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Verhalten der Fans

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Schneeweiss schrieb:

Letztendlich ist es egal, von wem diese Aktionen ausgehen. Fakt ist, dass sie geschehen und dem Verein massiv schaden. Diesen Menschen, die das tun, ist eh nicht mehr zu helfen. Hinter den Aktionen steckt mehr krimminelle Energie, als Dummheit. Deshalb plädiere ich dafür, zunächst keine Auswärtskarten mehr auszugeben; für zunächst die Hinrunde 2026. Das beträfe dann auch die internationalen Spiele. In dieser Zeit geht der Verein in die Gepräche mit den Ultras. Es werden klare Regeln vorab aufgestellt, die eingehalten werden müssen, ansonsten wird die Sanktion verlängert. Die Regeln betreffen bestimmte Bereiche, wie den Umgang mit Gewalt, Radikalismus, Pyro und den Umgang der sehr unterschiedlichen Ultragruppierungen untereinander. Für einen Ausschluss der Brigade Nassau bin ich schon lange. Es wäre zu prüfen, wie das möglich ist. Es werden auch die meisten Ultras Schwierigkeiten haben, sich gegen diese Leute durchzusetzen. Dabei muss der Verein helfen. Ziel muss es sein, diese Typen aus dem Verein loszuwerden.

sehr guter Beitrag
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Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden. Und wir haben mittlerweile zwei Fälle, wo es kurz vor Spielabbruch war. Wir hatten die Ausschreitungen beim Spiel gegen Suttgart(2023?) etc. Es geht darum, Personenschäden in Kauf zu nehmen. Es geht darum, dass man dem sportlichen Erfolg des Vereins schadet. Es geht darum, dass man dem finanziellen Erfolg des Vereins schadet. Und, liebe Eintracht-Verantwortliche: Es geht auch um die Außendarstellung, auf die ja ganz besonders geachtet wird.
Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck. Da aber nicht fruchtet, fragt sich der gemeine Forums-User schon: Und weiter? Man sieht halt keine richtigen Resultate.
DAS Resultat, das man natürlich direkt wahrgekommen hatte, war, dass der Verein einen Maulkorb bezüglich politischer Diskussionen im Forum auferlegt hatte. Ohne Gespräche im Vorfeld und ohne wirkliche Gespräche im Nachgang. Weil: die Politikdiskussionen schadeten der Außendarstellung.


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Bruno_P schrieb:

Da hilft nur Eines, nicht mehr rein lassen und gerichtlich verfolgen

Du wirst es nicht glauben, aber wenn jemand ermittelt wurde bekommt derjenige Stadionverbot und je nach Tat geht es auch vor Gericht. Das ist schon sehr viele Jahre so.
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Leider wird eben nur ein verschwindend geringer Bruchteil ermittelt.
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Wär doch mal ne Idee: Bei jedem Heimspiel vor Anpfiff die Summe der bisher gezahlten Strafen auf dem Videowürfel einblenden und über den Stadionsprecher ein "Eintracht Frankfurt bedankt sich bei den Fans für XXX€ bisher gezahlten Strafen" hinterher.

Würd mich echt mal interessieren, was wir da bisher in Summe gezahlt haben. Könnt man bestimmt mittlerweile einen Spieler mit finanzieren.
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wEdgE- schrieb:

Wär doch mal ne Idee: Bei jedem Heimspiel vor Anpfiff die Summe der bisher gezahlten Strafen auf dem Videowürfel einblenden und über den Stadionsprecher ein "Eintracht Frankfurt bedankt sich bei den Fans für XXX€ bisher gezahlten Strafen" hinterher.

Würd mich echt mal interessieren, was wir da bisher in Summe gezahlt haben. Könnt man bestimmt mittlerweile einen Spieler mit finanzieren.


Wenn es ein Spieler wäre, wäre es mir egal. Aber eher wird da gespart, wo man leicht sparen kann: Bei Arbeitsplätzen, die man nicht unbedingt braucht.
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Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden. Und wir haben mittlerweile zwei Fälle, wo es kurz vor Spielabbruch war. Wir hatten die Ausschreitungen beim Spiel gegen Suttgart(2023?) etc. Es geht darum, Personenschäden in Kauf zu nehmen. Es geht darum, dass man dem sportlichen Erfolg des Vereins schadet. Es geht darum, dass man dem finanziellen Erfolg des Vereins schadet. Und, liebe Eintracht-Verantwortliche: Es geht auch um die Außendarstellung, auf die ja ganz besonders geachtet wird.
Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck. Da aber nicht fruchtet, fragt sich der gemeine Forums-User schon: Und weiter? Man sieht halt keine richtigen Resultate.
DAS Resultat, das man natürlich direkt wahrgekommen hatte, war, dass der Verein einen Maulkorb bezüglich politischer Diskussionen im Forum auferlegt hatte. Ohne Gespräche im Vorfeld und ohne wirkliche Gespräche im Nachgang. Weil: die Politikdiskussionen schadeten der Außendarstellung.


