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Ent-Emotionalisiert ?

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Was ich witzig finde ist, dass all das absolut absehbar war.

Und jetzt sind Leute schockiert und "ent-emotionalisiert".
Wir waren über Jahre das kleine gallische Dorf, das erst den DFB Pokal und dann Europa jagte.
Aufbruchstimmung, Zusammenhalt, gemeinsame Ziele.

Mit dem Erreichen der CL haben wir den Peak erreicht, der über die Liga realistisch möglich ist.
Da keiner an einen CL Sieg glaubt sind natürlich alle eher für EL, wobei es ja schwieriger ist genau den EL Platz zu treffen als CL oder ECL, wobei auch letzte Saison gegen Tottenham schon sah, dass ein Gegner der Marke "nix besonderes mehr" auch die Masse kalt lässt.

Dazu kommen eben Spieler, die selbst den Anspruch haben mal andere Titel zu gewinnen, anstatt dass ihnen klar ist, dass ein Titel mit uns die einzige oder letzte Chance in ihrem Leben sein wird.

Alles absolut erwartbar, genau wie die Veränderung des Vereins (die schon lange da ist, man aber durch Peter Fischer noch ein anderes Marketing aufbauen konnte als mit DFL-Vertreter Hellmann oder Sponsoren-Unterstützer Beck)

Wir sind eben jetzt wie ein BvB, wo trotz Platz 2 klar ist, dass man die Bayern nicht angreifen kann, also wird selbst über einen Trainer, der sie von Platz 11 in die CL geführt hat und mit einem 2+ Punkteschnitt durch die Liga marschiert, gemault, dass es nicht schön ist, dass einen der Fußball emotional nicht abholt, dass man kein Feuer auf dem Platz sieht, dass eine Identität fehlt... (kommt bekannt vor?)

Fußball hat sich in den letzten 10 Jahren taktisch und systemisch verändert.
Es hat seinen Grund, warum ein Mourinho in der Versenkung verschwindet und ein Pep mit City nicht mehr so rumdominiert.
Aber dann gibt es Fans, die Fußball von vor 8 Jahren fordern, oder Spieler, die so emotionalisieren wie die Generation Jakic & Co, die halt in Europa um ihr Leben gespielt haben, weil es ihr einziger großer Schuß war.

Nicht falsch verstehen, ich bin voll dabei, dass ich die SGE nicht mehr als etwas besonderes sehe, ja es ist mein Verein, aber wir sind eben nichts anderes mehr als all die anderen Vereine.
Wir sind nicht besser oder schlechter, wir sind jetzt einfach ein normales Teil des Systems.
Wir durften 10 Jahre erleben, die den meisten Fußballfans so nie vergönnt sein werden und jetzt kommt halt der Kater weil wir nichts mehr haben auf das wir hoffen können.

Nehmen wir doch alleine das Pokal-Finale gegen die Plörre, drittes Finale in wenigen Jahren, egal ob Bretscheidplatz, Weg zum Stadion, im Stadion oder danach, schon da war es "normal" für viele.
Nicht mehr dieses Gefühl etwas historisches zu erleben, sondern etwas, dass erwartet wurde.
Da gab es auch noch keinen Toppmöller, aber da war die Stimmung schon teilweise auf einem Niveau wie ich es von (halbwegs engagierten) Bazis oder BvBlern kenne, wenn die hier in Berlin sind.

Ich sehe die Entwicklung auch bei meinen Union-Freunden, da war man bei jedem Spiel. Wenn Union gespielt hat, wurde unsere D&D Runde abgesagt und die waren im Stadion oder in der Fußballkneipe.
Jetzt schauen die 3 der Runde zwischendurch mal in den Ticker, wenn Union gleichzeitig kickt.
Und weiß Gott, dass war niemals auch nur eine Sekunde Fußball, die einen emotional angezündet hat.
Aufstieg, Etablierung, CL-Platz, Real Madrid... und jetzt einfach Alltag.

Und das ist es wo wir sind, warum viele nicht mehr dieses Feuer haben, wir sind im Alltag.
Wir sind keine gescheiterte Diva mehr, wo wir besonders sind, weil wir mit durch die Scheiße gehen.
Wir sind kein Traditionsverein mehr, der um seine Existenz in der Liga kämpft und wir zusammenhalten müssen, denn wir haben ja nix.
Wir sind nicht der Traditionsverein, der aus Nichts viel macht und Titel holt und zeigt, dass man gegen Pillen, Plörre und Polo bestehen kann, einfach durch die Wucht der Anhänger und Spieler, die um ihr Leben laufen in besonderen Spielen.

Wir sind jetzt einfach ein Top 4-8 Verein der Liga. Wir sind jetzt einfach nur noch ein Verein.
Und das ist für viele eben nicht mehr genug.
In Dortmund suchen die dieses Feuer seit Klopp weg ist und deswegen wird über kurz oder lang auch Kovac scheitern.

Willkommen im Alltag.
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SemperFi schrieb:


Was ich witzig finde ist, dass all das absolut absehbar war.

Willkommen im Alltag.

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Mal kurz und bündig auf den Punkt gebracht was mich so entfremdet hat:

1. Totale Kommerzialisierung, Hellmann der sich umd die Fußballaktiengesellschaft mit gleichen Werten ausgestattet sieht wie die Deutsche Bank. 🤮
Für die Kohle TL in den USA, also schlicht: gut ist, was Kohle bringt. Der Rest ist egal.
Nichtmal Peter Fischer ist noch als antifaschistisches Feigenblatt da.

2. 2,5 Jahre Topmöller Gekicke. Ich war nach dem ersten halben Jahr schon so abgetörnt von diesem Elendsgekicke, dass mir selbst diese hochemotionale Komponente komplett weggebrochen ist. Von der "Stimmung" im Stadion will ich gar nicht erst anfangen. Nur soviel: hat zum Topmöller-Gekicke gepasst.

3. Last but not least: als Fan von weiter weg ohne Eintracht Umfeld war mir dieses Forum Fanheimat. Ein Platz der Gemeinschaft und des Austausches, der Eintracht für mich zu mehr als nur 90Minuten/Woche gemacht hat.
Dann kam 11/24!
Das Ausmaß an Opportunismus, Machtgehabe und Lügen, nicht zu sprechen von genussvollen Zynismus einiger, das ich da erleben musste, hat mir mehr genommen als Topmöller.

Eintracht?
Schulterzuck!
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Mir geht's auch so. Es packt mich alles net mehr so wie noch vor Jahren. Wenn ich dran denke wie dies noch vor 10 Jahren oder so war. Da hat mich eine Eintracht-Niederlage das Wochenende komplett runtergezogen. Mittlerweile ist das bei mir nicht mehr ganz so intensiv...
Es liegt aber auch daran das die letzten Jahre mit EL-Sieg und CL-Einzug der Peak waren. Mehr ist glaube mit der Eintracht erstmal nicht möglich. Es kann halt nicht immer weiter bergauf gehen. Es ist der Verlauf der Dinge. Auch im Stadion ist die Stimmung lange nicht mehr so gut wie sie einmal war. Einige neue Erfolgsfans sind da sicherlich hinzugewonnen worden die letzten Jahre, was für die Stimmung im Stadion nicht so förderlich ist..
Trotzdem muss man nicht alles in Grund und Boden schimpfen und dramatisieren. Die Eintracht hat jetzt mal ne Delle. Passiert. Es gab aber schon wesentlich schlimmere Zeiten. Und nach Regen kommt wieder Sonne ☀️👍🏼!
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Mal kurz und bündig auf den Punkt gebracht was mich so entfremdet hat:

1. Totale Kommerzialisierung, Hellmann der sich umd die Fußballaktiengesellschaft mit gleichen Werten ausgestattet sieht wie die Deutsche Bank. 🤮
Für die Kohle TL in den USA, also schlicht: gut ist, was Kohle bringt. Der Rest ist egal.
Nichtmal Peter Fischer ist noch als antifaschistisches Feigenblatt da.

2. 2,5 Jahre Topmöller Gekicke. Ich war nach dem ersten halben Jahr schon so abgetörnt von diesem Elendsgekicke, dass mir selbst diese hochemotionale Komponente komplett weggebrochen ist. Von der "Stimmung" im Stadion will ich gar nicht erst anfangen. Nur soviel: hat zum Topmöller-Gekicke gepasst.

3. Last but not least: als Fan von weiter weg ohne Eintracht Umfeld war mir dieses Forum Fanheimat. Ein Platz der Gemeinschaft und des Austausches, der Eintracht für mich zu mehr als nur 90Minuten/Woche gemacht hat.
Dann kam 11/24!
Das Ausmaß an Opportunismus, Machtgehabe und Lügen, nicht zu sprechen von genussvollen Zynismus einiger, das ich da erleben musste, hat mir mehr genommen als Topmöller.

