Bin eindeutig gegen den videobeweis. Als Fan lebt man beim fußball von den spontanen Emotionen. Angenommen man sieht ein Spiel und kann sich nie über ein Tor einen elferpfiff bzw. Nichtpfiff aus der emotion heraus freuen, weil man immer denkt dass die Entscheidung noch geändert werden könnte und es ständig zu unterbrechungen kommen würde, ginge einges verloren. Auch die Variante, dass jede Mannschaft zweimal pro Halbzeit eine Entscheidung kontrollieren könnte würde nicht klappen. Dazu fehlt dem Fußball der fair-play-gedanke. Letztlich würde dies nur dazu führen, dass die führende Mannschaft ihre "time-outs" nur als zeitspiel missbrauchen würde.
Michael@Owen schrieb: Als Fan lebt man beim fußball von den spontanen Emotionen.
das Argument höre ich öfter. Ich kann aber gerne darauf verzichten, bspw. in der Relegation wegen eines nicht gegebenen Handelefmeter abzusteigen etc.
Bei falsch gegebenen Abseits ist allerdings das Problem, dass die Spielszene nicht mehr wiederholt werden kann.
Ich kann deine Ansicht auf jeden Fall nachvollziehen. Dennoch: vor zwei Wochen gegen Wolfsburg vor unserem 1:1 (oder 2:1?) das "Kann"-Foul von Fabian. Der Schiri lässt zunächst weiterlaufen, wir schießen das Tor, freuen uns. Dann Videobeweis. Diskussion, Überlegungen ob es eventuell ein Foul war... Bis zur Entscheidung vergeht da einfach eine zu lange Zeit. Man zittert die ganze Zeit, ob der Treffer zählt. Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof. Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Letztlich würde dies nur dazu führen, dass die führende Mannschaft ihre "time-outs" nur als zeitspiel missbrauchen würde.
Das würde doch damit ausgebremst, dass jede Mannschaft nur eine begrenzte Zahl an Timeouts pro Halbzeit hat. Zudem braucht nicht zwingend Timeouts. Die Szene vom Samstag wäre innerhalb einer Sekunde vom Videoschiri an Nippel gefunkt worden.
Michael@Owen schrieb: Letztlich würde dies nur dazu führen, dass die führende Mannschaft ihre "time-outs" nur als zeitspiel missbrauchen würde.
Das würde doch damit ausgebremst, dass jede Mannschaft nur eine begrenzte Zahl an Timeouts pro Halbzeit hat. Zudem braucht nicht zwingend Timeouts. Die Szene vom Samstag wäre innerhalb einer Sekunde vom Videoschiri an Nippel gefunkt worden.
Ich meine damit, dass führende Teams, die bislang ihre "Time-Outs" noch nicht benutzt haben, diese dann nur zwecks Zeitspiel missbrauchen würden. Und auch wenn man pro Timeout eine Minute nachspielen würde, heißt das dennoch wieder eine Unterbrechung---> Störung des Spielflusses, Ausbremsen einer evtl. drückenden Mannschaft etc.
Michael@Owen schrieb: Als Fan lebt man beim fußball von den spontanen Emotionen.
das Argument höre ich öfter. Ich kann aber gerne darauf verzichten, bspw. in der Relegation wegen eines nicht gegebenen Handelefmeter abzusteigen etc.
Bei falsch gegebenen Abseits ist allerdings das Problem, dass die Spielszene nicht mehr wiederholt werden kann.
Ich kann deine Ansicht auf jeden Fall nachvollziehen. Dennoch: vor zwei Wochen gegen Wolfsburg vor unserem 1:1 (oder 2:1?) das "Kann"-Foul von Fabian. Der Schiri lässt zunächst weiterlaufen, wir schießen das Tor, freuen uns. Dann Videobeweis. Diskussion, Überlegungen ob es eventuell ein Foul war... Bis zur Entscheidung vergeht da einfach eine zu lange Zeit. Man zittert die ganze Zeit, ob der Treffer zählt. Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof. Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Jubeln mit Vorbehalt gibt es doch jetzt auch. Wie oft hat man erlebt, dass sich das Gespann an der Eckfahne beraten muss? Klar, würde das dann zunehmen, aber man hätte auch eine gesteigerte Gewissheit nicht betrogen worden zu sein.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
Für die Hand-Elfmeter Situation am Wochenende bräuchte man keinen Videobeweis. Der Schiri hatte perfekte Sicht und so was zu sehen gehört für mich zur Basisfähigkeit eines Referees im Profisport......
