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Strafzettel wegen Parken in der Otto-Fleck-Schneise am Spieltag

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Ich habe heute einen Strafzettel über 55 (!) € per Post zugeschickt bekommen, weil ich gegen das "Hessische Feld- und Forstschutzgesetz" verstoßen habe.

Folgender Sachverhalt steckt dahinter:
Beim Heimspiel gegen Hoffenheim wollten wir auf dem Waldparkplatz parken. Leider wurde die die Abfahrt links von der Otto-Fleck-Schneise weg zum Waldparkplatz kurz bevor wir dort hin kamen, geschlossen und wir mussten geradeaus weiter fahren. Da sprangen dann auch noch Parkwächter herum.

Da dies schon andere Autos vor mir getan hatten, stellte ich mein Auto nicht links und die Reihe der schräg Vorwärtsparkenden, sondern rechts neben die Fahrbahn auf den unbefestigten Seitenstreifen. Da da auch noch in einem genau für einen PKW passenden Abstand zum Fahrbahnrand parallel eine Begrenzung in Form eines langen Holzpfostens lag, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen zum Parken geeigneten Seitenstreifen handelt. Ein Halteverbotsschild habe ich auch nirgends gesehen, so dass ich mir bis heute keiner Schuld bewusst war.

Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrung gemacht bzw. schon mal Widerspruch gegen einen solchen Strafzettel eingereicht?
Ich finde die Umstände nämlich schon etwas undurchsichtig, würde aber gerne wissen, ob ein Widerspruch Erfolgsaussichten hat.

Für eure Beratung bedanke ich mich schon mal im Voraus.
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Ich habe heute einen Strafzettel über 55 (!) € per Post zugeschickt bekommen, weil ich gegen das "Hessische Feld- und Forstschutzgesetz" verstoßen habe.

Folgender Sachverhalt steckt dahinter:
Beim Heimspiel gegen Hoffenheim wollten wir auf dem Waldparkplatz parken. Leider wurde die die Abfahrt links von der Otto-Fleck-Schneise weg zum Waldparkplatz kurz bevor wir dort hin kamen, geschlossen und wir mussten geradeaus weiter fahren. Da sprangen dann auch noch Parkwächter herum.

Da dies schon andere Autos vor mir getan hatten, stellte ich mein Auto nicht links und die Reihe der schräg Vorwärtsparkenden, sondern rechts neben die Fahrbahn auf den unbefestigten Seitenstreifen. Da da auch noch in einem genau für einen PKW passenden Abstand zum Fahrbahnrand parallel eine Begrenzung in Form eines langen Holzpfostens lag, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen zum Parken geeigneten Seitenstreifen handelt. Ein Halteverbotsschild habe ich auch nirgends gesehen, so dass ich mir bis heute keiner Schuld bewusst war.

Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrung gemacht bzw. schon mal Widerspruch gegen einen solchen Strafzettel eingereicht?
Ich finde die Umstände nämlich schon etwas undurchsichtig, würde aber gerne wissen, ob ein Widerspruch Erfolgsaussichten hat.

Für eure Beratung bedanke ich mich schon mal im Voraus.
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Mit Strafzettel zugeschickt bekommen, meinst du vermutlich einen Anhörungsbogen.
Was genau stand in diesem als Tatvorwurf ?
Einen ähnlichen Fall gab es hier mal vor ein paar Jahren schon, als ein User ,ebenfalls eine Verwarnung ,in Höhe des " Boxerclubs"  erhielt.
Leider hat der User nie mehr geantwortet ,ob er diese bezahlt o doch. Einspruch einlegte.
Diesem Eintracht Fan wurde damals vorgeworfen, er habe auf einem Waldweg geparkt.

Sollte das in deinem Fall ähnlich sein,sind deine Aussichten auf einen erfolgreichen Einspruch gering.
Verkehrszeichen müssen dort NICHT aufgestellt sein, da Parken auf einem Waldweg grundsätzlich verboten ist.