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Steigflug_verpflichtet schrieb:

Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck



zwischen Verein und der Fanszene sowieso, idealerweise auch innerhalb der Fanszene.
Vielleicht meine naive Vorstellung, dass es dort auch Personen gibt, die das Verhalten in letzter Zeit zunehmend abschreckt
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Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden. Und wir haben mittlerweile zwei Fälle, wo es kurz vor Spielabbruch war. Wir hatten die Ausschreitungen beim Spiel gegen Suttgart(2023?) etc. Es geht darum, Personenschäden in Kauf zu nehmen. Es geht darum, dass man dem sportlichen Erfolg des Vereins schadet. Es geht darum, dass man dem finanziellen Erfolg des Vereins schadet. Und, liebe Eintracht-Verantwortliche: Es geht auch um die Außendarstellung, auf die ja ganz besonders geachtet wird.
Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck. Da aber nicht fruchtet, fragt sich der gemeine Forums-User schon: Und weiter? Man sieht halt keine richtigen Resultate.
DAS Resultat, das man natürlich direkt wahrgekommen hatte, war, dass der Verein einen Maulkorb bezüglich politischer Diskussionen im Forum auferlegt hatte. Ohne Gespräche im Vorfeld und ohne wirkliche Gespräche im Nachgang. Weil: die Politikdiskussionen schadeten der Außendarstellung.


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Steigflug_verpflichtet schrieb:

Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?


Nö aber deren Fahnen hängen halt meist da wo das geworfene Zeug herkommt. Bei nem Heimspiel könnt man das so nicht sagen, bei Auswärtsfahrten besteht das Publikum im Auswärtsblock dann zum Großteil doch aus eben den genannten Gruppierungen.

Hindert ja auch keiner die Kurve daran das selber zu regeln.  Da besteht aber anscheinend leider kein Interesse dran.

Steigflug_verpflichtet schrieb:

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden.


Zurecht wie ich finde. Hab mittlerweile echt kein Verständnis mehr für solche dämlichen Aktionen.
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Steigflug_verpflichtet schrieb:

Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck



zwischen Verein und der Fanszene sowieso, idealerweise auch innerhalb der Fanszene.
Vielleicht meine naive Vorstellung, dass es dort auch Personen gibt, die das Verhalten in letzter Zeit zunehmend abschreckt
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Tafelberg schrieb:
zwischen Verein und der Fanszene sowieso, idealerweise auch innerhalb der Fanszene.
Die Eintracht betont seit Jahren die Bedeutung von Gesprächen – aber wie genau hat sich das Verhalten der sogenannten "aktiven Fanszene" in der Zeit entwickelt?
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Das Verhalten der Fans, die mit Papierkugeln werfen, die Pyros - trotz Verbot zünden (ich weiß nicht ob es ein Verbot oder gar ein Gesetz ist, gegen das verstoßen wird), welches hier kritisiert wird ist normale Diskussion über das, was dem einen Grund ist sich äußerst kritisch auszudrücken und dem anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich glaube sehr wohl, dass die Verantwortlichen in der Eintracht Frankfurt Fußball AG und auch im Verein in Gesprächen mit der organisierten Fanszene ist. Vielleicht sogar regelmäßig.
Das finde ich hervorragend, bin mir nicht sicher ob das in allen Vereinen so gehalten wird.

Ob nun seitens der AG oder des e.V. zu lasch mit den Fans ist oder ob es gar gleichgültig sei, kann ich nicht beurteilen.
Mein Gefühl sagt mir lediglich, dass ich nicht glauben kann, dass sich die Verantwortlichen in AG und e.V. so mir nichts dir nichts von anderen vorführen lassen würden.
So ist also meine Vermutung (!) die, dass es inhaltlich gute Gespräche sind und die Argumentation beider Seiten ernst genommen wird.

