Nachbetrachtung zum Spiel gegen Freiburg

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Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.
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Takashi007 schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.

So isses....95/96 war eine fast durchgehend schlechte Performance mit dem eigentlich folgerichtigem Abstieg, so bitter das auch war.
Eine Vergleichbarkeit zur aktuellen Situation kann ich aber beim besten Willen nicht herstellen....
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Schon interessant hier mal quer zu lesen. Keiner kommt auf das eigentliche Problem zu sprechen. AH ist vorzuwerfen  das  die Mannschaft sich zu großen Schwankungen seit über einem Jahr leistet. Das war auch nach den Leipzig Spielen hier kein Thema mehr. Ich habe damals geschrieben: Wenn es sich herausstellt das die Mannschaft ab jetzt stabil ist soll es mir recht sein. Das kann man gerade heute wieder sagen. Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  
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Kenne vom gestrigen Spiel nur die Highlights und eure Kommentare. Viel Komik in den neunzig Minuten: bei unseren hilflosen Abwehrversuchen bei den drei Gegentoren und bei unseren über dreißig Versuchen, bei Freiburg einzunetzen.

Insgesamt ist es wie mit dem Glas Wasser: Ist es halbvoll und man kann zuversichtlich sein oder ist es halbleer und wir sind eigentlich schon in der 2. Liga? Klar muss jetzt ein Auswärtssieg her, gern bei den unsympathischen VW-Kickern, die sich nach dem LEV-Sieg sicher für die Größten halten.

Schön, heute in Fever Pit'ch im Zusammenhang mit BVB-Bayern gestern zu lesen, dass sich Dortmund mal die Eintracht aus dem Pokalfinale hätte zum Vorbild nehmen sollen, wie man München schlagen kann. Übrigens wird dort jetzt über einen Tausch Favre-Kovac spekuliert.  
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Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.
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Takashi007 schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.


Bzw. ich lasse vielleicht die Parallele gelten, dass man sich für zu stark hielt. Man dümpelte ja eigentlich einen Großteil der Saison im Mittelfeld, mit noch Chancen auf Europa. Nachdem dann die Neuverpflichtungen im Winter nicht gezündet hatten, hatte man dann keinen Bock mehr und merkte gar nicht, wie man nach unten rauschte. Als man auf dem Abstiegsplatz stand hatte ich immer noch das Gefühl, dass das keiner im Umfeld so recht ernstgenommen hat.

Dann gab es plötzlich 2 Klatschen gegen Köln und Schalke, bei Siegen der Konkurrenz und plötzlich war die Sache schon durch.

Daher vielleicht gar nicht so weit weg, wie ich zuerst geschrieben habe. Aber dennoch sehe ich Unterschiede der bocklosen Truppe von damals und dem Umfeld, was die Abstiegsgefahr gar nicht ernst nahm und der Mannschaft die gestern nach nem 1:3 noch das 3:3 macht und auf den Sieg drängt und das Umfeld, das bei 7 Punkten Abstand auf den direkten Abstiegsplatz bereits permanente Sorgenfalten im Gesicht hat.
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Brave schrieb:

municadler schrieb:

Brave schrieb:

Izzy82 schrieb:

Vielleicht sollte Rönnow auch mal wieder eine Chance bekommen, da Trapp einfach komplett das Spielglück abgeht.

Ja, einen 100% hat er uns im Gegenteil zum Gegenüber nicht rausgeholt 😪

Im Gegesatz - wenn schon

Warum ist Gegenteil nicht richtig? Nach Recherche bin ich einverstanden, dass Gegensatz das bessere/korrektere Wort ist, aber warum passt "Gegenteil" nicht?  

Der Gegensatz bedeutet einen Unterschied. Trapp hat Bälle gehalten, im Unterschied zu Schwolow aber eben keine 100 prozentigen Torchancen vereitelt. Das Gegenteil ist die Umkehrung. Hat Trapp gestern drei Tore geschossen? Im Gegenteil, er hat drei Tore bekommen.
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Motoguzzi999 schrieb:

Der Gegensatz bedeutet einen Unterschied. Trapp hat Bälle gehalten, im Unterschied zu Schwolow aber eben keine 100 prozentigen Torchancen vereitelt. Das Gegenteil ist die Umkehrung. Hat Trapp gestern drei Tore geschossen? Im Gegenteil, er hat drei Tore bekommen.

