f1r3 schrieb: Dass mehr Verkehr Probleme, nennen wir es salopp Bequemlichkeitsprobleme, lösen können, steht außer Frage, allerdings opfert man damit viel Lebensqualität, und es gibt andere Möglichkeiten.
Das Auto als Teil der Lebensqualität gildet nicht?
f1r3 schrieb: Dass mehr Verkehr Probleme, nennen wir es salopp Bequemlichkeitsprobleme, lösen können, steht außer Frage, allerdings opfert man damit viel Lebensqualität, und es gibt andere Möglichkeiten.
Das Auto als Teil der Lebensqualität gildet nicht?
Für wen? Für den Fahrer oder für den Fußgänger?
Fußgänger? Die nehmen uns Autofahrern doch höchstens ein Stück Lebensqualität
f1r3 schrieb: Dass mehr Verkehr Probleme, nennen wir es salopp Bequemlichkeitsprobleme, lösen können, steht außer Frage, allerdings opfert man damit viel Lebensqualität, und es gibt andere Möglichkeiten.
Das Auto als Teil der Lebensqualität gildet nicht?
Für wen? Für den Fahrer oder für den Fußgänger?
Fußgänger? Die nehmen uns Autofahrern doch höchstens ein Stück Lebensqualität
Nicht wenn wir sie rechtzeitig vor dem Erreichen der anderen Straßenseite erwischen.
propain schrieb: Schau mal vormittags in die Parkhäuser, alles voller Autos von auswärts. Das man an der Hauptwache jetzt nicht mehr auf den Verkehr achten muss finde ich allerdings gut.
Mag sein, es ist aber kein Beleg für die Notwendigkeit der Autos, sondern für die Bequemlichkeit der Menschen. Gäbe es die Möglichkeit des Autos nicht, würden die Menschen auf andere Gelegenheiten ausweichen. Und bei steigender Nachfrage gäbe es vielleicht irgendwann bessere Anbindungen an den öffentlichen Verkehr. So etwas dauert seine Zeit und bedeutet Veränderung von Infrastruktur und Denkweisen, aber es wäre aus meiner Sicht eine positive Entwicklung.
Quatsch. Wenn Du die City autofrei machst, freuen sich nur das MTZ und wie sie alle heißen. Autofreie Städte funktionieren da wo es preisgünstigen Nahverkehr gibt. Bei den Preisen des RMV wurden die meisten wegbleiben und lieber im MTZ oder NWZ shoppen gehen. Und ich finde die Diskussion so lächerlich hier in FFM im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten ist es autotechnisch noch idyllisch ruhig.
Und zur TE Frage, Amazon D/US/GB und FR und alles was es hier in D nicht gibt ebf online. Gäbe es die Autos nicht, dann gäbe es auf der Zeil nicht so ein grosses Angebot und viele von ausserhalb würden seltener dahin fahren.
Genau das meine ich, und genau das sehe ich anders. Es wäre Umdenken und infrastrukturelle Anpassung nötig, was Zeit braucht, aber es würde auch ohne Autos funktionieren meiner Ansicht nach, sofern die Infrastruktur entsprechend funktioniert. Die Städte brauchen clevere Konzepte für den Transport in die Stadt, aus der Stadt heraus und für die schnelle und bequeme Fortbewegung innerhalb der Stadt. Autos an sich sind nicht der Grund für das reichhaltige Angebot auf der Zeil, sondern die Menschen, die dort hingehen - auf welche Weise ist zweitrangig.
propain schrieb: Schau mal vormittags in die Parkhäuser, alles voller Autos von auswärts. Das man an der Hauptwache jetzt nicht mehr auf den Verkehr achten muss finde ich allerdings gut.
Mag sein, es ist aber kein Beleg für die Notwendigkeit der Autos, sondern für die Bequemlichkeit der Menschen. Gäbe es die Möglichkeit des Autos nicht, würden die Menschen auf andere Gelegenheiten ausweichen. Und bei steigender Nachfrage gäbe es vielleicht irgendwann bessere Anbindungen an den öffentlichen Verkehr. So etwas dauert seine Zeit und bedeutet Veränderung von Infrastruktur und Denkweisen, aber es wäre aus meiner Sicht eine positive Entwicklung.
Gäbe es die Autos nicht, dann gäbe es auf der Zeil nicht so ein grosses Angebot und viele von ausserhalb würden seltener dahin fahren.
Genau das meine ich, und genau das sehe ich anders. Es wäre Umdenken und infrastrukturelle Anpassung nötig, was Zeit braucht, aber es würde auch ohne Autos funktionieren meiner Ansicht nach, sofern die Infrastruktur entsprechend funktioniert. Die Städte brauchen clevere Konzepte für den Transport in die Stadt, aus der Stadt heraus und für die schnelle und bequeme Fortbewegung innerhalb der Stadt. Autos an sich sind nicht der Grund für das reichhaltige Angebot auf der Zeil, sondern die Menschen, die dort hingehen - auf welche Weise ist zweitrangig.
Quatsch. Wenn Du die City autofrei machst, freuen sich nur das MTZ und wie sie alle heißen. Autofreie Städte funktionieren da wo es preisgünstigen Nahverkehr gibt. Bei den Preisen des RMV wurden die meisten wegbleiben und lieber im MTZ oder NWZ shoppen gehen. Und ich finde die Diskussion so lächerlich hier in FFM im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten ist es autotechnisch noch idyllisch ruhig.
Und zur TE Frage, Amazon D/US/GB und FR und alles was es hier in D nicht gibt ebf online. Gäbe es die Autos nicht, dann gäbe es auf der Zeil nicht so ein grosses Angebot und viele von ausserhalb würden seltener dahin fahren.
