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Eure Einschätzung: Wie wichtig sind Hierarchie und "Eingespielt sein"?

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grinch schrieb:
Obwohl bei unserer Eintracht immer so viel von "Konstanz" gesprochen wird, konterkariert die Personalpolitik auf diversen Positionen dieses Ziel seit Jahren. Prominentestes Beispiel ist doch die Stürmerposition. Was da in den vergangenen Jahren kam und ging (oft nach Kaiserslautern), verhindert, dass es ein Einspielen auf dieser Position gibt. Da wird ein Kadlec langfristig verpflichtet, aber nach einigen Partien wieder total ins Abseits gestellt. Warum schaffen wir es nicht, mal einen Stürmer zu verpflichten, der über einige Saisons lang in unserem Sturm gesetzt ist und uns vielleicht 10-12 Tore jedes Jahr erzielt?



Da ist sicher was Wahres dran.
Allerdings haben wir einfach zu wenig gute Stürmer gehabt.
Wäre dann höchstens konstant unterdurchschnittlich gewesen.

Zu Kadlec aber noch ein Wort: Es wurde immer gesagt, dass ihm hier eine längere Zeit zum Eingewöhnen und Akklimatisieren eingeräumt wird.
Keiner hat geglaubt, dass er gleich im ersten Jahr durchstarten wird.
Einem heutigen Weltklassestürmer wie Lewandowski ging es noch schlechter im ersten Jahr in Dortmund.
Ich denke mal, er wird in der neuen Saison Stammspieler und stark spielen.
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Hier einige Gedanken dazu.

Hierarchie.

Die wichtigste Autoritätsperson in einem Sportteam ist der Trainer, dessen Autorität sich vorrangig aus geglaubter und/oder tatsächlich vorhandener Sach- und Fachkompetenz verbunden mit persönlichen Eigenschaften als Führungspersönlichkeit ergibt. Die Autorität des Trainers braucht aber darüber hinaus, um stabil zu sein, den Schutz durch übergeordnete Instanzen. Um diesen Schutz auch zu erhalten, bedarf es einer Gefolgschaftspolitik gegenüber dieser übergeordneten Instanz. Dies bedeutet unter anderem, keine  öffentliche Kritik an dieser zu üben und deren Direktiven loyal zu folgen, was gleichbedeutend mit Autoritäts- und Machterhalt ist. Die eigene Autorität nach unten abzusichern wird möglich, indem im eigenen Machtbereich möglichst nur solche Personen beschäftigt werden, die die eigene Autorität unterstützen, dementsprechend Ja-Sager und Systemerhalter.  Querdenker, die alternative Ideen öffentlich vertreten, sind nach Möglichkeit zu isolieren. Um ein möglichst sicheres Arbeitsumfeld zu generieren, greifen Trainer auch gerne auf Spieler zurück mit denen sie bereits zusammengearbeitet haben. Somit bietet eine hoher Fluktuation einem neu engagierten Trainer auch die Möglichkeit, sich ein günstiges Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Hierarchiebildung der untergeordneten Instanz lässt sich also in günstige Bahnen lenken. Die oben genannten Systemerhalter brauchen zwar selbst gewisse Autorität, wichtiger aber noch ist der Schutz durch übergeordneter Instanz.

Einspielen von Spielsystem.

Intelligente Trainer orientieren Spielsystem an den jeweiligen Fähigkeiten der Mannschaft, insbesondere der der Leistungsträger. Entsprechend der systemischen Vorstellung des Trainers werden auch Spieler transferiert. Übrigens ein weiterer Vorteil hohen Fluktuation für einen neuen Trainer. Eben darum lassen sich die Grundlagen von Systemen auch relativ schnell einstudieren. Die Feinabstimmung hingegen ist ein Prozess der nie wirklich abgeschlossen wird, da jedes System immer wieder an sich verändernden Situationen, Gegebenheiten angepasst werden muss. Kurz, es ist ein permanenter mobiler Prozess.

Was heißt das nun ?

Alles wird gut, kann aber auch ganz anders werden, da alles und jedes eben sein Risiko hat.
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reggaetyp schrieb:

Zu Kadlec aber noch ein Wort: Es wurde immer gesagt, dass ihm hier eine längere Zeit zum Eingewöhnen und Akklimatisieren eingeräumt wird.