Danke 🙂 Top 👍
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Schon interessant hier mal quer zu lesen. Keiner kommt auf das eigentliche Problem zu sprechen. AH ist vorzuwerfen  das  die Mannschaft sich zu großen Schwankungen seit über einem Jahr leistet. Das war auch nach den Leipzig Spielen hier kein Thema mehr. Ich habe damals geschrieben: Wenn es sich herausstellt das die Mannschaft ab jetzt stabil ist soll es mir recht sein. Das kann man gerade heute wieder sagen. Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  
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Mike 56 schrieb:

Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  



Kann man auch positiv sehen.
Man kann immer auch positiv überrascht werden mit einer guten Leistung.
Ich finde es übrigens normal, das man bei unserer Eintracht nicht weiß was wirklich passiert, das macht es ja oft so spannend.
Wir sind eben nur Mittelklasse und kein Topclub !
Das wird auch noch lange so bleiben. Da ändert auch ein neuer Trainer nichts.
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Takashi007 schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.


Bzw. ich lasse vielleicht die Parallele gelten, dass man sich für zu stark hielt. Man dümpelte ja eigentlich einen Großteil der Saison im Mittelfeld, mit noch Chancen auf Europa. Nachdem dann die Neuverpflichtungen im Winter nicht gezündet hatten, hatte man dann keinen Bock mehr und merkte gar nicht, wie man nach unten rauschte. Als man auf dem Abstiegsplatz stand hatte ich immer noch das Gefühl, dass das keiner im Umfeld so recht ernstgenommen hat.

Dann gab es plötzlich 2 Klatschen gegen Köln und Schalke, bei Siegen der Konkurrenz und plötzlich war die Sache schon durch.

Daher vielleicht gar nicht so weit weg, wie ich zuerst geschrieben habe. Aber dennoch sehe ich Unterschiede der bocklosen Truppe von damals und dem Umfeld, was die Abstiegsgefahr gar nicht ernst nahm und der Mannschaft die gestern nach nem 1:3 noch das 3:3 macht und auf den Sieg drängt und das Umfeld, das bei 7 Punkten Abstand auf den direkten Abstiegsplatz bereits permanente Sorgenfalten im Gesicht hat.
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Exil-Adler-NRW schrieb:




Bzw. ich lasse vielleicht die Parallele gelten, dass man sich für zu stark hielt. Man dümpelte ja eigentlich einen Großteil der Saison im Mittelfeld, mit noch Chancen auf Europa. Nachdem dann die Neuverpflichtungen im Winter nicht gezündet hatten, hatte man dann keinen Bock mehr und merkte gar nicht, wie man nach unten rauschte. Als man auf dem Abstiegsplatz stand hatte ich immer noch das Gefühl, dass das keiner im Umfeld so recht ernstgenommen hat.

Dann gab es plötzlich 2 Klatschen gegen Köln und Schalke, bei Siegen der Konkurrenz und plötzlich war die Sache schon durch.

Daher vielleicht gar nicht so weit weg, wie ich zuerst geschrieben habe. Aber dennoch sehe ich Unterschiede der bocklosen Truppe von damals und dem Umfeld, was die Abstiegsgefahr gar nicht ernst nahm und der Mannschaft die gestern nach nem 1:3 noch das 3:3 macht und auf den Sieg drängt und das Umfeld, das bei 7 Punkten Abstand auf den direkten Abstiegsplatz bereits permanente Sorgenfalten im Gesicht hat.


Genau das meine ich.
Damals war man sich gar nicht bewusst, dass auch die Eintracht absteigen könnte.
In unserem Block hatte man damals ein paar Spieltage vor Schluss noch gerechnet wie man noch nach Europa kommen kann.
Die Ernsthaftigkeit der Situation war damals weder vom Verein noch den Fans erkannt worden.
Und man ist schön langsam unten reingesickert. Das halte ich für viel gefährlicher als wenn man die ganze Zeit unten drin steht.

In diesem Winter war trotz sehr wechselhafter Leistungen doch wieder alles in Butter. Pokal im Halbfinale, Bundesliga die Kurve bekommen und Europa-League war man auch über den Winter drin. Alles Spitze.

