Verhalten bei (eigenen und gegnerischen) Einwürfen...

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Eine Sache, die mir gestern (nicht zum ersten Mal) aufgefallen ist, nämlich das passive Verhalten unserer Spieler bei eigenen und bei gegnerischen Einwürfen im Vergleich mit dem Verhalten unserer Gegner, möchte ich hier gerne mal zur Diskussion stellen.

Bei eigenen Einwürfen bietet sich kaum mal einer unserer Jungs aktiv an, es herrscht nur prinzipiell nur minimale Bewegung. Das führt dann letztlich regelmäßig zum Versuch, den Einwurf auf den Kopf eines gedeckten Spielers zu werfen (meist Meier), der den Ball häufig "blind" weiterleiten muss (sofern er überhaupt an den Kopfball kommt).

Bei gegnerischen Einwürfen deckt man dagegen oftmals den Raum und macht erst dann auf den Gegenspieler Druck, wenn dieser den Ball schon unter Kontrolle hat.

In beiden Fällen frage ich mich, ob diese Abläufe im Training nicht trainiert werden, ob das eine taktische Vorgabe ist (beides wäre mir allerdings unverständlich) oder was sonst dahintersteckt...

Ist das nur meine subjektive Empfindung (obwohl ich bewusst darauf geachtet habe) oder seht Ihr das ähnlich?
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Klick und klack

Schon seit Jahren ein Problem bei uns, ich habe mir schon oft die selben Fragen gestellt, die du hier passend formuliert hast.
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Schon erstaunlich das wie da seit Jahre keine Fortschritte machen.

Mir geht es ähnlich das ich oft denke "Warum läuft sich da denn keiner frei?". Und gerade zum gegnerischen 16er hin find ich das immer sehr unausgereift.
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Wundert mich auch immer, wenn man sich bei Einwürfen nicht mal richtig freiläuft, zumal es ja beim Einwurf kein Abseits gibt.
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Mich wundert der Zustand auch, denke ist aber einfach zu erklären.
Dahinter steckt eine ganz klare Taktik, die heißt es Alex Meier/hars Serferovic.

Um Einwürfe sicher zu gestalten, sollte man immer den Vorwärtsweg (Longline) bevorzugen.
Da meistens der Gegner nah am Mann (Meier, Seferovic) dran ist, können unserer Verlängerungsspieler Räume gewinnen, da der Gegner meistens nur ins Seitenaus klären kann.
Solche Situationen sind mir am Samstag auch wieder aufgefallen, als man das Spielgeschehen 30-40 Meter nur durch Einwürfe nach vorne verschoben hat.
Deshalb halte ich das Ganze schon als Strategie und Logik.
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grinch schrieb:
Wundert mich auch immer, wenn man sich bei Einwürfen nicht mal richtig freiläuft, zumal es ja beim Einwurf kein Abseits gibt.


Stefan Aigner ist da die Ausnahme. Der will immer den Ball und bietet sich auch bei Einwürfen aktiv an. Im Spiel gegen *öln ist mir auch Inui positiv aufgefallen.
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naggedei schrieb:
Mich wundert der Zustand auch, denke ist aber einfach zu erklären.
Dahinter steckt eine ganz klare Taktik, die heißt es Alex Meier/hars Serferovic.

Um Einwürfe sicher zu gestalten, sollte man immer den Vorwärtsweg (Longline) bevorzugen.
Da meistens der Gegner nah am Mann (Meier, Seferovic) dran ist, können unserer Verlängerungsspieler Räume gewinnen, da der Gegner meistens nur ins Seitenaus klären kann.
Solche Situationen sind mir am Samstag auch wieder aufgefallen, als man das Spielgeschehen 30-40 Meter nur durch Einwürfe nach vorne verschoben hat.
Deshalb halte ich das Ganze schon als Strategie und Logik.


Mag sein, wenngleich sich der Ein oder Andere dennoch gerne mehr bewegen dürfte, um die gegnerischen Verteidiger zu binden. Allerdings erklärt das nicht die Zurückhaltung, die wir bei gegnerischen Einwürfen oft an den Tag legen...
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Der Thread hat durchaus Berechtigung, ich hab mich vorhin schon über unsere Einwürfe geärgert.
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Es kann doch nicht sein, dass das aus der sportlichen Leistung niemandem auffällt?! Hier ist dringender Handlungsbedarf, und nicht nur hin...
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Der Einwurf war doch gut... und genau... nur halt zum Gegner.
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Tor 2 und 3 fielen halt in der Tat durch sauschlechte Einwürfe von uns! Ich kapier sowas net!
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Schuetzinger83 schrieb:
Tor 2 und 3 fielen halt in der Tat durch sauschlechte Einwürfe von uns! Ich kapier sowas net!