Für die Hand-Elfmeter Situation am Wochenende bräuchte man keinen Videobeweis. Der Schiri hatte perfekte Sicht und so was zu sehen gehört für mich zur Basisfähigkeit eines Referees im Profisport
Ich bin insgesamt sehr skeptisch was diese ganzen technischen Hilfsmittel betrifft. Allerdings muss auch die Frage gestattet sein was die Schiedsrichter bitte bei ihren Lehrgängen, Seminaren und was nicht alles machen? Halma spielen? Die Qualität der Herren und Damen wird ja auch nicht besser, wie man solche Sachen nicht sehen kann ist mir komplett schleierhaft. Gleiches gilt für den umgerissenen Kadlec gg. Augsburg in der Hinrunde. Da gibt's auch keinerlei Spielraum für vielleicht oder möglicherweise. Elfmeter. Punkt. Dann stellen sich der DFB und der Schiri-Obmann wieder hin und gehen auf Kuschelkurs mit ihren Unfähigen, hauen Sätze wie "wir werden das intern ansprechen und analysieren" raus und am Ende passiert überhaupt nichts. Allein die Arroganz seitens DFB / Schiedsrichter, wenn mal was angeprangert wird, ist doch fast schon zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Nach dem Motto "was wollt ihr denn, ihr könnt uns gar nix". Im Gegenteil: Die Strafen bekommen dann diejenigen Spieler und Vereinsoffiziellen, die es sich wagen in Interviews nach dem Spiel die Wahrheit zu sagen. Das ist schon ein sehr spezielles System, das allerdings in anderen Ländern und Ligen genauso gehandhabt wird.
Diese MIlchmädchenrechnung mit den Tabellenplätzen ist doch Kinderkram!
Keiner weiß, wie die Spiele dann jeweils mit anderen Entscheidungen gelaufen wären. Wieviele Elfmeter wurden denn in der Bundesligageschichte schon verschossen? Wieviele Teams haben in Unterzahl plötzlich aufgedreht?
Ich bin auch weiterhin skeptisch, was den Videobeweis angeht.
Aber auf das Spiel vom Wochenende gesehen: Das hätten wir aus meiner Sicht auch mit anderen Schiedsrichterentscheidungen verloren.
Diese MIlchmädchenrechnung mit den Tabellenplätzen ist doch Kinderkram!
Keiner weiß, wie die Spiele dann jeweils mit anderen Entscheidungen gelaufen wären. Wieviele Elfmeter wurden denn in der Bundesligageschichte schon verschossen? Wieviele Teams haben in Unterzahl plötzlich aufgedreht?
Ich bin auch weiterhin skeptisch, was den Videobeweis angeht.
Aber auf das Spiel vom Wochenende gesehen: Das hätten wir aus meiner Sicht auch mit anderen Schiedsrichterentscheidungen verloren.
Also verschossene Elfmeter gehören ja nicht zur Kategorie strittige Szenen oder Fehlentscheidungen der Schiris.
Skeptisch bin ich persönlich da nicht. Gerade solche Szenen wo 3 Blinde Schiris auf dem Platz stehen und den Elfer nicht sehen wollen, zeigt mir das genau solche Szenen im Spiel korrigiert werden müssen. Egal ob für uns oder auch mal gegen uns.
Ob wir dann verloren hätten kann man spekulativ gesehen gar nicht sagen. In der Phase waren die Stuttgarter nicht so Präasent und vielleicht wäre ein Punkt drin gewesen.
Michael@Owen schrieb: Als Fan lebt man beim fußball von den spontanen Emotionen.
das Argument höre ich öfter. Ich kann aber gerne darauf verzichten, bspw. in der Relegation wegen eines nicht gegebenen Handelefmeter abzusteigen etc.
Bei falsch gegebenen Abseits ist allerdings das Problem, dass die Spielszene nicht mehr wiederholt werden kann.
