Henk hat recht, in den 70ern waren wir nämlich genau als Schönspielertruppe bekannt und als launische Diva. Der Fußball, den Ihr als unser Markenzeichen beschreibt, hat vor gerade mal zehn Jahren Kovac eingeführt und populär gemacht
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen. Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen.
Mein Lieblingscoach 🤗
Da ging es mir nicht mal sooo um das Fußballerische (also: nicht nur), sondern um Auftreten und Symbolkraft. Als Lautern mit uns abstieg, hatten die recht schnell begriffen, worum es geht. Wir lebten hingegen noch weiter in unserem Wolkenkuckucksheim. In den Köpfen war der Wiederaufstieg reine Formsache, quasi ein Selbstläufer. Das spiegelte sich auch in der Art und Weiser wieder, wie wir Fußball spielten: selbstgefälliger Schönwetterfußball (oder: "schnöselig", wie du ihn nennst ). Horst versuchte, eine gewisse Bodenhaftung herzustellen. Damit hatte er bei den Spielern Erfolg und stellte einen sehr auf Mentalität, Kampf und Teamleistung basierenden Fußball in den Vordergrund und keinen auf individuelle Qualität basierenden "schönen Fußball". Bei unserem "Make Eintracht Frankfurt great again"-Management eckte er damals halt an. Die Mentalität stimmte damals... und mit diesem Kritikpunkt von lattenknaller kann ich auch was anfangen. Wenn die Spieler unkonzentriert Fehlpässe auf Fehlpässe schlagen und damit Kontergegentore verursachen, dann stimmt sie nicht. Wenn sie nach Ballverlust lustlos hinterhertraben, dann stimmt sie nicht. Wenn man, wie bei Koch gesehen, selber hinten Fehler fabriziert und danach die Mitspieler anschnauzt, dann stimmt sie nicht.
Ich finde, die Diskussion um "was ist Eintracht-Fußball" geht ein bisschen am Kern von Hellmanns Gedankengang vorbei.
Ich denke man kann festhalten, dass die Eintracht eine der lautesten und wildesten Fan-Kurven in ganz (West-)Europa hat. In Deutschland ist bestenfalls der BVB auf Augenhöhe. Und es ist sicherlich so, dass die Kurve mithelfen kann, bei Spielern die letzten 5% an Leistung freizusetzen, um auch verloren geglaubte Spiele noch rumreißen zu können.
Diese Kurve bekommst du halt am besten angezündet, in dem du Aktionen im Spiel hast, die die Fans mitnehmen. Erstmal egal, was es ist. Die Rettungsgrätsche als letzter Mann, der Gewaltschuss an die Latte aus 25 Metern, das Durchtanken des Mittelstürmers gegen drei Gegner, der schnelle Konter nach gegnerischer Ecke. Alles, was ein bisschen wild, roh und brutal ist.
Und das ist das, was Hellmann meint. Fußball, der das "Lautstärke-Potential" im Waldstadion entfacht. Dieses Potential haben - durch völlig unterschiedliche Spielstile! - Kovac, Hütter und auch Glasner abrufen können. Nicht in jedem Spiel, aber regelmäßig.
Durch Toppmöllers extrem auf Kontrolle ausgelegten Spielstil kommt weniger Emotionalität zu Stande - auf der Tribüne, aber dann im Übertrag auch bei den Spielern selbst. Und so fehlen dann in vielen Spielen gefühlt diese letzten 5-10% an Leistung. Das Aufschaukeln zwischen Tribüne und Mannschaft ist zumindest teilweise verloren gegangen. Und genau das kritisiert Hellmann.
Mich würde auch mal interessieren, was mit "Eintracht Frankfurt Fussball" der letzten 20 Jahre denn genau gemeint ist?
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
underdog since 1899 schrieb:
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo. Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
underdog since 1899 schrieb:
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust. Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust. Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Ok, dann lasse ich mich nun auch nicht weiter auf deinen Niveau-Limbo ein. Schade eigentlich. Denn bisher hatte ich dich als ziemlich sachlichen User wahrgenommen.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
underdog since 1899 schrieb:
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
underdog since 1899 schrieb:
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo. Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust. Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Ok, dann lasse ich mich nun auch nicht weiter auf deinen Niveau-Limbo ein. Schade eigentlich. Denn bisher hatte ich dich als ziemlich sachlichen User wahrgenommen.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
underdog since 1899 schrieb:
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Ok, dann habe ich dich dahingehend missinterpretiert. Entschuldige bitte.
