Unsere Adlerträgerinnen in ihren Nationalteams

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Gude!

Die EM steht vor der Tür, die Kader bekannt. Dieser Thread soll in Zukunft aber auch generell für die Einsätze unserer Adlerträgerinnen in ihren Nationalmannschaften zur Verfügung stehen.

Für kommende EM sind folgende Spielerinnen nominiert.

Tor: Merle Frohms (D, Noch-Adlerträgerin), Stina Johannes (auf Abruf, Bald-Adlerträgerin)
Abwehr: Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne (Deutschland) - Virgina Kirchberger, Verena Hanshaw (beide Österreich)
Mittelfeld/Sturm: Nicole Anyomi, Laura Freigang, Sjöke Nüsken (alle Deutschland) - Barbara Dunst, Laura Feiersinger (beide Österreich) - Sandrine Mauron (Noch-Adlerträgerin), Géraldine Reuteler (beide Schweiz)

Was denkt ihr. Wie erfolgreich wird die EM für unsere Nationalspielerinnen?
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Zu der Aufzählung kommt wahrscheinlich noch Alexandra Johannsdottir dazu. Sie wurde Anfang Mai kurzfristig nach Island ausgeliehen, aber diese Leihe endet am 30.6.22. Der Kader der isländischen Mannschaft für die EM ist zwar noch nicht abschließend bekannt gegeben, aber für die Qualifikationsspiele war sie nominiert und ich hoffe mal, dass mit ihr eine weitere Adlerträgerin bei der EM dabei ist.

Ich bin eigentlich jemand, der Länderspiele gar nicht und auch EM und WM nur beiläufig, aber ohne jeglichen Enthusiasmus, verfolgt. Die Frauen EM werde ich mal etwas intensiver anschauen, um Spielerinnen besser kennenzulernen und die Leistungsstärke mal im Vergleich zu sehen.

Ich glaube, der Frauenfussball in Deutschland ist in seiner Gesamtheit leistungsmäßig ganz weit vorne mit dabei. Wenn man auf die bisherige Historie der Europameisterschaften  zurückschaut, spricht das eine klare Sprache. Von bisher gespielten 12 Europameisterschaften seit 1984 hat Deutschland achtmal im Endspiel gestanden und alle Endspiele auch gewonnen.

Allerdings ist die Leistungsdichte inzwischen deutlich enger geworden und andere Nationen haben ordentlich aufgeholt. Das spiegelt sich auch im der Champions League wider. In den ersten 14 Auflagen seit 2001/02 (inkl. des Vorgängers UEFA Women’s Cup) kam der Sieger neunmal aus Deutschland. In den letzten sieben Auflagen seit 2015/16 dominierte aber Olympique Lyon als Dauersieger (Ausnahme 2020/21 FC Barcelona).

Der aktuell amtierende Europameister ist die Niederlande. Der Sieg bei der letzten EM 2017 wurde als Überraschung bezeichnet, allerdings konnten die Holländerinnen die Leistung bei der WM 2019 nochmal bestätigen, bei der sie als bestes europäisches Team abschnitten und nach einem Siegeszug durchs Turnier erst im Endspiel an den USA scheiterten.

Insofern muss man sie sicher auch dieses Mal auf der Rechnung haben. Dazu sehe ich die Französinnen auch in dieser Gruppe der Favoriten. Entgegen der Dominanz im Clubfussball konnten sie als Nationalteam bisher noch nichts reißen. Das beste Ergebnis war ein 4. Platz bei der WM 2011 in Deutschland.

Bei der letzten EM überraschten die Österreicherinnen, als sie bis ins Halbfinale vordrangen. Die kalte Dusche aber dann danach, als sie sich für die darauffolgende WM 2019 gar nicht qualifizieren konnten. Aber wenn ich alleine an die vielen sehr starken Spielerinnen aus Österreich in der Bundesliga denke, traue ich ihnen durchaus wieder eine Überraschung zu.

Abschließend aus dem Bauch heraus mein Tipp für’s Finale…

Deutschland – Österreich

Ein Spiel mit ganz vielen Adlerträgerinnen.
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Zu der Aufzählung kommt wahrscheinlich noch Alexandra Johannsdottir dazu. Sie wurde Anfang Mai kurzfristig nach Island ausgeliehen, aber diese Leihe endet am 30.6.22. Der Kader der isländischen Mannschaft für die EM ist zwar noch nicht abschließend bekannt gegeben, aber für die Qualifikationsspiele war sie nominiert und ich hoffe mal, dass mit ihr eine weitere Adlerträgerin bei der EM dabei ist.