So sieht es aus. Leider haben viele Leute aber einfach keine Geduld dafür. Die sehen nur, dass wir für ihn (für unsere Verhältnisse) viel Geld ausgegeben haben und er, aus ganz unterschiedlichen Gründen (Abstiegskampf, Konkurrenz, Trainingsleistungen), wenig gespielt hat. Ich finde aber, dass man durchaus erkennt was er für ein Potenzial hat wenn man ihm zusieht. Ist ja auch nicht so, dass er in all seinen Einsätzen nicht überzeugt hätte, wenn ich da ans BVB oder Nürnberg-Spiel denke. Armin hat sich aber entschieden Joselu den Vortritt zu geben und dieser hat es eben mit Toren zurückgezahlt. Wer weiß wieviele Tore Kadlec letztendlich gemacht hätte, hätte er noch öfter gespielt.

Wichtig ist doch, dass man hier ihm gegenüber nicht unruhig wird. Er kam als junger Mann in ein fremdes Land, eine fremde Liga zu einem Verein, der dann in der Saison 13/14 teilweise tabellarisch wirklich schlecht da stand. Ist doch eigentlich verständlich und ganz menschlich, dass er nicht von heute auf morgen hier einschlägt. Natürlich gibt es Spieler, die in ihrem ersten Jahr sofort einschlagen und Stammspieler werden. Genau so gibt es aber auch viele Spieler, die sich erst eingewöhnen müssen und das Vertrauen ihres Trainers und der Verantwortlichen sowie der Fans des Vereins benötigen um sich wohlzufühlen.

Bei deinem letzten Satz bin ich ganz bei dir. Kommt natürlich auch ganz drauf an in welchem System wir spielen werden und welche Stürmer noch kommen, aber insgesamt sehe ich ihn als sehr guten Spieler, dem ich einen Stammplatz durchaus zutraue. Mangelnden Einsatz kann man ihm ebenfalls nicht vorwerfen wenn man sieht wie er ständig die Torhüter oder Abwehrspieler anläuft um sie unter Druck zu setzen ...
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Folgende Spieler haben im ersten Jahr in der Bundesliga auch keineswegs überzeugen können, fällt mir gerade mal so ein:

Kevin Keegan
Bruno Pezzey
der bereits erwähnte Lewandowski
Stéphane Chapuisat
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adlerjunge23FFM schrieb:
reggaetyp schrieb:

Zu Kadlec aber noch ein Wort: Es wurde immer gesagt, dass ihm hier eine längere Zeit zum Eingewöhnen und Akklimatisieren eingeräumt wird.


So sieht es aus. Leider haben viele Leute aber einfach keine Geduld dafür. Die sehen nur, dass wir für ihn (für unsere Verhältnisse) viel Geld ausgegeben haben und er, aus ganz unterschiedlichen Gründen (Abstiegskampf, Konkurrenz, Trainingsleistungen), wenig gespielt hat. Ich finde aber, dass man durchaus erkennt was er für ein Potenzial hat wenn man ihm zusieht. Ist ja auch nicht so, dass er in all seinen Einsätzen nicht überzeugt hätte, wenn ich da ans BVB oder Nürnberg-Spiel denke. Armin hat sich aber entschieden Joselu den Vortritt zu geben und dieser hat es eben mit Toren zurückgezahlt. Wer weiß wieviele Tore Kadlec letztendlich gemacht hätte, hätte er noch öfter gespielt.

Wichtig ist doch, dass man hier ihm gegenüber nicht unruhig wird. Er kam als junger Mann in ein fremdes Land, eine fremde Liga zu einem Verein, der dann in der Saison 13/14 teilweise tabellarisch wirklich schlecht da stand. Ist doch eigentlich verständlich und ganz menschlich, dass er nicht von heute auf morgen hier einschlägt. Natürlich gibt es Spieler, die in ihrem ersten Jahr sofort einschlagen und Stammspieler werden. Genau so gibt es aber auch viele Spieler, die sich erst eingewöhnen müssen und das Vertrauen ihres Trainers und der Verantwortlichen sowie der Fans des Vereins benötigen um sich wohlzufühlen.

