Den Pessimismus hier querbeet schliesse ich mich an und tippe auf eine knappe Niederlage Aber: Die Eintracht ist halt die Eintracht, insofern würde ich auch einen überraschenden Sieg nicht ausschließen. Aufstellung: Adi macht das schon, 4er oder 5er Kette, Fahrradkette, alles sch... egal
Als angeschlagener Außenseiter in den Baumarkt auf der Gewerbewiese... Ich find's 'n bisschen gut. Die sollen ein bisschen Höhe haben und dann BAMM! zwei Tore Burkardt und bei uns steht die Null. Die oben angesprochenen Varianten mit Hojlund gefallen mir auch. Der fällt nicht um.
Ich werfe auch mal eine Variante für Mainz in den Ring. Bei mir wäre weniger die nackte Formation spannend als das, was wir daraus mit und gegen den Ball machen. 😁
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Hütter auf eine Dreierkette geht. Für mich wäre das aber kein Abrücken von seiner Idee, sondern eher eine andere Absicherung derselben Idee.
Ich würde ungefähr so beginnen:
--------------Atubolu
-----Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Höjlund - Kosugi
---------------Uzun
--------Burkardt - Ebnoutalib
Baum würde ich ganz bewusst drinlassen. Hütter hat ihn in der PK gestärkt und gerade bei einem jungen Spieler wäre es aus meiner Sicht widersinnig, öffentlich Vertrauen auszusprechen und ihn dann direkt wieder rauszunehmen. Zumal ich ihn in dieser Rolle sogar für ziemlich passend halte.
Als rechter Wingback kämen seine Dynamik und seine Vorwärtsorientierung besser zur Geltung. Er könnte im Pressing deutlich höher anlaufen und hätte mit Maluze hinter sich gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung. Damit müsste er nicht jeden Ballverlust aus einer offenen Viererkette heraus mit 30 Metern Rückwärtsweg lösen.
Kosugi auf der anderen Seite ähnlich, wobei ich beide nicht gleichzeitig blind hochschieben lassen würde. Wenn Baum hoch steht, sollte Kosugi auf der ballfernen Seite früher einrücken und umgekehrt. So bekommst du bei eigenem Ballbesitz eher eine 3-2-Restverteidigung, statt nach Ballverlust plötzlich nur noch Koch und Brassier gegen offene Tiefe verteidigen zu lassen.
Im Aufbau könnte daraus relativ sauber ein 3-2-5 werden. Maluze, Koch und Brassier geben die erste Linie, Onyedika und Höjlund besetzen davor unterschiedliche Höhen und Baum/Kosugi schieben außen hoch. Uzun kann sich dann frei im Zwischenlinienraum bewegen, während Burkardt und Ebnoutalib die letzte Linie unterschiedlich beschäftigen.
Onyedika würde ich dabei nicht permanent auf einer Höhe mit Höjlund sehen. Einer muss immer die Restfeldkontrolle im Blick behalten. Wenn Höjlund nachschiebt, bleibt Onyedika tiefer. Lässt sich Onyedika für den Aufbau fallen, kann Höjlund höher in den nächsten Raum gehen. Gerade gegen Mainz möchte ich nicht beide Sechser gleichzeitig vor dem Ball haben.
Mainz wird versuchen, nach Ballgewinnen schnell Anschluss zu finden. Tietz bindet vorne, Amiri sucht die Räume dahinter und bei zweiten Bällen schieben sie schnell nach. Deshalb wäre für mich die Zentrumskontrolle nach eigenem Ballverlust ziemlich wichtig.
Verliere ich den Ball auf rechts, möchte ich nicht, dass Baum, Uzun, Burkardt und Höjlund alle gleichzeitig vor dem Ball stehen und Onyedika anschließend einen halben Fußballplatz alleine verteidigen muss. Dann hast du zwar nominell drei Innenverteidiger, aber trotzdem keine vernünftige Absicherung.
Höjlund würde ich deshalb gegen Mainz tatsächlich Götze vorziehen. Mario war gegen Augsburg gerade in Halbzeit eins gut im Kombinationsspiel, keine Frage. Gegen Mainz erwarte ich aber mehr zweite Bälle, mehr direkte Duelle und mehr Situationen, in denen wir nach einem verlorenen ersten Zugriff schnell wieder Druck herstellen müssen. Da gefallen mir Onyedika und Höjlund als Paar von ihren Profilen her etwas besser.
Beide bringen mehr Reichweite ins Zentrum und können im Gegenpressing größere Räume schließen. Gleichzeitig kann Onyedika etwas stärker als absichernder Sechser arbeiten, während Höjlund aggressiver auf den zweiten Ball gehen kann.
Uzun würde ich davor ziemlich frei lassen. Ich möchte ihn nicht mit zehn Defensivaufträgen zustellen. Gegen den Ball muss er natürlich mitarbeiten und Passwege schließen, aber offensiv brauche ich ihn zwischen den Linien. Gerade wenn Mainz mit dem Mittelfeld nach vorne schiebt, können hinter deren Sechsern Räume entstehen, in denen Uzun aufdrehen kann.
Burkardt und Ebnoutalib würde ich ebenfalls zusammenlassen. Die beiden geben dir unterschiedliche Bewegungsmuster. Burkardt kann entgegenkommen, Verbindungen herstellen und ist im Anlaufverhalten sehr wertvoll. Ebnoutalib kann stärker die Tiefe attackieren und die letzte Linie beschäftigen.
Dadurch kann man Mainz auch im Aufbau vor unterschiedliche Aufgaben stellen. Burkardt kann einen Innenverteidiger anlaufen und über seinen Deckungsschatten gleichzeitig den Pass ins Zentrum schließen. Ebnoutalib nimmt die andere Seite und Uzun orientiert sich dahinter an deren Sechser. Daraus kannst du gegen den Ball schnell ein 5-2-1-2 bzw. 5-2-3 machen, ohne dich tief hinten reinzustellen.