Um mit einem Missverständnis aufzuräumen.
Nicht jeder versucht hier klammheimlich einem anderen ans Bein zu pinkeln.
Mir geht es bei meiner Kritik an den Posts einiger um die Verunglimpfung von Fans als Kokser, Asoziale oder Verbrecher.
Um nichts anderes geht es mir!
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Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden. Und wir haben mittlerweile zwei Fälle, wo es kurz vor Spielabbruch war. Wir hatten die Ausschreitungen beim Spiel gegen Suttgart(2023?) etc. Es geht darum, Personenschäden in Kauf zu nehmen. Es geht darum, dass man dem sportlichen Erfolg des Vereins schadet. Es geht darum, dass man dem finanziellen Erfolg des Vereins schadet. Und, liebe Eintracht-Verantwortliche: Es geht auch um die Außendarstellung, auf die ja ganz besonders geachtet wird.
Ja, es müssen wieder Gespräche aufgenommen werden. Mit Nachdruck. Da aber nicht fruchtet, fragt sich der gemeine Forums-User schon: Und weiter? Man sieht halt keine richtigen Resultate.
DAS Resultat, das man natürlich direkt wahrgekommen hatte, war, dass der Verein einen Maulkorb bezüglich politischer Diskussionen im Forum auferlegt hatte. Ohne Gespräche im Vorfeld und ohne wirkliche Gespräche im Nachgang. Weil: die Politikdiskussionen schadeten der Außendarstellung.


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Steigflug_verpflichtet schrieb:

DAS Resultat, das man natürlich direkt wahrgenommen hatte, war, dass der Verein einen Maulkorb bezüglich politischer Diskussionen im Forum auferlegt hatte. Ohne Gespräche im Vorfeld und ohne wirkliche Gespräche im Nachgang. Weil: die Politikdiskussionen schadeten der Außendarstellung.

Ich könnte mir vorstellen, dass eines (Maulkorb) in Bezug auf das andere (Randale) im Verbund zunehmend interessant werden könnte als Thema von Diskussionen.
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Steigflug_verpflichtet schrieb:

Ich raffe es hingegen nicht so ganz, wie die Diskussion von einigen wenigen auf die Ultras gemünzt wird. Hingen da gestern Zettel an den Feuerzeugen und Stangen, mit "UF" oder "Brigade Nassau" drauf?


Nö aber deren Fahnen hängen halt meist da wo das geworfene Zeug herkommt. Bei nem Heimspiel könnt man das so nicht sagen, bei Auswärtsfahrten besteht das Publikum im Auswärtsblock dann zum Großteil doch aus eben den genannten Gruppierungen.

Hindert ja auch keiner die Kurve daran das selber zu regeln.  Da besteht aber anscheinend leider kein Interesse dran.

Steigflug_verpflichtet schrieb:

Es lässt sich aber festhalten, dass die Leute hier im Forum zunehmend sauer werden.


Zurecht wie ich finde. Hab mittlerweile echt kein Verständnis mehr für solche dämlichen Aktionen.
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wEdgE- schrieb:

Bei nem Heimspiel könnt man das so nicht sagen, bei Auswärtsfahrten besteht das Publikum im Auswärtsblock dann zum Großteil doch aus eben den genannten Gruppierungen.

Woher das Wissen, vom Fernsehsessel aus ermittelt?
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Mein abschließender persönlicher Kommentar zu der Sache, nachdem gestern Abend ja bei allen, auch bei mir, die Emotionalisierung frischer war und mancher Beitrag schärfer als es sein musste:

Am Ende geht es doch einfach darum, dass wir alle Schaden von der Eintracht abwenden wollen, weil wir Fans der Eintracht sind. Selbstverständlich kann nicht nur mit Härte gearbeitet werden, aber es müssen klare Grenzen bestehen, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu. Für mich ist da die Grenze erreicht, wo andere Menschen zu Schaden kommen (Böller, Raketen usw.) oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt. Die paar Papierkugeln gestern waren nicht das Problem, gestern Abend war das Problem, dass eine Plastikfahnenstange den Schiedsrichter-Assistenten getroffen hat und ein Feuerzeug ebenfalls geworfen wurde. Wer weiß, wie Treffer gegen jemanden vom SR-Team oder auch gegen Spieler (siehe Drewes) in der Vergangenheit ausgegangen sind, der geht einfach ein enorm hohes Risiko eines Spielabbruchs ein. Wir haben gestern einfach Glück gehabt. Ich will nicht künftig Punktverluste durch Fanverhalten einpreisen müssen, mir reichen schon die Punktverluste durch schlechte Spiele der 11 Mann + X auf dem Platz. Das ist alles. Und damit bin ich wohl kaum alleine.

