Klima- und Strukturwandel haben Auswirkungen auf die Vogelwelt in Deutschland. Positiv stimmt mich, dass z.B. dem Schreiadler eine Chance eingeräumt wird:
Das Handelsblatt schreibt über fehlendes Elchmonitoring und insofern schwierige Prognosen über die tatsächliche Chance, dass der Elch sich wieder ansiedelt. Es hänge in erster Linie mit dem Migrationsdruck zusammen, sollten die Bestände vor allem in Ostpolen weiter wachsen:
Nach dem Biber wird auch der Fischotter wieder heimisch in Hessen. Die Bestände sind noch so klein, dass es vor allem die Zuwanderung ist, die ihm Rückkehr und Ausbreitung ermöglicht. Aber schön, wenn es zwischen Insektenschwund etc. auch mal positive Meldungen gibt:
Diese herrlich skurrilen, flugunfähigen Papageien haben wegen der eingeführten Nager nur vereinzelt überlebt und werden nun auf "gesäuberten" Inseln oder unzugänglichen Gebieten engmaschig überwacht und geschützt.
Möglich, dass sich da eine (positive) Geschichte wiederholt, wie die Zucht- und Auswilderungsbemühungen beim Kalifornienkondor ... nur dass der Kakapo eben für sich gesehen noch viel anfälliger ist.
Dabei scheint es sich um ein sportliches und ziemlich blödes Tier zu handeln. Erst hat es irgendwie die Elbe durchquert und sich dann in einem Zaun verfangen ... bald schon wird es merken, dass es auf der "verregneten Wiese" herzlich wenig Wald gibt. Aber gut, vielleicht zieht sie ja noch bis nach Ostholstein. Rund um Plön wäre dann auch ein potenziell geeigneter Lebensraum.
Hier eine Einschätzung des Projektes zur Wiederansiedlung der Waldrappe (bekannt aus "Männerherzen" mit Christian Ulmen) in Überlingen im vergangenen Jahr:
Hier eine Einschätzung des Projektes zur Wiederansiedlung der Waldrappe (bekannt aus "Männerherzen" mit Christian Ulmen) in Überlingen im vergangenen Jahr:
Die möglichen im Raum stehenden Maßnahmen bewirken erst einmal keine Rückkehr von Wildtieren, würden aber mittelfristig Lebensraum schaffen. Es geht um Erfahrungen aus dem russischen Überfall der Ukraine (Polen und das Baltikum sollen es schon vorgelebt haben) und damit einhergehend eine Vernässung grenzender Gebiete, um so eine natürliche Barriere ähnlich der Burggraben aus alten Zeiten zu schaffen:
...um so eine natürliche Barriere ähnlich der Burggraben aus alten Zeiten zu schaffen
Wäre es nicht so ein ernstes Thema, könnte man darüber schmunzeln. Als nächstes werden wohl wieder Landwehr-Hecken gepflanzt. Hatten wie hier auch schon mal: Frankfurter Landwehr. Sicher auch ein guter Lebensraum für viele Tiere.
Die möglichen im Raum stehenden Maßnahmen bewirken erst einmal keine Rückkehr von Wildtieren, würden aber mittelfristig Lebensraum schaffen. Es geht um Erfahrungen aus dem russischen Überfall der Ukraine (Polen und das Baltikum sollen es schon vorgelebt haben) und damit einhergehend eine Vernässung grenzender Gebiete, um so eine natürliche Barriere ähnlich der Burggraben aus alten Zeiten zu schaffen:
...um so eine natürliche Barriere ähnlich der Burggraben aus alten Zeiten zu schaffen
Wäre es nicht so ein ernstes Thema, könnte man darüber schmunzeln. Als nächstes werden wohl wieder Landwehr-Hecken gepflanzt. Hatten wie hier auch schon mal: Frankfurter Landwehr. Sicher auch ein guter Lebensraum für viele Tiere.
Die große Elchwanderung hat wieder begonnen. https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen Tut einfach gut als Kontrastprogramm zu Reality TV und Nachrichten aus aller Welt. Und es passiert auch meistens mehr als beim Offensivspiel unserer Eintracht.
Ahhh, sehr schön. Das hat sowas Meditatives wie früher die Fischadler in Estland.