Deswegen meine Frage eingangs an dich,was genau dir vorgeworfen wird.
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Mit Strafzettel zugeschickt bekommen, meinst du vermutlich einen Anhörungsbogen.
Was genau stand in diesem als Tatvorwurf ?
Einen ähnlichen Fall gab es hier mal vor ein paar Jahren schon, als ein User ,ebenfalls eine Verwarnung ,in Höhe des " Boxerclubs"  erhielt.
Leider hat der User nie mehr geantwortet ,ob er diese bezahlt o doch. Einspruch einlegte.
Diesem Eintracht Fan wurde damals vorgeworfen, er habe auf einem Waldweg geparkt.

Sollte das in deinem Fall ähnlich sein,sind deine Aussichten auf einen erfolgreichen Einspruch gering.
Verkehrszeichen müssen dort NICHT aufgestellt sein, da Parken auf einem Waldweg grundsätzlich verboten ist.

Deswegen meine Frage eingangs an dich,was genau dir vorgeworfen wird.
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Parkverbotszeichen müssen dort nicht aufgestellt sein, statt  Verkehrszeichen.wollte ich schreiben.
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Parkverbotszeichen müssen dort nicht aufgestellt sein, statt  Verkehrszeichen.wollte ich schreiben.
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pelo schrieb:

Parkverbotszeichen müssen dort nicht aufgestellt sein, statt  Verkehrszeichen.wollte ich schreiben.

... folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:
Sie haben unbefugt auf dem oben angegebenen Grundstück das angegebene Fahrzeug abgestellt.
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pelo schrieb:

Parkverbotszeichen müssen dort nicht aufgestellt sein, statt  Verkehrszeichen.wollte ich schreiben.

... folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:
Sie haben unbefugt auf dem oben angegebenen Grundstück das angegebene Fahrzeug abgestellt.
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Exil-Fan schrieb:

... folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:
Sie haben unbefugt auf dem oben angegebenen Grundstück das angegebene Fahrzeug abgestellt.


Zunächst einmal würde ich dort vorsrprechen, falls die Verwarnung austellende Behörde sich in deiner Nähe befindet,andernfalls erbittest du telefonische Auskünfte darüber.

Du gibst bei der Behörde an an, diese Verwarnung nicht zu verstehen ,da du dir selbst keiner Schuld bewusst bist.
Man wird dich genauer aufklären u. dir die Sachlage erläutern.
Davon kannst du dann deine weitere Vorgehensweise abhängig machen.

Aber leg zunächst einmal schriftlich auf dem A- Bogen Einspruch ein., damit du keine Fristüberschreitung der Verwarnung / Bussgeldbescheid, ( je nachdem was du bekommen hast  begehst). Begründung siehe oben.

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Exil-Fan schrieb:

... folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:
Sie haben unbefugt auf dem oben angegebenen Grundstück das angegebene Fahrzeug abgestellt.


Zunächst einmal würde ich dort vorsrprechen, falls die Verwarnung austellende Behörde sich in deiner Nähe befindet,andernfalls erbittest du telefonische Auskünfte darüber.

Du gibst bei der Behörde an an, diese Verwarnung nicht zu verstehen ,da du dir selbst keiner Schuld bewusst bist.
Man wird dich genauer aufklären u. dir die Sachlage erläutern.
Davon kannst du dann deine weitere Vorgehensweise abhängig machen.

Aber leg zunächst einmal schriftlich auf dem A- Bogen Einspruch ein., damit du keine Fristüberschreitung der Verwarnung / Bussgeldbescheid, ( je nachdem was du bekommen hast  begehst). Begründung siehe oben.

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Ok, mach ich.
Ich habe zwar wenig Hoffnung, aber einen Versuch ist es ja mal wert.

Vielen Dank!
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Ok, mach ich.
Ich habe zwar wenig Hoffnung, aber einen Versuch ist es ja mal wert.

Vielen Dank!
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Exil-Fan schrieb:

Ok, mach ich.
Ich habe zwar wenig Hoffnung, aber einen Versuch ist es ja mal wert.