Ich würde Mainz auch nicht permanent über den ganzen Platz Mann gegen Mann verfolgen. Mir wäre lieber, wir lenken deren Aufbau in bestimmte Räume und lösen dort unseren Zugriff aus.
Rückpass auf den Innenverteidiger, schlechter erster Kontakt, Ball auf den Außenverteidiger mit geschlossenem Körper; das sind Situationen, in denen du aggressiv durchschieben kannst. Dann muss aber der Rest mitgehen. Halb pressen wäre gegen Mainz genau das, was ich vermeiden möchte.
Wenn Burkardt auslöst, Ebnoutalib nachschiebt und Uzun den Sechser zustellt, müssen Baum beziehungsweise Kosugi auf ihrer Seite ebenfalls Höhe aufnehmen. Gleichzeitig darf die letzte Linie nicht 15 Meter dahinter stehen bleiben. Sonst ist der erste Pass durchs Pressing wieder ausreichend und du hast hinter deiner ersten Drucklinie eine riesige Fläche offen.
Mit der Dreierkette hätte Hütter dabei etwas mehr Spielraum. Maluze und Brassier könnten aus der letzten Linie aggressiver herausverteidigen, weil Koch zentral die Tiefe hält. Gerade Koch würde diese Rolle vermutlich mehr entgegenkommen, als wenn er ständig in einer offenen Viererkette große Räume hinter sich verteidigen muss.
Das heißt für mich übrigens weiterhin nicht, dass wir plötzlich defensiven Fußball spielen sollten.
Die Pressinghöhe kann sich im Spiel verändern. Ich muss nicht 90 Minuten vorne draufrennen. Wenn Mainz eine Druckphase hat, kann ich zehn Meter tiefer stehen, die Abstände zwischen den Linien verkürzen und erstmal wieder Blockkompaktheit herstellen. Das ist etwas völlig anderes, als sich grundsätzlich hinten einzugraben.
Und nach eigenem Ballverlust will ich endlich eine klarere Reaktion sehen. Entweder wir haben sofort genügend Spieler in Ballnähe und gehen ins Gegenpressing, oder wir lösen uns gemeinsam und stellen die Ordnung wieder her. Dieses Zwischending, bei dem zwei Spieler noch attackieren und der Rest schon zurückweicht, hat uns zuletzt mehrfach das Genick gebrochen.
Gleiches nach einem Gegentor. Da muss nicht der erste Ball sofort wieder vertikal durch drei Linien gehen. Dann darf man auch mal zwei Minuten den Ball zirkulieren lassen, Mainz laufen lassen, Abstände wieder herstellen und ein bisschen Ruhe ins Spiel bekommen. Gerade das hat mir gegen Augsburg gefehlt.
Baum würde ich bei all dem eben ausdrücklich nicht rausnehmen. Wenn Hütter sagt, dass er Vertrauen in den Jungen hat, dann würde ich ihm dieses Vertrauen auch geben. Fehler werden passieren. Nur sollte die Mannschaft so organisiert sein, dass nicht jeder Fehler eines jungen Außenverteidigers automatisch in einer Großchance endet.
Doan wäre für mich dann eine sehr interessante Option von der Bank. Wenn wir mehr Ballkontrolle oder offensive Qualität über rechts brauchen, kannst du ihn jederzeit für Baum oder auch in einer anderen Rolle bringen. Aber gegen Mainz würde ich zunächst etwas mehr Athletik und Absicherung bevorzugen.
Collins würde ich ebenfalls nicht erzwingen. Wenn er gerade erst wieder richtig ins Mannschaftstraining kommt, bringt es wenig, ihn für 60 Minuten irgendwie durchzubringen und hinterher wieder einen Rückschritt zu haben. Maluze kann die rechte Halbverteidigerposition übernehmen und Collins bekommt die Zeit, die er braucht.
Ich halte Mainz aktuell für gefestigter als uns. Das ist auch gar keine große Erkenntnis. Trotzdem sehe ich uns dort nicht als chancenlosen Außenseiter.
Wenn wir es schaffen, die vertikale Kompaktheit zu halten, Amiri nicht ständig zwischen den Linien aufdrehen lassen, die zweiten Bälle sauberer kontrollieren und bei eigenem Ballverlust nicht wieder sofort unsere komplette Restordnung verlieren, haben wir dort genug Qualität, um etwas mitzunehmen.
Und ich bleibe dabei: Hütter muss dafür seinen Fußball nicht neu erfinden. Er muss ihn sauberer absichern.
Mein Tipp: 1:1.
Wobei ich nach den letzten Tagen selbstverständlich auch ein taktisch völlig miserables 0:1 in der 93. Minute nehmen würde. 😂
Sinnlose Schwarzmalerei allerseits: Wir spielen mit der gleichen Anfangsformation, wie gegen Augsburg, aber wir halten den Druck bis zum Ende aufrecht....
M1 wird nicht so viel Glück und keinen Sonntagsschuss haben, wie Augsburg!
Endergebnis: 1:4, danach 4 Tage Eistonne und Sauerstoffzelt!
2xYounes, 1x Burkardt und 1xKoch, Gegentor ist ein Eigentor von Baum
Ich werfe auch mal eine Variante für Mainz in den Ring. Bei mir wäre weniger die nackte Formation spannend als das, was wir daraus mit und gegen den Ball machen. 😁
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Hütter auf eine Dreierkette geht. Für mich wäre das aber kein Abrücken von seiner Idee, sondern eher eine andere Absicherung derselben Idee.