Ich bin eigentlich jemand, der Länderspiele gar nicht und auch EM und WM nur beiläufig, aber ohne jeglichen Enthusiasmus, verfolgt. Die Frauen EM werde ich mal etwas intensiver anschauen, um Spielerinnen besser kennenzulernen und die Leistungsstärke mal im Vergleich zu sehen.

Ich glaube, der Frauenfussball in Deutschland ist in seiner Gesamtheit leistungsmäßig ganz weit vorne mit dabei. Wenn man auf die bisherige Historie der Europameisterschaften  zurückschaut, spricht das eine klare Sprache. Von bisher gespielten 12 Europameisterschaften seit 1984 hat Deutschland achtmal im Endspiel gestanden und alle Endspiele auch gewonnen.

Allerdings ist die Leistungsdichte inzwischen deutlich enger geworden und andere Nationen haben ordentlich aufgeholt. Das spiegelt sich auch im der Champions League wider. In den ersten 14 Auflagen seit 2001/02 (inkl. des Vorgängers UEFA Women’s Cup) kam der Sieger neunmal aus Deutschland. In den letzten sieben Auflagen seit 2015/16 dominierte aber Olympique Lyon als Dauersieger (Ausnahme 2020/21 FC Barcelona).

Der aktuell amtierende Europameister ist die Niederlande. Der Sieg bei der letzten EM 2017 wurde als Überraschung bezeichnet, allerdings konnten die Holländerinnen die Leistung bei der WM 2019 nochmal bestätigen, bei der sie als bestes europäisches Team abschnitten und nach einem Siegeszug durchs Turnier erst im Endspiel an den USA scheiterten.

Insofern muss man sie sicher auch dieses Mal auf der Rechnung haben. Dazu sehe ich die Französinnen auch in dieser Gruppe der Favoriten. Entgegen der Dominanz im Clubfussball konnten sie als Nationalteam bisher noch nichts reißen. Das beste Ergebnis war ein 4. Platz bei der WM 2011 in Deutschland.

Bei der letzten EM überraschten die Österreicherinnen, als sie bis ins Halbfinale vordrangen. Die kalte Dusche aber dann danach, als sie sich für die darauffolgende WM 2019 gar nicht qualifizieren konnten. Aber wenn ich alleine an die vielen sehr starken Spielerinnen aus Österreich in der Bundesliga denke, traue ich ihnen durchaus wieder eine Überraschung zu.

Abschließend aus dem Bauch heraus mein Tipp für’s Finale…

Deutschland – Österreich

Ein Spiel mit ganz vielen Adlerträgerinnen.
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mmammu schrieb:

Zu der Aufzählung kommt wahrscheinlich noch Alexandra Johannsdottir dazu. Sie wurde Anfang Mai kurzfristig nach Island ausgeliehen, aber diese Leihe endet am 30.6.22. Der Kader der isländischen Mannschaft für die EM ist zwar noch nicht abschließend bekannt gegeben, aber für die Qualifikationsspiele war sie nominiert und ich hoffe mal, dass mit ihr eine weitere Adlerträgerin bei der EM dabei ist.

Ja, denke ich auch. Wollte aber erst einmal die feststehenden schreiben.

mmammu schrieb:

Ich bin eigentlich jemand, der Länderspiele gar nicht und auch EM und WM nur beiläufig, aber ohne jeglichen Enthusiasmus, verfolgt. Die Frauen EM werde ich mal etwas intensiver anschauen, um Spielerinnen besser kennenzulernen und die Leistungsstärke mal im Vergleich zu sehen.

Frauennationalmannschaft habe ich öfter regelmäßig geschaut, weil da noch so das Deutschlandfeeling wirklich ist. Dass sie wirklich auch mit einer gewissen Ehre in der Nationalmannschaft spielen und das ernst nehmen. Nicht so wie teilweise bei den Männern.


mmammu schrieb:

Ich glaube, der Frauenfussball in Deutschland ist in seiner Gesamtheit leistungsmäßig ganz weit vorne mit dabei. Wenn man auf die bisherige Historie der Europameisterschaften  zurückschaut, spricht das eine klare Sprache. Von bisher gespielten 12 Europameisterschaften seit 1984 hat Deutschland achtmal im Endspiel gestanden und alle Endspiele auch gewonnen.

Allerdings ist die Leistungsdichte inzwischen deutlich enger geworden und andere Nationen haben ordentlich aufgeholt. Das spiegelt sich auch im der Champions League wider. In den ersten 14 Auflagen seit 2001/02 (inkl. des Vorgängers UEFA Women’s Cup) kam der Sieger neunmal aus Deutschland. In den letzten sieben Auflagen seit 2015/16 dominierte aber Olympique Lyon als Dauersieger (Ausnahme 2020/21 FC Barcelona).