Vielen Dank!

Ja, ganz ehrlich, ich habe auch nur wenig Hoffnung, dass du was bewirken wirst.Denn die Verw/ Bussgeldbescheid  wird von der Behörde nur zurückgenommen,falls dieser fehlerhaft sein sollte.

Aber wenn du keinen Einspruch einlegst, zahlst du AUF JEDEN FALL ! und  das ist sicher.
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Exil-Fan schrieb:

Ok, mach ich.
Ich habe zwar wenig Hoffnung, aber einen Versuch ist es ja mal wert.


Vielen Dank!

Ja, ganz ehrlich, ich habe auch nur wenig Hoffnung, dass du was bewirken wirst.Denn die Verw/ Bussgeldbescheid  wird von der Behörde nur zurückgenommen,falls dieser fehlerhaft sein sollte.

Aber wenn du keinen Einspruch einlegst, zahlst du AUF JEDEN FALL ! und  das ist sicher.
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Ich persönlich würde gegen diesen BGB auf jeden Fall Einspruch einlegen.

Die Angabe der BGB wie von dir beschrieben ,"sie stellten ihr Fz auch obengenannten Grundstück ab" ist für mich keine (ausreichende) Begründung des BGB .

Eine Begründung wäre für mich zb ,,,,  " Sie parkten auf einem Waldweg "

Wäre schön , wenn du als Betroffener über den Ausgang der Sache Rückmeldung erstatten  würdest,denn deine Geschichte ist ja für alle Parksuchenden rund ums Stadion von allgemeinen Interesse.
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Ich persönlich würde gegen diesen BGB auf jeden Fall Einspruch einlegen.

Die Angabe der BGB wie von dir beschrieben ,"sie stellten ihr Fz auch obengenannten Grundstück ab" ist für mich keine (ausreichende) Begründung des BGB .

Eine Begründung wäre für mich zb ,,,,  " Sie parkten auf einem Waldweg "

Wäre schön , wenn du als Betroffener über den Ausgang der Sache Rückmeldung erstatten  würdest,denn deine Geschichte ist ja für alle Parksuchenden rund ums Stadion von allgemeinen Interesse.
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PS . Ich gehe mal davon aus, dass dieser BGB auch von einer amtlichen Behörde , wie Verkehrsüberwachung, Polizei ..-
öä. ausgestellt wurde u. nicht von einem Privaten Wachdienst oder ?
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PS . Ich gehe mal davon aus, dass dieser BGB auch von einer amtlichen Behörde , wie Verkehrsüberwachung, Polizei ..-
öä. ausgestellt wurde u. nicht von einem Privaten Wachdienst oder ?
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pelo schrieb:

PS . Ich gehe mal davon aus, dass dieser BGB auch von einer amtlichen Behörde , wie Verkehrsüberwachung, Polizei ..-
öä. ausgestellt wurde u. nicht von einem Privaten Wachdienst oder ?

Der Bußgeldbescheid kommt von der Stadt Frankfurt.

Und ja, ich werde an dieser Stelle gerne über den weiteren Fortgang der Angelegenheit berichten.
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pelo schrieb:

PS . Ich gehe mal davon aus, dass dieser BGB auch von einer amtlichen Behörde , wie Verkehrsüberwachung, Polizei ..-
öä. ausgestellt wurde u. nicht von einem Privaten Wachdienst oder ?

Der Bußgeldbescheid kommt von der Stadt Frankfurt.

Und ja, ich werde an dieser Stelle gerne über den weiteren Fortgang der Angelegenheit berichten.
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Warum hast du nicht einfach wie alle anderen Fahrzeughalter geparkt?
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http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/52169?page=2
Ohne näher zu schauen: Steht wohl im § 13 HFFSchG.

