Frau Hopfen schließt nichts aus, ob das Malz schon verloren ist?

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Der Kicker fasst dass Interview der neuen DFL Chefin so zusammen, dass sie auch einen Super Cup in Saudi Arabien nicht ausschließen will, wenn es darum geht mehr Geld für die Liga zu akquirieren.

Gleichzeitig ist es aber natürlich die wichtigste Aufgabe den Fan wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken...

https://www.kicker.de/play-offs-und-supercup-in-saudi-arabien-dfl-chefin-hopfen-will-nichts-ausschliessen-889008/artikel
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Genau das dachte ich mir auch.
So wissen wir sofort, woran wir bei ihr sind.
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Den Fan Ali Al Erdöl wird's freuen.
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Wie machen es die Verbände eigentlich jedesmal jemanden zu finden der noch skrupelloser und noch geldgieriger ist wie die Vorgänger?
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Der Kicker fasst dass Interview der neuen DFL Chefin so zusammen, dass sie auch einen Super Cup in Saudi Arabien nicht ausschließen will, wenn es darum geht mehr Geld für die Liga zu akquirieren.

Gleichzeitig ist es aber natürlich die wichtigste Aufgabe den Fan wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken...

https://www.kicker.de/play-offs-und-supercup-in-saudi-arabien-dfl-chefin-hopfen-will-nichts-ausschliessen-889008/artikel
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In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht. Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

"Es muss uns auf Basis unserer Werte und Traditionen gelingen, Kapital in die Liga zu bringen."

Die dpa-Zusammenfassung, die momentan alle Presseportale abschreiben, verzerrt das Interview doch ein wenig.
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In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht. Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

"Es muss uns auf Basis unserer Werte und Traditionen gelingen, Kapital in die Liga zu bringen."

Die dpa-Zusammenfassung, die momentan alle Presseportale abschreiben, verzerrt das Interview doch ein wenig.
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BRB schrieb:

Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.
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Wie machen es die Verbände eigentlich jedesmal jemanden zu finden der noch skrupelloser und noch geldgieriger ist wie die Vorgänger?
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propain schrieb:

Wie machen es die Verbände eigentlich jedesmal jemanden zu finden der noch skrupelloser und noch geldgieriger ist wie die Vorgänger?
Das frage ich mich auch
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Ich fasse also zusammen: Der Fußball rückt wieder näher an die Fans, wenn

a) der Supercup statt in Deutschland in Saudi-Arabien stattfindet. Denn gemäß Logik der DFL-Chefin liegt Riad näher an München als Dortmund.

b) man unbedingt ein amerikanisches Format wie Play-Offs einführen muss.

Eines muss man aber sagen. Sie hat mit dem Satz "Jede Maßnahme, die uns in Zukunft Geld bringen soll, muss zu uns passen." komplett recht. Von den Fans bis zu den Medien weiß jeder, dass DFB / DFL ein ultra-korrupter Haufen ist, von dem die Camorra noch lernen könnte. Da kann man auch nur Maßnahmen wählen, die zu dem korrupten Haufen passt. Imagepflege und so. "Branding"
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BRB schrieb:

Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.
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Basaltkopp schrieb:

BRB schrieb:

Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.


Sorry, aber das ist grober Unfug. Es bedeutet zunächst nur einmal, dass man seinen Mitarbeitern nicht direkt im ersten Interview irgendwelche Denkverbote vorsetzt. Das wäre fatal. Im Bezug auf das Beispiel mit dem Supercup, welcher hierzulande in etwa den Status des Finance-Cups besitzt, kann das eben bedeuten, dass ein Mini-Turnier in Saudi Arabien wahrscheinlich direkt vom Tisch wäre, ein Endspiel in den USA oder Japan eben nicht.