Jein. Das mag zwar in der Nationalmannschaft so sein. Im Vereinsfußball sind wir aber mittlerweile klar unterlegen - und das meine ich nicht aus dem Grund, dass Deutschland seit Jahren (2015 letzter Sieg 1. FFC Frankfurt) keine CL holten, sondern einfach, weil man auch spielerisch heftige Unterschiede sieht.
Finde es aber auch heftig, was Lyon da abreißt.

mmammu schrieb:

Bei der letzten EM überraschten die Österreicherinnen, als sie bis ins Halbfinale vordrangen. Die kalte Dusche aber dann danach, als sie sich für die darauffolgende WM 2019 gar nicht qualifizieren konnten. Aber wenn ich alleine an die vielen sehr starken Spielerinnen aus Österreich in der Bundesliga denke, traue ich ihnen durchaus wieder eine Überraschung zu.

Abschließend aus dem Bauch heraus mein Tipp für’s Finale…

Deutschland – Österreich

Ein Spiel mit ganz vielen Adlerträgerinnen.



Liebe ja Überraschungen und Dein Tipp für's Finale nehme ich liebend gerne an!


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Zu der Aufzählung kommt wahrscheinlich noch Alexandra Johannsdottir dazu. Sie wurde Anfang Mai kurzfristig nach Island ausgeliehen, aber diese Leihe endet am 30.6.22. Der Kader der isländischen Mannschaft für die EM ist zwar noch nicht abschließend bekannt gegeben, aber für die Qualifikationsspiele war sie nominiert und ich hoffe mal, dass mit ihr eine weitere Adlerträgerin bei der EM dabei ist.

Ich bin eigentlich jemand, der Länderspiele gar nicht und auch EM und WM nur beiläufig, aber ohne jeglichen Enthusiasmus, verfolgt. Die Frauen EM werde ich mal etwas intensiver anschauen, um Spielerinnen besser kennenzulernen und die Leistungsstärke mal im Vergleich zu sehen.

Ich glaube, der Frauenfussball in Deutschland ist in seiner Gesamtheit leistungsmäßig ganz weit vorne mit dabei. Wenn man auf die bisherige Historie der Europameisterschaften  zurückschaut, spricht das eine klare Sprache. Von bisher gespielten 12 Europameisterschaften seit 1984 hat Deutschland achtmal im Endspiel gestanden und alle Endspiele auch gewonnen.

Allerdings ist die Leistungsdichte inzwischen deutlich enger geworden und andere Nationen haben ordentlich aufgeholt. Das spiegelt sich auch im der Champions League wider. In den ersten 14 Auflagen seit 2001/02 (inkl. des Vorgängers UEFA Women’s Cup) kam der Sieger neunmal aus Deutschland. In den letzten sieben Auflagen seit 2015/16 dominierte aber Olympique Lyon als Dauersieger (Ausnahme 2020/21 FC Barcelona).

Der aktuell amtierende Europameister ist die Niederlande. Der Sieg bei der letzten EM 2017 wurde als Überraschung bezeichnet, allerdings konnten die Holländerinnen die Leistung bei der WM 2019 nochmal bestätigen, bei der sie als bestes europäisches Team abschnitten und nach einem Siegeszug durchs Turnier erst im Endspiel an den USA scheiterten.

Insofern muss man sie sicher auch dieses Mal auf der Rechnung haben. Dazu sehe ich die Französinnen auch in dieser Gruppe der Favoriten. Entgegen der Dominanz im Clubfussball konnten sie als Nationalteam bisher noch nichts reißen. Das beste Ergebnis war ein 4. Platz bei der WM 2011 in Deutschland.

Bei der letzten EM überraschten die Österreicherinnen, als sie bis ins Halbfinale vordrangen. Die kalte Dusche aber dann danach, als sie sich für die darauffolgende WM 2019 gar nicht qualifizieren konnten. Aber wenn ich alleine an die vielen sehr starken Spielerinnen aus Österreich in der Bundesliga denke, traue ich ihnen durchaus wieder eine Überraschung zu.

Abschließend aus dem Bauch heraus mein Tipp für’s Finale…

Deutschland – Österreich

Ein Spiel mit ganz vielen Adlerträgerinnen.
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mmammu schrieb:

Zu der Aufzählung kommt wahrscheinlich noch Alexandra Johannsdottir dazu.
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Und jetzt ist es amtlich. Alexandra Johannsdottir ist für den isländischen Kader nominiert und damit als eine weitere Adlerträgerin bei der EM dabei!

https://frauen.eintracht.de/news/johannsdottir-im-islaendischen-em-kader-142307/
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Freue mich für sie und ganz ehrlich: Sie hat es sich verdient!
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Gude!