RGW6789_ schrieb:
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Wobei ich dem nun entgegnen könnte, dass es auch andere Statistiken gibt, welche zu einem anderen Ergebnis kommen. Nur führt dies zu nichts resp. wäre das der Diskussion nicht wirklich zuträglich.
RGW6789_ schrieb:
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Danke der Nachfrage: Im Kern hast du meine Intension richtig wiedergegeben. Auch die von dir angeführten Spieler bringen eine hohe Grundintensität mit. Ich sprach aber auch von Ausgewogenheit in Relation zur gesamten Mannschaft. Und hier haben wir derzeit offenbar mehr Spieler, welche diese Kompaktheit nicht mittragen, sprich, das Maß an Intensität herstellen können, welches wir im Kollektiv benötigen.
Ich stimme aber vollkommen mit ein, dass um diese Kompaktheit herzustellen, der Trainer zum Großteil mit in der Verantwortung steht. Und um auch nochmal auf Brodo zurückzukommen: Es ist ja nicht so, dass mir diese Intensität i der Mannschaft nicht auch fehlt. Ich versuche eben nur sachlich die Gründe zu eruieren.
Ich möchte mich nicht an der, teilweise zu persönlich geführten, Debatte beteiligen. Bei manchen Argumenten würde etwas mehr Realitätsbezug jedoch helfen sachlich zu bleiben.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
underdog since 1899 schrieb:
RGW6789_ schrieb:
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen. Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Ok, dann habe ich dich dahingehend missinterpretiert. Entschuldige bitte.
RGW6789_ schrieb:
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Wobei ich dem nun entgegnen könnte, dass es auch andere Statistiken gibt, welche zu einem anderen Ergebnis kommen. Nur führt dies zu nichts resp. wäre das der Diskussion nicht wirklich zuträglich.
RGW6789_ schrieb:
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Danke der Nachfrage: Im Kern hast du meine Intension richtig wiedergegeben. Auch die von dir angeführten Spieler bringen eine hohe Grundintensität mit. Ich sprach aber auch von Ausgewogenheit in Relation zur gesamten Mannschaft. Und hier haben wir derzeit offenbar mehr Spieler, welche diese Kompaktheit nicht mittragen, sprich, das Maß an Intensität herstellen können, welches wir im Kollektiv benötigen.
Ich stimme aber vollkommen mit ein, dass um diese Kompaktheit herzustellen, der Trainer zum Großteil mit in der Verantwortung steht. Und um auch nochmal auf Brodo zurückzukommen: Es ist ja nicht so, dass mir diese Intensität i der Mannschaft nicht auch fehlt. Ich versuche eben nur sachlich die Gründe zu eruieren.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Wobei ich dem nun entgegnen könnte, dass es auch andere Statistiken gibt, welche zu einem anderen Ergebnis kommen. Nur führt dies zu nichts resp. wäre das der Diskussion nicht wirklich zuträglich.
Spiegel, transfemarkt.de, ran, 11Freunde, weltfussball.com. Alle mit den exakt selben Daten. Aber belassen wir es dabei.
underdog since 1899 schrieb:
RGW6789_ schrieb:
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Danke der Nachfrage: Im Kern hast du meine Intension richtig wiedergegeben. Auch die von dir angeführten Spieler bringen eine hohe Grundintensität mit. Ich sprach aber auch von Ausgewogenheit in Relation zur gesamten Mannschaft. Und hier haben wir derzeit offenbar mehr Spieler, welche diese Kompaktheit nicht mittragen, sprich, das Maß an Intensität herstellen können, welches wir im Kollektiv benötigen.
Ich stimme aber vollkommen mit ein, dass um diese Kompaktheit herzustellen, der Trainer zum Großteil mit in der Verantwortung steht. Und um auch nochmal auf Brodo zurückzukommen: Es ist ja nicht so, dass mir diese Intensität i der Mannschaft nicht auch fehlt. Ich versuche eben nur sachlich die Gründe zu eruieren.