Oder 1 und 2...auf jeden Fall 2 ganz dumme Dinger!
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Wirklich sehr schwach der Einwurf von Iggy vor dem 1:1. Null Konzentration, keine Ahnung wo er da mit seinem Kopf war.
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Wir haben nach zwei Einwürfe von uns zwei Gegentore bekommen. Der Ball wurde zwar nach vorne geworfen eigentlich richtig aber direkt zum Gegner ist dumm und naiv.
Unser Offensive und Defensive waren heute nicht gut.
Die beiden 6 waren zum teil überfordert und Piazon oh man.
meine f jugend übt jedes Training Einwürfe und anbieten beim Einwurf und die Profis stehen alle nur und warten. .....sehr sehr ärgerlich
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bin stinksauer aufgrund dieser unteriirdischen leistung wieder mal. ich gebe meinen vorrednern recht...es kann doch nicht sein, dass die einwürfe bei gegner landen..dazu kommt noch diese unmögliche ballannahme (hauptsache schnell den ball ins nirgendwo köpfen) und dazu nicht in der lage zu sein...pässe über drei meter zu seinem mitspieler zu spielen!!!

achja der seferovic tat mir leid..der ackerte wirklich gut und keiner - auch der herr fußballgott - ist in der lage mal mitzulaufen, um ihn zu unterstützen!!!

mit stinksauer habe ich noch untertrieben...
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Was soll der einwerfende Spieler denn machen?
Keiner bewegt sich, läuft sich frei oder auf den Einwerfenden zu.
Keiner fordert den Ball, alle verstecken sich hinter den Gegenspielern.

Irgendwann muß eingeworfen werden und bei unseren kann man dann nur hoffen, das irgendwie ein eigener Spieler doch an den Ball kommt.
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raideg schrieb:

Keiner bewegt sich, läuft sich frei oder auf den Einwerfenden zu.
Keiner fordert den Ball, alle verstecken sich hinter den Gegenspielern.


Aber genau das ist es doch was kritisert wird. Das freilaufen und anbieten.

Kleine Randnotiz... die Paderborner sind heute 7 km mehr gelaufen als wir. Fußball ist ein Bewegungssport. Sollte man mal dem ein oder anderen Spieler mitteilen....
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vonNachtmahr1982 schrieb:
. . . Kleine Randnotiz... die Paderborner sind heute 7 km mehr gelaufen als wir. Fußball ist ein Bewegungssport. Sollte man mal dem ein oder anderen Spieler mitteilen....


Dass unsere Einwürfe heute grottenschlecht waren, da stimme ich sofort zu. Das erste Gegentor resultierte ja direkt aus einem solchen Fehleinwurf.
Mit dem 7 km mehr gelaufen - da wäre ich sehr vorsichtig. Seit jedes Fürzchen auf den Spielfeld computeraufgezeichnet und ausgewertet wird, gibt es ja die interessantesten (und manchmal überflüssigsten) Messwerte. Ist es grundsätzlich ein Nachteil, wenn eine Mannschaft weniger läuft als die andere? Sehe ich nicht so. Eine Mannschaft mit sehr gutem Passspiel muss logischerweise viel weniger laufen und zwingt dadurch den Gegner, mehr zu laufen. Wer weniger laufen muss, ist logischerweise am Ende fitter als der andere. Also alles andere als ein Nachteil.
Dass unser Passspiel heute allerdings überhaupt nicht sehr gut, auch nicht gut und noch nicht 'mal mittelmäßig war, steht auf einem anderen Blatt.
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Beim 1:1 musst ich an den Thread denken.
Aber was soll Iggy machen, wenn sich keiner anbietet.
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Telcontar schrieb:
Beim 1:1 musst ich an den Thread denken.
Aber was soll Iggy machen, wenn sich keiner anbietet.

ich würde es ja mit kommunizieren probieren.
und wenn man dabei mal lauter wird, tuts auch keinem weh.
die sind keine 12 mehr und sollten in der lage sein, sich untereinander zu verständigen.

gehe aber stark davon aus, das man das spiel analysieren wird und hoffentlich die richtigen schlüsse draus ziehen wird. schade, das das kind dafür erst in den brunnen fallen musste, ist nu aber nimmer zu ändern und gehört verbessert


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