Bei deinem letzten Satz bin ich ganz bei dir. Kommt natürlich auch ganz drauf an in welchem System wir spielen werden und welche Stürmer noch kommen, aber insgesamt sehe ich ihn als sehr guten Spieler, dem ich einen Stammplatz durchaus zutraue. Mangelnden Einsatz kann man ihm ebenfalls nicht vorwerfen wenn man sieht wie er ständig die Torhüter oder Abwehrspieler anläuft um sie unter Druck zu setzen ...


Zudem darf man bei Kadlec nicht unterschlagen, dass er die mit Abstand anstrengendste Hinrunde von allen hatte, da er vor dem Wechsel bereits die EL-Quali spielen musste, während bei uns nur die Vorbereitung lief. Veh hat ihm dann in meinen Augen erst eine Pause gegönnt, als es schon zu spät war. Dazu die sicher forderndere Bundesliga, wo man ihm einfach eine gewisse Eingewöhnungszeit zugestehen muss. Das Tempo ist einfach viel höher als in Tschechien. Als er dann wieder in körperlich guter Verfassung war, hatte sich auch Joselu gefangen.

Außerdem hatte Kadlec das Pech, dass letzte Saison spielerisch wenig ging. Sein Stürmertyp war auch deshalb nicht so gefragt, weil man einen brauchte, der die Bälle vorne festmachen kann. Ein Kombinationsspiel wie in der Hinrunde 12/13, zu dem er besser gepasst hätte, fand kaum statt. Am letzten Spieltag wurde bei Sky erwähnt, dass nur die Bayern und wir weniger gelaufen sind als der HSV letzte Saison. Das wirkte sich meiner Meinung nach v.a. auf das Offensivspiel negativ aus, da weniger Anspielstationen durch Freilaufen und auch im Umschaltspiel häufiger große Unterzahl beim eigenen Angriff. Da ist ein körperlich präsenter Spieler, der auch mal gegen 2-3 Gegner den Ball behauptet bis sich genügend Spieler anbieten, besser.

Das bringt mich zu einem anderen Punkt, um auch wieder zum Thema zurück zu kommen. Gerade sollten wir noch viele Spieler aus dem Ausland holen, wäre es schon gut, wenn die einen Großteil der Vorbereitung mitmachen könnten, um sich besser an die Bundesliga und die Anforderungen hier gewöhnen zu können. Da wäre es in manchen Fällen sogar wichtig, dass der Spieler bereits das erste Trainingslager mitmachen kann.
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reggaetyp schrieb:
Folgende Spieler haben im ersten Jahr in der Bundesliga auch keineswegs überzeugen können, fällt mir gerade mal so ein:

Kevin Keegan
Bruno Pezzey
der bereits erwähnte Lewandowski
Stéphane Chapuisat


Da kannste den Tony Yeboah auch noch dazu schreiben.
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di Luca schrieb:
Hier einige Gedanken dazu.

Hierarchie.

Die wichtigste Autoritätsperson in einem Sportteam ist der Trainer, dessen Autorität sich vorrangig aus geglaubter und/oder tatsächlich vorhandener Sach- und Fachkompetenz verbunden mit persönlichen Eigenschaften als Führungspersönlichkeit ergibt. Die Autorität des Trainers braucht aber darüber hinaus, um stabil zu sein, den Schutz durch übergeordnete Instanzen. Um diesen Schutz auch zu erhalten, bedarf es einer Gefolgschaftspolitik gegenüber dieser übergeordneten Instanz. Dies bedeutet unter anderem, keine  öffentliche Kritik an dieser zu üben und deren Direktiven loyal zu folgen, was gleichbedeutend mit Autoritäts- und Machterhalt ist. Die eigene Autorität nach unten abzusichern wird möglich, indem im eigenen Machtbereich möglichst nur solche Personen beschäftigt werden, die die eigene Autorität unterstützen, dementsprechend Ja-Sager und Systemerhalter.  Querdenker, die alternative Ideen öffentlich vertreten, sind nach Möglichkeit zu isolieren. Um ein möglichst sicheres Arbeitsumfeld zu generieren, greifen Trainer auch gerne auf Spieler zurück mit denen sie bereits zusammengearbeitet haben. Somit bietet eine hoher Fluktuation einem neu engagierten Trainer auch die Möglichkeit, sich ein günstiges Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Hierarchiebildung der untergeordneten Instanz lässt sich also in günstige Bahnen lenken. Die oben genannten Systemerhalter brauchen zwar selbst gewisse Autorität, wichtiger aber noch ist der Schutz durch übergeordneter Instanz.