Paramounti schrieb: Quatsch. Wenn Du die City autofrei machst, freuen sich nur das MTZ und wie sie alle heißen. Autofreie Städte funktionieren da wo es preisgünstigen Nahverkehr gibt. Bei den Preisen des RMV wurden die meisten wegbleiben und lieber im MTZ oder NWZ shoppen gehen. Und ich finde die Diskussion so lächerlich hier in FFM im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten ist es autotechnisch noch idyllisch ruhig.
Nein, kein Quatsch. Lies nochmal. Ich habe geschrieben, dass es ein Umdenken, entsprechende infrastrukturelle Maßnahmen und Zeit erfordern würde. Niemand hat behauptet, man könne von heute auf morgen alles auf eine autofreie Stadt umstellen. Und sicher gäbe es intelligentere Transportmöglichkeiten als Bus und Bahn. Veränderung hieße dann, von klassischen Lösungen Gebrauch zu machen, wo es sinnvoll ist, aber auch neue Ideen zu etablieren und Visionen zuzulassen.
Paramounti schrieb:
Und zur TE Frage, Amazon D/US/GB und FR und alles was es hier in D nicht gibt ebf online. Gäbe es die Autos nicht, dann gäbe es auf der Zeil nicht so ein grosses Angebot und viele von ausserhalb würden seltener dahin fahren.
Hier wiederhole ich mich gerne: Nicht die Autos machen das Angebot, sondern die Menschenmassen und die Erreichbarkeit eines Angebotes. Denn letztendlich hängt vieles von der Bequemlichkeit der Menschen ab. Bei einer passenden Infrastrukturlösung kämen mindestens genausoviele Menschen, das Angebot hängt nicht per se davon ab, wie sie von A nach B kommen, nur dass sie dies bequem und schnell tun können.
f1r3 schrieb: Dass mehr Verkehr Probleme, nennen wir es salopp Bequemlichkeitsprobleme, lösen können, steht außer Frage, allerdings opfert man damit viel Lebensqualität, und es gibt andere Möglichkeiten.
Das Auto als Teil der Lebensqualität gildet nicht?
Selbstverständlich. Genau dies ist eines meiner Argumente, wie Du nach nochmaligem Durchlesen sicher feststellen wirst, Schobbe. Ein Auto ist schlicht Bequemlichkeitsgewinn, und das ist für viele gleichzusetzen mit einer Steigerung der Lebensqualität. Gleichzeitig ist das Auto auch nur solange die bevorzugte Lösung, bis es eine bequemere geben wird, oder eine, deren Vorteile mögliche Bequemlichkeitsnachteile mehr als ausgleichen. Gefragt sind Ideen, Kreativität, Visionen, und vor allem der Blick nicht nur in die nahe Zukunft, sondern auch ein Vorausschauen auf das, was uns die Technik noch alles ermöglichen wird. Momentan sind Städteplaner leider noch sehr einseitig.
Und für andere bedeutet Lebensqualität in einer nicht durch Autoverkehr verstopften und zerteilten Innenstadt gemütlich mit dem Rad von A nach B zu kommen ohne durch Landeier aus dem Umland mit ihrem Tunnelblick auf Parkplätze geschnitten oder abgedrängt zu werden.
giordani schrieb: Und für andere bedeutet Lebensqualität in einer nicht durch Autoverkehr verstopften und zerteilten Innenstadt gemütlich mit dem Rad von A nach B zu kommen ohne durch Landeier aus dem Umland mit ihrem Tunnelblick auf Parkplätze geschnitten oder abgedrängt zu werden.
Für wen? Für den Fahrer oder für den Fußgänger?
Fußgänger? Die nehmen uns Autofahrern doch höchstens ein Stück Lebensqualität
Nicht wenn wir sie rechtzeitig vor dem Erreichen der anderen Straßenseite erwischen.
Quatsch. Wenn Du die City autofrei machst, freuen sich nur das MTZ und wie sie alle heißen. Autofreie Städte funktionieren da wo es preisgünstigen Nahverkehr gibt. Bei den Preisen des RMV wurden die meisten wegbleiben und lieber im MTZ oder NWZ shoppen gehen. Und ich finde die Diskussion so lächerlich hier in FFM im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten ist es autotechnisch noch idyllisch ruhig.
Und zur TE Frage, Amazon D/US/GB und FR und alles was es hier in D nicht gibt ebf online.
Gäbe es die Autos nicht, dann gäbe es auf der Zeil nicht so ein grosses Angebot und viele von ausserhalb würden seltener dahin fahren.
Hier wiederhole ich mich gerne: Nicht die Autos machen das Angebot, sondern die Menschenmassen und die Erreichbarkeit eines Angebotes. Denn letztendlich hängt vieles von der Bequemlichkeit der Menschen ab. Bei einer passenden Infrastrukturlösung kämen mindestens genausoviele Menschen, das Angebot hängt nicht per se davon ab, wie sie von A nach B kommen, nur dass sie dies bequem und schnell tun können.
Selbstverständlich. Genau dies ist eines meiner Argumente, wie Du nach nochmaligem Durchlesen sicher feststellen wirst, Schobbe. Ein Auto ist schlicht Bequemlichkeitsgewinn, und das ist für viele gleichzusetzen mit einer Steigerung der Lebensqualität. Gleichzeitig ist das Auto auch nur solange die bevorzugte Lösung, bis es eine bequemere geben wird, oder eine, deren Vorteile mögliche Bequemlichkeitsnachteile mehr als ausgleichen. Gefragt sind Ideen, Kreativität, Visionen, und vor allem der Blick nicht nur in die nahe Zukunft, sondern auch ein Vorausschauen auf das, was uns die Technik noch alles ermöglichen wird. Momentan sind Städteplaner leider noch sehr einseitig.