Und was haben wir jetzt?
Euro-League kann man abhaken, falls es überhaupt noch weitergeht.
Pokal-Euphorie ist auch auf einem Minimum und in der Bundesliga nähern wir uns auch den gefürchteten Plätzen jeden Spieltag ein bisschen mehr an.

Ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass wir dieses Jahr absteigen. Aber genau das macht es irgendwie gefährlich.
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Mike 56 schrieb:

Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  



Kann man auch positiv sehen.
Man kann immer auch positiv überrascht werden mit einer guten Leistung.
Ich finde es übrigens normal, das man bei unserer Eintracht nicht weiß was wirklich passiert, das macht es ja oft so spannend.
Wir sind eben nur Mittelklasse und kein Topclub !
Das wird auch noch lange so bleiben. Da ändert auch ein neuer Trainer nichts.
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Hyundaii30 schrieb:

Mike 56 schrieb:

Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  



Kann man auch positiv sehen.
Man kann immer auch positiv überrascht werden mit einer guten Leistung.
Ich finde es übrigens normal, das man bei unserer Eintracht nicht weiß was wirklich passiert, das macht es ja oft so spannend.
Wir sind eben nur Mittelklasse und kein Topclub !
Das wird auch noch lange so bleiben. Da ändert auch ein neuer Trainer nichts.


Hyundaii30 schrieb:

Ich finde es übrigens normal, das man bei unserer Eintracht nicht weiß was wirklich passiert,

Das wußte ich nie, obwohl ich so lange dabei bin........ob das normal ist, naja, aber bei der Spannung ist die Eintracht unerreicht, das gibts es so nirgendwo, nur hier....kostet mich zwar Nerven ohne Ende, aber genau dafür liebe ich meinen Verein....
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JanFurtok4ever schrieb:

Fühlt sich trotzdem wie 'ne Niederlage an.
Ich hasse die Saison.

+1
Ich hasse diese Saison auch. Habe ehrlich gesagt sehr auf einen Saisonabbruch gehofft.

Irgendwie läuft nichts rund und vom Gefühl her verspielen wir gerade sehr viel was die letzten zwei Jahre aufgebaut wurde. Ich hoffe wir schaffen den Klassenerhalt und haben ein bisschen mehr glück bei den kommenden Neuverpflichtungen.

Echt schade, dass wir insgesamt etwas über 20 Mio. für Sow, Kohr und Dost gezahlt haben und keiner wirklich zündet. Da hätte ich lieber einen für 15 Mio. geholt, wo die Qualität bereits bewiesen wurde und noch ein 5 Mio junges Talent. Aber nachher ist man halt immer schlauer. Hätte ja auch klappen können.

Zumal letzte Saison unsere Argumente für neue Spieler besser gewesen wären bezüglich guter Tabellenplatz, Euro League etc. - Aktuell kann man bei neuen Spielern im Grunde keine zusätzlichen Argumente bringen. Außer es wird noch was im DFB-Pokal aber daran kann ich diese Saison einfach nicht glauben.

Irgendwie hoffe ich ja erneut auf einen Mannschaftsumbruch. Ein paar Schlüsselspieler behalten und dann ordentlich aufstocken.
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KungFuWolf schrieb:

Außer es wird noch was im DFB-Pokal aber daran kann ich diese Saison einfach nicht glauben.

Ich schon 🙂
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Eendracht schrieb:

Zum ersten mal in meiner jahrzehntelangen Fußballleidenschaft blutet mir das Herz bei der Forderung nach einer Trainerentlassung - aber wenn Adi nicht schleunigst geht, steigt die Eintracht ab. Nach einer Nacht drüber schlafen ist das Gefühl leider nicht verflogen, eher im Gegenteil.

Das gestern war so furchtbar, ein fast schon skurriles Best Of unserer letzten Abstiege in einem einzigen Spiel.
- Ein "viel zu guter" Kader, um abzusteigen
- Leistungsträger, die keine Lust mehr haben (Kostic und Rode gestern... eieieieieieiei)
- phasenweise kollektiver mannschaftlicher Tiefschlaf
- kein Leader auf dem Platz
- kein System(!)
- Schlechtreden der Konkurrenz und damit Verkennen der Realität
- Ein eklatantes Chancenplus, aufgrund dessen man am Ende sagt "och, das Spiel war doch super" - obwohl man de facto mit leeren Händen dasteht.