Sie scheint im Interview ja auch generell eher traditionell veranlagt zu sein, siehe Aussagen bzgl. der Nationalmannschaft oder 50+1:

"Bayern München ist trotz 50+1 eine der besten Mannschaften in Europa. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass 50+1 nicht der Erfolgsblocker ist. Möglicherweise wäre ohne Beschränkung einiges einfacher. Aber wäre das noch unsere Bundesliga? Ich glaube nicht, dass eine Abschaffung der Investorenregel zur Kultur des Fußballs in Deutschland passt."


Ich würde sie erstmal machen lassen und dann urteilen, statt direkt von Anfang an, auf Grundlage einer aus dem Zusammenhang gerissenen dpa-Zusammenfassung eines Draxler-Interviews, direkt stumpf draufzuknüppeln.
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Ich fasse also zusammen: Der Fußball rückt wieder näher an die Fans, wenn

a) der Supercup statt in Deutschland in Saudi-Arabien stattfindet. Denn gemäß Logik der DFL-Chefin liegt Riad näher an München als Dortmund.

b) man unbedingt ein amerikanisches Format wie Play-Offs einführen muss.

Eines muss man aber sagen. Sie hat mit dem Satz "Jede Maßnahme, die uns in Zukunft Geld bringen soll, muss zu uns passen." komplett recht. Von den Fans bis zu den Medien weiß jeder, dass DFB / DFL ein ultra-korrupter Haufen ist, von dem die Camorra noch lernen könnte. Da kann man auch nur Maßnahmen wählen, die zu dem korrupten Haufen passt. Imagepflege und so. "Branding"
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Adler_Steigflug schrieb:

Denn gemäß Logik der DFL-Chefin liegt Riad näher an München als Dortmund.

Zehn Minuten, nehme ich an, denn wenn Sie ... vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten.
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Basaltkopp schrieb:

BRB schrieb:

Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.


Sorry, aber das ist grober Unfug. Es bedeutet zunächst nur einmal, dass man seinen Mitarbeitern nicht direkt im ersten Interview irgendwelche Denkverbote vorsetzt. Das wäre fatal. Im Bezug auf das Beispiel mit dem Supercup, welcher hierzulande in etwa den Status des Finance-Cups besitzt, kann das eben bedeuten, dass ein Mini-Turnier in Saudi Arabien wahrscheinlich direkt vom Tisch wäre, ein Endspiel in den USA oder Japan eben nicht.

Sie scheint im Interview ja auch generell eher traditionell veranlagt zu sein, siehe Aussagen bzgl. der Nationalmannschaft oder 50+1:

"Bayern München ist trotz 50+1 eine der besten Mannschaften in Europa. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass 50+1 nicht der Erfolgsblocker ist. Möglicherweise wäre ohne Beschränkung einiges einfacher. Aber wäre das noch unsere Bundesliga? Ich glaube nicht, dass eine Abschaffung der Investorenregel zur Kultur des Fußballs in Deutschland passt."


Ich würde sie erstmal machen lassen und dann urteilen, statt direkt von Anfang an, auf Grundlage einer aus dem Zusammenhang gerissenen dpa-Zusammenfassung eines Draxler-Interviews, direkt stumpf draufzuknüppeln.
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Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Würde ich normaler Weise zu 100% unterstützen.

Und gleichzeitig ist es schon eine besondere Kunst die Austragung deutscher Wettbewerbe in Saudi Arabien nicht auszuschließen und gleichzeitig die Belange der Fans an "erste Stelle zu setzen". Wer da nicht stutzig wird, dem kann ich nicht helfen.

Gebe daher Basaltkopp 100% recht.

Es ist auch sicherlich kein Zufall, dass Frau Hopfen erst Accenture Beraterin, dann bei Springer unter anderem Chefin von Bild digital und zuletzt bei BCG war. Die Frau weiß genau was sie sagt und wie sie Sch**ße zu verkaufen hat, damit ernsthaft noch Leute ihr zur Seite springen und sagen, dass sie das gar nicht gesagt und ggf. ja auch gar nicht so gemeint hat.
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In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht. Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.