Wir haben unterschiedliche Meinungen über die Ausgewogenheit der Intensitäts-Skills innerhalb des Kaders/der ersten 11. Das ist auch vollkommen okay. Ich sehe bspw. nicht, dass eine Mannschaft in der Vergangenheit so viel ausgewogener zusammengestellt war. Sie haben sich jedoch einem intensiv gewünschten Spielstil angepasst.
Bleibt die Hoffnung, dass wir diesen Umschwung in 2026 auch beim aktuellen Team erkennen. Alternativ bin ich auch vollkommen damit zufrieden, wenn Dino es schafft "seinen" Fußball soweit umzusetzen, dass eine Reihe der Kritikpunkte aus seiner bisherigen Amtszeit abgearbeitet werden können.
Ich bin überrascht, dass Jürgen Pahl eine Eintracht Legende ist und ich bin überrascht über mich selbst, dass ich die FR hier gekesen habe. Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich bin überrascht, dass Jürgen Pahl eine Eintracht Legende ist und ich bin überrascht über mich selbst, dass ich die FR hier gekesen habe. Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich musste hierbei schmunzeln:
Kann es Toppmöller gar nicht allen recht machen? Berti Vogts, Europameister-Coach von 1996, sagte einst: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.“
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Ich bin überrascht, dass Jürgen Pahl eine Eintracht Legende ist und ich bin überrascht über mich selbst, dass ich die FR hier gekesen habe. Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich bin überrascht, dass Jürgen Pahl eine Eintracht Legende ist und ich bin überrascht über mich selbst, dass ich die FR hier gekesen habe. Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich musste hierbei schmunzeln:
Kann es Toppmöller gar nicht allen recht machen? Berti Vogts, Europameister-Coach von 1996, sagte einst: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.“
Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo. Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Erstaunlich! Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Erstaunlich! Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Naja ich konnte mir die 44% nicht erklären, somit hatte ich nachgeguckt. Im Allgemeinen ist es doch so, nicht die vielen gewinnen Zweikämpfe sind wichtig, sondern die wichtigen. (5Euro)
Auch Barca ist logisch, wir hatten da 25% Ballbesitz. Wie willste da mehr als 50% gewinnen🤷 dort wird der Ball nach vorne gespielt ist dann weg und schon hast nen Zweikampf verloren. Ich fand das taktisch da aber eins der besten Spiele von uns, egal ob 25% Ballbesitz, weil man gesehen hat, was man wollte und es ja auch fast gelungen ist.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Ja ist halt schwierig alles einzuordnen. Am Ende der Saison, wenn alles auch im Kader hoffentlich normal gelaufen ist kann man ein Fazit ziehen. Aktuell gibt es Baustellen an dem noch nicht mal der Trainer schuld hat. Ich für meinen Teil kann auch mit dem Thema nichts anfangen, dass die Fans mitgenommen werden müssen. Das ganze Sing sang dann von der Kurve ohne Feeling für die Spielsituation bewirkt dann auch nicht, dass die Truppe 5% mehr gibt.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Mir fehlt es an Vertikalität in unserem Spiel.
Bayernspieler mit "Intensität"?
Z.B.: Kimmich, Tah, Pavlovic, Kane, Karl.
Interessante Diskussion, würde die aber (das ist ja ein Dino Toppmöller Thread) in einen eigenen Thread (Hellmann Interview oder so) umstellen.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Ja, ungefähr so in die Richtung. Aber für mich auch so Sachen, die einfach außergewöhnlich sind. Wenn Rebic mit dem Kopf durch die Wand durch die Abwehrreihen läuft und durchkommt, wenn Kostic zum Flanken ansetzt oder sich Kolo Muani denn Ball vorgelegt hat. Einfach Aktionen, bei denen das Stadion aufsteht...
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten?
Für mich ist Brown absolut ein "Intensität-Spieler". Man muss ja nicht immer die Blutgrätsche auspacken. Aber wie er z.B. Lamine Yamal abgekocht hat oder das Tor von Knauff einleitet, dass ist für mich ein Inbegriff von Intensität. Wir haben auch andere Spieler mit Intensität im Kader. Natürlich Rasmus Kristensen. Aber auch Knauff manchmal, wenn er los rennt. Oder Jonathan Burkardt im Strafraum hat sehr viel Intensität.
