik viel Aussagekraft hat. Was aber auffällt: Das Spiel ohne Ball funktioniert gar nicht mehr gut. Das ist mit ein Grund oder vielleicht auch der Grund für die grauenhafte Spieleröffnung und auch dafür, dass man oft Mühe hat, aussichtsreich vors gegnerische Tor zu kommen. Und dieses mangelnde Spiel ohne Ball wird mit zunehmender Spieldauer noch zusehends schlechter.

Das sind meine Beobachtungen und diese legen mir den Eindruck nahe, dass die Mannschaft nicht fit ist. Ob es eher am Kopf liegt oder an mangelnder Kondition, weiß ich nicht. Ich sehe nur das Ergebnis. Und das ist zum Haareraufen.

Beim Thema Schröck schließe ich mich an. Völlig unverständlich. Wie gut Kempf wirklich ist, kann ich nicht beurteilen.
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Siegestaumel schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
upandaway schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  


Na toll.

Selbst wenn diese Aussage stimmt, hat es nix genützt  -weil Mainz in der Lage war, eben einfach noch mehr zuzulegen, nicht nur läuferisch, sondern auch taktisch effizient.
Wie kann man sich mit diesen simpel-dämlichen Laufleistungsrechnungen nur dermaßen die konditionelle Lage der Mannschaft schönreden.

Veh hat  immer davon gesprochen, man sei voller Euphorie für diese Saison, man wisse aber nicht, wie die Spieler die zusätzlichen Belastungen verkraften würden.
Trotzdem mußte man natürlich eine Saisonvorbereitung machen. Man hat also sicher eine solche gemacht wie die Saison davor, denn die war ja erfolgreich. Hat nicht Kolodziej sogar davon gesprochen, man habe "etwas mehr" gemacht?

Wieso kann man nicht im Nachhinein  konstatieren, daß die Saisonvorbereitung versus die zusätzlichen Belastungen das Verkraftungspotential der Spieler falsch getroffen hat. Man hat also quasi keinen Fehler gemacht, sondern ist einer Fehleinschätzung erlegen. Versuch macht klug, was ist daran so schlimm? Kann man ausbügeln. Wenn man es sich nicht wegschwätzt.

Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.




Kleine Gegenrede:

Mainz hat ab der 60. Minute in erster Linie zielgerichteter agiert und hat deshalb, nachdem sie eine Stunde lang hinterhergelaufen sind, ohne ins Hintertreffen zu geraten, die Oberhand bekommen. Dies gipfelte schließlich in der Aktion von Pospech, der Rosis Fehler nicht zum Ballgewinn/besitz nutzte, sondern zum entschlossenen Torvorbereiten.

Wir dagegen ergötzen uns an unserem eigenen Kurzpassspiel, pressen (zumindest versuchen wir es), laufen, spielen, haben Ballbesitz und vergessen dabei vollkommen, wo das gegnerische Tor steht und worum es eigentlich geht.

Zusätzlich gehandicapt durch eine grauenhafte Spieleröffnung, die entweder aus Quer- und Rückpässen zu Trapp oder aus langen Bällen besteht. Kommen wir dann doch aufgrund des Geistesblitzes eines Spielers (Rode) mal durch, geben wir die Chance durch Unentschlossenheit und Unkonzentriertheit wieder her (Inui).

So etwas macht auch müde. Insbesondere, wenn man auswärts spielt, nichts Zählbares und somit kein Erfolgserlebnis aus dem Ballbesitz acquiriert und sich dann plötzlich einer zu allem entschlossenen Heimmannschaft gegenübersieht (Pospech).

Würde man sich mal darauf verlegen, Tore zu erzielen, nach einem 1:0 zuhause nachzulegen und die Energie in Entschlossenheit und Torgier zu stecken, sähe das mit der Kondition schon mal ganz anders aus. All das ist im Übrigen auch trainierbar.

Zu Kempf: Du sprichst aus, was ich schon lange denke. Kempf und Schröck sind zwei mir vollkommen unverständliche Casi.

Ich kenne deine Meinung inzwischen. Habe sie schon öfter gelesen. ,-) Und du legst sie so schlüssig dar, dass ich geneigt bin, sie zu glauben, halbwegs jedenfalls. Kopfsache also. Mag sein. Das ist einer der Gründe der Misere.