Gleichzeitig wird uns natürlich "alle raus" oder "mit dem Knüppel rein" genauso wenig weiterhelfen die Probleme zu beheben, wenn man auch im Rahmen der ersten Emotionen vllt. diese eher kontraproduktiven Wünsche hat (da nehme ich mich nicht mal raus). Es muss immer eine gesunde Balance bestehen zwischen Freiräumen und Grenzen. Es muss aber auch klar der Wille aller Beteiligten da sein diese Balance zu bewerkstelligen. Dazu gehört, dass die Eintracht die Hand reicht, aber es gehört auch dazu, dass man diese Hand nicht verbrennt. Und ein Spielabbruch wegen sowas wie gestern wäre ein Verbrennen der Hand gewesen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten verhindern können, dass es soweit kommt.

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Äußerst bedenklich, wenn man hier liest wie einige diesen Schwachsinn noch relativieren.
Man kann sich beim Schiri & Amiri eigentlich echt nur herzlichst bedanken.

Nicht auszumalen, wie die "Personen" im Block durchgedreht wären, wenn Amiri ne Papierkugel zurückgeworfen hätte.

Würde auch gerne mal sehen, wie diejenigen, die das verteidigen/verharmlosen etc. ihre Arbeit konzentriert und seelenruhig weitermachen, wenn sie von einer Mehrzahl an Personen mit Papierkugeln abgeworfen werden. Von Feuerzeugen und Ähnlichem ganz zu Schweigen.
Aber naja. Scheinbar ein Spiegel der Gesellschaft. Leider.
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Mein abschließender persönlicher Kommentar zu der Sache, nachdem gestern Abend ja bei allen, auch bei mir, die Emotionalisierung frischer war und mancher Beitrag schärfer als es sein musste:

Am Ende geht es doch einfach darum, dass wir alle Schaden von der Eintracht abwenden wollen, weil wir Fans der Eintracht sind. Selbstverständlich kann nicht nur mit Härte gearbeitet werden, aber es müssen klare Grenzen bestehen, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu. Für mich ist da die Grenze erreicht, wo andere Menschen zu Schaden kommen (Böller, Raketen usw.) oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt. Die paar Papierkugeln gestern waren nicht das Problem, gestern Abend war das Problem, dass eine Plastikfahnenstange den Schiedsrichter-Assistenten getroffen hat und ein Feuerzeug ebenfalls geworfen wurde. Wer weiß, wie Treffer gegen jemanden vom SR-Team oder auch gegen Spieler (siehe Drewes) in der Vergangenheit ausgegangen sind, der geht einfach ein enorm hohes Risiko eines Spielabbruchs ein. Wir haben gestern einfach Glück gehabt. Ich will nicht künftig Punktverluste durch Fanverhalten einpreisen müssen, mir reichen schon die Punktverluste durch schlechte Spiele der 11 Mann + X auf dem Platz. Das ist alles. Und damit bin ich wohl kaum alleine.

Gleichzeitig wird uns natürlich "alle raus" oder "mit dem Knüppel rein" genauso wenig weiterhelfen die Probleme zu beheben, wenn man auch im Rahmen der ersten Emotionen vllt. diese eher kontraproduktiven Wünsche hat (da nehme ich mich nicht mal raus). Es muss immer eine gesunde Balance bestehen zwischen Freiräumen und Grenzen. Es muss aber auch klar der Wille aller Beteiligten da sein diese Balance zu bewerkstelligen. Dazu gehört, dass die Eintracht die Hand reicht, aber es gehört auch dazu, dass man diese Hand nicht verbrennt. Und ein Spielabbruch wegen sowas wie gestern wäre ein Verbrennen der Hand gewesen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten verhindern können, dass es soweit kommt.