Ich bin auf eine Meldung des WWF gestoßen, die zwar schon etwas älter ist, mir aber noch nicht bekannt war. Früher gab es Tiger ja quer durch Asien bis in die Türkei herein. Die letzten Kaspischen Tiger sollen im Norden des Iran im Bereich gelebt haben und eng mit den Amurtigern verwandt gewesen sein.
Kasachstan schickt sich nun an, in Kooperation mit dem WWF wieder Tiger anzusiedeln. Es wurden Schutzgebiete geschaffen und potenzielle Beutetiere angesiedelt und unter Schutz gestellt, um eine Nahrungsgrundlage für Tiger zu schaffen. Nun werden sukzessive (sibirische, denn kaspische gibt es ja nicht mehr) Tiger an das Leben in Freiheit gewöhnt:
Die große Elchwanderung hat wieder begonnen. https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen Tut einfach gut als Kontrastprogramm zu Reality TV und Nachrichten aus aller Welt. Und es passiert auch meistens mehr als beim Offensivspiel unserer Eintracht.
Ahhh, sehr schön. Das hat sowas Meditatives wie früher die Fischadler in Estland.
Ich bin auf eine Meldung des WWF gestoßen, die zwar schon etwas älter ist, mir aber noch nicht bekannt war. Früher gab es Tiger ja quer durch Asien bis in die Türkei herein. Die letzten Kaspischen Tiger sollen im Norden des Iran im Bereich gelebt haben und eng mit den Amurtigern verwandt gewesen sein.
Kasachstan schickt sich nun an, in Kooperation mit dem WWF wieder Tiger anzusiedeln. Es wurden Schutzgebiete geschaffen und potenzielle Beutetiere angesiedelt und unter Schutz gestellt, um eine Nahrungsgrundlage für Tiger zu schaffen. Nun werden sukzessive (sibirische, denn kaspische gibt es ja nicht mehr) Tiger an das Leben in Freiheit gewöhnt:
Im Nationalpark Kellerwald-Edersee wurden Schwarzstörche nachgewiesen. Schön, dass sie zurück sind. Der Lebensraum mit viel Wasser und alten Bäumen dürfte auch wie prädestiniert für sie sein:
Wie die Elche zurückkehren ... wenn man sie lässt. Denn bei unserem östlichen Nachbarn werden sie langsam so zahlreich, dass es vermehrt zu Problemen kommt und daher der Abschuss diskutiert wird.
Wegen der sehr strengen Kadaverbeseitigung in Deutschland haben Geier ja grds. einen schweren Stand. Gelegentlich verirren sie sich aber aus den Alpen oder halt Frankreich und Spanien zu uns. Nun wurde in Niedersachsen ein seltener Fall dokumentiert, dass ein Gänsegeier quasi aktiv gejagt hat indem er Storcheneltern vertrieben und dann den Nachwuchs verputzt hat:
Hatte mich schon lange gefragt, warum man sich nicht die Erkenntnisse der Schutzaktion um den Kalifornienkondor zu Nutze macht und versucht, die Bestände des Schreiadlers in Deutschland zu retten. Nun habe ich einen Bericht gefunden, dass offenbar genau das seit Kurzem betrieben wird. Deutschland und Polen entnehmen das zweite Ei den beobachteten und geschützten Nestern und päppeln das Küken, das in freier Natur Opfer des Kainismus würde, auf, um den Vogel später in die freie Natur zu entlassen. Parallel werden Wiesen renaturiert und vernässt:
Hatte mich schon lange gefragt, warum man sich nicht die Erkenntnisse der Schutzaktion um den Kalifornienkondor zu Nutze macht und versucht, die Bestände des Schreiadlers in Deutschland zu retten. Nun habe ich einen Bericht gefunden, dass offenbar genau das seit Kurzem betrieben wird. Deutschland und Polen entnehmen das zweite Ei den beobachteten und geschützten Nestern und päppeln das Küken, das in freier Natur Opfer des Kainismus würde, auf, um den Vogel später in die freie Natur zu entlassen. Parallel werden Wiesen renaturiert und vernässt:
Hatte mich schon lange gefragt, warum man sich nicht die Erkenntnisse der Schutzaktion um den Kalifornienkondor zu Nutze macht und versucht, die Bestände des Schreiadlers in Deutschland zu retten. Nun habe ich einen Bericht gefunden, dass offenbar genau das seit Kurzem betrieben wird. Deutschland und Polen entnehmen das zweite Ei den beobachteten und geschützten Nestern und päppeln das Küken, das in freier Natur Opfer des Kainismus würde, auf, um den Vogel später in die freie Natur zu entlassen. Parallel werden Wiesen renaturiert und vernässt:
Hatte mich schon lange gefragt, warum man sich nicht die Erkenntnisse der Schutzaktion um den Kalifornienkondor zu Nutze macht und versucht, die Bestände des Schreiadlers in Deutschland zu retten. Nun habe ich einen Bericht gefunden, dass offenbar genau das seit Kurzem betrieben wird. Deutschland und Polen entnehmen das zweite Ei den beobachteten und geschützten Nestern und päppeln das Küken, das in freier Natur Opfer des Kainismus würde, auf, um den Vogel später in die freie Natur zu entlassen. Parallel werden Wiesen renaturiert und vernässt:
Im nördlichen Niedersachsen brüten Gleitaare, also eine vornehmlich in Afrika vorkommende Falkenart. Bis dato ist das Paar dort relativ isoliert, aber die Art mag offene Flächen. Womöglich wird sie dort heimisch:
Im nördlichen Niedersachsen brüten Gleitaare, also eine vornehmlich in Afrika vorkommende Falkenart. Bis dato ist das Paar dort relativ isoliert, aber die Art mag offene Flächen. Womöglich wird sie dort heimisch:
https://www.ardmediathek.de/sendung/gefaehrlich-nah-wenn-baeren-toeten/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNlcmllcy9GMjAyNFdPMDA1NjcwQTA
Schwieriges Thema. Man ist hin und hergerissen.
https://www.t-online.de/nachrichten/klima-und-umwelt/id_100976390/vogelbestand-2025-darum-veraendert-sich-die-vogelwelt-in-deutschland.html
https://www.handelsblatt.com/dpa/wildtiere-auf-wanderschaft-kommt-der-elch-zurueck-nach-deutschland/100172832.html
https://www.fr.de/frankfurt/cleverer-baumeister-biber-errichtet-luxusburg-in-frankfurt-94081381.html
Er ist zurück in Hessen, breitet sich aus und schafft Lebensraum für andere Tiere.
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hessen/tiere--die-leise-rueckkehr-des-otters-nach-hessen-36991574.html
https://www.spektrum.de/news/artenschutz-gibt-es-2026-einen-babyboom-bei-den-kakapos/2304420
Diese herrlich skurrilen, flugunfähigen Papageien haben wegen der eingeführten Nager nur vereinzelt überlebt und werden nun auf "gesäuberten" Inseln oder unzugänglichen Gebieten engmaschig überwacht und geschützt.
Möglich, dass sich da eine (positive) Geschichte wiederholt, wie die Zucht- und Auswilderungsbemühungen beim Kalifornienkondor ... nur dass der Kakapo eben für sich gesehen noch viel anfälliger ist.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/wildkatze-wieder-in-schleswig-holstein-haarprobe-bestaetigt-nachweis,wildkatze-114.html
Dabei scheint es sich um ein sportliches und ziemlich blödes Tier zu handeln. Erst hat es irgendwie die Elbe durchquert und sich dann in einem Zaun verfangen ... bald schon wird es merken, dass es auf der "verregneten Wiese" herzlich wenig Wald gibt. Aber gut, vielleicht zieht sie ja noch bis nach Ostholstein. Rund um Plön wäre dann auch ein potenziell geeigneter Lebensraum.
https://www.pirsch.de/news/so-war-jahr-waldrappe-bodensee-42592
Fazit: durchwachsen aber die Rückkehr einiger Zugvögel macht Hoffnung, dass das Projekt insgesamt auf einem guten Weg ist.
https://www.pirsch.de/news/so-war-jahr-waldrappe-bodensee-42592
Fazit: durchwachsen aber die Rückkehr einiger Zugvögel macht Hoffnung, dass das Projekt insgesamt auf einem guten Weg ist.