Genau so geht man am Ende runter, das war die Vorstellung eines Absteigers par excellence. Beim 2-3 war die Stimmung bei uns etwa so, als hätte die Eintracht einen Einwurf in der eigenen Hälfte bekommen.
Irgendwas in diesem Team ist toter als tot. Und ich traue Adi nicht mehr zu, für die Reinkarnation zu sorgen.
Eintracht retten! Hütter raus!


Jedem seine Meinung, aber so einen Post kann ich nach dem gestrigen Spiel nicht verstehen. So wie wir gestern spielt sicher kein Absteiger, man kann es auch übertreiben. In der Situation, in der wir sind, gehen halt die Dinger vorbei, die Spieler machen sich einen Gedanken zu viel und man fängt sich nach hunderprozentigen eigenen Chancen 2 Gegentore. Aber wie die Mannschaft zurückgekommen ist und Freiburg großteils an die Wand gespielt hat, kann man doch nicht leugnen. Die wissen doch selbst nicht, wieso sie nicht 1:6 verloren haben, aber wenn wir gut spielen sind ja eh meistens nur die Gegner schlecht.

Zu deinen Punkten:
1. Ja, und deswegen werden wir auch drinbleiben. Vielleicht nicht am Ende auf Platz 5 oder 6, wie einige vor der Saison gehofft haben. Aber auch nicht auf 16 oder 17.
2. Aha, keine Lust. Rode hat geackert wie auch schon gegen die Bauern, Kostic ist auch nur ein Mensch und ihm kann nicht immer alles gelingen. Trotzdem bereitet er noch das Ding vor und hätte selbst treffen können. Von keine Lust hab ich nicht viel gesehen, eher von Frust aufgrund der klaren Überlegenheit und des gleichzeitigen Rückstands.
3. Jo, das passiert schon seit dem 1. Spiel und wird diese Saison auch nicht mehr viel besser werden. Um so wichtiger wird sein, dass man das im Sommer abstellt
4. Jaja, die Leaderdiskussion. Die wird immer und immer wieder aufgemacht, weil den Leuten nix besseres einfällt. War Jovic letztes Jahr ein "Leader"? Oder ein Haller? Die waren verdammt starke Spieler, aber sicher keine Leader. Genauso wenig wie Meier einer war, und trotzdem waren wir sowohl letzte Saison als auch in vielen Meier-Saisons stark. Du weißt doch garnicht wie intern der Umgang ist, ich für meinen Teil würde jemanden wie Hasebe, Fernandes oder auch Hinti schon extrem respektieren als Mitspieler.
5. Klar, kein System. Deshalb hat man auch immer wieder flexibel umgestellt und auf die Aufstellung von Freiburg reagiert. Schaust du ein Spiel wirklich mit dem Versuch, ein Spielsystem zu erkennen oder plapperst du das nur nach, was du von Experten wie Berthold oder Matthäus so hörst?
6. Welcher Spieler redet die Konkurrenz schlecht? Fakt ist, dass wir ein Team dominiert haben, welches auch Leipzig geschlagen und ganz andere Teams vor Probleme gestellt hat. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage unserer beiden Teams.
7. Wir haben nicht verloren, also stehen wir auch nicht mit leeren Händen da. Der Punkt kann am Ende noch mal extrem wichtig sein. Viel mehr hat das Spiel gezeigt, dass die Mannschaft lebt und nicht gegen den Trainer spielt. Und dass man sich der Lage bewusst ist und sowohl spielerisch als auch kämpferisch nicht so abgeschlagen ist, wie einige es wohl vermutet haben.


Natürlich hab ich mich extrem geärgert nach dem 1:3. Aber man muss respektieren, wie die Mannschaft immer an sich geglaubt hat. Ich denke für die letzten Spiele sollte man sein Glück in der offensiven Aufstellung und der Rückkehr auf 5er Kette mit Hasebe suchen um die noch nötigen Punkte zu holen. Aufgrund der Restprogramme wären wir m.E. so gut wie durch, wenn wir aus den nächsten 3 Spielen 4-6 Punkte holen, am besten 3 davon gegen Bremen. Und bei aller Liebe und allem Respekt, wenn die Mannschaft da anknüpft wo sie gestern aufgehört hat ist das allemal drin, auch wenn es natürlich kein Selbstläufer wird.