Ich würde ungefähr so beginnen:
--------------Atubolu
-----Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Höjlund - Kosugi
---------------Uzun
--------Burkardt - Ebnoutalib
Baum würde ich ganz bewusst drinlassen. Hütter hat ihn in der PK gestärkt und gerade bei einem jungen Spieler wäre es aus meiner Sicht widersinnig, öffentlich Vertrauen auszusprechen und ihn dann direkt wieder rauszunehmen. Zumal ich ihn in dieser Rolle sogar für ziemlich passend halte.
Als rechter Wingback kämen seine Dynamik und seine Vorwärtsorientierung besser zur Geltung. Er könnte im Pressing deutlich höher anlaufen und hätte mit Maluze hinter sich gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung. Damit müsste er nicht jeden Ballverlust aus einer offenen Viererkette heraus mit 30 Metern Rückwärtsweg lösen.
Kosugi auf der anderen Seite ähnlich, wobei ich beide nicht gleichzeitig blind hochschieben lassen würde. Wenn Baum hoch steht, sollte Kosugi auf der ballfernen Seite früher einrücken und umgekehrt. So bekommst du bei eigenem Ballbesitz eher eine 3-2-Restverteidigung, statt nach Ballverlust plötzlich nur noch Koch und Brassier gegen offene Tiefe verteidigen zu lassen.
Im Aufbau könnte daraus relativ sauber ein 3-2-5 werden. Maluze, Koch und Brassier geben die erste Linie, Onyedika und Höjlund besetzen davor unterschiedliche Höhen und Baum/Kosugi schieben außen hoch. Uzun kann sich dann frei im Zwischenlinienraum bewegen, während Burkardt und Ebnoutalib die letzte Linie unterschiedlich beschäftigen.
Onyedika würde ich dabei nicht permanent auf einer Höhe mit Höjlund sehen. Einer muss immer die Restfeldkontrolle im Blick behalten. Wenn Höjlund nachschiebt, bleibt Onyedika tiefer. Lässt sich Onyedika für den Aufbau fallen, kann Höjlund höher in den nächsten Raum gehen. Gerade gegen Mainz möchte ich nicht beide Sechser gleichzeitig vor dem Ball haben.
Mainz wird versuchen, nach Ballgewinnen schnell Anschluss zu finden. Tietz bindet vorne, Amiri sucht die Räume dahinter und bei zweiten Bällen schieben sie schnell nach. Deshalb wäre für mich die Zentrumskontrolle nach eigenem Ballverlust ziemlich wichtig.
Verliere ich den Ball auf rechts, möchte ich nicht, dass Baum, Uzun, Burkardt und Höjlund alle gleichzeitig vor dem Ball stehen und Onyedika anschließend einen halben Fußballplatz alleine verteidigen muss. Dann hast du zwar nominell drei Innenverteidiger, aber trotzdem keine vernünftige Absicherung.
Höjlund würde ich deshalb gegen Mainz tatsächlich Götze vorziehen. Mario war gegen Augsburg gerade in Halbzeit eins gut im Kombinationsspiel, keine Frage. Gegen Mainz erwarte ich aber mehr zweite Bälle, mehr direkte Duelle und mehr Situationen, in denen wir nach einem verlorenen ersten Zugriff schnell wieder Druck herstellen müssen. Da gefallen mir Onyedika und Höjlund als Paar von ihren Profilen her etwas besser.
Beide bringen mehr Reichweite ins Zentrum und können im Gegenpressing größere Räume schließen. Gleichzeitig kann Onyedika etwas stärker als absichernder Sechser arbeiten, während Höjlund aggressiver auf den zweiten Ball gehen kann.
Uzun würde ich davor ziemlich frei lassen. Ich möchte ihn nicht mit zehn Defensivaufträgen zustellen. Gegen den Ball muss er natürlich mitarbeiten und Passwege schließen, aber offensiv brauche ich ihn zwischen den Linien. Gerade wenn Mainz mit dem Mittelfeld nach vorne schiebt, können hinter deren Sechsern Räume entstehen, in denen Uzun aufdrehen kann.
Burkardt und Ebnoutalib würde ich ebenfalls zusammenlassen. Die beiden geben dir unterschiedliche Bewegungsmuster. Burkardt kann entgegenkommen, Verbindungen herstellen und ist im Anlaufverhalten sehr wertvoll. Ebnoutalib kann stärker die Tiefe attackieren und die letzte Linie beschäftigen.
Dadurch kann man Mainz auch im Aufbau vor unterschiedliche Aufgaben stellen. Burkardt kann einen Innenverteidiger anlaufen und über seinen Deckungsschatten gleichzeitig den Pass ins Zentrum schließen. Ebnoutalib nimmt die andere Seite und Uzun orientiert sich dahinter an deren Sechser. Daraus kannst du gegen den Ball schnell ein 5-2-1-2 bzw. 5-2-3 machen, ohne dich tief hinten reinzustellen.
Ich würde Mainz auch nicht permanent über den ganzen Platz Mann gegen Mann verfolgen. Mir wäre lieber, wir lenken deren Aufbau in bestimmte Räume und lösen dort unseren Zugriff aus.
Rückpass auf den Innenverteidiger, schlechter erster Kontakt, Ball auf den Außenverteidiger mit geschlossenem Körper; das sind Situationen, in denen du aggressiv durchschieben kannst. Dann muss aber der Rest mitgehen. Halb pressen wäre gegen Mainz genau das, was ich vermeiden möchte.