Auch das Argument der Reisestrapazen klingt plausibel. Kommt man morgens um 5 am Flughafen an und muss 2 Tage später spielen, kann das durchaus Auswirkungen haben. Doch gab es auch Spiele ohne diese Strapazen, nämlich nach der Länderspielpause, in denen nichts besser war.

Das Spiel der Eintracht war in der letzten Saison sehr laufintensiv und ist es in dieser Saison angeblich noch immer, doch bin ich im Zweifel, ob eine solche Statistik viel Aussagekraft hat. Was aber auffällt: Das Spiel ohne Ball funktioniert gar nicht mehr gut. Das ist mit ein Grund oder vielleicht auch der Grund für die grauenhafte Spieleröffnung und auch dafür, dass man oft Mühe hat, aussichtsreich vors gegnerische Tor zu kommen. Und dieses mangelnde Spiel ohne Ball wird mit zunehmender Spieldauer noch zusehends schlechter.

Das sind meine Beobachtungen und diese legen mir den Eindruck nahe, dass die Mannschaft nicht fit ist. Ob es eher am Kopf liegt oder an mangelnder Kondition, weiß ich nicht. Ich sehe nur das Ergebnis. Und das ist zum Haareraufen.

Beim Thema Schröck schließe ich mich an. Völlig unverständlich. Wie gut Kempf wirklich ist, kann ich nicht beurteilen.


Ich weiß, dass ich mit der ständigen Wiederholung meiner Analyse regelmäßige Leser nerve. Aber das ist mir ziemlich wurscht.  

Mir ist es nur zu billig, auf Konditionsschwächen herumzuhacken, wenn - auch angesichts der Werte - gar nicht sicher ist, ob es daran liegt. Und die mangelnde Zielgerichtetheit, sprich: Torgier fällt mir schon die ganze Saison über auf. Bestes Beispiel Bremen, wo man den Gegner vollkommen unnötig wieder hat herankommen lassen.

Das Spiel ohne Ball, das du ansprichst, gehört mit dazu. Ich weiß, dass der Vergleich unstatthaft ist, aber sei bei dieser einfachen Fußballübung mal gestattet: guck dir mal das Spiel der Bayern an. Nach jedem Abspiel bewegt sich der abspielende Spieler sofort, geht entweder dem Ball hinterher oder bietet sich sofort wieder anderweitig an.
Bei uns: Ball abgespielt - fertig. Der Einzige, der sich nach dem Abspiel noch bewegt, ist Rode. Mit Abstrichen Flum. Alle anderen verabschieden sich nach dem Abspiel, verbunden mit den herzlichsten Wünschen an den Adressaten.

Deshalb die vielen "Hinten-rums", deshalb die vielen Querpässe oder gar Rückpässe auf Trapp, deshalb die langen Bälle, deshalb die mangelnde Zielgerichtetheit dorthin, wo das Tor steht, deshalb der viele Ballbesitz, ohne dass irgendetwas dabei herausspringt.

Stundenlang würde ich im Training eine Überzahlmannschaft (Sturm) dazu zwingen, innerhalb einer bestimmten Zeit (zB 1 Minute) ein Tor gegen die in Unterzahl befindliche Abwehr zu schießen. Immer wieder 100%-Chancen simulieren (zB 1 gegen TW) und wehe, der Spieler verwandelt nicht innerhalb von 10 Sekunden. Wochenlang Spiel mit zwei Ballkontakten trainieren, um das ständige Anbieten einzuschleifen. Und was dergleichen mehr ist an nützlichen Trainingsformen, die Zielgerichtetheit, die Torgier, das "effektive" Laufen und den Ballbesitz, der auf Toreschießen ausgerichtet ist, in die Köpfe der Spieler zu hämmern.

Jedenfalls tausendmal eher als sinnlos Kondition zu bolzen.
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upandaway schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  




Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.









Erstmal, schön wieder was von Dir zu lesen, Deine Trainigseindrücke werden von mir schmerzlich vermisst (auch wenn es momentan anscheinend nicht viel positives zu berichten gibt)! Für mich eines der wenigen Highlights hier im Forum.

Zu Kempf:

Ich verstehe absolut nicht warum Hübner davon spricht im Winter nach IV zu schauen und der Kerl nicht eine Chace bekommt! Was man so hört, scheint es da ja eh schhon zu brodeln, wäre dankbar wenn Du das mal darstellen könntest (gern auch per PN). Ansonsten muss ich schauen, dass ich Dich beim Training mal besuche.
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WuerzburgerAdler schrieb:
Siegestaumel schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
upandaway schrieb:
Siegestaumel schrieb:
"Außerdem ist kein Spieler in der zweiten Hälfte abgefallen. Im Gegenteil, sie haben noch zugelegt."  