Ich kann deine Ansicht auf jeden Fall nachvollziehen. Dennoch: vor zwei Wochen gegen Wolfsburg vor unserem 1:1 (oder 2:1?) das "Kann"-Foul von Fabian. Der Schiri lässt zunächst weiterlaufen, wir schießen das Tor, freuen uns. Dann Videobeweis. Diskussion, Überlegungen ob es eventuell ein Foul war... Bis zur Entscheidung vergeht da einfach eine zu lange Zeit. Man zittert die ganze Zeit, ob der Treffer zählt. Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof. Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Jubeln mit Vorbehalt gibt es doch jetzt auch. Wie oft hat man erlebt, dass sich das Gespann an der Eckfahne beraten muss? Klar, würde das dann zunehmen, aber man hätte auch eine gesteigerte Gewissheit nicht betrogen worden zu sein.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
ich bin ja grosser Freund des Videobeweises, aber wie soll das in diesem Fall funktionieren, falls der VfB aus einem Konter nach dem nicht gegebenen Handspiel ein Tor erzielt hätte?
Also ich finde, dass kommt äußerst selten vor. Würde sagen, vom Gefühl her, vielleicht 2-3 mal pro Saison und nicht wie es dann sein würde, 2-3 mal pro Spiel. Die Einspurchslösung wäre an sich noch die beste Lösung, würde aber auch wieder zu langen Unterbrechungen führen.
Jubeln mit Vorbehalt gibt es doch jetzt auch. Wie oft hat man erlebt, dass sich das Gespann an der Eckfahne beraten muss? Klar, würde das dann zunehmen, aber man hätte auch eine gesteigerte Gewissheit nicht betrogen worden zu sein.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
ich bin ja grosser Freund des Videobeweises, aber wie soll das in diesem Fall funktionieren, falls der VfB aus einem Konter nach dem nicht gegebenen Handspiel ein Tor erzielt hätte?
Könnte dann bspw. so laufen wie es Weilbächer_Bub vom Football beschrieben hat. Die Feinheiten auszuarbeiten wäre schwierig, aber auch Chance mehr Gerechtigkeit zurück zu gewinnen und allemal schöner als für immer mit so krassen Fehlentscheidungen zu leben.
maobit schrieb: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch,
ich bin ja grosser Freund des Videobeweises, aber wie soll das in diesem Fall funktionieren, falls der VfB aus einem Konter nach dem nicht gegebenen Handspiel ein Tor erzielt hätte?
Überhaupt keine Timeouts für die Trainer. Der Videoschiri sieht die Szene live am Bildschirm, allenfalls eine Zeitlupe. Weil ein Videobeweis, wo es mehrere Zeitlupen bräuchte zu lange dauert und eh womöglich diskutabel wäre. Das sind max. 10 Sekunden. Dann unterbricht der Schiri das Spiel und entscheidet beispielsweise auf Elfmeter. Am Samstag wäre das Spiel nach max. 2 Sekunden unterbrochen worden. Alles praktikabel und ohne großen Aufwand umsetzbar.
Die Frage ist nur die Vorgehensweise bei knappen Abseitsentscheidungen. Winken die Fahnenmännlein nur noch bei glasklaren Abseitsentscheidungen und die anderen kommen immer vom Videoschiri? Blöd wäre es ja, wenn zwar ein Abseitstor richtigerweise anerkannt wird, aber ein(e) Tor(chance) wegen einer falschen Abseitsentscheidung zurück gepfiffen wird.
Im Prinzip würde es wohl so funktionieren "können" wie im Football. Bei der nächsten Spielunterbrechung kann, in dem Falle von Veh, eine Videokontrolle des vermeintlichen Handspiels angefordert werden. Sollte es dann zu einem Elfmeterentscheid kommen, wird dieser ausgeführt und die Spielzeit zurückgesetzt auf die Zeit des eigentlichen Vorfalls. Die danach gespielten Sekunden oder Minuten sind quasi annulliert. Sollte keine Elfmeterentscheidung getroffen werden, läuft das Spiel ganz normal weiter (Einwurf/Freistoß - was auch immer zur Unterbrechung geführt hat)
Das könnte klappen, hat aber auch noch seine Schwachstellen, zugegeben.
Im Prinzip würde es wohl so funktionieren "können" wie im Football. Bei der nächsten Spielunterbrechung kann, in dem Falle von Veh, eine Videokontrolle des vermeintlichen Handspiels angefordert werden. Sollte es dann zu einem Elfmeterentscheid kommen, wird dieser ausgeführt und die Spielzeit zurückgesetzt auf die Zeit des eigentlichen Vorfalls. Die danach gespielten Sekunden oder Minuten sind quasi annulliert.