Im Sommer muss man dann alles genau bewerten und ggf. Fehler eingestehen, sie versuchen zu korrigieren und clever auf dem Transfermarkt sein. Hört sich alles easy an und lässt sich ohne Verantwortung schnell dahersagen, ich glaube aber weiterhin daran, dass das Team rund um den Trainer, Sportdirektor und Co ein Gutes ist und uns da wieder rausholen wird. Im Gegensatz zu den letzten Jahren war diese Saison ein kleiner Rückschritt, man kann aber auch nicht immer nur 3 Schritte auf einmal nach vorne gehen, wichtig ist dass man sich nicht unterkriegen lässt.
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adlerjunge23FFM schrieb:

und clever auf dem Transfermarkt sein.

Ist nicht der richtige Thread, aber kommen werden schon mal die Rückkehrer Tuta, Jovelic und das frankfurter Talent aus Holland. Gehen werde Fernandes (Karriereende) und DeGuzman (Vertrag läuft aus glaube ich).
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ThePaSch schrieb:

sollte er in irgendeiner Kapazität für den Rest der Saison ausfallen

In welcher Kapazität beispielweise?
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In irgendeiner zwischen 1 und 6 nehme ich an. So schwer ist das doch nicht.
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Ich bewundere diejenigen, und das meine ich wirklich ernst, deren Optimismus und Vertrauen scheinbar grenzenlos ist.
Leider geht es mir nicht so.
Ich sehe eine wankende Eintracht,  Woche für Woche und deren Trainer es leider nicht zu schaffen scheint Stabilität zu bringen.

Vergeben wir dutzende Torchancen,  freuen wir uns über Torchancen.
Lassen wir kaum etwas zu, kassieren aber 3 Gegentore,  freuen wir uns,  dass wir größtenteils stabil standen.
Machen wir das Spiel, sind meilenweit überlegen, stehe aber mit nur einem Punkt da,  freuen wir uns über die Überlegenheit.

Ich persönlich denke, dass diese Mannschaft alle Impulse selbst setzt und Adi Hütter eigentlich keinen Einfluss (mehr) hat, auf das, was die Spieler leisten oder nicht leisten.
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Le God schrieb:

NDA schrieb:

Unsere Abwehr ist nicht existent, unsere Aufbauspiel, selbst gegen ein erbärmlicher mieses Freiburg, bestenfalls unterdurchschnittlich und die Chancenauswertung ist desaströs.

Bei diesen und ähnlichen Beiträgen frage ich mich ernsthaft, ob die Verfasser das Spiel überhaupt gesehen haben.

Das war zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder richtig guter Fußball. Da waren viele ansehnliche Kombinationen dabei, auch wenn der (vor)letzte Pass immer noch verbesserungswürdig ist. Ist uns in der Vergangenheit bis auf jede Menge unpräziser Flanken oft nichts eingefallen, sind gestern auch viele Angriffe durch die Mitte gelaufen. Rode, Kamada, Silva und Dost haben hier oft prima miteinander kombiniert. Lange Bälle waren kaum zu sehen, wie man da von unterdurchschnittlichem Aufbauspiel sprechen kann, ist mir schleierhaft. Und das gegen einen Gegner, der relativ tief stand und in erster Linie versucht hat die Räume eng zu machen und zu kontern.

Das bringt mich zur Abwehrleistung. Die war auch nicht so schlecht, wie sie aufgrund der drei Gegentore gemacht wird. In (fast) jedem Spiel hat auch die schwächere Mannschaft 3-4 ordentliche Torchancen. Hatten wir gegen Gladbach und Bayern ebenfalls, das lässt sich einfach nicht komplett ausschließen. Begünstigt wurden die Tore dann durch individuelle Fehler (Tor 1: Ilsanker kommt nicht in den Zweikampf, Hasebe rückt einen Ticken zu spät raus; Tor 2:  Ilsanker pennt; Tor 3: Hinteregger zu weit aufgerückt) und etwas Pech (der wie vielte abgefälschte Schuss war das eigentlich, der diese Saison schon reingefallen ist?). Individuelle Fehler gehören zum Gesamtbild zwar dazu, aber zu sagen, die Abwehr sei nicht existent gewesen, ist Quatsch.

