>

Hoffnung für Ostafrika und für unsere Moral?

#
Tuess schrieb:
zappzerrapp schrieb:
Tuess schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:

Dennoch ist es schon irgendwie pervers, dass ein bankrotter Staat die Milliarden ins Fass ohne Boden geworfen bekommt, während woanders auf der Welt tausende Menschen mit vergleichweise wenig Mitteln vorm Hungertod gerettet werden könnten.


Eben, genau das habe ich versucht darzustellen.



Aber das hast du in vielen Bereichen, nicht nur in der Entwicklungshilfe. Bildungswesen, Frühkindliche Förderung etc...Würde eine ausführlicherer mediale Betrachtung was helfen? Wenn zum hundersten Mal Kinder mit dicken Bäuchen und Fliegen am Auge ausgeschlachet werden?

Zudem das bereits angesprochene Problem, vor allem auch für mich als Privatperson: Kommt es bei den Menschen an? Und Somalia dürfte einer der "Staaten" (wenn man es denn so nennen will) sein, wo dies am Fragwürdigsten ist.  


Die private Scheu kann ich irgendwie nachvollziehen. Aber Staaten, der EU, UNO, etc. muss es doch möglich sein, die humanen Projekte, die vor Ort schon am laufen sind, zu unterstützen. Wieso soll das nicht funktionieren? Man hat so viel Geld in so viel Mist investiert. Jetzt ist die Hungersnot schon so lange bekannt. Hinzu kommt, dass es die schlimmste seit 20 Jahren ist. Und die Bundesregierung quält sich nun nach über einer Woche dazu mal langsam die Hilfe aufzustocken.
Das ist lächerlich.


Der Beitrag beinhaltet im Kern einen sehr lobenswerten Ansatz

Die Bundesregierung kann aber bestimmt nicht das Elend dieser Welt beseitigen bzw. Schultern.... sie hat genug eigene originäre Aufgaben.

Aber! Wir sollten deshalb hier nicht nach dem Staat rufen ,sondern selbst entscheiden ,ob wir etwas tun können.

Spenden !

Oder insgesamt etwas für die Menschen tun.

Ich glaube, daß diese Patenschaften recht gut sind (auch wenn   natürlich auch dafür für und wieder angeführt werden kann).

Die beste Freundin meiner Frau steckt (in ihrem Fall etwas überzogen,was ich aber nicht wegen der Patenschaften meine) in dem Thema Afrika drinnen.

Sie hat 2 Patenschaften .

Meine Frau hat auf die Anregung dieser Freundin auch eine Patenschaft übernommen.

Ich nicht. Ich Spende alleine für den Tierschutz,wenn ich es aufbringen kann.(So haben wir eine  Teilung gefunden..zumindest in meinem Kopf, den ich mir eigentlich insoweit nie wirklich mache, Spenden und Hilfen sind immer ureigenste persönliche Entscheidungen  

Ich will damit nur aufzeigen, daß jeder der etwas tun will, es auch grundsätzlich machen kann.

Ich finde es besser, als grundsätzlich nach den starken Industrienationen zu rufen.
Die sollen neben der sicherlich notwendigen Hilfe ,nämlich auch ihre eigenen Mißstände in ihren Bevölkerungen angehen..

Aber dies ist nur meine persönl. Meinung.
#
yeboah1981 schrieb:
Die Flüchtlingslager in Kenia sollten natürlich unterstützt werden. Da fließt in der Tat zu wenig Geld.
Aber das wäre nur ein Bruchteil der Leute. Um die Hilfe ins Innere von Somalia zu kriegen, muss ein humanitärer, militärischer Einsatz her. Wollen wir das?
Dass es da kein Öl gibt, das soll der Grund sein für das fehlende Engagement. Das halte ich für etwas sehr gewagt. In Darfur hat auch keiner eingegriffen, obwohl der Sudan voll mit Öl ist.
Es ist leider einfach viel zu gefährlich. Im Interview mit einem Vertreter der Übergangsregierung habe ich gehört, dass sich nun mal auch die Hilfsorganisationen, die sich jetzt bei den Regierungen beklagen, sich nicht dort hin trauen.


Naja das mit dem Öl habe ich ja nur in den Raum gestellt, als eine mögliche Hypothese. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Unterstützung sehr schwierig ist und mir bleiben Lösungen für die Probleme ebenso unklar. Aber irgendwie muss man doch versuchen, besser zu helfen. Immerhin ist das Problem nicht neu.
#
Dirty-Harry schrieb:
Tuess schrieb:
zappzerrapp schrieb:
Tuess schrieb:
Gelöschter Benutzer schrieb:

Dennoch ist es schon irgendwie pervers, dass ein bankrotter Staat die Milliarden ins Fass ohne Boden geworfen bekommt, während woanders auf der Welt tausende Menschen mit vergleichweise wenig Mitteln vorm Hungertod gerettet werden könnten.