Wenn Burkardt auslöst, Ebnoutalib nachschiebt und Uzun den Sechser zustellt, müssen Baum beziehungsweise Kosugi auf ihrer Seite ebenfalls Höhe aufnehmen. Gleichzeitig darf die letzte Linie nicht 15 Meter dahinter stehen bleiben. Sonst ist der erste Pass durchs Pressing wieder ausreichend und du hast hinter deiner ersten Drucklinie eine riesige Fläche offen.
Mit der Dreierkette hätte Hütter dabei etwas mehr Spielraum. Maluze und Brassier könnten aus der letzten Linie aggressiver herausverteidigen, weil Koch zentral die Tiefe hält. Gerade Koch würde diese Rolle vermutlich mehr entgegenkommen, als wenn er ständig in einer offenen Viererkette große Räume hinter sich verteidigen muss.
Das heißt für mich übrigens weiterhin nicht, dass wir plötzlich defensiven Fußball spielen sollten.
Die Pressinghöhe kann sich im Spiel verändern. Ich muss nicht 90 Minuten vorne draufrennen. Wenn Mainz eine Druckphase hat, kann ich zehn Meter tiefer stehen, die Abstände zwischen den Linien verkürzen und erstmal wieder Blockkompaktheit herstellen. Das ist etwas völlig anderes, als sich grundsätzlich hinten einzugraben.
Und nach eigenem Ballverlust will ich endlich eine klarere Reaktion sehen. Entweder wir haben sofort genügend Spieler in Ballnähe und gehen ins Gegenpressing, oder wir lösen uns gemeinsam und stellen die Ordnung wieder her. Dieses Zwischending, bei dem zwei Spieler noch attackieren und der Rest schon zurückweicht, hat uns zuletzt mehrfach das Genick gebrochen.
Gleiches nach einem Gegentor. Da muss nicht der erste Ball sofort wieder vertikal durch drei Linien gehen. Dann darf man auch mal zwei Minuten den Ball zirkulieren lassen, Mainz laufen lassen, Abstände wieder herstellen und ein bisschen Ruhe ins Spiel bekommen. Gerade das hat mir gegen Augsburg gefehlt.
Baum würde ich bei all dem eben ausdrücklich nicht rausnehmen. Wenn Hütter sagt, dass er Vertrauen in den Jungen hat, dann würde ich ihm dieses Vertrauen auch geben. Fehler werden passieren. Nur sollte die Mannschaft so organisiert sein, dass nicht jeder Fehler eines jungen Außenverteidigers automatisch in einer Großchance endet.
Doan wäre für mich dann eine sehr interessante Option von der Bank. Wenn wir mehr Ballkontrolle oder offensive Qualität über rechts brauchen, kannst du ihn jederzeit für Baum oder auch in einer anderen Rolle bringen. Aber gegen Mainz würde ich zunächst etwas mehr Athletik und Absicherung bevorzugen.
Collins würde ich ebenfalls nicht erzwingen. Wenn er gerade erst wieder richtig ins Mannschaftstraining kommt, bringt es wenig, ihn für 60 Minuten irgendwie durchzubringen und hinterher wieder einen Rückschritt zu haben. Maluze kann die rechte Halbverteidigerposition übernehmen und Collins bekommt die Zeit, die er braucht.
Ich halte Mainz aktuell für gefestigter als uns. Das ist auch gar keine große Erkenntnis. Trotzdem sehe ich uns dort nicht als chancenlosen Außenseiter.
Wenn wir es schaffen, die vertikale Kompaktheit zu halten, Amiri nicht ständig zwischen den Linien aufdrehen lassen, die zweiten Bälle sauberer kontrollieren und bei eigenem Ballverlust nicht wieder sofort unsere komplette Restordnung verlieren, haben wir dort genug Qualität, um etwas mitzunehmen.
Und ich bleibe dabei: Hütter muss dafür seinen Fußball nicht neu erfinden. Er muss ihn sauberer absichern.
Mein Tipp: 1:1.
Wobei ich nach den letzten Tagen selbstverständlich auch ein taktisch völlig miserables 0:1 in der 93. Minute nehmen würde. 😂
Ein Anfang für meine geschundene Eintracht-Seele wäre, wenn ich zumindest den unerträglichen Koch nicht mehr auf dem Spielfeld sehen müsste. Wobei mir an der Stelle einfällt, das Adi in der PK gesagt hat, Koch könne von seiner fußballerischen Qualität auch auf der Zehn spielen. Erst die Einwechslung von Timmy, jetzt dieses Statement... Dass sich ein Trainer zu einem derart frühen Zeitpunkt schon in Galgenhumor flüchtet, habe ich auch noch nicht erlebt.
Wobei mir an der Stelle einfällt, das Adi in der PK gesagt hat, Koch könne von seiner fußballerischen Qualität auch auf der Zehn spielen.
Er hat gesagt Koch könne auch "Zentral" spielen und zwar auf die Reporter-Frage ob er sich eine Variante vorstellen könnte, Koch aus der Kette nach vorne ins DM zu ziehen! Von der 10 war da nach meiner Erinnerung nicht die Rede!
Ein Anfang für meine geschundene Eintracht-Seele wäre, wenn ich zumindest den unerträglichen Koch nicht mehr auf dem Spielfeld sehen müsste. Wobei mir an der Stelle einfällt, das Adi in der PK gesagt hat, Koch könne von seiner fußballerischen Qualität auch auf der Zehn spielen. Erst die Einwechslung von Timmy, jetzt dieses Statement... Dass sich ein Trainer zu einem derart frühen Zeitpunkt schon in Galgenhumor flüchtet, habe ich auch noch nicht erlebt.
Wobei mir an der Stelle einfällt, das Adi in der PK gesagt hat, Koch könne von seiner fußballerischen Qualität auch auf der Zehn spielen.