Eintracht?
Schulterzuck!
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FrankenAdler schrieb:

2,5 Jahre Topmöller Gekicke. Ich war nach dem ersten halben Jahr schon so abgetörnt von diesem Elendsgekicke, dass mir selbst diese hochemotionale Komponente komplett weggebrochen ist. Von der "Stimmung" im Stadion will ich gar nicht erst anfangen. Nur soviel: hat zum Topmöller-Gekicke gepasst.

Tja, große Sprüche und Ankündigungen zum Dienstantritt sind halt selten hilfreich, wenn man damit Erwartungen schürt, die dann nicht ansatzweise umgesetzt werden.
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Ein interessanter Fred, den Daniel-San hier aufgemacht hat, jedenfalls solange sehr persönliche Eindrücke und Gefühle wiedergegeben wurden. Dann hat der Beitrag von Semper diese persönliche Sichtweise rausgenommen und das Ganze versachlicht, wobei er auf die Entwicklung speziell der letzten 10 Jahre blickt. Ich kann seine Argumentation zwar nachvollziehen (wir haben uns an zuvor unvorstellbare Erfolge gewöhnt), aber das ist, glaube ich, nicht richtig. Sind die Fans von großen, stets erfolgreichen Vereinen wie Bayern, Barcelona etc ent-emotionalisiert, wenn sie  bei einem weiteren internationalen oder auch nationalem Titel bei einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen die Nase vorn hatten. Ist denen das dann langweilig? War den Deutschen die WM 74 emotional wurscht, weil sie ja 1954 Weltmeister gewonnen worden war, also höheres nicht mehr erreichbar war. Ich sehe den Punkt, halte ihn aber nicht für überzeugend.
Die Bindungen der User hier sind sehr unterschiedlich, und das macht den Fred für mich so interessant. Frankenadler zum Beispiel liebt diesen Verein wegen der Werte, für die der Verein, repräsentiert durch Peter Fischer, angeblich steht. Gewagt, wenn man in die Geschichte des Vereins und auf die Bankkonten der Agiteure blickt. Aber diese haltung von FA akzeptiere ich natürlich, solange er mich nicht beleidigt.  Für mich selbst ist die SGE tatsächlich Teil des Lebens. Ich habe auch letzte Nacht noch schlecht geschlafen, spüre, dass meine Laune im Keller ist. Früher war dieses Gefühl noch stärker, aber früher ist die Zeit der 70er Jahre.Ich bin in der "Beinahe Abstiegssaison" 1970/71  Fan geworden, habe meine Karriere als Fan mit Niederlagen in Serie begonnen. Den ersten Sieg gab es gegen die Kickers: 3:0 an einem nebligen Herbstnachmittag 1970. Also Erfolgsfan war ich nie...und ich bin ganz bestimmt auch kein Eventie....
Als Besonderheit kam bei mir dazu, dass ich auch schon zu Schulzeiten unzählige Trainings gesehen habe, denn ich habe nur 3 Fahrradminuten vom Riederwald entfernt gewohnt. Dazu war ich in der Eintracht Leichtathletik Jugend, mein Mathelehrer war Kurt Krömmelbein (Spieler der SGE in 50ern) und ein Familienmitglied war gefeierter Oberliga (was damals noch die höchste Spielklasse war) Torjäger in den 50er Jahren. Ich stand damals mit 10 Rentnern zusammen beim Training und sie haben mir von früheren Zeiten erzählt, von Willi Balles und dem heute verhassten Nazi Rudi Gramlich, der so unendlich viel für den Verein getan hat .. Grabi, Holz, Nickel & Co habe ich aus nächster Nähe beim Training zugeguckt, gehört, was sie untereinander privat sagten. ich habe Charlie bei seinen ersten Trainings gesehen, bei seinem Aufstieg mitgefiebert. Ich habe Cha's Probetraining gesehen und auf Kurt krömmelbein eingeredet, er müsse ihn unbedingt verpflichten. Und die Spieler und sonstige Offizielle kannten mich, haben sich mit mir unterhalten. Im Training habe ich die Bälle zurück gekickt, die beim Torschußtraining daneben gegangen waren. Obwohl ich natürlich nebend er Leichtathletik auch in einem Fußballverein war, verunglückten meine Ballannahmen und Rückgaben manchmal etwas, was mir peinlich war. Ich schreibe das, weil es zu persönlichen Bindungen zum Verein geführt hat, eine besonders enge Bindung. An dieser Bindung kann nichts ent-emotionalisiert werden! Ich weiß, ich bin  hier recht unbeliebt, viele haben mich auf "ignore" gestellt und manche meinen, ich solle rüberschwimmen. Wenn es so einfach wäre....
Die Zeiten haben sich in den letzten 65 Jahren verändert und natürlich hat sich auch der Fußball verändert, was vollkommen richtig ist. Ich will auch nicht die Zeiten zurück mit im Schnitt 18.000 Zuschauern und Partien gegen Bochum an einem regnerischen Abend vor 8.000 Besuchern. Auch beim legendären Sitzkopfball von Holz war ich im Stadion, was in meiner Erinenrung ziemlich leer war; wir standen hinter dem Tor und hatten jede Menge Platz um uns herum - und geregnet hat es auch ein wenig, deswegen war der Ball glitschig und rutschte dem Goalie aus den Händen.  Die Freude war riesig, aber diesen Fan-Taumel wie heute gab es nicht.Es gab ihn aber bei der Meisterschaft 1959 - also eine neue Erfindung ist das nicht. Was jedoch entscheidend anders war (und damit komme ich zu meinem wichtigsten Punkt): die Jungs auf dem Platz waren "unsere" Jungs, sie haben bei Erfolg viele, viele Jahre für uns gespielt und kamen oft sogar aus der näheren Umgebung. Sie waren unsere Jungs, wie auch die Schalker ihre Zechenkumpels unterstützten. Und da ist die Unterstützung unbedingt und unendlich, egal, wie sie gerade spielen, obwohl es damals - mehr als heute - Pfiffe gab, aber nicht von mir.  Das ist heute anders nach meinem Gefühl: niemand von den aktuellen Spielern ist "mein Junge", gehört zu mir! Es sind Teilnehmer einer Unterhaltungskünstlertruppe, die keinerlei Bindung zu diesem Verein, den Fans und dieser Stadt hat. Und ich mache denen das auch nicht zum Vorwurf: wie soll einer aus Algier oder Auxerre den "Adler tief im Herzen haben", wenn er erst vor kurzem von seinem Manager erklärt bekommen musste, wo Frankfurt überhaupt liegt. Und weil das so ist, weil die Spieler wirklich nur alles kleine Unternehmen mit eigenem Staff sind, deswegen erwarte ich Leistung auf dem Platz - und wenn sie nicht gebracht wird für das viele Geld, dann wende ich mich innerlich von ihnen ab. Mit der Eintracht bin ich verwurzelt, aber nicht mit einem 19-jährigen jungen Mann aus einem Banlieue in Frankreich, der hierher kommt, Millionen kassiert und im Hinterkopf hat, möglich bald in der PL für noch mehr Gage anzutreten.
Und was ich aktuell sehe, ist ein ziemlich diffuser Haufen dieser kleinen Millionäre, von denen ich nicht den Eindruck habe, dass ihnen das Schicksal meines Vereins oder der Fans irgendwas bedeutet. Es geht ihnen nur um sich selbst, und das ist wirklich das Fatale um das Geschäftsmodell Krösche. Bindungen der Spieler zum Verein und umgekehrt der Fans zu den Spielern können so nicht entstehen. Bis auf Hellmann und noch einige andere nehme ich niemandem von diesem riesigen kommerziellen Staff ab, Herzblut für die SGE zu zeigen. Deswegen werde ich diese Leute auch nicht in mein Herz schließen, habe keine Lust, sie auch in Not noch zu pampern, sie bedingungslos zu unterstützen und Mitgefühl zu zeigen. Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht. Es ist denen im übrigen auch egal - sie haben mit ihren langen Verträgen so viel Geld sicher, dass sie ein luxoriöses Leben führen können, auch wenn sie ab morgen gar keine leistung mehr bringen. Insofern sind mir die Spieler emotional nicht sonderlich nahe, was früher ganz anders war. nach ihrer Karriere mussten diese Spieler noch richtig was arbeiten! Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt, hinsichtlich der SGE aber niemals.  