Ich kenn die Stelle wo du meinst, empfinde das auch Abzocke, aber das Geschäft ist halt zu einträglich, die Stadt braucht Geld. Ich wünschte Einnahmen aus Verkehrs-OWIs würden in die Verkehrssicherung, den Parkplatzbau etc. fließen und nicht in den Haushalt. Das würde schon vieles verändern. Aber das ist ein politisches Problem.
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Warum hast du nicht einfach wie alle anderen Fahrzeughalter geparkt?
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igorpamic schrieb:

Warum hast du nicht einfach wie alle anderen Fahrzeughalter geparkt?

Also ich parke eigentlich immer auf dem Waldparkplatz und habe manchmal das Pech, dass der kurz vorher zugemacht wird und man an der Stelle, wo man normalerweise links zum Waldparkplatz abbiegt, geradeaus weiter geleitet wird. Das ist dann das Straßenstück, das viel weiter vorne in die Isenburger Schneise mündet.
Bisher habe ich dann immer auf der linken Seite schräg vorwärts eingeparkt und gut war's. Beim Hoffenheim-Spiel war ich etwas nervös (warum, kann sich jeder denken) und ungeduldig und die ganze Sache ging mir zu langsam und dann bin ich einem gewissen Herdentrieb erlegen und habe wie andere Autos vor mir die Variante gewählt, mich auf den rechten, unbefestigten Seitenstreifen zu stellen. Ich war mir keiner Schuld bewusst, vor allem, weil da ja noch Parkwächter rumgesprungen sind. Von denen hat auch keiner einen Ton gesagt.
Bis wir dann mit unserem Krempel ausgestiegen waren, war von denen keiner mehr da und wir haben uns Gedanken gemacht, ob wir Schwierigkeiten bekommen, weil wir die 5 € Parkgebühr nicht bezahlt haben.
Im Nachhinein stellt sich das natürlich als verfehlt und naiv heraus. Logisch haben die uns die 5 € nicht abgeknöpft, da wir ja nicht legal geparkt haben. Von diesem Parkdienst ist das ja eigentlich doof. Wenn die solche Blödel wie darauf aufmerksam machen würden, dass man auf der rechten Seite nicht parken darf, dann würden sie auch mehr einnehmen können.

Es ist ja nicht so, dass ich jetzt für das Recht streiten möchte, an dieser Stelle parken zu dürfen. Mir geht es darum, dass ich sauer bin, weil ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden. Wenn es klar ist, dass ich irgendwo nicht parken, dann mach ich das in 99% der Fälle nicht, weil ich einfach so erzogen wurde und gestrickt bin.
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http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/52169?page=2
Ohne näher zu schauen: Steht wohl im § 13 HFFSchG.

Ich kenn die Stelle wo du meinst, empfinde das auch Abzocke, aber das Geschäft ist halt zu einträglich, die Stadt braucht Geld. Ich wünschte Einnahmen aus Verkehrs-OWIs würden in die Verkehrssicherung, den Parkplatzbau etc. fließen und nicht in den Haushalt. Das würde schon vieles verändern. Aber das ist ein politisches Problem.
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omg_87 schrieb:

http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/52169?page=2
Ohne näher zu schauen: Steht wohl im § 13 HFFSchG.


Ich kenn die Stelle wo du meinst, empfinde das auch Abzocke, aber das Geschäft ist halt zu einträglich, die Stadt braucht Geld. Ich wünschte Einnahmen aus Verkehrs-OWIs würden in die Verkehrssicherung, den Parkplatzbau etc. fließen und nicht in den Haushalt. Das würde schon vieles verändern. Aber das ist ein politisches Problem.

Vielen Dank für das Einstellen dieses alten Threads.Hab alle Beiträge noch mal nachgelesen .Zu geil diese Beiträge -- natürlich nur, wenn man selbst nicht betroffen ist u. eine Verwarnung erhalten hat.

Besonders dann, wenn einem Polizei selbst dort hingeleitet hat. Das ist natürlich dann die pur Abzocke !
Eine derartige Verwarnung würde ich nicht bezahlen u. ginge vor Gericht.!