Bleibt die unterirdische Chancenverwertung als Hauptkritikpunkt. Das war schon abenteuerlich, was da verballert wurde. Ganz besonders Kamada, der in der einen Situation Anfang der zweiten Halbzeit frei vor Schwolow einfach nur links rüberlegen muss, dann kann der mitgelaufene Mann (Silva?) den Ball ins leere Tor schieben. Und der Kopfball von Silva aus fünf Metern muss auch rein, ohne wenn und aber. Da vermisse ich Jovic am meisten, der hatte einfach einen brutalen Abschluss. Ich würde sogar behaupten, dass wir diese Saison insgesamt gar nicht viel weniger Chancen erspielen als letztes Jahr (@Werner: stimmt das?), sie nur leider deutlich schlechter nutzen. Das führt u.a. dazu, dass wir fast nie in Führung gehen und mal etwas befreiter aufspielen können.

Aber auch so bin ich nach der Leistung gestern noch überzeugter als vorher schon, dass wir zumindest die nötigen Punkte gegen den Abstieg noch holen. Hätten wir das 4-3 noch geschossen, hätte das sogar ein richtiger Knotenlöser sein können. Hoffen wir, dass auch ohne Siegtor etwas Selbstvertrauen dazugekommen ist...

Sehr schöne Zusammenfassung. Dazu kommt, dass die Tore 1 und 2 zu jenen gehören, die man manchmal einfach kassiert. Insbesondere das zweite war einfach ein sehr stark getretener Freistoß gefolgt von einem Mörderkopfball.
Über das dritte sollte man sich Gedanken machen, das war fehlende Konterabsicherung und Tiefschlaf nach dem 1:2.

Laut Expected Goals hätte das Spiel übrigens 4,4 : 0,8 ausgehen müssen.
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Laut Expected Goals hätte das Spiel übrigens 4,4 : 0,8 ausgehen müssen.

Fakten, Fakten, Fakten

Btw.
Gestern habe ich es mir mal so richtig gegeben und den STT verfolgt.

Wie da in Windeseile reflexartig abgeledert wird, unfassbar.
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Mike 56 schrieb:

Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist doch überhaupt nicht vorhersehbar welches Gesicht der Mannschaft wir als nächstes sehen werden,  



Kann man auch positiv sehen.
Man kann immer auch positiv überrascht werden mit einer guten Leistung.
Ich finde es übrigens normal, das man bei unserer Eintracht nicht weiß was wirklich passiert, das macht es ja oft so spannend.
Wir sind eben nur Mittelklasse und kein Topclub !
Das wird auch noch lange so bleiben. Da ändert auch ein neuer Trainer nichts.
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Hyundaii30 schrieb:

Wir sind eben nur Mittelklasse und kein Topclub !

Falsch.
Wir sind Diva.
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Laut Expected Goals hätte das Spiel übrigens 4,4 : 0,8 ausgehen müssen.

Fakten, Fakten, Fakten

Btw.
Gestern habe ich es mir mal so richtig gegeben und den STT verfolgt.

Wie da in Windeseile reflexartig abgeledert wird, unfassbar.
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Der_Mitleser schrieb:


Laut Expected Goals hätte das Spiel übrigens 4,4 : 0,8 ausgehen müssen.

Fakten, Fakten, Fakten

Btw.
Gestern habe ich es mir mal so richtig gegeben und den STT verfolgt.

Wie da in Windeseile reflexartig abgeledert wird, unfassbar.

Die Quersumme ist jeweils 8, also 8:8, kann man wenn man will auch auf 4:4, 2:2 oder 1:1 kürzen.
Auf jeden Fall aber auch Unentschieden. Passt also.
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Takashi007 schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

remember290599 schrieb:

Für mich war das gestern das Spiel eines Absteigers.
Erinnerte sehr an unseren ersten Abstieg aus der Bundesliga.
Nicht schlecht gespielt, aber nicht gewonnen.
Und eigentlich weiß keiner so genau warum.


Da war ich wohl bei einem anderen ersten Abstieg der Eintracht dabei.

Da hatten wir nach 34 Spielen weniger Tore und weniger Siege, als aktuell nach 27 Spielen.