Na toll.

Selbst wenn diese Aussage stimmt, hat es nix genützt  -weil Mainz in der Lage war, eben einfach noch mehr zuzulegen, nicht nur läuferisch, sondern auch taktisch effizient.
Wie kann man sich mit diesen simpel-dämlichen Laufleistungsrechnungen nur dermaßen die konditionelle Lage der Mannschaft schönreden.

Veh hat  immer davon gesprochen, man sei voller Euphorie für diese Saison, man wisse aber nicht, wie die Spieler die zusätzlichen Belastungen verkraften würden.
Trotzdem mußte man natürlich eine Saisonvorbereitung machen. Man hat also sicher eine solche gemacht wie die Saison davor, denn die war ja erfolgreich. Hat nicht Kolodziej sogar davon gesprochen, man habe "etwas mehr" gemacht?

Wieso kann man nicht im Nachhinein  konstatieren, daß die Saisonvorbereitung versus die zusätzlichen Belastungen das Verkraftungspotential der Spieler falsch getroffen hat. Man hat also quasi keinen Fehler gemacht, sondern ist einer Fehleinschätzung erlegen. Versuch macht klug, was ist daran so schlimm? Kann man ausbügeln. Wenn man es sich nicht wegschwätzt.

Zu Kempf

Vielleicht genügt schon die bloße Gedankenäußerung der Verantwortlichen an einen zusätzlichen Innenverteidiger  -spätestens wenn sie ihn in die Tat umsetzen, verlieren sie garantiert das nächste Talent.
Der Junge wird sich bei der Fülle seiner Angebote nicht länger hinhalten lassen.




Kleine Gegenrede:

Mainz hat ab der 60. Minute in erster Linie zielgerichteter agiert und hat deshalb, nachdem sie eine Stunde lang hinterhergelaufen sind, ohne ins Hintertreffen zu geraten, die Oberhand bekommen. Dies gipfelte schließlich in der Aktion von Pospech, der Rosis Fehler nicht zum Ballgewinn/besitz nutzte, sondern zum entschlossenen Torvorbereiten.

Wir dagegen ergötzen uns an unserem eigenen Kurzpassspiel, pressen (zumindest versuchen wir es), laufen, spielen, haben Ballbesitz und vergessen dabei vollkommen, wo das gegnerische Tor steht und worum es eigentlich geht.

Zusätzlich gehandicapt durch eine grauenhafte Spieleröffnung, die entweder aus Quer- und Rückpässen zu Trapp oder aus langen Bällen besteht. Kommen wir dann doch aufgrund des Geistesblitzes eines Spielers (Rode) mal durch, geben wir die Chance durch Unentschlossenheit und Unkonzentriertheit wieder her (Inui).

So etwas macht auch müde. Insbesondere, wenn man auswärts spielt, nichts Zählbares und somit kein Erfolgserlebnis aus dem Ballbesitz acquiriert und sich dann plötzlich einer zu allem entschlossenen Heimmannschaft gegenübersieht (Pospech).

Würde man sich mal darauf verlegen, Tore zu erzielen, nach einem 1:0 zuhause nachzulegen und die Energie in Entschlossenheit und Torgier zu stecken, sähe das mit der Kondition schon mal ganz anders aus. All das ist im Übrigen auch trainierbar.

Zu Kempf: Du sprichst aus, was ich schon lange denke. Kempf und Schröck sind zwei mir vollkommen unverständliche Casi.

Ich kenne deine Meinung inzwischen. Habe sie schon öfter gelesen. ,-) Und du legst sie so schlüssig dar, dass ich geneigt bin, sie zu glauben, halbwegs jedenfalls. Kopfsache also. Mag sein. Das ist einer der Gründe der Misere.

Auch das Argument der Reisestrapazen klingt plausibel. Kommt man morgens um 5 am Flughafen an und muss 2 Tage später spielen, kann das durchaus Auswirkungen haben. Doch gab es auch Spiele ohne diese Strapazen, nämlich nach der Länderspielpause, in denen nichts besser war.