Er hat gesagt Koch könne auch "Zentral" spielen und zwar auf die Reporter-Frage ob er sich eine Variante vorstellen könnte, Koch aus der Kette nach vorne ins DM zu ziehen! Von der 10 war da nach meiner Erinnerung nicht die Rede!
Aber: Die Eintracht ist halt die Eintracht, insofern würde ich auch einen überraschenden Sieg nicht ausschließen.
Aufstellung: Adi macht das schon, 4er oder 5er Kette, Fahrradkette, alles sch... egal
Auswärtssieg
Muss sich statistisch ja irgendwann ausgleichen in dem Drecksloch.
Chaïbi - Doan
Højlund - Onyedika
Kosugi- Brassier - Maluze - Chandler
Atubolu
Tipp: 2:2
Die oben angesprochenen Varianten mit Hojlund gefallen mir auch. Der fällt nicht um.
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Hütter auf eine Dreierkette geht. Für mich wäre das aber kein Abrücken von seiner Idee, sondern eher eine andere Absicherung derselben Idee.
Ich würde ungefähr so beginnen:
--------------Atubolu
-----Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Höjlund - Kosugi
---------------Uzun
--------Burkardt - Ebnoutalib
Baum würde ich ganz bewusst drinlassen. Hütter hat ihn in der PK gestärkt und gerade bei einem jungen Spieler wäre es aus meiner Sicht widersinnig, öffentlich Vertrauen auszusprechen und ihn dann direkt wieder rauszunehmen. Zumal ich ihn in dieser Rolle sogar für ziemlich passend halte.
Als rechter Wingback kämen seine Dynamik und seine Vorwärtsorientierung besser zur Geltung. Er könnte im Pressing deutlich höher anlaufen und hätte mit Maluze hinter sich gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung. Damit müsste er nicht jeden Ballverlust aus einer offenen Viererkette heraus mit 30 Metern Rückwärtsweg lösen.
Kosugi auf der anderen Seite ähnlich, wobei ich beide nicht gleichzeitig blind hochschieben lassen würde. Wenn Baum hoch steht, sollte Kosugi auf der ballfernen Seite früher einrücken und umgekehrt. So bekommst du bei eigenem Ballbesitz eher eine 3-2-Restverteidigung, statt nach Ballverlust plötzlich nur noch Koch und Brassier gegen offene Tiefe verteidigen zu lassen.
Im Aufbau könnte daraus relativ sauber ein 3-2-5 werden. Maluze, Koch und Brassier geben die erste Linie, Onyedika und Höjlund besetzen davor unterschiedliche Höhen und Baum/Kosugi schieben außen hoch. Uzun kann sich dann frei im Zwischenlinienraum bewegen, während Burkardt und Ebnoutalib die letzte Linie unterschiedlich beschäftigen.
Onyedika würde ich dabei nicht permanent auf einer Höhe mit Höjlund sehen. Einer muss immer die Restfeldkontrolle im Blick behalten. Wenn Höjlund nachschiebt, bleibt Onyedika tiefer. Lässt sich Onyedika für den Aufbau fallen, kann Höjlund höher in den nächsten Raum gehen. Gerade gegen Mainz möchte ich nicht beide Sechser gleichzeitig vor dem Ball haben.
Mainz wird versuchen, nach Ballgewinnen schnell Anschluss zu finden. Tietz bindet vorne, Amiri sucht die Räume dahinter und bei zweiten Bällen schieben sie schnell nach. Deshalb wäre für mich die Zentrumskontrolle nach eigenem Ballverlust ziemlich wichtig.
Verliere ich den Ball auf rechts, möchte ich nicht, dass Baum, Uzun, Burkardt und Höjlund alle gleichzeitig vor dem Ball stehen und Onyedika anschließend einen halben Fußballplatz alleine verteidigen muss. Dann hast du zwar nominell drei Innenverteidiger, aber trotzdem keine vernünftige Absicherung.
Höjlund würde ich deshalb gegen Mainz tatsächlich Götze vorziehen. Mario war gegen Augsburg gerade in Halbzeit eins gut im Kombinationsspiel, keine Frage. Gegen Mainz erwarte ich aber mehr zweite Bälle, mehr direkte Duelle und mehr Situationen, in denen wir nach einem verlorenen ersten Zugriff schnell wieder Druck herstellen müssen. Da gefallen mir Onyedika und Höjlund als Paar von ihren Profilen her etwas besser.
Beide bringen mehr Reichweite ins Zentrum und können im Gegenpressing größere Räume schließen. Gleichzeitig kann Onyedika etwas stärker als absichernder Sechser arbeiten, während Höjlund aggressiver auf den zweiten Ball gehen kann.
Uzun würde ich davor ziemlich frei lassen. Ich möchte ihn nicht mit zehn Defensivaufträgen zustellen. Gegen den Ball muss er natürlich mitarbeiten und Passwege schließen, aber offensiv brauche ich ihn zwischen den Linien. Gerade wenn Mainz mit dem Mittelfeld nach vorne schiebt, können hinter deren Sechsern Räume entstehen, in denen Uzun aufdrehen kann.
Burkardt und Ebnoutalib würde ich ebenfalls zusammenlassen. Die beiden geben dir unterschiedliche Bewegungsmuster. Burkardt kann entgegenkommen, Verbindungen herstellen und ist im Anlaufverhalten sehr wertvoll. Ebnoutalib kann stärker die Tiefe attackieren und die letzte Linie beschäftigen.
Dadurch kann man Mainz auch im Aufbau vor unterschiedliche Aufgaben stellen. Burkardt kann einen Innenverteidiger anlaufen und über seinen Deckungsschatten gleichzeitig den Pass ins Zentrum schließen. Ebnoutalib nimmt die andere Seite und Uzun orientiert sich dahinter an deren Sechser. Daraus kannst du gegen den Ball schnell ein 5-2-1-2 bzw. 5-2-3 machen, ohne dich tief hinten reinzustellen.