Erstaunlich! Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Naja ich konnte mir die 44% nicht erklären, somit hatte ich nachgeguckt. Im Allgemeinen ist es doch so, nicht die vielen gewinnen Zweikämpfe sind wichtig, sondern die wichtigen. (5Euro)
Auch Barca ist logisch, wir hatten da 25% Ballbesitz. Wie willste da mehr als 50% gewinnen🤷 dort wird der Ball nach vorne gespielt ist dann weg und schon hast nen Zweikampf verloren. Ich fand das taktisch da aber eins der besten Spiele von uns, egal ob 25% Ballbesitz, weil man gesehen hat, was man wollte und es ja auch fast gelungen ist.
Wenn Intensität grenzwertige Foulspiele oder Ellbogenschläge wie gegen Wagner sind, will ich die tatsächlich nicht haben. Und die Galligkeit haben Kristensen Theate und Koch auch. Den Spielern die Intensität abzusprechen, sehe ich also als falsch an. Viel mehr geht es um kluge Fouls im Mittelfeld, die nicht da sind aber auch von Toppi oder Krösche angesprochen wurden. Aber auch das ist ein Lernprozess, oder wie bei Skhiri auch nicht mehr möglich, das rein zu kriegen.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Ja ist halt schwierig alles einzuordnen. Am Ende der Saison, wenn alles auch im Kader hoffentlich normal gelaufen ist kann man ein Fazit ziehen. Aktuell gibt es Baustellen an dem noch nicht mal der Trainer schuld hat. Ich für meinen Teil kann auch mit dem Thema nichts anfangen, dass die Fans mitgenommen werden müssen. Das ganze Sing sang dann von der Kurve ohne Feeling für die Spielsituation bewirkt dann auch nicht, dass die Truppe 5% mehr gibt.
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen.
Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
Mein Lieblingscoach 🤗
Da ging es mir nicht mal sooo um das Fußballerische (also: nicht nur), sondern um Auftreten und Symbolkraft. Als Lautern mit uns abstieg, hatten die recht schnell begriffen, worum es geht. Wir lebten hingegen noch weiter in unserem Wolkenkuckucksheim. In den Köpfen war der Wiederaufstieg reine Formsache, quasi ein Selbstläufer. Das spiegelte sich auch in der Art und Weiser wieder, wie wir Fußball spielten: selbstgefälliger Schönwetterfußball (oder: "schnöselig", wie du ihn nennst ). Horst versuchte, eine gewisse Bodenhaftung herzustellen. Damit hatte er bei den Spielern Erfolg und stellte einen sehr auf Mentalität, Kampf und Teamleistung basierenden Fußball in den Vordergrund und keinen auf individuelle Qualität basierenden "schönen Fußball". Bei unserem "Make Eintracht Frankfurt great again"-Management eckte er damals halt an.
Die Mentalität stimmte damals... und mit diesem Kritikpunkt von lattenknaller kann ich auch was anfangen. Wenn die Spieler unkonzentriert Fehlpässe auf Fehlpässe schlagen und damit Kontergegentore verursachen, dann stimmt sie nicht. Wenn sie nach Ballverlust lustlos hinterhertraben, dann stimmt sie nicht. Wenn man, wie bei Koch gesehen, selber hinten Fehler fabriziert und danach die Mitspieler anschnauzt, dann stimmt sie nicht.
Ich denke man kann festhalten, dass die Eintracht eine der lautesten und wildesten Fan-Kurven in ganz (West-)Europa hat. In Deutschland ist bestenfalls der BVB auf Augenhöhe. Und es ist sicherlich so, dass die Kurve mithelfen kann, bei Spielern die letzten 5% an Leistung freizusetzen, um auch verloren geglaubte Spiele noch rumreißen zu können.
Diese Kurve bekommst du halt am besten angezündet, in dem du Aktionen im Spiel hast, die die Fans mitnehmen. Erstmal egal, was es ist. Die Rettungsgrätsche als letzter Mann, der Gewaltschuss an die Latte aus 25 Metern, das Durchtanken des Mittelstürmers gegen drei Gegner, der schnelle Konter nach gegnerischer Ecke. Alles, was ein bisschen wild, roh und brutal ist.