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Ein interessanter Fred, den Daniel-San hier aufgemacht hat, jedenfalls solange sehr persönliche Eindrücke und Gefühle wiedergegeben wurden. Dann hat der Beitrag von Semper diese persönliche Sichtweise rausgenommen und das Ganze versachlicht, wobei er auf die Entwicklung speziell der letzten 10 Jahre blickt. Ich kann seine Argumentation zwar nachvollziehen (wir haben uns an zuvor unvorstellbare Erfolge gewöhnt), aber das ist, glaube ich, nicht richtig. Sind die Fans von großen, stets erfolgreichen Vereinen wie Bayern, Barcelona etc ent-emotionalisiert, wenn sie  bei einem weiteren internationalen oder auch nationalem Titel bei einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen die Nase vorn hatten. Ist denen das dann langweilig? War den Deutschen die WM 74 emotional wurscht, weil sie ja 1954 Weltmeister gewonnen worden war, also höheres nicht mehr erreichbar war. Ich sehe den Punkt, halte ihn aber nicht für überzeugend.
Die Bindungen der User hier sind sehr unterschiedlich, und das macht den Fred für mich so interessant. Frankenadler zum Beispiel liebt diesen Verein wegen der Werte, für die der Verein, repräsentiert durch Peter Fischer, angeblich steht. Gewagt, wenn man in die Geschichte des Vereins und auf die Bankkonten der Agiteure blickt. Aber diese haltung von FA akzeptiere ich natürlich, solange er mich nicht beleidigt.  Für mich selbst ist die SGE tatsächlich Teil des Lebens. Ich habe auch letzte Nacht noch schlecht geschlafen, spüre, dass meine Laune im Keller ist. Früher war dieses Gefühl noch stärker, aber früher ist die Zeit der 70er Jahre.Ich bin in der "Beinahe Abstiegssaison" 1970/71  Fan geworden, habe meine Karriere als Fan mit Niederlagen in Serie begonnen. Den ersten Sieg gab es gegen die Kickers: 3:0 an einem nebligen Herbstnachmittag 1970. Also Erfolgsfan war ich nie...und ich bin ganz bestimmt auch kein Eventie....
Als Besonderheit kam bei mir dazu, dass ich auch schon zu Schulzeiten unzählige Trainings gesehen habe, denn ich habe nur 3 Fahrradminuten vom Riederwald entfernt gewohnt. Dazu war ich in der Eintracht Leichtathletik Jugend, mein Mathelehrer war Kurt Krömmelbein (Spieler der SGE in 50ern) und ein Familienmitglied war gefeierter Oberliga (was damals noch die höchste Spielklasse war) Torjäger in den 50er Jahren. Ich stand damals mit 10 Rentnern zusammen beim Training und sie haben mir von früheren Zeiten erzählt, von Willi Balles und dem heute verhassten Nazi Rudi Gramlich, der so unendlich viel für den Verein getan hat .. Grabi, Holz, Nickel & Co habe ich aus nächster Nähe beim Training zugeguckt, gehört, was sie untereinander privat sagten. ich habe Charlie bei seinen ersten Trainings gesehen, bei seinem Aufstieg mitgefiebert. Ich habe Cha's Probetraining gesehen und auf Kurt krömmelbein eingeredet, er müsse ihn unbedingt verpflichten. Und die Spieler und sonstige Offizielle kannten mich, haben sich mit mir unterhalten. Im Training habe ich die Bälle zurück gekickt, die beim Torschußtraining daneben gegangen waren. Obwohl ich natürlich nebend er Leichtathletik auch in einem Fußballverein war, verunglückten meine Ballannahmen und Rückgaben manchmal etwas, was mir peinlich war. Ich schreibe das, weil es zu persönlichen Bindungen zum Verein geführt hat, eine besonders enge Bindung. An dieser Bindung kann nichts ent-emotionalisiert werden! Ich weiß, ich bin  hier recht unbeliebt, viele haben mich auf "ignore" gestellt und manche meinen, ich solle rüberschwimmen. Wenn es so einfach wäre....
Die Zeiten haben sich in den letzten 65 Jahren verändert und natürlich hat sich auch der Fußball verändert, was vollkommen richtig ist. Ich will auch nicht die Zeiten zurück mit im Schnitt 18.000 Zuschauern und Partien gegen Bochum an einem regnerischen Abend vor 8.000 Besuchern. Auch beim legendären Sitzkopfball von Holz war ich im Stadion, was in meiner Erinenrung ziemlich leer war; wir standen hinter dem Tor und hatten jede Menge Platz um uns herum - und geregnet hat es auch ein wenig, deswegen war der Ball glitschig und rutschte dem Goalie aus den Händen.  Die Freude war riesig, aber diesen Fan-Taumel wie heute gab es nicht.Es gab ihn aber bei der Meisterschaft 1959 - also eine neue Erfindung ist das nicht. Was jedoch entscheidend anders war (und damit komme ich zu meinem wichtigsten Punkt): die Jungs auf dem Platz waren "unsere" Jungs, sie haben bei Erfolg viele, viele Jahre für uns gespielt und kamen oft sogar aus der näheren Umgebung. Sie waren unsere Jungs, wie auch die Schalker ihre Zechenkumpels unterstützten. Und da ist die Unterstützung unbedingt und unendlich, egal, wie sie gerade spielen, obwohl es damals - mehr als heute - Pfiffe gab, aber nicht von mir.  Das ist heute anders nach meinem Gefühl: niemand von den aktuellen Spielern ist "mein Junge", gehört zu mir! Es sind Teilnehmer einer Unterhaltungskünstlertruppe, die keinerlei Bindung zu diesem Verein, den Fans und dieser Stadt hat. Und ich mache denen das auch nicht zum Vorwurf: wie soll einer aus Algier oder Auxerre den "Adler tief im Herzen haben", wenn er erst vor kurzem von seinem Manager erklärt bekommen musste, wo Frankfurt überhaupt liegt. Und weil das so ist, weil die Spieler wirklich nur alles kleine Unternehmen mit eigenem Staff sind, deswegen erwarte ich Leistung auf dem Platz - und wenn sie nicht gebracht wird für das viele Geld, dann wende ich mich innerlich von ihnen ab. Mit der Eintracht bin ich verwurzelt, aber nicht mit einem 19-jährigen jungen Mann aus einem Banlieue in Frankreich, der hierher kommt, Millionen kassiert und im Hinterkopf hat, möglich bald in der PL für noch mehr Gage anzutreten.
Und was ich aktuell sehe, ist ein ziemlich diffuser Haufen dieser kleinen Millionäre, von denen ich nicht den Eindruck habe, dass ihnen das Schicksal meines Vereins oder der Fans irgendwas bedeutet. Es geht ihnen nur um sich selbst, und das ist wirklich das Fatale um das Geschäftsmodell Krösche. Bindungen der Spieler zum Verein und umgekehrt der Fans zu den Spielern können so nicht entstehen. Bis auf Hellmann und noch einige andere nehme ich niemandem von diesem riesigen kommerziellen Staff ab, Herzblut für die SGE zu zeigen. Deswegen werde ich diese Leute auch nicht in mein Herz schließen, habe keine Lust, sie auch in Not noch zu pampern, sie bedingungslos zu unterstützen und Mitgefühl zu zeigen. Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht. Es ist denen im übrigen auch egal - sie haben mit ihren langen Verträgen so viel Geld sicher, dass sie ein luxoriöses Leben führen können, auch wenn sie ab morgen gar keine leistung mehr bringen. Insofern sind mir die Spieler emotional nicht sonderlich nahe, was früher ganz anders war. nach ihrer Karriere mussten diese Spieler noch richtig was arbeiten! Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt, hinsichtlich der SGE aber niemals.  
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Bechtheim85 schrieb:

Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt, hinsichtlich der SGE aber niemals.  


Erstmal sehr schön geschrieben, Muchas Gracias Muchacho  😜

Der letzte Satz ist es...das führt dazu dass ich momentan die Null-Bock-Auf-Stadion-Mentalität habe. Und ich bin froh gestern nicht da gewesen zu sein
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Ein interessanter Fred, den Daniel-San hier aufgemacht hat, jedenfalls solange sehr persönliche Eindrücke und Gefühle wiedergegeben wurden. Dann hat der Beitrag von Semper diese persönliche Sichtweise rausgenommen und das Ganze versachlicht, wobei er auf die Entwicklung speziell der letzten 10 Jahre blickt. Ich kann seine Argumentation zwar nachvollziehen (wir haben uns an zuvor unvorstellbare Erfolge gewöhnt), aber das ist, glaube ich, nicht richtig. Sind die Fans von großen, stets erfolgreichen Vereinen wie Bayern, Barcelona etc ent-emotionalisiert, wenn sie  bei einem weiteren internationalen oder auch nationalem Titel bei einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen die Nase vorn hatten. Ist denen das dann langweilig? War den Deutschen die WM 74 emotional wurscht, weil sie ja 1954 Weltmeister gewonnen worden war, also höheres nicht mehr erreichbar war. Ich sehe den Punkt, halte ihn aber nicht für überzeugend.
Die Bindungen der User hier sind sehr unterschiedlich, und das macht den Fred für mich so interessant. Frankenadler zum Beispiel liebt diesen Verein wegen der Werte, für die der Verein, repräsentiert durch Peter Fischer, angeblich steht. Gewagt, wenn man in die Geschichte des Vereins und auf die Bankkonten der Agiteure blickt. Aber diese haltung von FA akzeptiere ich natürlich, solange er mich nicht beleidigt.  Für mich selbst ist die SGE tatsächlich Teil des Lebens. Ich habe auch letzte Nacht noch schlecht geschlafen, spüre, dass meine Laune im Keller ist. Früher war dieses Gefühl noch stärker, aber früher ist die Zeit der 70er Jahre.Ich bin in der "Beinahe Abstiegssaison" 1970/71  Fan geworden, habe meine Karriere als Fan mit Niederlagen in Serie begonnen. Den ersten Sieg gab es gegen die Kickers: 3:0 an einem nebligen Herbstnachmittag 1970. Also Erfolgsfan war ich nie...und ich bin ganz bestimmt auch kein Eventie....
Als Besonderheit kam bei mir dazu, dass ich auch schon zu Schulzeiten unzählige Trainings gesehen habe, denn ich habe nur 3 Fahrradminuten vom Riederwald entfernt gewohnt. Dazu war ich in der Eintracht Leichtathletik Jugend, mein Mathelehrer war Kurt Krömmelbein (Spieler der SGE in 50ern) und ein Familienmitglied war gefeierter Oberliga (was damals noch die höchste Spielklasse war) Torjäger in den 50er Jahren. Ich stand damals mit 10 Rentnern zusammen beim Training und sie haben mir von früheren Zeiten erzählt, von Willi Balles und dem heute verhassten Nazi Rudi Gramlich, der so unendlich viel für den Verein getan hat .. Grabi, Holz, Nickel & Co habe ich aus nächster Nähe beim Training zugeguckt, gehört, was sie untereinander privat sagten. ich habe Charlie bei seinen ersten Trainings gesehen, bei seinem Aufstieg mitgefiebert. Ich habe Cha's Probetraining gesehen und auf Kurt krömmelbein eingeredet, er müsse ihn unbedingt verpflichten. Und die Spieler und sonstige Offizielle kannten mich, haben sich mit mir unterhalten. Im Training habe ich die Bälle zurück gekickt, die beim Torschußtraining daneben gegangen waren. Obwohl ich natürlich nebend er Leichtathletik auch in einem Fußballverein war, verunglückten meine Ballannahmen und Rückgaben manchmal etwas, was mir peinlich war. Ich schreibe das, weil es zu persönlichen Bindungen zum Verein geführt hat, eine besonders enge Bindung. An dieser Bindung kann nichts ent-emotionalisiert werden! Ich weiß, ich bin  hier recht unbeliebt, viele haben mich auf "ignore" gestellt und manche meinen, ich solle rüberschwimmen. Wenn es so einfach wäre....
Die Zeiten haben sich in den letzten 65 Jahren verändert und natürlich hat sich auch der Fußball verändert, was vollkommen richtig ist. Ich will auch nicht die Zeiten zurück mit im Schnitt 18.000 Zuschauern und Partien gegen Bochum an einem regnerischen Abend vor 8.000 Besuchern. Auch beim legendären Sitzkopfball von Holz war ich im Stadion, was in meiner Erinenrung ziemlich leer war; wir standen hinter dem Tor und hatten jede Menge Platz um uns herum - und geregnet hat es auch ein wenig, deswegen war der Ball glitschig und rutschte dem Goalie aus den Händen.  Die Freude war riesig, aber diesen Fan-Taumel wie heute gab es nicht.Es gab ihn aber bei der Meisterschaft 1959 - also eine neue Erfindung ist das nicht. Was jedoch entscheidend anders war (und damit komme ich zu meinem wichtigsten Punkt): die Jungs auf dem Platz waren "unsere" Jungs, sie haben bei Erfolg viele, viele Jahre für uns gespielt und kamen oft sogar aus der näheren Umgebung. Sie waren unsere Jungs, wie auch die Schalker ihre Zechenkumpels unterstützten. Und da ist die Unterstützung unbedingt und unendlich, egal, wie sie gerade spielen, obwohl es damals - mehr als heute - Pfiffe gab, aber nicht von mir.  Das ist heute anders nach meinem Gefühl: niemand von den aktuellen Spielern ist "mein Junge", gehört zu mir! Es sind Teilnehmer einer Unterhaltungskünstlertruppe, die keinerlei Bindung zu diesem Verein, den Fans und dieser Stadt hat. Und ich mache denen das auch nicht zum Vorwurf: wie soll einer aus Algier oder Auxerre den "Adler tief im Herzen haben", wenn er erst vor kurzem von seinem Manager erklärt bekommen musste, wo Frankfurt überhaupt liegt. Und weil das so ist, weil die Spieler wirklich nur alles kleine Unternehmen mit eigenem Staff sind, deswegen erwarte ich Leistung auf dem Platz - und wenn sie nicht gebracht wird für das viele Geld, dann wende ich mich innerlich von ihnen ab. Mit der Eintracht bin ich verwurzelt, aber nicht mit einem 19-jährigen jungen Mann aus einem Banlieue in Frankreich, der hierher kommt, Millionen kassiert und im Hinterkopf hat, möglich bald in der PL für noch mehr Gage anzutreten.
Und was ich aktuell sehe, ist ein ziemlich diffuser Haufen dieser kleinen Millionäre, von denen ich nicht den Eindruck habe, dass ihnen das Schicksal meines Vereins oder der Fans irgendwas bedeutet. Es geht ihnen nur um sich selbst, und das ist wirklich das Fatale um das Geschäftsmodell Krösche. Bindungen der Spieler zum Verein und umgekehrt der Fans zu den Spielern können so nicht entstehen. Bis auf Hellmann und noch einige andere nehme ich niemandem von diesem riesigen kommerziellen Staff ab, Herzblut für die SGE zu zeigen. Deswegen werde ich diese Leute auch nicht in mein Herz schließen, habe keine Lust, sie auch in Not noch zu pampern, sie bedingungslos zu unterstützen und Mitgefühl zu zeigen. Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht. Es ist denen im übrigen auch egal - sie haben mit ihren langen Verträgen so viel Geld sicher, dass sie ein luxoriöses Leben führen können, auch wenn sie ab morgen gar keine leistung mehr bringen. Insofern sind mir die Spieler emotional nicht sonderlich nahe, was früher ganz anders war. nach ihrer Karriere mussten diese Spieler noch richtig was arbeiten! Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt, hinsichtlich der SGE aber niemals.  
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Bechtheim85 schrieb:

Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht.
...
Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt


Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.

Bindung entsteht, wenn Leute begreifen, dass man eh keine besseren Kicker bekommt oder durch Erfolg.
Sobald aber die Leute glauben, dass es viel besser sein müsste oder der Erfolg ausbleibt hat die Masse kein Problem selbst Spieler die über Jahre einfach klaglos Ihren Job gemacht haben an die Wand zu nageln.

Und wieder meine Frage, Ignoranz oder Arroganz?
Spieler sind schon immer Wegwerfartikel gewesen für viele Fans. Treue wurde aus Notwendigkeit oder aus dem Erfolg dann honoriert.

Den EFC Zico gabs damals nicht ohne Grund von uns vor über 25 Jahren.
Uwe hat nie gemault, nie was verlangt, einfach nur hart gearbeitet und was wurde der beschimpft und runtergeputzt.

Spycher hat hier Jahre gekickt, war Kapitän, aber was wurde von vielen gefeiert als man den Depp endlich los wahr.
Joa, danach kollabierte erstmal unsere Statik und auf einmal stellten alle fest, wie wichtig er wohl war.
Meier und Köhler wurden mit Bannern beschimpft.
Tuta wurde über Jahre beschimpft, kaum ist er weg, hätte man ihn nie verkaufen dürfen.
Als Marmoush kam war das ein VW Söldner, der eh kein Scheunentor trifft.
Heki wurde 6 Monate rund gemacht, weil das ja ein ganz fauler Sack sein muss, der sich nicht fit gehalten hat.

Ich hab noch 20 weitere Beispiele...

Aber dann immer dieses Gewäsch, dass man sich nicht mehr identifizieren kann...

Wir hatten einen gottverdammten Trainer, der kaum mehr Bindung zur Eintracht hat haben können und (völlig losgelöst von allen aktuellen Diskussionen) vom ersten Tag an gab es eine Ablehnung, die ich seit Fanz nicht gesehen habe oder dem Matthäus Gerücht.
Aber dann 20 Seiten schreiben, dass einen der Verein nicht mehr emotional mitnimmt...

