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SAW 01.04.2014 - dem SAW Gebabbel dem man nicht glauben sollte.

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philadlerist schrieb:
tobago schrieb:
Das Försterinterview ist eines der interessantesten und fachlich besten, dass ich in den letzten Jahren lesen durfte. Endlich erklärt mal einer die Lage ausführlich und so dass man sie auch versteht. ... ...
Gruß,
tobago


Naja, ich würde sagen: ich bin jetzt informiert, aber verstehen tu ich das noch nicht.
Wenn es genaue Auflagen von der DFL / vom DFB gibt, wie ein LZ auszustatten und zu führen ist, dann sind alle damit verbundenen Herstellungskosten die bei der AG entstehen doch eindeutig Betriebsausgaben und zu 100% steuerlich geltend zu machen.
Wenn die AG diese als Lizenzvoraussetzung nötigen Leistungen beim eV einkauft, dann sollen diese beim eV plötzlich nicht mehr Spitzen-, sondern unter der U17 nur noch Breitensport sein?
Das klingt sehr seltsam. Es muss doch einen Vertrag zwischen AG und eV geben, der die Auflagen von DFL/DFB voll berücksichtigt und in die Lieferpflicht des eV überträgt. Demzufolge müssten doch auch alle Kosten, die dem eV entstehen, um vertragsgerecht zu liefern, voll als Betriebsausgaben absetzbar sein.
Und wenn die Steuerprüfer das in den ersten Jahren anerkannt haben, woher dann der Sinneswandel?

Sind es Vertrags- oder Konstruktionsfehler im Verhältnis AG/eV, die man längst hätte beheben müssen?
Hat sich die politische Auslegung des Steuerrechts in Richtung der Vereine so überraschend geändert, dass man nicht vor Jahren schon darauf reagieren konnte?
Oder ist es am Ende doch nur ein weiterer Fall der berüchtigten Deutungswillkür durch das FA?

Vielleicht gibt es ja bald noch mal ein Interview, das weiteren Aufschluss gibt.







Ich denke die Geschichte mit den Ehrenamtlichen ist nicht zu unterschätzen. Wir haben bei dem Interview tatsächlich vergessen zu fragen, wie weit die Problematik der Ehrenamtlichen innerhalb einer ausgegliederten GmbH gegeben ist. Weshalb das LZ nicht bzw. noch nicht unter dem Dach der AG ist, hat er ja erklärt.
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mikulle schrieb:
Die Bakalorz Geschichte ist für mich ein Fall von "Sturm im Wasserglas". Es gibt eine klare vertragliche Vereinbarung. Solange keiner der Betroffenen etwas anderes will, braucht diese Vereinbarung von niemanden in Frage gestellt zu werden.
Was immer Bakalorz auch gesagt hat, es drängt sich mir der Verdacht auf, dass das ganze jetzt medial dramatisiert wird, um ein Skandälchen draus zu schustern...  


Ist halt die Frage was vereinbart wurde.


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