Und das ist das, was Hellmann meint. Fußball, der das "Lautstärke-Potential" im Waldstadion entfacht. Dieses Potential haben - durch völlig unterschiedliche Spielstile! - Kovac, Hütter und auch Glasner abrufen können. Nicht in jedem Spiel, aber regelmäßig.
Durch Toppmöllers extrem auf Kontrolle ausgelegten Spielstil kommt weniger Emotionalität zu Stande - auf der Tribüne, aber dann im Übertrag auch bei den Spielern selbst. Und so fehlen dann in vielen Spielen gefühlt diese letzten 5-10% an Leistung. Das Aufschaukeln zwischen Tribüne und Mannschaft ist zumindest teilweise verloren gegangen. Und genau das kritisiert Hellmann.
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Viertjüngste Truppe der Liga (Quelle: https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-durchschnittsalter/)
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo.
Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Unterstellst du mir gerade, dass ich unseren Fußball der vergangenen Jahre nicht ausreichend zu würdigen weiß? Ok, wenn du auf die persönlich Schiene abzielst, dann zielst du bei mir aber mal so was von vorbei!
Ansonsten haben deine Ausführungen nichts, aber auch gar nichts mit der komplexen Situation derzeit zu tun. Denn zu dem Zeitpunkt waren wir ein Underdog. Heute sind wir im oberen Drittel der Liga angekommen und das mit der jüngsten Truppe der Liga und spielen mal so nebenbei CL in einer Hammergruppe. Hinzu kommt, dass die Fluktuation noch immer sehr hoch ist. Was so viel bedeutet, dass uns regelmäßig Leistungsträger verlassen, welche durch neue ersetzt werden müssen. Darin liegt eben das Problem, dass selbige Eingewöhnungszeit benötigen und dies sicher nicht zu einem gefestigten Mannschaftsverbund beiträgt.
Das, was du oben anführst, ist aber ein geistiges Mannschaftsbild, welches sich über Jahre so gebildet hat. Abraham, Rode, Trapp, Rebic, Aigner usw. usf. waren alles Spieler, welche über einen längeren Zeitraum bei uns waren und somit das Mannschaftsbild hinlänglich geprägt haben. So konnte sich dann auch diese "Intensität" über Jahre hinweg entwickeln.
Bedingt durch die von mir bereits erwähnte Fluktuation wird selbige aber enorm erschwert und es ist eben Geduld gefragt. An dieser Stelle könnte ich dich jetzt dann auch fragen, warum du nicht bereit bist, diese aufzubringen?
Du beziehst dich auf das Hier und Jetzt, kritisierst dabei meine Frage, was mit dem Eintracht Frankfurt Fußball der letzten 20 Jahre genau gemeint ist, führst aber Spieler auf, welche genau in dieses Vicennium fallen, um deine Argumente zu stützen. Ja was denn nun?
Sorry, aber da frage ich mich dann ernsthaft, was du jetzt genau von mir willst.
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Viertjüngste Truppe der Liga (Quelle: https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-durchschnittsalter/)
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen.
Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust.
Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Nein, das verbietet gar nichts. Nur lässt du halt geflissentlich außen vor, dass es Gründe gibt, weshalb dem (noch) nicht so ist wie du dir das wünschst. Diese hatte ich ja bereits ausführlich aufgeführt. Ansonsten wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mal etwas die Schärfe aus deinen Beiträgen nehmen würdest. Zumal, was gibt dir das Recht, mich hier dermaßen anzugehen? Ich denke, im Sinne einer konstruktiven Diskussion wäre dies sehr förderlich. Danke!
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust.
Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Ok, dann lasse ich mich nun auch nicht weiter auf deinen Niveau-Limbo ein. Schade eigentlich. Denn bisher hatte ich dich als ziemlich sachlichen User wahrgenommen.
Wir sind (teilweise) dort angekommen. Wenn viele gut läuft, können wir Dauergast in den Top 6 sein. Aktuell sind wir es nicht. Es ist und bleibt eine Gratwanderung und dient daher nur schwerlich als Pro-Argument (gleichfalls übrigens in die andere Richtung).