Einspielen von Spielsystem.

Intelligente Trainer orientieren Spielsystem an den jeweiligen Fähigkeiten der Mannschaft, insbesondere der der Leistungsträger. Entsprechend der systemischen Vorstellung des Trainers werden auch Spieler transferiert. Übrigens ein weiterer Vorteil hohen Fluktuation für einen neuen Trainer. Eben darum lassen sich die Grundlagen von Systemen auch relativ schnell einstudieren. Die Feinabstimmung hingegen ist ein Prozess der nie wirklich abgeschlossen wird, da jedes System immer wieder an sich verändernden Situationen, Gegebenheiten angepasst werden muss. Kurz, es ist ein permanenter mobiler Prozess.

Was heißt das nun ?

Alles wird gut, kann aber auch ganz anders werden, da alles und jedes eben sein Risiko hat.


Schöne Erklärung aber mir fehlen da noch ein paar sehr wichtige Dinge. Fussballer sind genauso gestrickt wie der Durchschnitt der Menschen, es gibt die Führungspersönlichkeiten die eine natürliche Autorität darstellen und es gibt die MItläufer die sich gerne führen lassen.

Dazwischen gibt es situationsbedingt massenhaft Graustufen in denen der Status der einzelnen Spieler mal hier und mal dorthin wechselt.  Die Grundstruktur, die Du angesprochen hast bleibt im Fussball allerdings meistens bestehen. Trainer -> ein oder mehrere Mannschaftsführer (sind nicht zwangsläufig die Spielführer sondern eher die natürlichen Autoritäten) -> geführte Spieler.

Jetzt muss man auch noch unterscheiden ob das auf oder neben dem Platz das Gleiche ist. Auf dem Platz kann durchaus ein sonst sehr ruhiger und zurückhaltender Genosse ein Führungsspieler sein der durch seine außergewöhnlichen Leistungen alle mitzieht. Messi ist aus meiner Sicht so einer. Ich glaube geredet hat der noch nie aber er brauchte das auch nicht um als Führungsspieler akzeptiert zu werden.  Effenberg war beides Vorantreiber auf dem Platz und dauerhaftes Großmaul/A.loch neben dem Platz (aber er wurde immer von allen als Führungskraft akzeptiert) und dann gibt es noch die Spieler die zwar nur auf der Bank hocken aber für das Mannschaftsklima gut sind weil sie eine sehr hohe soziale Kompetenz aufweisen.

Zusammengefasst heißt das eigentlich. Jeder kann, je nach Situation, jede Position in einer Hierarchie einnehmen und wieder verlassen. Der Trainer ist immer ganz oben, außer er spielt gg. den Abstieg und verliert seine Autorität bei Spielern und Umfeld, dann ist er nur noch auf dem Papier oben in der realen Hierarchie aber ganz unten und irgendein Rädelsführer (kennen wir ja gut mit Amanatidis) hat dann die Nase vorn. Allerdings nur so lange bis sich die Hierarchie wieder neu gerüttelt hat.

Am Ende ist es vollkommen egal wen wir abgeben oder holen, es wird sich eine Struktur bilden die je nach Fortlauf der Saison immer neue Hierarchien entstehen lässt die sich um das Grundgebilde herum dynmamisch bilden

Gruß,
tobago
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Fireye schrieb:
reggaetyp schrieb:
Folgende Spieler haben im ersten Jahr in der Bundesliga auch keineswegs überzeugen können, fällt mir gerade mal so ein:

Kevin Keegan
Bruno Pezzey
der bereits erwähnte Lewandowski
Stéphane Chapuisat


Da kannste den Tony Yeboah auch noch dazu schreiben.


Stimmt. Man konnte zwar sehen, dass er es drauf hat, aber wirklich durchgestartet ist er erst im zweiten Jahr.
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Wenn in einer Mannschaft viele starke Persönlichkeiten sind ist es schwer mit einem Leader.