Die EM steht vor der Tür, die Kader bekannt. Dieser Thread soll in Zukunft aber auch generell für die Einsätze unserer Adlerträgerinnen in ihren Nationalmannschaften zur Verfügung stehen.

Für kommende EM sind folgende Spielerinnen nominiert.

Tor: Merle Frohms (D, Noch-Adlerträgerin), Stina Johannes (auf Abruf, Bald-Adlerträgerin)
Abwehr: Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne (Deutschland) - Virgina Kirchberger, Verena Hanshaw (beide Österreich)
Mittelfeld/Sturm: Nicole Anyomi, Laura Freigang, Sjöke Nüsken (alle Deutschland) - Barbara Dunst, Laura Feiersinger (beide Österreich) - Sandrine Mauron (Noch-Adlerträgerin), Géraldine Reuteler (beide Schweiz)

Was denkt ihr. Wie erfolgreich wird die EM für unsere Nationalspielerinnen?
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Denis schrieb:

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Für kommende EM sind folgende Spielerinnen nominiert.

Tor: Merle Frohms (D, Noch-Adlerträgerin), Stina Johannes (auf Abruf, Bald-Adlerträgerin)
Abwehr: Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne (Deutschland) - Virgina Kirchberger, Verena Hanshaw (beide Österreich)
Mittelfeld/Sturm: Nicole Anyomi, Laura Freigang, Sjöke Nüsken (alle Deutschland) - Barbara Dunst, Laura Feiersinger (beide Österreich) - Sandrine Mauron (Noch-Adlerträgerin), Géraldine Reuteler (beide Schweiz)
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Aus dem vorläufigen EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft mussten noch 5 Spielerinnen gestrichen werden.

Leider ist unter ihnen auch Sjoeke Nüsken, die aber auf Abruf bereit steht, falls es verletzungsbedingt noch Ausfälle im Kader geben sollte...
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Denis schrieb:

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Für kommende EM sind folgende Spielerinnen nominiert.

Tor: Merle Frohms (D, Noch-Adlerträgerin), Stina Johannes (auf Abruf, Bald-Adlerträgerin)
Abwehr: Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne (Deutschland) - Virgina Kirchberger, Verena Hanshaw (beide Österreich)
Mittelfeld/Sturm: Nicole Anyomi, Laura Freigang, Sjöke Nüsken (alle Deutschland) - Barbara Dunst, Laura Feiersinger (beide Österreich) - Sandrine Mauron (Noch-Adlerträgerin), Géraldine Reuteler (beide Schweiz)
...

Aus dem vorläufigen EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft mussten noch 5 Spielerinnen gestrichen werden.

Leider ist unter ihnen auch Sjoeke Nüsken, die aber auf Abruf bereit steht, falls es verletzungsbedingt noch Ausfälle im Kader geben sollte...
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Als ich das gelesen hatte, war ich schon leicht geschockt. Sie wird aber nächste Saison beweisen, dass sie die richtige für die Nationalmannschaft ist. Wir wissen, was wir an ihr haben.
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Als ich das gelesen hatte, war ich schon leicht geschockt. Sie wird aber nächste Saison beweisen, dass sie die richtige für die Nationalmannschaft ist. Wir wissen, was wir an ihr haben.
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Denis schrieb:

Als ich das gelesen hatte, war ich schon leicht geschockt. Sie wird aber nächste Saison beweisen, dass sie die richtige für die Nationalmannschaft ist. Wir wissen, was wir an ihr haben.

Das stimmt auf alle Fälle.

Sie konnte aber auch nicht alle Trainingseinheiten absolvieren, weil sie angeschlagen ist/war.
Vielleicht hat auch das den Ausschlag gegeben. Bei der Leistungsdichte sind es ja oft Nuancen, die über Nominierung oder Nicht-Nominierung entscheiden...
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Denis schrieb:

Als ich das gelesen hatte, war ich schon leicht geschockt. Sie wird aber nächste Saison beweisen, dass sie die richtige für die Nationalmannschaft ist. Wir wissen, was wir an ihr haben.

Das stimmt auf alle Fälle.

Sie konnte aber auch nicht alle Trainingseinheiten absolvieren, weil sie angeschlagen ist/war.
Vielleicht hat auch das den Ausschlag gegeben. Bei der Leistungsdichte sind es ja oft Nuancen, die über Nominierung oder Nicht-Nominierung entscheiden...
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Ja, vielleicht. Trotzdem sehr bitter.


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