Das ist aber auch alles nicht ohne. Das sieht in den US Sportarten (besonders beim Football) so einfach und griffig aus, aber auf den Fußball frage ich mich wie das vernünftig anwendbar sein soll. Guckt euch ein Football-Spiel an: Im Zweifel verschwindet der Schiri in die Kabine und guckt sich die Zeitlupen an. Das kann er aber auch nur, weil das Spiel von Natur aus alle paar Sekunden unterbrochen wird. Lauf, Pass, Sack, Unterbrechung. Im Fußball kann es aber passieren, dass minutenlang keine Unterbrechung kommt. Wie und wann soll der Schiri da eingreifen, um sich das Replay anzusehen? Bei der nächsten Unterbrechung? Was, wenn die andere Mannschaft zu dem Zeitpunkt eine Ecke raus geholt hat? Wird der Ball dann da weg geholt, auf der anderen Seite der Elfmeter geschossen und die Ecke im Anschluss ausgeführt anstatt dem Anstoß? Oder das Spiel am Sa.: Stuttgart läuft diesen Konter, mittendrin unterbricht der Schiri wegen Einspruch / Video. Jetzt geht es dumm zu und es war alles regulär. Was dann? Werden dann alle Spieler wieder auf den Platz von vorher gestellt, damit die Spielsituation wiederhergestellt wird? Wohl kaum.
Vielleicht mache ich auch einen Denkfehler, ich lasse mich da gerne aufklären . Aber auch diese Videobeweise bringen nicht zwingend 100% Gewissheit. Beispiel Super Bowl. Nach Sichtung der Wiederholung gibt der Referee einen Pass von Carolina als "incomplete", also irregulär. Danach regen sich im Stadion und am TV zig Leute drüber auf, weil das Ding korrekt gefangen wurde wie die meisten finden (ich auch). Da fragt man sich zurecht: Wofür hat der Mann sich das überhaupt angeschaut?!
Völlig anderes Thema: Hätten unsere "Assos" so eine Tennisballaktion gerissen wie die BVB Fans, dann wäre wieder das Geschrei groß gewesen und es hätte irgendeine sinnlose Sanktion vom DFB gehagelt. Zwei Geisterspiele auswärts und 80.000 Euro Geldstrafe. So gibt's ziemlich sicher: nix.
Ich bin für und auch gegen den Videobeweis. Nachteil am Videobeweis ist die größer werdende Differenz zwischen Profiligen und alles abwärts Liga 3.
Der Videobeweis muss ohnehin eingeschränkt werden. Er kann nur erfolgen bei Elfmeter-Entscheidungen, bei Toren, die Abseits waren und keine Anerkennung kriegen dürfen. Schwierig wird es schon bei Toren, die erzielt wurden und fälschlich wegen Abseits unterbunden wurden. Wäre das Tor denn wirklich gefallen, wenn nicht doch ein Abwehrspieler schon abgeschaltet hat, weil er die Fahne sah?
Platzverweise sind natürlich auch Kriterium des Videobeweises. Wenn man es darauf beschränkt, von mir aus.
ich bin ja grosser Freund des Videobeweises, aber wie soll das in diesem Fall funktionieren, falls der VfB aus einem Konter nach dem nicht gegebenen Handspiel ein Tor erzielt hätte?
Könnte dann bspw. so laufen wie es Weilbächer_Bub vom Football beschrieben hat. Die Feinheiten auszuarbeiten wäre schwierig, aber auch Chance mehr Gerechtigkeit zurück zu gewinnen und allemal schöner als für immer mit so krassen Fehlentscheidungen zu leben.
das geht nicht, ein reguläres Tor, das womöglich nach 5 Minuten Spiel ohne Unterbrechung geschossen wurde, zurücknehmen. Nicht praktikabel und durchsetzbar.
Könnte dann bspw. so laufen wie es Weilbächer_Bub vom Football beschrieben hat. Die Feinheiten auszuarbeiten wäre schwierig, aber auch Chance mehr Gerechtigkeit zurück zu gewinnen und allemal schöner als für immer mit so krassen Fehlentscheidungen zu leben.
das geht nicht, ein reguläres Tor, das womöglich nach 5 Minuten Spiel ohne Unterbrechung geschossen wurde, zurücknehmen. Nicht praktikabel und durchsetzbar.