Nach 27 Spielen standen wir auf Platz 16 und hatten keine 5 Punkte Abstand zu dem Platz.

Also mit der 95/96 Saison sehe ich da auch (bisher) keine Ähnlichkeit die war als ganzes sehr trostlos und die damalige Mannschaft hat auch keine richtige Gegenwehr gegen den Abstieg gezeigt, man schien eher überrascht, dass das der Eintracht passieren kann. Aktuell dürften es alle kapiert haben, auch Fredi.

So isses....95/96 war eine fast durchgehend schlechte Performance mit dem eigentlich folgerichtigem Abstieg, so bitter das auch war.
Eine Vergleichbarkeit zur aktuellen Situation kann ich aber beim besten Willen nicht herstellen....
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cm47 schrieb:

So isses....95/96 war eine fast durchgehend schlechte Performance mit dem eigentlich folgerichtigem Abstieg, so bitter das auch war.
Eine Vergleichbarkeit zur aktuellen Situation kann ich aber beim besten Willen nicht herstellen....


Damals haben wir in einem berauschenden Spiel Bayern 4:1 daheim weggehauen... es gibt also durchaus eine Vergleichbarkeit 😊
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Ich bewundere diejenigen, und das meine ich wirklich ernst, deren Optimismus und Vertrauen scheinbar grenzenlos ist.
Leider geht es mir nicht so.
Ich sehe eine wankende Eintracht,  Woche für Woche und deren Trainer es leider nicht zu schaffen scheint Stabilität zu bringen.

Vergeben wir dutzende Torchancen,  freuen wir uns über Torchancen.
Lassen wir kaum etwas zu, kassieren aber 3 Gegentore,  freuen wir uns,  dass wir größtenteils stabil standen.
Machen wir das Spiel, sind meilenweit überlegen, stehe aber mit nur einem Punkt da,  freuen wir uns über die Überlegenheit.

Ich persönlich denke, dass diese Mannschaft alle Impulse selbst setzt und Adi Hütter eigentlich keinen Einfluss (mehr) hat, auf das, was die Spieler leisten oder nicht leisten.
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Schwaelmer_86 schrieb:

Ich persönlich denke, dass diese Mannschaft alle Impulse selbst setzt und Adi Hütter eigentlich keinen Einfluss (mehr) hat, auf das, was die Spieler leisten oder nicht leisten.

Jeder, der selbst gespielt hat, kann dir alles über eigene Impulse oder die Einwirkungen von Trainern erklären.
Zu beidem spielen eine Menge Faktoren eine wichtige Rolle, die ich gar nicht im einzelnen aufzählen kann und will.
Eins ist aber klar:...selbst bei großer Eigenmotivation, wie gestern bei uns zu sehen war, sind gewisse Vorgaben eines erfahrenen Trainers unerläßlich....woran es bei uns noch fehlt, ist deren stringente Umsetzung.....individuelle Fehler sind in keinem Spiel völlig zu vermeiden, nur an der Häufigkeit kann man versuchen, anzusetzen und das wird Hütter sicherlich auch tun.
Das ist aber auch ein Prozess, der nicht über Nacht geht.....mir dauert das zwar auch schon viel zu lange, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig das auch ist oder sein kann.
Hütter ist sicherlich keiner, der eine Mannschaft nicht "erreicht" mit dem, was er vorgibt, nur muß die Mannschaft das auch verstehen und verinnerlichen....
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cm47 schrieb:

So isses....95/96 war eine fast durchgehend schlechte Performance mit dem eigentlich folgerichtigem Abstieg, so bitter das auch war.
Eine Vergleichbarkeit zur aktuellen Situation kann ich aber beim besten Willen nicht herstellen....


Damals haben wir in einem berauschenden Spiel Bayern 4:1 daheim weggehauen... es gibt also durchaus eine Vergleichbarkeit 😊
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Diegito schrieb:

Damals haben wir in einem berauschenden Spiel Bayern 4:1 daheim weggehauen... es gibt also durchaus eine Vergleichbarkeit 😊

Siege gegen Bayern waren in dem Punkt nie gut. 18.. November 2000, wir gewinnen durch das Kung Fu Tor von JAF 2:1 in München. Am Ende stand auch der Gang in die 2. Liga.
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Versteh mich nicht falsch - ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich das Spiel gestern per se schlecht fand.
Es war nur absolut typisch für einen Absteiger, und hat mich zahlreiche Deja-Vus durchleben lassen.