Viertjüngste Truppe der Liga (Quelle: https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-durchschnittsalter/)
Fluktuation ist sicher ein grundlegendes Argument. Jedoch keines, welches explizit für eine bestimmte Saison der jüngeren Vergangenheit gilt. Seit 2019 verlassen uns pro Saison mindestens 2 Leistungsträger. Hier kann man, um es einfach zu halten, mit "gleiches Recht für alle" pauschalisieren. Eine Erklärung für fehlende Intensität ist es jedoch mitnichten.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen.
Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo.
Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Trotzdem:
https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-zweikaempfe/
Auf diesen Unsinn wollte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen. Aber wo bitte habe ich dich angegangen? Wo siehst du Schärfe? Ich könnte den Spieß auch umdrehen und dich darum bitten, diese unverschämten Unterstellungen zu lassen. Aber auf das Befindlichkeiten-Limbo habe ich wenig Lust.
Es ist inzwischen wirklich bemerkenswert, was hier alles als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Das ist hier alles inzwischen ein fast so fragiles Gebilde wie Dino-Fußball....
Ok, dann lasse ich mich nun auch nicht weiter auf deinen Niveau-Limbo ein. Schade eigentlich. Denn bisher hatte ich dich als ziemlich sachlichen User wahrgenommen.
Wo bin ich denn gegenüber Brodo persönlich geworden?
Ok, dann eben viertjüngste Truppe. Was aber nicht sonderlich viel an der Tatsache ändert, dass wir eine verhältnismäßig sehr junge Mannschaft haben.
Es kommen ja nicht immer die gleichen Spielertypen als Ersatz. Das heißt, der einen bringt viel Intensität mit, ein anderer hingegen nur relativ wenig. Aus dem Grund kann dann auch eine unverhältnismäßige Gewichtung auf dieses Attribut entstehen. Was so viel bedeutet, dass wir derzeit eben weniger Spieler mit einer hohen Grundintensität in unseren Reihen haben. Deren Stats sind eben in anderen Bereichen ausgeprägter, welche (noch) nicht so prägend zum Tragen kommen.
Es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille, sprich, man sollte die Dinge eben von mehreren Seiten beleuchten. Von daher ist es m.E. sehr wohl eine Erklärung für fehlende Intensität.
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Ok, dann habe ich dich dahingehend missinterpretiert. Entschuldige bitte.
Wobei ich dem nun entgegnen könnte, dass es auch andere Statistiken gibt, welche zu einem anderen Ergebnis kommen. Nur führt dies zu nichts resp. wäre das der Diskussion nicht wirklich zuträglich.
Danke der Nachfrage: Im Kern hast du meine Intension richtig wiedergegeben. Auch die von dir angeführten Spieler bringen eine hohe Grundintensität mit. Ich sprach aber auch von Ausgewogenheit in Relation zur gesamten Mannschaft. Und hier haben wir derzeit offenbar mehr Spieler, welche diese Kompaktheit nicht mittragen, sprich, das Maß an Intensität herstellen können, welches wir im Kollektiv benötigen.
Ich stimme aber vollkommen mit ein, dass um diese Kompaktheit herzustellen, der Trainer zum Großteil mit in der Verantwortung steht. Und um auch nochmal auf Brodo zurückzukommen: Es ist ja nicht so, dass mir diese Intensität i der Mannschaft nicht auch fehlt. Ich versuche eben nur sachlich die Gründe zu eruieren.
Meine Ausführungen beziehen sich auf die Debatte insgesamt. Dass Du jemanden persönlich angegangen hast, habe ich nirgends erwähnt. Deinen Beitrag habe ich aufgrund inhaltlicher Mängel zitiert.
Es ändert etwas an deinem ursprünglichen Argument. Mit deiner Formulierung verstärkst Du es fälschlicherweise. Dass wir in Gänze eine junge Truppe haben ist für den absoluten Großteil sicher Konsens.
Damit ich nicht fälschlicherweise deine Aussage missinterpretiere - wir haben also durch das Abgeben von Spielern, die hohe Intensitäts-Skills haben und das Holen von Spielern mit geringen Intensitäts-Skills eine so geringe Grundintensität, dass es bei einer relevanten Anzahl an Fans so deutlich auffällt?