Finde ich persönlich schon akzeptabel. Das Tor ist nicht regulär, denn es entspringt einer Fehlentscheidung.
Man könnte auch den Konter unterbrechen. Wäre auch nur bedingt ungerecht, wenn, ja wenn denn der Einspruch berechtigt ist. Aber das hat ja am Samstag der ganze Planet gesehen, nur Nippel & Co nicht...
Da gab es hier irgendwo mal eine schöne Beschreibung wie ein Oberschiri im Ü-Wagen mit 25 Monitoren dabei sitzt und bei krassen Fehlern per Headset eingreifen kann. Halte ich auch für denkbar.
Ich denke schon, dass das gehen könnte. Nicht schön, da bin ich bei Dir, aber! sollte die Überprüfung eine andere Spielsituation repektive Entscheidung ergeben, hätte es eben genau die Situation nicht geben dürfen, aus der das Tor entstanden ist. Das Verfahren muss natürlich hieb- und stichfest beschrieben sein. Und es ist auch nicht die tollste aller Lösungen, aber evtl. zumindest ein Ansatz, der ganzheitliche Videobeweise zulasssen würde.
Problemfälle bleiben zum Beispiel Abseitsentscheidungen, wo der Schiri zu unrecht auf Abseits entschieden hat. Da habe ich gerade keine Patentlösung im Köcher, ausser das Spiel laufen zu lassen und nach Abschluss der Aktion einen Offiziellen die Abseitsstellung überprüfen lassen - ohne dass Trainer hier eingreifen müssten.
das geht nicht, ein reguläres Tor, das womöglich nach 5 Minuten Spiel ohne Unterbrechung geschossen wurde, zurücknehmen. Nicht praktikabel und durchsetzbar.
Finde ich persönlich schon akzeptabel. Das Tor ist nicht regulär, denn es entspringt einer Fehlentscheidung.
Man könnte auch den Konter unterbrechen. Wäre auch nur bedingt ungerecht, wenn, ja wenn denn der Einspruch berechtigt ist. Aber das hat ja am Samstag der ganze Planet gesehen, nur Nippel & Co nicht...
Da gab es hier irgendwo mal eine schöne Beschreibung wie ein Oberschiri im Ü-Wagen mit 25 Monitoren dabei sitzt und bei krassen Fehlern per Headset eingreifen kann. Halte ich auch für denkbar.
und dann unterbricht man den Konter, weil Veh seinen Hut in die Mitte wirft, und man stellt fest, es war vorher keine Fehlentscheidung. Was dann? Ne, das ist zu heikel, da muss noch viel überlegt werden.
und dann unterbricht man den Konter, weil Veh seinen Hut in die Mitte wirft, und man stellt fest, es war vorher keine Fehlentscheidung. Was dann? Ne, das ist zu heikel, da muss noch viel überlegt werden.
Beste Lösung wäre finde ich das nicht die Trainer sondern wie gesagt ein Oberschiri die Macht hat das Spiel zu unterbrechen. So kommt es auch nicht zu Missbrauch des Videobeweises.
Das würde zumindest eindeutige Fehlentscheidungen komplett vernichten
Ich bin gegen den Video-Beweis. Begründung: Unterbricht zusätzlich das Spiel unnötig und der Video-Schiri kann auch daneben liegen. Ich glaube die Diskussion wird danach auch nicht anders. Mein Vorschlag: Warum wird nicht ein 2. gleichberechtigter Feld-Schiri eingesetzt. Siehe Basketball, dort hat man mittlerweile, weil das Spiel so schnell ist, 3 Schiris auf dem Platz. Damit minimiert man, dass ein betriebsblinder das alleinige Sagen hat, da direkt eine Kontrollinstanz vorhanden ist. Und bei entsprechender Raumaufteilung können diese sehr gut alles überblicken.
und dann unterbricht man den Konter, weil Veh seinen Hut in die Mitte wirft, und man stellt fest, es war vorher keine Fehlentscheidung. Was dann? Ne, das ist zu heikel, da muss noch viel überlegt werden.
und dann unterbricht man den Konter, weil Veh seinen Hut in die Mitte wirft, und man stellt fest, es war vorher keine Fehlentscheidung. Was dann? Ne, das ist zu heikel, da muss noch viel überlegt werden.