Neutral betrachtet war es sogar ein Superspiel, weit unterhaltsamer als dieser Pseudo-Classico davor.

Aber Eintracht-Spiele neutral zu betrachten, habe ich über die Jahre leider verlernt.

Und dann sehe ich, wie Kostic mehrfach hängen- und anschließend stehenbleibt.
Dann sehe ich, dass bei uns Silva, Rode, Trapp, Hinti, Guzman etc. kicken - das sind Stars, die bei uns vor fünf Jahren kaum denkbar gewesen wären.
Dass wir 80 Minuten dominieren, uns aber mit wenigen Unachtsamkeiten alles einreißen, und am Ende über uns geredet wird, wie über Paderborn ("toll gespielt, kaum zu glauben dass nicht mehr geholt wurde").
Dass wir zwischen 3-5-2, 4-3-3, 4-5-1 und 4-4-2 derart hin- und herrotieren, dass die Mannschaft selber nicht mehr weiß, was das Beste für sie ist.
Dass wir mit 30-40 Torschüssen drei magere Nüsschen erzielen.
Wie sich nach dem Spiel untereinander begegnet und in Interviews übereinander gesprochen wird.
Und dann hat vor wenigen Tagen ja noch jemand, der jetzt nicht ganz rangniedrig ist bei uns, rausgehauen, "wer die Eintracht im Abstiegskampf sieht, hat keine Ahnung von Fußball".

Bekehrt mich! Zeigt mir, dass ich Unrecht habe! Weniger wünsche ich mir derzeit mehr, als dieses flaue Gefühl im Magen im Bezug auf die Eintracht loszuwerden.
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Eendracht schrieb:

Und dann sehe ich, wie Kostic mehrfach hängen- und anschließend stehenbleibt.


Keine Ahnung was du für eine Wahrnehmung hast. Ich sah gestern einen Kostic der soviel für die Defensive gearbeitet hat, wie die ganze Saison noch nicht.

Eendracht schrieb:

Es war nur absolut typisch für einen Absteiger


Es ist absolut typisch für eine Mannschaft die unten drin steckt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Gestern haben wir mit weitem Abstand unsere beste Saisonleistung gezeigt.
Sowohl spielerisch als auch taktisch und kämpferisch. Dass es nicht für 3 Punkte gelangt hat, lag an uns aber auch an Freiburg.
Uns hat etwas die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor gefehlt, was in der Situation kein Wunder ist, Freiburg dagegen hat das Selbstvertrauen und damit auch win gewisses Selbstverständnis.
Freiburgs Torwart hat gestern ein saustarkes Spiel gemacht und Grifo hat uns brutal bestraft.
Dazu kam dass wie 3mal gepennt haben (Ilsanker und Hinti) und Freiburg das eiskalt ausgenutzt hat.

Für mich bringt das Spiel drei positive Erkenntnisse.
1. Hütter erreicht nach wie vor das Team, ist bereit sinnvolle Veränderungen vorzunehmen, die die Mannschaft dann auch konzentriert und mit Hingabe umsetzt.
2. Die Mannschaft ist tatsächlich in der Lage statt 45 Minuten fast das komplette Spiel Gas zu geben.
3. Neben der intakten Moral sind wir auch spielerisch in der Lage so ein Spiel zu beherrschen.

Das macht mir persönlich Mut und ich bin wieder deutlich entspannter als noch vorm Spiel.
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Diegito schrieb:

Damals haben wir in einem berauschenden Spiel Bayern 4:1 daheim weggehauen... es gibt also durchaus eine Vergleichbarkeit 😊

Siege gegen Bayern waren in dem Punkt nie gut. 18.. November 2000, wir gewinnen durch das Kung Fu Tor von JAF 2:1 in München. Am Ende stand auch der Gang in die 2. Liga.
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Basaltkopp schrieb:

Siege gegen Bayern waren in dem Punkt nie gut.

Das war nicht immer so.....am 22.11.1975 haben wir die daheim 6:0 weggehauen und da war anschließend nix mit 2. Liga.........Siege gegen die Bayern sind und waren immer gut, wenn sie nicht zum unpassenden Zeitpunkt kamen....


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