Ich würde Mainz auch nicht permanent über den ganzen Platz Mann gegen Mann verfolgen. Mir wäre lieber, wir lenken deren Aufbau in bestimmte Räume und lösen dort unseren Zugriff aus.
Rückpass auf den Innenverteidiger, schlechter erster Kontakt, Ball auf den Außenverteidiger mit geschlossenem Körper; das sind Situationen, in denen du aggressiv durchschieben kannst. Dann muss aber der Rest mitgehen. Halb pressen wäre gegen Mainz genau das, was ich vermeiden möchte.
Wenn Burkardt auslöst, Ebnoutalib nachschiebt und Uzun den Sechser zustellt, müssen Baum beziehungsweise Kosugi auf ihrer Seite ebenfalls Höhe aufnehmen. Gleichzeitig darf die letzte Linie nicht 15 Meter dahinter stehen bleiben. Sonst ist der erste Pass durchs Pressing wieder ausreichend und du hast hinter deiner ersten Drucklinie eine riesige Fläche offen.
Mit der Dreierkette hätte Hütter dabei etwas mehr Spielraum. Maluze und Brassier könnten aus der letzten Linie aggressiver herausverteidigen, weil Koch zentral die Tiefe hält. Gerade Koch würde diese Rolle vermutlich mehr entgegenkommen, als wenn er ständig in einer offenen Viererkette große Räume hinter sich verteidigen muss.
Das heißt für mich übrigens weiterhin nicht, dass wir plötzlich defensiven Fußball spielen sollten.
Die Pressinghöhe kann sich im Spiel verändern. Ich muss nicht 90 Minuten vorne draufrennen. Wenn Mainz eine Druckphase hat, kann ich zehn Meter tiefer stehen, die Abstände zwischen den Linien verkürzen und erstmal wieder Blockkompaktheit herstellen. Das ist etwas völlig anderes, als sich grundsätzlich hinten einzugraben.
Und nach eigenem Ballverlust will ich endlich eine klarere Reaktion sehen. Entweder wir haben sofort genügend Spieler in Ballnähe und gehen ins Gegenpressing, oder wir lösen uns gemeinsam und stellen die Ordnung wieder her. Dieses Zwischending, bei dem zwei Spieler noch attackieren und der Rest schon zurückweicht, hat uns zuletzt mehrfach das Genick gebrochen.
Gleiches nach einem Gegentor. Da muss nicht der erste Ball sofort wieder vertikal durch drei Linien gehen. Dann darf man auch mal zwei Minuten den Ball zirkulieren lassen, Mainz laufen lassen, Abstände wieder herstellen und ein bisschen Ruhe ins Spiel bekommen. Gerade das hat mir gegen Augsburg gefehlt.
Baum würde ich bei all dem eben ausdrücklich nicht rausnehmen. Wenn Hütter sagt, dass er Vertrauen in den Jungen hat, dann würde ich ihm dieses Vertrauen auch geben. Fehler werden passieren. Nur sollte die Mannschaft so organisiert sein, dass nicht jeder Fehler eines jungen Außenverteidigers automatisch in einer Großchance endet.
Doan wäre für mich dann eine sehr interessante Option von der Bank. Wenn wir mehr Ballkontrolle oder offensive Qualität über rechts brauchen, kannst du ihn jederzeit für Baum oder auch in einer anderen Rolle bringen. Aber gegen Mainz würde ich zunächst etwas mehr Athletik und Absicherung bevorzugen.
Collins würde ich ebenfalls nicht erzwingen. Wenn er gerade erst wieder richtig ins Mannschaftstraining kommt, bringt es wenig, ihn für 60 Minuten irgendwie durchzubringen und hinterher wieder einen Rückschritt zu haben. Maluze kann die rechte Halbverteidigerposition übernehmen und Collins bekommt die Zeit, die er braucht.
Ich halte Mainz aktuell für gefestigter als uns. Das ist auch gar keine große Erkenntnis. Trotzdem sehe ich uns dort nicht als chancenlosen Außenseiter.
Wenn wir es schaffen, die vertikale Kompaktheit zu halten, Amiri nicht ständig zwischen den Linien aufdrehen lassen, die zweiten Bälle sauberer kontrollieren und bei eigenem Ballverlust nicht wieder sofort unsere komplette Restordnung verlieren, haben wir dort genug Qualität, um etwas mitzunehmen.
Und ich bleibe dabei: Hütter muss dafür seinen Fußball nicht neu erfinden. Er muss ihn sauberer absichern.
Mein Tipp: 1:1.
Wobei ich nach den letzten Tagen selbstverständlich auch ein taktisch völlig miserables 0:1 in der 93. Minute nehmen würde. 😂
M1 wird nicht so viel Glück und keinen Sonntagsschuss haben, wie Augsburg!
Endergebnis: 1:4, danach 4 Tage Eistonne und Sauerstoffzelt!
2xYounes, 1x Burkardt und 1xKoch, Gegentor ist ein Eigentor von Baum
Basta!
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Hütter auf eine Dreierkette geht. Für mich wäre das aber kein Abrücken von seiner Idee, sondern eher eine andere Absicherung derselben Idee.
Ich würde ungefähr so beginnen:
--------------Atubolu
-----Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Höjlund - Kosugi
---------------Uzun
--------Burkardt - Ebnoutalib
Baum würde ich ganz bewusst drinlassen. Hütter hat ihn in der PK gestärkt und gerade bei einem jungen Spieler wäre es aus meiner Sicht widersinnig, öffentlich Vertrauen auszusprechen und ihn dann direkt wieder rauszunehmen. Zumal ich ihn in dieser Rolle sogar für ziemlich passend halte.