Beste Lösung wäre finde ich das nicht die Trainer sondern wie gesagt ein Oberschiri die Macht hat das Spiel zu unterbrechen. So kommt es auch nicht zu Missbrauch des Videobeweises.
Das würde zumindest eindeutige Fehlentscheidungen komplett vernichten
Bin auch ganz klar für den Videobeweis und zwar in der Art wie er beim Feldhockey gehandhabt wird:
pro Halbzeit hat jedes Team einen Videobeweis frei. Fällt der Videobeweis zu Gunsten der beantragenden Mannschaft aus, so verbleibt ihr die Möglichkeit eines weiteren Videobeweises in dieser Halbzeit. Andernfalls hat die Mannschaft ihr Recht auf einen weiteren Videobeweis in dieser HZ vergeben. (dazu würde ich noch einen einzigen "Jokervideobeweis" nehmen den man pro Spiel einmal nutzen darf, der auch sofort verbraucht ist- irren kann man sich schließlich immer einmal)
angemeldet wird der VB von Spieler und Trainer durch spezielles Handzeichen und Schiri bestätigt, dass er es wahrgenommen hat
die Szene wird dann von (am besten ) 3 oder 1 Schiri/s ausgewertet, die auch permanent vor dem Monitoren sitzen
torgefährliche (ala "klare Torchance" Szenen werden zuende gespielt und dann anhand des Videobeweises bewertet(bei Foul Freistoß, wenn kein Foul dann dementsprechend Tor, Abschlag Ausball etc) soll heißen wenn aus einer strittigen Szene ein Konter zB entsteht wird der solange weitergespielt bis zum Abschluss, Gegenkonter oder dem verennen (=Dynamikverlust) der Angreifenden, in so einem Fall könnten sogar die Außenschiris schon während des Konters nachsehen, das geht dann nochmal schneller.
Dass das Spiel langsamer dadurch wird glaube ich nicht, mit TV Wiederholungen ist man sich ja auch meistens schnell sicher ob Foul oder nicht. Und überlegt mal was so manch eine Rudelbildung für Zeitverluste und teilweise auch Karten mit sich bringt. Außerdem besteht ja die Gefahr, dass man sein Videobeweisrecht verliert (für die HZ, ohne Joker).
Das müsste natürlich auch erstmal getestet werden.
Die Idee mit nen 2 Feldschiri is auch nicht so dumm, kann man ja auch mal antesten!
Aber ob die dann auch zu 100% den Handelfer gesehen hätten...da ist eine von außen eingreifende Korrektur vllt sinvoller.
Ich kann aber gerne darauf verzichten, bspw. in der Relegation wegen eines nicht gegebenen Handelefmeter abzusteigen etc.
Bei falsch gegebenen Abseits ist allerdings das Problem, dass die Spielszene nicht mehr wiederholt werden kann.
Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof.
Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Ich kann aber gerne darauf verzichten, bspw. in der Relegation wegen eines nicht gegebenen Handelefmeter abzusteigen etc.
Bei falsch gegebenen Abseits ist allerdings das Problem, dass die Spielszene nicht mehr wiederholt werden kann.
Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof.
Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
Der Schiri hatte perfekte Sicht und so was zu sehen gehört für mich zur Basisfähigkeit eines Referees im Profisport......
Keiner weiß, wie die Spiele dann jeweils mit anderen Entscheidungen gelaufen wären. Wieviele Elfmeter wurden denn in der Bundesligageschichte schon verschossen? Wieviele Teams haben in Unterzahl plötzlich aufgedreht?
Ich bin auch weiterhin skeptisch, was den Videobeweis angeht.
Aber auf das Spiel vom Wochenende gesehen: Das hätten wir aus meiner Sicht auch mit anderen Schiedsrichterentscheidungen verloren.
Skeptisch bin ich persönlich da nicht. Gerade solche Szenen wo 3 Blinde Schiris auf dem Platz stehen und den Elfer nicht sehen wollen, zeigt mir das genau solche Szenen im Spiel korrigiert werden müssen. Egal ob für uns oder auch mal gegen uns.
Ob wir dann verloren hätten kann man spekulativ gesehen gar nicht sagen. In der Phase waren die Stuttgarter nicht so Präasent und vielleicht wäre ein Punkt drin gewesen.