Das bedeutet, dass wir bei der Bewertung von Spielern und deren Attributen sehr deutlich auseinanderliegen. Nur mal als kleine Aufzählung:
Burkardt, Theate, Kristensen, Hojlund, Koch.
Das sind Spieler, die in den letzten beiden Jahren zu uns kamen und in ihrer grundsätzlichen DNA das Attribut Intensität verankert haben. Warum sich das nicht auf die gesamte Mannschaft überträgt und auch bei ihnen selbst auffällig oft zu wünschen übrig ließ, ist eine Frage, die man dann berechtigterweise an den Trainer weiterleiten darf.
Ok, dann habe ich dich dahingehend missinterpretiert. Entschuldige bitte.
Wobei ich dem nun entgegnen könnte, dass es auch andere Statistiken gibt, welche zu einem anderen Ergebnis kommen. Nur führt dies zu nichts resp. wäre das der Diskussion nicht wirklich zuträglich.
Danke der Nachfrage: Im Kern hast du meine Intension richtig wiedergegeben. Auch die von dir angeführten Spieler bringen eine hohe Grundintensität mit. Ich sprach aber auch von Ausgewogenheit in Relation zur gesamten Mannschaft. Und hier haben wir derzeit offenbar mehr Spieler, welche diese Kompaktheit nicht mittragen, sprich, das Maß an Intensität herstellen können, welches wir im Kollektiv benötigen.
Ich stimme aber vollkommen mit ein, dass um diese Kompaktheit herzustellen, der Trainer zum Großteil mit in der Verantwortung steht. Und um auch nochmal auf Brodo zurückzukommen: Es ist ja nicht so, dass mir diese Intensität i der Mannschaft nicht auch fehlt. Ich versuche eben nur sachlich die Gründe zu eruieren.
Spiegel, transfemarkt.de, ran, 11Freunde, weltfussball.com. Alle mit den exakt selben Daten. Aber belassen wir es dabei.
Wir haben unterschiedliche Meinungen über die Ausgewogenheit der Intensitäts-Skills innerhalb des Kaders/der ersten 11. Das ist auch vollkommen okay. Ich sehe bspw. nicht, dass eine Mannschaft in der Vergangenheit so viel ausgewogener zusammengestellt war. Sie haben sich jedoch einem intensiv gewünschten Spielstil angepasst.
Bleibt die Hoffnung, dass wir diesen Umschwung in 2026 auch beim aktuellen Team erkennen. Alternativ bin ich auch vollkommen damit zufrieden, wenn Dino es schafft "seinen" Fußball soweit umzusetzen, dass eine Reihe der Kritikpunkte aus seiner bisherigen Amtszeit abgearbeitet werden können.
Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich musste hierbei schmunzeln:
Kann es Toppmöller gar nicht allen recht machen? Berti Vogts, Europameister-Coach von 1996, sagte einst: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.“
Aha, Und das verbietet uns, mit der nötigen Intensität zu spielen? Deswegen kann man einen Gegenspieler nicht mal im Abraham-Style an der Seitenlinie behandeln? Deswegen darf man jede Galligkeit vermissen lassen? Deshalb ergibt man sich lieber - wie in Leipzig - in sein Schicksal, anstatt mal ein taktisches Foul zu machen? Deshalb muss man die wenigsten Gelben Karten der Liga kassieren?
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Mir fehlt es an Vertikalität in unserem Spiel.
Pahl gebe ich völlig recht, der sich über die Intensität der Kritik an Toppmöller wundert und stört.
Ich musste hierbei schmunzeln:
Kann es Toppmöller gar nicht allen recht machen? Berti Vogts, Europameister-Coach von 1996, sagte einst: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.“
Die Art, wie wir spielen, ist gerade sehr Zweikampf-scheu. Das sieht man nicht nur an den geringen gelben Karten, sondern auch an der Tatsache, dass wir in manchen Spielen extrem schlechte Zweikampfwerte haben: 44% gegen Barca und Leipzig, 40% gegen Bergamo.
Das könnte ich auch als Kritikpunkt für diese Saison mit aufnehmen, und hier kommen wir auch überein.