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SGE_Werner schrieb:
Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu.
Hier scheiden sich jedoch bereits die Geister. Denn für mich - und ich bin vermutlich bei weitem nicht der einzige - gehört das alles eben nicht dazu.
SGE_Werner schrieb:
oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt.
Und hier gehen die Meinungen ebenfalls auseinander und kommen auch nicht so schnell wieder zusammen. Bei zuletzt einer Million an Strafzahlungen in einer Saison ist eben für mich das erträgliche Strafmaß weit überschritten. Aus dem Grunde, den ich weiter oben nannte. Man kann mit dem Geld Menschen im Hintergrund beschäftigen, die zum einen gebraucht werden und die zum anderen das Geld vermutlich gut gebrauchen können.
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Mein abschließender persönlicher Kommentar zu der Sache, nachdem gestern Abend ja bei allen, auch bei mir, die Emotionalisierung frischer war und mancher Beitrag schärfer als es sein musste:

Am Ende geht es doch einfach darum, dass wir alle Schaden von der Eintracht abwenden wollen, weil wir Fans der Eintracht sind. Selbstverständlich kann nicht nur mit Härte gearbeitet werden, aber es müssen klare Grenzen bestehen, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu. Für mich ist da die Grenze erreicht, wo andere Menschen zu Schaden kommen (Böller, Raketen usw.) oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt. Die paar Papierkugeln gestern waren nicht das Problem, gestern Abend war das Problem, dass eine Plastikfahnenstange den Schiedsrichter-Assistenten getroffen hat und ein Feuerzeug ebenfalls geworfen wurde. Wer weiß, wie Treffer gegen jemanden vom SR-Team oder auch gegen Spieler (siehe Drewes) in der Vergangenheit ausgegangen sind, der geht einfach ein enorm hohes Risiko eines Spielabbruchs ein. Wir haben gestern einfach Glück gehabt. Ich will nicht künftig Punktverluste durch Fanverhalten einpreisen müssen, mir reichen schon die Punktverluste durch schlechte Spiele der 11 Mann + X auf dem Platz. Das ist alles. Und damit bin ich wohl kaum alleine.

Gleichzeitig wird uns natürlich "alle raus" oder "mit dem Knüppel rein" genauso wenig weiterhelfen die Probleme zu beheben, wenn man auch im Rahmen der ersten Emotionen vllt. diese eher kontraproduktiven Wünsche hat (da nehme ich mich nicht mal raus). Es muss immer eine gesunde Balance bestehen zwischen Freiräumen und Grenzen. Es muss aber auch klar der Wille aller Beteiligten da sein diese Balance zu bewerkstelligen. Dazu gehört, dass die Eintracht die Hand reicht, aber es gehört auch dazu, dass man diese Hand nicht verbrennt. Und ein Spielabbruch wegen sowas wie gestern wäre ein Verbrennen der Hand gewesen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten verhindern können, dass es soweit kommt.

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SGE_Werner schrieb:

Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu.



dann gehöre ich zur Minderheit!
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wEdgE- schrieb:

Bei nem Heimspiel könnt man das so nicht sagen, bei Auswärtsfahrten besteht das Publikum im Auswärtsblock dann zum Großteil doch aus eben den genannten Gruppierungen.

Woher das Wissen, vom Fernsehsessel aus ermittelt?
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propain schrieb:

Woher das Wissen, vom Fernsehsessel aus ermittelt?                                              


Interessante Frage. Was möchtest du damit suggerieren?

Ich bin so oft es geht im Stadion, die letzten Jahre zumeist Auswärts.
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Mein abschließender persönlicher Kommentar zu der Sache, nachdem gestern Abend ja bei allen, auch bei mir, die Emotionalisierung frischer war und mancher Beitrag schärfer als es sein musste:

Am Ende geht es doch einfach darum, dass wir alle Schaden von der Eintracht abwenden wollen, weil wir Fans der Eintracht sind. Selbstverständlich kann nicht nur mit Härte gearbeitet werden, aber es müssen klare Grenzen bestehen, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu. Für mich ist da die Grenze erreicht, wo andere Menschen zu Schaden kommen (Böller, Raketen usw.) oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt. Die paar Papierkugeln gestern waren nicht das Problem, gestern Abend war das Problem, dass eine Plastikfahnenstange den Schiedsrichter-Assistenten getroffen hat und ein Feuerzeug ebenfalls geworfen wurde. Wer weiß, wie Treffer gegen jemanden vom SR-Team oder auch gegen Spieler (siehe Drewes) in der Vergangenheit ausgegangen sind, der geht einfach ein enorm hohes Risiko eines Spielabbruchs ein. Wir haben gestern einfach Glück gehabt. Ich will nicht künftig Punktverluste durch Fanverhalten einpreisen müssen, mir reichen schon die Punktverluste durch schlechte Spiele der 11 Mann + X auf dem Platz. Das ist alles. Und damit bin ich wohl kaum alleine.