Als rechter Wingback kämen seine Dynamik und seine Vorwärtsorientierung besser zur Geltung. Er könnte im Pressing deutlich höher anlaufen und hätte mit Maluze hinter sich gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung. Damit müsste er nicht jeden Ballverlust aus einer offenen Viererkette heraus mit 30 Metern Rückwärtsweg lösen.
Kosugi auf der anderen Seite ähnlich, wobei ich beide nicht gleichzeitig blind hochschieben lassen würde. Wenn Baum hoch steht, sollte Kosugi auf der ballfernen Seite früher einrücken und umgekehrt. So bekommst du bei eigenem Ballbesitz eher eine 3-2-Restverteidigung, statt nach Ballverlust plötzlich nur noch Koch und Brassier gegen offene Tiefe verteidigen zu lassen.
Im Aufbau könnte daraus relativ sauber ein 3-2-5 werden. Maluze, Koch und Brassier geben die erste Linie, Onyedika und Höjlund besetzen davor unterschiedliche Höhen und Baum/Kosugi schieben außen hoch. Uzun kann sich dann frei im Zwischenlinienraum bewegen, während Burkardt und Ebnoutalib die letzte Linie unterschiedlich beschäftigen.
Onyedika würde ich dabei nicht permanent auf einer Höhe mit Höjlund sehen. Einer muss immer die Restfeldkontrolle im Blick behalten. Wenn Höjlund nachschiebt, bleibt Onyedika tiefer. Lässt sich Onyedika für den Aufbau fallen, kann Höjlund höher in den nächsten Raum gehen. Gerade gegen Mainz möchte ich nicht beide Sechser gleichzeitig vor dem Ball haben.
Mainz wird versuchen, nach Ballgewinnen schnell Anschluss zu finden. Tietz bindet vorne, Amiri sucht die Räume dahinter und bei zweiten Bällen schieben sie schnell nach. Deshalb wäre für mich die Zentrumskontrolle nach eigenem Ballverlust ziemlich wichtig.
Verliere ich den Ball auf rechts, möchte ich nicht, dass Baum, Uzun, Burkardt und Höjlund alle gleichzeitig vor dem Ball stehen und Onyedika anschließend einen halben Fußballplatz alleine verteidigen muss. Dann hast du zwar nominell drei Innenverteidiger, aber trotzdem keine vernünftige Absicherung.
Höjlund würde ich deshalb gegen Mainz tatsächlich Götze vorziehen. Mario war gegen Augsburg gerade in Halbzeit eins gut im Kombinationsspiel, keine Frage. Gegen Mainz erwarte ich aber mehr zweite Bälle, mehr direkte Duelle und mehr Situationen, in denen wir nach einem verlorenen ersten Zugriff schnell wieder Druck herstellen müssen. Da gefallen mir Onyedika und Höjlund als Paar von ihren Profilen her etwas besser.
Beide bringen mehr Reichweite ins Zentrum und können im Gegenpressing größere Räume schließen. Gleichzeitig kann Onyedika etwas stärker als absichernder Sechser arbeiten, während Höjlund aggressiver auf den zweiten Ball gehen kann.
Uzun würde ich davor ziemlich frei lassen. Ich möchte ihn nicht mit zehn Defensivaufträgen zustellen. Gegen den Ball muss er natürlich mitarbeiten und Passwege schließen, aber offensiv brauche ich ihn zwischen den Linien. Gerade wenn Mainz mit dem Mittelfeld nach vorne schiebt, können hinter deren Sechsern Räume entstehen, in denen Uzun aufdrehen kann.
Burkardt und Ebnoutalib würde ich ebenfalls zusammenlassen. Die beiden geben dir unterschiedliche Bewegungsmuster. Burkardt kann entgegenkommen, Verbindungen herstellen und ist im Anlaufverhalten sehr wertvoll. Ebnoutalib kann stärker die Tiefe attackieren und die letzte Linie beschäftigen.
Dadurch kann man Mainz auch im Aufbau vor unterschiedliche Aufgaben stellen. Burkardt kann einen Innenverteidiger anlaufen und über seinen Deckungsschatten gleichzeitig den Pass ins Zentrum schließen. Ebnoutalib nimmt die andere Seite und Uzun orientiert sich dahinter an deren Sechser. Daraus kannst du gegen den Ball schnell ein 5-2-1-2 bzw. 5-2-3 machen, ohne dich tief hinten reinzustellen.
Ich würde Mainz auch nicht permanent über den ganzen Platz Mann gegen Mann verfolgen. Mir wäre lieber, wir lenken deren Aufbau in bestimmte Räume und lösen dort unseren Zugriff aus.
Rückpass auf den Innenverteidiger, schlechter erster Kontakt, Ball auf den Außenverteidiger mit geschlossenem Körper; das sind Situationen, in denen du aggressiv durchschieben kannst. Dann muss aber der Rest mitgehen. Halb pressen wäre gegen Mainz genau das, was ich vermeiden möchte.
Wenn Burkardt auslöst, Ebnoutalib nachschiebt und Uzun den Sechser zustellt, müssen Baum beziehungsweise Kosugi auf ihrer Seite ebenfalls Höhe aufnehmen. Gleichzeitig darf die letzte Linie nicht 15 Meter dahinter stehen bleiben. Sonst ist der erste Pass durchs Pressing wieder ausreichend und du hast hinter deiner ersten Drucklinie eine riesige Fläche offen.
Mit der Dreierkette hätte Hütter dabei etwas mehr Spielraum. Maluze und Brassier könnten aus der letzten Linie aggressiver herausverteidigen, weil Koch zentral die Tiefe hält. Gerade Koch würde diese Rolle vermutlich mehr entgegenkommen, als wenn er ständig in einer offenen Viererkette große Räume hinter sich verteidigen muss.