Mich würde das wirklich nerven und mir auch denke ich oftmals den Spaß nehmen. Dieses "Jubeln mit Vorbehalt" finde ich einfach doof.
Aber natürlich kann ich auch die andere seite gut nachvollziehen. Wegen einer Fehlentscheidung abzusteigen ist natürlich katastrophal. Dennoch gehört das meiner Meinung nach nun mal zum Fußball dazu. Wie gegen Wolfsburg, kann man ja auch von profitieren, gegen Stuttgart hatten wir Pech. So ist das einfach. Gut, das Problem in Dortmund oder München, wo die Schiris die Hose voll haben, besteht natürlich nach wie vor.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
Die Timeouts könnte man dergestalt limitieren, das jedes Team pro Halbzeit eine Möglichkeit des Einspruchs hätte. Wenn diesem Einspruch statt gegeben wird, ist die Möglichkeit eines weiteren Vorbehalts gegeben. Wenn nicht, hat man seine Möglichkeit verwirkt, so dass man sinnvollerweise nur Einspruch erhebt, wenn man sicher ist, dass was falsch gelaufen ist.
Beispiele aus dem letzten Spiel: Beim Spätzle-Handspiel erhebt man also Einspruch, beim Schubser gegen Meier vor dem Kopfball eher nicht.
Die Frage ist nur die Vorgehensweise bei knappen Abseitsentscheidungen. Winken die Fahnenmännlein nur noch bei glasklaren Abseitsentscheidungen und die anderen kommen immer vom Videoschiri? Blöd wäre es ja, wenn zwar ein Abseitstor richtigerweise anerkannt wird, aber ein(e) Tor(chance) wegen einer falschen Abseitsentscheidung zurück gepfiffen wird.
Bei der nächsten Spielunterbrechung kann, in dem Falle von Veh, eine Videokontrolle des vermeintlichen Handspiels angefordert werden. Sollte es dann zu einem Elfmeterentscheid kommen, wird dieser ausgeführt und die Spielzeit zurückgesetzt auf die Zeit des eigentlichen Vorfalls. Die danach gespielten Sekunden oder Minuten sind quasi annulliert.
Sollte keine Elfmeterentscheidung getroffen werden, läuft das Spiel ganz normal weiter (Einwurf/Freistoß - was auch immer zur Unterbrechung geführt hat)
Das könnte klappen, hat aber auch noch seine Schwachstellen, zugegeben.
Vielleicht mache ich auch einen Denkfehler, ich lasse mich da gerne aufklären . Aber auch diese Videobeweise bringen nicht zwingend 100% Gewissheit. Beispiel Super Bowl. Nach Sichtung der Wiederholung gibt der Referee einen Pass von Carolina als "incomplete", also irregulär. Danach regen sich im Stadion und am TV zig Leute drüber auf, weil das Ding korrekt gefangen wurde wie die meisten finden (ich auch). Da fragt man sich zurecht: Wofür hat der Mann sich das überhaupt angeschaut?!
Völlig anderes Thema: Hätten unsere "Assos" so eine Tennisballaktion gerissen wie die BVB Fans, dann wäre wieder das Geschrei groß gewesen und es hätte irgendeine sinnlose Sanktion vom DFB gehagelt. Zwei Geisterspiele auswärts und 80.000 Euro Geldstrafe. So gibt's ziemlich sicher: nix.
Der Videobeweis muss ohnehin eingeschränkt werden. Er kann nur erfolgen bei Elfmeter-Entscheidungen, bei Toren, die Abseits waren und keine Anerkennung kriegen dürfen. Schwierig wird es schon bei Toren, die erzielt wurden und fälschlich wegen Abseits unterbunden wurden. Wäre das Tor denn wirklich gefallen, wenn nicht doch ein Abwehrspieler schon abgeschaltet hat, weil er die Fahne sah?
Platzverweise sind natürlich auch Kriterium des Videobeweises. Wenn man es darauf beschränkt, von mir aus.
Man könnte auch den Konter unterbrechen. Wäre auch nur bedingt ungerecht, wenn, ja wenn denn der Einspruch berechtigt ist. Aber das hat ja am Samstag der ganze Planet gesehen, nur Nippel & Co nicht...