Gleichzeitig wird uns natürlich "alle raus" oder "mit dem Knüppel rein" genauso wenig weiterhelfen die Probleme zu beheben, wenn man auch im Rahmen der ersten Emotionen vllt. diese eher kontraproduktiven Wünsche hat (da nehme ich mich nicht mal raus). Es muss immer eine gesunde Balance bestehen zwischen Freiräumen und Grenzen. Es muss aber auch klar der Wille aller Beteiligten da sein diese Balance zu bewerkstelligen. Dazu gehört, dass die Eintracht die Hand reicht, aber es gehört auch dazu, dass man diese Hand nicht verbrennt. Und ein Spielabbruch wegen sowas wie gestern wäre ein Verbrennen der Hand gewesen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten verhindern können, dass es soweit kommt.

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@Werner:

Ich gehe sogar ein bißchen weiter. Mal für 1 Minute Papierkugeln schmeißen mag ja ganz witzig sein, aber spätestens wenn der Schiri deswegen unterbricht, sollte man es gut sein lassen.
Noch dazu weil Amiri jetzt nicht geschauspielert oder provoziert hat. Der wollte nur die Ecke ausführen.

Normalerweise wäre ja noch das Netz gespannt gewesen. Da wäre dann gar nix passiert.Trotzdem sollten sich die Fans unter Kontrolle haben und nichts schmeißen.    
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SGE_Werner schrieb:
Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu.
Hier scheiden sich jedoch bereits die Geister. Denn für mich - und ich bin vermutlich bei weitem nicht der einzige - gehört das alles eben nicht dazu.
SGE_Werner schrieb:
oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt.
Und hier gehen die Meinungen ebenfalls auseinander und kommen auch nicht so schnell wieder zusammen. Bei zuletzt einer Million an Strafzahlungen in einer Saison ist eben für mich das erträgliche Strafmaß weit überschritten. Aus dem Grunde, den ich weiter oben nannte. Man kann mit dem Geld Menschen im Hintergrund beschäftigen, die zum einen gebraucht werden und die zum anderen das Geld vermutlich gut gebrauchen können.
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SamuelMumm schrieb:

Man kann mit dem Geld Menschen im Hintergrund beschäftigen, die zum einen gebraucht werden und die zum anderen das Geld vermutlich gut gebrauchen können.

Ist das so oder ist es nur populistischer Unsinn? Da könnte ich genauso behaupten, wenn es immer friedlich bleibt verlieren Ordnungskräfte ihren Arbeitsplatz.
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Mein abschließender persönlicher Kommentar zu der Sache, nachdem gestern Abend ja bei allen, auch bei mir, die Emotionalisierung frischer war und mancher Beitrag schärfer als es sein musste:

Am Ende geht es doch einfach darum, dass wir alle Schaden von der Eintracht abwenden wollen, weil wir Fans der Eintracht sind. Selbstverständlich kann nicht nur mit Härte gearbeitet werden, aber es müssen klare Grenzen bestehen, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Mit den paar Bengalos und Rauchtöpfen, vllt. auch mal mit einer Protestaktion, damit haben sich doch die meisten arrangiert, das gehört irgendwie dazu. Für mich ist da die Grenze erreicht, wo andere Menschen zu Schaden kommen (Böller, Raketen usw.) oder wo die Eintracht über ein erträgliches Maß hinaus selbst Schaden nimmt. Die paar Papierkugeln gestern waren nicht das Problem, gestern Abend war das Problem, dass eine Plastikfahnenstange den Schiedsrichter-Assistenten getroffen hat und ein Feuerzeug ebenfalls geworfen wurde. Wer weiß, wie Treffer gegen jemanden vom SR-Team oder auch gegen Spieler (siehe Drewes) in der Vergangenheit ausgegangen sind, der geht einfach ein enorm hohes Risiko eines Spielabbruchs ein. Wir haben gestern einfach Glück gehabt. Ich will nicht künftig Punktverluste durch Fanverhalten einpreisen müssen, mir reichen schon die Punktverluste durch schlechte Spiele der 11 Mann + X auf dem Platz. Das ist alles. Und damit bin ich wohl kaum alleine.

