Robin Koch steht als Kapitän, nach dem Debakel in Leipzig, im Kreuzfeuer der Kritik. Alles richtig. Aber dennoch ist er nicht der Alleinverantwortliche der Niederlage. Alle anderen Spieler haben auch keine gute Leistung gezeigt und sind mit untergegangen... Ich würde Robin Koch gegen Köln wieder als Kapitän stellen und ihm nochmals eine Chance geben es besser zu machen. Ich hoffe das Adi es genauso sieht. RK hat jetzt nochmal einen Denkzettel verpasst bekommen. Jetzt muss er auch liefern und mit Leistung vorangehen!
Ketzerische Frage: Wie viele Denkzettel und ich habe es verstanden denn noch?
Es geht ja nicht nur darum, dass wir Spiele verlieren, sondern auch darum, dass die gesamte Mannschaft verunsichert und insbesondere die jungen Spieler in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
Robin Koch steht als Kapitän, nach dem Debakel in Leipzig, im Kreuzfeuer der Kritik. Alles richtig. Aber dennoch ist er nicht der Alleinverantwortliche der Niederlage. Alle anderen Spieler haben auch keine gute Leistung gezeigt und sind mit untergegangen... Ich würde Robin Koch gegen Köln wieder als Kapitän stellen und ihm nochmals eine Chance geben es besser zu machen. Ich hoffe das Adi es genauso sieht. RK hat jetzt nochmal einen Denkzettel verpasst bekommen. Jetzt muss er auch liefern und mit Leistung vorangehen!
Ketzerische Frage: Wie viele Denkzettel und ich habe es verstanden denn noch?
Es geht ja nicht nur darum, dass wir Spiele verlieren, sondern auch darum, dass die gesamte Mannschaft verunsichert und insbesondere die jungen Spieler in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
Hatte das in der Nachbetrachtung schon mal geschrieben: mMn geht's bei Koch nicht mehr um Denkzettel, Wachrütteln u.ä. Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte. Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche. Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht. Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Naja, als Wahi nicht funktionierte, konnte man sagen: Wir haben halt noch Michy. Als der auch nicht funktionierte konnte man sagen: Dann halt Jonny. Im Sturm hatten wir halt immer massig Auswahl. Über diesen Posten muss die Eintracht halt auch ihre Transfer-Kohle machen. Die Defensive wurde über die Jahre eher vernachlässigt. Und Koch konnte man mangels Alternativen nicht rausnehmen. Und dann erinnert mich das Ganze irgendwann an 2015, als einigen Spielern (Aigner, Carlos etc.) auch vermittelt worden ist, dass sie alternativlos und immer gesetzt sind. Das hatte damals auch nicht zur Leistungssteigerung beigetragen. Und die ganze letzte Saison hatte Theate fast durchweg bocklos am dem Feld herumgetrabt und Koch war neben der Spur. Gesetzt waren sie fast immer. Einem Kaua hingegen wurde bereits nach einer Handvoll Spiele die Bundesligatauglichkeit im Forum abgesprochen. Und auf Hinweisen von mir und einigen wenigen Usern, dass auch die Abwehr zu schlecht performed, kamen so Sprüche zurück ala "Es ist die Aufgabe des Torwarts, die Hintermänner im Griff zu haben." Tjoa. Dino ist Geschichte, Kaua spielt nicht mehr. Die Sündenböcke sind so langsam weg. Die Abwehr ist aber weiterhin grottig.
Hatte das in der Nachbetrachtung schon mal geschrieben: mMn geht's bei Koch nicht mehr um Denkzettel, Wachrütteln u.ä. Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte. Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche. Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht. Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
An einer Herausnahme von Koch führt aber mMn trotzdem nichts vorbei.
Klar geht es jetzt auch um konkrete nominelle Alternativen, aber das Problem, das Koch aktuell lediglich am deutlichsten verkörpert, sitzt viel tiefer und breiter im gesamten Kader.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass ein wirksamer turnaround gerade nur gelingen kann (und das mit schlechten Wahrscheinlichkeitsquoten), wenn Hütter an zentralen Stellen bewusst auf die Neuen mit Erfahrung setzt und sie im Gefüge gezielt stärkt um langfristig eine neue stabile Achse zu entwickeln: Atubolo, Brassier, Onyedika, Burkardt sehe ich da.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
An einer Herausnahme von Koch führt aber mMn trotzdem nichts vorbei.