"Also den Trainer, der bei uns Spieler war und schon als Bub Bezug zu uns hatte, dass war ja ein Kacktrainer, hab ich direkt bei der Vorstellung gesagt, hoffentlich kommt der wieder, der uns für 3 Euro mehr verlassen hat, weil es außer den Farben ja eh keine Unterschiede gibt..."
Aber es liegt an den Spielern.... genau....

Ignoranz oder Arroganz.
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Emotional nimmt mich das schon seit Jahren nicht mehr mit. Ich geh nur noch unregelmäßig ins Stadion, in der Hoffnung ein gutes Spiel zu sehen. In der Regel dann wenn das Spiel nicht auf Sky läuft. Ich freu mich eher still wenn die Eintracht gewinnt. Ich such mir einen Platz möglichst weit weg von der Kurve, weil die mich eigentlich nur noch nerven mit ihrem Monotiegesang und Pyro-Scheiß.

Wenn mir das jemand vor 20, 30 Jahren vorausgesagt hätte, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber so und nicht anders sieht meine Sicht der Dinge aus.

Und: Das soll keineswegs als Kritik an wem auch immer rüberkommen. Es ist lediglich eine Beschreibung meiner Gefühle.
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Bechtheim85 schrieb:

Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht.
...
Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt


Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.

Bindung entsteht, wenn Leute begreifen, dass man eh keine besseren Kicker bekommt oder durch Erfolg.
Sobald aber die Leute glauben, dass es viel besser sein müsste oder der Erfolg ausbleibt hat die Masse kein Problem selbst Spieler die über Jahre einfach klaglos Ihren Job gemacht haben an die Wand zu nageln.

Und wieder meine Frage, Ignoranz oder Arroganz?
Spieler sind schon immer Wegwerfartikel gewesen für viele Fans. Treue wurde aus Notwendigkeit oder aus dem Erfolg dann honoriert.

Den EFC Zico gabs damals nicht ohne Grund von uns vor über 25 Jahren.
Uwe hat nie gemault, nie was verlangt, einfach nur hart gearbeitet und was wurde der beschimpft und runtergeputzt.

Spycher hat hier Jahre gekickt, war Kapitän, aber was wurde von vielen gefeiert als man den Depp endlich los wahr.
Joa, danach kollabierte erstmal unsere Statik und auf einmal stellten alle fest, wie wichtig er wohl war.
Meier und Köhler wurden mit Bannern beschimpft.
Tuta wurde über Jahre beschimpft, kaum ist er weg, hätte man ihn nie verkaufen dürfen.
Als Marmoush kam war das ein VW Söldner, der eh kein Scheunentor trifft.
Heki wurde 6 Monate rund gemacht, weil das ja ein ganz fauler Sack sein muss, der sich nicht fit gehalten hat.

Ich hab noch 20 weitere Beispiele...

Aber dann immer dieses Gewäsch, dass man sich nicht mehr identifizieren kann...

Wir hatten einen gottverdammten Trainer, der kaum mehr Bindung zur Eintracht hat haben können und (völlig losgelöst von allen aktuellen Diskussionen) vom ersten Tag an gab es eine Ablehnung, die ich seit Fanz nicht gesehen habe oder dem Matthäus Gerücht.
Aber dann 20 Seiten schreiben, dass einen der Verein nicht mehr emotional mitnimmt...

"Also den Trainer, der bei uns Spieler war und schon als Bub Bezug zu uns hatte, dass war ja ein Kacktrainer, hab ich direkt bei der Vorstellung gesagt, hoffentlich kommt der wieder, der uns für 3 Euro mehr verlassen hat, weil es außer den Farben ja eh keine Unterschiede gibt..."
Aber es liegt an den Spielern.... genau....

Ignoranz oder Arroganz.
#
SemperFi schrieb:
Bechtheim85 schrieb:
Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht.
...
Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt
Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.

Bindung entsteht, wenn Leute begreifen, dass man eh keine besseren Kicker bekommt oder durch Erfolg.
Sobald aber die Leute glauben, dass es viel besser sein müsste oder der Erfolg ausbleibt hat die Masse kein Problem selbst Spieler die über Jahre einfach klaglos Ihren Job gemacht haben an die Wand zu nageln.

Und wieder meine Frage, Ignoranz oder Arroganz?
Spieler sind schon immer Wegwerfartikel gewesen für viele Fans. Treue wurde aus Notwendigkeit oder aus dem Erfolg dann honoriert.

Den EFC Zico gabs damals nicht ohne Grund von uns vor über 25 Jahren.
Uwe hat nie gemault, nie was verlangt, einfach nur hart gearbeitet und was wurde der beschimpft und runtergeputzt.

Spycher hat hier Jahre gekickt, war Kapitän, aber was wurde von vielen gefeiert als man den Depp endlich los wahr.
Joa, danach kollabierte erstmal unsere Statik und auf einmal stellten alle fest, wie wichtig er wohl war.
Meier und Köhler wurden mit Bannern beschimpft.
Tuta wurde über Jahre beschimpft, kaum ist er weg, hätte man ihn nie verkaufen dürfen.
Als Marmoush kam war das ein VW Söldner, der eh kein Scheunentor trifft.
Heki wurde 6 Monate rund gemacht, weil das ja ein ganz fauler Sack sein muss, der sich nicht fit gehalten hat.

Ich hab noch 20 weitere Beispiele...

Aber dann immer dieses Gewäsch, dass man sich nicht mehr identifizieren kann...

Wir hatten einen gottverdammten Trainer, der kaum mehr Bindung zur Eintracht hat haben können und (völlig losgelöst von allen aktuellen Diskussionen) vom ersten Tag an gab es eine Ablehnung, die ich seit Fanz nicht gesehen habe oder dem Matthäus Gerücht.
Aber dann 20 Seiten schreiben, dass einen der Verein nicht mehr emotional mitnimmt...

"Also den Trainer, der bei uns Spieler war und schon als Bub Bezug zu uns hatte, dass war ja ein Kacktrainer, hab ich direkt bei der Vorstellung gesagt, hoffentlich kommt der wieder, der uns für 3 Euro mehr verlassen hat, weil es außer den Farben ja eh keine Unterschiede gibt..."
Aber es liegt an den Spielern.... genau....

Ignoranz oder Arroganz.

Respekt. Super Beitrag von dir. Danke!!!
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Bechtheim85 schrieb:

Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht.
...
Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt


Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.

Bindung entsteht, wenn Leute begreifen, dass man eh keine besseren Kicker bekommt oder durch Erfolg.
Sobald aber die Leute glauben, dass es viel besser sein müsste oder der Erfolg ausbleibt hat die Masse kein Problem selbst Spieler die über Jahre einfach klaglos Ihren Job gemacht haben an die Wand zu nageln.

Und wieder meine Frage, Ignoranz oder Arroganz?
Spieler sind schon immer Wegwerfartikel gewesen für viele Fans. Treue wurde aus Notwendigkeit oder aus dem Erfolg dann honoriert.

Den EFC Zico gabs damals nicht ohne Grund von uns vor über 25 Jahren.
Uwe hat nie gemault, nie was verlangt, einfach nur hart gearbeitet und was wurde der beschimpft und runtergeputzt.

Spycher hat hier Jahre gekickt, war Kapitän, aber was wurde von vielen gefeiert als man den Depp endlich los wahr.
Joa, danach kollabierte erstmal unsere Statik und auf einmal stellten alle fest, wie wichtig er wohl war.
Meier und Köhler wurden mit Bannern beschimpft.
Tuta wurde über Jahre beschimpft, kaum ist er weg, hätte man ihn nie verkaufen dürfen.
Als Marmoush kam war das ein VW Söldner, der eh kein Scheunentor trifft.
Heki wurde 6 Monate rund gemacht, weil das ja ein ganz fauler Sack sein muss, der sich nicht fit gehalten hat.

Ich hab noch 20 weitere Beispiele...

Aber dann immer dieses Gewäsch, dass man sich nicht mehr identifizieren kann...

Wir hatten einen gottverdammten Trainer, der kaum mehr Bindung zur Eintracht hat haben können und (völlig losgelöst von allen aktuellen Diskussionen) vom ersten Tag an gab es eine Ablehnung, die ich seit Fanz nicht gesehen habe oder dem Matthäus Gerücht.
Aber dann 20 Seiten schreiben, dass einen der Verein nicht mehr emotional mitnimmt...