Gleichzeitig wird uns natürlich "alle raus" oder "mit dem Knüppel rein" genauso wenig weiterhelfen die Probleme zu beheben, wenn man auch im Rahmen der ersten Emotionen vllt. diese eher kontraproduktiven Wünsche hat (da nehme ich mich nicht mal raus). Es muss immer eine gesunde Balance bestehen zwischen Freiräumen und Grenzen. Es muss aber auch klar der Wille aller Beteiligten da sein diese Balance zu bewerkstelligen. Dazu gehört, dass die Eintracht die Hand reicht, aber es gehört auch dazu, dass man diese Hand nicht verbrennt. Und ein Spielabbruch wegen sowas wie gestern wäre ein Verbrennen der Hand gewesen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten verhindern können, dass es soweit kommt.

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Das Ganze dreht sich doch im Kreis. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, die die große Masse der Fans nur noch nervt. Und dass man immer noch diskutiert, wenn wiederholt in Kauf genommen wird, dass Spiele abgebrochen oder sogar Menschen verletzt werden können, dafür bringen immer weniger Verständnis auf. Die Polarisierung in der Fanszene wird dadurch auch immer größer, provoziert von einer Minderheit. Eigentlich ein Spiegelbild dessen, was wir auch in der Gesellschaft erleben. Das dürfte kaum im Sinne der Eintracht sein, also wird man sich irgendwann entscheiden müssen, ob den Taten Konsequenzen folgen.
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SamuelMumm schrieb:

Man kann mit dem Geld Menschen im Hintergrund beschäftigen, die zum einen gebraucht werden und die zum anderen das Geld vermutlich gut gebrauchen können.

Ist das so oder ist es nur populistischer Unsinn? Da könnte ich genauso behaupten, wenn es immer friedlich bleibt verlieren Ordnungskräfte ihren Arbeitsplatz.
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Wenn du meinst, dass die Erwähnung der Bezahlung von Jobs – wie dem von mir oft als Beispiel genannten Fanshop-Verkäufer, dem Ticketing-Mitarbeiter oder vielen anderen –, die das sicher nicht als Hobby machen, sondern vermutlich zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts oder als Zuverdienst (ob Teilzeit oder Vollzeit, weiß ich nicht) ausüben, populistischer Unsinn sein könnte, dann sagt das einiges über dich aus.
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Gude !

Also in unserem EFC sind da so zwei Kumpels die fahren überall hin, haben aber mit der aktiven Fanszene nichts zu tun. Die aktive Fanszene ist immer im unteren Bereich des Stehers angesiedelt, weiß man ja. Nun...den einen habe ich jetzt gefragt wie er das gesehen hat. Er saß im offiziellen Gästebereich und sagte dass die Stange von weit oben aus dem Steher kam, eventuell sogar aus diesem K-Block auf der anderen Tribüne....auf keinen Fall aus dem unteren Bereich des Stehers. Und ich meine am TV Maddin gehört zu haben wie er ins Mikro plärrte "was der Scheiß mit der Stange soll", da bin ich mir ziemlich sicher...hat mein Kumpel bestätigt, den Wortlaut hat er nicht, aber Maddin hat sich diesbezüglich geäußert.

Nach der Mainzer-"Choreo" (wenn man das so nennen mag) war das natürlich wie'n Elfer für unten die, das Netz runter zu reißen und eben "alles reinzuwerfen"... in Form der Papierkugeln.

Das ist kein UF Pro oder Contra von mir, lediglich die Schilderung des Ganzen aus der Sicht meines Kumpels.
Was die UF angeht habe ich nach Bochum jegliche Spende eingestellt, wo ich doch immer mal nen Fünfer locker gemacht habe.

Um den Stangenwurf zu "verorten" habe ich mir das Vieo jetzt mal in Dauerschleife angesehen (bisher nur gestern 1 x kurz). Alter...das war aber echt sowas von knapp am Kopf vorbei kam aber von ziemlich seitlich das Teil.
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SamuelMumm schrieb:

Man kann mit dem Geld Menschen im Hintergrund beschäftigen, die zum einen gebraucht werden und die zum anderen das Geld vermutlich gut gebrauchen können.

Ist das so oder ist es nur populistischer Unsinn? Da könnte ich genauso behaupten, wenn es immer friedlich bleibt verlieren Ordnungskräfte ihren Arbeitsplatz.
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3.549,700€ an gezahlten Strafen seit  2011/12, davon alleine fast eine Million letztes Jahr und das sind nur die DFB Strafen. Damit hätte man so einiges Sinnvolles anfangen können.


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