Klar geht es jetzt auch um konkrete nominelle Alternativen, aber das Problem, das Koch aktuell lediglich am deutlichsten verkörpert, sitzt viel tiefer und breiter im gesamten Kader.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass ein wirksamer turnaround gerade nur gelingen kann (und das mit schlechten Wahrscheinlichkeitsquoten), wenn Hütter an zentralen Stellen bewusst auf die Neuen mit Erfahrung setzt und sie im Gefüge gezielt stärkt um langfristig eine neue stabile Achse zu entwickeln: Atubolo, Brassier, Onyedika, Burkardt sehe ich da.
Hatte das in der Nachbetrachtung schon mal geschrieben: mMn geht's bei Koch nicht mehr um Denkzettel, Wachrütteln u.ä. Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte. Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche. Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht. Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Naja, als Wahi nicht funktionierte, konnte man sagen: Wir haben halt noch Michy. Als der auch nicht funktionierte konnte man sagen: Dann halt Jonny. Im Sturm hatten wir halt immer massig Auswahl. Über diesen Posten muss die Eintracht halt auch ihre Transfer-Kohle machen. Die Defensive wurde über die Jahre eher vernachlässigt. Und Koch konnte man mangels Alternativen nicht rausnehmen. Und dann erinnert mich das Ganze irgendwann an 2015, als einigen Spielern (Aigner, Carlos etc.) auch vermittelt worden ist, dass sie alternativlos und immer gesetzt sind. Das hatte damals auch nicht zur Leistungssteigerung beigetragen. Und die ganze letzte Saison hatte Theate fast durchweg bocklos am dem Feld herumgetrabt und Koch war neben der Spur. Gesetzt waren sie fast immer. Einem Kaua hingegen wurde bereits nach einer Handvoll Spiele die Bundesligatauglichkeit im Forum abgesprochen. Und auf Hinweisen von mir und einigen wenigen Usern, dass auch die Abwehr zu schlecht performed, kamen so Sprüche zurück ala "Es ist die Aufgabe des Torwarts, die Hintermänner im Griff zu haben." Tjoa. Dino ist Geschichte, Kaua spielt nicht mehr. Die Sündenböcke sind so langsam weg. Die Abwehr ist aber weiterhin grottig.
Ich würde Robin Koch gegen Köln wieder als Kapitän stellen und ihm nochmals eine Chance geben es besser zu machen. Ich hoffe das Adi es genauso sieht. RK hat jetzt nochmal einen Denkzettel verpasst bekommen. Jetzt muss er auch liefern und mit Leistung vorangehen!
Es geht ja nicht nur darum, dass wir Spiele verlieren, sondern auch darum, dass die gesamte Mannschaft verunsichert und insbesondere die jungen Spieler in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
Ich würde Robin Koch gegen Köln wieder als Kapitän stellen und ihm nochmals eine Chance geben es besser zu machen. Ich hoffe das Adi es genauso sieht. RK hat jetzt nochmal einen Denkzettel verpasst bekommen. Jetzt muss er auch liefern und mit Leistung vorangehen!
Es geht ja nicht nur darum, dass wir Spiele verlieren, sondern auch darum, dass die gesamte Mannschaft verunsichert und insbesondere die jungen Spieler in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte.
Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche.
Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht.
Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
Naja,
als Wahi nicht funktionierte, konnte man sagen: Wir haben halt noch Michy. Als der auch nicht funktionierte konnte man sagen: Dann halt Jonny.
Im Sturm hatten wir halt immer massig Auswahl. Über diesen Posten muss die Eintracht halt auch ihre Transfer-Kohle machen. Die Defensive wurde über die Jahre eher vernachlässigt. Und Koch konnte man mangels Alternativen nicht rausnehmen. Und dann erinnert mich das Ganze irgendwann an 2015, als einigen Spielern (Aigner, Carlos etc.) auch vermittelt worden ist, dass sie alternativlos und immer gesetzt sind. Das hatte damals auch nicht zur Leistungssteigerung beigetragen.
Und die ganze letzte Saison hatte Theate fast durchweg bocklos am dem Feld herumgetrabt und Koch war neben der Spur. Gesetzt waren sie fast immer. Einem Kaua hingegen wurde bereits nach einer Handvoll Spiele die Bundesligatauglichkeit im Forum abgesprochen. Und auf Hinweisen von mir und einigen wenigen Usern, dass auch die Abwehr zu schlecht performed, kamen so Sprüche zurück ala "Es ist die Aufgabe des Torwarts, die Hintermänner im Griff zu haben."
Tjoa. Dino ist Geschichte, Kaua spielt nicht mehr. Die Sündenböcke sind so langsam weg. Die Abwehr ist aber weiterhin grottig.
Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte.
Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche.
Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht.
Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
Klar geht es jetzt auch um konkrete nominelle Alternativen, aber das Problem, das Koch aktuell lediglich am deutlichsten verkörpert, sitzt viel tiefer und breiter im gesamten Kader.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass ein wirksamer turnaround gerade nur gelingen kann (und das mit schlechten Wahrscheinlichkeitsquoten), wenn Hütter an zentralen Stellen bewusst auf die Neuen mit Erfahrung setzt und sie im Gefüge gezielt stärkt um langfristig eine neue stabile Achse zu entwickeln: Atubolo, Brassier, Onyedika, Burkardt sehe ich da.
Richtig, weil wir potentiell keinen wirklich erfahrenen IV außer ihm haben - außer Brassier schafft in dieser Situation den Sprung und wird zum "Head of IV".
Klar geht es jetzt auch um konkrete nominelle Alternativen, aber das Problem, das Koch aktuell lediglich am deutlichsten verkörpert, sitzt viel tiefer und breiter im gesamten Kader.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass ein wirksamer turnaround gerade nur gelingen kann (und das mit schlechten Wahrscheinlichkeitsquoten), wenn Hütter an zentralen Stellen bewusst auf die Neuen mit Erfahrung setzt und sie im Gefüge gezielt stärkt um langfristig eine neue stabile Achse zu entwickeln: Atubolo, Brassier, Onyedika, Burkardt sehe ich da.
Alles was ich an sportlichen und medialen Auftritten schon seit Monaten von ihm sehen kann, bringt mich zu dem Schluss, dass der 'ne tiefgreifendere Überprüfung vor sich hätte.
Konjunktiv deshalb, weil an einem dauerhaften mentalen Problem nur was gemacht werden kann, wenn der Betreffende das auch selbst als solches eingesteht und sich entsprechende Hilfe sucht. Aber seine wiederkehrende Paralyse auf'm Platz, seine stammeligen Interviews aus Durchhaltestanzen, Körperhaltungen, Ausdruck... der Junge ist durch und das nicht erst seit letzter Woche.
Ob er getrimmt im männlichen Hochleistungshaibecken von allein zu diesem Eingeständnis kommt, weiß ich natürlich nicht.
Für ihn wär's meiner Ansicht nach fatal wieder und wieder ins Getriebe geschmissen zu werden.
Davon unbenommen ist es natürlich völlig richtig, dass wir den Eintracht-Gesamtzustand nicht nur an ihm festmachen können. Nicht zuletzt auf den Ebenen Hierarchie, Chemie und Kontinuität scheitert Krösches (der Idee nach durchaus verständlicher) Versuch aus der Eintracht eine Ballbesitzmannschaft zu machen gerade krachend.
Die Herausnahme von Koch wird erstmal wenig ändern. Aber ein Ankerpunkt geplantermaßen als Abwehrchef und Kapitän war er halt schon. Und damit war er massiv überfordert. Warum das keiner der letzten drei Trainer gecheckt haben soll, bleibt mir ein Rätsel.
Naja,
als Wahi nicht funktionierte, konnte man sagen: Wir haben halt noch Michy. Als der auch nicht funktionierte konnte man sagen: Dann halt Jonny.
Im Sturm hatten wir halt immer massig Auswahl. Über diesen Posten muss die Eintracht halt auch ihre Transfer-Kohle machen. Die Defensive wurde über die Jahre eher vernachlässigt. Und Koch konnte man mangels Alternativen nicht rausnehmen. Und dann erinnert mich das Ganze irgendwann an 2015, als einigen Spielern (Aigner, Carlos etc.) auch vermittelt worden ist, dass sie alternativlos und immer gesetzt sind. Das hatte damals auch nicht zur Leistungssteigerung beigetragen.
Und die ganze letzte Saison hatte Theate fast durchweg bocklos am dem Feld herumgetrabt und Koch war neben der Spur. Gesetzt waren sie fast immer. Einem Kaua hingegen wurde bereits nach einer Handvoll Spiele die Bundesligatauglichkeit im Forum abgesprochen. Und auf Hinweisen von mir und einigen wenigen Usern, dass auch die Abwehr zu schlecht performed, kamen so Sprüche zurück ala "Es ist die Aufgabe des Torwarts, die Hintermänner im Griff zu haben."
Tjoa. Dino ist Geschichte, Kaua spielt nicht mehr. Die Sündenböcke sind so langsam weg. Die Abwehr ist aber weiterhin grottig.