Da gab es hier irgendwo mal eine schöne Beschreibung wie ein Oberschiri im Ü-Wagen mit 25 Monitoren dabei sitzt und bei krassen Fehlern per Headset eingreifen kann. Halte ich auch für denkbar.
Das Verfahren muss natürlich hieb- und stichfest beschrieben sein. Und es ist auch nicht die tollste aller Lösungen, aber evtl. zumindest ein Ansatz, der ganzheitliche Videobeweise zulasssen würde.
Problemfälle bleiben zum Beispiel Abseitsentscheidungen, wo der Schiri zu unrecht auf Abseits entschieden hat. Da habe ich gerade keine Patentlösung im Köcher, ausser das Spiel laufen zu lassen und nach Abschluss der Aktion einen Offiziellen die Abseitsstellung überprüfen lassen - ohne dass Trainer hier eingreifen müssten.
Man könnte auch den Konter unterbrechen. Wäre auch nur bedingt ungerecht, wenn, ja wenn denn der Einspruch berechtigt ist. Aber das hat ja am Samstag der ganze Planet gesehen, nur Nippel & Co nicht...
Da gab es hier irgendwo mal eine schöne Beschreibung wie ein Oberschiri im Ü-Wagen mit 25 Monitoren dabei sitzt und bei krassen Fehlern per Headset eingreifen kann. Halte ich auch für denkbar.
Das würde zumindest eindeutige Fehlentscheidungen komplett vernichten
Begründung: Unterbricht zusätzlich das Spiel unnötig und der Video-Schiri kann auch daneben liegen. Ich glaube die Diskussion wird danach auch nicht anders.
Mein Vorschlag: Warum wird nicht ein 2. gleichberechtigter Feld-Schiri eingesetzt. Siehe Basketball, dort hat man mittlerweile, weil das Spiel so schnell ist, 3 Schiris auf dem Platz. Damit minimiert man, dass ein betriebsblinder das alleinige Sagen hat, da direkt eine Kontrollinstanz vorhanden ist. Und bei entsprechender Raumaufteilung können diese sehr gut alles überblicken.
Das würde zumindest eindeutige Fehlentscheidungen komplett vernichten
pro Halbzeit hat jedes Team einen Videobeweis frei. Fällt der Videobeweis zu Gunsten der beantragenden Mannschaft aus, so verbleibt ihr die Möglichkeit eines weiteren Videobeweises in dieser Halbzeit. Andernfalls hat die Mannschaft ihr Recht auf einen weiteren Videobeweis in dieser HZ vergeben. (dazu würde ich noch einen einzigen "Jokervideobeweis" nehmen den man pro Spiel einmal nutzen darf, der auch sofort verbraucht ist- irren kann man sich schließlich immer einmal)
angemeldet wird der VB von Spieler und Trainer durch spezielles Handzeichen und Schiri bestätigt, dass er es wahrgenommen hat
die Szene wird dann von (am besten ) 3 oder 1 Schiri/s ausgewertet, die auch permanent vor dem Monitoren sitzen
torgefährliche (ala "klare Torchance" Szenen werden zuende gespielt und dann anhand des Videobeweises bewertet(bei Foul Freistoß, wenn kein Foul dann dementsprechend Tor, Abschlag Ausball etc)
soll heißen wenn aus einer strittigen Szene ein Konter zB entsteht wird der solange weitergespielt bis zum Abschluss, Gegenkonter oder dem verennen (=Dynamikverlust) der Angreifenden, in so einem Fall könnten sogar die Außenschiris schon während des Konters nachsehen, das geht dann nochmal schneller.
Dass das Spiel langsamer dadurch wird glaube ich nicht, mit TV Wiederholungen ist man sich ja auch meistens schnell sicher ob Foul oder nicht. Und überlegt mal was so manch eine Rudelbildung für Zeitverluste und teilweise auch Karten mit sich bringt.
Außerdem besteht ja die Gefahr, dass man sein Videobeweisrecht verliert (für die HZ, ohne Joker).
Das müsste natürlich auch erstmal getestet werden.
Die Idee mit nen 2 Feldschiri is auch nicht so dumm, kann man ja auch mal antesten!
Aber ob die dann auch zu 100% den Handelfer gesehen hätten...da ist eine von außen eingreifende Korrektur vllt sinvoller.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/644858/artikel_fca_immer-wieder-aerger-ueber-die-schiris.html