Auch Verkehrszeichen ,die durch Äste u. Blätter zugehangen sind u. damit so gut wie nicht sichtbar sind -bei dabei erhaltenen Verwarnungen.- braucht niemand Panik zu bekommen, denn diese müssen laut STVO GUT SICHTBAR angebracht sein.
Da lohnt ein Gang vor Gericht ,falls sich die Polizei /Ordnungsamt bei einem Einspruch des Betroffenen stur stellt.

ann pure Abzocke!
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Ich habe heute auch gleich 2 (!) nette Briefe bekommen... Der eine stammt vom Spiel gegen Hoffenheim und der andere wohl vom Mainzspiel.

Bei mir verhält es sich ähnlich, parke normalerweise immer auf dem Waldparkplatz - allerdings war dieser voll, so dass ich von den Polizisten/Ordnern weitergeleitet worden bin.

Ich verstehe, dass Parken im/am Wald verboten ist. Was ich zum Einen nicht ganz nachvollziehen kann ist, das die gesamte Straße zum Parken benutzt wird, daher ist die Begründung irgendwie nicht nachvollziehbar.

Das man zudem schön die Strafzettel sammelt und mir, wie im meinem Fall, schön gesammelt erst nach der Saison zustellt, ist auch ne Frechheit!

Jetzt bin ich ein bisschen zwiegespalten, zum Einen zahle ich, habe ich meine Ruhe und bin 110,- Tacken leichter - oder ich leg Einspruch ein...

Mannomann, alles Ärger, den man nicht braucht.
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Für parken in der Flughafenstraße (relativ nah an der Einfahrt zum GD) hab ich auch schon mal Post von der Stadt bekommen. Da machen sie sich schön die Taschen voll, wenn Veranstaltungen sind...
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Ich habe heute auch gleich 2 (!) nette Briefe bekommen... Der eine stammt vom Spiel gegen Hoffenheim und der andere wohl vom Mainzspiel.

Bei mir verhält es sich ähnlich, parke normalerweise immer auf dem Waldparkplatz - allerdings war dieser voll, so dass ich von den Polizisten/Ordnern weitergeleitet worden bin.

Ich verstehe, dass Parken im/am Wald verboten ist. Was ich zum Einen nicht ganz nachvollziehen kann ist, das die gesamte Straße zum Parken benutzt wird, daher ist die Begründung irgendwie nicht nachvollziehbar.

Das man zudem schön die Strafzettel sammelt und mir, wie im meinem Fall, schön gesammelt erst nach der Saison zustellt, ist auch ne Frechheit!

Jetzt bin ich ein bisschen zwiegespalten, zum Einen zahle ich, habe ich meine Ruhe und bin 110,- Tacken leichter - oder ich leg Einspruch ein...

Mannomann, alles Ärger, den man nicht braucht.
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Adleralex2 schrieb:

Das man zudem schön die Strafzettel sammelt und mir, wie im meinem Fall, schön gesammelt erst nach der Saison zustellt, ist auch ne Frechheit!

Was regste dich uff??
Das hat die Stadt von der DfL gelernt.

Die Sammelstrafe für unsere verfehlungen nach dem Darmstadtspiel (und da gab es Einige) steht auch noch offen.
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igorpamic schrieb:

Warum hast du nicht einfach wie alle anderen Fahrzeughalter geparkt?