Der Luchs gelte im Harz als erfolgreich wiederangesiedelt. Alle Reviere seien besetzt und auch das Harzumland werde sukzessive besiedelt.
https://taz.de/Nabu-kooperiert-mit-Bundeswehr-Thinktank/!6167705/
Wäre es nicht so ein ernstes Thema, könnte man darüber schmunzeln.
Als nächstes werden wohl wieder Landwehr-Hecken gepflanzt.
Hatten wie hier auch schon mal: Frankfurter Landwehr.
Sicher auch ein guter Lebensraum für viele Tiere.
https://taz.de/Nabu-kooperiert-mit-Bundeswehr-Thinktank/!6167705/
Wäre es nicht so ein ernstes Thema, könnte man darüber schmunzeln.
Als nächstes werden wohl wieder Landwehr-Hecken gepflanzt.
Hatten wie hier auch schon mal: Frankfurter Landwehr.
Sicher auch ein guter Lebensraum für viele Tiere.
https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen
Tut einfach gut als Kontrastprogramm zu Reality TV und Nachrichten aus aller Welt. Und es passiert auch meistens mehr als beim Offensivspiel unserer Eintracht.
Ich bin auf eine Meldung des WWF gestoßen, die zwar schon etwas älter ist, mir aber noch nicht bekannt war. Früher gab es Tiger ja quer durch Asien bis in die Türkei herein. Die letzten Kaspischen Tiger sollen im Norden des Iran im Bereich gelebt haben und eng mit den Amurtigern verwandt gewesen sein.
Kasachstan schickt sich nun an, in Kooperation mit dem WWF wieder Tiger anzusiedeln. Es wurden Schutzgebiete geschaffen und potenzielle Beutetiere angesiedelt und unter Schutz gestellt, um eine Nahrungsgrundlage für Tiger zu schaffen. Nun werden sukzessive (sibirische, denn kaspische gibt es ja nicht mehr) Tiger an das Leben in Freiheit gewöhnt:
https://www.wwf.de/2024/september/tigerrueckkehr-nach-kasachstan
https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen
Tut einfach gut als Kontrastprogramm zu Reality TV und Nachrichten aus aller Welt. Und es passiert auch meistens mehr als beim Offensivspiel unserer Eintracht.
Ich bin auf eine Meldung des WWF gestoßen, die zwar schon etwas älter ist, mir aber noch nicht bekannt war. Früher gab es Tiger ja quer durch Asien bis in die Türkei herein. Die letzten Kaspischen Tiger sollen im Norden des Iran im Bereich gelebt haben und eng mit den Amurtigern verwandt gewesen sein.
Kasachstan schickt sich nun an, in Kooperation mit dem WWF wieder Tiger anzusiedeln. Es wurden Schutzgebiete geschaffen und potenzielle Beutetiere angesiedelt und unter Schutz gestellt, um eine Nahrungsgrundlage für Tiger zu schaffen. Nun werden sukzessive (sibirische, denn kaspische gibt es ja nicht mehr) Tiger an das Leben in Freiheit gewöhnt:
https://www.wwf.de/2024/september/tigerrueckkehr-nach-kasachstan
https://www.zeit.de/news/2026-04/25/neue-kameras-filmen-seltene-schwarzstoerche-im-nationalpark
Wie die Elche zurückkehren ... wenn man sie lässt. Denn bei unserem östlichen Nachbarn werden sie langsam so zahlreich, dass es vermehrt zu Problemen kommt und daher der Abschuss diskutiert wird.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/ungewoehnlicher-angriff-auf-storchennest-gaensegeier-frisst-jungvoegel,gaensegeier-106.html
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/bedrohte-tierart-aufwendige-aufzucht-26-schreiadler-kuken-geschlupft-15773697.html
https://www.avi-fauna.info/habichtartige/schreiadler/
Sehr schön! Ich hoffe, das Vorhaben ist von Erfolg gekrönt.
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/bedrohte-tierart-aufwendige-aufzucht-26-schreiadler-kuken-geschlupft-15773697.html
https://www.avi-fauna.info/habichtartige/schreiadler/
Sehr schön! Ich hoffe, das Vorhaben ist von Erfolg gekrönt.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/bremervoerde-seltene-afrikanische-greifvoegel-entdeckt,aktuelllueneburg-2268.html
Klasse!