"Also den Trainer, der bei uns Spieler war und schon als Bub Bezug zu uns hatte, dass war ja ein Kacktrainer, hab ich direkt bei der Vorstellung gesagt, hoffentlich kommt der wieder, der uns für 3 Euro mehr verlassen hat, weil es außer den Farben ja eh keine Unterschiede gibt..."
Aber es liegt an den Spielern.... genau....

Ignoranz oder Arroganz.
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"Meine Wirklichkeit ist viel wirklicher als deine Wirklichkeit"
Paul Watzlawick

SemperFi schrieb:

Ignoranz oder Arroganz.

Das ist hier wohl die Frage!
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Bechtheim85 schrieb:

Die Burschen sind Geschäftpartner,und wenn sie keine Leistung anbieten, dann berührt mich das emotional nicht.
...
Mein persönliches Fazit: die Ent-Emotionalisierung findet hinsichtlich der Spieler statt


Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.

Bindung entsteht, wenn Leute begreifen, dass man eh keine besseren Kicker bekommt oder durch Erfolg.
Sobald aber die Leute glauben, dass es viel besser sein müsste oder der Erfolg ausbleibt hat die Masse kein Problem selbst Spieler die über Jahre einfach klaglos Ihren Job gemacht haben an die Wand zu nageln.

Und wieder meine Frage, Ignoranz oder Arroganz?
Spieler sind schon immer Wegwerfartikel gewesen für viele Fans. Treue wurde aus Notwendigkeit oder aus dem Erfolg dann honoriert.

Den EFC Zico gabs damals nicht ohne Grund von uns vor über 25 Jahren.
Uwe hat nie gemault, nie was verlangt, einfach nur hart gearbeitet und was wurde der beschimpft und runtergeputzt.

Spycher hat hier Jahre gekickt, war Kapitän, aber was wurde von vielen gefeiert als man den Depp endlich los wahr.
Joa, danach kollabierte erstmal unsere Statik und auf einmal stellten alle fest, wie wichtig er wohl war.
Meier und Köhler wurden mit Bannern beschimpft.
Tuta wurde über Jahre beschimpft, kaum ist er weg, hätte man ihn nie verkaufen dürfen.
Als Marmoush kam war das ein VW Söldner, der eh kein Scheunentor trifft.
Heki wurde 6 Monate rund gemacht, weil das ja ein ganz fauler Sack sein muss, der sich nicht fit gehalten hat.

Ich hab noch 20 weitere Beispiele...

Aber dann immer dieses Gewäsch, dass man sich nicht mehr identifizieren kann...

Wir hatten einen gottverdammten Trainer, der kaum mehr Bindung zur Eintracht hat haben können und (völlig losgelöst von allen aktuellen Diskussionen) vom ersten Tag an gab es eine Ablehnung, die ich seit Fanz nicht gesehen habe oder dem Matthäus Gerücht.
Aber dann 20 Seiten schreiben, dass einen der Verein nicht mehr emotional mitnimmt...

"Also den Trainer, der bei uns Spieler war und schon als Bub Bezug zu uns hatte, dass war ja ein Kacktrainer, hab ich direkt bei der Vorstellung gesagt, hoffentlich kommt der wieder, der uns für 3 Euro mehr verlassen hat, weil es außer den Farben ja eh keine Unterschiede gibt..."
Aber es liegt an den Spielern.... genau....

Ignoranz oder Arroganz.
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SemperFi schrieb:

Jo, im Gegensatz zu den Vollblutadlern Schupp, Zelic & Co
Die waren noch für die Ideale und die Verbundenheit zu Frankfurt auf dem Feld und haben ihr Herz da gelassen...

Wie lange musste Meier bei uns kicken, bis zumindest der Großteil aufhörte ihn zu beleidigen?
Wie lange musste Sow Kilometer schrubben, bis er nicht mehr die Sau des Tages war?
Wie lange ist ein Knauff hier und wie viele wichtige Tore hat er geschossen und wie wird über ihn hier hergezogen?

Sorry, Gewäsch.


Deine Kritik berührt mich nicht. Wenn Du das für Gewäsch hältst, meinetwegen.
Ich betrachte diesen Fred, für den ich Daniel-San dankbar bin, nicht als soziologisch-psychologische Wissenschaftsabhandlung über Fan-Verhalten, sondern - und das macht ihn für mich besonders - als Austausch über persönlichen Erleben.  Es geht mir darum darzustellen, wie ich es empfinde und zu erfahren, wie es andere empfinden.Deine Betrachtungen können falsch oder richtig sein: interessiert mich NULL!

Im übrigen: Deine Beispiele tun schon weh, sind ziemlich unsachlich zusammen gestellt. Die Verehrung für Zico leugnest Du ja nicht mal - und  tust trotzdem so, als würde er verachtet. Und dann bringst Du natürlich Schupp (und Zelic) aus der Abstiegssaison 1996. Beide waren nur kurz da und bei beiden hat die Verpflichtung bei mir keine Freudensprünge ausgelöst. Schupp hatte vor dem Spiel im Mai 1989 SGE - Kaiserslautern freudig erklärt, es sei für ihn ein Genuss, die Eintracht in Liga 2 zu schießen. Das habe ich ihm nie verziehen.  Außerdem war Schupp der Typ, Gelbe Karten für den Gegner zu fordern vom Schiri. Nein, er war mir nicht symphatisch, obwohl Charly das wohl anders gesehen hat damals.  Wie gesagt, alles meine höchst persönliche Wahrnehmung.

Im übrigen auch noch: hast Du mal nachgeschaut, wie viele Saisons wir in den 70ern mit einem praktisch unveränderten Stamm gespielt haben? Und dann schau Dir das heute mal an...Wie Du selbst sagst, emotionale Bindung ensteht durch Zeit und gemeinsame Erlebnisse.  Und zu Deinem Beispiel Heki: ich selbst war froh, dass er so klasse gespielt hat, aber menschlich nah war er mir trotzdem nie, weil immer klar war, dass er nie Eintrachtler werden würde.

Also, mach Du gerne weiter Deine wissenschaftlichen Abhandlungen über undankbare und vor allem saudumme Fans, denen Du geistig überlegen bist, ber urteile nicht über persönliche Gefühle, die vom einen zum anderen Fan sehr sehr unterschiedlich ausfallen können. Und noch eine Bitte: mach diesen guten Ansatz von Daniel-San kaputt. Betrachtungen Deiner Art gibt es jedes Jahr 100, so was wie von Daniel-San ganz selten.
#
Liegt vielleicht auch am Alter, wenn sich manche Ent-Emotionalisiert fühlen. Das ist ist nicht abwertend gemeint ich bin auch ü50. Ich bin SGE Fan seit ich denken kann. Mit meinem Papa Samstags ins Waldstadion zu gehen war das Highlight meiner Jugend. Pezzey ist mein Lieblingsspieler aller Zeiten.
Die Zeiten ändern sich. Wir haben immer ein volles Stadion. Die Stimmung ist andes seit der Vergrößerung der Kurve. Sind viele Touristen dabei aber Leben und leben lassen.  Heute wechseln die Spieler so schnell dass man sich kaum die Namen merken kann. So ist halt das System, man muss wettbewerbsfähig bleiben. Dass man eigene Spieler oder Trainer niedermacht hab ich nie verstanden. Ich freu mich immernoch auf jedes Spiel. Und im Stadion zu sein, ist ein emotionales Highlight. Da wird sich auch nix ändern.
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Ein super Thread.
Unterschreibe eigentlich fast alles was ihr schon so geschrieben habt.
Habe ja auch das ein oder andere in der Vergangenheit hier und dort mal zu Wort gebracht.

Ich möchte auf einen Punkt nochmal ein bisschen mehr Augenmerk legen:
Und das ist die stetig wachsende Zahl an Eintracht Spielen, die wir durch erfolgreiche EL und DFB-Pokal Runden hatten.
Gefühlt hatten wir seit Jahren fast jede Woche 2 Spiele. Und durch die neue CL/EL Reform wurden es nochmal 2-4 Spiele mehr.
Da findet auf Dauer eine absolute Übersättigung  statt.

Das beste Schnitzel kann noch so lecker schmecken, aber wenn du es 5x die Woche isst, dann kannst du es relativ schnell nicht mehr sehen.

Manchmal ist etwas weniger eben etwas mehr
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Ein super Thread.
Unterschreibe eigentlich fast alles was ihr schon so geschrieben habt.
Habe ja auch das ein oder andere in der Vergangenheit hier und dort mal zu Wort gebracht.

Ich möchte auf einen Punkt nochmal ein bisschen mehr Augenmerk legen:
Und das ist die stetig wachsende Zahl an Eintracht Spielen, die wir durch erfolgreiche EL und DFB-Pokal Runden hatten.
Gefühlt hatten wir seit Jahren fast jede Woche 2 Spiele. Und durch die neue CL/EL Reform wurden es nochmal 2-4 Spiele mehr.
Da findet auf Dauer eine absolute Übersättigung  statt.