Das heißt für mich übrigens weiterhin nicht, dass wir plötzlich defensiven Fußball spielen sollten.
Die Pressinghöhe kann sich im Spiel verändern. Ich muss nicht 90 Minuten vorne draufrennen. Wenn Mainz eine Druckphase hat, kann ich zehn Meter tiefer stehen, die Abstände zwischen den Linien verkürzen und erstmal wieder Blockkompaktheit herstellen. Das ist etwas völlig anderes, als sich grundsätzlich hinten einzugraben.
Und nach eigenem Ballverlust will ich endlich eine klarere Reaktion sehen. Entweder wir haben sofort genügend Spieler in Ballnähe und gehen ins Gegenpressing, oder wir lösen uns gemeinsam und stellen die Ordnung wieder her. Dieses Zwischending, bei dem zwei Spieler noch attackieren und der Rest schon zurückweicht, hat uns zuletzt mehrfach das Genick gebrochen.
Gleiches nach einem Gegentor. Da muss nicht der erste Ball sofort wieder vertikal durch drei Linien gehen. Dann darf man auch mal zwei Minuten den Ball zirkulieren lassen, Mainz laufen lassen, Abstände wieder herstellen und ein bisschen Ruhe ins Spiel bekommen. Gerade das hat mir gegen Augsburg gefehlt.
Baum würde ich bei all dem eben ausdrücklich nicht rausnehmen. Wenn Hütter sagt, dass er Vertrauen in den Jungen hat, dann würde ich ihm dieses Vertrauen auch geben. Fehler werden passieren. Nur sollte die Mannschaft so organisiert sein, dass nicht jeder Fehler eines jungen Außenverteidigers automatisch in einer Großchance endet.
Doan wäre für mich dann eine sehr interessante Option von der Bank. Wenn wir mehr Ballkontrolle oder offensive Qualität über rechts brauchen, kannst du ihn jederzeit für Baum oder auch in einer anderen Rolle bringen. Aber gegen Mainz würde ich zunächst etwas mehr Athletik und Absicherung bevorzugen.
Collins würde ich ebenfalls nicht erzwingen. Wenn er gerade erst wieder richtig ins Mannschaftstraining kommt, bringt es wenig, ihn für 60 Minuten irgendwie durchzubringen und hinterher wieder einen Rückschritt zu haben. Maluze kann die rechte Halbverteidigerposition übernehmen und Collins bekommt die Zeit, die er braucht.
Ich halte Mainz aktuell für gefestigter als uns. Das ist auch gar keine große Erkenntnis. Trotzdem sehe ich uns dort nicht als chancenlosen Außenseiter.
Wenn wir es schaffen, die vertikale Kompaktheit zu halten, Amiri nicht ständig zwischen den Linien aufdrehen lassen, die zweiten Bälle sauberer kontrollieren und bei eigenem Ballverlust nicht wieder sofort unsere komplette Restordnung verlieren, haben wir dort genug Qualität, um etwas mitzunehmen.
Und ich bleibe dabei: Hütter muss dafür seinen Fußball nicht neu erfinden. Er muss ihn sauberer absichern.
Mein Tipp: 1:1.
Wobei ich nach den letzten Tagen selbstverständlich auch ein taktisch völlig miserables 0:1 in der 93. Minute nehmen würde. 😂
0:5 womit das Wunschergebnis geklärt wäre
0:5 womit das Wunschergebnis geklärt wäre
Gegen Mainz würde ich jedenfalls so aufstellen:
Santubolu
Maluze - Brassier - Octavio
Baum - Onyedika - Hojlund - Kosugi
Ebnoutalib - Burkardt - Chaibi
Je weniger man von der Eintracht erwartet, desto eher überrascht sie. 1:1.
Er hat gesagt Koch könne auch "Zentral" spielen und zwar auf die Reporter-Frage ob er sich eine Variante vorstellen könnte, Koch aus der Kette nach vorne ins DM zu ziehen!
Von der 10 war da nach meiner Erinnerung nicht die Rede!
Gegen Mainz würde ich jedenfalls so aufstellen:
Santubolu
Maluze - Brassier - Octavio
Baum - Onyedika - Hojlund - Kosugi
Ebnoutalib - Burkardt - Chaibi
Je weniger man von der Eintracht erwartet, desto eher überrascht sie. 1:1.
Er hat gesagt Koch könne auch "Zentral" spielen und zwar auf die Reporter-Frage ob er sich eine Variante vorstellen könnte, Koch aus der Kette nach vorne ins DM zu ziehen!
Von der 10 war da nach meiner Erinnerung nicht die Rede!
Atubolu
Baum Maluze Brassier Koshugi
Onyedika Koch
Doan Uzun
Burkardt Ebnoutalib
0:3
Atubolu
Baum Maluze Brassier Koshugi
Onyedika Koch
Doan Uzun
Burkardt Ebnoutalib
0:3
Alle Achtung, gefühlt ein 5er beim Lotto 6 aus 49, oder so, zumindest wenn 0:3 auch für Heim und Gast stand und nicht aus Sicht der Eintracht.
Atubolu
Baum Maluze Brassier Koshugi
Onyedika Koch
Doan Uzun
Burkardt Ebnoutalib
0:3
Atubolu
Baum Maluze Brassier Koshugi
Onyedika Koch
Doan Uzun
Burkardt Ebnoutalib
0:3
Alle Achtung, gefühlt ein 5er beim Lotto 6 aus 49, oder so, zumindest wenn 0:3 auch für Heim und Gast stand und nicht aus Sicht der Eintracht.