"Es muss uns auf Basis unserer Werte und Traditionen gelingen, Kapital in die Liga zu bringen."

Die dpa-Zusammenfassung, die momentan alle Presseportale abschreiben, verzerrt das Interview doch ein wenig.
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BRB schrieb:

In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht.


In dem Fall bitte ich zu bedenken, dass die Fragen mit ziemlicher Sicherheit vorher abgestimmt und abgesegnet waren.
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Muss tatsächlich, und es überrascht mich selbst, grübeln, wie ich das so finde.

Ich habe sowas wie PlayOffs natürlich bisher immer abgelehnt. Aber angesichts der zehnten Bayern Meisterschaft in Folge, stellt sich die Frage, was langfristig tatsächlich besser ist. Bevor es auf die 20ste Bayern Meisterschaft in Folge hinausläuft, wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob nicht PlayOffs die letzte Chance sind wieder etwas Spannung in den Wettbewerb zu bringen.

Saudi Arabien muss es natürlich nicht sein, aber grundsätzlich ist mir tatsächlich relativ egal, wo der Supercup stattfindet, den ich nicht gucke.
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Muss tatsächlich, und es überrascht mich selbst, grübeln, wie ich das so finde.

Ich habe sowas wie PlayOffs natürlich bisher immer abgelehnt. Aber angesichts der zehnten Bayern Meisterschaft in Folge, stellt sich die Frage, was langfristig tatsächlich besser ist. Bevor es auf die 20ste Bayern Meisterschaft in Folge hinausläuft, wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob nicht PlayOffs die letzte Chance sind wieder etwas Spannung in den Wettbewerb zu bringen.

Saudi Arabien muss es natürlich nicht sein, aber grundsätzlich ist mir tatsächlich relativ egal, wo der Supercup stattfindet, den ich nicht gucke.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich habe sowas wie PlayOffs natürlich bisher immer abgelehnt. Aber angesichts der zehnten Bayern Meisterschaft in Folge, stellt sich die Frage, was langfristig tatsächlich besser ist. Bevor es auf die 20ste Bayern Meisterschaft in Folge hinausläuft, wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob nicht PlayOffs die letzte Chance sind wieder etwas Spannung in den Wettbewerb zu bringen.

Mir kann immer noch keiner erklären was da dann spannender dran sein soll und vor allem für wen. Wenn ich Tabellenneunter bis ist es mir scheißegal ob da noch welche in irgendeiner sinnbefreiten Playoffrunde rumturnen, dadurch wird für den Verein und seine Fans nichts spannender. Auch passt es nicht ganz damit zusammen das sich eh schon dauernd beschwert wird das es zuviele Spiele gibt, was da noch mehr Spiele besser machen sollen kann hier bestimmt auch keiner erklären.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich habe sowas wie PlayOffs natürlich bisher immer abgelehnt. Aber angesichts der zehnten Bayern Meisterschaft in Folge, stellt sich die Frage, was langfristig tatsächlich besser ist. Bevor es auf die 20ste Bayern Meisterschaft in Folge hinausläuft, wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob nicht PlayOffs die letzte Chance sind wieder etwas Spannung in den Wettbewerb zu bringen.