Tja und eingespielt sein sollte man schon, jedes mal wenn ich die Partnerin gewechselt habe wussten beide wie es geht  

Nur richtig geklappt hat es erst nach ein paar Übungen  ,-)
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Entscheidend wird sein, wieviele (neue oder alte, die jetzt plötzlich aufblühen) Spieler sich schnell als "Leistungsträger" zu den verbliebenen Leistungsträgern (Trapp, Zambrano, Russ, Meier, Aigner...) hinzugesellen. Dann bildet sich eine neue Hierarchie quasi ganz von nebenbei in der Gruppe neu heraus.

Und gute Fussballer spielen sich ganz schnell ein, da sie eine fussballerische und - idealer Weise - menschliche Intelligenz mitbringen und sich einfügen bzw. das Ganze in die richtige Richtung lenken.

Am Ende zählt also "Qualität", auf und neben dem Platz.
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Ich wollte nur erwähnen, dass Flum noch da ist.  

Durch Leistung (vorausgesetzt, er wird auf der 6 oder 8 eingesetzt), soziale Kompetenz und Klugheit wird der einen Sprung auf der Hierarchieskala machen.
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Hallo Zusammen,

Hierachie ist für jede Mannschaft enrom wichtig, es müssen Leader auf dem Platz und auch außerhalb vorhanden sein.
Diese drei-vier Spieler müssen den Laden zusammenhalten.
Von Außen betrachtet fehlt da enorm der Oka und der Pirmin, aber gut es wird sich schon eine neue bilden, Alex und Marco müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen aber auch Zambrano und Aigner sind jetzt gefordert voran zu gehen.

Eingespielt das funktioniert erst, wenn wir alle Spieler dabei haben im zweiten Trainingslager z.B. und da muss dann TS festlegen, wie er die Sache angehen möchte zwei, drei Systeme einstudieren und das muss die Mannschaft verinnerlichen.

Bin aber optimistisch, das die Jungs beides gut hinbekommen werden. ,-)
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tobago schrieb:


Schöne Erklärung aber mir fehlen da noch ein paar sehr wichtige Dinge. ...

....Am Ende ist es vollkommen egal wen wir abgeben oder holen, es wird sich eine Struktur bilden die je nach Fortlauf der Saison immer neue Hierarchien entstehen lässt die sich um das Grundgebilde herum dynmamisch bilden

Gruß,
tobago


Jede Darstellung hier muss selbstverständlich verkürzt erscheinen, denn mit dem Prozess der Hierarchiebildung beschäftigen sich ganze Wissenschaftszweige. Und wer will schon ellenlange Monologe hier lesen, schließlich ist dies ein Ort des Gedankenaustauschs. Schließlich  sollst Du ja auch noch etwas zu sagen haben.

Ich hätte auch lapidar sagen können, der Schaaf ist ein erfahrener Fahrensmann (Sagt man so?), der wird die Hierarchiebildung innerhalb der Mannschaft schon in die richtige Bahn lenken.


Dein letzter Satz stimmt natürlich vollkommen und ich bin auch durchaus optimistisch, dass der Trainer dies auch positiv wird steuern können.
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di Luca schrieb:
tobago schrieb:


Schöne Erklärung aber mir fehlen da noch ein paar sehr wichtige Dinge. ...

....Am Ende ist es vollkommen egal wen wir abgeben oder holen, es wird sich eine Struktur bilden die je nach Fortlauf der Saison immer neue Hierarchien entstehen lässt die sich um das Grundgebilde herum dynmamisch bilden

Gruß,
tobago


Jede Darstellung hier muss selbstverständlich verkürzt erscheinen, denn mit dem Prozess der Hierarchiebildung beschäftigen sich ganze Wissenschaftszweige. Und wer will schon ellenlange Monologe hier lesen, schließlich ist dies ein Ort des Gedankenaustauschs. Schließlich  sollst Du ja auch noch etwas zu sagen haben.

Ich hätte auch lapidar sagen können, der Schaaf ist ein erfahrener Fahrensmann (Sagt man so?), der wird die Hierarchiebildung innerhalb der Mannschaft schon in die richtige Bahn lenken.


Dein letzter Satz stimmt natürlich vollkommen und ich bin auch durchaus optimistisch, dass der Trainer dies auch positiv wird steuern können.  


Ich finde das ja auch nett, dass Du mir die Möglichkeit der Darstellung gegeben hast

Ich bin voll dabei, Schaaf scheint mir ein absoluter Fachmann zu sein (auch wenn ich ihn immer als Extremlangweiler empfunden habe) der das schaffen kann. Es wird auf jeden Fall sehr interessant in dieser Saison, in allen Bereichen.