Das beste Schnitzel kann noch so lecker schmecken, aber wenn du es 5x die Woche isst, dann kannst du es relativ schnell nicht mehr sehen.

Manchmal ist etwas weniger eben etwas mehr
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fabisgeffm schrieb:

Ein super Thread.
Unterschreibe eigentlich fast alles was ihr schon so geschrieben habt.
Habe ja auch das ein oder andere in der Vergangenheit hier und dort mal zu Wort gebracht.

Ich möchte auf einen Punkt nochmal ein bisschen mehr Augenmerk legen:
Und das ist die stetig wachsende Zahl an Eintracht Spielen, die wir durch erfolgreiche EL und DFB-Pokal Runden hatten.
Gefühlt hatten wir seit Jahren fast jede Woche 2 Spiele. Und durch die neue CL/EL Reform wurden es nochmal 2-4 Spiele mehr.
Da findet auf Dauer eine absolute Übersättigung  statt.

Das beste Schnitzel kann noch so lecker schmecken, aber wenn du es 5x die Woche isst, dann kannst du es relativ schnell nicht mehr sehen.

Manchmal ist etwas weniger eben etwas mehr

Das ist sicher ein wichtiger Faktor für die aktuelle Situation.Aber das haben andere Mannschaften auch und darauf muss das umfangreiche Trainerteam reagieren. Z.B. mit trainingsfreien Tagen wenn möglich für die Hauptakteure.Die Innenverteidigung spielt doch
immer..nahezu unverändert.Klar gibt es da wenig Alternativen.Genauso wie im defensiven MF.
Aber dafür trägt auch der Sportvorstand die Verantwortung. Hier hat Krösche unverändert an seinem An- und Verkaufsmodell festgehalten ohne einen ausreichenden Blick auf die sportliche Situation
Es wurden fast ausschließlich Offensivspieler verpflichtet,statt im MF und der IV für Verstärkung zu sorgen,damit eine Rotation auch möglich ist.
#
Glaube wir sind gerade an einem Punkt wo man gesättigt ist. Wir haben in den letzten Jahren wie  auf Speed erlebt. Titel, Rekordtransfers, alles mögliche an Top-Mannschaft (Barca, Inter, Neapel, Arsenal, Liverpool, Benfica usw) gesehen. Merke das auch an mir. Die Luft ist irgendwie raus. Sehe das aber nicht negativ. Man kann im Leben nicht immer im Vollsprint laufen. Bin sogar ganz froh das es diese Saison mal nicht so läuft.
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Ja, mir geht es genauso und ich habe auch alles mitgemacht, was man mitmachen konnte. Ich saß in den kostenlosen Bussen nach Düsseldorf als es Freikarten gab beim ersten Abstieg. Wir sind als Kinder mit Eintracht-Schals zu Spielen unseres Dorfvereins gegen Offenbach und ich war im G-Block als wir zuhause gegen Wattenscheid und die Stuttgarter Kickers verloren haben. Natürlich auch zu den guten Zeiten.

Aber eins war immer dabei - Leidenschaft und Emotion. Das ist tatsächlich in den letzten Jahren verloren gegangen, mal abgesehen von den EL-Heimspielen. Die CL-Heimspiele konnten da nicht annähernd mithalten.

Es waren immer Typen da, mit denen man sich irgendwie identifizieren konnte. Unsere aktuelle Definition als Ausbildungs- und Weiterverkaufsverein lässt sich damit nicht vereinbaren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Vorgaben des Managements waren, Wahi oder Bahoya so viel Spielzeit zu ermöglich und Santos ein drittes Mal inst Tor zu stellen, nur weil man sich hohe Verkaufserlöse versprochen hat. Ein Baum, der mal wieder aus der Gegend gewesen wäre, lässt man hingegen draußen schmoren.

Wir haben früher alles nach Eintracht-Spielen geplant, seien es Urlaube oder was auch immer gewesen, aber mittlerweile schaue ich noch nicht mal mehr alle Spiele, nicht weil ich kein Fan mehr wäre, aber es ist einem trotzdem irgendwie teilweise egal geworden, was da gerade passiert, obwohl wir vor der zweiten Rückrunde der Schande stehen.
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Ja, mir geht es genauso und ich habe auch alles mitgemacht, was man mitmachen konnte. Ich saß in den kostenlosen Bussen nach Düsseldorf als es Freikarten gab beim ersten Abstieg. Wir sind als Kinder mit Eintracht-Schals zu Spielen unseres Dorfvereins gegen Offenbach und ich war im G-Block als wir zuhause gegen Wattenscheid und die Stuttgarter Kickers verloren haben. Natürlich auch zu den guten Zeiten.

Aber eins war immer dabei - Leidenschaft und Emotion. Das ist tatsächlich in den letzten Jahren verloren gegangen, mal abgesehen von den EL-Heimspielen. Die CL-Heimspiele konnten da nicht annähernd mithalten.

Es waren immer Typen da, mit denen man sich irgendwie identifizieren konnte. Unsere aktuelle Definition als Ausbildungs- und Weiterverkaufsverein lässt sich damit nicht vereinbaren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Vorgaben des Managements waren, Wahi oder Bahoya so viel Spielzeit zu ermöglich und Santos ein drittes Mal inst Tor zu stellen, nur weil man sich hohe Verkaufserlöse versprochen hat. Ein Baum, der mal wieder aus der Gegend gewesen wäre, lässt man hingegen draußen schmoren.

Wir haben früher alles nach Eintracht-Spielen geplant, seien es Urlaube oder was auch immer gewesen, aber mittlerweile schaue ich noch nicht mal mehr alle Spiele, nicht weil ich kein Fan mehr wäre, aber es ist einem trotzdem irgendwie teilweise egal geworden, was da gerade passiert, obwohl wir vor der zweiten Rückrunde der Schande stehen.
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Wann haben wir denn zuhause gegen Wattenscheid verloren?
elche2011 schrieb:
Es waren immer Typen da, mit denen man sich irgendwie identifizieren konnte.
Als Kind oder Jugendlicher ist es ja auch deutlich einfacher sich mit Fußballern oder irgend welchen anderen "Stars" zu identifizieren, als man das als Erwachsener tut.
Ich glaube auch nicht dass es sinvoll und richtig ist, wenn man sich als normaler, berufstätiger Familienvater mit Mittezwanzigjährigen Fußballern identifiziert. Ich denke das sollte man nicht tun.
Ich zumindest habe mich nie mit einzelnen Spielern identifiziert. Ich habe mich gefreut, dass Spieler X oder Y bei uns ist und fand es bei manchen schade, wenn sie dann nicht mehr da waren. Wenn ich mich mit etwas identifiziert habe, dann mit dem Verein, wie er unter Peter Fischer war, mit den Werten die wir damals hatten. Heute ist das teilweise etwas schwieriger aber mir geht es weiterhin um den Verein und nicht um einzelne Spieler.
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Glaube wir sind gerade an einem Punkt wo man gesättigt ist. Wir haben in den letzten Jahren wie  auf Speed erlebt. Titel, Rekordtransfers, alles mögliche an Top-Mannschaft (Barca, Inter, Neapel, Arsenal, Liverpool, Benfica usw) gesehen. Merke das auch an mir. Die Luft ist irgendwie raus. Sehe das aber nicht negativ. Man kann im Leben nicht immer im Vollsprint laufen. Bin sogar ganz froh das es diese Saison mal nicht so läuft.
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planscher08 schrieb:

Glaube wir sind gerade an einem Punkt wo man gesättigt ist. Wir haben in den letzten Jahren wie  auf Speed erlebt. Titel, Rekordtransfers, alles mögliche an Top-Mannschaft (Barca, Inter, Neapel, Arsenal, Liverpool, Benfica usw) gesehen. Merke das auch an mir. Die Luft ist irgendwie raus. Sehe das aber nicht negativ. Man kann im Leben nicht immer im Vollsprint laufen. Bin sogar ganz froh das es diese Saison mal nicht so läuft.


ich sprach letztens hier vom "Fußball-Burnout" und meinte das ernst, hab auf Karten gegen LFC, Bergamo oder den BVB verzichtet, obwohl ich sie hatte. Früher undenkbar, heute ist anderes wichtiger und man selbst übersättigt.