Mir kann immer noch keiner erklären was da dann spannender dran sein soll und vor allem für wen. Wenn ich Tabellenneunter bis ist es mir scheißegal ob da noch welche in irgendeiner sinnbefreiten Playoffrunde rumturnen, dadurch wird für den Verein und seine Fans nichts spannender. Auch passt es nicht ganz damit zusammen das sich eh schon dauernd beschwert wird das es zuviele Spiele gibt, was da noch mehr Spiele besser machen sollen kann hier bestimmt auch keiner erklären.
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Wenn Dir alles außerhalb Deines Vereines egal ist, kann man das natürlich so sehen. Es gibt aber immer noch viele Fußball Fans, die sich auch mal über eine Meisterschaft freuen würden, die nicht nach 21 Spielen entschieden ist. Und die fänden dann KO Spiele um den Titel am Ende halt spannender, als den aktuellen Meisterschaftskampf, den aus meiner Sicht inzwischen alle als langweilig empfinden.
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Wenn Dir alles außerhalb Deines Vereines egal ist, kann man das natürlich so sehen. Es gibt aber immer noch viele Fußball Fans, die sich auch mal über eine Meisterschaft freuen würden, die nicht nach 21 Spielen entschieden ist. Und die fänden dann KO Spiele um den Titel am Ende halt spannender, als den aktuellen Meisterschaftskampf, den aus meiner Sicht inzwischen alle als langweilig empfinden.
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Ich behaupte weiterhin das dadurch nichts spannender wird, es wird nur hinaus gezögert.
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Man könnte auch über eine Meister- und eine Abstiegsrunde nachdenken, wenn man etwas verändern wollte. So nach Schweizer Vorbild, die Punkte werden zur Saisonhälfte mitgenommen und halbiert.
Es hätte den Vorteil, dass man zwei Saisonfinals hätte. Zudem wäre es gerechter als reine Playoffspiele.
Nachteil: so ein Endspurt in die europäischen Plätze wie von uns, Werder oder dem VfB wäre nicht oder kaum mehr möglich.
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Man könnte auch über eine Meister- und eine Abstiegsrunde nachdenken, wenn man etwas verändern wollte. So nach Schweizer Vorbild, die Punkte werden zur Saisonhälfte mitgenommen und halbiert.
Es hätte den Vorteil, dass man zwei Saisonfinals hätte. Zudem wäre es gerechter als reine Playoffspiele.
Nachteil: so ein Endspurt in die europäischen Plätze wie von uns, Werder oder dem VfB wäre nicht oder kaum mehr möglich.
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Dann könnte aber nie mehr jemand zur Zweiten Saisonhälfte vom unteren in den oberen Teil der Tabelle kommen, wie es z.B. der Eintracht schon gelungen ist. Auch könnte nie mehr jemand absteigen der sich zu sicher fühlt, wie es auch schon der Eintracht gelungen ist. In der Schweizer Liga haben außerdem bis dahin jeder zweimal gegeneinander gespielt, die Liga ist da um einige Mannschaften kleiner, da macht man das um nicht wochenlang Leerlauf zu haben. Das ist bei uns nicht der Fall da wir 18 anstatt 10 Mannschaften haben.
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Wenn Dir alles außerhalb Deines Vereines egal ist, kann man das natürlich so sehen. Es gibt aber immer noch viele Fußball Fans, die sich auch mal über eine Meisterschaft freuen würden, die nicht nach 21 Spielen entschieden ist. Und die fänden dann KO Spiele um den Titel am Ende halt spannender, als den aktuellen Meisterschaftskampf, den aus meiner Sicht inzwischen alle als langweilig empfinden.
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Was soll denn daran spannender sein? Da würde dann, wie bisher, Platz 2 bis 4 hinter den Bayern ausgespielt. Und am Ende durch einen fragwürdigen Modus hin und wieder RatBull oder Dortmund zum Meister gemacht, obwohl die nach 34 Spielen 10, 20 oder 30 Punkte hinter den Bayern sind.
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Was soll denn daran spannender sein? Da würde dann, wie bisher, Platz 2 bis 4 hinter den Bayern ausgespielt. Und am Ende durch einen fragwürdigen Modus hin und wieder RatBull oder Dortmund zum Meister gemacht, obwohl die nach 34 Spielen 10, 20 oder 30 Punkte hinter den Bayern sind.
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Ich muss jetzt hier keine Grundsatzdebatte über das pro und contra von Play Offs führen. Dafür ist das auch für mich nicht Herzthema genug. Ich sähe hier aber größere Chancen mal eine Eintracht Meisterschaft zu erleben, als im aktuellen Modus. Ob das fair wäre? Wahrscheinlich nicht.



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