Das Spiel der Eintracht war in der letzten Saison sehr laufintensiv und ist es in dieser Saison angeblich noch immer, doch bin ich im Zweifel, ob eine solche Statistik viel Aussagekraft hat. Was aber auffällt: Das Spiel ohne Ball funktioniert gar nicht mehr gut. Das ist mit ein Grund oder vielleicht auch der Grund für die grauenhafte Spieleröffnung und auch dafür, dass man oft Mühe hat, aussichtsreich vors gegnerische Tor zu kommen. Und dieses mangelnde Spiel ohne Ball wird mit zunehmender Spieldauer noch zusehends schlechter.

Das sind meine Beobachtungen und diese legen mir den Eindruck nahe, dass die Mannschaft nicht fit ist. Ob es eher am Kopf liegt oder an mangelnder Kondition, weiß ich nicht. Ich sehe nur das Ergebnis. Und das ist zum Haareraufen.

Beim Thema Schröck schließe ich mich an. Völlig unverständlich. Wie gut Kempf wirklich ist, kann ich nicht beurteilen.


Ich weiß, dass ich mit der ständigen Wiederholung meiner Analyse regelmäßige Leser nerve. Aber das ist mir ziemlich wurscht.  

Mir ist es nur zu billig, auf Konditionsschwächen herumzuhacken, wenn - auch angesichts der Werte - gar nicht sicher ist, ob es daran liegt. Und die mangelnde Zielgerichtetheit, sprich: Torgier fällt mir schon die ganze Saison über auf. Bestes Beispiel Bremen, wo man den Gegner vollkommen unnötig wieder hat herankommen lassen.

Das Spiel ohne Ball, das du ansprichst, gehört mit dazu. Ich weiß, dass der Vergleich unstatthaft ist, aber sei bei dieser einfachen Fußballübung mal gestattet: guck dir mal das Spiel der Bayern an. Nach jedem Abspiel bewegt sich der abspielende Spieler sofort, geht entweder dem Ball hinterher oder bietet sich sofort wieder anderweitig an.
Bei uns: Ball abgespielt - fertig. Der Einzige, der sich nach dem Abspiel noch bewegt, ist Rode. Mit Abstrichen Flum. Alle anderen verabschieden sich nach dem Abspiel, verbunden mit den herzlichsten Wünschen an den Adressaten.

Deshalb die vielen "Hinten-rums", deshalb die vielen Querpässe oder gar Rückpässe auf Trapp, deshalb die langen Bälle, deshalb die mangelnde Zielgerichtetheit dorthin, wo das Tor steht, deshalb der viele Ballbesitz, ohne dass irgendetwas dabei herausspringt.

Stundenlang würde ich im Training eine Überzahlmannschaft (Sturm) dazu zwingen, innerhalb einer bestimmten Zeit (zB 1 Minute) ein Tor gegen die in Unterzahl befindliche Abwehr zu schießen. Immer wieder 100%-Chancen simulieren (zB 1 gegen TW) und wehe, der Spieler verwandelt nicht innerhalb von 10 Sekunden. Wochenlang Spiel mit zwei Ballkontakten trainieren, um das ständige Anbieten einzuschleifen. Und was dergleichen mehr ist an nützlichen Trainingsformen, die Zielgerichtetheit, die Torgier, das "effektive" Laufen und den Ballbesitz, der auf Toreschießen ausgerichtet ist, in die Köpfe der Spieler zu hämmern.

Jedenfalls tausendmal eher als sinnlos Kondition zu bolzen.


Dem ist nur zuzustimmen. Allerdings konnten wir das vergangene Saison schonmal ganz gut. Frage also: warum auf einmal nimmer? Landen wir letztlich nicht eben doch wieder bei Formschwäche, Verletzungen, mentaler Problematik?
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Was Bierhoff jedoch stört: Es fehlt an der nötigen Effizienz vor dem Tor, das sei ein deutsches Problem. "Das sieht man auch in vielen Bundesligaspielen."

Doch woher kommt die mangelnde Kaltschnäuzigkeit? "Ich führe das darauf zurück, dass wir 2000 nach der Rumpelfußball-Ära den Spielern gesagt haben, jetzt geht es nur noch um Spaß, Freude und Technik", führt er aus. "Auch unsere Nationalspieler tendieren in der Offensive dazu, den Ball noch mal querzulegen. Ein Ulf Kirsten hat ihn einfach reingehauen."

http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/startseite/594882/artikel_bierhoff_das-halbfinale-waere-ein-erfolg.html

Wurde in Frankfurt die "Erlebnisfußball" Devise auf Kosten der Ergebnisse überstrapaziert? "Wir wollen schön spielen und den Leuten etwas bieten." vs. "Wir wollen gewinnen."


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