Eben, genau das habe ich versucht darzustellen.



Aber das hast du in vielen Bereichen, nicht nur in der Entwicklungshilfe. Bildungswesen, Frühkindliche Förderung etc...Würde eine ausführlicherer mediale Betrachtung was helfen? Wenn zum hundersten Mal Kinder mit dicken Bäuchen und Fliegen am Auge ausgeschlachet werden?

Zudem das bereits angesprochene Problem, vor allem auch für mich als Privatperson: Kommt es bei den Menschen an? Und Somalia dürfte einer der "Staaten" (wenn man es denn so nennen will) sein, wo dies am Fragwürdigsten ist.  


Die private Scheu kann ich irgendwie nachvollziehen. Aber Staaten, der EU, UNO, etc. muss es doch möglich sein, die humanen Projekte, die vor Ort schon am laufen sind, zu unterstützen. Wieso soll das nicht funktionieren? Man hat so viel Geld in so viel Mist investiert. Jetzt ist die Hungersnot schon so lange bekannt. Hinzu kommt, dass es die schlimmste seit 20 Jahren ist. Und die Bundesregierung quält sich nun nach über einer Woche dazu mal langsam die Hilfe aufzustocken.
Das ist lächerlich.


Der Beitrag beinhaltet im Kern einen sehr lobenswerten Ansatz

Die Bundesregierung kann aber bestimmt nicht das Elend dieser Welt beseitigen bzw. Schultern.... sie hat genug eigene originäre Aufgaben.

Aber! Wir sollten deshalb hier nicht nach dem Staat rufen ,sondern selbst entscheiden ,ob wir etwas tun können.

Spenden !

Oder insgesamt etwas für die Menschen tun.

Ich glaube, daß diese Patenschaften recht gut sind (auch wenn   natürlich auch dafür für und wieder angeführt werden kann).

Die beste Freundin meiner Frau steckt (in ihrem Fall etwas überzogen,was ich aber nicht wegen der Patenschaften meine) in dem Thema Afrika drinnen.

Sie hat 2 Patenschaften .

Meine Frau hat auf die Anregung dieser Freundin auch eine Patenschaft übernommen.

Ich nicht. Ich Spende alleine für den Tierschutz,wenn ich es aufbringen kann.(So haben wir eine  Teilung gefunden..zumindest in meinem Kopf, den ich mir eigentlich insoweit nie wirklich mache, Spenden und Hilfen sind immer ureigenste persönliche Entscheidungen  

Ich will damit nur aufzeigen, daß jeder der etwas tun will, es auch grundsätzlich machen kann.

Ich finde es besser, als grundsätzlich nach den starken Industrienationen zu rufen.
Die sollen neben der sicherlich notwendigen Hilfe ,nämlich auch ihre eigenen Mißstände in ihren Bevölkerungen angehen..

Aber dies ist nur meine persönl. Meinung.


Du hast im Kern natürlich auch recht. Man sollte sich privat auf jeden Fall überlegen, ob man lieber mal auf das ein oder andere teure Lebensmittel verzichtet und lieber etwas für die Grundversorgung hungender Menschen tut.
Mir ging es auch vor allem darum, dass die Dimensionen der Afrika-Hilfe (es ist ja nicht nur Somalia betroffen) ins Auge fasst mit anderen außenpolitischen Engagements der Bundesregierung bzw. der EU.
Wenn man die Interventionen im nahen Osten ins Auge fasst, will ich gar nicht wissen, wie viel Milliarden dort in Waffen, Soldaten etc. investiert wurden, ohne dass große Erfolge zu verzeichnen wären.
Hier dagegen wäre es mit verhältnismäßig wenig Geld (auch wenn nicht alles davon ankommt) möglich akut bedrohtes Menschenleben mit etwas Wasser, Brot und Obst zu retten. Wie kann man sich da hinstellen und sagen: Wir können uns nicht sicher sein, was dort ankommt und haben in diesem Jahr schon 3 Millionen in die Region investiert, also sind jetzt mal die Bürger dazu aufgerufen, zu Spenden (die sich keinesfalls eher sicher sein können, dass das Geld dort ankommt).

Für mich ist das so ekelhaft und perfide, dass ich mich wirklich schäme, Europäer zu sein.  
#
So ists besser:

Mir ging es auch vor allem darum, dass die Dimensionen der Afrika-Hilfe (es ist ja nicht nur Somalia betroffen) ins Auge gefasst und mit anderen außenpolitischen Engagements der Bundesregierung bzw. der EU verglichen werden.


Teilen