Wer das auch spürt, dem empfehle ich den Besuch beim örtlichen 4-5. Ligisten, da hat man Alles, für das man früher mal zum Fußball gegangen ist, nur deutlich besser und günstiger (angefangen von richtiger Bratwurst usw.)
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Ein sehr interessanter Thread, weil er die Gefühlslage mancher Fans oder auch vieler offen darlegt.
Dafür möchte ich mich bei dem Verfasser auch ausdrücklich bedanken.
Was mich betrifft, kann ich natürlich bei vielem, was heute passiert, nicht mehr mitgehen, weil zu meiner Zeit die Umstände ganz anders waren und das sage ich, ohne etwas verklären zu wollen.
Jede Zeit hat ihre Empfindungen, ihre Emotionalität, die aus den entsprechenden Erlebnissen erfolgen.
Für mich als alten Fußball Puristen war ein Stadionerlebnis etwas ganz anderes, als für die heutige Generation.
Ob am Riederwald gegen einen Oberligisten oder später in der BL gegen Köln oder Meiderich, bei Wind und Wetter.
Dabei sein, wenn die Eintracht spielte, das war das wichtigste.
Mein Gefühl war und ist, das Geld den Fußball bzw. den Sport insgesamt durch die überbordende Kommerzialisierung verdorben hat und ein Stück weit auch die Seele genommen hat.
Das war in den 50ern und 60ern noch ganz anders und ich verhehle nicht, das ich mich oft nach dieser Zeit zurücksehne, als für mich alles noch "normal" war.
Es waren auch die Kleinigkeiten um die Eintracht herum, auf die man sich freuen konnte, die aber heute undenkbar wären.
Es gab noch einen persönlichen Bezug zu Trainern und Spielern, wie oft hat Paul Osswald nach dem Training bei uns gestanden und geplaudert, manchmal auch Don Alfredo oder Hermann Höfer.....da konnte man noch offen miteinander quatschen und Lob wie auch Kritik anbringen, alles freundschaftlich.
Es brauchte keine PK, die es ohnehin noch nicht gab, um etwas zu erfahren....ich durfte mal einen halben Tag Toni Hübler bei seiner Zeugwartsarbeit helfen, das war noch etwas ganz besonderes.
Der ganze Eintracht Kosmos war persönlicher, heute ist alles steriler und vielleicht auch etwas abgehobener und auch fanentfremdeter.
Außerdem war am Riederwald die Worscht viel besser, als sie es im Waldstadion je war.....wie gesagt, Kleinigkeiten, die aber viel ausmachten.
DernFußball hat sich verändert, die Eintracht auch, die Akzeptanz dafür muß jeder für sich selbst finden.
Für die Fans meiner Generation ist vieles nicht mehr nachvollziebar, was aber nicht bedeutet, das man sich von seinem Herzensverein emotional entkoppelt.
Deshalb kann ich auch mit dem Begriff " Entemotionalisierung" nichts anfangen....mit zunehmendem Alter geht man vielleicht ein bißchen auf Distanz zu dem hektischen und aufgeregten Trubel, das ist aber keine Abwendung.
Für mich kann ich sagen, das ich seitdem nie wieder eine Bindung zu Funktionären, Trainern oder Spielern hatte, sondern nur zum Verein selbst.
Deshalb ist es mir heute ziemlich egal, wer kommt oder geht, solange es dem Wohl der Eintracht dient.
Ich jubele und freue mich immer noch über Erfolge und schimpfe wie ein Rohrspatz über Spiele wie am Samstag, weil ich mir vieles nicht erklären kann.
Abschließend sage ich für mich, egal was passiert, einmal Eintracht, für immer Eintracht, da gab es und gibts nie etwas anderes.
Nächstes Jahr bin ich 70 Jahre dabei, ein langer Ritt durch die Zeit mit unendlich vielen Erlebnissen.
Auch wenn es mal düster wird, ich habe nie auch nur eine Sekunde bereut, ein Teil der Eintracht zu sein.
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Danke euch allen für die vielen ehrlichen und reflektierten Antworten. Ich habe mir wirklich alles in Ruhe durchgelesen – und mich in mehr Beiträgen wiedergefunden, als ich gedacht hätte.

Mir ging es nie darum zu sagen, dass früher alles besser war oder dass ich mit der Eintracht abgeschlossen habe. Ganz im Gegenteil. Einmal Eintracht, immer Eintracht – das steht für mich komplett außer Frage. Gerade weil mir der Verein über so viele Jahre so viel bedeutet hat und ich emotionale Ausnahmezustände erleben durfte, fällt mir diese Veränderung überhaupt erst auf.

Was sich bei mir am meisten verändert hat, ist nicht die Verbundenheit – sondern die Intensität und der Aufwand, den ich heute noch bereit bin, rund um einen Spieltag zu betreiben. Ein paar meiner anderen Gründe hatte ich ja schon im Eröffnungsthread beschrieben – dieses Gefühl, dass der moderne Fußball mit all seinen Unterbrechungen, Regeldiskussionen und Event-Rahmenprogramm manchmal ein Stück von der rohen, unberechenbaren Emotion von früher nimmt. Und auch, dass Identifikationsfiguren heute schneller kommen und gehen, wodurch dieses alte „Das sind unsere Jungs“-Gefühl nicht mehr ganz so selbstverständlich entsteht wie früher.

Früher war ein Heimspieltag ein kompletter Ausnahmezustand.
Der Tag hatte genau ein Thema: Eintracht. Morgens schon hibbelig, alles andere wurde drum herum geplant oder konsequent ignoriert. Gespräche? Nur über Aufstellung. Laune? Abhängig vom Anpfiff. Und ja – die genervten Blicke zuhause gehörten auch dazu, wenn klar war: „Heute brauchst du mit irgendwas Vernünftigem nicht mehr zu kommen, heute spielt die Eintracht.“ 😄 Das war überzogen, das war emotional – und genau das habe ich geliebt.

Heute ist das anders. Nicht, weil es mir egal ist – sondern weil ich merke, dass ich nicht mehr automatisch bereit bin, dafür einen kompletten Tag zu „opfern“. Und das hat eben nicht nur mit Gefühl, sondern auch ganz nüchtern mit Aufwand zu tun.

Ich laufe halt nicht 15 Minuten zum Wiesbadener Hbf und sitze im Zug. Für mich beginnt die Reise deutlich früher aus dem Untertaunus.

Wenn es mit dem EFC-Bus geht, juckelt man erstmal rund 60 Minuten bis zum Waldparkplatz – und das vier Stunden vor Anpfiff, nur um überhaupt noch halbwegs vernünftig parken zu können. Soll es mal der ÖPNV sein, fährste von hier mit dem Bus 80 Minuten bis Wiesbaden, von da nochmal 45 Minuten bis zum Stadion. Natürlich entsprechend früh, man will ja auch noch was essen, trinken und ankommen.

Lange Rede, kurzer Unsinn: Am Ende ist man realistisch einen kompletten Tag unterwegs – für 90 Minuten Spiel. Käme ich direkt aus Frankfurt oder Wiesbaden, wäre das ein anderes Thema.

Und ich merke: Genau da hat sich bei mir etwas verschoben. Früher habe ich das nicht hinterfragt. Heute schon. Nicht aus fehlender Liebe zum Verein, sondern weil das Leben drumherum voller geworden ist und Zeit einen anderen Wert bekommen hat.

Was mir zusätzlich aufgefallen ist: Einige vom EFC, die am Samstag da waren, haben mir danach ihre Erlebnisse und die Stimmung aus dem Block geschildert – und gleichzeitig gesagt, dass sie weder am Mittwoch noch kommenden Samstag wieder fahren, nicht alle kommen von hier...viele auch aus FFM und Umgebung direkt. Das zeigt für mich, dass dieses Gefühl nicht nur bei mir auftaucht. Die Begeisterung ist noch da, aber die Selbstverständlichkeit, jedes Spiel mitzunehmen, bröckelt bei vielen.

Eure Antworten haben mir jedenfalls gezeigt, dass das offenbar vielen ähnlich geht – nur mit unterschiedlichen Gründen. Weniger extreme emotionale Ausschläge, weniger komplette Gefühlsabhängigkeit vom Spieltag – aber trotzdem eine tiefe, gewachsene Verbundenheit. Wenn es wirklich drauf ankommt, wenn große Momente passieren, ist das Gefühl sofort wieder da. Gänsehaut funktioniert noch.

Vielleicht ist das keine Ent-Emotionalisierung, sondern einfach eine andere Phase des Fanseins. Leiser, abgeklärter, aber nicht weniger echt.

Ich fand es auf jeden Fall stark zu lesen, wie offen hier viele über ihre eigene Entwicklung als Fans schreiben. Wer mag, gerne weiter Gedanken dazu teilen – genau solche Diskussionen gehören für mich auch zur Eintracht dazu.

Am Ende sitzen wir alle wegen demselben Vogel hier. Nur fühlt er sich für jeden in unterschiedlichen Lebensphasen ein bisschen anders an. 🦅


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