Gruß,
tobago
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bils schrieb:
Für mich war Russ bereits letzte Saison der [bad][bad]*****[/bad][/bad]tigste Spieler für die Hierarchie.  


Hihi  
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Armin Veh hat es 2011 verstanden - gemeinsam mit dem Bruno - aus einem gerade abgestiegenen "Haufen", der gefühlt durch den Abstieg "zusammengewürfelt" gewirkt hat, und um gezielte richtige Verstärkungen von außen ergänzt wurde, eine neue richtig funktionierende Mannschaft zu formen.

Ich bin überzeugt, TS und Bruno werden zusammen im Sommer 2014 einen ähnlich guten Job machen und uns bis zum letzten Tag der Transferperiode ein Team "hinstellen", das die Farben der Eintracht dann ebenfalls ordentlich vertritt.
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Ich denke fast das Madlung ein ganz heisses Eisen ist was eine "Führungsposition" angeht ... selbst wenn Bamba ihn wieder verdrängen sollte denke ich das er auch neben dem Platz mit seiner Erfahrung genug Gehör findet. Flum ist ebenso ein Kandidat. Also sollten die vielen Jungen Spieler wirklich eine Rolle spielen haben wir genug "alte" recken die die Bube an die Hand nehmen können und auch werden.

Dazu war hasebe ja auch Kapitän ... glaub der is auch das Gegenteil eines schüchternen Asiaten.

Also was das angeht hab ich wneig bedenken.  
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Gutes Thema.

Das Schöne am Fußball ist, dass man es nie vorher weiß. Auch diese Frage kann nach meiner Erfahrung nicht unisono und allgemeingültig beantwortet werden.

Grundsätzlich gilt nur:

1. Hierarchien können wichtig sein. Sie bilden sich in einer Fußballmannschaft relativ schnell heraus und hängen eng mit der Leistung auf dem Platz zusammen.
2. Eine lange Vorbereitungsphase zum Einspielen ist meist von Vorteil, garantiert aber keinen Erfolg.
3. Qualität steht absolut über Eingespieltheit/funktionierende Hierarchien.

Neu, auch spät hinzukommende Spieler können auch am Ende einer Vorbereitungsphase belebend und motivierend sein und noch einmal einen Push für den Saisonbeginn geben. Voraussetzung auch hier: es dürfen keine Mitläufer oder Bankkandidaten sein. Auch hier entscheidet die Qualität.

Fazit: Letztendlich ist einzig und allein die menschliche und fußballerische Qualität entscheidend, vor allem bei der Integration von Neuzugängen. Stimmt die Qualität, ist der Zeitpunkt zweitrangig.
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Ich warte jetzt erst mal das erste Viertel der neuen Saison ab, dann schreibe ich meine Einschätzung dazu.
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Zunächst mal zur Saison 11/12
Das habe ich eigentlich so in Erinnerung, daß die Kadergestaltung erst in der Winterpause abgeschlossen wurde, quasi ein ständiger Prozeß war. Im Winter wurde Gekas verkauft und zu Saisonbeginn machte Russ noch 1,2 Spiele, weil uns noch ein Innenverteidiger fehlte. Aber da war halt auch alles ziemlich wild - neue Liga, neuer Trainer, neuer SD, neue Spieler.

Hierarchien
Sehe ich erstmal nicht als Problem an. Wenn der Trainer nicht irgendwelche anderen Vorstellungen hat, sehe ich in erster Linie Trapp, Zambrano und den Fußballgott als "jefes" und alles andere wird sich herausbilden (Hasebe vermutlich und/oder Flum).

Einspielen
Das ist natürlich schon ein Problem, da mit Schwegler, Rode und Jung 3 langfristige Stützen wegfallen. Die Mannschaft muß sich also ohnehin erstmal finden. Wenn der Trainer aber ohnehin was anderes spielen will, muß das nicht mal unbedingt ein Nachteil sein. Denke, durch den späten Beginn ist das nicht allzu dramatisch. Wie es so funktioniert, wird man ohnehin erst sehen, wenn es um was geht. Wenn man längere Zeit nicht genügend Leute für Trainingseinheiten 11:11 hätte, wäre das aber schon problematisch.


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