Also ich parke eigentlich immer auf dem Waldparkplatz und habe manchmal das Pech, dass der kurz vorher zugemacht wird und man an der Stelle, wo man normalerweise links zum Waldparkplatz abbiegt, geradeaus weiter geleitet wird. Das ist dann das Straßenstück, das viel weiter vorne in die Isenburger Schneise mündet.
Bisher habe ich dann immer auf der linken Seite schräg vorwärts eingeparkt und gut war's. Beim Hoffenheim-Spiel war ich etwas nervös (warum, kann sich jeder denken) und ungeduldig und die ganze Sache ging mir zu langsam und dann bin ich einem gewissen Herdentrieb erlegen und habe wie andere Autos vor mir die Variante gewählt, mich auf den rechten, unbefestigten Seitenstreifen zu stellen. Ich war mir keiner Schuld bewusst, vor allem, weil da ja noch Parkwächter rumgesprungen sind. Von denen hat auch keiner einen Ton gesagt.
Bis wir dann mit unserem Krempel ausgestiegen waren, war von denen keiner mehr da und wir haben uns Gedanken gemacht, ob wir Schwierigkeiten bekommen, weil wir die 5 € Parkgebühr nicht bezahlt haben.
Im Nachhinein stellt sich das natürlich als verfehlt und naiv heraus. Logisch haben die uns die 5 € nicht abgeknöpft, da wir ja nicht legal geparkt haben. Von diesem Parkdienst ist das ja eigentlich doof. Wenn die solche Blödel wie darauf aufmerksam machen würden, dass man auf der rechten Seite nicht parken darf, dann würden sie auch mehr einnehmen können.

Es ist ja nicht so, dass ich jetzt für das Recht streiten möchte, an dieser Stelle parken zu dürfen. Mir geht es darum, dass ich sauer bin, weil ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden. Wenn es klar ist, dass ich irgendwo nicht parken, dann mach ich das in 99% der Fälle nicht, weil ich einfach so erzogen wurde und gestrickt bin.
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Exil-Fan schrieb:

Mir geht es darum, dass ich sauer bin, weil ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden. Wenn es klar ist, dass ich irgendwo nicht parken, dann mach ich das in 99% der Fälle nicht, weil ich einfach so erzogen wurde und gestrickt bin.

Wenn ich das in der Otto-Fleck-Schneise richtig in Erinnerung habe, dann muss man zum Parken dort doch wirklich fast in den Wald fahren. Dass man da nicht parken darf, sollte dann schon klar sein.

Und auch kurz zur Flughafenstraße: Da kann man fast auf der kompletten Straße auf der einen Seite kostenfrei parken. Nur auf dem letzten kleinen Stück ist absolutes Halteverbot. Von "Taschen voll machen" kann da ja wohl keine Rede sein.
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Exil-Fan schrieb:

Mir geht es darum, dass ich sauer bin, weil ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden. Wenn es klar ist, dass ich irgendwo nicht parken, dann mach ich das in 99% der Fälle nicht, weil ich einfach so erzogen wurde und gestrickt bin.

Wenn ich das in der Otto-Fleck-Schneise richtig in Erinnerung habe, dann muss man zum Parken dort doch wirklich fast in den Wald fahren. Dass man da nicht parken darf, sollte dann schon klar sein.

Und auch kurz zur Flughafenstraße: Da kann man fast auf der kompletten Straße auf der einen Seite kostenfrei parken. Nur auf dem letzten kleinen Stück ist absolutes Halteverbot. Von "Taschen voll machen" kann da ja wohl keine Rede sein.
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AdlerBonn schrieb:

Wenn ich das in der Otto-Fleck-Schneise richtig in Erinnerung habe, dann muss man zum Parken dort doch wirklich fast in den Wald fahren. Dass man da nicht parken darf, sollte dann schon klar sein.

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, habe ich auf dem rechten, nicht befestigten, Seitenstreifen direkt am rechten Straßenrand der Otto-Fleck-Schneise geparkt, und zwar in dem Abschnitt, wo auf der linken Straßenseite offiziell schräg vorwärts geparkt werden darf.

Von "(...) wirklich fast in den Wald fahren." kann hier meines Erachtens keine Rede sein.
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Hier fragt jemand freundlich nach Rat, räumt freimütig ein, dass er sich vielleicht naiv verhalten hat und schimpft nicht rum, sondern zeigt sich aufgeschlossen und selbstkritisch. Ich erkenne einfach keinen Sinn darin nun hier Belehrungen reinzuschreiben. Aber das könnte man wiederum als sinnlose Belehrung meinerseits deuten...

Ich habe jedenfalls schon in verschiedenen Großstädten Deutschlands gelebt und nirgendwo wird man derart flächendeckend autounfreundlich schikaniert wie in Frankfurt.


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