Schlussendlich gelangen wir wohl auch zu einer Philosophiefrage. Wir streiten uns halt am Ende darum, ob "der Weg das Ziel" oder "das Ziel das Ziel" ist. Letzte Saison hatte das Alles ja zum Erfolg geführt. Diese Saison funktioniert es halt nicht so wie gewollt... und dann müssen Fehler halt korrigiert werden. Sowohl vom Coach als auch von den Spielern.
Trotzdem:
https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-zweikaempfe/
Erstaunlich!
Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Trotzdem:
https://sportdaten.spiegel.de/fussball/bundesliga/team-statistik-zweikaempfe/
Erstaunlich!
Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Auch Barca ist logisch, wir hatten da 25% Ballbesitz. Wie willste da mehr als 50% gewinnen🤷 dort wird der Ball nach vorne gespielt ist dann weg und schon hast nen Zweikampf verloren. Ich fand das taktisch da aber eins der besten Spiele von uns, egal ob 25% Ballbesitz, weil man gesehen hat, was man wollte und es ja auch fast gelungen ist.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Mir fehlt es an Vertikalität in unserem Spiel.
Bayernspieler mit "Intensität"?
Z.B.: Kimmich, Tah, Pavlovic, Kane, Karl.
Interessante Diskussion, würde die aber (das ist ja ein Dino Toppmöller Thread) in einen eigenen Thread (Hellmann Interview oder so) umstellen.
Ja, ungefähr so in die Richtung. Aber für mich auch so Sachen, die einfach außergewöhnlich sind. Wenn Rebic mit dem Kopf durch die Wand durch die Abwehrreihen läuft und durchkommt, wenn Kostic zum Flanken ansetzt oder sich Kolo Muani denn Ball vorgelegt hat. Einfach Aktionen, bei denen das Stadion aufsteht...
Für mich ist Brown absolut ein "Intensität-Spieler". Man muss ja nicht immer die Blutgrätsche auspacken. Aber wie er z.B. Lamine Yamal abgekocht hat oder das Tor von Knauff einleitet, dass ist für mich ein Inbegriff von Intensität.
Wir haben auch andere Spieler mit Intensität im Kader. Natürlich Rasmus Kristensen. Aber auch Knauff manchmal, wenn er los rennt. Oder Jonathan Burkardt im Strafraum hat sehr viel Intensität.
Erstaunlich!
Ich hatte tatsächlich mal Spiele genommen, bei denen es mir damals schon aufgefallen ist, dass wir schlecht in den Zweikämpfen sind. Im Allgemeinen hätte ich uns somit sogar schlechter eingeschätzt. Genauso erstaunlich, dass wir das Team sind, bei dem die Drittmeisten Zweikämpfe überhaupt zustande kamen. Das stützt dann meine These nicht und ich ziehe sie zurück. Mea culpa! Manchmal trügt dann doch das Gefühl.
Btw.: Dortmund mit der drittschlechtesten Zweikampfquote?
Auch Barca ist logisch, wir hatten da 25% Ballbesitz. Wie willste da mehr als 50% gewinnen🤷 dort wird der Ball nach vorne gespielt ist dann weg und schon hast nen Zweikampf verloren. Ich fand das taktisch da aber eins der besten Spiele von uns, egal ob 25% Ballbesitz, weil man gesehen hat, was man wollte und es ja auch fast gelungen ist.
Ja, so sehe ich das auch. Ich würde auch Larsson, Jonny und Höjlund zu den Mentalitätsspielern zählen, oder gerne auch Intensität hier genannt.. Interessanterweise sind Rasmus, Larsson, Höjlund und Jonny recht lange ausgefallen und Koch und Theate haben sich eine mehr oder weniger große Formkrise gegönnt.
Ich tue mich mit dem Begriff "Intensität" etwas schwer. Gemeint ist damit wohl Galligkeit, hohe Laufbereitschaft, hohe Einsatzbereitschaft und knackige Zweikampfführung. Jedenfalls so ungefähr in diese Richtung.
Wie ist denn dann Brown, der für mich bisher beste und beständigste Spieler der Hinrunde zu bewerten? Der braucht irgendwie gar keine Galligkeit oder knackige Zweikampfführung. Der löst die Aufgaben durch tolles Stellungsspiel, intelligentes Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und Technik.
Würde man bei den Bayernspielern von "Intensität" sprechen?
Mir fehlt es an Vertikalität in unserem Spiel.